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Schweizer Autokäufer: Alles Deppen?

Wie der VCS heute meldet, sind die Schweizer Autokäufer weit und breit die grössten Deppen:

187 Gramm pro Kilometer des Klimagases CO2 entlässt ein in der Schweiz gekaufter Neuwagen durchschnittlich in die Atmosphäre. Damit verfügt die Schweiz über die klimaschädlichste Neuwagenflotte Europas. Die EU-Staaten kommen durchschnittlich auf 160g/km, wobei die Neuwagen der besten Länder – Portugal, Italien und Frankreich – mit Werten unter 150g/km brillieren.

Hier in der Schweiz, wo man es sich eigentlich alles leisten könnte, gilt es offenbar immer noch als chic, sich mit einer völlig unzeitgemässen und veralteten Dreckschleuder von A nach B zu bewegen.

Doch es geht auch anders. Der VCS hat eine Liste von über tausend Autos erstellt und sie nach ihren Emissionen sortiert. Wenn schon Autofahren, dann wenigstens nicht mit einem total unvernünftigen Wagen!

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 6. Dezember 2007 in der Rubrik Verkehr und zu den Stichwörtern , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

51 Kommentare zum Artikel “Schweizer Autokäufer: Alles Deppen?”

  1. driver am 6. Dezember 2007 um 19:24

    Die Meldung zeigt vor allem eines: Im Gegensatz zur veröffentlichten Meinung wo die Klimahysterie dominiert, ist die öffentliche Meinung offenbar vernünftig geblieben.

  2. cse am 7. Dezember 2007 um 00:45

    @driver
    Vernünftig?
    Früher reichte ein Fiat 500 mit 18PS für die ganze Familie.
    Heute hat so ein Modell 100PS für 1 Single.
    Was bringt die Zukunft? Mit dem Sattelschlepper allein zur Arbeit?
    Bei 90% aller Fahrten ist das Auto das ineffizienteste Verkehrsmittel.
    Wie lang wollen und können wir uns diesen Luxus noch leisten? Solange der Staat alle anderen Kosten übernimmt?

  3. sirboss am 7. Dezember 2007 um 01:03

    @cse
    Wieviel CO2 stösst ein Fiat 500 denn aus?

  4. rlarsson am 7. Dezember 2007 um 10:23

    Wenn eine Familie einen Kombi (KEIN Geländewagen, KEIN SUV) fährt, dann sind das nach Logik unserer Grünen schon Umweltverschmutzer der übelsten Sorte. Ich rate daher allen Familien, sich sofort zwei oder mehr Autos anzuschaffen und zukünftig mit zwei Autos z.Bsp. in den Urlaub zu fahren.

    Freunde, wo liegt eigentlich genau euer Problem?

  5. rlarsson am 7. Dezember 2007 um 10:30

    @cse
    Dein Fiat 500 aus den 50er Jahren hat damals schon sieben bis acht Liter Most gesoffen. Man musste ihn immer qüälen (bei 18 PS auch irgedwie logisch) um überhaupt vom Fleck zu kommen. Vom Dreck der hinten zum Auspuff heraus kam, davon sprechen wir erst einmal gar nicht.

    Heute fährt man einen Kombi mit DPF, und der kommt mit fünf bis sechs Liter Diesel aus.

  6. scaevola am 7. Dezember 2007 um 16:28

    ich teile meinen müll, heize mit erdwärme, pendle mit den ÖV und fliege nur alle 5 jahre einmal.

    ich gebe mir dafür ein klimazertifikat und leiste mir als kompensation einen SUV. sollte das immer noch jemanden erregen, dann kann ich auf die 5 Bäume verweisen, die ich auf meinem grundstück gepflanzt habe. dafür lasse ich mich doch nicht durch irgendeinen dahergelaufenen ökospiesser als deppen bezeicnen. bevor man derartige dummheiten von sich gibt, müsste man die ökobilanz der “besten länder” mit der schweiz vergleichen. es ist anzunehmen, dass das resultat dann ganz anders aussieht.

  7. Sandro am 7. Dezember 2007 um 17:04

    Es ist ja nicht so, dass der übermässige CO2 Ausstoss deines SUV der einzige Negativpunkt deines Gefährts ist (z.B. ist er für alle anderen Verkehrsteilnehmer enorm gefährlich dazu noch ausserordentlich laut). Von daher ist deine Kompensation für die Katz und ich bleib bei meiner doch ziemlich passenden Bezeichnung dieser Art von Autokäufern.

  8. agathon am 8. Dezember 2007 um 01:25

    Die Schweizer und ihr Heiligstes: Der 400 PS starke Familienwagen vor der Haustür.
    Irgendwie peinlich. Irgendwie unverständlich. Vor allem wenn man mal in der IKEA war und dort in der Parkgarage 100’000 Franken teuere Land Rovers und andere übergrosse Wagen stehen sieht: Man fragt sich, warum man es mit so einem Auto dann noch nötig hat, billig Möbel einzukaufen. Vermutlich weil die Leute sich mit den Wagen finanziell in den Ruin getrieben haben, und dies für ein paar Hundert PS mehr! Man sollte irgendwie Mitleid haben, wenn diese Luxus-Traktoren der Allgemeinheit nicht auch noch so hohe Umweltkosten anlasten würden.

