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Schlammschlacht in der SVP – Der schlechte Stil wird zum Bumerang

Der schlechte und kompromisslose Polit-Stil der SVP hat ihr zwar viele frustrierte Stimmbürger und damit Parlamentsprozente eingebracht. Doch nun wird er je länger je mehr zum Bumerang. Im Moment zerfleischt sich die Holzfällerpartei gleich selber. Was derzeit geschieht:

SVP Gemeinderätin Susi Gut im Tagblatt der Stadt Zürich:

Parteikollegen können mich aus der Kantonsrats-Liste kippen, Parteikollegen können mir politische Steine in den Weg legen, Parteikollegen können mir drohen. Aber Parteikollegen können nicht verhindern, dass ich mich weiterhin für Sie und unsere Stadt Zürich einsetzen werde!

und weiter

In der Politik gewinne eben nicht der Beste, sondern derjenige, «der am besten schleimen kann», liess sich Gut zitieren. Spitzenkandidat Ernst Bachmann habe einfach Angst, dass sie ihn hätte verdrängen können.

(Quelle: Tagi vom 11. Juli 2006, nicht online)

Lustig das derartiges in der Öffentlichkeit diskutiert wird…
Weiter gehts in Basel:

Zu einem ersten Eklat kam es in der vergangenen Woche, als die SVP-Grossratsfraktion beschloss, Kurt Bachmann, einen der «Urväter» der Basler Partei, aus ihren Reihen auszuschliessen. [..] Die Stimmung wurde weiter angeheizt, als sich Angelika Zanolari, die «Urmutter» und Ex-Parteipräsidentin, auf die Seite Bachmanns schlug, die neue Führung um Nationalrat Jean Henri Dunant als «konturlos» und «beliebig» kritisierte und drei SVP-Grossräte zum Rücktritt aus der Fraktion aufforderte.

Hihi, lustig. Doch es geht noch weiter:

Nach Angaben der Basler Parteiführung hat der einstige Präsident der Jungen SVP Joël Thüring Parteigelder in Höhe von mehreren tausend Franken für private Zwecke missbraucht.[..]

(Quelle)

Doch man hat den Gangster gedeckt und die Story (vorerst) nicht publik gemacht. Doch jetzt stand man wegen den Abtrünnigen unter Druck und hat den neusten Parteikassenskandal veröffentlicht. Doch die Aktionen der abtrünnigen Basler Ex-SVP Präsidentin und Blochertreuen Hardlinerin Zanolari misfallen so sehr, dass sich nun Ueli “Maurinator” Maurer einschaltet, welcher die Frau gleich “neutralisieren” will:

Frau Zanolari bringt mich in die Situation, dass wir sie neutralisieren müssen.

(Quelle)

Wow, kommts jetzt zum grossen Showdown? Die Schlammschlacht in der unanständigsten Partei wird immer lustiger. Vielleicht lösen die Damen und Herren SVP Politiker auch mal anstehende politische Probleme, anstatt sich wie Kinder zu zanken. Wobei, Problemlösen war noch nie die grösste Stärke der SVP.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 12. Juli 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

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