Hier Werben?

Rasende Junglenker: massive Massnahmen gefordert

So sicher wie das Amen in der Kirche sind Berichte über rasende Junglenker und ihre Mordopfer. Allein in der letzten Woche haben junge Raser in der Schweiz ein halbes Duzend unschuldige Menschen getötet und zahlreiche schwer verletzt.

Jüngste Beispiele

Unnötig und verhinderbar sind die Strassenmorde, nur zu verhindern, indem man Neulenkern strenge Auflagen macht, bezüglich der Motorisierung ihrer Todesinstrumente. Als zweiter Schritt sind die Fahrzeuge von Rasern, auch denjenigen, die noch keinen tödlichen Unfall verursacht haben einzuziehen, egal wem sie gehören (Soll der Fahrer sich drum kümmern, wenns nicht sein Auto war, mit dem gerast wurde). Drittens muss Werbung mit fahrenden Autos, insbesondere schnell fahrende Autos, konsequent verboten werden, oder zumindest mit Unfallfotos von Raserunfällen versehen werden. Nur damit, mit solchen schweren und Vorbeugenden Konsequenzen lässt sich die Attraktivität von illegalen Strassenrennen und Rasereien vermindern. Strafen und Massnahmen die erst nach einem Vorfall zum tragen kommen helfen keinem Opfer, nur dem Täter. Hier muss aber auf jeden Fall das Opfer geschützt werden, bevor es zu einem wird. Hier muss der Staat konsequent durchgreifen. Ansonsten macht er sich zumindest mitschuldig an zukünftigen unschuldigen Opfern von Rasern.

Roadcross die Vereinigung von Strassenopferangehörigen:

Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 10. April 2006 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

35 Kommentare zum Artikel “Rasende Junglenker: massive Massnahmen gefordert”

  1. RobertoKa am 10. April 2006 um 14:59

    “mit solchen schweren und vorbeugenden Konsequenzen lässt sich die Attraktivität von illegalen Strassenrennen und Rasereien vermindern”

    Wir müssten die Gesetze ändern. Wie lange dauert so was ? Jahre, während denen weitere meist junge Menschen zu Tode kommen.

  2. sense2 am 10. April 2006 um 15:07


    Nur mit solchen schweren und Vorbeugenden Konsequenzen lässt sich die Attraktivität von illegalen Strassenrennen und Rasereien vermindern

    stimmt, die Todesstrafe hilft ja auch so viel.
    wer an so einem rennen teilnimmt geht davon aus a) nicht erwischt zu werden und b) sicher kein unfall zu machen

  3. Chevy am 10. April 2006 um 15:44

    Die Nötigen Gesetzesänderungen wurden schon getätigt.

    Alle Drei hier aufgeführten ereignisse vom Wochenende wurden von Fahrern begannen die nach neuer Gesetzgebung den Führerausweis noch nicht Definitiv erhalten hätten (auf Probe).

    Im Vorherein zu Sagen wer eines Tages zu Raser wird und wer nicht halte ich für nicht möglich.

    Das Leute mit dem Lernfahrausweis oder ohne Fahrausweis auch in Zukunft solche Taten begehen werden läst sich nicht vermeiden.

    Interessant ist auch der Punkt das sich der 21jährige zuerst vom Unfall entfernte um das Auto zu versorgen, dann zurück kam um die Sanität zu rufen. Und das alles nur weil er die Sanktionen mehr fürchtete als ihm seine Freunde lieb wahren.
    Laut Roadcross haben wir aber viel zu Milde Strafen?
    Hier Stimmt auch etwas nicht, Sind sie nun zu hart oder zu Mild?

    Ich find sie sind hart genug, das sieht man an dem direkten vergleich mit der EU, was in Deutschland 75€ kostet, kostet in der Schweiz 1000 – 1200 .– (800.– Busse Plus 250-400.–unkosten für Couvert und Papier)
    Verglichener Tatbestand: ca 42km/h zuviel auf Autostrasse)

  4. TahcaUshte am 10. April 2006 um 17:38

    Zitat: Unnötig und verhinderbar sind die Strassenmorde, nur zu verhindern, indem man Neulenkern strenge Auflagen macht, bezüglich der Motorisierung ihrer Todesinstrumente.

