Personenfreizügigkeit: Übersicht der Befürworter (aktualisiert)
Acht neun Zehn Parteien und fünf SVP Kantonalparteien, sechs Jungparteien, 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Verbände, sieben acht Komitees und vierzehn DJ’s finden sich auf der ignoranz.ch Liste der Befürworter der Abstimmung vom 25.September zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit.
Parteien und Abweichende Kantonalparteien
- Christlichdemokratische Volkspartei CVP
- CVP Frauen
- Freisinnig-Demokratische Partei FDP
- FDP Frauen
- Liberale Partei der Schweiz LPS
- Partei der Arbeit PdA
- Sozialdemokratische Partei der Schweiz SP
- Sozialistisch-Grüne Alternative Kanton Zug
- Christlich Soziale Partei CSP (04.09.2005)
- Evangelische Volkspartei der Schweiz EVP (05.09.2005)
- Schweizerische Volkspartei Thurgau SVP (06.09.2005)
- Schweizerische Volkspartei Bern SVP (07.09.2005)
- Schweizerische Volkspartei Glarus SVP (07.09.2005)
- Schweizerische Volkspartei Graubünden SVP (07.09.2005)
- Schweizerische Volkspartei Waadt SVP (07.09.2005)
Jungparteien
Verbände und Organisationen
- alliance F, Bund Schweizerischer Frauenorganisationen
- Arbeitgeberverband
- Comedia
- economiesuisse
- Eidgenössische Ausländerkommission EKA
- GastroSuisse
- Gewerbeverband SGV
- hotelleriesuisse
- Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren VDK
- Kunststoff Verband Schweiz KVS
- Neue Europäische Bewegung Schweiz nebs
- Schweizerischer Bäuerinnen- und Landfrauenverband SBLV
- Schweizerischer Baumeisterverband SBV
- Schweizerischer Bauernverband SBV
- Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund SEK
- Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB
- Schweizerischer Verband für visuelle Kommunikation Viscom
- Schweizerischer Versicherungsverband SVV
- Syna
- Travail.Suisse
- Unia
- Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem)
- Verband der Schweizer Uhrenindustrie
- Dachverband Schweizer Jugendparlamente
- Jugendorganisation der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz YES
- Vereinigung des Schweiz. Import- und Grosshandels (VSIG)
- Justitia et Pax (16.08.2005)
- Schweizerische Gesellschaft für Chemische Industrie (16.08.2005)
- AGORA, Westschweizer Bauernorganisation (30.08.2005)
- Aargauischer Gewerbeverband AGV (30.08.2005)
- Auslandschweizerrat, “Parlament der Fünften Schweiz” ASR (01.09.2005)
- Alle Kantone (Konferenz der Kantonsregierungen) (03.09.2005)
- Konferenz der Kantonalen Justiz- und PolizeidirektorinnenKKJPD (05.09.2005)
- Universität Freiburg (12.09.2005)
- Solothurnischer Bauernverband SOBV (12.09.2005)
- Verband öffentlicher Verkeh VOEV (12.09.2005)
- IT-Schweiz (hinzugefügt am 20.09.2005)
- Thurgauer Bauernverband (hinzugefügt am 20.09.2005)
Komitees
- Wirtschaftskomitee
- Schweizerisches Komitee „Binnenwirtschaft für ein JA zum freien Personenverkehr“ (PDF Datei)
- Komitee «Schweizer Wirtschaft für die Bilateralen»
- Bürgerliches Komitee Ja zu den Bilateralen
- Volkswirtschaftsdirektoren
- Links-Grünes Komitee
- erweiterung.ch (Komitee der Jungparteien)
- Komitee “Forschungsstandort Schweiz für die Bilateralen” (17.08.2005)
DJ’s:
- DJ Mind-X
- DJ Energy alias Roger Beglinger
- Jamie Lewis alias Cem Berter
- DJ Noise alias Patrick Finger
- DJ Snowman alias Thomas Baira
- Smash FX (DJ Dany S. und DJ Tony B.)
- DJ Phrenetic alias Marco Naef
- DJ Akretis alias Benny Aregger
- DJ Vesiga alias Mischa Bättig
- DJ Dani König
- DJ Gogo alias Peter Sacco
- DJane Creaminal alias Nadine K.
- DJane Mikky B.
- DJ Jools
Wollen all diese Parteien, Verbände und Komitees unserem Land Schaden zufügen, wie die Gegner so gern behaupten? Mitnichten, die SVP will uns wiedermal, wie schon beim Luftverkehrsabkommen, in nicht abzuschätzende Konsequenzen stürzen. Denn die EU würde eine Diskriminierung seitens der Schweiz auf keinen Fall hinnehmen und die Bilateralen verträge im schlimmsten Fall komplett aufheben, die Konsequenzen daraus sind derzeit nicht Abzuschätzen.

@Sandro
14 DJ’s????????
..und wieviele Hausfrauen?
*gg* wenn ich negatives über einen DJ schreibe, darf ich doch auch mal was positives über die “Zunft des Wochenendes” schreiben.
Hier wird gekündigt
Mit der Ost-Personenfreizügigkeit können Firmen-Manager wesentlich billigere Ausländer anstellen. Doch wer denkt, dass mit der Ostzuwanderung nur billige Hilfsarbeiter in die Schweiz kommen irrt sich. Auch qualifizierte, ja sogar hochqualifizierte Jobs werden unter Konkurrenzdruck geraten. “Facts” veröffentlichte am 7. Juli zwei Tabellen die aufzeigen, welche Branchen bei einer Annahme der Ost-Personenfreizügigkeit stark und welche leicht gefährdet sind.
Allesia ist anderer Meinung
allesia.olivone@web.de
Ich bin und bleibe auf der Liste der Gegner der erweiterten Personenfreizügigkeit. Auch wenn noch so viele DJ´s auf der Liste der Befürworter sind. DJ´s sind die Diener des Hedonismus, dessen grösster Kult heute in Zürich zelebriert wird bis zum Umfallen.
Apropos…nach der erweiterten Personenfreizügigkeit lassen sich Ost-DJ´s zum halben Preis anstellen….
Mag sein, dass DJ’s Diener des Hedonismus sind. Dann sind aber auch Manager Diener des Hedonismus, insbesondere diejenigen der Tabak-, der Auto und der Wellness-Industrie, sprich: derjenigen Konzerne, welche den Beauty-Case der Züriberg-Damen oder die Lifestyle-Tabletten für den gestressten Businessman herstellen. Und am Abend oder übers Wochenende gönnen sich auch die gestressten Manager und Firmenchefs, nachdem sie sich mit Hummer, Kaviar und Champagner vollgestopft haben, noch eine kleine Prise Koks *schnupf*
Sozialsystem Schweiz-Slowakei
Bei der Ostpersonenfreizügigkeit muss die Schweiz den diskriminierungsfreien Zugang zu den Schweizerischen Sozialwerken gewähren. Verdeutlichen wir uns dies an einem Beispiel:
Ein Fahrender der vier Kinder und eine Ehefrau hat bekommt in der Slowakai 35 Euro Sozialhilfe im Monat pro Person (wurde erst kürzlich von 70 auf 35 gesenkt). Er nimmt nun eine Stelle bei einem Schweizer Bauern als Landarbeiter an, der ihm einen Lohn von Fr. 1500.– im Monat gibt. Nach Abzug von Kost und Logi erhält er Fr. 500.–.
Durch das Recht auf Familiennachzug ist es ihm möglich, seine ganze Familie in die Schweiz zu holen. Zusätzlich kann er auch noch seine Grosseltern im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz holen. Somit befinden sich nun acht Personen (Er+seine Ehefrau+4 Kinder+Sein Vater mit seiner Frau) in der Schweiz. Da Fr. 500.– in der Schweiz gemäss den SKOS-Richtlinien sehr deutlich unter dem Schweizerischen Existenzminimum liegen, kann seine Familie Sozialhilfe beantragen. Ausländer haben aufgrund des diskriminierungsfreien Zugangs zu den Sozialversicherungen einen Rechtsanspruch darauf.
Für eine achtköpfige Familie beträgt diese ca. Grundbedarf Fr. 3000.– + Krankenkassenprämien Fr. 2000.– + Wohnungskosten Fr. 2000.–. Total hat seine Familie somit ein Existenzminimum von ca. Fr. 7000.– (Zum Vergleich: In der Slowakai beträgt das Existenzminimum für diese Familie € 280.– was ca. Fr. 420.– entspricht). Dies ist mehr als 15 Mal soviel wie die Familie in der Slowakai bekommen würde. Aus der Sicht dieses Fahrenden ist es nur allzugut verständlich, dass er in die Schweiz emigrieren will. Man stelle sich einen Schweizer Sozialhilfeempfänger vor, der ca. Fr. 2500.– pro Monat hat, dass er in einem anderen Staat Zugang zur Sozialhilfe für Fr. 37′500.– pro Monat erhalten würde!
Um dieses Problem zu Lösen gibt es 2. Möglichkeite: Entweder wir lehnen die Personenfreizügigkeit ab oder wir fahren unsere Sozialhilfe auf den Stand der Slowakai runter!
schöne SVP-Stammtisch Rechnung, macht richtig Angst und sieht auch noch wie ein verdammt gutes Argument aus^^
Die Rechnung ist genau richtig. Die Ziegeuner aus dem Osten rechnen so, die Jusristen- und Gutmenschenfraktion in der Schweiz unterstütz die Östler noch….und wir, der Steuerzahler werden bis aufs Blut ausgesaugt um den hergelaufenen Sozialschmarotzern ein Leben in Saus und Braus zu garantieren.
darum : Personenfreizügigkeit NEIN !
… Die Ziegeuner aus dem Osten rechnen so, …
>> diese herabwürdigung alle menschen aus dem osteuropa finde ich besonders “rational”. solche ausdrucksweise ist schlichtweg faschistisch. menschen, die sich an diesem umgang bedienen, zählen sicherlich zu den salonfähigen. nach diesem muster haben „denker“ wie hitler and. co verurteilt. wohin diese denkweise fuhr, wissen wir heute alle, nicht nur die banken, in denen viele dieser menschen ihr geld zur sicheren aufbewahrung deponiert haben. viele überlebten nicht und mit ihrem geld wurde zum teil der aufbau der durch den 2ww zerstörten länder durch die alliierten finanziert. zum teil blieb das geld in den banken – entweder überlebte niemand oder man hat die zugangsdaten nicht gekannt. die kontos liefen nicht auf den namen, sondern wurden lediglich unter einer nummer registriert, und die nach dem ende des 2ww kannten nur wenige!
apropos, wie viele slowaken arbeiten in d. schweiz eigentlich? u. kann man tatsächlich widerlegen, dass man die ganze – vielköpfige – familie gleich mitnimmt, nur um bei dem sozialstaat mitzuessen? es scheint mir sehr unglaubwürdig/irreführend, was nick allesia versucht hat, an dem beispiel zu veranschaulichen, wirkt eher populistisch als seriös. wenn es dazu fakten geben sollte, dann bitte ich um entsprechenden hinweis.
ich liebe schweiz, bin oft dort zum skifahren z. b. in st. moritz oder. in saas fee gewesen, ich liebe die menschen dort, die natur, das schvyzer deutsch und bin fest überzeugt, dass nur wenige menschen dort auf diese art und weise von menschen denken. es ist wohl nix, worauf man stolz sein sollte, wenn man ganze nationen beleidigt.
exclusively for apg:
das land der “zigeuner”:
http://www.slovaktravel.sk/incoming/die_oberzips.htm
@ alesia
Eigentlich habe ich heute ja frei, bin aber trotzdem kurz zur Arbeit…. und es hat sich gelohnt….
glaubst Du eigentlich wirklich was Du da geschrieben hast…
amüsant ist das.
Gegen Dummheit sind sogar die Götter machtlos.
Dummheit, Ignoranz und Neid sind die besten Tugenden…. glaubt man gewissen Leuten…
Es ist schön zu sehen wie undemokratisch hier die Gegner argumentieren. Ich liste 50 demokratische Organisationen auf, darunter sogar einige SVP Kantonalparteien.
Sämtliche dieser fünfzig (50!) demokratischen Organisationen/Parteien/Verbände werden von den Gegnern hier als “Juristen und Gutmenschenfraktion” abgekanzelt.
Ihr macht euch lächerlich, und merkt es nichtmal…
anstelle einfach zu sagen das was allesia schreibt sei populistisch sollt ihr das besser mal einbisschen entkräften oder argumentieren.
wenn ihr das nicht könnt scheint die annahme von allesia ja zu stimmen…
Ereifert euch nicht zu sehr. Denkt an das Beispiel der aggressiven Abzockerfamilie in Thalwil, die der Gemeind mit weit über einer Million Franken zu Lasten liegt un deren arrogantes aggressives Verhalten weitherum bekannt und aktenkundig ist.
Also….diese Bispiele gibt es bereits, und bei weitem nicht nur eins…
@APG:
und was hat das mit der erweiterung der bestehenden Personenfreizügigkeit auf die neuen EU Länder zu tun? (rethorische Frage…)
Garnichts, genau, das ist dein gewohntes diffamierendes Gebrabbel, welches du hier zum wiederholten mal mangels Argumenten, vorbringst.
Ich warte auf sachliche Argumente, gespickt mit belegten Zahlen, Hyperlinks auf deine Informationsquellen und bestätigt von SVP-unabhängigen Komitees. Deine Frechen Salven gegen Menschen aus Osteuropa haben wir nun bestens und mehrfach gelesen, lass das jetzt sein.
@sandor
und was ist nun mit der geschichte von allesia?
alles nur erfunden? oder hat das etwa auch nix mti der osterweiterung zu tun?
Das Beispiel von Alessia gilt seit jahren für alle Bürger von Portugal. Wieviele Portugiesen haben das in dieser Form getan?
Portugiesen sind als fleissige und arbeitsame Bürger bekannt. Sie neigen nicht zum Abzocken der Schweiz. Warum wohl geissele ich permanent einzelne Angehörige gewisser Nationen aus Gegenden östlich von St. Gallen ?
Ja, lieber Sandro. Die tägliche Erfahrung unserer Behörden moit diesen Herrschaften lehrt dies.
@APG
Also wenn du diese pauschale Unterstellung jetzt nicht mit Fakten des Bundesamtes für Statistik (oder einer Vergleichbaren Institution) belegst, ist das nichts als deine eigene extrem subjektive Meinung. Du solltest lernen, nicht von dir auf andere, oder gar auf alle, zu schliessen.
Ausserdem geisselst du nicht “einzelne Angehörige” sondern “alle Angehörigen” mir ist klar, dass dir dieser Unterschied nicht bekannt ist, dies geht aus deinen bisherigen Postings hervor…
apg, wäre es nicht angebracht, deine behauptungen durch…fakten…zu…untermauern? andernfalls würde man es eher als ´ne bloße unterstellung betrachten müssen, irrational subjektiv. pflegst du etwa ressentiments gegenüber allen menschen östlich vom st. gallen? möglich, dass du aus persönlicher erfahrung sprichst. dann aber solltest du nur für dich sprechen und nicht generalisieren!
@sandro etc.
ist ja schon geil. ausser dämliche gegenfragen könnt ihr nix vorbringen?
ist es tatsächlich so schwierig den text von allesia zu entkräften?
tja… ja läönger je mehr denk ich enrsthaft daran ein nein in die urne zu legen.
Habt ihr gewusst, dass Irish Ferries die eigenen irischen Seeleute entlassen, und durch Seeleute (billigere) aus dem Osten ersetzt hat? Nein? Ich werde den Link morgen setzen, wie das Sandro so schön wünscht.
Da wäre der Link, der das verantwortungslose Agieren einiger Manager und Staatsbüttel, diesmal in Irland, dokumentiert. Gnadenlos werden Irische Seeleute gefeuert und durch Lohndrücker aus dem Osten ersetzt.