  9. cse am 8. Dezember 2007 um 18:57

    Lächerlich das Feilschen um ein paar Liter weniger Benzinverbrauch.
    Man könnte meinen, die Schweiz sei ein eigener Planet. (Der wäre schon lange untergegangen, da alle Ressourcen längst erschöpft wären).
    Die Frage ist: kann sich jeder Mensch auf der Erde so verhalten wie ein Durchschnittsschweizer?

  10. Nazgul am 10. Dezember 2007 um 12:03

    Grüne Blogger: Alles Deppen ???

    Wenn ich in der Schule richtig aufgepasst habe und folgerichtig lesen kann, stellt der VCS fest, dass schweizer Neuwagen am meisten CO2 ausstossen – und mitnichten das schweizer Neuwagenkäufer Deppen sind.

    Wie kommst du darauf einen solch unmotivierten, unsachlichen, dämlichen Anwurf zu posten ? Wer ist denn hier wohl der Depp ???

    Nun zum Communiqué des Verhinderer Clubs. Die Schweiz mag die Neuwagenflotte mit dem höchsten durchschnittlichen Ausstoss an CO2 sein, europaweit oder sogar weltweit fällt sie sicher nicht ins Gewicht. Die Neuwagenfotten Italiens und Frankreichs bestehen nämlich aus sehr viel mehr Fahrzeugen als die Schweizerische und dürften folgerichtig auch klimawirksamer sein. Damit löst sich der Inhalt des Communiqués in heisse Luft auf – oder in CO2?

    Ein schönes Beispiel wie man Tatsachen verdrehen kann. Reine, pure Propaganda ohne jediglichen Wert! Uuäh, pfui!

  11. scaevola am 10. Dezember 2007 um 14:04

    einen deppen erkennt man weniger an seinem wagen als an seinem pauschalitätengeschwafel. ob sich jemand umweltfreundlich oder -schädlich verhält, muss doch an der summe all seiner tätigkeiten und nicht am wagen allein gemessen werden.

    auch auf die gefahr hin, dass sich dann ein ungewünschtes resultat einstellt.

  12. vollmi am 10. Dezember 2007 um 19:38

    Naja dafür fahren in den anderen Ländern überdurchschnittlich viele Wagen des letzten Jahrtausends rum.

    Ich gebe zu ich fahre auch einen Jeep (5.2 Liter Hubraum) ich achte dafür in vielen anderen Dingen auf die Umwelt (Energiesparlampen, Holzschnitzelfeuerung, kein Standby, Notebook statt PC etc.)
    Und nein der Jeep ist wohl leiser als die meisten Golfs die hier so rumheizen.
    Und ne Dodge Viper kann ich mir nicht leisten scheissegal ob die dafür immer zu 50% ausgelastet wäre.

    mfG René

  13. agathon am 10. Dezember 2007 um 21:34

    Ob Deppen oder nicht: Das Brumbrumm mit 400 PS bleibt die heilige Kuh des Durchschnittsschweizers. Ich finde es interessant, wie emotial der Reaktionen der Auto-Freunde immer wieder ausfallen, wenns um den eigenen Wagen geht. Ich kann es auch nachvollziehen: Wenn ich 30 bis 50 Tausend für so ein Ding bezahlt hätte, würde ich mich auch nicht freuen, wenn mit einer sagte, dass die Investition vielleicht nicht ganz mit der Zeit geht.

  14. driver am 10. Dezember 2007 um 22:58

    @agathon: Was hast Du eigentlich immer mit diesen 400PS? Der Anteil der Autos mit soviel Power ist verschwindend klein… wenn nur noch diese unterwegs wären, dann wären sämtliche Verkehrsprobleme auf einen Schlag gelöst. ;-)

  15. Chevy am 11. Dezember 2007 um 09:50

    @agaton

    Wenn Du jemandem sagst das sein Auto nicht Zeitgemäss ist, dann ist das den meissten egal. Die Schönsten Autos kommen sowiso aus den 60gern und anfangs 70ger, ein Auto muss nicht Zeitgemäss sein, sondern das bieten was man will, und hier will jeder etwas anderes.

  16. Nazgul am 11. Dezember 2007 um 18:37

    @agathon
    Ich find’s noch wesentlich interessanter, wie emotional die “Nicht-Autofreunde” das Thema angehen…obwohl das Automobil objektiv gesehen warscheinlich einen viel grösseren Nutzen hat als dass es Probleme verursacht. – Wer möchte es denn missen ??? Wohl kaum jemand, der nicht gerade eine Tramstation vor der Nase resp. Türe hat – und wer hat dass schon.

