Personenfreizügigkeit hat die Schweiz keine Arbeitsplätze gekostet
Entgegen den Prophezeiungen der Gegner hat die Zuwanderung seit dem Inkrafttreten der Personenfreizügigkeit 2002 abgenommen. Dies zeigt eine, vom SECO präsentierte Bilanz.
Der Tagi schreibt:
Seit dem 1. Juni 2002 habe die Zuwanderung in die Schweiz nicht zu-, sondern abgenommen, wie dies für eine Phase schwacher Konjunktur typisch sei, sagte Nordmann. Stattgefunden habe aber eine Verlagerung zu Gunsten einer Zuwanderung aus dem EU15/Efta- Raum.
Damit dürften es die ewiggestrigen Angstmacher der Rechten und Ultrarechten schwer haben, dem Volk genügend Angst zu einzujagen, dass es am 25.September die Zusammenarbeit mit der EU mittels einem Nein zur Personenfreizügigkeit aufkündet.
Gerade haben zudem SP Schweiz, und die Gewerkschaft UNIA ihr Ja zur erweiterten Personenfreizügigkeit bekräftigt.
Weitere Informationen zur Abstimmung über die erweiterte Personenfreizügigkeit gibt es im Dossier Personenfreizügigkeit

Ich möchte bloss wissen, wer hier der Ignorant ist. Ist, was SECO, TV und all die gleichgeschalteten etatistischen Medien den Bürgern vormachen etwa die Wahrheit? Für die Schengenvorlage hat Staat und Wirtschaft zur Bevormundung der Bevölkerung 30 Millionen aufgewendet. Wie viel es für Dublin sein werden weiss man noch nicht, bestimmt aber wird auch hier mit der grossen Kelle angerichtet und was in die Welt hinaus posaunt wird, wird kaum alles der Wahrheit entsprechen. Es bleibt Ihnen unbenommen, diesen ganzen Unsinn als bare Münze anzunehmen, aber Bürger, die anderer Meinung sind Ignoranten zu nennen, ist doch etwas zu primitiv.
Es ist unglaublich, wie wir Schweizer fast täglich mit tendenziösen Artikel, wie z.B. diesem SECO-Bericht und Experten-Reports von gescheiten Journalisten und Professoren überschwemmt werden. Wer hier keinen Argwohn entwickelt, muss tatsächlich zu den Ignoranten gezählt werden. – Ich glaube, es war gestern, als ein Genfer Professor den TV-Zuschauern weis machen wollte, es gebe keinen Zusammenhang zwischen der grossen Zunahme der Genfer Arbeitslosenzahl und der erhöhten Anzahl französischer Grenzgänger in letzter Zeit. Eine solche Behauptung finde ich schlicht lächerlich.
Es wäre nur anständig, wenn unsere Medien wenigstens kontrovers Berichte diskutieren würden, die eine ganz andere Sicht zu diesem Thema spiegeln.
Lesen Sie doch einmal folgende Artikel. Es bleibt Ihnen allerdings überlassen, auch Wissenschaftler des ifo und des IZA mit Ignoranten zu betiteln.
http://www.cesifo-group.de/pls/portal/docs/PAGE/IFOCONTENT/NEUESEITEN/RTS/RTS-MITARBEITER/IFOMITARBSINNCV/ZUWANDERUNG.PDF
http://www.stmi.bayern.de/infothek/pdf/kurzfassung.pdf
Gehen sie bitte in folgende Web-Seite und lesen Sie, was unter dem Titel “Bevölkerungspolitische Katastrophe” geschrieben steht: http://www.wno.org/newpages/pol60.html.
RonaldCH
@RonaldCH:
Wissen Sie was? Sie sind ignorant. Ja, Sie!
Es geht doch bei dieser Abstimmung nicht um Erbsenzählerei nach dem Motto: Genf hat jetzt X % mehr Arbeitslose, weil es X % mehr französische Grenzgänger hat, die in Genf arbeiten. Kurz zusammengefasst geht es doch um folgendes:
1. Big Picture:
Die CH hat klar den bilateralen Weg gewählt und erspart sich damit X Milliarden an Solidarzahlungen an die EU. Dazu gehört die Personenfreizügigkeit mit den alten EU-Ländern, das ist ja völlig klar. Jetzt sind aber die Ostländer auch in der EU. Es kommt ja nicht alle 100 Jahre vor, dass sich das politische Regime (Zusammenbruch des Kommunismus) 180 Grad wendet. Die Ostländer sind DIE Wachstumslokomotiven Europas, haben Sie das noch nicht gemerkt? So, und nun geht es nicht an, dass wir in der Schweiz die Europäer in 1. und 2. Klasse Gesellschaft einteilen. Eine solche Diskriminierung wird sich die EU zu Recht nicht gefallen lassen. Nach dem Motto: Wir hier drinnen und Ihr da draussen, das funktioniert schon lange nicht mehr.
