Regierungsrat ZH: Mit Ursula Gut geht die Umwelt den Bach runter
Am 09. Juli wählt das Stimmvolk des Kantons Zürich eine neue Regierungsrätin. Zur Auswahl stehen Ruth Genner (Grüne) und Ursula Gut (FDP). Wenn man die Einstellungen der beiden Kandidatinnen vergleicht, fällt vor allem eines auf: Ruth Genner ist deutlich “liberaler” als Ursula Gut (zumindest in Gesellschaftlichen Fragen). Der FDP Kandidatin hingegen geht die Umwelt am Arsch vorbei. Dem Kanton und der Umwelt zuliebe, muss Ruth Genner die Nachfolgerin von Dorothee Fierz sein.
Hier die Zustimmungswerte zu einigen Themen im Vergleich gemäss SmartSpider (0 = keine Zustimmung, 100 = volle Zustimmung):
| Thema | Genner (Grüne) | Gut (FDP) |
| Gesellschaftliche Liberalisierung | 85 | 65 |
| Wirtschaftliche Liberalisierung | 65 | 90 |
| Schutz der Umwelt | 90 | 30 |
Es ist also für jedermann ein guter Kompromiss, die Präsidentin der Grünen Schweiz in den Regierungsrat zu wählen. Daher hoffe ich auf eine starke Mitte-Links Mehrheit, welche dies erkennt und den längst nötigen Umschwung in der Zürcher Regierung herbeiwählt. Pro Umwelt, gegen Ursula Gut!

Da beide nicht in der gleichen Legislative sitzen, gehe ich davon aus, dass bei der Untersuchung nicht die gleichen Abstimmungen hinzugezogen werden konnten. Fazit: Wieder mal ein Vergleich von Äpfeln und Birnen ohne sachlich richtige Aussagekraft.
Unseriöserweise hat man das auch nicht offen und ehrlich angegeben, wie es sich für einen kritischen Blog gehören würde. und der Tagi druckt das dann noch ab? Keine Überraschung beim publizistischen Tiefflieger. Wir bleiben dran…
@fragenspeck
Die beiden haben gemeinsam für den Nationalrat kandidiert und dazu bei smartvote dieselben Fragen beantwortet… Also wurden doch Äpfel mit Äpfeln verglichen. Oder ist Frau Gut als Umweltschützerin bekannt?
“Liberal” ist für mich ein Begriff, der abgelutscht und vergewaltigt wird wie kein anderer. Hint: Die grünen mit ihrer prohibitiven Politik der Regulierungen und Verbote sind jedenfalls ganz gewiss nicht das, was ich mir unter liberal (die Freiheit des einzelnen stärkend) vorstelle.
Es bleibt wohl nur Frau FDP, zum guten Glück hat die grüne Hexe realistisch betrachtet wenig bis keine Chancen; eine Wahl wäre für den Kanton verheerend.
http://www.ursula-gut.ch/index.php?nav=person
Ursula Gut: Die üblliche 08.15 FDP-Karrieristin.
http://www.ruth-genner.ch/htm/engagement_liste.htm
Ruth Genner: Hat die interessantere Bio.
Die politischen Unterschiede sind wohl klar.
Danke für den Hinweis – er gehörte in den Artikel. Also die gleichen Fragen haben sie beantwortet, aber drei Jahre ist es her und eine Befragung und nicht echtes politisches Abstimmungsverhalten. Macht einen grossen Unterschied, wie alle wissen, die mit Befragungen zu tun haben. Besser so, aber noch nicht unglaublich gut.
Das tolle an Ruth Genner ist, dass sie Kirschkennerin ist und wirklich gut degustieren kann.
Mit Genner geht Zürich den Bach runter.
Das Volk ist nicht blöd (In gewissen Kreisen der Stadt ZH vielleicht). Wählt doch gerade Girod. LOL
“gut ist besser. genner am besten…”
obacht, gut ist zwar sehr gut in den geldadel integriert, das heisst aber noch lange nicht, dass das stimmvolk den rechtskurs des regierungsrates in den letzten jahren schätzen gelernt hat. avanti lässt grüssen. noch mehr Gut-Filz im Regierungsrat? Nein Danke, Fiala und Leutenegger repräsentieren den rechten Rand der FDP, wer Gut wählt, wählt den Wolf im Schafspelz. Kenner wählen Genner!