  17. cse am 13. Dezember 2007 um 20:23

    @Nazgul
    Ständig dieses Genörgel von den armen Randregöinler als würden diese von den Wirtschaftszentren mit deren Steuern (z.B. NFA) nicht schon genug unterstützt.
    Was ist denn so schlimmam Landleben? Die zu saubere Luft, zu wenig Verkehrslärm, zu tiefe Steuern, zu viel Grün, zu wenig Sozialhilfeempfänger, zu tiefe KK-Prämien oder was?

    @chevy:
    Lieber in der Freizeit mit einem schönen Oldtimer herumcruisen, als zehntausende Franken ausgeben um in einem neuen Plastikspielzeug genannt Auto im Stau zu hocken.

  18. gumbyman am 14. Dezember 2007 um 01:53

    Der Zusammenhang ist ganz klar: je höher der Lebensstandard, und je niedriger relativ dazu die Benzinpreise, umso grösser die Autos – ganz wertneutral betrachtet.

    Ob das in irgendeiner Weise Sinn macht oder zu rechtfertigen ist, bleibt jedem selber überlassen. Ich meine die zu grossen Karren sind hauptsächlich ein unseliger Luxus, der mit allen möglichen “Argumenten” zu verteidigen versucht wird. Unselig deshalb, weil er Umwelt und Mitmenschen belastet. Im Gegensatz z.B. zu extrem teuren Luxus-Uhren, die niemandem schaden (ausser vielleicht den Gallenblasen einiger neidischer Leute).

    Also nicht Deppen, sondern allenfalls luxusgeile Egomanen. Tendenziell und graduell.

    g.

  19. Chevy am 14. Dezember 2007 um 10:18

    @gumbyman

    glaubst Du immernoch daran das ein Bonzen-SUV mehr Dreck macht als ein 600SL oder A8L? Glaubst Du nicht auch das Ford Scorpio von anfang 90ger nicht mehr Dreck macht?
    Früher als noch an der Werdinsel Parkiert werden durfte sah man was für Karren in der Stadt gefahren werden, im schnitt alle älter als 10 Jahre, glaubst Du das solche drecksschleudern besser sind als die Bonzenkarren um das Bankenviertel? Mein Grossvater fährt heute noch seinen alten DieselMerz, und wird ihn auch nichtmehr hergeben oder durch ein neuen Wagen ersetzen. (Die Qualität kann man heute nichtmehr kaufen lautet das Argument), und so werden noch lange viele Dreckschleudern herumfahren die von den Grünen garnicht als solche wargenommen werden.

  20. gumbyman am 14. Dezember 2007 um 23:16

    @Chevy
    Ich glaube nicht, ich stelle fest. Und ich beziehe mich nicht auf irgendwelchen diffusen “Dreck”, sondern auf den Benzin- und damit Energieverbrauch sowie die Gesamtkosten (TCO).

    Dass eine nationale Flotte nicht von heute auf morgen, sondern allenfalls innerhalb von 10 Jahren ersetzt wird ist auch nichts neues und im Zusammenhang mit Neuwagen-Käufen irrelevant.

    Sicher ist, dass die schweizerischen Neuwagen im Schnitt zu gross, zu schwer und zu durstig sind. Das ist Fakt. Und dass sie eine unnötig hohe Belastung für die Mitwelt darstellen ebenfalls.

    g.

  21. sirboss am 16. Dezember 2007 um 01:19

    @cse
    Mit der Kuh(Q7) steh ich nicht mehr im Stau! Ich werde vom Navi darauf aufmerksam gemacht und mir werden Alternativrouten aufgezeigt! Da stehst Du zuerst im Stau!
    @Sandro
    Scheissegal wie Du solche Autokäufer betitelst,ich weis was ich tue um zu sparen (CO2),auch wenn ich einen SUV mein eigen nenne! Oder gibts jetzt schon eine “Grün-SVP” und Du bist der neue Blöchle? Beleidigen kann auch ich!

  22. cse am 19. Dezember 2007 um 00:54

    @sirboss
    dein Navi lässt dich dann durch Wohnquartiere blochen. Und die Kinder, die dort draussen spielen wollen, sind dann in Tagesschulen, Krippen etc. abgestellt (die finanzierst du ja mit). Damit du deine Freiheit in deiner Kuh geniessen kannst auf Kosten der Freiheit von anderen.
    Uns so was nennt sich erwachsen und eigenverantwortlich.

  23. bluefox am 19. Dezember 2007 um 10:05

    Ach, Tagesschulen und Krippen sind eigentlich dazu da, dass man ungehindert durch Quartiere fahren kann?! Eher überraschend, aber wenn du meinst…

  24. Chevy am 19. Dezember 2007 um 11:14

    @cse

    Ich wusste nicht das Du mit deinem Auto auf Spielplätzen herumfährst, ich bleibe wie die meissten Autofahrer auch in den Quartieren auf der Strasse.

