Rabiate Methoden der Zürcher Stadtpolizei
Thomas P. (Name geändert) spielt regelmässig mit Freunden in der Zürcher Bäckeranlage Tischtennis. Die Tischtenniszene in diesem Park wird laufend grösser, diesen Sommer wurden deshalb zwei zusätzliche Tische aufgestellt. Thomas hat auch einen Schlüssel für den Materialwagen neben den Pingpongtischen um das Material zu verstauen. Doch an einem warmen Donnerstag im Oktober wurde die Begeisterung für diesen Sport von einigen Zürcher Polizisten jäh getrübt. Nach dem Spiel wurden alle Sportler kontrolliert und mussten sich im nahen Gebüsch ausziehen. Doch damit nicht genug, die Polizisten forderten unter Drohung einer Verhaftung das Herunterlassen der Unterhosen. Doch auch hiermit war noch nicht genug, die Jungen Zürcher, die nicht den kleinsten Anlass zu einem Verdacht geboten hatten, mussten vor den Polizisten im Gebüsch sogar noch ihre Geschlechtsteile anheben! Da sei schon “viel gefunden worden” wird ein Polizist zitiert. Da die jungen Männer illegale Rauschmittel weder konsumieren noch dabei hatten, haben die Polizisten auch nichts gefunden. Ohne die kleinste Entschuldigung sind sie dann abgezogen.
Über zwei ähnliche Fälle berichtet heute auch der Beobachter:
Die Stadtpolizei verhaftete ihn (Britischer IT Spezialist, Anm. d. Red.), durchsuchte ihn, karrte ihn zur Hauptwache, wo er sich nackt ausziehen musste. Sein Vergehen: Er benutzte das Tram ohne Ticket, trug kein Geld auf sich, um Fahrkarte und Busse zu bezahlen, und konnte sich nicht ausweisen.
Ein weiterer Fall betrifft einen Velofahrer:
Die Polizei habe ihn brutal vom Fahrrad gerissen, nach Waffen durchsucht und in Handschellen zum Polizeiposten geführt – der Rest ist gleich wie beim Briten.
Die Zürcher Polizisten haben offenbar das Verhältnis verloren. Von freien und unschuldigen Bürgern zu verlangen, sich (öffentlich) nackt auszuziehen, lässt massiv am Verstand der Verantwortlichen zweifeln. Hier nutzen einige Rambos offenbar ihre bescheidene Macht dazu aus, andere Menschen zu erniedrigen. Gemäss dem Beobachter ist die heutige Praxis der Stadtpolizei Zürich denn auch rechtlich kaum haltbar:
Helen Keller, Professorin für öffentliches Recht an der Uni Zürich, bezweifelt, dass die Zürcher Weisung haltbar ist. «In dieser undifferenzierten Form schiesst sie übers Ziel hinaus», erklärt sie gegenüber dem Beobachter. Um eine Waffe zu finden, genüge das Abtasten einer Person. Zudem sei es kaum wahrscheinlich, dass ein beliebiger Schwarzfahrer Drogen auf sich trage. Dass es in gewissen Fällen nicht ohne Ausziehen geht, ist ihr klar: «Aber es muss anständig durchgeführt werden und darf nicht entwürdigend sein.»
Bastien Girod, Gemeinderat der Jungen Grünen, hat denn auch bereits Massnahmen ergriffen, diesen Polizeirambos Manieren beizubringen und die Praxis der Stadtpolizei zu ändern. Gut so!

Wer in der Zürcher Bäckeranlage unterwegs ist macht sich verdächtig weil er dort ist. Die Stadt hat diverse Quartiere wo man sich nur mit aufhalten verdächtig macht, aber das weiss jeder (Sogar ich wo sehr Selten in der Stadt bin).
