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Rassismus bei der Berner Stadtpolizei?

Gemäss einem Bericht auf dem Nachrichtenportal Indymedia haben Berner Polizisten in der Reitschule bei einer Razzia ausschliesslich dunkelhäutige Menschen verdächtigt und durchsucht. Verdächtige anderer Hautfarbe jedoch unbehelligt gelassen:

heute, donnerstag um ca. 21.20 kammen zivilgekleidete bullen vor die reitschule und packen sich jeden fermeindlichen dealer (in ihren augen alle schwarze) und nahmen sie mit. dannach kamen sie in die reitschule nach zeugenberichten in den ifluss die bar der reitschule sowie in das sous le pont das restaurant der reitschule und griffen auch dort alle schwarzen raus. auffällig war das weisse leute neben den zivibullen kifften und sie griffen ihn trozdem nicht, eben nur die schwarzen.

In einem Kommentar zu dem Artikel schreibt jemand:

Es wurden gezielt Schwarze rausgerissen und zum Teil misshandelt. Dies entspricht der rassistischen Tradition der Stadtpolizei, die seit Jahren “mutmassliche Dealer” v.a. in afrikanischen Männern sieht. Diesen wird gerne auch aggressives Verhalten angedichtet, um das eigene zu rechtfertigen.

Wenn diese Informationen wahr sind, ist dies ein Rassismus-Skandal und eine Schande für die Polizei und die ganze Stadt Bern. Es ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen die Öffentlichkeit informieren, was genau vorgefallen ist, und wieso derart einseitig dunkelhäutige Menschen verdächtigt werden.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Freitag, 19. Mai 2006 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

27 Kommentare zum Artikel “Rassismus bei der Berner Stadtpolizei?”

  1. sense2 am 19. Mai 2006 um 12:15

    es werden mehr sportwagen kontrolliert wie familienvans.
    warum wohl? weil unter den sportauto-fahrer mehr raser sind wie bei den familienvans.

  2. Ruthenium am 19. Mai 2006 um 12:34

    Ein super Posting, sense. Und gleich noch als Autogleichnis verpackt.. zum Glück bin ich kein Psychologe! Ist das nun als Provokation gedacht oder meinst du das wirklich ernst?

    Wenn ja: Darf ich die Zahlen sehen, die besagen, dass afrikanischstämmige Menschen eher zum Drogendealen neigen als andere? Weil sonst ist dieses Statement genauso rassistisch wie das Vorgehen der berner Stapo.

  3. leu am 19. Mai 2006 um 13:23

    Hallo Jungs, super aufgedeckt. Aber wenn ich mir die Szene in Bern anschaue, und vorallem wenn man ein wenig weiss wo man was kriegt, sorry, aber eventuell hat es einfach keine weissen Verdächtigen gehabt. Und gegen Kiffer tut in Bern eigentlich niemand was. Wär aber wichtig, den Zugang zu harten Drogen zu erschweren.

  4. unclej am 19. Mai 2006 um 13:25

    Genügend Zahlenmaterial in Statistiken und Listen etc. findest du unter polizei.ch oder stwa.ch.

    Ausserdem hat sense völlig recht; die Berner Polizei wird wohl ihre Gründe dazu gehabt haben.

  5. chukk am 19. Mai 2006 um 13:54

    als berner muss ich da auch noch meinen senf abgeben… ich bin absolut kein rassist, gehe regelmässig in die halle. was aber in letzter zeit wieder vermehrt aufgefallen ist sind die dealer auf dem vorplatz, die logischerweise abhauen in den vermeintlichen schutz der halle sobald polizei im anmarsch ist.

    ich kenne einige dealer vor der halle, und kein einziger ist weiss. gerade vor der halle scheint der deal in schwarzer hand zu sein. was ich an dem ganzen fall aber kritisch finde ist, dass die polizei schon wider in die räume der halle selbst eingedrungen ist.

