Schweiz exportiert Kleinwaffen für 54 Millionen
Gemäss der eben erschienenen “Small Arms Survey 2005” (Kleinwaffenreport, englisch) wurden im Jahr 2003 weltweit zwischen 80 000 und 108 000 Menschen in bewaffneten Konflikten getötet, bis zu 90% davon mit Kleinwaffen. Dazu Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland im Menschenrechtsblog:
Kleinwaffen sind die Massenvernichtungswaffen unserer Zeit. Gewehre wie das deutsche G3 oder die russische Kalaschnikow bringen mehr Menschen den Tod als schwere Waffensysteme. Und sie machen den Einsatz von Kindersoldaten erst möglich
Waffenfabriken in der Schweiz haben im selben Zeitraum für 54 Millionen Dollar Kleinwaffen exportiert, verdienen also kräftig mit in diesem blutigen Business!
Berichte: Baz, Cash

Achtung : Der Bundesrat, allen voran SVP-Abweichler Schmid, möchte gerne 180 M-113 Schützenpanzer via Emirate in den Irak schleusen.
Damit er mit dem Waffenausfuhrgesetz nicht in Konflikt kommt, sind diese Schützenpanzer plötzlich zu Mannschaftstransportwagen mutiert.
Auch Pakistan (A-Waffen Produzent) und im Krieg mit Indien steht auf der Liste der Waffenempfänger (Pistolen für die “Polizei”).
Doch nicht genug. Auch die Panzerhaubitzen M-109 sollen in den fernen Osten verscherbelt werden. Die Panzerhaubitzen wurden mehrfach kampfwertgesteigert, so z.B mit dem Feuerleitsysten Fargo, einem automatischen Rohrmarschlager, einem Navigationssystem und Positionierunsgsystem das mit dem Feuerleitsystem kommuniziert.
Ein paar Daten : Schussdistanz bis 36 km
Kanistergeschosse KAG90
Feuerschlag 3 Schuss in 15 Sekunden
NEMP und EMP Schutz
Tag und Nacht operationsfähig
usw.usw.
Es ist kaum anzunehmen, dass die Asiaten mit einem derartigen Kampfgerät verantwortungsvoll umgehen können.
Vielmehr ist anzunehmen, dass sie es in Minderheitskonflikten zur Anwendung bringen werden.