Der Brite war Schwarz gefahren und konnte sich Nichteinmahl Ausweisen, das ist es normal dass man auf den Posten muss zwecks Identitätsabklärung, das da noch nach Illegalem gesucht wird ist normal. (Die Polizei wusste ja Nichteinmahl wer sie da genau vor sich hat)
Hätte er sich ausgewiesen und die Busse sofort bezahlt hätte er sich die Extratour sparen können, aber anscheinend brauchet der Brite das.
Jeder Brummifahrer der Schwarz durch die Schweiz fährt (LSVA) wird genau so behandelt, nur interessiert das hier keinen. (Muss auch mit auf den Posten und bekommt sein LKW erst wieder wenn er Geld hinterlegt hat, der Brite konnte ohne Geld zu hinterlegen gehen.)
Der Velofahrer der hier als Unschuldslamm dargestellt wird hat vorgängig klare Anweisungen des Polizisten absichtlich nicht beachtet und versuchte sogar noch von der Polizei zu fliehen –> sogar für das war er zu Dumm.
Sandro, was hast Du gegen die Polizei? Nervt sie dich beim Velöle?
Es muss sich niemand in der Öffentlichkeit ausziehen zwecks Kontrolle, ist freiwillig, jeder kann verlangen das dass auf einem Polizeiposten durchgeführt wird.
Auch muss nicht wie hier beschrieben einen Verdacht vorliegen, eine Vermutung seitens der Polizei ist völlig ausreichend um so eine Personenkontrolle durchzuführen.
Bei Verkehrskontrollen werde ich auch wie ein Schwerverbrecher behandelt, da wird auch mit einer geladenen MP auf mich gezielt. (da haben auch nicht alle Polizisten die dafür notwendige ruhige hand)
Bei diesem Text habe ich das gefühlt einen Text von einem Trötzeldem Kind zu lesen, ich kann nichts gesetzeswidriges erkennen und gratuliere der Polizei zu Ihrer Arbeit.
Bitte begründe das. Der Park ist seit jahren frei von Junkies und Alkis. Das GZ wurde renoviert und der Park ist eine wunderschöne Naherholungszone für die vielen Bewohner der umliegenden Häusern.
Du warst schon lange nicht mehr dort, oder?
Ich dachte, du hältst etwas von Freiheit. Wenn aber jeder Polizist ohne Verdacht mein Geschlechtsteil von unten betrachten darf, ist es nicht mehr weit mit der Freiheit…
Ein guter Post, Chevy. Ich finde du hast völlig recht.
Gerade im Strassenverkehr spielt sich die Polizei ja auch ziemlich auf und behandelt grundsätzlich jeden wie einen Schwerverbrecher. Dort hat ja niemand von den Grünen etwas einzuwenden. Aber wehe es erwischt mal einen Fussgänger oder Velofahrer, dann ist gleich von “rabiaten” Methoden die Rede.
Hallo?!
Die Diskussionskultur hat ihren Tiefpunkt erreicht. Es wird nur noch auf Meinungen beharrt. Die geschlossene Autoparteifraktion findet diese Polizeiwillkür in Ordnung, weil sie sich nicht gegen Autofahrer richtet, wünscht sich offenbar Gestapo-Methoden (“Mir doch egal, betrifft mich ja nicht, sollen die doch eins an den Deckel kriegen”).
Zurück zum Thema: Entweder ist die Polizei überfordert, schlecht geschult, oder hat zweifelhaftes Personal. Solche Fälle von übertriebenen Kontrollen, die schon richtung Amtsmissbrauch gehen, sollten schwerstens geahndet werden. Sie untergraben das Vertrauen in die Staatsorgane und untersützen indirekt solche Spinner, die nach Bewaffnung von Privatpersonen schreien, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen.
Zum Glück dürfen die Medien noch über solche Fälle berichten. Ich sage nur eins: Wehret den Anfängen.
Babylon, du machst es Dir zu einfach. Soweit ich das aufgrund der vorliegenden Faktenlage beurteilen kann hat die Polizei vollkommen korrekt und im Einklang mit geltendem Recht gehandelt.
