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SBB-Kundendienst, die Hölle Teil II

So geschehen Samstag, 29.01.2005. In der S-Bahn von Uster nach Schwerzenbach wird V. von etwelchen skrupellosen Typen mit einem stumpfen Gegenstand aus dem Hinterhalt derart heftig ins Gesicht geschlagen, …

Das Opfer fand sich auf einer Bank am Bhf. wieder, wo Ihn die Bahnpolize, nicht gerade freundlich, zu Sinnen brachte. Erst nachdem V. sich ausweisen sollte und weder Portemonnaie, noch Jacke, Ausweis, Pullover, Handy etc. zu finden war, wurde der Bahnpolizei klar, dass es sich hier um ein Opfer sinnloser Gewalt handelt.

Wie gewöhnlich nach solch üblen Erfahrungen, müssen Bankkarten etc. gesperrt werden. Und hier kommt die SBB ins Spiel: V. möchte nach diesem schlimmen Zwischenfall im Zug sein persönliches Moantsabo ersetzt haben. Schliesslich ist er in einem Zug der SBB übel verprügelt und ausgeraubt worden. Der Schalterbeamte aber, verneint. “Da kann man nichts machen, sie müssen ein neues kaufen,” war die unsäglich dumme Antowort. V. wollte zuerst nicht glauben, was er hört:

Die Fakten:

  • In der S-Bahn verprügelt und übelst Zugerichtet
  • ausgeraubt (unersetzbare Gegenstände inkl. allen Schlüssesl, Ausweise usw.)
  • von der Bahnpolizei als Täter behandelt
  • selbst ehemaliger Mitarbeiter der SBB
  • Chronischer Billetkäufer und Nie-schwarz-Fahrer
  • Besitzer eines persönlichen Monatsabonement der SBB

Die SBB übernimmt im Fall von “Verprügeln im Zug” keine Haftung, und ersetzt nicht einmal belegbar gekaufte, persönliche Monatsabonennte.

Unglaublich, wie seht ihr das?
Für ignoranz.ch ein eindeutiges Beispiel einer Kundenunfreundlichen Betriebspolitik!!

Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 31. Januar 2005 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

11 Kommentare zum Artikel “SBB-Kundendienst, die Hölle Teil II”

  1. Individualist am 9. März 2005 um 19:09

    Was soll denn die aufregung. Ein staatsbetrieb ohne wettbewerbsdruck hat nunmal keine anreize, seine kunden besonders gut zu behandeln. Defizite zahlt ja sowieso der staat. Solange wir unseren bähnlerbeamten kein leistungsdenken zumuten wollen, wird das leider auch so bleiben.

  2. AlphaPapaGolf am 11. März 2005 um 14:57

    Chef dieser Organisation ist ein gewisser Benedikt Weibel, einer hartgesottener Sozialist und Rottenkamerad von Leuenberger.
    Was soll sich ändern ? Sozis leben nun mal in einer abgeschotteten Welt (SBB, Post) und drangsalieren ihre Kunden bis aufs Blut. Auch werden bewährte Kräfte, sprich Zugführer und Kondukteure abgeschossen, sprich entlassen. Später stellt man dann dumbe Pseudorambos ein, um einigermassen die Sicherheit in den Zügen zu garantieren. Diese “Sicherheitskräfte” aber versetzen die braven Zugsbenützer in Angst und Schrecken, die bösen aber reizen sie schon durch ihre blosse Anwesenheit zur Aggression.

  3. problematik.net » sbb: kundenunfreundlichen betriebspolitik am 1. Juli 2005 um 11:49

    [...] sie müssen ein neues kaufen,” war die unsäglich dumme Antowort. found @ ignoranz.ch und dghts dann auch weiter
    [...]

  4. pax am 31. August 2005 um 11:45

    …bezüglich der sbb hätt ich auch noch ein paar solcher kundenfreundlicher müsterchen zu erzählen. versucht doch mal als konkubinatspaar ein partner-ga zu bekommen. das kostet euch neben einem heidengeld eine MENGE nerven. könnte eigentlich gleich mal einen beitrag darüber auf meinem blog schreiben.

  5. Georg Meier am 5. September 2005 um 19:07

    Wenn bei der SBB an der Substanz gespart wird, ist dass vorallem den Bürgerlichen Spar-Politikern zu verdanken. Fehlendes Augenmass am Geldhebel führt zu fehlendem Augenmass am anderen Ende der Kette.

  6. Forum Politik » Achtung ZVV Kunde! Sie sind schon beinahe Kriminell! am 21. Dezember 2005 um 15:07

    [...] Über die Intoleranz der ZVV/SBB gegnüber ihren Kunden haben wir ja schon berichtet. Per 1. Januar 2006 wird neu das sogenannte “gestaffelte Gebührensystem” eingeführt. Im Klartext heisst das: 1x erwischen Fr. 80.-, 2x erwischen, Fr. 120.- beim dritten Mal kostet’s Fr. 150.-, dann folgt eine Anzeige! [...]

  7. Forum Politik » Achtung ZVV Kunde! Sie sind schon beinahe Kriminell! am 21. Dezember 2005 um 15:07

    [...] Über die Intoleranz der ZVV/SBB gegnüber ihren Kunden haben wir ja schon berichtet. Per 1. Januar 2006 wird neu das sogenannte “gestaffelte Gebührensystem” eingeführt. Im Klartext heisst das: 1x erwischen Fr. 80.-, 2x erwischen, Fr. 120.- beim dritten Mal kostet’s Fr. 150.-, dann folgt eine Anzeige! [...]

  8. gringoloco am 12. September 2006 um 21:58

    Dies entspricht genau den Erfahrungen welche ich mit den SBB machte, sie kassieren ab, das nicht zu knapp, und wenn man Ihre Hilfe braucht, behandlen Sie einem wie der letzte Dreck. Mir selbst wurde Portemonnaie mit sämtlichen Ausweisen, darutner das GA gestohlen, die SBB weigerten sich trotz Polizeirappaort und Schrifentempfangsschein mir ein Ersatz-Abbo auszustellen, dies würde ich erst erhalten wenn Ich wieder eine gültige ID vorweisen könne. Zugbillete würden mir ersetzt sofern ich mir diese vom Kondukteur signieren lassen würde. Als ich sagte, dass es ja in den meisten S-Bahnen keinen Kondukteur mehr habe, wurde mir vom Schalterbeamten gesagt:Dies sei nicht sein Problem!!!

  9. _driv3r_ am 13. September 2006 um 11:36

    “Als ich sagte, dass es ja in den meisten S-Bahnen keinen Kondukteur mehr habe, wurde mir vom Schalterbeamten gesagt:Dies sei nicht sein Problem!!!”

    Ein Klassiker :)

    Von einem Staatsbetrieb kann man leider kaum besseres erwarten. Der Lösungsansatz heisst Privatisierung.

  10. Chevy am 13. September 2006 um 12:03

    @Georg meier

    Die SBB verschlingen Geld wie kein anderes Transportsystem, und Du sprichst von kaputtsparen? Ich weiss nicht woher Du kommst, normalerweise Finanzieren sich solche Systeme von selbst und werfen noch Gewinn ab.

  11. Pirelli am 13. September 2006 um 13:00

    Privatisieren, und dann wird alles besser?

    Driv3r, mach dich mal über die Situation in Grossbritannien schlau. Und dann überdenke dein Statement.

    (Sagt einer, der gerade über eine halbe Stunde in der Helpline-Schlaufe eines privaten Telecom-Anbieters verbrachte.)

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