  6. leu am 19. Mai 2006 um 13:59

    @chuck
    Sehr gut geschrieben. Ist mir leider nicht gelungen, aber ich kenn niemanden der einen weissen vor der Halle anhaut und fragt ob er was hat. Sind das jetzt auch Rassisten? Kokainkonsumenten sind Rassisten! Die neue Schlagzeile für Ignoranz.ch

  7. sense2 am 19. Mai 2006 um 14:20

    wegen meinem vergleich: es ist nunmal eine tatsache das es viele schwarze strassendealer gibt, die meisten davon aus nigeria. das ist ja sogar in afrika bekannt…
    das der dealer auf der strasse der unterste in der “karriereleiter” ist ja auch bekannt. und wo fängt man als einwanderer aus einem armen land an? auf der strasse oder bei den VIP Parties?
    das hat ncihts mit rassismus zu tun sondern sind nunmal tatsachen, ob das gefällt oder nicht.

  8. fehldruck am 19. Mai 2006 um 15:00

    Klar, dass es ein ungutes Gefühl im Bauch gibt, wenn man sieht, dass nur Schwarze kontrolliert werden. Besonders natürlich als unschuldiger schwarzer Partygänger, der sich solche Ärgernisse gefallen lassen muss. Doch der Polizei ist genau so wenig ein Vorwurf zu machen (um in den bereits angestimmten Chor mit einzustimmen). Wenn man in Bern etwas braucht, geht man auf die Pläfe, oder eben zur Reitschule, und sucht sich mal einen herumlungernden Schwarzen aus. Und dass besonders viele schwarze ihr Geld mit Drogen verienen, dafür kann ja wohl die Berner Polizei, weiss Gott, nichts.

  9. chukk am 19. Mai 2006 um 15:29

    ach ja noch was… die indymedia-berichte sind doch mit _grosser_ vorsicht zu geniessen, sie als einzige quelle zu benutzen grenzt schon fahrlässigkeit. man erinnere sich nur an die berichte vom abendspaziergang…

  10. pipo am 19. Mai 2006 um 15:49

    Dann ist es also so, dass, wenn ich ungehindert meinen Dealer-Aktivitäten als Weisser nachgehen möchte, stelle ich mich vor die Reithalle und bin dann sozusagen immun? Toll, vielleicht sollte ich wirklich Drogen verkaufen, scheint ja optimal zu funktionieren, so in Zusammenarbeit mit der Polizei. Die Farbigen geben ja ein super Kanonenfutter ab.

    Es ist, auch wenn Farbige vor der Halle dealen, absolut rassistisch, NUR schwarze zu konrollieren. Macht eine Razzia, ok, aber dann bitte alle Anwesenden gleich behandeln, ob sie jetzt was haben oder nicht, ob sie weiss oder farbig sind.Punkt. Farbige aus einer Gruppe herauszupfen geht nicht.

    Pipo

  11. leu am 19. Mai 2006 um 15:57

    @pipo
    Kann sehr gut funktionieren. Musst einfach in der Anfangsphase ein bisserl Werbung machen. Und normalerweise funktioniert das wiederum besser in den einschlägigen Klubs. Aber auch dort, langsam deine Kundschaft aufbauen. Die Ertragschancen sind sehr gut, besser aber du suchst dir ein paar Schwartzafrikaner die die Arbeit für dich machen. (Ist ja teilweise scheisskalt den ganzen Abend draussen zu stehen) Damit kannst du deine Zeit besser nutzen und das Risiko minimieren!

    (und einen geheimen Übergabepunkt für Sachen aller Art, wie z.b. iPods für die Pendlerblogger hast ja schon)

  12. sense2 am 19. Mai 2006 um 15:58

    @pipo: von wo wiests du das sie _immer_ nur schwarze kontrollieren?
    bei dieser aktion waren nunmal schwarze das primär ziel.
    das nächste mal sinds vielleicht langhaarige?

    who knows? wissen wir überhaupt ob der artikel auf indymedia stimmt? nur schon die rechtschreibung des artikels ist ja unter jedersau, glaubwürdigkeit = 0

  13. RonaldCH am 19. Mai 2006 um 16:59

    @chuckk
    Was sind denn dies für heilige Hallen, zu denen die Polizei keinen Zutritt haben soll?

    Das Elend in unserer Schweiz ist die Tatsache, dass man die Polizei seit Jahren nach jedem Einsatz fertig macht und ihr mit der Zeit alle Autorität genommen hat. – Wer hat den Ziischtigsclub gesehen? Zubi hat erklärt, wie in Deutschland gegen linksextreme Lümmel vorgegangen wird. Dass die Linken nun dran sind, das Referendum gegen das neue Hooligangesetz zu ergreifen, sagt alles. Jene Gesellen, die nach dem Basler-Debakel immer noch Unterschriften sammeln, sollte man öffentlich an den Pranger stellen, – was immer man darunter verstehen will.
    R.