Wenn es Dir nicht passt, dann geh doch in die Politik und versuche die Gesetze so zu ändern, dass die Polizei nicht mehr in die Unterhosen von Verdächtigen sehen darf.
Ich bin im Übrigen auch ganz und gar nicht für eine masslosse Ausdehnung des Polizei- und Überwachungsstaates und entsprechender Kompetenzen. Aber wenn man Gesetze hat gelten die nunmal für alle, und nicht nur für Automobilisten; der Jubel ist ja sonst bei euch auch immer gross wenn die bösen Automobilisten “mal richtig drangenommen” und schikaniert werden, dann heisst es ja auch immer das sei ja alles rechtens.
@ Driv3r
Ich bin ziemlich sicher dass die Verhältnismässigkeit in den vorliegenden Fällen z.T. nicht gewährt ist (wenn sie sich denn so zugetragen haben wie hier geschildert). Gerade der Fall wo sich die Leute im Gebüsch ausziehen mussten erscheint mir mehr als fragwürdig. Die wäre nur gerechtfertigt, wenn der Verdacht des Drogenhandels (oder zumindest -konsums) konkret angezeigt war, alles andere ist reine Schikane. Es kann nicht angehen, dass sich jemand verdächtig macht, nur weil er sich in einem bestimmten öffentlichen Gebiet aufhält. Ausser man findet Indizien für Drogenkonsum, wie Spritzen, gerollte Scheine oder Zigarettenpapier.
Ausserdem haben du und zunächst chevy das Autofahrerthema zur Sprache gebracht, obwohl die Fälle hier rein gar nichts damit zu tun haben. Ich persönlich habe gar nichts gegen Autofahrer, bin ja selber einer! Und mir wurde von Verkehrpolizisten zum Glück noch nie die Hose runtergezogen.
Dann wird gesagt : Die Schweiz sei eine Demokratie ! Was für eine Lüge ! Und jedesmal wenn ein Polizist vor Gericht steht gewinnt er.
Ein riesen-Maffia !
@Babilon
Ich habe die Autofahrer daher zum Thema hinzugenommen da man von Diesen fast Wöchentlich solche Meldungen lesen kann von solchen Kontrollen. Im Baregg finden etwa 12 mal im jahr eine sogenante Wühlmaus Stadt (Jedes Auto wird kontroliert), da gibt jeder Autofahrer Drogen und Alkohol test ab, Begleiter geben den Drogentest ab, jede Person und Auto Wird nach Verobotenen artikel/Gegenständen abgesucht.
Darüber hast Du dich noch nie Aufgeregt.
So, und jetzt stell dir mal die selbe Situation bei der SBB vor, wenn die Poizei kollektiv ganze Züge kontrollieren würde oder einfach den ganzen HB, und das vielleicht 5- 10 mal im Jahr.
Es währe in diesem Blog schon lange ein Geschrei losgegangen von wegen Willkür Unschuldsvermutung und Polizeistaat, aber solange es nur die Autofahrer trifft finden die einen von diesem Blog sogar noch toll und die anderen kümmerts nicht. Aber wehe es trifft ein Velofahrer oder Fussgänger, da spielt es denn auch keine Rolle mehr das sie vor der Polizei versuchten zu fliehen.
@Sandro
Die Begründung kann ich dir nicht sagen, das sollte dir die StPo sagen können. (Ich habe das von einer Polizistin)
Habe nie negative Erfahrungen mit der Polizei in diesem Sinne gemacht. Aber gewisse “Freund+Helfer” gehen nach dem ziemlich gleichen Muster vor.
Es ist mühselig, wenn ich alle 2-3 Monate nach Drogen kontrolliert werde..
