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Rita Fuhrer befürwortet die erweiterte Personenfreizügigkeit

Die Zürcher SVP Regierungsrätin Rita Fuhrer hat sich in der heutigen Sonntagszeitung zur Abstimmung um die Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU Länder ausgesprochen. Sie befürwortet die Erweiterung entgegen der offiziellen Parteilinie. In dem Interview mit der Sonntagszeitung sagte sie, die Annahme der Erweiterten Personenfreizügigkeit sei eine klare fortsetzung des Volkswillens. Nicht nur Sie, auch 25 SVP Nationalräte wie zum Beispiel Peter Spuhler befürworten die Initiative.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Sonntag, 3. Juli 2005 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar verfassen. Pingen ist für diesen Artikel gesperrt.

5 Kommentare zum Artikel “Rita Fuhrer befürwortet die erweiterte Personenfreizügigkeit”

  1. quadour am 3. Juli 2005 um 20:51

    Na sowas, jetzt ist den Gegnern der Bilateralen auch noch ihre Ikone abgesprungen und der heilige St. Christopherus II macht bekanntlich auch nicht mit.
    Besonders hat mich gefreut, dass Rita Fuhrer tacheles redet und mich in meinen Erfahrungen auf diesem Gebiet recht gibt, so z.B. “Auszüge aus dem Interview”:
    - “… aber ich habe als Volkswirtschaftsdirektorin einen tieferen Einblick in die wirtschaftlichen Verflechtungen mit der EU. Ähnlich wie die Unternehmer in unserer Partei.
    - “Die Schweizer müssen sich wieder mehr anstrengen: „Wir brauchen eine erhöhte Leistungsbereitschaft”
    - “Ein Vergleich mit Europa zeigt, dass wir nicht mehr so strebsam sind. Da kann vermehrter Wettbewerb sicherlich gut tun. Wir brauchen eine erhöhte Leistungsbereitschaft und den Willen, bei den Besten mitzuhalten.”

    Ehrlicher könnte man es gar nicht sagen, Chapeau!

    Anstatt die wirtschaftliche Situation der Schweiz seit dem EWR Nein noch mehr zu schädigen, geht es jetzt doch darum, endlich die absurd hohen Preise in diesem Land dem EU-Durchschnitt anzupassen. Dann müssen auch die Arbeitnehmer im Konkurrenzkampf mit dem Ausland keine Kaufkrafteinbussen mehr befürchten. Aber gerade gegen dieses Ansinnen (Importmafia, Agrarlobby etc.) laufen SVP und ein grosser Teil von FDP/CVP Sturm (Pfründenbewahrer).

  2. RonaldCH am 3. Juli 2005 um 22:39

    @quadur
    Gut, Quadur, die Preise der EU angepasst, und die Mehrwertsteuer und die Zinsen auch gerade? Leider sind Preissenkungen nicht so einfach, weil Löhne, Zinsen etc. damit zusammenhängen. Wenn es so einfach wäre, wie sie tun, hätte der linke Vorzeige-Preisüberwacher bestimmt schon etwas mehr erreicht.
    RonaldCH

  3. Narrenkönig am 4. Juli 2005 um 00:04

    @RonaldCH
    Das mag jetzt etwas besserwisserhaft rüberkommen, aber die Zinsen der Banken werden tatsächlich schon an die der EU angepasst, denn würden wir die Zinsen erhöhen und die Europäische Zentralbank dieselben senken … dann Prosit Schweizer Wirtschaft!

  4. quadour am 4. Juli 2005 um 12:49

    Die Zinsen für langjährige Festhypotheken sind in Deutschland mittlerweile bei 2,87%, in der Schweiz betragen sie 2.88%. Da die Inflation in D etwas höher ist als in der CH sind die realen Zinsen – und um die geht es insbesondere – in D sogar tiefer als in der CH.
    Also der sog. Zinsbonus haben wir schon mal verloren.

    Und das ist doch der Jammer: Kaufkraftbereinigt liegt der Durschnittsarbeiter (für den Ihr euch ja so stark macht)in der CH bekanntlich schlechter als der Deutsche, das ist schon mehrfach publiziert worden.
    Interessant ist auch eine Publikation der Credit Suisse vom Januar 2004. Da heisst es beispielsweise: Die Preise in der Schweiz seien so hoch, dass die Löhne KAUFKRAFTBEREINIGT beispielsweise in Italien gleich hoch seien wie in der Schweiz, wo man nominell rund 60% höhere Löhne erhalte.

  5. quadour am 6. Juli 2005 um 21:45

    Warum sagt denn niemand was zu R. Fuhrer? Argumente ausgegangen? Angst den heiligen Arbeitsplatz zu verlieren?? Wo seit Ihr?

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