Glaubz ihr allen ernstes, das würde hier nicht passieren?
So naiv könnt ihr doch nicht sein.
Also lest hier :
http://www.rte.ie/news/2005/0528/irishferries.html
Eine ähnliche Story, wo die gleiche Gesellschaft eine Filipina für 1 Euro pro Stunde malochen lassen wollte.
http://www.rte.ie/news/2005/0329/irishferries.html
Wer glaubt, das würde bei uns nicht passieren, könnte sich leicht täuschen. War da hier in der Schweiz nicht schon mal der Begriff 1.- Fr.-Job lanciert worden.
Wenn mich nich alles täuscht, von der permanent grinseden VCP-Strahlefrau aus dem Aargau.
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/kombilohn/niedriglohn.html
Sorry, dass ich auf Wunsch von Sandro diesen Blog mit Links eindecke. Hier auf Labournet.de seht ihr, wie sich die Einverleibung der Ostdeutschen Gebiete und die Erweiterung der EU bereits katastrophal bemerkbar macht. ich meine Katastrophal für die Zahl der Arbeitsplätze, un die Deutschen, die sie an Polen Letten und weiss der Teufel noch wer verlieren.
Na sowas, da will doch Siemens (aber lest selber….(habt ihr übrigens ein Siemens-Handy?))
http://www.free.de/FREE/projects/sofodo/themen/lohnarbeit/siemens-arplaetze/view
So, jetzt noch der letzte Link. Puristen mögen einwenden : “Jaaaaaaaaaaaaaaa…..das sind ja alles Beispiele aus dem Ausland….”. Aber ihr wollt ja die gleichen Möglichkeiten wie “das Ausland”. ich zeige euch die negativen Folgen die ihr ausbaden müsst wenn die vereinigte Front von Wirtschaftskreisen, Politfilz und verhätschelten Gewerkschaftern ein Ja zur erweiterten Personenfreizügigkeit herbeimanipuliert.
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_archiv.asp?aid=279
Tschüss bis morgen….und studiert die Beispiele schön brav.
1.Einen derartigen Hass gegen Menschen aus einem bestimmten geografischen Raum aufzubauen gleicht schon fast einem Triebtäter.
2. Es gleicht schon fast einer Sucht, immer alles besser wissen zu wollen als die Regierung, das Parlament, die Interessengruppen und letztenendes das volk.
3. APG war gegen das Frauenstimmrecht 1972, war gegen den EWR, war gegen die UNO, war gegen die Bilateralen, war gegen Schengen. Ein typisch Ewiggestriger und Verlierer. Der liest die “Schweizerzeit” sicher 5 mal durch, um sich bestätigt zu finden. Ja, wir wissen es, alle Politiker und vor allem die Regierung (classe politique) wollen nur das Schlechte für unser Land.
4. Es ist ihm auch völlig egal, ob die Bilateralen nach einem Ost-Personenfreizügigkeit Nein den Bach runtergehen. Hauptsache, er hat seine Rechtsnationalen Ideen gerettet.
Solche Leute: Gute Nacht Schweiz.
Hast du die Vorstellung, dass all die Arbeiten, die die aussterbenden Schweizer nicht mehr verrichten, z. B. Arbeit im Pflegeheim, Küchenhifle bald nicht mehr von Sri Lankern sondern von günstigeren Slowaken ausgeführt werden. Dann werden die Sri Lanker arbeitslos? Und diese beanspruchen dann die Sozialhilfeplätze der Schweizer, die nicht mehr arbeiten wollen? – Naja, für jene, die keine Zukunftperspektiven entwickeln können war es früher schon immer besser – nur schon deshalb lehnen sie die Personenfreizügikeit ab.
@ georg meier: Ich bin sicher, dass unser APG, wenn er mal schwer krank würde und auf die Pflege von Menschen östlich von St. Gallen angewiesen wären, diese ablehnen würde… bis zum bitteren Ende.
öh jungs… ist ja schön wie ihr auf apg eindrescht… aber wirklich zum thema habt ihr nix zu sagen…
schade eigentlich, den eigentlich würd ich ja gerne ja stimmen… aber mit sovielen offenen fragen kann ih nicht mit einem guten gewissen ein ja in die urne legen
Jungs macht bitte weiter ich höre euch gut zu!
Toni Blair in seiner EU -Antrittsrede unter anderem
Blair wähnt sich dabei auf der sicheren Seite, glaubt seine Positionen der Bevölkerung besser vermitteln zu können. Und beruft sich dabei auf seine Bilanz in Großbritannien. Dort floriere die Wirtschaft und werde trotzdem Solidarität mit sozial Schwachen geübt. Anders auf dem Kontinent: “Was ist das für ein Sozialmodell, wenn 20 Millionen Menschen arbeitslos sind und die Produktivitätsraten hinter denen der USA zurückfallen?”
@Sandro + Quadour + Heleninah etc.
Was haut ihr über APG herunter? Ihr habt nach Beweisen geschrien und die habt ihr nun. Sollen dies alles Lügner sein, nur weil CVP, FDP, SP und all die etatistischen Journalisten das Gegenteil behaupten? Eure letzte Rettung werden vermutlich die Flankierenden Massnahmen sein. Das ist genau die gleiche Farce wie die Schleierfahndungen, die man uns als wirksamer, als die Grenzkontrollen verkauft hat. – Habt ihr nicht gelesen, dass Sarkozy die Grenzkontrollen nach den Londoneranschlägen sofort wieder eingeführt hat. Er hat gewusst, dass Schleierfahndungen Unsinn sind. – Nach solchen Terroristen-Attacken will das Volk Action sehen und nicht Blödsinn (Sarkozy will ja Chirac ablösen, da braucht es Taten).
R.
Für Ronald Mc Donald:
“Nach solchen Terroristen-Attacken will das Volk Action sehen und nicht Blödsinn (Sarkozy will ja Chirac ablösen, da braucht es Taten).” Panem et circenes, den RömerInnen gefiels, Rom ging dennoch unter. Und wenn das Volk nun Action sehen möchte, am liebsten Militäreinsätze in den S-Bahnen und Kirchen, weiss dennoch jeder Experte, dass dies Unsinn ist!
Für APG:
Siemens will Arbeitsplätze in Niedriglohnländer verlagern. Was ist neu daran? Und was hat das mit der Personenfreizügigkeit zu tun?
Für Alessia:
Ich kann deine ZigeunerInnenrechnung nicht glauben. Klar, es gibt immer Leute, die wollen möglichst viel Provit machen, andere wollen nicht verdienen, die wollen einfach nur überleben! Zudem darf ich dich daran erinnern, dass es sich um die erweiterte Personenfreizügikeit handelt, die Personenfreizügigkeit also schon für etliche Länder gilt. In manchen Gebieten Deutschlands ist die Arbeitslosenzahl extrem hoch, dennoch wurde bisher keine Völkerwanderung in die Schweiz gesichtet.
Ich weiss nicht, weshalb es Leute gibt, die ernsthaft die ganzen Verträge über den Haufen schmeissen wollen. Aber die Schweiz als neutrales und demokratisches Land, deren Gründung Willhelm Tell ermöglicht hat, wird sich bestimmt durchschlagen als Oase inmitten der kränkelnden EU. Jetzt wieder ernst: Wenn wir nicht in die EU wollen, müssen wir diesen Verträgen zustimmen!
Fakt is, dass so oder so Lohndumping betrieben wird. Ob mit oder ohne Personenfreizügikeit. Die flankierenden Massnahmen werden voraussichtlich nicht so leicht greifen, doch immerhin bekommt man ein Mittel um überhaupt Lohndumping zu bekämpfen. Den relativen materiellen Wohlstand gibt es halt nicht gratis, da gehen halt alte Zöpfe baden, ob man es will oder nicht. Wie soll man das Altern der jetzt massgebenden Babyboomer und deren selbstgefälligen Lebenstil sonst finanzieren. Die Zivilisation frisst ihre eigenen Kinder… Naja wollen wir jetz mal nicht übertreiben. Wenn wir Nein Stimmen, kommt dann noch mehr Fluglärm von Osten?
Nun liebe Leser, das neueste Besipiel von der Absicht, bewährte Kräfte durch eine Invasion von Lohndrückern aus dem Ostblock zu ersetzen ist Gate-Gourmet. Diese seit dem Niedergang der Swissair zu der amerikanischen Texas-Pacicic Group (Kannibal-Kapitalistische Finanzhai-Gruppe)
gehörede Catering Gesellschaft wollte hunderte von Briten entlassen und durch billige Ostblöckler ersetzen.
Das führte dann zu dem bekannten Streik in Heathrow.
Lest den Link zu Daily Mirror.
http://www.mirror.co.uk/news/topstories/tm_objectid=15861808%26method=full%26siteid=94762-name_page.html
Mein Frage an euch : was braucht es, bis euch die Augen aufgehen?
Uebrigens : der CEO von Texas Pacific is ein gewisser Herr Siegel….oooops….
Willy Betz, der Grossspediteur aus Deutschland setzt voll auf Billig-trucker aus dem Ostblock. Bei Betz lohnt es sich, denn er verfügt über eine der grössten LKW-Flotten Europas. Unter anderem karrt Betz für Daimler-Chrysler die Luxus-Benzen von per LKW quer durch Europa.
Auch durch die Schweiz. Wer es nicht glaubt, begeb sich frühnorgens, wenn die LKW ausschwärmen, aud die Nord-Südachse und zähle einmal, wieviele Betz-LKW vorbeirollen, gut gefüllt mit Mercedes Luxus Benzen, und offenbar gelenkt von Ostblöcklern.
Ihr glaubt es nicht …? Nein…? folgt vertrauensvoll dem Link.
……übrigens, ich kenne viele LKW-Fahrer, die mir zum Teil haarsträubende Stories über das Verhalten der Spediteure berichten….nur so am Rande.
http://www.bics.be.schule.de/son/verkehr/presse/2000_1/v3301_05.htm
@APG
Und das wird sich ändern wenn wir erstmal die Bilateralen Verträge gekündigt haben, uns einkapseln und mit der EU nichts mehr zu tun haben wollen, oder was? Willst du die Globalisierung aufhalten? Willst du die schweiz in eine Isolation stürzen. Was ist dein Rezept? Einfach dagegen sein ist ja kein Rezept…
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/?id=538042
Junge, Junge, ich mute euch einiges zu. Aber dieser Titel im Stern war nicht vom mir. Warum wohl die Deutschen fast fünf Millionen Arbeitslose haben, dabei hundertttausende Ostblöckler beschäftigen..? Sorry aber das ist nicht nur meine Privatmeinung, sondern halt erhärtet durch Facts, Statistiken und den dazuführenden Links.
Wie gut bezahlte Sesselfurzer in Deutschland versuchen, auf tricky weise Polen nach Deutschland zu schleusen.
siehe das gejammer am Schluss des Artikels…”auch Polen haben ein Recht am deutschen Arbeitsmarkt teilzunehmen..”
http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/333360.html
Für heute genug. Lest und denkt nach !
Die Nationalisten in Europa (nicht nur in der Schweiz) würden wohl am liebsten wieder alle Grenzen dicht machen, weil sie glauben, somit ihre Wirtschaft schützen zu können. Sie hoffen, dass Billiglöhne ein “Privileg” des fernen Ostens bleiben und wir gleichzeitig weiterhin von deren billigen Produkten profitieren können. Schliesslich funktioniere das ja schon seit Jahren gut.
Dass so ein Protektionismus aber langfristig zu einer Schwächung der europäischen Konkurrenzfähigkeit, einem gewaltigen Handelsdefizit gegenüber Asien und zu (noch) mehr Arbeitslosigkeit führen könnte, ist den vermeintlichen Vaterlandsbeschützern offenbar egal oder entgeht schlicht und einfach ihrem wirschaftlichem Sachverstand…
Flurakus, wir hoffen nicht auf Protektionismus, sondern auf Wettbewerb mit gleichen Regeln. So sollen im fernen Osten nicht z.B. Kinder und Frauen zu billigst Arbeit gezwungen werden (Mehrgewinn verbleibt in der Kasse von Calvin Klein, Louis Vuitton, H&M usw.usw.) , so sollen z.B. nicht billigst Malocher aus Osteuerope importiert werden, (Mehrgewinn verbleibt in der Tasche der Bau-Tycoons, der Grösstgrundbauern und der Kannibal-Kapitalisten).
Wettbewerb hat auch etwas mit GLEICHEN REGELN zu tun.
@Marc
Die alte Sozialisten-Methode – reden statt handeln. Sarkozy hat schon gewusst, warum er die Grenzkontrollen wieder einführen wollte. Das hat mit Militäreinsätzen nichts zu tun. Im Kampf gegen den Terror gegen Repression zu wettern, ist ziemlich weltfremd, wenn nicht lächerlich. Wo glauben sie, finden sie die Gesprächspartner unter den Islamisten? Gehen sie nach Saudi-Arabien, nach Pakistan, oder nach Indonesien? Oder nach London, Paris, oder Madrid? Haben sie nicht schon gehört, dass sie gar nicht reden wollen mit dem Westen, – nein sie wollen möglichst viele umbringen. Sarkozys Massnahme war eben nur ein schneller Beweis, dass die Schweizer-Bürger vor der Schengen-Vorlage massiv belogen wurden mit dem Versprechen betr. der Schleierfahndung. Und ähnlich ist die Manipulation der Bürger vor der Personenfreizügigkeits – Vorlage.
R.
APG, gleiche Regeln willst Du? Das würde dann eigentlich auch heissen: Personenfreizügigkeit für die neuen wie auch für die alten EU-Staaten…
Hast Du schon darüber nachgedacht, dass es auch für Schweizer einen Vorteil haben könnte, in den neuen EU-Staaten arbeiten zu dürfen? Das würde ich dann eben auch “gleiche Regeln” nennen…
Und wenn Du so gegen die bösen “Kannibal-Kapitalisten” bist, welche allen Gewinn aus billiger Arbeit abschöpfen, dann müsstest Du doch z.B. eher für eine Reichtumssteuer sein, um das “Ungleichgewicht” wieder zu beseitigen. Wäre das nicht effektiver, als die Grenzen dicht zu machen, um osteuropäische Arbeitskräfte zu diskriminieren?
@RonaldCH,
Terroranschläge gab es in Europa übrigens auch schon vor der Zeit des Schengener Abkommens…
Flurakus, du kannst dich ruhig in Lettland melden, z.B. als Pöstler für 120 Euro pro Monat. Oder denkst du, du kannst dort Fr. 5´500.- verlangen, plus 13. Monatslohn usw usw.
Du wirst dann später mal unsanft aufwachen, wenn du einen Schuhtritt in den Arsch bekommst und auf der Strasse landest.
toll immer noch kein argument FÜR die Personenfreizügigkeit…
Immer noch kein entkräften bzgl. der Story von allesia
und wer sagt “ja wir können dann ja auch in die eu”
nur… in welchen eu staat zieht es uns? also mich in keinen…… und ich kenne neimand der in die eu arbeiten geht, dafür umso mehr deutsche…
@Flurakus
Wo habe ich gesagt, Terroranschläge gebe es erst nach den Schengenverträgen? Aber die Täter sind ohne Grenzkontrollen schwieriger zu finden, darin wurden die Bürger angelogen!
R.