  25. scaevola am 19. Dezember 2007 um 12:00

    “Sicher ist, dass die schweizerischen Neuwagen im Schnitt zu gross, zu schwer und zu durstig sind. Das ist Fakt.”

    nein, gumbyman, das ist gerade nicht fakt. fakt ist, das der durchschnittliche neuwagen 187 g CO2 pro kilometer ausstösst; die wertung dieses fakts ist deine persönliche ansichtssache.

    ein durschnittlich motorisierter vw passat kombi stösst zwischen 150 und 190 g CO2 aus.

  26. cse am 19. Dezember 2007 um 12:19

    Wegen fehlendem Freiraum und dadurch wenig Sozialkontakten wie auch Bewegungsarmut und motorische Defizite ist man gezwungen, den Kindern den notwendigen Platz für eine gesunde Entwicklung künstlich zu schaffen. Was halt Kosten verursacht.
    Die Strassen waren schon seit jeher der Treffpunkt für Menschen. Heute gehört er fast nur noch den Autos.

  27. Chevy am 19. Dezember 2007 um 13:23

    @cse

    Ich weiss nicht woher Du kommst (vielleicht ein Betonkind?) aber wir Trafen uns immer auf dem Spielplatz, irgendwo beim Bach, im Wald, auf dem Schrottplatz, in der alten Kiesgrube oder auf dem Pausenplatz, auf der Strasse Spielten wir nie, ausser Kettcarrenen, was uns aber vom Dorfpolizisten sehr bald verboten wurde. Es gibt nur bessere Plätze als die Strasse zum Spielen, es ist ein Armutszeugniss für die Kinder und deren Eltern wenn die Kinder nur noch auf der Strasse herumhängen oder am Bahnhof und Langeweile celebrieren.
    Was ist an einem öden Teerplatz auch lukrativ? Warum auf der Strasse Spielen wenn man dazu auch auf den Pausenhof kann?
    Fehlender Freiraum? ist schlichtweg Gelogen, die Schweiz hat noch genügend Wiesen, Wälder, Bäche und Pausenplätze wo sich die Jugend ausleben kann.

  28. cse am 19. Dezember 2007 um 16:28

    Es leben nicht alle Kinder an Orten wo Wald und Wiese in der Nähe sind. Und unser Pausenplatz ist mit Autos der Lehrer verparkiert.

    Im Gegenteil: Familien müssen meist mehr rechnen. Da können es sich viele nicht leisten täglich zum Arbeitsort viele km zurückzulegen. Auch gilt, je verkehrsreicher die Strasse desto billiger die Wohnungen. Daher wohnen dort auch viele Kinder.

    Ich verstehe nicht, wieso Berufspendler durch Wohnquartiere fahren müssen. Wenn sie schneller zu hause sein wollen, können sie ja näher zum Arbeitsort zügeln.

  29. Chevy am 19. Dezember 2007 um 18:50

    @cse
    Zitat:
    Wenn sie schneller zu hause sein wollen, können sie ja näher zum Arbeitsort zügeln

    Ja, ich denke es liegt eheer an den dooven Eltern, die mit Kind und Kegel an eine Verkehrsreiche Strasse ziehen, und dann Ihre Kinder auf die Strasse schicken um zu Spielen.
    Die Eltern sollten den Kindern zuliebe auf Ihren Egoismus verzichten und aufs langweilige Land ziehen .

  30. gumbyman am 20. Dezember 2007 um 01:13
  31. cse am 20. Dezember 2007 um 01:22

    chevy: “Die Eltern sollten den Kindern zuliebe auf Ihren Egoismus verzichten und aufs langweilige Land ziehen.”

    Wenn du mir die tägliche Fahrt zu Arbeit finanzierst.

  32. Chevy am 20. Dezember 2007 um 09:33

    @cse

    wird nicht hier im Forum nonstop behauptet das der öv auch auf dem Land superbillig und mehr als genug fährt?

  33. scaevola am 20. Dezember 2007 um 20:46

    gumbyman, es ist nicht der einzige zweck eines fahrzeugs, möglichst verbrauchsarm von A nach B zu kommen. schon deswegen lässt sich aus dem verbrauch allein nichts über die qualität eines fahrzeugs ableiten.

    trotzdem sagst du, der schweizerische neuwagen sei im schnitt zu schwer und daher zu durstig und verkennst dabei, dass ein wagen beispielsweise auch schwer wird durch seine umfangreiche sicherheitsausstattung; würdest du nun einfach sagen, der schweizerische neuwagen sei im schnitt zu sicher?

    und: der schweizerische durchschnittswagen ist kein übermotorisierter SUV, sondern ein mehr oder weniger kommunes auto, das weder zu schwer, noch zu gross und auch nicht zu durstig ist; seit 1974 (mit ausnahme von 1991) ist das meistverkaufte auto der schweiz ein VW golf, welcher gleichzeitig auch das meistverkaufte auto europas ist.

    ob das bundesamt für energie (BFE) bei seiner studie und seiner analyse der “objektiven vergleichszahlen” vollständig frei war von eigenen interessen (beispielsweise vorbereitung einer CO2-abgabe), steht auf einem anderen blatt; fest steht jedenfalls, dass eine solche studie bestenfalls diskussionsgrundlage und nicht schon der weisheit letzter schluss sein kann.

    freundlich grüsst
    S.