Georg Meier
Wohl eher ein P am Anfang.
beat, mal im ernst; der Leistungsausweis des bürgerlichen Zürcher Regierungrates ist doch schwach; Bürgerlich heisst: Machtgerangel statt lösungsorientierte Politik. Das haben wir jetzt schon zu oft miterlebt. Zeit für einen Richtungswechsel.
ok, Ruth Genner wird sicher das unsinnige SUV-Verbot unterstützen. Aber von Wirtschaft versteht sie wohl rein gar nichts. Wenn ich Genners Rezepte anschaue, verlangt sie überall nach mehr Staat. So geht das wohl nicht.
Alle geben ja zu, dass sich die schere zwischen Arm und Reich aufgetan hat; was machen die Neoliberalen FDP und SVP Leute dagegen? sie kämpfen gegen den Rechtsstaat, senken die Steuern für die Reichen, streichen Sozialleistungen, untergraben den Arbeitnehmerschutz. Wie lange soll man sich das noch gefallen lassen?
Nun was mir eher zu denken gibt, genner hat bisher eigentlich nur vom staat gelebt.
zuerst auf kosten des staates gelernt (Schule, Kanti, ETH).
Dann auf kosten der Staates gelebt (ETH, nochmals ETH, dann Bibliothek der ETH)
Verwaltungsrat von einer (Staatlichen?) kontrollstelle, deren Mitglieder zur hälfte ETH-leute sind.
schauen wir uns dann den Spider genau an:
Finanzen Sparen? nein danke!!!
ist das nicht schön, der staat zahlt dir dein leben, damit du vom staat unterstützung für den umweltschutz forderst.
Aber Bluefox: was ist mit der Wohlstandsschere? Problemlösung a la FDP: Aus den augen aus dem Sinn.
Ausserdem: Für die reichen Fussballfunktionäre haben die Politiker der FDP und SVP ein Herz: 82 Millionen einfach so für die FIFA.
Das nennt man in die eigenen Taschen wirtschaften. Sparen nur bei den Armen, die eine schwache Lobby haben. Manche wirtschaftliberale Politiker preisen mittlerweile unverholen das sehr wirtschaftsfreundliche das Kasten-Systems in Indien. Sehr Gut!
@bluefox
Nur vom Staat leben tut Mörgeli, der wahrscheinlich eher zu Deinen Lieblingspolitikern gehört.
Die bio.inspekta, bei der Ruth Genner Präsidentin ist, ist privatwirtschaftlich organisiert. Deren Dienste werden selbstverständlich von ihren Kunden bezahlt, biologisch produzierenden Landwirten und Lebensmittelherstellern.
Nachtrag zur Präzisierung: Ruth Genner ist Verwaltungsratspräsidentin der bio.inspecta.
Schulen, Kanti, ETH gehören zu den grundlegenden Aufgaben des Staates. Wer hier geschult wird und später ein Lehramt übernimmt, hat sich nichts vorzuwerfen.
Bedenke : Die ETH ist heute bereits Spitze in Europa und hat sich noch ehrgeizigere Pläne vorgenommen.
Die ETH will aus eigener Kraft Nr. 1 weltweit werden.
Wäre die ETH ein Privatbetrieb, und von McKinsey-Lausbuben gemanaged, würde sie eine “Fusion” mit dem MIT anstreben um “Synergien zu nutzen” und “Kosten zu sparen”.
Zwei Jahre später würde dann der Polyball in Massachusetts durchgeführt.
Gute Idee mit dem MIT, dann kann Ruth Genner Präsidentin des MIT werden (in den USA kommt sie mit ihrem Oeko-Tanten-look sicher gut an) und wir in Zürich können eine bessere Alternative für die Regierung wählen (der MIT-Präsident oder Frau Gut).
