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Die Schweiz fällt hinter Burundi, Afghanistan und Vietnam

Wie der Tagi heute berichtet, fällt die Schweiz im Internationalen Ranking hinter Burundi, Afghanistan und Vietnam. Die Rede ist von der Frauenquote in der Politik:

Die Schweiz liegt mit einem Frauenanteil von 25 Prozent im Nationalrat auf Rang 27 der «Frauen im Parlament»-Länderliste der Interparlamentarischen Union. Vor Jahresfrist hatte sie Platz 22. Vor allem Entwicklungsländer haben aufgeholt.

Und wie ist das aufgeteilt?

Die SVP ist mit 3 Frauen (Frauenanteil 5.5%) im Nationalrat vertreten, die SP mit 24 Frauen (46.2%). Die CVP entsendet 9 Frauen (32.1%), die Grünen (GPS) 7 Frauen (53.8%) und die FDP 5 Frauen (13.9%). Jeweils eine Frau schicken die Liberalen (25%) und die PdA (50%).

(Quelle)

Und da hör ich einen SVP-Mann im Zürcher Gemeinderat blappern:

Die Gleichberechtigung ist Tatsache, es braucht keine Gleichberechtigungsbüros mehr…

Ignoranter gehts nicht.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 31. Januar 2006 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

19 Kommentare zum Artikel “Die Schweiz fällt hinter Burundi, Afghanistan und Vietnam”

  1. sense2 am 31. Januar 2006 um 14:03

    schonmal daran gedacht das nicht soviele frauen das bedürfnis haben in die politik einzusteigen?
    die gleichberechtigung ist tatsächlich gegeben.
    in der it branche hats auch nicht sowenig frauen weil sie nicht gleichberechtigt wären, sondern weil die informatik nunmal nicht lieblings gebiet von den meisten frauen ist.

  2. wBr am 31. Januar 2006 um 14:19

    ich habe jetzt nicht ganz verstanden, warum frauen in unserer politik benachteiligt werden. direkte demokratie, so hab ich das mal gelernt, steht für die mitbestimmung der bürger. eine sache an der seit 35 jahren auch frauen teilhaben dürfen. stark vereinfacht haben wir zur hälfte frauen und zur hälfte männer in der schweiz. und das klingt für mich doch irgendwie nach chancengleichheit…

  3. Nemo am 31. Januar 2006 um 15:08

    Das Grundprobleim liegt meiner Meinung nach nicht in der direkten Diskriminierung, sondern in einem immernoch fehlenden Grundvertrauen in die weibliche Kompetenz. Man traut einem männlichen Politiker halt immernoch mehr zu als einer weiblichen Politikerin. Ich denke, dies ist ein natürlicher Prozess, der sich selbst immer mehr einrenken wird. Der geringe Anteil der SVP-Frauen ist einfach wieder ein Zeichen ihrer Konservativität und ihrer Probleme soziologische Veränderungen einzugestehen.

  4. AlphaPapaGolf am 31. Januar 2006 um 17:33

    Wir hatten schon immer profilierte Frauen in der Politik.
    Z.B.1 Calmy-rey, die regelmässog in den Kosovo un Palästina jettet, um dort nach dem linken zzu sehen
    Z.B. 2 Ruth dreyfuss, die uns eine von Jahr zu Jahr preisgünstigere Krankenversicherung geschenkt hat
    Z.B. 3 Ruth Metzler, die den Helikopter und Flugzeupark der Schweizer Armee immer in Bewegung gehalten hat, sodass an den Fliegern keine Standschäden auftreten konnten
    Z.B. 4 Judith Stamm, die das Rütli ab 2006 nur noch einer elitären Cupligesellschaft zugänglich machen will
    z.B. 5 Elisabeth Kopp, die iheren lieben Ehemann regelmässig über die Züge der Schweizer Justiz vorinformierte, sodass dieser sofort seinerseits Winkelzüge einleiten konnte
    z.B. 6 die Frau Kandidatin in Basel….aber siehe den anderen Beitrag in diesem Blog

    NOCH FRAGEN ?????

  5. trotzdem am 31. Januar 2006 um 19:08

    Wir haben tatsächlich so wenige Frauen in der Politik, dass 6 davon schon eine ausreichende statistische Grundlage bilden?

    Dass die Lage so ernst ist, hätt ich nicht gedacht.

  6. Dani am 31. Januar 2006 um 21:17

    @AlphaPapaGolf:
    Ungeachtet dessen, dass dein Liste etwas einseitig geprägt ist, (wie ja dieser Blog auch) müsstest du nun auch eine Liste mit männlichen Politikern machen.
    Ich wette, dass diese mindestens 3 mal länger würde, wie es ja auch 3 mal mehr männliche Politiker gibt. Also verliert dein Kommentar jede Aussagekraft. ;-)

  7. Beat am 31. Januar 2006 um 22:25

    Da ist sicher die SVP schuld.

    Nehmen wir mal an, die Linke hätte anstatt Schmid wie von der SVP verlangt Rita Furrer gewählt.

    Wie würde es wohl heute im Bundesrat aussehen?