  34. sirboss am 20. Dezember 2007 um 22:47

    Ich muss hier mal wieder negativ auffallen:
    http://www.automobil-blog.de/2007/12/20/corvette-zr1-2009
    Träumen darf man noch,oder?

  35. gumbyman am 21. Dezember 2007 um 04:12

    @scaevola
    Du lenkst ab. Das Thema ist der (im europäischen Vergleich) zu hohe Durchschnittsverbrauch der schweizerischen Neuwagen. Das kann man werten wie man will, es ist trotzdem so. Siehe Zahlen im Eingangstext.

    @sirboss
    Träumen darf man immer, und ein gelegentlicher Sportwagen, Geländewagen oder Oldtimer auf der Strasse ist auch nicht negativ. Überflüssig ist aber, wenn bald jede Hausfrau meint, sie brauche mindestens 2.5t und 400PS unter dem Allerwertesten, um die Kinder zur Schule zu chauffieren. Sprich: die grosse Masse der meistgekauften Autos macht die problematische Summe aus, nicht ein paar Exoten. btw: Dieser hier
    http://www.wrightspeed.com/x1.html
    http://www.youtube.com/watch?v=8qDZOBQs60w
    würde auch die neue Corvette aufm Dragstrip abtrocknen ;-)

    g.

  36. sirboss am 21. Dezember 2007 um 16:38

    @gumbyman
    Sind schon geil,diese Dinger,aber wann wird mal einer in Serie gebaut? Ist geradezu ein typisches Beispiel,wie weit sie mit der Entwicklung schon gekommen sind,nur kaufen…?
    P.s:Er mag sie zwar abtrocknen,aber dafür fehlt der V8 Sound ;-)

  37. freesurf am 23. Dezember 2007 um 16:54

    Ende fünfziger Anfangs sechziger Jahren baute man in der Schweiz noch Dieselmotoren und jeder rang um Gramme, (ohne Gesetze) und so kam es das man um 143g/pro Ps/Stunde Dieselverbrauch messen konnte. Heute werden von Umweltfreunden werte von 336g/pro Ps /Stunde als absolutes non plus ultra an Sparsamkeit in die Welt posaunt und X Leute glauben halt an Sparsamkeit .Vielmehr haben wir fragen bei der Qualität von Treibstoffen in der Schweiz. Wir prüften einen 150Ps Dieselmotor mit verschiedenem Zapfsäulen- Diesel und konnten bis 30Ps Leistungsunterschiede messen,(Ostblockdiesel erbrachte die beste Leistung) Zudem zeigte eine Studie , dass 97% aller Autos das beste Leistungsverhältnis (Km pro Stunde und reichweite) zwischen 104Km/h und 111km/h liege somit auch die niedrigsten Emisionswete, und trotzdem wird ständig eine Umweltschädigerende Tempolimite von 80 oder gar 60 Km/h gefordert. Dass Stop&Go Betrieb ein Mehrfaches an Treibstoff verbraucht und somit Schadstoffe freisetzt stört auch niemanden, Grinsend vor einen 40Tonnen Lastwagen Latschen usw.Genau weiss ich nicht ob es um Machtspiele oder um Geld oder um beides geht.

  38. gumbyman am 24. Dezember 2007 um 03:05

    @freesurf
    Für alle Behauptungen (Zahlen) hätte ich gerne Belege, sprich präzise Quellenangaben, und ich sag’ Dir auch warum:

    a) ein moderner Dieselmotor kommt auf rund 35% mech. Wirkungsgrad. Nach Deinen Verbrauchszahlen müssten die Motoren der Fünfziger Jahre mehr als doppelt so effizient gewesen sein, also Wirkungsgrad etwa 75% – das ist vollkommen ausgeschlossen, schon physikalisch (Carnot-Prozess).

    b) Der Luftwiderstand steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit, und damit die benötigte Energie am Rad. Ab etwa 80km/h ist dies der überwiegende Teil des Fahrwiderstands. Es ist somit ausgeschlossen, dass die Mehrheit der Autos bei 110 km/h weniger verbraucht als bei 80 km/h. Siehe z.B. auch hier
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,471268,00.html

    Zu grosse, schwere, schnelle, übermotorisierte Autos saufen zu viel Sprit. Und die Schweiz hat überproportional viele davon.

    g.