APG, wer sagt denn, dass in Lettland der Pösteler in ein paar Jahren nicht auch CHF 5′500.- verdient? Schon mal was von Wirtschaftswachstum gehört? Wohl nicht, denn das ist in der Schweiz seit der Ablehung des EWR ohnehin zu einem Fremdwort geworden…
Sense, ein Nein erschwert oder gefährdet die bilateralen Verträge zur EU. Dass ist für mich eigentlich schon ein ausreichendes Pro-Argument…
(ich weiss nicht mehr wer es war) sagt, er/sie würde niemals in ein eu-land ziehen um dort zu arbeiten. hast du dir schon überlegt dass andere menschen auch in ihrem land verwurzelt sind und sich nicht unbedingt darum reissen, heimat, freunde und verwandtschaft zu verlassen um hier etwas mehr zu verdienen? wie arrogant und unüberlegt musst du sein um zu denken alle würden sich darum reissen hierher zu kommen? und dies noch, nachdem die erfahrung deutlich das gegenteil belegt…
RonaldCH, wo habe ich geschrieben, dass Du das gesagt hast? Ich störe mich vor allem an Deiner Behauptung, dass aufgrund des Schengener Abkommen Täter schwieriger zu finden seien. Die Massnahme des französischen Premiers diente doch nur zur Pseodo-Beruhigung des Volkes und ist überhaupt kein Beweis dafür, dass die schweizerische Bevölkerung in der Schengenabstimmung belogen wurde.
@sense
das ist uns schon klar dass es DICH nicht in einen EU staat zieht. was fuer dich gilt muss aber nicht gezwungenermassen fuer alle anderen gelten.
die annahme, dass es nur allein in der CH am besten ist, gilt vielleicht fuer dich und deinen beruf. es gibt aber einige branchen in denen diese engstirnigkeit weniger gefragt ist und leute aus der CH ins ausland (ebenso wie umgekehrt) zb. fuer trainings, “unterhaltsarbeiten” (im IT-bereich) usw. geschickt werden.
die CH lebt immer noch vom austausch von kulturen, wer motzt denn zb. schon, dass die CH-tschuetteler ploetzlich besser spielen als die fruehere nati? isst du auch mal was anderes als roeschti und bratwurst? falls ja, koennte es sein dass es ein “importiertes”, auslaendisches gericht ist, dass dir genauso oder ncoh besser schmeckt?
wer nicht ueber den hecke sehen will, wird wohl auch nie wissen, wie es drueben aussieht … und sich weiterhin von negativen statements und gschichtli beeinflussen lassen.
das soll jetzt belehrend sein, aber ich hab, bevor ich ein paar jahre in osteuropa gearbeitet habe, auch meine negative einstellung gegenueber dem osten ziemlich revidieren muessen.
@wacht auf!
hast du dir schon überlegt dass andere menschen auch in ihrem land verwurzelt sind und sich nicht unbedingt darum reissen, heimat, freunde und verwandtschaft zu verlassen um hier etwas mehr zu verdienen? wie arrogant und unüberlegt musst du sein um zu denken alle würden sich darum reissen hierher zu kommen? und dies noch, nachdem die erfahrung deutlich das gegenteil belegt …
dem kann ich 100pro zustimmen, danke wacht auf!
@apg:
Warum wohl geissele ich permanent einzelne Angehörige gewisser Nationen aus Gegenden östlich von St. Gallen ?
meinst du damit zb. auch EMS chemie von blocher family? ;oD
@ronald:
>Aber die Täter sind ohne Grenzkontrollen schwieriger zu >finden, darin wurden die Bürger angelogen!
>R.
da dem schengener abkommen im juni zugestimmt wurde, sind die polizeikontrollen bzw. das europaeische polizeifahndungssystem verschaerft und “verbessert” worden, hast du schon mal davon gelesen oder gehoert?
@allesia:
>Um dieses Problem zu Lösen gibt es 2. Möglichkeite: >Entweder wir lehnen die Personenfreizügigkeit ab oder wir >fahren unsere Sozialhilfe auf den Stand der Slowakai >runter!
fahren wir denn nicht schon – dank erfolgreicher SVP-politker/innen – die sozialhilfe runter? kennst du beispiele von sozialhilfeempfaenger/innen, bei denen die beitraege in einem gewissen masse der teuerung angepasst wurden? lass dir zeit …
iggypop (54)
dummerweise arbeite ich sogar im it bereich
doch sag mir…w as soll ich im ausland? für ne schulung brauch ich keine personenfeizügigkeit, in die eu darf ich auch noch ohne…
und im it bereich kannst du so oder so im eu raum arbeiten, wenn du wirklich gut bist reisen sich die firmen um dich.
es ging ja nie um die leute die gut verdienen oder was aufem kasten haben, für die isses immer möglich in einem fremdem land zu arbeiten.
nachtrag: gerade im it drängen immer mehr eu-bürger in den schweizer markt, ich arbeite mit mehr als einem deutschen zusammen der zwar in dt. lebt aber hier arbeitet. und weshalb?
besser lohn für deutsches niveau, jedoch schlechteren lohn fürs schweizer niveau. das heisst? genau,d er deutsch arbeitet billiger wie ich, das sind leider nicht so tolle aussichten.
wenn ich deutscher wäre würd ichs genau so machen…
Wir brauchen die erweiterte Personenfreizügigkeit nicht. nach den zehn neuen EU-Staaten kommt was ? Bulgarien, Rumänien ? Ukraine, Weissrussland ? Die fundamentalistischen Muslimstaaten Albanien Mazedonien und Türkei ?
Nacher Staaten aus Nordafrika, so geplant von den ehemaligen Kolonialmächten Portugal Spanien und Frankreich.
Alles immer brav goutiert vom Kofnickergremium namens Bundesrat.
Irgendwo muss Schluss sein mit dem hemmungslosen Multikultizauber (der ein fauker ist).
- good fences make good neighbours -
bin auch fast der einzige schweizer hier im team, aber ehrlich gesagt kommen die deutschen nicht (nur) wegen dem besseren lohn, sondern ganz einfach weil sie in deutschland keinen job finden!
lassen wir den IT bereich, ich wollte nicht von diesem auf andere bereiche schliessen.
vergiss bitte nicht dass es viele jobs gibt (die von schweizer/innen verschmaeht werden), vor allem in grenzregionen, wo deutsche, oesterreichische, franzoesische und italienische arbeitskraefte sehr willkommen sind, wo der lohn meilenweit von unserem und hoeheren loehnen entfernt ist und es sowohl dem arbeitgeber als auch dem arbeitnehmer vorteile bringt, dass es diese moeglichkeit des “grenzueberschreitens” gibt
Sense, ich arbeite ebenfalls im IT-Bereich. Momentan ist es dort nicht gerade einfach, genügend qualifiziertes Personal zu finden. Da ist man froh, wenn man auf Ausländer zurückgreifen kann, statt Aufträge ablehnen zu müssen. Wo liegt also das Problem?
aber diese jobs die “wir” nicht wollen sind ja schon so schlecht bezahlt und werden nachher nur noch schlechter bezahlt. besetzt werden sie so oder so.
ich sehe durch die personenfreizügigkeit einfach kein vorteil für uns.
klar kommen die deutschen auch zu uns weil sie sonst keinen job finden, aber wo gehen wir hin wenn wir keinen job finden?
nach deutschland? haha… nach frankreich… naja… italien? nene…
vorteile für die eu… aufjedenfall, vorteile für schweizer? ich weiss nicht… für die unternehmer ja, aber für den arbeitnehmer?
tja wie du siehst, ich suche ja eigentlich nach gründen für ein ja, ich finde einfach keine…
@63 das problem liegt unteranderem auch darin das man nur superduper qualifizeirtes personal will, aber keine firma mehr ausbildungsverantwortung übernehmen will.
deshalb gibt es halt auch weniger einheimisches qualifiziertes personal.
aber wie gesagt, für “unsere” industrie wirds nie schwierig sein im ausland zu arbeiten, sofern man auch wirklich gut ist.
- good fences make good neighbours -
Proverbs are not universal truths, and their insights are not based on a logical philosophical system
After all, should it not be the goal of humankind to tear down fences and walls everywhere? How can anybody justify the erection or maintenance of barriers between people and neighbours?
Es gibt für Arbeitnehmer keinen Grund für ein “Ja”. Für die Wirtschaft gibt es nur einen Grund. Höheren nabschöpfen. Oder denkt ihr, wenn die Bau-Tycoons mit Einsatz von polnischen Maurern, lettischen Eisenlegern und tschechischen Subakkordanten in Zürich-Schwamendingen eine Plattensiedlung hochziehen, sei der Mietzins aufgrund der Dumpinglöhne nur noch halb so hoch?
Sicher? Du glaubst an den Storch. Der Bau-Tycoon wird sich dafür eine Yacht in Cannes erwerben.
Oder die Autobahnvignette wird günstiger, weil die Tiefbaumafia mit Ostblockstrassenbauern die Autobahnen saniert?
@sense: immerhin, du scheinst einer von denen zu sein, die wenigstens auf argumente und gruende von uns warten … falls es naemlich ueberhaupt keine geben wuerde, wuerdest du wohl auch keine erwarten, stimmts?
bsp.
es gibt keinen grund zu glauben, die CH koennte vorteilhaftere bedingungen dank der FZA erhalten, als sie aufgrund der aktuellen vertraege hat.
im gegenteil: kann keine loesung dafuer gefunden werden, dass die CH mit einem nein gegen die ausdehnung der
personenfreizuegigkeit eine ungleichbehandlung der neuen EU-staaten schafft, riskieren wir die kuendigung des abkommens ueber die personenfreizuegigkeit. damit wuerden die ganzen bilateralen abkommen I dahinfallen (guillotine-klausel). die guten bilateralen rahmenbedingungen namentlich fuer die wirtschaftlichen beziehungen mit der eu waeren somit in frage gestellt…
@apg: findest du denn die CH-autobahnvignette sollte noch billiger werden? klar, am besten so billig wie die velovignette, stimmts???
im vergleich zu den autobahgebuehren im ausland ist die jetztige CH autobahnvignette – wohlgemerkt gueltig fuer ein volles ganzes jahr! – spottbillig (ich vermeid jetzt zu sagen zu billig, obwohl ichs so eigentlich meine)
wenn wir grad bei den verbrauchspreisen fuer auteli sind: spritpreise sind teilweise um 30-40 % guenstiger als in deutschland …
@apg 2: plattensiedlungen oder so aehnlich werden irgendwann sowieso hochgezogen, es bringt ja nix haufenweise teure lofts (und auch bueros) aufzuziehen, die jetzt wie zb. in oerlikon halbleer oder ganz leer stehen.
aber plattensiedlungen gehoeren sowieso nicht hierher, viel zu haesslich fuer die schoene CH … die CH ist was besseres, oder moechte es zumindest sein! wer das immer noch glaubt soll in seinem schneckenhaus bleiben udn warten, bis die abstimmtung vorueber ist, so richtet sie/er keinen grossen schaden an
ich hoffe doch das es argumente für ein ja gibt sonst müsste man ja schon gar nicht darüber abstimmen oder? *g*
das die eu nicht erfreut darüber wäre wenn wir diesen verträgen nicht zu stimmen ist schon klar und bisher für mich der einzige grund für ein ja.
doch ich lass mich nicht gerne erpressen… deshalb suche ich nach anderen gründen für ein ja, doch wie gesagt, gibts die wohl nicht…
und hier findet sich leider niemand der wirkliche pro agrumente hat und auf leute die nicht gleicher meinung sind gleich mit der ausländerfeindlichkäule drauflos haut (oder auch svp blabla, du hast keine ahnung blabla etc)
der name des blogs is tatsächlich program
10 wichtige Gründe für ein JA zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit am 25. September 2005
1. Die Erweiterung der EU ist Tatsache. Die Schweiz soll von dieser Entwicklung ebenfalls profitieren können. Die Schweiz kann bei einem Ja am 25. September 2005 mit einem zusätzlichen Wirtschaftswachstum von 0,2 bis 0,5% des Bruttoinlandproduktes (BIP) rechnen. Das sind 1 bis 2 Milliarden Franken pro Jahr. Dies kommt daher, dass die BIP-Wachstumsraten der ostmitteleuropäischen Staaten rund dreimal so hoch sind wie in der Schweiz. Die zunehmende Kaufkraft in diesen Ländern macht die neuen Mitgliedstaaten zu attraktiven Zukunftsmärkten für hochwertige Industrieprodukte und Dienstleistungen – den traditionellen Exportgütern der Schweizer Wirtschaft.
2. Die Erweiterung der Personenfreizügigkeit ist ein Öffnungsschritt Richtung Europa. Die Schweiz kann mit der Zustimmung zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit ihre Beziehungen zur EU stärken und an den Vorteilen der wirtschaftlichen und politischen Stabilität in Europa teilhaben.
3. Ein Ja am 25. September sichert das gesamte Paket der Bilateralen I. Alle sieben Abkommen sind über die so genannte „Guillotine-Klausel“ miteinander verknüpft. Die EU (in der die Position der neuen EU-Staaten gerade seit dem Nein der Franzosen und Niederländer zur EU-Verfassung gestärkt ist) könnte es niemals akzeptieren, dass die Schweiz – notabene als einziges Land der Welt – die Menschen der EU in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft teilt. Daher wäre der gesamte Bilaterale Weg in Frage gestellt. Und selbst wenn die EU mit Rücksicht auf ihre eigenen Interessen an den Abkommen mit der Schweiz auf eine Kündigung verzichten würde, müsste die Schweiz mit massiv verschlechterten Beziehungen zur EU und insbesondere den neuen EU-Mitgliedsstaaten rechnen.
4. Es profitieren die Schweizer Studierenden, für die sich ein gleichwertiges Bildungsangebot massiv vergrössert. Der wissenschaftliche Austausch, aber auch die Möglichkeit, in anderen Ländern ohne Hürden und Beschränkungen eine Ausbildung zu absolvieren, sind für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Schweiz sehr wichtig. Nicht selten resultieren daraus Impulse für neue innovative Projekte, die unsere Gesellschaft weiterbringen.
5. Es profitieren die Schweizer Arbeitnehmenden, die erleichtert im ganzen EU-Raum arbeiten können. Bereits heute stellen die kantonalen und die Bundesbehörden ein massiv wachsendes Interesse unter Schweizer Arbeitnehmenden an einem Aufenthalt im Europäischen Wirtschaftsraum fest. Solche Aufenthalte mehren die Sprachkompetenz und gewähren wertvolle Einblicke in andere Arbeitskulturen.
6. Die Erweiterung der Personenfreizügigkeit schafft Arbeitsplätze in der Schweiz. Jeder dritte Franken in der Schweiz wird im Handel mit der EU verdient. Jeder dritte Arbeitsplatz ist direkt oder indirekt von der EU abhängig. Ein gut geregeltes Verhältnis zur EU liegt also im wirtschaftlichen Grundinteresse der Schweiz. Die Wachstumsrate des Handels zwischen der Schweiz und den neuen EU-Mitgliedländern liegt bereits im vergangenen Jahrzehnt (1993-2004) bei durchschnittlich 14%. Dabei hat die Schweiz stets einen Aussenhandelsüberschuss erzielt; im Jahr 2004 von rund 1,2 Milliarden Franken.
7. Der Arbeitnehmerschutz ist dank den flankierenden Massnahmen gewährt. Die Personenfreizügigkeit gibt’s nur zu Schweizer Arbeitsbedingungen. Seit dem 1. Juni 2004 bestehen flankierende Massnahmen, die ermöglichen, dass Gesamtarbeitsverträge (GAV) erleichtert allgemein verbindlich erklärt werden oder durch Normalarbeitsverträge Mindestlöhne festgelegt werden können. Zudem unterstellt das Entsendegesetz alle durch einen ausländischen Arbeitgeber in die Schweiz entsandten Arbeitnehmer/in den schweizerischen Lohn- und Arbeitsbedingungen. Die Kantone sind mittlerweile alle an der Umsetzung der flankierenden Massnahmen. Mit einem Ja am 25. September werden diese flankierenden Massnahmen noch verstärkt:
- Arbeitsinspektoren müssen in ausreichender Zahl vorhanden sein, um die Kontrollen der Arbeitsverhältnisse zu überprüfen.