    Schön wärs wenn durch strenge Auflagen irgend etwas verhindert werden könnte. Leider kann nichts und niemand solche Unfälle verhindern, das Einzige was machbar ist: im Nachhinein streng bestrafen…

    Zitat: Als zweiter Schritt sind die Fahrzeuge von Rasern, auch denjenigen, die noch keinen tödlichen Unfall verursacht haben einzuziehen, egal wem sie gehören (Soll der Fahrer sich drum kümmern, wenns nicht sein Auto war, mit dem gerast wurde).

    Dieser Gedanke ist auch nicht zu Ende gedacht. Was ist mit Firmenautos, Militärfahrzeugen, geklauten Fahrzeugen, Fahrzeugen auf Probefahrt, geklautes Auto der Eltern oder Bruder oder Schwester? Würde diese Strafe so angewendet, dann wäre es gescheiter ein Gesetz zu erlassen, dass es verbietet ein Auto auszuleihen. Dann wäre der Fall klar – ich glaube nicht, dass jemand willentlich sein Auto jemandem gibt, von dem er nur den Schrott zurückbekommt.

  5. Beat am 10. April 2006 um 19:03

    Grundsätzlich hast du recht:

    Die Sache mit der Werbung bin ich nicht ganz sicher aber sonst sollte jetzt allen klar sein, dass es Massnahmen braucht

  6. AlphaPapaGolf am 11. April 2006 um 18:44

    Die Anforderungen zur Erlangung des Führerausweises müssen massiv hochgeschraubt werden. Es genügt nicht, nur ein paar Kreuzchen auf ein Papier zu kleistern, mit einem halblind-tauben Experten einige Parkmanöver durchzuführen und anschliessend mit noch druckfeuchtem Fahrausweis einen BWM Boliden zu leasen.
    Ganz klar gehört auch die Prüfung des Charakters und der menschlichen Reife des Kandidaten dazu.
    Man kann ein Ziel formulieren : 66 % der Kandidaten unter 25 Jahre müssen durchfallen, dann kann die Fahrprüfung als genügend selektiv betrachtet werden.
    Wer besteht, darf zuerst 5 Jahre mit einem PS-SCHWACHEN Auto (sicher weniger als 75 PS) am Strassenverkehr teilnehmen.
    In keinem Gesetz, keiner Verfassung ist das Führen eines Fahrzeuges garantiert. Auch die Menschenrechtskonvention garantiert das nicht.

  7. Pirelli am 11. April 2006 um 19:59

    APG, zur Abwechslung gehe ich einig mit dir.
    Allerdings hast du vergessen, die WKs für die Ausweisinhaber zu erwähnen.

  8. vollmi am 11. April 2006 um 22:02

    LoL APG.
    Denkst du du hättest zu den 33% der Prüflinge gehört welche die Prüfung geschaft hätten?

    Mich würde es wurmen dürften bis 23 Jährige nur 75PS Autos fahren. Dürfte die Teilnehmeranzahl an Reitsportereignissen sehr sehr stark einschränken. denn einen Pferdeanhänger zieht man mit 75PS nicht sehr komfortabel. Ganz zu schweigen davon das man im Notfall das Tier nicht ins Krankenhaus transportieren könnte ohne erst einen Fahrer zu finden.

    Auch Segelflieger wären mehr oder weniger ans Heimatgebiet gebunden und könnten mit ihrem Segelflieger nicht mehr in ein unbekanntes Feriengebiet fahren. (ich bin mit 20 schon mit Freunden und unseren zwei Segelflugzeugen nach Italien gefahren um an Sportveranstaltungen teilzunehmen)

    mfG René

  9. TahcaUshte am 12. April 2006 um 14:34

    AlphaPapaGolf sagt:
    Die Anforderungen zur Erlangung des Führerausweises müssen massiv hochgeschraubt werden [und viele weiter Anforderungen.....]

