Primaten auf dem Rütli und die SVP verteidigt sie
Wer die Bilder der 1.August-Feier auf dem Rütli sieht, fragt sich zwangsläufig, ob im Zürcher/Basler Zoo die Primaten freigelassen wurden. Man kann die Rede jedes Bundesrates kritisieren, man kann darüber schreiben, lästern, schimpfen, sich nerven oder freuen. Aber eine Rede mit niederschwelligsten Zwischenrufen und Sprechhören zu stören und einen Bundesrat an den Rand eines Zusammenbruches zu treiben ist ungeahnt tiefste Schublade und abscheulich, egal ob man politisch Rechts oder Links steht! Die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hat genug von diesen dummen und primitiven Volksverhetzern. Das traurige an der Sache ist, dass Exponenten der Partei von Samuel Schmid vergeblich nach Worten suchen, welche die 1.August-Schande erklären sollen. Erstaunlich sind zudem die dürftigen Erklärungen der Verantwortlichen Polizei von Brunnen zur unbewilligten Neonazi-Demonstration. Gemäss dem heutigen Tagi hatte sich Alois Christen (Schwyzer Polizeidirektor) höchstpersönlich von Exponenten der PNOS versichern lassen, dass keine Demo stattfindet. Demgegenüber wirft News-Aktuell Geschäftsführer und Vize-Bürgermeister von Recherswil, Hardy Hänggi, der Schwyzer Polizei gar Neonazi-Unterwanderung vor. Wenn man sieht, dass die Polizei in Luzern gegen 70 Linke mit Tränengas vorgegangen ist, fragt man sich schon, wieso über 700 Nazis in Brunnen ungehindert illegal Demonstrieren und offen Rassismus verbreiten durften…
Wer von den Provokationen ebenfalls die Schnauze voll hat, kann sich beim Blick eintragen, derzeit haben dies schon über 3000 Schweizer getan und jede Sekunde werden es mehr…

Diese Nazis sind wirklich überflüssig, mit denen habe ich nichts am Hut. Aber wann kann ich mich beim Blick gegen die vermummten Autonomen eintragen? Die Einäugigkeit der Linken ist eben auch ganz schön widerlich.
R.
Was diese identitätssuchenden Profilneurotiker von Neonazis angestellt haben, habe ich kommen sehen (siehe frühere Postings von mir). Klar, diese gruppe von Leuten stellt den Abschaum unserer Gesellschaft dar, ist unterste Schublade. Die typen sind zu nichts zu gebrauchen, die meisten davon arbeitslos wie gestern in 10 vor 10 berichtet(will heissen, leben von den rund 96% Schweizern, welche Wertschöpfung betreiben). ABER:
Ich glaube auch, dass es sich hierbei um einen Kampf innerhalb der rechten Szene um die SVP handelt. Nicht umsonst ist “Halbbundesrat” Schmid Opfer dieser Schmierereien. Der Begriff “Halbbundesrat” und in diesem Zusammenhang auch “Lügner”, ich könnte doch auch sagen “Charakterlump”… Von welcher Ecke stammen diese Begriffe und überhaupt die vergiftete Atmosphäre???? Der Name beginnt mit “M” und er ist Staatsbeamter.
Quadur der Bauer und Hellseher, der mit seinem Pendel die politische Landschaft auslotet…..
…melde dich in Bern…das Land braucht dich…
Und als Ergänzung noch einmal deutlich….das genau gleiche passierte in Winterthur mit Bundesrat Blocher, der von Linksextremmisten mit Bomben beworfen und angepöbelt wurde.
In Luzern rotteten sich fast 1000 Anarchisten, Chaoten und Exponenten des Schwarzen Blocks zusammen,legten die halbe Stadt in Trümmer.
Aber weder in Winterthur noch in Luzern waren die Steigbügelhalter des Monopol-Desinformationsmediums SFDRS präsent um die illegalen und anarchischen Szenen die sich dort abspielten einer aufgeheizten Öffentlichkeit zu übermitteln. (Zu den Aufheizern gehören auch Schreiber wie Quadour).
Ihr legt doch jeden Tag eine Augenklappe über euer linkes Auge…..aber ich reisse euch diese Augenklappe weg und präsentiere euch die Realität ungefiltert.
Am Besten ist es wohl, linke und rechte Chaoten einfach zu ignorieren oder ihre Aktivitäten so unattraktiv wie möglich darzustellen. Was sie suchen, ist doch gerade (positive) Medienpräsenz.