- Die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von GAV wird weiter erleichtert.
- Gegen fehlbare ausländische Arbeitgeber werden verschärfte Sanktionen angewendet.
8. Die Übergangsbestimmungen legen bis 2011 Kontingente fest. Ab diesem Zeitpunkt wird aufgrund der Demographie mit einem Arbeitskräftemangel gerechnet. Die Schweiz ist aber heute schon in einzelnen Branchen auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Dies einerseits bei den hoch qualifizierten Bereichen andererseits aber auch bei den weniger qualifizierten Branchen im Gastgewerbe, im Bau oder in der Landwirtschaft.
9. Die Auswertung der ersten Erfahrungen mit der Personenfreizügigkeit mit den EU-15-Staaten hat ergeben, dass keine massive Zuwanderung stattfindet. Insgesamt findet innerhalb der EU die Migration nur in sehr beschränktem Masse statt: lediglich 1,6% der Unionsbürger/innen leben in einem anderen Mitgliedstaat als ihrem eigenen. In die Schweiz wanderten zwischen 2002 und 2004 vor allem Deutsche, Franzosen und Portugiesen ein; Italiener und Spanier und wanderten hingegen verstärkt wieder aus. Zudem hat die Personenfreizügigkeit keinen Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Erstens sind Arbeitslose von der Personenfreizügigkeit ausgeschlossen und zweitens „nehmen EU-Ausländer nicht den Schweizern die Stellen weg, sondern anderen Ausländern, offensichtlich jenen aus Drittländern“ (Zitat Peter Hasler, Direktor des Arbeitgeberverbandes im Bund vom 29. Juni 2005).
10. Ein Nein am 25. September wäre ein Sieg der Isolationisten und der SVP. Viele SVP-Millionäre sind die grossen Profiteure einer von der EU möglichst abgeschotteten Schweiz. Lieber profitieren sie von den billigen Schwarzarbeitern in Landwirtschaft, Gastgewerbe und auf dem Bau, statt mit der Personenfreizügigkeit klare Regelungen zu schaffen. Zudem war es ausgerechnet die SVP, die sowohl gegen jegliche Form von flankierenden Massnahmen als auch gegen schärfere Bestimmungen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit gestimmt hat.
Liebe Jungs in der Schweiz
Die Schweiz wird offensichtlich Ja stimmen am 25. September, denke ich!
Nun die Demokratie wird bestimmen!
Ich habe ein Jahr in in Poznang (2002) Polen, gearbeitet und habe ca. umgerechnet 290 Franken verdient. Dazu kann ich Euch versichern, dass damals wie heute alle Jugendlichen Polen in den Westen drängen und gedrängt haben. Sie stopfen eine Auto “pumms” voll und sind dann vor allem mal in Deutschland am Suchen einer Bleibe, sprich Job oder Möglichkeit zum Landen. Dann wird weiter gewandert nach England usw. Nun lebe ich schon fünf Jahre in Düsseldorf, Berlin, Dresden und Bautzen und kann Euch sagen, dass ich in Basel das doppelte verdient habe, wie hier! Das heisst die Nivellierung wird auch Euch in der Schweiz treffen. Ich bin mich hier gewohnt mit der Hälfte zu leben. Ihr Schweizer aber nicht.
Jedes Jahr “fliehen” ca. 50′000 Deutsche in die Schweiz und verdienen dort 50-100% mehr, und das sind nur Deutsche gezählt. Fragt mal einen Schweizer Lokomotivführer, was er denkt, wenn ein Deutscher Lokführer mit 30% weniger Lohn durch die Schweiz fährt.
Gruss Allesia
PS: übrigens konnte ich in Polen vom Lohn nicht leben. Musste vom Ersparten nachschiessen.
@Flurakus
“Die Massnahme des französischen Premiers diene doch nur zur Pseodo-Beruhigung des Volkes” ist Blödsinn! Sarkozy ist Innenminister und ist darum verantwortlich für die Sicherheit der französischen Bürger. Und er ist sich im Klaren, dass er diese Sicherheit ohne Grenzkontrollen nicht aufrecht erhalten kann. Warten sie ab bis zur nächsten Attacke, dann werden die Deutschen und Spanier mit dem Rest der EU nachvollziehen, – nur die Schweizer machen dann verstärkte Schleierfahndungen.
Die Schleierfahndung erstreckt sich aber nicht in die Luxus-”Gefängnisse”, wie z.B. das im Flughafen Kloten. Von wo “inhaftierte” Terroristen bequem ihre Telefongespräche per Handy abwickeln können. Sie erstreckt sich auch nicht auf eingebürgerte Bin Ladens, die ihren dubiosen Geldgeschäften ungestört von der Justiz nachgehen können.
Die Schleierfahndung wird aber DICH treffen, wenn du glaubst mit einer Flasche Wein zuviel aus den Ferien heimreisen zu können. Schwupps haben sie dich 50 km hinter der Grenze am Wickel, und die Bürokratie rollt….
Als Co-Präsident des Berner Jugendkomitees gegen die Personenfreizügigkeit lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, hier auch noch ein paar Sachen zu sagen.
Die EU wird nach einen Nein der Schweiz die Bilateralen I nicht kündigen. Dies sah man schon daran, dass die EU nach der Abstimmung über Schengen mit Schengen drohte, anstatt mit den Bilateralen I.
Aber dies ist nicht der Grund:
Für eine Kündigung der Bilateralen braucht es das 100% Ja aller Mitgliedsstaaten.
Österreich und Italien werden die Bilateralen I nicht kündigen wollen, denn die haben keine Lust, dass der Schwerverkehr wieder über den Brenner geht und nicht mehr durch die Schweiz. Und auch die Oststaaten werden sich das gut überlegen. Immerhin hat die übereifrige Frau Calmy-Rey den neuen Mitgliedsstaaten eine Milliarde Schweizer Franken Unterstützungshilfe versprochen. Darüber werden wir natürlich noch diskutieren. Denn weder die SVP noch ich sehe ein, weshalb man eine Milliarde zum Fenster raus schmeissen sollte.
Nur soviel zum Thema Kündigung der Bilateralen!
Nun zu den Erfahrungen mit den alten EU-Staaten:
Die Personenfreizügigkeit mit den alten EU-Staaten ist schon lange Realität. Was sagen die Kantone dazu?
Wallis:
Der Kanton Wallis veröffentlichte vor Kurzem, dass die Personenfreizügigkeit nur Gutes gebracht hätte. Dies sagte Jean-Michel Cina (genau der, der Frau Metzler zu Gunsten Deiss abservierte). Nur doof, dass Cina selbst für die Personenfreizügigkeit ist und er in einer Partei ist, welche an forderster Front für das Abkommen wirbt. Er ist also weder unabhängig, noch glaubwürdig.
Genf:
Laut der Tagesschau muss man in Genf sogar mit einem NEIN zur Personenfreizügigkeit rechnen! Hä? Das in DEM europafreundlichsten Kanton der Schweiz! Woher kommt das:
Genf hat seit der Personenfreizügikeit mit den alten EU-Staaten DOPPELT soviele französische Grenzgänger. Die Arbeitslosenzahl liegt prozentual doppelt so hoch als in der restlichen Schweiz. Nun, die Genfer wissen, was uns mit der Personenfreizügigkeit erwartet. Deswegen überlegt sich jeder Genfer egal ob links (und von denen hats ja viel dort) oder rechts, ob er wirklich Ja stimmen soll. Und wenn man Zweifel hat, dann stimmt man ja bekanntlicherweise eher Nein.
Weiter veröffentlichte das Seco eine Bilanz über die Personenfreizügigkeit.
Dann titelte der Blick: “Bunt schönt Bilanz”!
Hä? Was da wohl passiert ist?
Ganz einfach: Der Bund veröffentlichte eine durchwegs positive Bilanz. Hauptargument für die Personenfreizügigkeit war, dass die Arbeitslosenzahl in der Schweiz nicht dramatisch gestiegen sein. Aber wieso schreibt den der Blick so etwas. Wieder ganz einfach:
Es stimmt, die Arbeitslosigeit hat sich nicht gross verändert. Aber es geschah etwas anderes:
Während über 30 000 Schweizer ihren Job verloren, fanden über 15 000 Ausländer eine neue Stelle. Das ist doch erschreckend!!
Nach diesem Bericht im Blick liess das Seco verlauten, es wird noch einmal über die Bücher gehen. Eine korrigierte Form der Bilanz wäre aber erst nach der Abstimmung bereit. Wie hilfreich!!!
Weiters Argument:
Die Jugend.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Personenfreizügigkeit würde extreme Vorteile für die Jugendlichen aus der Schweiz bringen! Aber eben, leider nur auf den ersten Blick.
Besonders die Jugendarbeitslosigkeit ist in den neuen EU-Mitgliedsstaaten besonders hoch! 25-40%!!!!
Die Jugendlichen sind besonders ausreisewillig. Der Schweizer Unternehmer stellt natürlich den billigeren an, nämlich den Osteuropäer. WAS NÜTZEN ALSO ERLEICHTERTE AUSLANDAUFENTHALTE, WENN IN DER SCHWEIZ ALLE LEHR- UND ARBEITSSTELLEN SCHON DURCH JUGENDLICHE AUS DEM OSTEN BESETZT SIND?
NICHTS!!!
VON DER SCHULE DIRKET ZUM RAV?
STIMME NEIN ZUR PERSONENFREIZÜGIGKEIT!
CO-Präsident, die EU wird die Bilaterale I nicht kündigen? Ganz sicher? Wegen Italien und Oesterreich? Hä? Glaub ich nicht. Auch Italien und Oesterreich würden EU-intern unter grossen Druck geraten, wenn sie die schweizerische Diskriminierung der 10 neuen EU-Staaten einfach so hinnehmen würden…
Die Ablehnung der Erweiterung der Personenfreizügigkeit ist eine klare Ungleichbehandlung und spottet jeglicher demokratischen Grundwerte.
Das wäre etwa so, wie wenn die EU im Falle einer Ablehnung nur die bilateralen Verträge für diejenigen Kantone kündigen würden, welche NEIN gesagt haben…
Florakus, die EU wird die Verträge nicht kündigen. Die Aussagen dazu sind komplett falsch und dienen der Einschüchterung des Stimmvolkes. Es geht um eine Angstkampagne die die potentiellen Gewinnler der Erweiterung lanciert haben.
Wer nach der Erweiterung billiges Arbeitsvolk aus dem Ostblock zu hunderttausenden einstellen kann, dafür aber Schweizer Bürger auf die Strasse stellt, der MUSS einfach ja stimmen.
Es ist ja nicht so, dass die Löhne in den neuen Gebieten nicht auch steigen. Aber weiter im Osten und Süden lauern Rumänien Bulgarien und die Türkei auf den Beitritt zum Suppentopf. Oder auch Mazedonien, Weissrussland und die Ukraine möchten gern…
Wollen wir dann die Freizügigkeit unter Erpressung der EU-Vögte auf diese Gebiete ausdehnen….?
ES GILT EIN KLARES NEIN ZUM AUSVERKAUF DER SCHWEIZ !
APG, in Sachen Angstkampagne seid ihr Gegner ja nicht gerade Chorknaben… Aber was macht Dich so verdammt sicher, dass dieses Worst-Case-Szenario eines Scheiterns der Bilateralen I nicht eintrifft? Damals bei der Ablehnung des EWR hiess es aus Euren Kreisen ja auch, dass dies keine negativen Auswirkungen habe. Was Ihr noch heute bestreitet… Folgende Statistik stimmt zumindest mich aber ziemlich nachdenklich:
Die Handelsflüsse der EU-15 (Seite 9)
1992 kamen 8.1% aller Importe in die EU-15 aus der Schweiz. 2003 betrug diese Quote nur noch 5.7%. Das ist ein massiver Verlust des Schweizerischen Marktanteils! Darüber kann auch das gestiegene Handelsvolumen von 38 auf 56 Mia nicht hinwegtäuschen. EWR-Mitglied Norwegen konnte seinen Anteil übrigens im selben Zeitraum von 4.4 auf 4.9% ausbauen.
Umgekehrt flossen 1992 10.1% der Exporte der EU-15 in die Schweiz. Elf Jahre später waren es nur noch 7.0%.
Mir ist bewusst, dass dies nicht zwingend einen Kausalzusammenhang zum EWR-Nein haben muss. Im Gegensatz zur SVP und ihren Statistiken und Hochrechnungen behaupte ich solches auch nicht leichtfertig. Doch eines widerspiegeln die obenstehenden Daten ziemlich deutlich. Die Schweiz hat unter den Haupthandelspartner der EU-15 deutlich an Bedeutung verloren. Ob das im Kampf gegen die bösen “EU-Vögte” hilft?
Es gibt noch andere Handelspartner als die EU. Und die haben nicht die Absicht die Schweiz auszuplündern >> Eine Miliarde für die neeuen EU-Länder!!
Die Welt besteht nicht nur aus ein paar autokratisch regierten verkalkten Alt-Industriestaaten >> Berlusconi-Italien, Schröder-Deutschland, Chirac-Frankreich, Schüssel-Oesterreich.
Seht einmal über den Tellerrand hinaus. Wirtschaftliches Wachstum wird z.B. in China, Indien, USA, Fernost produziert. Mit denen wollen wir Handelsabkommen abschliessen, und nicht Einwanderungsanreize für die Bürger der heruntergekommenen Staaten aus dem Ostblock schaffen.
APG, klar gibt es andere Handelspartner. Und mit denen sollte man auch Handelsabkommen abschliessen. Muss ich Dich aber wirklich daran erinnern, dass mehr als 60% unserer Exporte in die EU gehen? Es gibt einfach keinen Ersatz für diesen Rand des Tellers.
Ich würde aber gern konkret von Dir und den Gegnern wissen, wie sich die EU-Staaten eigentlich aus dem Dilemma befreien könnten, das Abkommen zur Personenfreizügigkeit NICHT kündigen zu müssen, wenn die Schweiz Nein zur Ausdehnung auf die Oststaaten sagt. So einfach ist das nämlich nicht. Dass z.B. Oesterreich und Italien Interesse am Transitabkommen (siehe SVP-Argumentatium) haben sollen, reicht noch bei weitem nicht aus, dass dieses Szenario nicht eintrifft. Denn die Bilateralen I wurden BEWUSST als Gesamtpaket geschnürt, daher ja auch die berüchtigte Guilliotine-Klausel.
Wenn Du von mir schon verlangst, ich solle über den Tellerrand hinausschauen, dann bitte tue das selbst auch und versetze Dich mal in die Lage des Vertragspartners…
Die Schweiz will nicht in die EU und dann noch ein nein für die Bilateral? Klar würden Arbeitsplätze gesichert sein weil nicht so viele Ausländer in der Schweiz arbeiten könnten, aber was nutzt das wenn die Firmen nicht in der Schweiz produzieren können weil sie im Ausland bessere Preisen erziehlen . Die Firmen würden von Billiglöhner nicht so viel verdienen wie sie jetzt durch schwarzarbeiter Verdienen. Es würde sich also auch bezahlt machen wenn sie Rechtlich einen anstellen für weniger Geld, als es zu Reskieren Schwarzarbeiter zu beschäftigen.
Durch die Abschirmung zum Ausland gibt es keinerlei Vorteile, für niemanden. Ein Nein würde lediglich den Arbeitplatz den wir heute schon besitzen schützen aber neu Arbeitsplätze währen dann immer weniger weil der Schweizer Arbeiter einfach zu teuer ist und ein Unternehmen billiger rauskommt wenn es im Ausland produziert. Und schlussendlich wird sich auch der Schweizer gezwungen sehen sich mit schlechterem Lohn zufrieden zu geben um zu überleben, dann wird man sich wahrscheinlich auch überlegen ins Ausland zu gehen um einen besseren Lohn zu haben.