    Leider strafst du damit wieder nur die anständigen Fahrer. Ein Raser kümmert sich prinzipiell nicht um Regeln, Gesetze und Verbote. Wie sich schon mehrmals gezeigt hat, braucht es keinen Ausweis um zu rasen! Hier werden wie so oft vor allem die Falschen bestraft.
    Viel gescheiter wäre, dass Raser wirklich hart bestraft werden. Knast unbedingt bereits beim ersten Mal – das hätte viel eher Erfolg, als tausend Massnahmen, die einen Raser sowieso nicht interessieren.

  10. RobertoKa am 13. April 2006 um 12:58

    Es gibt realisierte und mögliche Massnahmen, um die Raserei einzudämmen. Bei all diesen Massnahmen wird davon ausgegangen, dass der potenzielle Raser die Gesetze und Verordnungen einhält. Ist dies denn der Fall? Nein, Mann kann auch Rasen ohne Führerschein, mit geklautem Auto …

  11. Phobos am 19. April 2006 um 02:13

    Feindbild Raser – und alle machen mit.
    Darum sind diese Rennen so attraktiv für junge Menschen. Wer jung ist und ein Rennen fährt wird zum Helden, weil entweder er gewinnt das Rennen oder er kommt gross in der Zeitung. Jugendlicher Leichtsinn findet beides geil.
    Der Mensch entwickelt sich und sucht seine Grenzen und genau in diesem Augenblick ist die Gefahr die Grenze zu überschreiten am grössten. Darum trifft es die jungen Menschen. Wenn nicht auf der Strasse, dann halt auf der Skipiste oder sonst irgendwo.

    Egal wie hoch die Strafe auch ist, danach ist es sowieso zu spät, auch wenn man den Raser töten würde.
    Wenn ich mir die Autogeschichten von Männern die Heute 60 und älter sind anhöre – im Sinne „Als wir noch jung waren….“, stehen mir die Haare genau gleich zu Berge.
    Früher stand nur halt nichts davon in der Zeitung.

    Fazit: Prävention und das Vermitteln von klaren Werten währe weit wirkungsvoller.
    Es geht mir nicht darum den Raser in Schutz zu nehmen, das Feindbild passt mir nicht, da es nur Mittel zum Zweck ist von den Wahren viel mehr Menschen betreffenden Problemen abzulenken.
    Oder sind Rasergeschichten für euch wirklich existenzbedrohend?

  12. vollmi am 19. April 2006 um 07:17

    Wenn man schon die Werbung verbieten müsste, dann doch erst recht auch alle Filme die Rasen zum Inhalt haben.
    z.B. “The Fast and the Furious”, “gone in 60 seconds” sämtliche James Bond Filme etc.

    Könnte die Jungs animieren die Wagen zu kaufen und so aufzumotzen oder? Gar mit Lenkraketen :-)

    mfG René

  13. Chevy am 19. April 2006 um 09:19

    @ vollmi

    und Jim Knopf muss mann auch aus dem Fernseher nehmen sonst machen Kindergartenkinder in Zukunf Rennen mit Lokomotiven, gell.

  14. Sandro am 19. April 2006 um 09:22


    Oder sind Rasergeschichten für euch wirklich existenzbedrohend?

    Möchte mal wissen ob du noch so redest, wenn ein(e) Angehörige(r) von dir von so einem Affen zu tode gefahren wird…

    Das ist es ja genau, wenn Sie bloss sich selber aufs Spiel setzen würden, könnte man das als Darwinist noch sich selber überlassen. Dass Sie jedoch unschuldige und korrekt fahrende Verkehrsteilnehmer töten ist für mich das krasse dran.

  15. Chevy am 19. April 2006 um 10:47

    @ Sandro

    Zitat
    “Das ist es ja genau, wenn Sie bloss sich selber aufs Spiel setzen würden, könnte man das als Darwinist noch sich selber überlassen. Dass Sie jedoch unschuldige und korrekt fahrende Verkehrsteilnehmer töten ist für mich das krasse dran.”