@Chevy
Ich kann dich ansatzweise verstehen, dass es einem aufstossen mag, wenn man als Automobilist (bin auch einer) in eine polizeiliche Grosskontrolle, wie im Baregg, gelangt. Ich finde aber deinen Vergleich mit der SBB nicht angebracht. Die Polizei ermittelt auch in zivil und hat schon gelegentlich in Bahnhöfen zugeschlagen und Personen ab dem Zug kommend aufgegriffen. Es ist wohl ein Unterschied einen ganzen Zug zu kontrollieren oder ein einzelnes Auto. Im Übrigen hat die Polizei schon verschiedentlich Verkehrssünder, Verbrecher, zur Fahndung ausgeschriebene Personen etc. aus dem Verkehr gezogen, und gerade dazu dienen die Kontrollen nun einmal. Wenn du sie nicht erleiden magst, dann musst du dich halt nicht mehr auf der Strasse fortbewegen. Ich bin alles andere als ein Grüner Miespeter und Velöli Fahrer. Ich finde aber, dass man halt zuweilen auch etwas schlucken muss, dies auch im Fall von Zürich (siehe Blog Artikel). Ich wurde auch schon mit dem Auto oder Töff kontrolliert, fühlte mich aber noch nie wie ein Schwerverbrecher behandelt.
Alltagsgeschichten aus der Kinderschänderanstallt Schweiz …Wen wundert’s?
Solche und andere kuriosen Behandlungen, sind ein Zeichen vom Verlust unserer Demokratie!
Im Prinzip ist jeder als Verdächtig zu betrachten bis das Gegenteil, zum Schutz der Polizei erwiesen ist!
Diese Methode ist altbekannt, nur nicht in demokratischen Ländern.
Also fehlt ein Amt zum Schutz des unbescholtenen Bürgers!
Jedes Tier darf pissen wo ihm beliebt.
der Mensch muss mit einer Anzeige rechnen.
(Erregung öffentlichem Aergerniss)
seit wann sind die normalsten Bedürfnisse eine Erregung öffentlichen Aerger?
So sind sehr viele Symptome vorhanden, die eine kranke Gesellschaft belegen!
Es braucht die Polizei, aber es gibt Polizisten die dürften eigentlich nie welche sein!
@Ghandi
Was schwafelst du hier für einen Müll zusammen? Wenn dir das Leben in westlichen Ländern zu auwändig wird, dann darfst du gerne dein Glück in Indien versuchen. Dort pissen und kacken alle dorthin wo sie wollen. Hallo, Mc Fly, hier darfst du das nicht, wir sind eine zivilisierte Gesellschaft und schreiben uns Recht, Sitte und Moral auf die Fahne. Du nennst es eine kranke Gesellschaft, aber das ist nun wirklich dein Problem. Weisst du, es gibt z.Bsp. Sozialarbeiter, die dürften eigentlich nie welche sein. So einach ist das, nach deiner Logik!
Die Sache erinnert mich an zwei Geschehnisse:
1. Als ich vor rund 25 Jahren durch Algerien zog, wurden dort regelmässig ganze Busse der öffentlichen Verkehrsmittel durch die Polizei – mitten in der Wüste Sahara – kontrolliert. Alle Leute mussten mit Hab und Gut den Bus verlassen und sich in einer Linie aufstellen. Alle wurden bis ins kleinste Detail kontrolliert und auseinander genommen. Das konnte locker zwei Stunden gehen. Die Einheimischen sagten, dagegen könne man nichts machen, das ist einfach so, wir werden wie Schwerverbrecher behandelt. Wir (ich und ein Freund) mit dem Schweizer Pass durften ohne Kontrolle wieder zurück in den Bus. Ihr könnt euch den Hass, der nachher im Bus von den Einheimischen über uns Touristen geschüttet wurde, nicht vorstellen… Wir haben Verständnis dafür gehabt und haben es ihnen verziehen.
2. Als ich vor 25 Jahren noch in einer Beratungsstelle tätig war, waren wir mit solchen Polizeikontrollen, wie sie nun in der Bäckeranlage passiert ist, fast täglich konfrontiert. Damals hat die Sittenpolizei der Stadt Zürich auf diese Weise Jagd auf Homosexuelle gemacht. Die Öffentlichkeit hat davon erfahren und die meisten haben es als für richtig befunden.