Ein nein würde uns abschirmen und unsere Möglichkeiten im Ausland begrenzen.
Auch wenn Ausländer in die Schweiz kommen um zu Arbeiten, im eigenen Land machen sie ja wiederum einen Platz frei und das heisst nicht das der nächste auch gleich in die Schweiz Arbeiten geht und seine Familie usw. zurücklassen will. Jemand der Arbeitslos ist sucht nach einen Job, das gilt für den Schweizer ebenso, das er dann als Alternative einen Job im Ausland anstrebt. Diese Möglichkeit als Schweizer sollten wir uns nicht nehmen nur weil man auf seinem Stammplatz(Arbeitsplatz) sitzen will.
Warum muss ich mich die Position der EU versetzen. Ich vetrete hier meine Position. Wo es hinführt, wenn man die Position des Vetragspartners einnimmt hat z.B. BR Leuenberger mehr als einmal bewiesen, indem er der EU Geschenke bei der Schwerverkehrsabgabe machte, den Stimmbürger aber vorher massiv belog, als er den “Staatsvertrag” bezüglich Airport Kloten “aushandelte”, respektive die Befehle seines roten Bruders in Berlin mit zusammengenkniffenen Arschbacken entgegenahm, und hier in der Schweiz wie ein Cabarettist herumfabulierte und das blaue vom Himmel versprach.
Und wenn die EU Verträge kündigen will, soll sie es doch tun. Was solls. Die Schweiz hat auch die Achsenmächte im zweiten Weltkrieg überstanden. So werden wir sicher die Pressionsversuche der faulen Bürokraten und korrupten Politiker in EU-Brüssel überleben.
Mir ist vor dem Alleingang nich bange, aber vor der Abhängigkeit von Schreibtischstategen in Brüssel die fern aller Realität Entscheide fällen und ganz Europa in ein absolutistisches Reich verwandeln wollen
@apg: “Was solls. Die Schweiz hat auch die Achsenmächte im zweiten Weltkrieg überstanden.” uiui, nennst du das wirklich ueberstanden im sinn von widerstand bieten?? die CH hat sich wohl eher “freigekauft” als was anderes, damit sie in ruhe gelassen wird. die sogenannte neutralitaet und die rolle der CH waehrend des 2.weltkriegs wuerde ich nicht als passender vergleich heranziehen. dazu gibt es wohl auch 2 grundverschiedene meinungen bzw. auffassungen …
….genau un deine ist beeinflusst von den Kreisen, die gerade jetzt die Schweiz wieder einmal schwächen wollen. Würdest du dich mit Geschichte befassen und nicht mit Geschichstklitterung, wäre alles klar. Die Kreise die die Schweiz vor ein paar Jahren angegriffen haben, wollten nichts anderes als Geld erpressen. Es gelang ihnen auch unter tatkräftiger Mithilfe von Typen wie Meili, Fagan, Feigel usw. Kein Ruhmesblatt für die damaligen Politiker die sich über den Tisch ziehen liessen, und angesichts der gehässigen Medienschelte zusammensackten wie ein Raclette Käse in der Sonne.
Mehr Selbstbewusstein täte gut. Man kann den Angreifern ruhig in Eier treten. Dieses devote Säuseln gegenüber den Kreisen die nichts bessers zu tun haben als der Schweiz immer wieder an den karren zu fahren, nur um Geld zu pressen, ist komplett falsch und kontraproduktiv.
… und du bist mal wieder der einzige, der ne ahnung von geschichte hat, gell? es mag sein dass du dich viel mit geschichte befasst – das koennen leute aus rechts- und linkskreisen soviel sie wollen – und auch eine gewisse ahnung hast. es aendert aber rein gar nix daran, dass diese durch deine einstellung verzerrt wird, sei es aus gruenden wie neid, hass auf randstaendige oder auf leute aus anderen, dir fremden kulturkreisen.
die arme (reiche) CH: alle boesen erpressen sie immer wieder, aber aber …
In Usbekstan wird gerade getan was einige Nationalisten propagieren; dort sind die Grenzen zum Ausland vollständig gekappt worden. Die sogennanten Vaterlandsverräter haben die Nationalisten um einen Kopf kleiner gemacht. Ist Usbekistan ein Vorbild für APG und seine Freunde, für eine Zukunft in Sicherheit und Freiheit?
Schorsch…du bist wie immer auf dem Holzweg….
APG ist doch nicht mehr bei Trost. Der ventiliert voll durch. überall sind Feinde. Überall classe politique. Überall Vaterlandsverräter. So nach dem Motto: Ausland ist Feindesland.
APG ist ein typischer Pauschalurlauber: Der kennt höchstens Mallorca und die Kanaren.
Völlig rückwärtsgewandter Zeitgenosse, Null Visionen, Null Zukunfstgeist. Eînfach nur miesmachen und Jammern. Das kann nun wirklich nicht die Zukunft der Schweiz sein.
Jetzt mal ganz konkret: Welche Parlamentarier, welche nach Definition gem. APG nicht zur verhassten “classe politique” gehören sind GEGEN die Bilateralen: Freysinger (Porno Literat und Kantonsschulehrer), Mörgeli (Staatsangestellter), Schlüer (ex. Kantonsschullehrer), Fehr (Auns Direktor), Luzi Stamm (Staatsangestellter) und natürlich unser Ueli der Knecht, U. Maurer.
Das sind die Auserwählten, welche gegen die Regierung antreten.
Pfui Teufel!
Kommentar von RonaldCH — 15. August 2005 @ 23:39
@Sandro + Quadour + Heleninah etc.
Was haut ihr über APG herunter? Ihr habt nach Beweisen geschrien und die habt ihr nun. …
>> comment: lieber RonaldCH, von „schreien“ kann doch nicht die rede sein. als geschrei finde ich eher manche condescende ausdrücke an ausländer östlich von st. gallen gerichtet. ich wollte lediglich zahlen/fakten zum beitrag von apg und allesia (über „die schmarotzenden zigeuner aus dem osteuropa“) lesen. man hat hier zwar ein paar beispiele aus dem ausland eingefügt, die direkt mit dem thema nicht korrespondieren, über die lage in der ch jedoch kein einziger argument durch fakten untermauert. apropos fakten, du erinnerst in deinem beitrag an beweise, habe leider keine finden können. also es bleibt immer noch sachlich zu klären, wie die osteuropäischen gastarbeiter – z. b. die aus der slowakei – die ch ausbeuten! nur eine frage habe ich noch: finden ausländische arbeitnehmer in der ch eine freie stelle, egal in welchem sektor, bedeutet dies etwa nicht, dass diese stelle durch einen ch-bürger nicht besetzt werden konnte? wenn ja, welche gründe es dafür dann gibt? nicht doch etwa: niedriger lohn, schwere körperliche arbeit, erschwerte arbeitsbedingungen, etc.? grüssli aus berlin von heleninah! grins! >>
Posting von Sandro ins Forum verschoben
jeder schweizer, der der schweiz NICHT schaden will, stimmt ja zur erweiterten personenfreizügigkeit! dies zeigt ja schon die liste der befürworter, und erst recht die liste der argumente.
klar, die personenfreizügigkeit ist nichts was sich die schweiz unbedigt gewünscht hätte, aber sie schadet ihr auch nicht. hingegen ein nein schadet ihr gewaltig! die eu könnte eine diskriminierung von einzelnen ihrer mitglieder seitens der schweiz genau so wenig tolerieren wie die schweiz es tolerieren könnte, wenn bei verträgen mit anderen ländern einzelne kantone benachteiligt würden.
und die schweiz kann ohne die eu nicht existieren, da könnt ihr reden so lange ihr wollt. jeder DRITTE arbeitsplatz in der schweiz hängt von der eu ab!
und glaubt bloss nicht an neuverhandlungen und solchen quatsch, denn erstens müsste die schweiz dann als bettler zur eu gehen und zweitens würden die 10 neuen mitgliedländer der eu niemals ihrer eigenen diskriminierung zustimmen.
DESHALB: JA ZUR ERWEITERTEN PERSONENFREIZÜGIGKEIT AM 25. SEPTEMBER!
Erfahrungen aus Deutschland
So hatten wir uns das nicht vorgestellt mit der EU-Ost-Erweiterung. Mehr als 5 Millionen deutsche Arbeitslose, und in vielen unserer Schlachthöfe schuften Slowaken und Polen unter Bedingungen, die nicht nur Gewerkschaftern die Zornesröte ins Gesicht treiben. Reinhard Bauch ist gelernter Schlachter. Der achtfache Familienvater ist arbeitslos. Die Kündigung kam pünktlich mit der EU-Ost-Erweiterung im Mai vergangenen Jahres. Reinhard Bauch: «Wir haben am 1.5. die Kündigung bekommen. Man sagte uns, also wir würden zuviel Geld verdienen. Er könnte das nicht billiger machen. Und deswegen wird er die Arbeiter da nicht mehr behalten.» Bauchs gesamte Kolonne wurde gekündigt. Ersetzt durch Osteuropäer. Untergebracht direkt neben Bauchs Haus im Osnabrücker Land. In einem Wohnheim. Als die Polen die Dreharbeiten bemerken, winken sie uns zu sich. Sie wollen mit uns über die Situation reden. Das Wohnzimmer ist in einem miserablen Zustand. 4 Männer teilen sich ein Schlafzimmer. Doch an Schlaf ist ohnehin nicht zu denken. Einer der Polen schreibt uns die Arbeitszeiten auf. Von 4.30 Uhr bis 20 Uhr. Der versprochene Lohn – 1000 Euro im Monat.
SWR, Report Mainz, 28.2.2005
Hey Allesia, möchtest du Deutschland mit der Schweiz vergleichen? Dieses Szenario wird sich hier kaum abspielen.
Landwirtschaft, Metzgereien, die sind eh mit dem Subventionstopf verkettet.
Strukturschwaches wird in der Schweiz onehin nicht mehr lange aufgepäppelt, ob mit Personen-Freizügikeit oder ohne. Wir können es uns schlicht nicht mehr leisten.
Ja stimmen heisst zukunftsträchtige Arbeitsplätze erhalten.
Ungehemmten Zugang zu den dynamischen EU Ländern ist für die Schweizer Wirtschaft überlebensnotwendig.
Wenn wir Nein stimmen drohen uns zudem ähnliche Unanehmlichkeiten wie das Fluglärmdebakel, aber in viel grösserem Ausmass – plus wirschaftliche Schwellen.
@Marc
Warum weisst du das so genau? Offensichtlich glaubst du an die flankierenden Massnahmen. Musst du auch, als aufrechter Sozi.
@Georg Meier
Schön, wie du Leuenberger’s Versagen bei den Vertrags-Verhandlungen für den Luftverkehr verteidigst.
Da die Befürworter keine glaubhaften Gründe für ein Ja finden können, weil sie wissen, das die Schweiz einer schwierigen Zukunft entgegen gehen wird, nehmen sie zu allerhand Schwarzmalerei Zuflucht. Sie machen genau dasselbe, was sie der SVP permanent vorwerfen.
Die Befürworter der erweiterten Personenfreizügigkeit sind entweder in Kreisen der Heimatmüden (Sozis, Weichfreisinnige, CVP-Anpasser, eingebürgerte Ausländer mit Doppelbürgeschaft, Auslandschweizer etcetc) zu finden, oder aber in Kreisen der Agrarmafia, Baulobby und ähnlichen Industrien und Gewerbe.
Die einen treibt es mit Macht ins sozialistische Europa, koste es was es wolle, die anderen suchen den raschen Profit auf Kosten der Allgemeinheit.
Aber nur die Starken und Unabhängigen werden überleben. Warum zuliebe der Classe Politique (heute ähnlich strukturiert wie seinerzeit am Hof von Louis IV), auf Freiheit und Unabhähgigkeit verzichten.
Klar, dass die hiesige Polit-Nomenklatura gerne aus den vollfetten Töpfen der EU fressen würde. Dass diese Töpfe aber von den ausgebluteten und geknechteten Steuerzahlern in Europa gespiesen wird, stört die sich demokratisch gebärdenden Bonzen in Bern aber nicht.
Hauptsache die eigene Brieftasche bleibt wohlgefüllt und das letzte demokratische Widerstandsnest im sozialistisch gleichgeschalteten Europa wird ausgemerzt.
Wohin der Kurs geht, zeigen die roten Zaren in Berlin, jeder kennt sie. Sie heissen Schröder, Lafontaine und Gysi, die Neustalinisten des 21. Jahrhunderts. Eine rote Troika des Grauens. Wehret überall den Anfängen+
Wer sagt denn, ich sei ein aufrechter Sozi? Ich möchte mich in keine Gruppe stülpen lassen, wann auch einige meiner Ideen nach Sozi klingen mögen.
Ich habe keine Ahnung, ob die Flankierenden greifen werden, bin jedoch guten Mutes, dass unsere Politker gut gearbeitet haben. Eine Garantie kann es nicht geben, dennoch schenke ich mein Vertrauen.
Guten Tag
Ich bin Student und parteilos.
Meine Freudin ist im Osten Deutschlands aufgewachsen.
Was hat die Personenfreizügigkeit für Deutschland gebracht; noch mehr Arbeitslose und noch tiefere Löhne.
Dies ist keine Theorie oder Berechnung, sondern die Realität.
Was soll nun die erweiterte Personenfreizügigkeit für uns Schweizer bringen? Tiefere Löhne und eine höhere Arbeitslosigkeit?
Ok, da gibt es natürlich noch die “flankierenden Massnahmen”, aber bringen die auch wirklich was????
Ich schiesse mir jedenfalls nicht ins Knie und stimme NEIN.
Wenn die bilateralen Verträge dadurch gefährdet sind, dann ist das halt der Preis dafür.
Ich wünsche allen einen schönen Tag & ich wünsche mir, dass sich jeder Schweizer klar wird über die Vor- und Nachteile eines Ja/Neins.
Du schiesst dir damit übrigens doppelt ins Knie…
@Sandro
Warum soll ich mir doppelt ins Knie schiessen, falls die “Bilateralen” gefährdet sind?
- OK, vielleicht bin ich ja einfach viel zu dumm um das zu verstehen! Vielleicht aber auch nicht.
Im Osten Deutschlands wird für ca. 3 Euro die Stunde gearbeitet. In Polen und Tschechien für noch weniger.
Das wird hier auch so werden. Trotz “flankierenden Massnahmen” und allem drum und dran.
Das sage ich voraus; und ich bin kein Prophet.
Gruess & schöns Tägli
@pete
Du kannst also die Auswirkungen der Erweiterung (auf die neuen EU Länder) genaustens vorhersagen, das ist schon eine Hellseherische Leistung. Aber die Auswirkungen der Auflösung der Bilateralen Verträge kennst Du nicht oder sind dir egal, du möchtest die Schweiz isolieren und von allen umliegenden Ländern wirtschaftlich und politisch abnabeln. Eine grosse Mauer um die Schweiz bauen und selbstversorgend werden, oder was? Ignorant!
@Sandro
Danke für das Kompliment.
Nein, ich möchte keine Mauer um die Schweiz ziehen; ganz und gar nicht.
Stimm Du JA, ich stimme NEIN.
Gruss
Mal unabhängig davon, ob man nun für oder gegen die Personenfreizügigkeit ist:
Ich finde es ein schlechtes Argument, wenn man sagt: “50 Organisationen sind dafür, also musst Du auch Ja sagen.” So als ob allein die Anzahl beteiligter Organisationen darüber entscheiden soll, was ich zu denken habe!
Ich habe doch eine eigene Meinung und muss mir doch nicht immer von irgendwelchen Leuten vorschreiben lassen, was ich zu denken habe.
