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Schweiz exportiert Kleinwaffen für 54 Millionen

Gemäss der eben erschienenen “Small Arms Survey 2005” (Kleinwaffenreport, englisch) wurden im Jahr 2003 weltweit zwischen 80 000 und 108 000 Menschen in bewaffneten Konflikten getötet, bis zu 90% davon mit Kleinwaffen. Dazu Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland im Menschenrechtsblog:

Kleinwaffen sind die Massenvernichtungswaffen unserer Zeit. Gewehre wie das deutsche G3 oder die russische Kalaschnikow bringen mehr Menschen den Tod als schwere Waffensysteme. Und sie machen den Einsatz von Kindersoldaten erst möglich

Waffenfabriken in der Schweiz haben im selben Zeitraum für 54 Millionen Dollar Kleinwaffen exportiert, verdienen also kräftig mit in diesem blutigen Business!
Berichte: Baz, Cash

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 12. Juli 2005 in der Rubrik Wirtschaft und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar verfassen. Pingen ist für diesen Artikel gesperrt.

Ein Kommentar zum Artikel “Schweiz exportiert Kleinwaffen für 54 Millionen”

  1. AlphaPapaGolf am 14. Juli 2005 um 13:06

    Achtung : Der Bundesrat, allen voran SVP-Abweichler Schmid, möchte gerne 180 M-113 Schützenpanzer via Emirate in den Irak schleusen.
    Damit er mit dem Waffenausfuhrgesetz nicht in Konflikt kommt, sind diese Schützenpanzer plötzlich zu Mannschaftstransportwagen mutiert.
    Auch Pakistan (A-Waffen Produzent) und im Krieg mit Indien steht auf der Liste der Waffenempfänger (Pistolen für die “Polizei”).
    Doch nicht genug. Auch die Panzerhaubitzen M-109 sollen in den fernen Osten verscherbelt werden. Die Panzerhaubitzen wurden mehrfach kampfwertgesteigert, so z.B mit dem Feuerleitsysten Fargo, einem automatischen Rohrmarschlager, einem Navigationssystem und Positionierunsgsystem das mit dem Feuerleitsystem kommuniziert.
    Ein paar Daten : Schussdistanz bis 36 km
    Kanistergeschosse KAG90
    Feuerschlag 3 Schuss in 15 Sekunden
    NEMP und EMP Schutz
    Tag und Nacht operationsfähig
    usw.usw.
    Es ist kaum anzunehmen, dass die Asiaten mit einem derartigen Kampfgerät verantwortungsvoll umgehen können.
    Vielmehr ist anzunehmen, dass sie es in Minderheitskonflikten zur Anwendung bringen werden.

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