Man muss heute zur Kenntnis nehmen, dass “unsere” Polizei noch kein Quentchen gelernt hat oder sich wieder Massnahmen getraut, die man sonst nur von undemokratischen oder diktatorisch geführten Ländern kennt. Die Polizei ist längst nicht mehr auf “unserer” Seite, sondern spielt sich als Kontrolleure nicht im Auftrag des Bürgers, sondern im Auftrag einer knallharten rechtskonservativen Elite und zum Schutz der Elite auf. BürgerInnen haben in diesem Land nichts mehr zu sagen, sondern nur noch zu gehorchen und zu funktionieren. Und das ist die Folge einer völlig demokratiefeindlichen SVP-Politik. Wie sie zur Zeit auch mit den Schwächsten in der Gesellschaft, den Behinderten, zelebriert und vollzogen wird. Auch hier werden gleich alle verdächtigt und dafür bestraft, weil es angeblich ein paar “Scheininvalide” geben soll.
Um einen nicht vorhandenen Verdacht doch noch einmal irgendwie bestätigen zu können, ist sich die SVP zu nichts zu schade. Und “unsere” Polizei auch nicht. Weder SVP noch Polizei sind überfordert oder schlecht geschult. Die wissen sehr genau, was sie machen. Und sie machen es gern und mit befohlenem System.
Wier kommt es, dass in diesem Land selbst Leute wie “Chevy” und “_driv3r_” es als richtig betrachten, wenn wir von “unserer” Polizei wie Schwerverbrecher behandelt werden? Es sind Leute, die dermassen obrigkeitsgläubig sind und immer noch darauf warten, bis sie selber mal “da oben” wirken können, dass sie sich jede Unterdrückung gefallen lassen (und solche gibt es auch in der Schweiz leider sehr viele). Gnade vor Gott, wenn die tatsächlich einmal “da oben” sind…
FEW things
Wer unbedarft kontrolliert oder bei einem kleineren Vergehen – Geschwindigkeitsübertretung, Schwarzfahren – erwischt wird, ärgert sich menschlicherweise instinktiv über die “übertriebene, unfaire” Behandlung der Polizei. Wenn man sich wieder beruhigt hat, relativiert man als vernünftiger Erwachsener diesen antiautoritären Impuls wieder.
Ausser Chevy. Der ist von vornherein ganz stolz darauf, wenn (wie er behauptet) bei einer Verkehrskontrolle die Knarre auf ihn gerichtet wird. Cool, wie im Film!
Zudem wünscht er sich No-Go-Zones, wo man sich schon verdächtig mache, “weil man dort ist”. Cool, wie in Amerika.
Was sollen wir denn in Zürich neben der Becki als No-Go-Zone definieren? Limmatplatz, Konradstrasse, Langstrasse? Wieso nicht gleich die ganzen Kreise 4 und 5. Und wieso nicht grad auch noch Seebach? Cool, richtige Ghettos!
Ich möchte im Übrigen mal wissen, wie viel Prozent der Stapos in den westlichen Innenstadtquartieren wohnen – recht wenige, vermutlich (zugegeben ist das nur meine ungeprüfte Vermutung). Dass auch ganz normale, unbescholtene Leute an den “verdächtigen” Zonen leben, arbeiten und verkehren, passt vermutlich manchem unserer Stapos nicht ins Weltbild.
Der Blogbeitrag mag zwar ein bisschen undifferenziert und auf etwas gar plumpe Weise auf Promo für Möchtegern-SUV-Verbieter-Kollege Girod hinauslaufen. Doch er greift einen realen Missstand auf.
Übergriffe und Fehler haben sich in in Zürich in den letzten Jahren gehäuft. Bei der heutigen Pauschalverächtigungsstrategie, den sich häufenden Polizeifehlern und Überreaktionen mit teils tragischen Konsequenzen (Unschuldigen ein Bein abfahren) fällt es zunehmend schwerer, die Polizei als kompetente und nützliche Kraft zu sehen.