Warum so billige Polemik erdnanu? Wir waren uns von Ihne schlauere Statements gewöhnt. Die Breitseite gegen die Wissenschaft ist auch verdächtig. Solange wirtschaftsliberale Eigenverantwortung heisst auf Kosten der Allgemeinheit in die eigenen Taschen zu wirtschaften brauchen wir weniger Filz im Zürcher Regierungsrat. Ursula E. Gut mit ihren ‘besten Beziehungen’ ist nichts weniger als eine freisinnige Politfunktionärin für die oberen Zehntausend.
Ja, ich bin auch eher für unverbrauchte neue Kräfte als für die alten Polit-Möchtegern-Promis. Wenn ich die Politkarriere von Ruth Genner anschaue, belasse ich sie viel lieber als Opositionspolitikerin im Nationalrat als in einer schlagkräftigen Regierung.
Für eine Regierungsrätin entzweit Ruth Genner das Volk ohnehin viel zu fest. Hätte den Grünen etwas mehr Phantasie bei der Nominierung zugetraut als schon wieder Frau Genner zu bringen.
@ kyra
- Mörgeli ist nicht mein lieblingspolitiker, und ich bin nicht in der SVP
- bio.inspekta:
ich habe hinter “stattlich” bewusst ein fragezeichen gesetzt, da ich nichts über ihre finanzierung gefunden habe. die betonen jedoch, dass ihre gutachen unabhängig sind.
> “Dienste werden selbstverständlich von ihren Kunden bezahlt, biologisch produzierenden Landwirten und Lebensmittelherstellern. “
—-ups, da fehlt was—-
das klingt ja wirklich sehr unabhängig!? sag mir wer das gutachten bezahlt und ich sag dir was dabei rauskommt?
eigentlich gehts mir gar nicht so sehr um die details. und ich will auch gar nichts gegen die ETH sagen.
aber wenn jemand grossteils vom staat lebt, 100% sozialstaat fordert (spinne) und keinen sparwillen zeigt, das gefällt mir nicht. irgendjemand muss das geld nämlich immer erst verdienen, bevor es der staat dann ausgeben kann.
Seid die Reichen keine Steuern mehr bezahlen (man nennt das Steueroptimierung) ist es kein Wunder, dass das voll zahlende Volk mehr mitreden will.
http://www.seidseit.de/
@bluefox
Du kennst die Branche wohl nicht. bio.inspecta ist sowas wie die SGS unter den Bio-Zertifizierern. Sie zertifizieren nach klaren Standards (Grundlagen sind gesetzliche Regelungen und Reglemente von Verbänden). Wer zertifiziert werden will, zahlt – und kann dabei selbstredend durchfallen. Das Prinzip ist vergleichbar mit einer Zertifizierung nach z.B. ISO 9000.
Ruth Genner lebt höchstens als Nationalrätin vom Staat, aber das gibt ja nicht wirklich ein überbordendes Gehalt. Und als ebenfalls vom Volk gewählte Politikerin lebt ja selbst Ursula Gut auch ein klein Bisschen vom Staat.
Dass der Staat das Geld reinholen muss, das er ausgeben will, ist schon richtig. Die Frage ist nur, wer bei der Geldeintreiberei seinen Geldbeutel hinhalten muss und wer verschont wird. Dass eine Goldküstenvertreterin eine andere Vorstellung vom Einnahmen sichern hat als eine Politikerin, die wirklich weiss, was der Staat zu leisten hat, ist nicht verwunderlich. Aber so eine weitere Partikularinteressenvertreterin, wie Gut wohl eine abgäbe, brauchen wir eben genau nicht in der Regierung.
@kyri
nein, ich kenne bio.inspecta wirklich nicht. wenn ich diesbezüglich was falsch interpretiert hab möcht ich mich dafür entschuldigen. Ich hatte den eindruck einer staatlichen stelle.
Die Arbeit als nationalrätin hab ich nicht kritisiert, dass die alle dafür auch geld vom staat bekommen ist auch richtig.
@bluefox
Schon gut. Das nächste Mal einfach mal die eigenen Stereotypen hinterfragen.
Ich schätze, dass der Anteil Staatsangestellter bei den Grünen nicht höher und der Anteil Selbständigerwerbender nicht niedriger ist als bei der FDP.