Muss ich denn auch von der Brücke springen, bloss weil diese 50 Organisationen mir das sagen?
Anatole France: “Auch wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.”
@pete: Zitat: Stimm Du JA, ich stimme NEIN.
dies ist ein diskussionsforum, d.h.: du sagst deine meinung und musst es auch in kauf nehmen dass andere eine andere meinung haben und diese auch äussern.
meine meinung, (wenn du erlaubst pete): es führt kein weg an der erweiterten personenfreizügigkeit vorbei wenn die schweiz ihren reichtum behalten will und nicht als wirtschaftlich und politisch abgeschottetes rückständiges unwichtiges fleckchen land enden will. wir brauchen die eu mehr als sie uns braucht und die kündigung der bilateralen ist etwas was auch noch dem härtesten gegner der erweiterund noch bald weh tun würde. und was die gewerkschaften mit den flankierenden massnahmen und allem anderen für die schweizer arbeitnehmer erreicht haben ist grossartig und nur schon für das wäre es wert ja zu stimmen. tatsächlich gibt es ja aber noch eine ganze reihe anderer argumente dafür, aber ich wiederhole mich nur ungern.
@anonymer “Wacht auf”:
“dies ist ein diskussionsforum, d.h.: du sagst deine meinung und musst es auch in kauf nehmen dass andere eine andere meinung haben und diese auch äussern.” —> hey genau; darum sag ich NEIN und Ihr könnt JA sagen! Somit lass ich Euch doch Eure Meinung, oder?
Immerhin habe ich ANSTAND und beschimpfe anders denkende Menschen nicht als IGNORANTEN, so wie dies der SANDRO tut!
Grüessli
@Pete,
In meinen Augen hast du bewusst ein Argument ausgeblendet. Etwas was du für ein Nein gelten lässt, blendest du aus wenns ein Argument für ein Ja ist. Dies ist in meinen Augen igorant. Wenn ich dich damit beleidigt habe, entschuldige ich mich hiermit.
Im Abstimmungsbüchlein warnt der Bundesrat (Seite 12), dass ein Nein zur Personenfreizügigkeit das Schengener Abkommen gefährdet. Vor der Abstimmung hat der Bundesrat erklärt, dass Schengen nichts mit der Peronenfreizügigkeit zu tun hat!?? Interessant, gel! Eigentlich wäre ich froh, wenn wir da mit einem Nein zwei lästige Fliegen auf einen Tatsch verhindern könnten.
Ich werde Nein stimmen, auch wenn noch zwanzig Organisationen für ein Ja plädieren!
Herzlich Eure allesia.olivone@web.d
Lego verschiebt die Produktion der Spielzeuge in den Wilden Osten, weil dort ofenbar die “Kosten” günstiger sind.
Diese Verbrechertat ist aboslut verabscheuungswürdig und zeigt wie die “Wirtschaft” mit den Billig-Workern aus dem Ostblock umgeht.
Hier schmeisst man ihnen Steurgeldern nach, die Classe Politique sonnt sich in Schönwetterinterwiews mit den Vertretern der Kapitalmafia. Die gibt ihnen und den Arbeitern in der Region den Schuh in den Arsch, sobald genügend Cash abgzockt und in den Tresor eines Off-shore Steuerhinterziehungsschlupfloches geflossen ist.
Dann beginnt man das Spiel in Osteurope, zehn Jahre später dann vielleicht in China.
Aber glaubt ihr, das Lego Spielzeug (oer andere Artikel) würden im Laden billiger? Weit gefehlt. Der Zusatzgewinn fliesst in die Taschen der globalen Fabrikbonzen, die sie umgehen in Privatjets, Yachten oder Grundstücke in St.Moritz investieren.
einige Gedanken zur anstehenden Abstimmung:
“ich habe ein neues Hobby” wenn ich gerade mal einkaufen bin, gucke ich mir die etiketten an textilien und haushaltsartikeln an: made in China.
Das gilt für ganz Europa und die CH. Der grosse Aufschwung wird nicht so schnell wieder kommen, denn 1. Sind wir zu teuer und 2. Die Innovation findet kaum mehr statt.
Wenn Befürworter vom Wachstum im Ostblock sprechen, dann handelt es sich lediglich um die Wiederbelebung nach Jahrzehnten der Planwirtschaft. Auch Zentraleuropa und die CH konnten nach dem 2.Weltkrieg Wachstum verzeichnen, galt es doch die brachliegende Wirtschaft wiederaufzubauen. Es folgte die Blüte der 50er und 60er Jahre.
Mittlerweile sind die Märkte gesättigt. Es findet lediglich ein Verdrängungkampf statt – mit Billigproduktion. Entweder man produziert Dienstleistungen in Indien (Informatik, EDV) oder Güter in China und z.T. im Ostblock.
Wir brauchen weiterhin Innovation. Hängt diese von den Bilateralen ab? Kaum! Die Wissenschaftliche Gemeinde war immer schon International (Kleine Anmerkung zum Einsteinjahr: Nach seinen Bahnbrechenden Publikationen “wollten” ihn die Deutschen wieder). Fakt ist, dass die grossen wissenschaftlichen Zentren (Siliconvalley, MIT etc.) in der USA sind, kein EU-Land. Novartis hat die Forschung auch nach Boston ausgelagert….Fakt ist, dass wir Billigware aus China importieren, kein EU-Land.
Was zählt ist der Preis oder die Qualität einer Dienstleistung oder eines Produktes.
Und da sind wir zum einen zu teuer und zum anderen nicht mehr Weltspitze in Innovation.
Die Bilateralen brachten uns Druck durch z.B. Ostdeutsche, durchaus fleissige Leute. Mittlerweile die grösste Ausländergruppe in Zürich. Aber was ist mit unseren Arbeitslosen? Wie gesagt: TopShots wurden schon immer international “gehandelt”. Billigarbeit wird nun aber über die Arbeitsuchenden realisiert – statt über die Reduktion unserer überrissenen Löhne (ausgenommen Unterklasse) und der eingergehenden Verringerung der Lebenserhaltungskosten. Denn noch immer werden die Einsparungen, die internationale Unternehmen mit der Produktion in Schwellenländer machen, kaum an den hiesigen Konsumenten weitergegeben. Bsp? Nahrungsmittel, Medikamente und Autos etc. sollen von den Schweizern immer noch höher als in z.B. Deutschland oder Italien berappt werden, da wir einen angeblich so hohen Lebensstandard haben.
Zurück zur Abstimmung: Ich sehe keine Vorteile, ausser, dass wir in den Augen der EU besser dastehen….doch das ist das bereits erwähnte “Erpressungsargument”….
Viele unserer Politiker sollten mal einen Denkanstoss kriegen und vernetzte Probleme der Wirtschaft, Arbeitslosigkeit etc. auch vernetzt angehen bzw. echte Visionen entwickeln (man denke an die erbärmlichen Auftritte und die Berichtserstattung am 1.August oder am 1.Mai.
Dany, der immer noch an das Gute im Menschen glaubt.
@dany:
Du sprichst mir aus dem Herzen! Ich sehe auch KEINE Vorteile, nur NACHTEILE!
Meine Freundin (guter Studienabschluss) hat zu Beginn ihres Erwerbslebens in Ostdeutschland gearbeitet. Ihr Lohn war dermassen tief, dass sie kaum durchkam. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie tief das Lohnniveau dort ist.
Das wird auch hier kommen, falls es ein JA geben sollte.
Wenn eure Glaskugeln so deutliche Zeichen aussenden, wieso sind denn so wenig Arbeiter aus Portugal in der Schweiz? Wir haben seit jahren ein Freizügigkeitsabkommen mit Italien, Portugal und allen anderen “alten” EU Länder. Die haben uns ja nicht gestürmt, oder? Oder hab ich irgendwie ein Portugiesenproblem verpasst?
@Pete, Was treibt dich zur Annahme, die Situation in der Schweiz nach der Annahme der Erweiterung am 25.September sei gleichzusetzen mit der Situation in Ostdeutschland? Das ist doch nichts als unbegründete Panikmache… (Bist du SVP Parteisekretär?)
Keine Glaskugeln – Fakten
In der Tat haben wir seit wenigen Jahren ein Abkommen mit der EU.
Ob wir gestürmt wurden?
Es sei vorweg erklärt, dass viele BürgerInnen aus der alten EU im Niedriglohnsektor wenig Zukunft sehen, angesichts der Tatsache, dass sie in ihrer Heimat mehr Chancen haben. Das gilt insbesondere für Italiener, Spanier, Westdeutsche und vermutlich andere.
Beispiele:
Im Niedriglohnsektor wurden in der Schweiz ja lange Zeit die Löhne enorm gedrückt. Viele Frauen im Reinigunsbereich (“Putzfrauen”), die sich bis Anfang 80er Jahre mit den Betrieben identifizierten wurden durch anonyme Schnellstabfertigungen boomender “Reinigungsinstitute” ersetzt. Da arbeiteten vornehmlich Portugiesen. Später waren es Jugoslawen und schliesslich Albaner. Der Trend war und ist klar. Leute aus ärmeren Gegenden werden für Niedriglohnarbeiten nachgezogen. Wenns nicht mehr möglich war – zurück in die Heimat. Genau so verhielt es sich im Detailverkauf, Baugewerbe und viele andere.
Das war insofern nicht so schlimm, da 1. die Nachfrage noch vorhanden war, 2. wir nicht 150000 Arbeitslose hatten.
Die Situation sieht heute anders aus: Neben den offiziellen Arbeitslosen, kommt noch eine Heerschar von WorkingPoors dazu. Ausserdem: verkappte Arbeitslose sind Frühpensionierte – wenns geht, und etliche Invalidgeschriebene (siehe Thema IV). Die Zahlen sind also desaströs.
Neben der wirtschaftlichen Flaute führte die Freizügigkeit weiter im unteren Sektor zu Lohndumping. Die Ostdeutschen sind ein Paradebeispiel. Sie sprechen deutsch, ausserdem geschliffener, wissen (auf dem Arbeitsmarkt) zu kämpfen und haben eine enorme Arbeitslosigkeit zu hause. Zudem überquellen auch die Unis in Deutschland (Numerus Clausus) und forcierte Weiterbildung. Sie alle drängen logischerweise an CH und österreichischen Bildungsinstituten, in Märkte, die noch immer besser als die ihrigen sind. Ein spannender Artikel mit Fakten und Zahlen.
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=10406&CategoryID=73
Aus Deutschland drängen somit Leute in beide Sektoren (Tief- und Hochlohn).
Beispiele gabs auch im TA (der gewiss kein SVP Blatt ist).
Wie es mit Italienern und Franzosen in der ital. resp. franz. Schweiz im Mittel- und Hochlohnsektor aussieht, kann ich zugegebenermassen nicht sagen.
Der Inländervorrang wird im Übrigen schon seit längerer Zeit umgangen (ich kenne etliche konkrete Beispiele, die ich nicht nennen mag).
Befürworter der Freizügigkeit argumentieren u.a. mit der Anziehung von “Topleuten”. Das war schon immer möglich.
Nun aber zu den mittleren und unteren Lohnklassen.
Viele Mittlere und grössere Unternehmen (die kleinen wohl kaum) hoffen auf einige bessere Exporte in den Osten und …billigere Arbeitskräfte, die sie vor Ort aufbieten oder in die Schweiz bringen. Siehe thread mit Peter Spuhler.
Ja sie sind z.T. gezwungen billiger zu produzieren wegen der internationalen Konkurrenz. Ein Punkt der auch die hiesige Landwirtschaft beschäftigen mag.
Und nun kommt der Hammer. Die neuen EU-Länder unterscheiden sich gewaltig von den alten. Ja, sie haben teils Wachstum – in relativen Zahlen – aber in absoluten Zahlen gehts den Leuten immer noch schlecht (tiefe Löhne und Arbeitslosigkeit).
Die “alten” EU-Staaten beklagen sich ja nun auch schon um die Konkurrenz aus dem Osten.
Beispiel:
Elbeth Gugger, Amsterdam, schrieb im TA, vom 27.8.05 “Polnische Konkurrenz für Hollands Transporteure”: Immer mehr Polen arbeiten zum Billigtarif für Niederländische Transportunternehmen…. Fakten: Die Niederlande weist etwa 12 000 Unternehmen mit ca. 90 000 Beschäftigen aus.
Gemäss Wim Vos Direktor Vos Logistics: “Die Polen arbeiten für 40% Prozent des niederl. Lohnes.” Bei ca. 3500 Chauffeuren wurde innert sechs Jahren von 20 auf 1200 Polnischer Chauffeure aufgestockt.
Nun gut. Da ich kein internationales Unternehmen habe, mit dem ich weder durch Dumpinglöhne im Inland und de Fakto keine Arbeitsplätze schaffe, noch billig im Ausland produzieren kann, was zwar den Gewinn steigern liesse und meine persönliche Provision aber auch keine oder marginal wenige Arbeitsplätze in der Schweiz schaffe, entscheide ich mich nach längerem – durchaus egoistisch Gründen – für ein Nein.
Gemäss Abstimmungstext sind Kontingente und begleitende Massnahmen geplant…..
Seit wann hat der Staat oder die Gewerkschaft Einfluss auf die Geschäftpolitik Einfluss nehmen können?
Lego ist ein gutes Beispiel:
Gäbe es die Personenfreizügikeit schon jetzt wäre Lego in der Schweiz geblieben.
Lego ist tatsächlich ein gutes Beispiel.
Ich mag bezweifeln ob die Prouktionstätte hiergeblieben wäre. Denn immer noch wäre sie zu teuer im Vergleich. Langfristig? Vielleicht.
Der Faktor Zeit ist einstweilen das grösste Problem.
Wir MÜSSEN uns der internationalen Konkurrenz stellen. Wir müssen mit “Veterliwirtschaften”, Importeinschränkungen oder -erschwerungen (z.B.Generika) und mit Subventionsübungen (Ihr Beitrag 97)aufhören. Last but not least: Unsere Löhne müssen runter.
Letzter Punkt lässt sich mit den Abkommen erreichen. Da gebe ich Ihnen Recht. Doch der Übergang ist meines Erachtens viel zu hart. Denn immer noch steht der “neue Lohn” in keinem Verhältnis zu den Ausgaben. Wie soll man mit z.B. 3500.- eine Familie ernähren?
Der Mittelstand hält das nicht durch.
Ausserdem sieht die Lage ohnehin misslich aus, denn im fernen Osten wird nochmals um ein zigfaches billiger produziert. Chance für Lego!
Die einzige nachhaltige Strategie (neben dem sukksessiven Herunterfahren der Löhne), die unsere Wirtschaft nolens volens am Leben erhält, ist die Förderung der Innovation. Dazu gehört auch Bildungspolitik, Professionalisierung, Förderung innovativer Projekte (z.B. Photovoltaik, Gentechnologie, Biotechnologie, Informationswissenschaften, Robotik, Spartenprodukte und von mir aus Finanzdienstleistungen).
Wir müssten also zuerst unsere Hausaufgaben machen – danach haben wir mind. im Vergleich zur EU aber auch mit der USA oder China gleich lange Spiesse.
Ein Spaziergang wird es auf keinen Fall.
Was mich erstaunt an den ganzen Gesprächen und in den Foren zum 25 Sept.!
Es gibt bereits Firmen die sich wieder in die Schweiz zurücksiedeln, weil die Produktion in diesen Ländern nur sehr schlecht möglich war!
Es ist schon so das dort Boden oder das Bauen von Fabrikgebäuden viel billiger ist! Aber Dinge die bei uns als selbstverständlich angesehen werden können dort zu einem grossen Problem werden! Zum Beispiel Stromversorgung oder Lieferanten von verschiedenen Materialien!