Die Polizei hat in Zürich sicher ein massives Image- und vermutlich ein Führungsproblem (Stapo als auch Kapo). Diese Tatsache kann man nicht mehr einfach als links-anarchistische Polemik abtun.
@Dr. Desperanto FEW things
Ich habe nie geschrieben das ich diese Kontrollen richtig oder gut finde, schon gar nicht das ich sie befürworte, das gegenteil ist der Fall.
Ich habe lediglich aufgezeigt das die meisten hier im Forum, wozu Ihr zwei mit sicherheit dazugehört, sich an dem Fehlverhalten erst stört nachdem es auch andere Gruppen als die Automobilisten Betrifft.
Sandro zum bsp. setzte einmal ganz Stolz einen Artikel hinein indem beschrieben wurde das ein Automobilist der sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte mit Waffengewalt gestoppt wurde, fast alle hier wahren mit der Reaktion der Polizei zufrieden und klatschten beifall.
Gleiche Situation mit einem Fahrrad und einem Pfefferspray und es macht sich entrüstung breit.
Merkt ihr jetzt wie Verlogen viele hier sind?
Zitat:
Wier kommt es, dass in diesem Land selbst Leute wie “Chevy” und “_driv3r_” es als richtig betrachten, wenn wir von “unserer” Polizei wie Schwerverbrecher behandelt werden
WO habe ich geschriben das ich es für Richtig halte? Träum weiter…
Ich gehöre zu denen die am Wochenende auf den “Promillewegen” nachhause fahren und alles andere als scharf auf eine Kontrolle bin.
Chevy am 27.11.06 – 09:18: WO habe ich geschriben das ich es für Richtig halte?
Hier:
Chevy am 23.11.06 – 15:35: “Bei Verkehrskontrollen werde ich auch wie ein Schwerverbrecher behandelt, da wird auch mit einer geladenen MP auf mich gezielt. (da haben auch nicht alle Polizisten die dafür notwendige ruhige hand)
(…) ich kann nichts gesetzeswidriges erkennen und gratuliere der Polizei zu Ihrer Arbeit.”
Was muss man von jemandem halten, der bei Verkehrskontrollen wie ein Schwerverbrecher behandelt wird, auf den mit geladener MP gezielt wird, der darin nichts gesetzwidriges erkennen kann, der Polizei dann dafür auch noch gratuliert, und dann behauptet, er hätte nicht gesagt, er würde das für richtig halten?
Du hast die Polizei dafür, dass sie dich bei Verkehrskontrollen wie ein Schwerverbrecher behandelt und mit geladener MP auf dich zielt beklatscht. Daraus folgt logischerweise, dass du ein solches Vorgehen der Polizei für richtig hältst. Oder bist du wirklich blöd genug, dass du etwas beklatschst, was du nicht für richtig hältst?
FEW things
“Wier kommt es, dass in diesem Land selbst Leute wie “Chevy” und “_driv3r_” es als richtig betrachten, wenn wir von “unserer” Polizei wie Schwerverbrecher behandelt werden”
Das habe ich garantiert nirgendwo behauptet. Ich finde durchaus dass man die staatliche Autorität in solchen (wirklich nicht kritischen Situationen) durchaus einschränken könnte.
Aber wie Chevy schon formuliert hat kann man nicht auf der einen Seite klatschen, wenn ein Autofahrer von der Polizei schikaniert wird, und sich andererseits bei einem Velofahrer darüber empören. Es geht nur darum, dass, dass es wichtig und richtig ist, dass alle gleich behandelt werden (was nicht heisst dass diese Behandlung in irgendeiner Form wünschenswert oder “gut” ist). Ich hoffe das ist nun ein für allemal klargestellt.
Weil diese Uebergriffe der Polizei so einen sexuellen Unterton haben, wäre es schön, wenn es mal gelänge, das mittels Foto oder Video zu dokumentieren.