@kyri:
Sorry, mir ist kein Unternehmer der Grünen bekannt. Mag sein, dass es einige Architekten und innovative Umwelttechnologen hat. Aber mit der Bedeutung der FDP für den Wirtschaftsstandort Schweiz und die Schaffung von Arbeitsplätzen kannst du das nicht vergleichen. Dies sind verschiedene Ligen.
Ruth Genner hat sich in ihrer Laufbahn stets als Verhinderin von Wirtschaft und Arbeitsplätzen hervorgetan. Zudem polarisiert sie viel zu fest, als dass sie von der Opositionsrolle in den Regierungsrat wechseln sollte. Fazit: Gut ist besser!
Ich kann mir vorstellen dass bei den Freisinnigen mehr Wert abgeschöpft wird – während dagegen bei den Grünen mehr Wert geschaffen wird. Jeder kann selbst entscheiden was wesentlicher ist.
@Georg Meier
Das verstehe ich jetzt nicht ganz: wo wird bei den Freisinnigen mehr Wert abgeschöpft und wie funktioniert das? Oder wird da nur mehr Wert geschöpft, bei den Grünen aber nur Werte welcher Natur auch immer geschaffen? Die FDP scheint mir zwar eine wirtschaftsorientierte Partei, welche Wachstum (nicht nur in der Wirtschaft) zum Ziel hat, doch wo da die Abschöpfung liegen soll (mal abgesehen von den Steuern, welche gemäss untenstehendem Posting aber wohl nicht reduziert werden sollen), bleibt mir echt schleierhaft. Vorurteil, Pauschalisierung oder Irrtum (bei wem auch immer)?
@erdanu:
Wirtschaftsfunktionäre hat die FDP wohl in der Tat mehr als die Grünen. Nur sind die wenigsten von denen Unternehmer. Die meisten Unternehmer sind ohnehin nicht parteigebunden. Eher lassen sie ihre 2. Garde politisieren.
Ich spekulierte bewusst über den Anteil Selbständigerwerbender, welche ja nur einen Teil der Unternehmerschaft bilden. Und die – dies wage ich weiterhin zu vermuten – sind wahrscheinlich bei den Grünen ebenso gut vertreten wie bei der FDP. Wenn schon, kann wahrscheinlich die SVP hier besser punkten, da viele Kleingewerbler dort eingeschrieben sind, sei es weil der Dorffilz so am Besten funktioniert, sei es aus Tradition und/oder Überzeugung.
Dass Ruth Genner eine stetige Arbeitsplatzverhindererin ist, ist Unsinn. Es ist natürlich korrekt, dass wenn man für eine Begrenzung der Flugbewegungen eintritt, einkalkulieren muss, dass Arbeitsplätze verlagert werden. Aber die Grünen setzen sich ja gerade im Verkehrs- aber auch im Energiebereich dafür ein, dass mit der Förderung von neuen Technologien auch neue Arbeitsplätze entstehen.
Apropos Ursula Gut-Winterberger: Ursula Gut-Winterberger im ZRHwiki.
@kyri: Also dass die Grünen schon je einen neuen Arbeitsplatz geschaffen hätte, wäre für mich vollständig neu.
Auch trifft es nicht zu, dass sich alle Unternehmer von der Politik zurückziehen. Gerade die FDP bringt immer wieder herausragende Unternehmerpersönlichkeiten in die kantonalen und eidgenössischen Parlamente (NR Schneider-Ammann, NR Noser, NR Otto’s Schadenposten etc.)
Erdnanu:
Lies hier:
http://www.ignoranz.ch/item/das-wirtschaftliche-potenzial-des-umweltschutzes/
Lieber Pirelli
Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!
Die Mitglieder der SP und der Grünen leben zu einem ganz grossen Teil direkt und indirekt vom Staat. Mit der explsionsartigen Ausdehnung der Staatsquote sind sie sehr erfolgreich, nicht aber mit der Schaffung von Arbeitsplätzen.
Du kannst mir keine 10 Unternehmen mit über 100 Arbeitsplätzen nennen, die von einem SP-Mitglieder oder von einem Mitglied der Grünen geführt wird. Das sagt eigentlich schon alles.
Bitte beweise diese Aussage! Ansonsten ist das nichst als unbelegtes geschwafel.