  39. freesurf am 24. Dezember 2007 um 11:13

    gumbymann
    eigentlich ist die Zeit zu Schade einem Schreiberling wie Sie sind zu Antworten.Sie können ja mal die Tests und Prüfergebnisse von Saurer Sulzer Hürlimann und FBW raussuchen,wenn Sie es trotzdem nicht glauben sind sie auch noch in Darmstadt Deutschland geprüft worden und Archiviert,soeben der Geschwindigkeits verbrauch.
    Zudem habe ich nicht gesagt dass das Fahrzeug bei 110Km/h weniger braucht als bei 80 Km/h sondern der Spezifische verbrauch sinkt,aber das scheint Sie schon zu überfordern wie der vergleich mit dem Wirkungsgrad den Sie anstellten,bin eigentlich der meinung dass wir lange genug schon in der Motorenforschung und Entwicklung Tätig sind,es fehlt nur noch, dass Sie sagen unsere Prüfstände sind manipuliert, oder von der Politik oder weiss der Kuckus was von wem Bezahlt. Und dass in der Schweiz der Verbrauch höher ist als in fielen anderen Ländern hat schon vor 40 Jahren Nahmhafte Hersteller zum Wahnsinn getrieben,bis man durch messungen Tests rausfand wie Schon beschrieben Treibstoffqualität(die Energie im Treibstoff),Fahrverhalten (Stop&go kurzstrecken usw,)Topografie höhe über Meer und fieles andere den Verbrauch beeinflusst so einfach ist das, oder doch nicht?und dass ein kleinwagen im Verhältnis mehr braucht als der grösste Lastwagen stimmt wohl auch nicht,bin nicht für grosse Verkehrsmittel aber für vernünftige,sonst können Sie mal den Wirkungsgrad eines Eisenbahnwagen rechnen die Fahren ja auch immer Schneller!? bin aber im falle kein Eisenbahngegner

  40. gumbyman am 25. Dezember 2007 um 01:53

    @freesurf
    Wie gesagt – ich will Fakten und präzise Belege, dann kann ich Dir auch aufzeigen, *WO* genau die Fehler liegen. Irgendwelche Hinweise auf lange Tätigkeit usw. sind hingegen Unfug. Dass der Verbrauch von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, bestreitet niemand. Aber Deine beiden Kernaussagen sind grundfalsch. Punkt.

    Von wegen überfordern – lies mein Posting nochmals und Du findest raus, warum auch der *spezifische* Verbrauch bei 110 höher ist. Ausser die Fahrphysik eines Autos ist Dir fremd, dann kann ich auch nicht helfen.

    Die Verbrauchstreiber bei Autos sind Gewicht, Luftwiderstand und verfügbare Motorleistung (immer bezogen auf Vergleichsautos mit ähnlicher Technik natürlich). So einfach ist das.

    g.

  41. freesurf am 25. Dezember 2007 um 17:12

    gumbyman
    Lese nochmals nach, wo jeder nachschauen kann, dann hast Du die Fakten direkt. Zum zweiten sagst Du, in der Schweiz sei alles übermotorisiert usw. kann ja sein, nehmen wir ein Auto mit 180Km/h Höchstgeschwindigkeit, ob das nötig ist oder nicht? aber die test zeigen, dass die meisten, z.B. bei 60Km/h 238g/kwh bei 110kmh 218g/kwh und es geht noch weiter runter bis ca., 3/4 der Höchstgeschwindigkeit 150Km/h wo der optimale Wirkungsgrad des Motor die (besten Abgaswerte)Drehmoment erreicht wird, danach steigt der verbrauch wieder, aber meistens nicht auf den Wert wie auf 238g/kvh bei 60Km/h auch nicht bei 180Km/h und das habe ich geschrieben und das kannst in jedem Autotest nachschauen. Je übermotorisierter Autos sind destoweniger dürfte ja an der Tempolimite rumgeschraubt werden und die Schweizer bauen ja keine Autos mehr So einfach ist das eben nicht, es gibt noch Rollwiderstände Anfahren Übersetzungsverhältnisse, (bei welcher Motordrehzahl welche Geschwindigkeit), ob ein Auto zum Langsamfahren, zum Schleppen, Schnellfahren konstruiert wurde oder Lastwagen, Traktor (der Traktor mit 30 oder 40Km/h müsste ja am Besten sein nach deiner Theorie) übrigens es werden für etliche Fahrzeuge speziell für die Schweiz Getriebevarianten Angeboten (Stadt,Ueberland,Berg usw.
    Und noch was, langsamfahren , weniger verbrauch, Stop & Go usw. heisst noch lange nicht Beste Abgaswerte, und nehme mal Treibstoffproben auch von anderen Ländern bringe diese zur EMPA
    Optimale Abgaswerte heisst den Motor im besten Wirkungsgrad Betreiben

  42. gumbyman am 26. Dezember 2007 um 03:51

    @freesurf
    Ich will immer noch Belege, irgendwelche Allgemeinplätze sind wertlos.

    Die Tatsache dass ein Motor unter Vollast effizienter läuft als unter Teillast ist nichts neues. Dennoch sind beide Deiner Behauptungen falsch, denn
    a) Sind Motoren unter vergleichbaren Bedingungen heute nicht zweimal weniger effizient als vor 50 Jahren
    b) Steigt der Energiebedarf am Rad ab ca. 60km/h weit stärker als die Effizienz des Motors.