Damit könnte man sie vermutlich wegen sexueller Nötigung im Amt drankriegen.
@ Stefan
Dann mach mal die Fotos bei solchen Übergriffen durch die Polizei oder andere Kontrolleure. Tipp: Kamera vorher gut versichern…
@FEW things
Ich habe nur geschrieben das es mir nicht besser ergeht als anderen bei Kontrollen und das es mit dem jetztigen Gesetz vereinbahr ist so wie die Kontrollen durchgeführt werden. (Wo siehst Du etwas Gesetzteswiedriges?)
Ich habe nirgens geschrieben das ich das Gesetz toll oder Richtig finde wie es jetzt ist WAS SCHLUSSENDLICH SOLCHE KONTROLLEN ERST MÖGLICH MACHT, lediglich das die Polizisten ihren Job anhand der Geltenden bestimmungen gut machen. Die Polizisten können auch nichts dafür das sie von Gesetztes wegen bei Grosskontrollen die MP’s im Anschlag haben müssen.
Ich habe nie Gesagt das ich diese Art von Kontrollen gut finde, sondern lediglich wie die Polizei die Aufgabe meistert solche Kontrollen durchzuführen.
Oder mit welchem Polizeitrupp würdest Du die schweizer Polizisten austauschen wollen zwecks solchen Kontrollen? Welche Polizisten von welchen Land dünken dich Besser / Kompetenter?
@ Chevy
Wenn Polizisten unbescholtene Bürger in den Büschen eines Parks nackt untersuchen, haben diese Polizisten ihren Job (auch nicht anhand der geltenden gesetzlichen Bestimmungen) nicht gut gemacht. Da gibt es nichts zu deuteln. Wer so etwas beklatscht, beklatscht einen die Bürger erniedrigenden und unterdrückenden Polizeistaat. Di Polizisten können sehr wohl etwas dafür, denn von Gesetzes wegen dürfen sie MP’s mitführen, dürfen diese aber nicht auf zu kontrollierende Personen richten, wenn nicht absolut klar oder der Verdacht bestätigt ist, dass die zu kontrollierenden Personen selber Waffen tragen. Dies ist nur dann der Fall, wenn eine Verkehrskontrolle nur dazu eingerichtet wird, um nach einer ganz bestimmten Person zu fahnden mit dem klaren Anzeichen, dass sich die Person im entsprechenden Gebiet aufhalten könnte. Bei üblichen Verkehrskontrollen, wo und in welcher Grössenordnung auch immer, ist das Tragen von auf Personen gerichtete MPs zu unterlassen. Und wenn sich da die Polizei auf irgendwelche gesetzliche Bestimmungen oder polizeiinterne Verordnungen berufen kann, sind solche Rambo-Erlaubnisse sofort zu entfernen.
Die Polizei hat nicht an Verkehrskontrollen auf Verbrecherjagd zu gehen, sondern dort zu fassen, wo unbescholtene BürgerInnen nicht involviert sein können. Auf irgendwelche BürgerInnen von Staates wegen eine MP zu richten ist eine nicht statthafte Machdemonstration nicht des Staates, sondern irgendwelcher Obrigkeiten, die am falschen Platz sind und im Interesse des Staates (die BürgerInnen) sofort entfernt werden müssen. Unsere Polizei hat nicht die Aufgabe, BürgerInnen auf unterdrückende und beängstigende Weise zu kontrollieren, sondern vor Schaden zu bewahren und zu schützen.
Nocheinmal: Nein, du hast nicht gesagt, dass du solche Kontrollen der Polizei gut findest, aber du hast ihnen dafür gratuliert (was ist der Unterschied?).
Die Methoden, mit denen sie Menschen in die Zelle werfen und zwingen, sich dort auch noch nackt auszuziehen, sind schon seit langem bekannt. Im Umfeld um den Fall Eldar S. haben sich schon vor Jahren diverse Leute gemeldet, die teils unter Tränen über ihre Erlebnisse in der Urania berichteten, teils standen sie noch immer unter Schock.