Ausserdem, wohin gehen all die Milliardensubventionen jährlich? Zu den SP Bauern oder zu den SVP Bauern? Und wo arbeitet Mörgeli schonwieder? Ach ja, beim Staat… *gg* Lustige Argumente…
@Sandro:
Offenbar hat meine Binsenwahrheit, dass Grüne und SP-ler nicht Arbeitsplätze schaffen, sondern zu einem grossen Teil vom Staat leben dich an einem schwachen Punkt getroffen.
Bevor ich irgendetwas beweisen soll, löse bitte mein Rätsel:
“Du kannst mir keine 10 Unternehmen mit über 100 Arbeitsplätzen nennen, die von einem SP-Mitglieder oder von einem Mitglied der Grünen geführt wird. Das sagt eigentlich schon alles.”
Merci viumau
Erdanu, mir ist auch klar, das Unternehmer eher in der FDP Sitzen als in der SP. Aber daraus abzuleiten, dass die meisten Grünen/SP Mitglieder direkt oder indirekt “vom Staat” leben ist trotzdem unbelegtes Geschwafel. (Ausser du hast da einen Beweis dafür)
Ich führe keine Firma von mehr als hundert Arbeitsplätzen, trotzdem bin ich nicht vom Staat abhängig…
Ausserdem, welche Firma mit mehr als 100 Arbeitsplätzen führst du? Oder bist du etwa vom Staat abhängig?
Na, dämmerts?
@Sandro:
Aha, nach mehrmaligem Nachhacken gibst du endlich zu, dass die FDP die Unternehmerpartei ist. Merci.
Hoffentlich bist du Parteimitglied der Grünen. Könntest du mir bitte die Liste der Parteimitglieder deiner Ortssektion zukommen lassen? Dann werde ich dir sehr gerne aufzeigen können, dass ein grosser Teil der Mitglieder direkt oder indirekt vom Staat lebt (ich übrigens nicht).
Ruth Genner der Grünen wird die Ersatzwahl gewinnen. Wenn erdnanu behauptet, die FDP wäre eine Unternehmerpartei, irrt er sich gewaltig. Die FDP ist zwar eine Managerpartei, jedoch keine Unternehmerpartei, denn das ist klar die CVP.
Manger sind keine Unternehmner, sie sind Verwalter börsenkotierter Unternehmen, bei welchen die FDP zu 95% in den Verwaltungsräten einsitzt.
Beim Swissairskandal konnte das Zürcher Volk, aber auch das Schweizer Volk die Sinnlosigkeit der FDP Verwaltungsräte selbst und hautnah nachvollziehen.
Die FDP ist gegen Unternehmner, Aktionäre, Arbeitsnehmer und Bürger.
Die FDP ist eine undemokratische Filzpartei, welche in Genf seit dem Skandal des Betreibungs- und Konkursamtes im Jahr 2002 völlig aus der Exekutiven abgewählt worden ist.
Der FDP verdankt Zürich und die Schweiz, dass die Managergehälter überdimensional steigen, dass Arbeitnehmer entlassen werden, dass es keinen Rechnungshof gibt, dass es in den 1970er Jahren zur Fichenaffäre gekommen ist, usw.
Die FDP ist seit 1848 im Bundesrat ohne Unterbruch vertreten, die Grünen waren noch nie im Bundesrat. Dem FDP Bundesrat Couchepin verdanken Arbeitnehmer und Arbeitgeber, dass die Prämien für die 2. Säule massiv gestiegen sind, denn er hat den technisch minimalen Zinssatz von 4% auf 2.5% gekürzt und dies, obschon im letzten Jahr alle PK’s 11.1% performiert hatten.
Die FDP hat die längste permanente Regierungsbeteiligung. 158 Jahre ist sie im Bundesrat, die ersten Jahrzehnte völlig allein, danach begann sie ihre Macht zu teilen, doch nach 158 Jahren wird es Zeit, sie definitiv und überall abzuwählen, wer auch immer in ihrem Namen kandidiert.
@theglobalchinese
So schlecht kann es ja nicht gelaufen sein, wenn man 158 Jahre an der Macht beteiligt sein kann. Wenn ich den Zustand der Schweiz mit übrigen Ländern vergleiche, bin ich eigentlich ganz zufrieden.