Und Quadour, bitte nicht gegen die Arbeitslosen schiessen. Die allermeisten haben dieses Los nicht selber gewählt.
schliesse mich bhota70 an mit dem urteil gegen arbeitslose.
was aber zu unterscheiden ist: “rechtsextreme chaoten” ueben in den allermeisten faellen gewalt gegen mitmenschen an, “linksextreme chaoten” in der regel nur gegen objekte wie z.b. rumstehende ferraris usw. – also versicherte und ersetzbare (luxus)gueter … wurde in winti zb. nur ein einziger polizist bei der verbarrikadierung verletzt???
zudem gibts unterschiede zwischen dem begriff “poebeleien” ( -> verharmlosung durch presse) und fascho-maessigen auftritten und maerschen, wie sie beispielsweise am montag von rechtsradikalen in szene gesetzt wurden
ob links oder recht extrem, beides ist scheisse.
Ja, es muss meines Erachtens nicht zur Gewaltanwendung kommen. Schon die Beschädigung von fremdem Gut (und für versicherte Schäden kommen ja schlussendlich wieder alle mit ihren Prämien auf) ist meines Erachtens nicht akzeptabel. Schliesslich will ich ja auch nicht, dass jemand meine Sachen böswillig beschädigt.
Die Vertretung von “extremen” Ansichten finde ich noch nicht sch….. – das wird es erst dann, wenn dies mit Mitteln geschieht, welche die Rechte von anderen Leute (sei es auf Eigentum, körperliche Unversehrtheit usw.) beeinträchtigt.
@3:Da heisst es: Quadour, der Bauer…
Ich möchte auch mal ein Statement beginnen mit APG, der… Aber du bleibst ja anonym. Und du wirst auch wissen wieso!?
Siehst du, hier liegt schon ein grosser Unterschied zwischen uns.
Auch Dein Statement: “Ihr legt doch jeden Tag eine Augenklappe über euer linkes Auge…..aber ich reisse euch diese Augenklappe weg und präsentiere euch die Realität ungefiltert. ” zeigt klar: Du überschätzt dich masslos. Zu jedem aber auch wirklich jedem Thema hast du DIE Antwort bereit. Du bist offenbar allwissend. Die traurige Tatsache ist aber: Du weisst gar nichts.
Beispielsweise betr. dem Pöbel auf dem Rütli distanzierst du dich von diesen Schmalhirnen ganz kurz, nur um danach einzuschwenken in die ach so schlimmen Sachbeschädigungen der Linkextremen. Du verteidigst also die Chaoten auf dem Rütli. Für mich bist du auf dem gleichen Niveau wie der Museumsdirektor in Zürich.
Ich hoffe nur, dass du dir nach einem JA am 25.09.
nicht noch den Schädel rasierst (andere Extremisten lassen sich einen Bart wachsen…). Gute Nacht
Quadour, hast du denn hier deine Adresse hinterlegt. Wie wissen nur, dass du als Bauer wirkst (wenn das stimmen sollte) und das genügt ja auch. Ich sehe da also keinen Unterschied.
Ein gutes Allgemeinwissen sollte man schon haben. Das ist keine Schande, denke ich. Und du hast dich ja auch nicht von der organisierten Bauerngewalt distanziert.
Beispielweise von den Aufmärschen mit Traktoren in Bern, oder von diesem militanten Brüll-Franzosen, wie heisst er doch gleich? Der von Genf bis Brüssel, an jedem Forum herumkrawallt und zu Hause in Südfrankreich seinen Hof verlottern lässt
Offener Brief an:
Herr Bundesrat Leuenberger,
Sie haben in einem Interview der Tagesschau von SF DRS 1 mit Recht die widerlichen Vorkommnisse einer kleinen rechtsextremen Minderheit anlässlich der Bundesfeier auf dem Rütli im Allgemeinen und die Störungen der Rede des Bundespräsidenten Schmid im Besonderen verurteilt.
Sie haben dabei erwähnt, dass man sich aber nicht wundern dürfe über die Verluderung des politischen
Umgangstons, wenn selbst wichtige Exponenten einer bestimmten Partei unseren Bundespräsidenten als (Originalton SF DRS) „Charakterlump“ oder „halben Bundesrat“ bezeichnen. Zur angeprangerten Verluderung der politischen Gepflogenheiten gehört aber doch gerade, dass ein besonnener, als Vorbild dienender Bundesrat solche, zumindest von der Presse unkorrekt wiedergegebenen, zum Skandal aufgebauschten Aufmachungen nicht wiedergeben sollte.