    Je übermotorisierter die Autos, desto weiter oben liegt die Limite ab welcher der eh schon hohe Verbrauch merklich steigt. Das ist richtig, aber nicht ein Grund um die Limiten fallen zu lassen, sondern um teillasteffizientere Motoren zu bauen (Downsizing, Aufladung etc). Davon unabhängig treiben Gewicht und Luftwiderstand (Stichwort: Stirnfläche SUV vs. Limousine) den Verbrauch in die Höhe.

    Ach ja: was ich nicht behauptet habe, verteidige ich auch nicht. Irgendwelches Blabla von Traktoren und 40km/h und dass ich da eine Theorie hätte – wenn Du’s verstanden hast und richtig wiedergibst reden wir darüber. Sonst nicht.

    g.

  43. freesurf am 26. Dezember 2007 um 15:45

    gumbyman
    So einfach ist das, jetzt hast du deinem eigenen Geplapper widersprochen und unterstellst
    Mir Sachen die ich nie gesagt habe.
    Aber was ich weiss, dass ein Antriebsaggregat für ein Fahrzeug egal für was, nicht so einfach zu Bauen ist, ansonsten wären unsere versuche alle vergebens. In der Schweiz werden ja keine Autos gebaut, auch keine Mostsäufer Flotte, aber an wenigen orten wird noch an Antriebsaggregaten geforscht und mit Erfolg. Gut Bay

  44. eta am 26. Dezember 2007 um 21:33

    Hallo gumbyman & freesurf,

    ich bin kompletter Neuling auf dem Gebiet “Blog”. Kein Neuling bin ich auf dem Sektor Wirkungsgrad und Maschinenbau. Da bin ich schon mehr als 20 Jahre dran.

    Ich untersuche gerade ein paar technische Daten des neuen VW 2.0 TDI (common rail; 140 PS; für den neuen Touran), die ich aus der “Motortechnischen Zeitschrift” entnommen habe. Dieser Motor hat einen Wirkungsgrad-Bestwert von 196 g/kWh, und zwar bei 2250 rpm und rund 87 PS.
    Bei einem Passat könnte man mit 87 PS so ungefähr 180 km/h fahren. Fährt man langsamer, braucht man weniger Leistung. Gleichzeitig sinkt der Wirkungsgrad: Bei 80 PS sind es 200 g/kWh, bei 50 PS 210 g/kWh, bei rund 27 PS 220 g/kWh.
    Mit 27 PS dürfte der Passat 110-120 km/h fahren können. Wenn die Übersetzung lang genug wäre, um 1500 rpm zu drehen, könnte man die 220 g/kWh erreichen. Bei der heutzutage üblichen kurzen Übersetzung verschlechtert sich der Wirkungsgrad auf 240…260 g/kWh.
    Also: Dieser VW-Motor kann im Optimum 196 g/kWh. Bei Autobahntempo sinkt das auf 220 (mit idealer Übersetzung) bzw. 250 mit der heute üblichen kurzen Übersetzung. Auf der Autobahn hätte dieser Motor also ca. 28% weniger Wirkungsgrad als er eigentlich könnte – einfach weil der Motor im tiefen Teillastbereich fährt.
    Konsequenz 1: Wollte man mit diesem Passat auf der Autobahn im idealen Wirkungsgrad fahren, müsste der Motor ca. 0.65 Liter Hubraum und eine Maximalleistung von ca. 45 PS haben. Alle grösseren/stärkeren Motoren haben bei dieser Geschwindigkeit geringere Wirkungsgrade.
    Konsequenz 2: Wollte man auf Landstrasse (ich schätze hier 12 PS) oder gar in der Stadt (ca. 6 PS) mit idealem Wirkungsgrad fahren, müsste man einen 300 ccm oder gar 150 ccm-Motor einbauen.
    Konsequenz 3: Das sind nur Gedankenspiele. Diese Winzig-Motoren wären fast nicht fahrbar, ganz zu schweigen vom sogenannten “Fahrspass”. Aber das Gedankenspiel zeigt auf, dass bei CH-Autobahntempo vermutlich 99% aller verkauften Motoren in einem mehr oder weniger deutlich zu schlechten Wirkungsgrad unterwegs sind.
    So weit so gut.
    Schöne Weihnachten noch
    Euer “eta”

  45. sirboss am 26. Dezember 2007 um 22:52

    Das mit der Uebersetzung hat was! Die Corvette z.B. umgeht die strengen US-Flottenverbrauchsnormen mit einem extrem langen 6.Gang! Mit knapp 1200 U/min ist es möglich mit 120km/h zu fahren! Häng mich daran aber nicht auf,so genau weiss ich es nicht mehr! Aber ich frage mich,warum bei den drehmomentstarken Dieselmotoren nicht noch ein Gang zusätzlich eingebaut wird! Das würde sicher den Verbrauch senken und wäre schon mal ein Anfang,vorallem ein schnell zu verwirklichender!