Wenn ich schaue, was Grüne und SP in Deutschland angerichtet habe, sind mit weitere 158 Jahre FDP ganz sympathisch.
Wenn ich berücksichtige, wie SP und Grüne sich in der Staatskasse bedienen und immer wieder neue Schürfquellen (Nationalbank, BVG-Gelder, Steuererhöhungen etc.) kreieren, graut mir vor deren Herrschaft.
Für die Umwelt ist Frau Genner sicher besser als Frau Gut, für die breite Bevölkerung aber sicher nicht.
Für Nichtkatholiken ist die CVP keine wählbare Partei. Nach deiner Logik muss somit ein Unternehmer zwingend katholisch sein.
Lieber erdnanu,
Jeder Diktator würde seine Antwort ähnlich formulieren, wie Du mit dem Satz: “So schlecht kann es ja nicht gelaufen sein, wenn man 158 Jahre an der Macht beteiligt sein kann.”
Weiter erlaubst Du Dir eine enorme Lächerlichkeit wie “Wenn ich schaue, was Grüne und SP in Deutschland angerichtet habe, sind mit weitere 158 Jahre FDP ganz sympathisch” ohne Dir auch nur eine Sekunde die Frage gestellt zu haben, woher Du Deine absurde Behauptung aufstellst, Deutschland ginge es schlechter als der Schweiz oder was der Aufbau Ost, die EU Osterweiterung oder auch die Reformen in Russland, welche allesamt unter Kohl begonnen wurden, Deutschland und das deutsche Volk gekostet haben?
Weiter scheint Deine Lügenpropaganda mit den Worten “Wenn ich berücksichtige, wie SP und Grüne sich in der Staatskasse bedienen und immer wieder neue Schürfquellen (Nationalbank, BVG-Gelder, Steuererhöhungen etc.) kreieren, graut mir vor deren Herrschaft.” kaum noch Grenzen zu kennen, so im Sinne, die Swisswair, deren Verwaltungsräte allesamt Mitglieder der FDP wären, wäre ja wohl durch rot-grün und den Konkurs getrieben worden?
Dann aber wirst Du ehrlich mit dem Satz “Für die Umwelt ist Frau Genner sicher besser als Frau Gut, …” Ja, Frau Genner ist für die Umwelt besser als Frau Gut, genau wie der vom amerikansichen Volk zum Präsidenten gewählte ehemalige Vize Al Gore für die ganze Welt besser gewesen wäre als Baby Bush, der durch seine Bomebteppiche in Afghanistans Tora Boras und im Irak Erdbeben, Seebeben (Tsunamis), Hurrikane und Überschwemmungen auslösen liess in einer noch nie dagewesenen Frequenz. “The Day after Tomorrow” lässt grüssen.
Vielleicht hälst Du nicht viel von demokratischen Mehrheiten, aber die Schweiz hat nicht mehr, wie 1848 eine protestantische Mehrheit, sondern heute eine katholische, ergo wird die CVP Zukunftspotential haben, wie nie zuvor.
Meine Aussage ist, dass in den von der CVP geführten Kantone wie Nidwalden, Zug und Schwyz die Steuern tiefer sind als in jedem FDP geführten Kanton, was die Rahmenbedingungen für Unternehmer optimaler gestaltet als FDP geführte Kantone.
Zudem erlaube ich mir, die FDP, seit der Fichenaffäre mit der SED der ehemaligen DDR zu vergliechen. 900’000 Linke soll die FDP in den 1970er Jahren illegal in Karteikarten erfasst haben, um sie von der Arbeit auszuschliessen.
Vielleicht eine Version des dreckigen Bürgerkrieges der FDP in der Schweiz?
@theglobalchinese:
Lieber Chinese,
Blogs sind dafür da, unterschiedliche Meinungen zu diskutieren. Dies macht uns Bloggern Spass.
Etwas weniger spassig finde ich, wenn du mir in meinem Mail gleich diktatorische Züge und der FDP einen dreckichen Bürgerkrieg unterstellst. Offenbar hast du eine Art Phobie und deshalb recht extreme, bzw. linksextreme Ansichten. Im besten Fall habe ich den Humor nicht verstanden, der sich hinter deinen Zeilen verbirgt.