Wenn meine Notizen stimmen die ich mir gemacht habe, hat Nationalrat Mörgeli in seiner umstrittenen Kolumne „Embedded government“ in der „Weltwoche“ Nr. 22/05 nämlich wörtlich geschrieben: „Wäre der Charakter ein lebenswichtiges Organ, man müsste Schmid künstlich am Leben erhalten – eingebettet ist er ja schon.“ Das ist zwar auch eine unzulässige Definition des Charakters eines Bundesrates oder eines Menschen überhaupt, aber der von Ihnen verwendete Ausdruck „Charakterlump“ ist in der Kolumne nicht verwendet worden. Zwischen charakterlos und Charakterlump besteht halt doch ein entscheidender, semantischer Unterschied. Vor allem dann, wenn diese aufgebauschten Schlagworte aus den skandalinteressierten Medien von integren, hohen Magistraten sozusagen autorisiert werden.
Wenn der heutige Bundesrat Blocher vor Jahren an einem schweizerischen Parteitag in Lupfig den damals noch einzigen Vertreter der SVP in der Landesregierung nur als „halben“ SVP-Bundesrat bezeichnet hat, so bezog sich das klar auf die Untervertretung der grössten schweizerischen Partei im Bundesrat und nicht auf die Qualifikation des Amtsinhabers. Der angeschossene Bundesrat Schmid ist gegen die Mehrheit der eigenen Fraktion gewählt worden und hat sein Amt in der Folge angenommen. Seither hat er sich bei einigen Abstimmungsvorlagen denn auch gegen die Partei gewendet und tut es übrigens auch heute noch.
Dass ein Bundesrat gegen den Willen der Partei gewählt wurde ist zwar Ihrer Partei schon mehrmals passiert. Bei Otto Stich ist aber die Rechnung der Abweichler nicht aufgegangen. Er hat sich nach seiner Wahl kaum je aktiv gegen die Partei gewandt und nach Annahme der Neatvorlage, die von seiner SP befürwortet, von ihm aber aus Überzeugung nicht mitgetragen wurde, zeigte er Charakterstärke und nahm, anders als Samuel Schmid, den Abschied als Bundesrat um sich nicht aktiv gegen die eigene Partei wenden zu müssen.
Einen Beitrag zur Minderung der eigenen politischen Glaubwürdigkeit leisten übrigens oft viele von Partei oder Wirtschaft abhängige hohe Politikerinnen und Politiker aller Couleur selbst, mit provokativ, einseitig emphatischen Belehrungen an die Adresse des Stimmvolkes vor wichtigen Urnengängen, die dann hinterher von den erstaunten Bürgerinnen und Bürgern je nach Temperament mit Wut, Apathie oder Desinteresse als falsch erkannt und angenommen werden müssen. Zurück bleiben diese Irreführungen als kleine Nadelstiche, die das politische Leben vergiften.
„So wie man in den Wald hineinruft, so hallt es zurück!“ An dieses Sprichwort haben Sie sich in Ihrem Interview im Tagesanzeiger und Fernsehen offenbar gehalten. Ob das aber die von Ihnen kritisierte Verluderung des politischen Umgangstons stoppen wird ist sehr zu bezweifeln.
„Paperlapapp, ich will nichts hören“ war ein Ausdruck, den meine Mutter oft benutzte, wenn wir Buben uns über einen unserer Brüder bei ihr beklagten wollten. Und das passende Sprichwort, das sie bei dieser Gelegenheit unweigerlich anfügte hiess: „ Da sagt ein Hase dem anderen Langohr“.
Ich wünsche Ihnen für Ihre weitere Amtszeit als Bundesrat ein politisch korrektes „Embedded government“, mit Gegenrecht Ihrerseits für Ihre Amtskollegin und Ihre Bundesratskollegen jeglicher Parteicouleur.
Mit freundlichen Grüssen
Ein hart arbeitender Baggerschiffer.
könnte mir jemand zwei fragen beantworten? und zwar:
1.
http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel23827
die erste frage: ist blick.ch nicht etwas wie jellow press? ich kenne mich in der medienlandschat der ch nicht gut aus. arbeite u. studiere in berlin zurzeit.
2.
… Wir haben genug vom Aufzug der Neonazis. Wir haben genug vom «Kühnengruss», der der ausgestreckten Rechten zu Hitlers Zeiten so unheimlich ähnlich sieht. …
die zweite frage: wie sieht dieser “kühnergruss” aus und was für vorgeschichte es dazu gibt.
für jede antwort bedanke ich mich voraus,
gruß
heleninah
Hallo Heleninah
1) Der Blick ist das Schweizerische Pendant zur Bildzeitung. Allerdings mit einem leicht höheren Niveau.
2) Auf indymedia.org gibts eine Diskussion mit Erklärungen zu diesem, dem Hitlergruss so ähnlichen, Zeichen.
hai sandro, vielen dank. habe gerade gelesen.
inzwischen habe ich auch etwas hier gefungen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_K%C3%BChnen
tschö!
heleninah