  14. Ruthenium am 19. Mai 2006 um 17:23

    Das Elend in unserer Schweiz ist die Tatsache, dass man die Polizei seit Jahren nach jedem Einsatz fertig macht und ihr mit der Zeit alle Autorität genommen hat.

    oh ja. Das ist das Elend der Schweiz. Was wir brauchen sind ein willkürfähiger Knüppel-Polizieapparat, der den ach so bösen und gefährlichen Linksextremen, die unsere Gesellschaft unterwandern und moralisch aushöhlen, mal ordentlich eins auf die Mütze gibt. Wo ist hier der Zusammenhang zwischen Linksextremen, Drogendealern und Fussballhooligans?

  15. AlphaPapaGolf am 19. Mai 2006 um 17:45

    Die Polizei weiss aus Erfahrung wo die Drogenhändler zu finden sind. Die schwarze Haut des Drogenhändlers verleiht diesem zum Glück keine Immunität vor dem Gesetz.
    Und zweitens gibt es keine rechtsfreien Räume, seien dies die Fussballstadien oder die abgfackten Hallen in Bern

  16. netokrat am 19. Mai 2006 um 17:58

    das kann ich leider nur bestätigen, zehn schweizer bieten einem ihre ware an, nachher kommt die polizei und kontroliert, sehr theatralisch die paar ausländer die anwesend sind.

    anderseits kenne ich ausländer die einen riesen bogen, zum beispiel um die reithalle machen müssen, weil sie sonst schnell im verdacht stehen drogen dealer zu sein.

  17. Beat am 19. Mai 2006 um 20:33

    Indymedia? Wow toll!

    Soll ich einen Artikel aus dem “Stürmer” bringen? Ist etwa das gleiche Niveau.

  18. Shaggy am 19. Mai 2006 um 22:17

    also diese Newsquelle ist in etwa vergleichbar vertrauenswürdig wie the Sun oder unser heiss geliebter Blick.

  19. derVerstellvertreter am 20. Mai 2006 um 10:09

    sicher wird man solche informationen nicht in der nzz lesen, wenn da oder anderen medien nichts zu lesen ist, dann ist ja nichts passiert, logisch oder? ich verstehe nicht, dass man heute (20 Mai 2006) noch so dümmelig sein kann. was ist denn noch vertrauenswürdig? die svp?

  20. bluefox am 20. Mai 2006 um 11:31

    es ist einfach so. indy ist nicht neutral, sondern extrem. je mehr wörter wie “bullen” und “faschos” vorkommen, desto mehr wird beifall gegröhlt.

    eigentlich nur lesbar zusammen mit einer darstellung der rechtsextremen szene.
    dann nehme man den mittelwert, filtere alle beleidigunegn und übretreibungen raus, und die verbleibenden fünf sätze ergänze man mit tatsachen, die von beiden seiten nicht recherchiert, oder gezielt weggelassen wurden.

    kommt ja zum beispiel öfter vor, dass da steht “die bullen sind eingefahren” und “polizeistaat” aber verschwiegen wird, dass die wegen einer anzeige gesetzlich verpflichet waren zu kommen, und auch lieber mit kollegen grilliert hätten am abend.

  21. derVerstellvertreter am 20. Mai 2006 um 13:42

    lieber filtere ich alles mühsame raus um mir ein bild zu machen, als dass ich in anderen medien vergeblich nach informationen suche. wenn man natürlich noch nie die gelegenheit hatte, (freiwillig oder unfreiwillig) in den inneren zirkel unserer justiz oder polizei zu gucken, dem fehlt einiges an erfahrungen und erlebtes um sich zu solcher thematik zu äussern. vergessen sollte man nicht, dass polizisten menschen sind die sich einer politischen gruppierung anschliessen können. ein überzeugter svp polizist schlägt wahrscheindlich härter drein als ein netter und gutmenschlich überzeugter. aber vielleicht dürfen die polizisten in den unteren kasten gar nicht selber denken sondern haben nur die befehle der oberen auszuführen, so wie im militär, also sind die oberen verantwortlich. wie kann man eigentlich polizisten nennen, die nur befehle ausführen: maschinen?