    So ist es Sandro!
    Dieses Problem ist aber tief verwurzelt in unserem System, Wie das Opfer sein leben Unschuldig verlor, zahlen nacher mehrere ebenfalls Unschuldige natürliche Personen ein leben lang Steuern nur um diesen Vorfall zu finanzieren (um den Raser zu bestrafen, werden viele andere Mitbestraft).
    In der Schweiz zahlen immer andere, nur nicht die dies Nutzen egal ob es um Materiele oder sonstige werte geht.

  16. Pirelli am 19. April 2006 um 11:24

    @ Chevy

    Nur lässt sich das für jede Gefängnisstrafe sagen: Egal, was einer verbrochen hat, es sind immer die Unbeteiligten, die seine Strafe über die Steuern finanzieren.
    Im Falle der Raserei aber könnte man die Kosten für Prävention und Strafen ruhig der Motorfahrzeugsteuer überwälzen, finde ich :-)

  17. Chevy am 19. April 2006 um 12:26

    @ Pirelli
    und die Sozialfälle müssen die arbeitslosen Straftäter durchfüttern?

    Meiner Meinung nach sind und bleiben die einzigen Strafen die wirken und nicht viel kosten Strafarbeitslager, in Steinbrüchen, Tunnelbau Wälder etc. sollen die sich von mir aus 15h am Tag Abschuften.

  18. vollmi am 19. April 2006 um 13:17

    Ist eigendlich Strafarbeit in der Schweiz verboten? Oder warum nutzt man Gefangene nicht einfach um Wege, Bahntrasse etc. instandezuhalten?

    mfG René

  19. Phobos am 20. April 2006 um 03:56

    @Sadro
    Wenn ein Angehöriger von mir ums Leben kommt, egal wie, akzeptiere ich das als unumgänglich, da ich glaube wenn jemand sterben soll, tut er das auch wenn er im Bett liegen bleibt. Es gibt eine Zeit um zu leben und irgendwann kommt die Zeit zu sterben – Wege gibt es viele, das Ziel bleibt das gleiche.
    Zugegeben, das ist eine Glaubensfrage.
    Zurück zu den Rasern, das Nötige wurde getan oder ist im werden. Dein Hass auf Raser ist unangebracht und die Affen brauchst du in diesem Zusammenhang auch nicht beleidigen, denn die Leben im Gegensatz zu den Menschen im Gleichgewicht mit der Natur und sind uns somit überlegen, wie übrigens die meisten anderen Tiere auch.

    @Pirelli
    Dann müsste man konsequenterweise die Strafen für Ladendiebe auf die Produkte aufschlagen und die Kosten um Bankräuber zu bestrafen bezahlen dann die Bankkunden, weil die schliesslich ihr Geld dort deponiert und somit den Bankräuber provoziert haben.

  20. Pirelli am 20. April 2006 um 10:33

    Phobos, die Kosten, die Bankraub und Ladendiebstahl in den Läden und den Banken verursachen, bezahlen wir tatsächlich schon über die Dienstleistungen, die wir dort beziehen. Da haben wir die Wahl.
    Für die Schäden aus Autounfällen muss ich aber auch als Nichtautomobilist genau gleich aufkommen wie der Raser.
    Ihr wollt Autos? Dann bezahlt endlich alle von euch verursachten Kosten selbst! Wir subventionieren nur schon wegen der Luftverschmutzung jedes Auto mit rund 1000 Franken pro Jahr aus den KK-Prämien. Tami! Von den Unfallkosten gar nicht zu reden.

    Und gegen den esoterischen Quatsch von wegen Zeit zum Sterben wehre ich mich entschieden. Es soll Vorbestimmung sein, dass irgendein Depp wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über seine Kiste verliert und mich auf dem Trottoir über den Haufen fährt? Bullshit! Er hat sich aus freien Stücken für sein Tempo entschieden.