So gibt es noch einige Faktoren die nicht ausser acht zu lassen sind!
Aber bei den Informationen an die Wählerinnen und Wähler wird dies feinsäuberlich totgeschwiegen!
Dann noch was, was ich mich ehrlich gesagt am meisten Frage, wie man die Länder des ersten Teils der Personenfreizügigkeit (Deutschland, Frankreich, Spanien ect.) mit diesen neuen (Polen, Tschechien, Littauen ect.) vergleichen kann! Die Einkommen sind doch (NOCH) gar nicht auf der gleichen Höhe! Auch ist die Entwicklung
und die Wirtschaft dieser Länder ganz unterschiedlich!
Von wegen bei einem Nein ziehe die Schweiz eine Mauer um sich herum! Auch die Angeblichen Reaktionen die es dann angeblich von Seiten der EU gäbe, sind nur wage Behauptungen der Befürworter!
Denn so etwas wie die Schweiz ist geschichtlich sehr selten! Zahlt horende Summen in eine Vereinigung der sie gar nicht angehört!
Aber vielleicht muss man ja nicht wie ein Schaft der Herde hinterher über die Felsen hinunterspringen! Vielleicht braucht es ja ein Land mittendrin das auch mal nein sagt und zeigt das die Macht immer noch beim Volk liegt und nicht bei Politiker die eh nur ihre eigenen Intressen durchsetzten wollen!
@Sandro: Ich bin gewiss kein SVP-Parteisekretär.
Aber weshalb soll ich für etwas sein, was mir nur SCHADEN zufügt!!!
Wie kann ich als Schweizer, der demnächst in die Arbeitswelt eintritt für die Personenfreizügigkeit sein?
[...] Aktuell: Ja zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit sagen über 50 Organisationen mehr dazu im Dossier… [...]
nur so, ich bin auch Befürworter!
@Pete
Nur zur Erinnerung, es geht hier nicht um die Personenfreizügigkeit. Denn die haben wir schon länger. Es geht nur noch darum, ob diese auf die neuen EU Länder ausgeweitet werden.
@Leu
Wenn du Kulturminister wirst, nehme ich dich auf die Liste…
@Sandro
Warum bist Du für die Ost-Personenfreizügigkeit?????????????????
Wegen den Bilateralen? Dies wäre aber ein ganz schlechtes Argument.
@Sandro!
Lieber Sandro. Du scheinst es besonders genau zu nehmen. Mit “Personenfreizügigkeit” meine ich natürlich die “erweiterte Personenfreizügigkeit”, die auf die neuen EU-Länder ausgedehnt werden soll. Ist doch klar.
Nur so als Info, wenn man es besonders genau nehmen will: Titel dieses Beitrags ““Personenfreizügigkeit: Übersicht der Befürworter (aktualisiert)””
Nach Annahme der erweiterten Personefreizügigkeit werde ich mich für en Ersatz unsere teuren und nutzlosen Bundesräte durch ebenfalls nutzlose, aber billigere Bundesräte aus dem Ostblock und Zypern einsetzen.
Unsere bisherigen Bundesräte schwafeln und lügen für die Mehrheit der Bürger unverständliches Wortschwalle in die Mikrophone (allen voran Leuenberger, bei dessen Statements man sich im Cabaret wähnt), so kommte es nicht drauf an, wenn die zukünftigen billigen “Würdenträger” lettisch, polnisch oder slowakisch in die Mikrophone wurgen.
@PapaGolf; Du sagst es! Billig und immer billiger. Was viele nicht wissen, ist wie billig diese Leute aus dem Osten arbeiten. Ich habe direkten persönlichen Bezug zu Polen. – Wenn Du einem polnischen Arbeiter 10 Franken pro Stunde zahlst macht er ALLES!!!!! Wollen wir das? Also ich nicht.
Genau, und er wird sich auch von Polnischem Brot und Polnischem Wasser zu Polnischen Preisen aus der Polnischen Migros ernähren, während er hier den Job der Schweizer Putzfrau und dem Schweizer Strassenkehrer übernimmt…
@Sandro:
Du ziehst hier ein absolut ernsthaftes Thema total ins Lächerliche! Traurig!
Wenn für dich Ironie lächerlichmachen ist. Ich wollte euch damit einen Spiegel vorhalten. Wenn jemand hierher kommt und für 10.- Arbeitet, wo wohnt er? Was isst er? Hat er keine Lebenshaltungskosten? Falls doch, sind die tiefer als beim Schweizer? Eure angstmacherischen Argumente gehen einfach hinten und vorne nicht auf. Das hat nichts mit lächerlichmachen zu tun.
Ok, ich kläre Dich kurz auf.
Die Polen wohnen vielleicht nicht alleine in einer 5.5 Zimmer Wohnung. Sondern vielleicht zu fünft in einer drei Zimmer Wohnung. — Nur so zum Beispiel. Die Leute sind ungeheuer kreativ.
Und wenn Du mir das nicht glaubst, dann bist Du der IGNORANT!
Wie das funktioniert mit den Discountworkern aus dem Osten, kann man jedes Jahr im Berner Seeland beobachten, wo unter der Protektion des EU-Turbos Weyeneth die “Praktikanten” aus dem Ostblock für die reichen Seeländer Grösstgrundbauern schuften. Klar sind sie nicht in 5 1/2 Zimmer Wohnungen untergebracht. Aber für diese “Praktikanten” werden sowohl das Arbeitsgesetz, als auch das Einreisegestz und verschiedene Vorschriften “zweckmässig” zurechtgebogen.
Genau das wollen Bauern, Gewerbler und die vielen von Sandro aufgelisten Verbände jetzt institutionalisieren.
Und dafür sind den Befürwortern der erweitereten Personenfreizügigkeit keine Lügen zu schade.
Wenn dann Vladimir Blodinsky mit seiner 12-köpfigen Familie einegereist ist, werden das Sozialamt und wir Steuerzahler es schon richten, sprich die nötige Kohle nachschieben.
Wie hat doch schon der verstorbene Bunderat Hürlimann in die Mikrophone gelogen : “der Gotthardstrassentunnel wird niemals zu einer Schwerverkehrs-Tansitachse”. Auch die untergetauchte Dreyfuss hat uns “versprochen” : “mit der Annahme des KVG werden die Prämien nicht mehr ansteigen”.
Wo man heute steht, sieht jeder der sich die Augen von der Berner Classe Politique nicht zukleistern lässt.
Jeder der Ja stimmt, muss sich naccher nicht wundern, wenn die “Zuwanderer” aus dem Ostblock sich auf seine Kosten in den Spitälern gesundkurieren lassen, und die Zugänge zu den Sozialämtern verstopfen.
Es wird nur davon gesprochen das die Ausländer die zu uns Arbeiten kommen und hier wohnen!
Das sie 25% AHV, IV, EO bezahlen aber nur 18% beziehen!
Was ist jetzt aber zum Beispiel wenn bei diesen Personen nur die Familienväter in die Schweiz kommen zu 8. eine Wohnung nehmen und das Geld nach Hause in die Heimat schicken!
Sollen da etwa die “flankierenden Massnahmen” helfen, von denen eh keiner so genau weis was sie beinhalten!
Ein kleines Beispiel: Es sollen nach der Abstimmung wenn diese in Kraft treten bis zu 150 Inspektoren (heisst nicht das es dann auch wirklich so viele sind) eingesetzt werden um die Löhne zu überwachen und Kontrollen durchzuführen!
Gehen wir davon aus das ein solcher Beamter 4 Wochen Ferien hat und 5 Tage in der Woche arbeitet, dann würde bei 150 Kontrolleuren in jedem Dorf/Stadt innerhalb von 2 Monaten genau ein Kontrolleur einen Tag Zeit haben um alles zu kontrollieren! An diesem Tag hätte er dann Zeit in Zürich die weit über 100 Baustellen zu kontrollieren! Gut oder;-)
@AlphaPapaGolf
Und meinst du, wenn die Seeländer Bauern dann Schweizer gefunden haben, die die selbe Arbeit machen du müsstest dann für den Salat immer noch gleichviel bezahlen? Meinst du überhaupt der Seeländer Bauer findet Leute die für Ihn Arbeiten?
@Leu: Was ist das denn für ein verkorkstes Argument für die Personenfreizügigkeit… unglaublich..
@Pete
Das war kein Argument zur Personenfreizügigkeit, sondern eine Antwort auf die Aussage von AlphaPapaGolf. (Leicht zu erkennen am @AlphaPapaGolf ganz zuoberst im Kommentar)
Naja, was auch immer; ich stimme trotzdem NEIN und hoffe, dass dies auch die Mehrheit der Stimmenden tut!
Wer für die vielzitierte Nachhaltigkeit ist, stimmt am 25. September NEIN.
Bei all den Problemen mit sich nicht einfügen wollenden Ausländern aus allen Erdtteilen, brauchen wir jetzt nicht noch eine Polen- und Slowaken Invasion.
Man bedenke, schon vor 35 Jahren haben die lügenden Bundesräte versprochen, der Ausländeranteil in der Schweiz werde NIEEEEEEEEEEEEE auf über 10% ansteigen. Heute sind wir auf über 21%. Und es ist kein Ende abzusehen. Nicht einmal die forcierten Einbürgerungen und die massenhaft verschenkten Schweizerpässe konnten daran etwas ändern.
Die Führer Triumphirat Deiss, Calmy-rey und Leuenberger arbeitet mit Hochdruck daran, die Schweiz in den Sumpf zu treiben.
@APG: Genau, wer die Schweiz nachhaltig Isolieren will, wer die neuen boomenden Staaten im Osten der EU gegenüber den anderen Saaten diskriminieren will und ab dem 25.September nichts mehr mit der EU zu tun haben will der Stimmt Nein. Wer findet, wir seien seit Einführung der Personenfreizügigkeit von Sizilianern und Portugiesen überschwemmt worden, der stimmt Nein.
Wer denkt, alle oben genannten 32 Verbände, 21 Parteien 40 gewählten SVP Vertreter, fünf SVP Kantonalparteien und die acht Abstimmungs-Komitees wollten der Schweiz Schaden zufügen, sollte sich dringend wegen akuter Paranoia behandeln lassen.
Alle anderen stimmen Ja.
Ich glaube keineswegs, dass die Menschen, die JA stimmen, der Schweiz oder irgendwem Schaden zufügen wollen. – Ich glaube es gibt fünf Arten von Personen die JA stimmen. 1.) die die eigentlich in die EU wollen und sich somit ein Stück EU holen könnnen, 2.) die die an ein gemeinsames Miteinander glauben und gerne “Kosmopoliten” sind, 3.) die die selbst Verwandte in den neuen EU-Ländern haben, 4.) die die einfach die SVP hassen und gegen alles sind, wofür die SVP ist, 5.) die Unternehmer, die Arbeitskräfte zu Dumpinglöhnen anstellen wollen!!!
Ich gehöre leider zu der Gruppe, die gerne ihre Arbeit behalten möchte und dies zu einem “anständigen” Lohn.
@Sandro:
Aus Deinem Kommentar lese ich heraus, dass Du die Menschen die NEIN stimmen für paranoid hältst. – Wirklich eine mutige Behauptung!
Nein Pete, nicht alle, bloss die welche allen oben genannten unterstellen, der Schweiz schaden zu wollen…
Wenn uns die Befürworter damit drohen, die EU würde auf ihrem Gebiet eine Ungleichbehandlung der zehn „neuen“ EU-Staaten gegenüber den 15 „alten“ nie dulden, dann muss uns das egal sein. Denn die Schweiz ist nicht Mitglied der EU und befindet sich somit nicht auf ihrem Gebiet. Die EU macht mit uns bilaterale Verträge, weil wir eben NICHT EU-Mitglied sind. Wären wir Mitglied, müssten wir alles akzeptieren, das ist richtig. Aber wir sind es nicht. Wir geniessen den Luxus, nicht EU-Mitglied zu sein und dürfen deshalb abwägen, was wir von der EU übernehmen wollen und wo wir nicht mehr mitmachen. Das heisst, wir dürfen NEIN sagen. Das war immer die Idee der bilateralen Verträge. Wenn wir jetzt plötzlich nicht mehr Nein stimmen dürfen, dann würde dies ja einer EU-Mitgliedschaft gleich kommen. Dann müssten wir nämlich zu allem Ja sagen.
Für mich ist klar: die Befürworter haben zu wenig Argumente. Deswegen arebeiten sie mit Drohungen. Wer nicht JA sagt, riskiert die Bilateralen Verträge etc. etc.
Und die Befürworter verstecken sich auch hinter solch Fadenscheinigen Begründungen wie “35 DJs, diverse Wirtschaftsleute, 234 Proffesoren etc. etc.” sind auch dafür.
Da die EU-Osterweiterung keine Vorteile bringt, wird halt zu diesen Mitteln gegriffen um das Stimmvolk zu beeindrucken.
@Berna
Du hast den Kommentar mit Nummer 72 bestimmt gelesen, oder? Ich nehme an nicht, ansonsten hättest du zumindest auf eines der zehn Argumente für die Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU Staaten geantwortet. Wenn du möchtest, kann ich sie dir auch nochmals einkopieren… Du kannst natürlich auch noch hundert mal schreiben, die Befürworter hätten keine Argumente. Nur wird das durch Wiederholungen nicht “wahrer”. (Auch wenn das das Mittel der Populisten ist…)
Die Befürworter des EU-Beitrittes, allen voran die heimatmüden BR Calmy-Rey, Leuenberger, Deiss, Schmid, wollen um jeden Preis die Schweiz an die Vögte in Brüssel verkaufen. Dabei ist ihnen das Mittel der Lüge und der Demagogie nicht fremd. Alles wird eingesetzt um dem Bürger ein Ja auf den Stimmzettel zu prügeln. Die erweiterte Personenfreizügigkeit soll für die Eurohörigen nur ein weiterer Schritt in den EU-Gulag sein.
Man verspricht den Agros, der Gastromafia und Gewerbetreibenden Billigstworker aus dem Ostblock, gleichzeitig will man die besorgten Schweizer Bürger mit falschen Versprechungen (“flankierende Massnahmen”) einlullen.
Bundesrtäte und wendehälsige Politpopanzen entblöden sich nicht, als Klamaukanten in der “Vote-Disco” aufzutreten, sich der apolitischen Dance-Jugend an den Hals zu werfen, um nur ja die hinterletzte Stimme zu ergattern. Ginge es nicht um die Zukunft der Schweiz, man müsste lachen ob diesem hemmungslosen Treiben.
@Sandro
Ich habe die 10 Argumente gelesen (d.h. ich konnte nur neun sehen).
Für mich sind das keine stichhaltigen Argumente.
Weisst Du, ich möchte nicht meinen Arbeitsplatz verlieren! Ich weiss nicht, wie es Dir geht, aber ich brauche meinen Job. Und wenn ab nächstem Jahr Osteuropäer kommen dürfen, bin ich ihn 100 Prozent los. – So sieht es aus.
@AlphaGolf:
Stimmt, was nützen mir “flankierende Massnahmen”, wenn ich meinen Job verloren habe?
Irgendwie eine schöne Wortschöpfung. Ich könnt mich dann als Ausüber dieser flank. Massnahmen bewerben, ist bestimmt ein stressiger Job, wenn Du pro Tag auf 100 Baustellen seckeln musst.
Hallo Berna
Also dir wurde schon vorsorglich gekündigt? Welche Branche, Beruf, Firma? (Kannst mir das auch anonym übers Kontakformular senden). Klarer Verstoss gegen die flankierenden Massnahmen.