  46. gumbyman am 27. Dezember 2007 um 02:11

    @eta
    Danke für die Praxisbeispiele, das scheint mir plausibel. Ich arbeite auch seit einigen Jahren auf dem Gebiet, allerdings mehr in der elektrischen und hybriden Fraktion – allerdings gilt natürlich hüben wie drüben die Fahr- und allgemeine Physik ;-)

    btw: als Generator in einem Serie-Hybrid mit 100kW el. (sowohl Motor, Umrichter und Batterie, natürlich) würde der 600cc Diesel durchaus Sinn machen – er muss einfach genügen, um auf der Autobahn konstant 120 halten zu können, die Dynamik wird elektrisch gemacht.

    @freesurf
    Na dann erklär’ mir mal was Du *genau* mit Deinem ersten Posting sagen wolltest – oder hast Du die Konsequenzen Deiner Behauptungen gar nicht verstanden? Für konkrete Fragen stehe ich zur Verfügung ;-)

    g.

  47. cse am 9. Januar 2008 um 20:23

    Meine Autoerfahrungen:

    Buick Century 3.3L Jg. 1995: 7.1 L/100km
    Fiat Uno 1.0L Jg. 1992: 4.2 L/100km
    Fiat Panda 1.2L Jg. 2006: 8.2 L/100km

    Alles mit meiner persönlichen Fahrweise erfahren.

    Was uns die Automobilindustrie heutzutage andrehen will ist Schrott.

    PS: Wem gewichtige Sicherheitfeatures ein Anliegen sind, fährt besser nicht mehr Auto.

    Aus dem SG-Tagblatt v. 8.1.08:

    Bis 25 Prozent weniger
    Jeder Autofahrer, der auf die aufgelisteten Punkte achtet, kann den Treibstoffverbrauch bis zu 25 Prozent verringern. Das hat jedenfalls ein vom ARD-Ratgeber Auto+Verkehr durchgeführter Test mit einem alten Fiat Uno ergeben. Dank guter Wartung, Abrüstung und Entrümpelung sowie ökonomischen Fahrstils konnte der Benzinverbrauch von 8,1 auf nicht weniger als 5,9 Liter pro 100 Kilometer gesenkt werden.

    Das entspricht einem CO₂-Ausstoss von 142 Gramm pro Kilometer. So sauber wie der Spitzenwert von 105g/km bei den Hybridautos ist das zwar noch nicht. Aber der alte Fiat Uno ist damit deutlich umweltfreundlicher als die meisten neuen Autos. Der durchschnittliche CO₂-Ausstoss beträgt in der Schweiz 187g pro Kilometer und Wagen.

    Ökologisch ist hier auch wirtschaftlicher: Die Mehrkosten (für Leichtlauföl, Energiesparreifen und allenfalls Ecodriving-Kurs) sind gering. Sie betragen – je nach Wartungszustand – maximal einige hundert Franken. Das lohnt sich über die Benzinersparnis bereits nach 25 000 Kilometern. (ps)

  48. gumbyman am 10. Januar 2008 um 01:38

    @cse
    Keine Ahnung wie Du zu diesen Zahlen kommst, aber sie sind ganz bestimmt alles andere als allgemein gültig, auf jeden Fall nicht miteinander vergleichbar. Dazu gibt es genormte Tests, die einen einigermassen neutralen Vergleich verschiedener Autos untereinander ermöglichen.

    Sicher ist: geringeres Gewicht und ökonomische Fahrweise (d.h. Motor möglichst im verbrauchsoptimalen Bereich betreiben) senken bei ein und demselben Auto den Verbrauch erheblich. Was auch der Einzelversuch von Auto+Verkehr offenbar exemplarisch belegt.

    Sicher ist ebenfalls, dass sowohl die Vergrösserung des Luftwiderstands (Stirnfläche) als auch des Hubraums den Verbrauch steigern.

    Es zeichnet sich also rasch ab wie das verbrauchsoptimale Auto aussieht: leicht, wenig Luftwiderstand, wenig Rollwiderstand, wenig Hubraum, und ein Antrieb der sich selbständig im optimalen Bereich hält und trotz genügend Spitzenleistung auch bei wenig Last energie-effizient arbeitet (z.B. ein Hybrid-Antrieb). Nicht wirklich überraschend, folgt direkt aus der Physik.

    g.

  49. Chevy am 10. Januar 2008 um 10:04

    @Sirboss

    wird gemacht, bei Mercedes gibt es die 7-gang Automatik seit 2 jahren.

  50. Re: Niebel? - Special: Politik | Politiklive am 29. August 2008 um 14:03

    [...] seinen Job als Krankenkassen-Fuzzi besitzt, falls er bei der FDP > rausfliegt. Typisch. > > So sind sie, die Freien Demokraten. Auf den Schwächsten der > Gesellschaft herumtrampeln und dabei das lachend [...]

  51. Kommunista am 4. April 2009 um 23:52

    Die Schweizer Autofahrer sind keine Deppen. Im Gegenteil sie können es sich leisten die Grünen Vollidioten in diesem Land mit Abgasen vollzustopfen. Ich finde es immer wieder lustig wenn ich so einem dummen grünen Velorowdy die Abgase meines Autos in die schnodrige Fresse pusten kann.

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