  21. vollmi am 20. April 2006 um 10:53

    Zitat: “Ihr wollt Autos? Dann bezahlt endlich alle von euch verursachten Kosten selbst! Wir subventionieren nur schon wegen der Luftverschmutzung jedes Auto mit rund 1000 Franken pro Jahr aus den KK-Prämien. Tami! Von den Unfallkosten gar nicht zu reden.”

    Aber gerne. Aber erst wenn der OeV ebenfalls komplett selbsttragend ist.

    mfG René

  22. Chevy am 20. April 2006 um 11:11

    @Pirelli
    wer finaziert die neat mit wiviel? vergiss deine 1000 fränkli.

  23. Pirelli am 20. April 2006 um 11:42

    @ Vollmi

    Ich muss also für den Lärm, den Stress, den Gestank und die Gefährdung meines Lebens auch noch bezahlen, und das findest du ok?

    Dann spinnen wir den Gedanken weiter. Weshalb soll ich über die Steuern für die Uni für deine Kinder aufkommen? Ich selbst habe keine.
    Weshalb soll ich deine Altersvorsorge solidarisch mittragen? Als Extremraucher rechne ich nicht damit, das AHV-Alter überhaupt zu erreichen. (Und bevor die alte Leier kommt: Rauchen IST selbsttragend, sogar mehr als das.)

    @ Chevy
    Genau. Wer finanziert die Neat mit wie viel? Ich bitte um Zahlen.

  24. pipo am 20. April 2006 um 11:48

    Mein Rezept gegen Raser:
    Riesen Bussen im Nachhinein und Autos einstampfen. Weg, tschüss aus dem Verkehr gezogen – und zuschauen soll er, jawoll!

    Und ab wann gilt ein Raser als Raser? Für das haben wir einen Richter, der das Fallbezogen kompetent abschätzen und Urteilen kann.

  25. vollmi am 20. April 2006 um 12:29

    @pirelli genauso wie ich auch für den Ausbau des Oeffentlichen Verkehrs zahle obwohl ich ihn nicht benutze darst du auch was für den Individualverkehr berappen. Wir können uns auch nur auf unsere Verkehrsmittel beschränken. Ich glaube aber nicht das es den Oeffentlichen Verkehr dann noch lange gibt.

    Und ich habe keine Kinder. Und auf die AHV verlasse ich mich auch nicht. Ich sorge lieber für mich selber vor, wer weiss ob die AHV meine Rente noch bezahlen kann.

    Und du verpestest mit dem Rauchen auch meine Luft. So what?

    mfG René

  26. Pirelli am 20. April 2006 um 14:16

    “genauso wie ich auch für den Ausbau des Oeffentlichen Verkehrs zahle obwohl ich ihn nicht benutze darst du auch was für den Individualverkehr berappen.”

    Dieses schriebst du, Vollmi.
    Aber lässt du da nicht etwas ausser Acht?
    Die immensen Kosten also, die durch den Klimawandel auf uns zukommen, zum Beispiel? Wenn du dein Scherflein zum ÖV beiträgst, verminderst du damit die Folgekosten deines eigenen Egoismus (5,2 Liter, pfui).
    Ich aber soll gleich dreimal zahlen: für Gestank, Lärm, Stress und Gefahr; für die Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und die Unfallversicherung uund die Gefängnisse); für die Unsummen, die der Klimawandel kostet und kosten wird.

    Wie funktioniert da die Gleichsetzung?

    Doch wir kommen vom Thema ab, und Threads in dieser Art gabs schon genug.

  27. Pirelli am 20. April 2006 um 14:19

    “genauso wie ich auch für den Ausbau des Oeffentlichen Verkehrs zahle obwohl ich ihn nicht benutze darst du auch was für den Individualverkehr berappen.”

    Dieses schriebst du, Vollmi.
    Aber lässt du da nicht etwas ausser Acht?
    Die immensen Kosten, die durch den Klimawandel auf uns zukommen, zum Beispiel? Wenn du dein Scherflein zum ÖV beiträgst, verminderst du damit die Folgekosten deines eigenen Egoismus (5,2 Liter, pfui).
    Ich aber soll gleich dreimal zahlen: für Gestank, Lärm, Stress und Gefahr; für die Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und die Unfallversicherung (und die Gefängnisse); für die Unsummen, die der Klimawandel kostet und kosten wird.