@APG
Dass du hier die EU mit dem Gulag gleichsetzt, zeigt gut dein Niveau.
zu Berna : als Ergänzung zu den “flankierenden Massnahmen” haben die Ideologen des EU-Wahnes noch “abgefedert” geschaffen. Damit meinen Sie, dass du zwar auf die Schnauze fällst (nach dem Ja-Sagen), zwischen dem harten Beton und deiner Nase liegt dann eine dünne Paragraphen-Wolldecke und “federt” den Aufprall ab. Danach knallen dir die Administratoren den Stiefel in den Rücken und lassen dich nicht mehr hochkommen. Du könntest ja Geld und Schadenersatz verlangen. Geld, das aber dringendst in den Ostblock fliessen muss.
Eine Millliarde ist bereits gesprochen, derweil im kommenden Winter hier in der Schweiz allein erziehende Mütter nicht wissen, woher das Geld für die Winterkleider ihrer Kids nehmen.
Zu Sandro : ok, ich sage nicht mehr EU-Gulag, sondern EU-Ghetto.
Bei jeder Abstimmung dürfen die Schweizerinnen und Schweizer also die Argumente dafür oder dagegen abwägen und Ja oder Nein stimmen. Dieses Recht dürfen wir uns von niemandem wegreden lassen.
. . . . ich stimme nein, auch wenn noch einige DJ und Gruppen und Prediger, Sänger und CEO’s und Gewerkschaftsbosse, Militärs, Hausfrauen, Informatiker, Bauern, Politiker und Ignoranten, Kardinäle, Vikare, Evangelisten, Satanisten, Humoristen, Unternehmer, Bänkler und Börsianer etc. dazukommen und JA plädieren!
Es ist erstaunlich, wieviel Geld EconomieSuisse in den Wahlkampf buttert. Und trotzdem werden viele Leute Nein stimmen und nicht nur ein paar Rechtsextreme, wie dies IGNORANTEN gerne behaupten!!!
Seltsam ist auch die Behauptung, ein JA würde neue Stellen schaffen und gut sein für den Wachstum? – Angenommen, es kommen wirklich nur 3000 Osteuropäer pro Jahr und arbeiten für schweizer Löhne, dann ändert dies gar nichts!
Und wie sollen dank einem JA Arbeitsplätze geschaffen werden?
Pete, hast du Scheuklappen auf? Wo holt sich der SVP Spuhler denn gerade die Millionenschweren Aufträge? Denkst du davon fliesst nix in die Schweiz? Jeder Zweite Franken verdienen wir im Ausland!!!!! (Diese vier unnötigen Ausrufzeichen habe ich extra für dich gesetzt)
Nein, ich habe keine Scheuklappen auf. – Japan verdient z.B. auch praktisch alles Geld im Ausland, d.h. im Welthandel. Und die haben auch KEINE Personenfreizügigkeit. – Es ist ein Irrglaube, dass nach einem NEIN zur Personenfreizügigkeit kein Handel mehr mit den EU-Staaten mehr möglich ist. Oder glaubst DU das wirklich?????????
Der Bundesrat spricht von Diskriminierung,wenn am 25. Sept die Freizügigkeit für die neuen Länder nicht angenommen wird!
Das ist ja ein Witz!
Also ich fühle mich zum Beispiel Diskriminiert wenn ich nicht gleich viel verdiene wie der Bundesrat!
Solche Argumente sind also sehr sehr schwach!
Noch was!
Einige denken nun sicher, was ist das für ein Egoist!
Aber mal ehrlich, bei der heutigen Wirtschaftlichen Lage auf irgendwelche Art ein Land zu öffnen gegenüber Länder bei denen das einkommen so viel tiefer ist, das ist EIN WAGNIS!
Und bei diesem Punkt sind sich Befürworter und Gegener einig! Also nein, oder?
Wenn es uns dann bei den folgen eines JA’s schlechter geht und davon bin ich fest überzeugt spätestens 2011! Dann schaut sicher zuerst jeder für sich bevor man Geld in andere Länder schickt, oder Hilfswerke unterstützt und das finde ICH DANN ASOZIAL*****
@tom. Du bist kein Egoist. Im Gegenteil. Du denkst voraus, nicht so wie andere IGNORANTEN! Ab 2011, bzw. 2014 gibt es eine Völkerwanderung.
Aber wir können dann ja auch auswandern. Weiss nur nicht wohin….
Ihr ignoriert doch nicht etwa die Tatsache, dass die Personenfreizügigkeit bloss auf Probe ist, oder?
Ihr wisst bestimmt auch, dass wir 2011 nochmals darüber abstimmen können, oder? Und bis dann wissen wir auch, wer von uns Recht hatte.
Oder wollt ihr das etwa in eurer Anstmacherei unterschlagen?
Angstmacherei? Wenn man Bedenken formuliert, dannist das keine Angstmacherei.
Die Befürworter arbeiten diesmal in “SVP-Art” mit Ängsten. – Wenn man nicht JA stimmt, gibt es mehr Arbeitslose, dann kann kein Handel mehr betrieben werden etc. etc.
Sorry, Handel und Personenfreizügigkeit haben ja wohl nichts miteinander zu tun. Und wenn noch mehr Arbeitssuchenende in die CH kommen, sinkt wohl auch nicht die Arbeitslosigkeit, oder?
Sandro warum bist Du eigentlich für die Personenfreizügigkeit? Nützt es Dir etwas???
Vernunft, gesunder Menschenverstand und Kenntnisse der Situation bewirken, dass ich Ja stimmen werde.
Kenntnisse der Situation konnte ich in meinen vielen Besuchen in Tschechien, Polen, O-Deutschland auch sammeln.
Und darum stimme ich NEIN!
@sandro
Auch 2011 bzw 2014 wird es wieder Diskriminierend sein wenn wir NEIN stimmen
Und auch dann wird sicher laut Bundesrat und den Befürwortern die EU alle Bilateralen einstimmig kündigen!
So lautet die ANGSTMACHEREI der Befürworter!
Auch heute müsste die Kündigung der Bilateralen mit der Schweiz von Seiten der EU EINSTIMMIG geschehen! Z.B Österreich wird dem sicher nicht zustimmen!!
Oder macht es Österreich nichts aus den ganzen Alpentransitverkehr (40 Tönner) wieder durch die östereichischen Alpen (Brenner) fahren zu lassen!
[...] Aktuell: Ja zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit sagen über 50 Organisationen mehr dazu im Dossier… [...]
Wow, nun sind es schon über 50 Organisationen, die JA sagen!!! Super!!! Das gibt eine Party am 25.September!
67 Organisationen, ausgenommen der DJ’s, sehen wie Christoph Blocher die Notwendigkeit dieser Erweiterung ein.
Bundesrat Blocher sieht die Notwendigkeit dieser Erweiterung ein? – Wohl nicht ganz uneigennützig.
Seltsam ist doch, dass die Economie-Suisse Millionen in den Abstimmungskampf buttert. Und das alles zum Wohle der Arbeitnehmer?! Na klaro!
Der Wohlstand in der Schweiz bleibt nach einem JA zur Ost-Personenfreizügigkeit gewahrt… zumindest für die Arbeitgeber!
67 Organisationen von wievielen?
Drück dich mal in Prozent aus damit das auch was aussagt.
mfG René
Es schleckt keine Geiss weg, bei einem Ja wird sich die Zahl der Arbeitslosen innert Kürze verdreifachen. Für uns Gewerkschaften bringt das viel, weil wir dann neue Mitglieder generieren können.
Kannst du das auch belegen oder ist das eine absolut unbegründete Behauptung?
Mein Stimmzettel ist bereits per Post abgeschickt. Ich habe ein NEIN darauf geschrieben. Aber das wundert euch sicher nicht.
@Sandro
Frau “kjhlrklj” kann das natürlich nicht belegen, da es erst in Zukunft eintreten wird.
Ganz sicher ist (meiner Meinung nach) dass es eher mehr, als weniger Arbeitslose gibt. Dieser Überzeugung bin ich nicht grundlos, denn in Deutschland ist es auch so gekommen. Viele Metzger aus Ost-Europa, das “Fliessenleger-Geschäft” ist z.B. fest in polnischer Hand.
Meine Behauptung stütze ich auf Erfahrungswerte (ok, zugegebenermassen auch subjektive).
Aber warum bitte schön, soll es weniger Arbeitslose dank einen JA geben? Handeln mit der EU können wir nach einem JA genau so gut wie vorher, oder?
hallo lieber sandro
hier eine Antwort aus Österreich
Österreich + Personenfreizügigkeit
ÖSTERREICH WILL PERSONENFREIZÜGIGKEIT EINSCHRÄNKEN
Österreich erlebt derzeit mit 210′000 Arbeitslosen die grösste Arbeitslosigkeit seit dem 2. Weltkrieg. Bundeskanzler Schüssel will deshalb den freien Personenverkehr einschränken. Das Tirol wird überflutet durch Selbständige aus Osteuropa, die zu Tiefpreisen Dienstleistungen in den Bereichen Baureinigung, Fassadenrenovationen, Maler- und Tapeziererarbeiten, Fliesenleger (Plättlileger), Gartenbau und Gartenarbeiten etc. erbringen. Das einheimische Gewerbe kämpft ums Überleben.
Warum wir Gewerkschaften Ja sagen wollen!?
Es schleckt keine Geiss weg, bei einem Ja wird sich die Zahl der Arbeitslosen innert Kürze verdreifachen. Für uns Gewerkschaften bringt das sehr viel, weil wir dann neue Mitglieder generieren können. Das ist gut so, oder?
Das gibt viele, viele Einnahmen für uns und dann können wir uns europäisch zusammenschliessen. Wir Bosse (Innen) werden dann unsere hohen Gehälter mindestens halten können. Die Arbeiter werden natürlich nach unten nivelliert werden, ist doch klar, oder? Aber für die neue Weltordnung müssen wir halt Opfer bringen. Big Brother kommt so endlich in Griffweite! Wir waren ja immer so geduldig mit Euch! Georg Orwell lässt Euch alle grüssen!
Mit Sandro wette ich eine Schockolade, dass die Arbeitslosigkeit nach einem Ja ansteigen wird!
Das Geschwafel der hohen Gewerkschaftslöhne ist sowas von unsinnig oder bring mir auch nur ein Beispiel von einem Gewerkschaftsboss, welcher einen Managerlohn verdient!
Zur Abstimmung: was ist mit den flankierenden Massnahmen? Was ist mit den Kontingenten (Maximal 3000…)? Und wenn es auch nur hellgrau wird von dem Schwarzen, was ihr gebetsmühlenartig den Schweizer Demokraten nachplappert, haben wir immernoch die Möglichkeit, im Jahr 2011 die Freizügigkeit wieder zu künden. Aber dies wurde hier schon mehrfach erwähnt, offenbar hört ihr Nein-Sagern einfach nicht richtig zu…
Ich weiss nicht was die Schweizer Demokraten sagen und sowas wie “hellgrau von den Schwarzen” habe ich noch nicht gehört.
Wenn es wirklich nur um diese 3000 Arbeitnehmer ginge, und nicht etwa um zahllose Selbständige, Scheinselbstständige und Praktikanten, die allesamt zu M-Budet-Löhnen arbeiten, dann wäre die Abstimmung ja kein Problem.
Schon interessant, dass Economie-Suisse wegen 3000 Arbeitsplätzen pro Jahr soviele Millionen in den Abstimmungskampf steckt.
hab unterdessen ein Ja in die Urne (bzw. ins Stimmcouvert) gelegt. Falls es wirklich in die Hose geht kann man 2011 immer noch die Notbremse ziehen!
gruss
sense
Allein im TG hat es jetzt schon über 150 deutsche Lehrkräfte in unterschiedlichen Stufen der TG-Schulen, Tendenz steigend. Warum, weil sie hier mehr verdienen als in Deutschland. Unsere Schulabgänger müssen vermehrt stempeln gehen. Das ist Tatsache! Wollen die SchweizerInnen-Lehrer in Deutschland unterrichten, so müssen sie eine Zusatzausbildung machen.
1. Die Deutschen haben unsere Amts- und Schulsprache als Muttersprache, sind also, im Gegensatz zu Leuten aus den neuen EU Länder super geeignet, um bei uns als Lehrkräfte zu arbeiten.
2. Was hat das mit der Abstimmung vom nächsen Sonntag zu tun?
Vermischen, verunsichern, verängstigen sind super Mittel, wenig informierte Zeitgenossen auf den Leim kriechen zu lassen. Leider ein viel zu offensichtlicher Versuch.
@Sandro:
Da hast Du recht. Was kjkjhryx schreibt, ist wirklich ein bisschen “strub”.
Aber Fakt ist trotzdem; es werden viele kommen (mehr als 3′000 und das auch zu Dumpinglöhnen). Wenn jetzt Du auf diese supertollen “flankierenden Massnahmen” verweist, so bist Du “blauäugig”. Deutschland hat diese auch und sie nützen so gut wie gar nichts. Punkt.
Der Bundesrat will die Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Länder ausdehnen. Das ist logisch.
Die Arbeitslosigkeit wird dann auf europäisches Niveau steigen. Das sind ca. 10 – 12%. Das ist logisch.
Wenn wir das Arbeitskräfteangebot vergrössern und nicht mehr Stellen schaffen können, ist es logisch, dass wir mehr Arbeitslose haben werden. Das ist logisch.
Schon heute haben wir gewisse Probleme wegen der Personenfreizügigkeit mit den alten 15 EU-Ländern. Die Arbeitslosigkeit sinkt nicht, trotz konjunktureller Erholung. Das ist logisch.
Jeden Tag strömen allein ca. 120 deutsche ArbeitnehmerInnen in die Schweiz. Das mit den flankierenden Massnahmen glaubt nicht einmal BR Blocher.
Die “flankierenden Massnahmen” sind ohnehin ein Dorn im Auge der Arbeitgeber. – Viele Arbeitgeber sind daran interessiert, möglichst preiswert Arbeitnehmer einzustellen und nicht etwa zu “Mindestlöhnen”. Das wird wahrscheinlich auch nicht schwierig sein, da es ja nur “150 Kontrolleure” gibt… was ist das schon?
danke pete
öh pete, soweit ich weiss hat deutschland keine übergangsfristen und auch keine “flankierenden massnahmen”
dazu kommt noch das deutschland keine regierung hat die was taugt
Logisch und klar
Der Bundesrat will die Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Länder ausdehnen. Das ist logisch.
Die Arbeitslosigkeit wird dann auf europäisches Nivea steigen.
Das sind ca. 10 – 12%. Das ist logisch.
Wenn wir das Arbeitskräfteangebot vergrössern und nicht mehr Stellen schaffen können, ist es logisch, dass wir mehr Arbeitslose haben werden. Das ist logisch.
Schon heute haben wir gewisse Probleme wegen der Personenfreizügigkeit mit den alten 15 EU-Ländern. Die Arbeitslosigkeit sinkt nicht, trotz konjunktureller Erholung. Das ist logisch.
Dass auch Bundesrat Blocher Nein stimmen würde, wenn er noch Nationalrat wäre, ist doch logisch, oder!!
Vielleicht stimmt er sogar Nein wie ich! „Isch doch chaibä logisch“
[...] Dieses Wochenende wird unter anderem über die "Personenfreizügigkeit" abgestimmt. Wer wagt eine Prognose. Bitte gib Anzahl Prozent "Ja" und "Nein" Stimmen bis Sonntag 25.September 2005 12.00h als Kommentar ein. Wer dem Abstimmungsresultat am Nächsten kommt gewinnt ein Nachtessen für zwei Personen gesponsort von blogbox.ch.Links Personenfreizügikeit: 1 2 3 4 5 [...]
[...] Aktuell: Ja zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit sagen über 50 67 Organisationen und 40 SVP Politiker. Mehr… [...]
herzliche Gratulation den Siegern Sandro und Co. zum überzeugenden Ja
Gruss von Allesia Olivone
Sklavenarbeit ist Steuerfrei!