  22. AlphaPapaGolf am 20. Mai 2006 um 14:30

    Die Polizei hat einen Auftrag zu erfüllen.

  23. derVerstellvertreter am 20. Mai 2006 um 18:05

    die polizei hat sicher einen auftrag zu erfüllen, die polizei. ein jeder polizist ist ein mensch, mit einer eigenen persönlichkeit, es kann dann schon mal vorkommen, seine eigene Meinung im dienst mit ins spiel zu bringen, besonders abneigungen gegen solche die anders sind werden ungeniert ausgelebt. Sie dürfen und es wird auch geduldet, wenn dann einer mal zu heftig wird, legen die dann einen Schutz darüber, schweigen, den verhältnissen entsprechend gehandelt etc. zu allerletzt haben die dann noch richter die diese werkstatt in den schutz nimmt. es sind aber nicht die an der front stehenden die ich nicht so mag. die versteckten vorgesetzten sind die feigen kranken. die politikerInnen schlafen schon wieder oder immer noch?

  24. erdnanu am 23. Mai 2006 um 15:26

    Die Rasismusnorm darf nicht dazu führen, der Wahrheit nicht mehr ins Auge zu schauen.

    Rund um den Bahnhof Bern hat es halt wirklich eine Drogendealer-Szene von Schwarzafrikanern. Die Polizei wäre somit reichlich blöd, wenn sie eine Quote anwendet und auf 9 Weisse nur einen Schwarzen durchsucht.

    Mit Rasismus hat dies aber nichts zu tun, sondern wie bereits richtig gesagt wurde mit der Erfüllung des Polizeiauftrags.

    Die rot-grünen Jammerpolitiker werden schlussendlich zu Handlangern der Dealerszene, wenn sie solche Polizeieinsätzen zu einer Rasismusdiskussion emporstilisieren.

  25. runtoro am 28. Mai 2006 um 22:36

    70 % der Gefängnisse sind mit Ausländer gefüllt – somit dürfte alles erklärt sein!
    Paperlischweizer nicht mitgezählt !
    Und – wenn ein Schweizer hockt , dann meistens wegen Verkehrsdelikte oder ausstehende Alimentenzahlungen !

  26. erdnanu am 29. Mai 2006 um 22:31

    @StV:
    Von Polizeiarbeit verstehst du ganz offensichtlich nicht viel. Vom politischen System, das über die Polizei wacht offenbar noch weniger. Träume weiter deinen Verschwörungstheorien nach!

  27. Tönu am 10. Dezember 2006 um 12:15

    Eigentlich hat das “Normale” Volk überhaupt keine Ahnung was bei der Berner Reitschule los ist.Das die Bullen nur ihren scheiss Job machen müssen ist ja sowieso klar,doch die vermeindlichen Rassistischen äusserungen haben sind fast schon verständlich.Ich halte mich sehr oft dort auf und dass die schwarzen Kokain Dealer die Drogensüchtigen füttern (das alles im schutz der Reithalle)und immer jüngere Kids dazu animieren,davon spricht keiner.Wenn ihr wüsstet wie die Dealer über uns Schweizer reden und was sie eingentlich von unserem Gold Staat halten,dann könntet ihr vieleicht verstehen das die Polizei hart durchgreifen muss.Die Reithalle ist ein Kulturzentrum und die Dealer gejagt von den Cops,müssen nur in die Halle und sind so noch geschüzt.Die Süchtigen folgen nur dem Stoff.Doch dies ist nur die Spitze des Koka-berges.Was rund um das Bollwerk nachts los ist,scheint wie aus einem brutalen Filmstreifen zu sein.All die Überfälle,Einbrüche,Autodiebstähle,Frauenbelästigungen ….!!!Wir sind für die Blacks die dummen,sie lachen über uns.Kein Rassismus von mir (bin selber Ausländer),sondern nur gesunder Schutz von unseren Schützern.Früher war die Polizei extrem repressiv und auch ich habe oft den Knüppel und die Fäuste gespührt.Doch jetzt ist die Komunikation und das Verhältniss unglaublich besser.Man verfolgt nicht mehr die Ameisen Dealer und Süchtigen,sondern genau die Schweine,welche nur profit mit den Drogen machen.Und das sind nun mal die Schwarzafrikaner bei der Reithalle in Bern.

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