    Wie funktioniert da die Gleichsetzung?

    Doch wir kommen vom Thema ab, und Threads in dieser Art gabs schon genug.

  28. vollmi am 20. April 2006 um 14:42

    @Pirelli
    Du vergisst dafür das der Klimawandel sowieso kommt. Früher oder später. Hätten wir nie Autos gebaut wäre er trotzdem gekommen.
    Vulkane und anderes tun ihr übrigens nämlich auch dazu.

    Also kostet er sowieso. Und nicht etwa wegen den Autos mehr.

    mfG René

  29. Sandro am 20. April 2006 um 15:56


    Vulkane und anderes tun ihr übrigens nämlich auch dazu.

    Genau! Schmeissen wir von heute an den Müll einfach auf den Boden, die Welt geht ja sowieso unter! Weiter hat der Mensch keinen Einfluss auf das Klima und die Erde ist eine Scheibe.

    Gell René, es ist schon super, dass die Auto und Ölindustrie hin und wieder Studien verfassen lassen, die ihr Business entlasten… Bevor du jetzt kommst, dass es Greenpeace genau so mache, erklär mir bitte, mit was genau Greenpeace schon wieder ihre Milliarden verdient… Du machst es dir zu einfach.

  30. vollmi am 20. April 2006 um 16:01

    Ich hab nur gesagt das die Kosten der Klimaänderung gleich bleiben. Ob wir nun unseren Teil beitragen oder nicht.
    Nur müssen wir vieleicht die Kosten unter anderen Umständen etwas früher tragen.

    mfG René

  31. Chevy am 20. April 2006 um 16:16

    @ Sandro

    keine Angst, nur weil sich das Klima ändert geht die Welt noch lange nicht unter.
    Du solltest daher deinen Müll weiterhin via Container oder ähnlich geeigneten behältnissen entsorgen)

  32. Pirelli am 20. April 2006 um 16:45

    Ihr macht es euch wirklich zu einfach und ignoriert sämtliche Erkenntnisse der Klimatologie. Sind den all die in diesem Blog zitierten Studien und Berichte einfach an euch vorbeigegangen? Ist es euch egal, dass sogar das Fraunhofer-Institut eindringlich warnt?

    So viel Blindheit ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Wie könnt ihr euch die Frechheit, die Skrupellosigkeit herausnehmen, euren “Lebens”-Stil derart erbittert beibehalten zu wollen?
    Und weshalb schweigt ihr immer dann so still, wenn ihr dazu aufgefordert werdet, Zahlen und Fakten zu nennen?

    Also, Studien her, die seriös bestätigen, dass der Klimawandel ohnehin in dieser Form passiert wäre. Dass euer Verhalten keinen Einfluss darauf hat. Dass es aufgrund irgendeiner wissenschaftlichen Übereinkunft legitim ist, über umweltbewusste Positionen zu witzeln oder zu lästern. Dass diese Positionen tatsächlich ähnlich realitätsfern sind wie die der von euch präferierten bürgerlichen Parteien.
    (Ich eröffne einen Thread im Forum zu diesem Zweck.)

    Oder seht ein, dass es mit euren Blazers, Land Rovers, Land Cruisers und 5,2-Liter-Egoprothesen nicht weitergehen kann.

    Mir bleibt da, mit Verlaub, wenig mehr als Verachtung.

  33. vollmi am 20. April 2006 um 17:25

    Ich behaupte doch garnicht das unsere Lebensweise keinen Einfluss auf das Klima hat. Ich behaupte lediglich das die Klimaveränderung sowieso kommen wird. Mit uns vieleicht etwas früher. Verglichen aber mit der Zeit die diese Veränderung danach bestehen bleibt ist die Zeit die wir diese Veränderung vorverlegen verschwindend klein.