Als dringliche Gegenmassnahme gehört der Zellentrakt der Urania dringend mit Bewegungsmeldern und Ueberwachungs-Kameras ausgestattet. Es wurde bisher sowieso nur öffentlich, wozu Betroffene auch Mut fanden. Deshalb stünde es gut an, in dieser Sache einen Aufruf an die Bevölkerung zu erlassen. Ich bin überzeugt, es käme eine ganze Buchfüllung an tragischen Beispielen und polizeilichen Uebergriffen ans Licht.
@FEW things
Was regst Du dich über diesen ‘Chevy’ (Chauvi wäre wohl passender) auf ?
Merkt doch jeder, dass der selber so ein SVP-Schmierli ist …
@FEW things
Wenn Polizisten unbescholtene Bürger in den Büschen eines Parks nackt untersuchen, haben diese Polizisten ihren Job (auch nicht anhand der geltenden gesetzlichen Bestimmungen) nicht gut gemacht.
Du willst es nicht begreifen, bist Du blind vor Wut?
Was macht dich so sicher das die “unbescholtenen Bürger” sich draussen ausziehen mussten? Hätten sie anständig Gefragt ob man das ganze in den Polizeiposten verlegen könne hätten die Polizisten sicher eingewilligt.(Somit haben sie sich freiwillig ausgezogen in der Öffentlichkeit) Aus erfahrung sage ich dir das dass ganze dann aber viel länger gedauert hätte.
Währen sie gezwungen worden sich hinter dem gebüsch auszuziehen sehe das anderst aus, bin aber überzeugt davon das keiner der Jungs die bitte äusserte das ganze auf einen Polizeiposten zu verschieben (höchstens aussagen gemacht in die Richtung ob das nötig sei). Somit haben sie stillschweigend eingewilligt das die Kontrolle vor Ort durchgeführt wird. Die Polizisten haben mit der Outdoorkontrolle eine menge Zeit gespart und können so effizienter Arbetietn.
(Was allen zugute kommt)
@Stefan
Du bist leicht zu blenden! Ich muss dich entäuschen, auch wenn ich ab und zu wie die SVP abstimme bin ich weder in dieser Partei noch sont immer für die SVP. (also nichts mit Chauvi)
Das Problem ist nur das die SVP in der Schweiz die einzig wählbahre alternativen gegenüber Grüne und SP. Währen SP und Grüne nicht so fundametalistisch und oberlehrerhaft hätten sie wesentlich mehr erfolg beim Volk. (auch bei mir) Auch sollten Grüne und SP nicht alle tradizionen einfach Fortwerfen und fehler lernen eizugestehen)
Ich bin noch in der lage zu Differenzieren und bestimme immernoch selber wo ich Ja und wo Nein in die Urne lege, nicht wie Du wo einfach immer das reinschreibt was die Partei Vorschreibt.
Abgesehn davon überascht es mich immer wieder von dir überhapt noch was zu lesen, es scheint so als hätte ich mich vergebens gefreut.
http://www.ignoranz.ch/forum/3_1051_0.html
[...] Derzeit ist das Thema “Polizeiposten-Streptease” in aller Munde. Doch das Thema ist schon längst bekannt. Wie in diesem Artikel bereits im letzten Herbst veröffentlicht wurde, ist verlangen Zürcher Stadtpolizisten nicht nur auf dem Polizeiposten nach einem Striptease. Auch wer in einem öffentlichen Park wie z.B. der Bäckeranlage in seiner Freizeit Sport betreibt, muss mit einem Zwangsstriptease vor der Staatsgewalt rechnen. Für falsch verdächtigte gibts keine Entschuldigung. Das nennt sich dann wohl Kollateral-Striptease… Abgelegt unter: Geschmacklos Tags: Polizei, Zürich, Striptease, Polizeiposten, Polizeigewalt — Sandro @ 11:56 [...]