Auch eine Diskussion über das explosionsartige Aufblähen der Schweizer Staatsquote ist mir dir leider nicht möglich, da du mit dem Querverweis auf Swissair das eigentliche Problem gar nicht angehst und die Diskussion abwürgst.
@Managersaläre:
Ospel, Vasella etc. untergraben durch ihre idiotisch hohen Bezüge das liberale Marktsystem. FDP-Nationalrat Schneider-Amann hat deshalb recht, dass er diese Lohnexzesse anprangert und mit SwissMEM aus dem Vorort austritt. Bei den 5-10 Schweizer Managern fällt auf, dass sie sich eigentlich überhaupt nicht um Schweizer Politik kümmern.
Die Wahl zwischen Ruth Genner und Ursula Gut ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Man kann zwischen einer grünen Internationalsozialistin und einer antiökologischen, halbwegs inländerfreundlichen Kapitalistin “auswählen”. Wo bleibt die vernünftige Mitte, die wahre Alternative, welche die Attribute ökologisch, patriotisch UND sozial vereint?
@Reiner Alemann:
“ökologisch, patriotisch UND sozial” klingt doch sehr stark nach Schweizer Demokraten – nicht eben die prototypische Mitte.
Ruth Genner setzt sich wohl mehr für den Erhalt von Lebensraum ein als das Gros der 1.-August-Fanatiker – eigentlich eine wunderbare patriotische Leistung.
P.S. Hat eigentlich schon jemand bemerkt, dass dieser Thread bei der Suche nach “ursula gut” gleich den zweiten Platz einnimmt? Wenn das nichts aussagt über die Bedeutung der Kandidatin und von ignoranz.ch?
@kyri:
Ruth Genner mag sich wohl für den Erhalt von “Lebensraum” einsetzen, sofern man “Lebensraum” als eine vom Mensch losgelöste, abstrakte “Um”-Welt betrachtet, aber sicher nicht für das Recht von Völkern auf deren eigenen “Lebensraum”, vor allem nicht für das Recht ihres eigenen Volkes auf eigenen “Lebensraum” und auf Vorrang eigener Lebensinteressen auf eigenem Boden.
@Reiner:
Genner will sicherlich aus der CH kein menschenfreies Naturreservat machen, aber der Zerstörung des Lebensraumes z.B. durch die irrgewordene Verkehrsplanung Einhalt gebieten.
Eine völkisch reine Schweiz ist ihr aber wohl in der Tat nicht gerade oberstes Anliegen – und das ist auch gut so.
@Kyri
Verkehsplanung nach Genner:
“Man könnte die Start- und Landebewilligungen zum Beispiel versteigern, um zu bestimmen, wer Kloten anfliegen darf”
Sehr verehrte passagiere, bedauerlicherweise heben wir bei Ebay zu wenig geboten, da sepp blatter gerade landet müssen wir leider umkehren…
“Der Flughafen kann auch so wachsen. Er muss nur der Region dienen, nicht aus ganz Europa noch Umsteigepassagiere anziehen”
Liebe Fluggäste. Der Flug von Kloten nach Schwammendingen ist nun bereit…
“Arbeitsplätze wie sie für das Flughandling benötigt werden, sind nicht gut bezahlt. Solche hätte ich lieber anderswo, in der Stadt zum Beispiel”
kein kommentar
bluefox
Genner hat keine Ahnung von Aviatik.
Sie würde wohl am liebsten den ganzen Verkehr abschaffen.
Ich denke man muss schon ziemlich viel Feinstaub in der Birne haben um die zu wählen
@kyri:
Die Hauptursache der Zerstörung des Lebensraumes, z.B. durch die irrgewordene Verkehrs- und Raumplanung, liegt in der Überbevölkerung.
Eine ökologisch gesunde Schweiz in den heutigen Grenzen, dürfte über maximal ca. 4-5 Mio. Einwohner verfügen.
Die Ursache der Überbevölkerung liegt in der ungebremsten Masseneinwanderung.
Die Ursache der ungebremsten Masseneinwanderung liegt in der systematischen Ausbeutung und Überschuldung (Zinswucher) der dritten Welt durch das internationale Finanzkapital. Tendenzen, gegen welche sich meines Wissens auch Genner bzw. die Grüne Partei grundsätzlich wenden.