    Wenn die nächste Generation Mensch nicht mit dem Klimawandel zurechtkommen muss, dann halt die Uebernächste. Oder die Ueber Uebernächste Generation.
    Aber kommen wird die Veränderung auf jedenfall. Egal was wir tun.

    mfG René

  34. Phobos am 20. April 2006 um 18:23

    Zu den Studien betreffend Klimatologie – die brauche ich nicht:
    Die Gletscher sind im Rückmarsch, da wo ich wohne war lange vor den Autos ein Gletscher. Aber auch Versteinerungen von Muscheln sind noch Heute zu finden (z.B. beim Wandern), also war da auch mal ein Meer.
    Unter Meeresspiegel sind Höhlen mit Malereien von Menschen zu finden, lange vor erscheinen der Autos entstanden.
    Auch lange vor den Autos, herrschte z.B. in England subtropisches Klima.
    Fazit: Die Natur wandelt sich, mit oder ohne Menschen oder Autos.

    Ob es und passt oder nicht, wir leben im Ölzeitalter. Dein PC-Gehäuse und sehr vieles mehr gäbe es nicht ohne Erdöl.
    Nun haben wir schädliche Auswirkungen durch unser Handeln auf Erden festgestellt. Es werden jedoch durch Menschen weit mehr Ressourcen aus diesem Planeten herausgesaugt als nur Erdöl.
    Lösen wir diese Probleme wie hier oft vorgeschlagen: Abschaffung aller Autos, LKWs und Flugzeugen.
    Das hilft tatsächlich extrem viel, denn:
    Viele hätten keine Arbeit mehr oder könnten ihren Arbeitsplatz nicht mehr erreichen. Waren zu verschieben würde extrem schwierig und viel, viel zeitaufwändiger. Menschen könnten dann Pferde züchten oder sich selber vor Karren mit Holzrädern spannen, denn auch Gummipneus werden unter Nutzung von Erdöl hergestellt.
    Also ihr Autohasser, macht den Anfang und braucht nichts mehr was unter Benutzung von Autos, LKWs und Flugzeugen hergestellt oder transportiert wurde. Besser könnt ihr dem Planeten Erde nicht dienen.
    Aber hier, so via Internet zu kommunizieren könnt ihr dann auch vergessen – zu viele Ressourcen welche mit zuviel Einsatz von stinkendem Erdöl eingesetzt wurden machen das erst möglich.
    Erdöl ist eine beschränkte Ressource und somit wird der Ausstieg zwangsläufig kommen – das wird aber verdammt hart werden liebe Menschen. Das Leben so wie ihre es kennt wird es dann nicht mehr geben, denn nach vie vor gibt es keine brauchbaren Alternativen.
    Jetzt stellt sich also nur noch die Frage: Wer macht den Anfang und steigt aus. Ein weiteres grosses Problem ist die beschränkte Oberfläche von Nutzbarerer Erde auf diesem Planeten. Jeder als Selbstversorger und Bauer geht also auch nicht.
    Hauptproblem: Die Menschheit hat sich zu unkontrolliert vermehrt, doch ich bin sicher, dass die Natur das richten wird – auch das wird hart werden. Doch wie der Geschichte der Menschheit zu entnehmen ist, werde wir die Natur dabei grosszügig unterstützten und mittels weiteren Kriegen um die verbleibenden Ressourcen unseren Beitrag leisten.
    Das positive am Untergand der Zivilisation im Ölzeitalter: Es wird kein Mensch mehr durch einen Raser totgefahren.
    Fazit: Das angestrebte 0-Risiko im Leben wird es in Zukunft erst recht nicht geben, weil es schlichtweg unmöglich ist.
    So habe fertig mit meinem „Esoterikscheiss“, denn es gibt Tatsachen und Fakten die du durch keine Studien und Tabellen ändern kannst.

  35. raser18 am 1. April 2009 um 22:40

    rasen=fun

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um Artikel zu kommentieren.

Werbung

Twitter Beiträge

Ähnliche Artikel

Facebook

Rubriken

Stichwörter

Das Politik Forum ist CO2 neutral

Neuste Kommentare

Archiv