    Mindestens 3 Frauen.

  8. Georg Meier am 31. Januar 2006 um 23:55

    Nicht zu vergessen die 10% Frauen der auch so gesellschaftspolitisch progressiven FDP!

  9. careless am 1. Februar 2006 um 18:00

    @AlphaPapaGolf
    zum glück schenkt uns jetzt der pascal nicht nur jedes jahr eine günstigere krankenkasse, nein er möchte uns auch noch viel früher pensionieren… ;-)
    das mit der judith und dem rütli hast du nicht richtig verstanden…

  10. moglu am 4. Februar 2006 um 16:58

    Dass die Frauen in der Schweizer Politik in der Minderheit sind, liegt ausschliesslich am mangelnden Wille der Frauen, sich in der Politik zu engagieren. Alles andere ist naives Geschwafel.

  11. Scipio am 10. Februar 2006 um 11:54

    Die Frauchen glauben noch immer, dass Männer ihnen Platz machen müssen, so wie lange Zeit jeder Frau von netten Männern der Platz im städtischen Bus angeboten wurde, wenn keiner mehr frei war. Das aber können sich die Damen allmählich ABSCHMINKEN.

    Es interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne, wieviel Prozent Frauen wo in dieser oder jener Funktion anzutreffen sind.

    Das typische Schweizer Frauchen möchte auch im ausserhäuslichen Bereich versorgt und beschützt werden, am besten mit Quoten, um dem Konkurrenzdruck ausweichen zu können, sowie mit speziellen Frauenförderungsmassnahmen, um sich zusätzlich Vorteile durch Privilegien zu verschaffen. Und natürlich sind immer die Männer verantwortlich für die relative Erfolgslosigkeit der unemanzipierten Frauchen. Der Gedanke, dass es vielleicht an den Frauen selbst liegt wird erfolgreich verdrängt.
    Der Ruf nach Quoten und Frauenförderungsmassnahmen ist die REAKTIONÄRE TRANSFORMATION des Versorgungsanspruchs unemanzipierter kleinbürgerlicher SpiesserInnen.

  12. AlphaPapaGolf am 10. Februar 2006 um 15:48

    Das ist zwar kein politisch korrekt formulierter Beitrag. Aber : stimmt 100%.!
    (P.S. Die Frauen die ihn lesen, werden vor Wut schäumen.)

  13. Ruthenium am 10. Februar 2006 um 16:09

    Sind hier so viele frustrierte Typen?

  14. Scipio am 3. März 2006 um 13:02

    Sind hier so viele frustrierte Typen?

    Der typische und unvermeidliche Spruch des Frauenverstehers. Frauen, die sich für das Frauenstimm – und Wahlrecht einsetzten, wurden als sexuell frustriert abgekanzelt.
    Die kriegt doch keinen .. frustriert .. Mannsweib ..

    Wie bekannt mir das doch alles erscheint.

  15. Ruthenium am 3. März 2006 um 13:17

    Ach komm, Scipio, zum Thema Frauen lässt Du echt nur emotionales Gekreisch von Dir hören. Ich find das ja eher amüsant, aber es liest sich halt wie wenn du schlechte Erfahrungen gemacht hättest und es den Frauen nun auf diese Weise heimzahlen wolltest.. entschuldige, falls ich daneben liege.

  16. Scipio am 3. März 2006 um 17:17

    Und ich stelle fest, dass du nur Einschätzungen zu meiner Person und vermutete Motive anführst, sachlich jedoch nichts entgegnest. Was soll ich zu einer Reaktion wie ” ach, das ist doch Quatsch, was du da sagst” entgegnen ?
    Und, nocheinmal : Das Thema ist nicht “die Frauen”, sondern eine Politik, die VORGIBT, für “die Frauen” zu handeln, was definitiv eine Anmassung ist.

  17. Georg Meier am 3. März 2006 um 19:25

    Ja, seid ihr dem Islam schon voreilig beigetreten APG und Scipio? Euer weltbild und frauenbild entspricht dem des radikalen Islams.

  18. Scipio am 3. März 2006 um 20:35

    “Ja, seid ihr dem Islam schon voreilig beigetreten APG und Scipio? Euer weltbild und frauenbild entspricht dem des radikalen Islams.”

    Das ist schlicht und einfach LÄCHERLICH.

  19. Sindbad am 30. März 2006 um 14:05

    “schonmal daran gedacht das nicht soviele frauen das bedürfnis haben in die politik einzusteigen?”

    das erklärt dann genau die grossen unterschiede zwischen den parteien…

    blödsinn… genau solche, den stereotypen entsprechenden einstellungen und vorurteile sind es…

    das beginnt schon mit den ersten schritten mit den ersten vorbildern mit dem in kontakt kommen mit den gesellschaftlichen defintionen wie welches geschlecht anerkennung erhällt und umgekehrt abweisung… was wird gern gesehen und erhällt lob, was wird ungern gesehen und ehält tadel oder führt zu gesellschaftlichem ausschluss…

    ich muss mich darum Nemo’s meinung anschlissen… und hoffen.

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