Verurteilter Rechtsextremist bleibt Offizier in der Schweizer Armee
Im August liess das VBS verlauten, man dulde keine Rechtsextremen in der Schweizer Armee. In einem Artikel bei news.ch ist nachzulesen:
Abgeklärt wird, ob Rechtsradikale Militärdienst leisten, ob es darunter Kaderleute gibt und ob dadurch ein Sicherheitsrisiko besteht.
«Die Armee will nicht, dass Leute mit einer solchen Gesinnung befördert werden, eine Kaderposition einnehmen und so ihre Denkhaltung weiterverbreiten können», sagte Sievert.
Macht die Fachstelle Leute ausfindig, die ein Sicherheitsrisiko darstellen, wird laut Sievert gehandelt. Die Armee teile die Person in einen nicht sensiblen Bereich um oder schliesse sie sogar aus der Armee aus.
Das ist zwar ein schöner Vorsatz, doch so richtig ernst ist es der Grünen Sekte dann doch nicht mit dem entfernen von Nazipack. Wie die BAZ heute berichtet, bleibt ein rechtmässig verurteilter Rechtsextremist Offizier in der Armee:
Trotz einer bedingten Gefängnisstrafe von zwei Monaten darf ein verurteilter Rechtsextremist Offizier der Schweizer Armee bleiben. Das Urteil des Amtsstatthalteramtes Willisau hat für den Oberleutnant vorläufig keine Konsequenzen.
Der Mann war wegen seiner Beteiligung an einem Angriff auf eine bewilligte Kundgebung vom 30. Oktober 2004 in Willisau rechtskräftig verurteilt worden.
Infos gibts auch bei der Antifa:
Offizier der Schweizer Armee als Hitler-Verehrer enttarnt

Frechheit. Aber das ist ja meistens so. Im Moment der Entdeckung eines Skandals wird immer so getan als würde man handeln. Und Monate danach, wenns niemand mehr interessiert, macht man doch nichts.
Ich freu mich ja schon riesig auf diesen Scheissverein.
Ah, man soll also zuerst in der Armee Karriere machen und dann z.B. die Armee reduzieren wollen? Das ist für mich etwa so, wie man zuerst Partei X unterstützt und dann plötzlich zu Partei Y wechselt.
Ich finde einfach sehr komisch, dass irgendwelche Armeesprecher erzählen, man wolle etwas gegen Rechtsextreme unternehmen und dann trotzdem nicht schnell gehandelt wird. Aber schnell handeln ist ja Ansichtssache…
@radio_24
1) Für befürwortende Kommentare zur Armee haben wir ja einen Benutzer namens “radio_24″
2) Wenn man jungen Männern systematisch das Gehirn wäscht und sie damit zum Weitermachen zwingt, hat das meiner Ansicht nach durchaus sektiererische Züge.
3) Dass dein Kommentar noch hier steht widerlegt deine Behauptung vonwegen “Objektive Meinungsbildung” und wenn du die FAQ einmal liest, stellst du fest, dass wir uns nirgens das Etikett von Objektiv oder Neutral gegeben haben…
@Sandro:
Dieser Vergleich zwischen Armee und Sekte ist völlig daneben und verharmlost die Sekten auf eine unzumutbare Art.
Die Armee hat völlig recht, dass sie die Besten zum Weitermachen zwingt. Sonst hat es noch viel mehr Möchtegern-Rambos und Rechtsextreme. Bis jetzt sind das zum Glück absolute Ausnahmefälle.
Es werden nicht nur die besten genommen. Da es viele Arbeitslose hat, machen oft die weiter.
Na und? Dann arbeiten die Arbeitslosen wenigstens Irgendwo.
Ich bin sicher die können aussteigen wenn sie einen anderen Job gefunden haben.
Die Armee ist ausgesprochen grosszügig wenn es darum geht zu helfen einen Job zu finden. Ich habe meinen Job sogar noch wärend der RS suchen können. Inklusive Bewerbungsgesprächen.
mfG René
Warum soll er nicht in der Armee bleiben ? Dort dienen ja auch Juden Muslime, eingebürgerte Andersfarbige und Jugos, dem Wohle der Schweiz. Ich denke die Armee ist politisch, konfessionel Neutral und macht keinen Gesinnungstest. So what? Lasst diesen Oberländer seinen Dienst absolvieren und freut euch über die neue Multikulti Armee.
Worin in aller Welt willst du denn eine Analogie begründen zwischen einem Rechtsextremisten und Juden, Muslimen, «Andersfarbigen» oder «Jugos»? (Und was ist bitteschön ein «Jugo»? Wie kann ein «Jugo» in der Schweizer Armee dienen, ohne einen Schweizer Pass zu haben, der ihn zum Schweizer macht?)
Ein Rechtsextremist in der Schweizer Armee ist etwa dasselbe wie ein Pädosexueller in einem Kindergarten. Bei letzterem würde Alfapapa sicher mächtig aufschreien und protestieren, dass der da nicht hingehört.
Jemand, der aus primitiven ideologischen Gründen eine Militärkarriere machen will, kann sich meinetwegen der Fremdenlegion als Tötungsmaschine anbieten oder soll als Söldner oder als Selbstmordattentäter (z.B. für Mahmud Ahmedinedschad oder Kim Jong-il oder den Papst) seinen Dienst tun…
[...] Das VBS wird den verurteilten Rechtsextremisten (Politik Forum berichtete) definitiv nicht entlassen. Das Weblog offiziere.ch hat vom VBS eine Antwort auf entsprechenden Anfrage erhalten. Daraus geht hervor, dass das VBS in dieser Sache keine Konsequenzen zieht. Das bedeutet, dass sich Rechtsextreme Oberstleutnants keine Sorgen um ihre Position in der Armee machen müssen, wenn Sie sich an einem Angriff auf eine bewilligte Demonstration beteiligen. Die guten Absichten des VBS, rechtsextremisten zu entlassen, waren offenbar bloss leeres Geschwätz. Abgelegt unter: Extremismus, Propaganda Tags: VBS, Rechtsextrem, Offizier, Oberstleutnant, Armee, Militär — Sandro @ 11:45 [...]
[...] Ein weiterer Fall von Rassismus in der Armee macht die Runde. Insgesamt 11(!) Soldaten zeigten vier Wehrmänner an, die wiederholt und exzessiv rassistische Äusserungen von sich gegeben hatten. Allein die Anzahl Kläger lässt darauf schliessen, dass die Vorfälle gravierend gewesen sein müssen. [...]