Bedeutet: Wenn die Menschen in der dritten Welt über eine wirtschaftliche Existenzgrundlage verfügen, haben diese auch keine bzw. eine geringere Motivation, in die reicheren Industrieländer auszuwandern.
Was spricht denn eigentlich grundsätzlich gegen eine heterogene Welt homogener Völker? Oder umgekehrt gefragt, was spricht für einen Ethnozid durch Migration und Rassenvermischung?
Weshalb kämpfte die grüne Partei für das Existenz- und Selbstbestimmungsrecht der angestammten Bevölkerung in Südafrika, befürwortet jedoch fremde Masseneinwanderung und Übervölkerung im eigenen Land, mit nicht zuletzt ökologisch katastrophalen Folgen wie zunehmende Überbauung von Grünflächen, zunehmender Verkehr und Strassenbau etc.
Ein intelligenter, ehrlicher und ganzheitlich denkender Grüner, der nicht durch sozialistisch-humanistische Fehlkonstruktionen und ideologische Denkschablonen belastet ist, kann sich eigentlich nur gegen die zunehmenden, schädlichen Globalisierungstendenzen wenden, und müsste konsequenterweise obigen Ausführungen zustimmen.
Dass ein grossteil unserer (auch umwelt-)probleme daran liegt, dass es zuviele menschen auf dieser welt gibt, dem stimme ich absolut zu.
Also findet eine migration stadt, in manchen ländern vom land in die stadt, global gesehen von arm nach reich.
wenn ich mich recht erinnere, demonstrieren heute auch grüne dafür, dass wer dann mal in der reichen schweiz ist auch hier bleiben darf, “unabhängig von unserer Herkunft, unserem Pass und unserem Aufenthaltsstatus”, also auch illegal.
sicher ist es schön und edel, etwas an jemand zu verteilen der nichts hat. aber eigentliche problem wird dadurch, so unhuman es klingen mag, verschärft. das unhumanste daran ist, dass es nicht jenen hilft, die es am meisten nötig hätten, jene kommen nämlich nicht mit dem flugzeug.
reiner hat die komplexität sicher viel besser beschrieben als ich, aber aus umweltschutzgedanken müssten sich die grünen eigentlich gegen einwanderung und gegen die gründe der einwanderung (inkl bevölkerungsexplosion) ensetzen.
@bluefox + Reiner:
Die Grünen engagieren sich für Entwicklungshilfe und versuchen, den Ursachen für Massenmigration entgegenzuwirken – aktuell z.B. mit der Mitlancierung der Initiative “für ein Exportverbot von Kriegsmaterial”.
Gleichzeitig stehen sie aber für elementare Rechte für diejenigen ein, die hier leben.
Das Departement Blocher und die bürgerlichen Mehrheiten in den Räten haben verhindert, dass ein modernes Migrationsgesetz das Ausländergesetz von 1931 ablöst.
Man kann duchaus Wirtschaftsmigration explizit gutheissen und gleichzeitig für eine zahlenmässige Beschränkung der Bewilligungen eintreten. Eine Möglichkeit wäre so was wie eine Green Card-Lotterie, bei der die “Gewinner” eine Aufenthaltsbewilligung erhalten, die ihnen Rechtssicherheiten garantiert – allenfalls zeitlich beschränkt. Das schafft zwar nicht Ungerechtigkeiten aus dem Weg (wer keine Card kriegt, hat keine Ansprüche), verzichtet aber auf eine Zweiklassen-Gesellschaft (EU-Ausländer vs Rest der Welt).
Das postulierte neue Ausländergesetz ist der schlechteste Ansatz, um Migrationspolitik zu betreiben. Es geht grundsätzlich von Missbrauch und Unwillen zur Kooperation aus. Es behindert so die Integration und steuert auch den Arbeitsmarkt kein Bisschen. Es braucht hierzu ein Nein und einen Neuanfang.
@beat:
In Sachen Feinstaub in der Birne haben. Du setzt wohl auch auf die freisinnige “neue Sachlichkeit” zum Thema Feinstaub, hä?
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