2. Arbeitsmarkt Schweiz.
Offenbar ist es Ihnen nicht klar, dass wir hier mehr Arbeitswillige Menschen brauchen. Es gibt keine Bauarbeiter, Metzger, Schreiner, Kellner, Köche, Maler, Fliesenleger, Eisenleger, Hilfsangestellte in der Landwirtschaft, Abfallwesen, Pflegedienst, Spitalwesen, Sicherheitsdienst, Reinigungsservice etc. etc. mehr. Kein Wunder, wächst die CH-Wirtschaft nicht mehr.
3. Exportmarkt boomender Osten
Glauben Sie wirklich, dass die Oststaaten, welche durch ein NEIN der Personenfreizügigkeit zu Ländern/Personen 2. Klasse degradriert würden, noch Schweizer Produkte (z.B. Stadler Rail mit einem 600 Mio. EURO Auftrag an Tschechien) berücksichtigen würden??
4. Fazit:
Ja, es kann sein, dass ein paar “fuuli Sieche” resp. Unfähige ihre Stelle an einen Ausländer verlieren, ja verdammt. Aber das heisst noch lange nicht, dass wir deswegen unsere erfolgreiche Zusammenarbteit mit den Nachbarn aufkündigen, mit allen Folgen. Ich wehre mich einfach dagegen vehement. Es kann doch nicht sein, nur weil vielleicht 5% der Schweizer ein Problem mit der Konkurrenz haben, der Rest – rund 95% – sich nicht weiterentwickeln kann.
Sehr geehrter Herr RonaldCH, Ihnen fehlt einfach der Weitblick. Ich befürchte, Sie hatten als einer der ersten, den Leserbriefkurs der Schweizerzeit besucht. Sie sind ein ewiggestriger Miesmacher. Ich sage das auch, weil sie in ihrem Kommentar gebetsmühlenartig den Betreiber dieser Website als Ignorant beschimpften.
@quadour:
Muss ich mich tatsächlich entschuldigen, dass ich wage den Betreiber dieses Blogs als Ignorant zu bezeichnen? Er hat ja sein Programm, Bürger mit andrer Meinung als Ignoranten zu entlarven in seinem Blog-Namen verewigt und unter FAQ bekennt er offen, er wolle der ignoranten SVP den Spiegel vorhalten. Seien Sie darum bitte nicht so wehleidig!
Das mit der Erbsenzählerei, wie Sie es nennen, ist nur ein Beispiel für die Manipulation der Schweizer, wie wir sie wohl bis zum Abstimmungstermin über uns ergehen lassen müssen.
Zu Ihrem Big Picture: Dazu muss man sagen, dass das Problem darin liegt, dass leider schon den EU-Politikern das Big-Picture fehlt. Warum glauben Sie denn, haben die Franzosen und die Holländer die EU-Verfassung abgelehnt, obwohl wahrscheinlich kein Promille der Bewohner nur die geringste Ahnung von diesem Verfassungs-Wälzer haben. Die Leute haben Angst vor Arbeitslosigkeit und Überfremdung, von denen Sie wissen, dass sie ganz persönlich davon betroffen sein werden. Offensichtlich haben Sie den ifo-report nicht gelesen, sonst wären Ihnen meine Befürchtungen vielleicht doch ein wenig besser begreiflich. Hören und lesen sie einmal ein wenig herum, was in Deutschland, England und Österreich in den vergangenen Monaten betr. Zuwanderung aus dem Osten vor sich gegangen ist, dann müssten doch auch Sie ins Nachdenken kommen.
Zum Arbeitsmarkt: Ich weiss, dass wir Arbeitskräfte brauchen, aber die Dublin-Verträge entledigt die Schweiz jeglicher vernünftiger Kontrolle über die Zuwanderung. Wissen Sie, ein Schreiner, der heute schon Mühe hat, seine Familie mit seinem Lohn zu ernähren, hat nicht viel Verständnis dafür, dass unbegrenzt Schreiner vom Osten herein kommen, die für die Hälfte seines schon dürftigen Lohns arbeiten. Ich habe einen Freund, der Schreiner ist und mit grosser Angst dieser Osterweiterung entgegen blickt. Und kommen Sie mir bitte nicht mit den flankierende Massnahmen. Dass diese funktionieren werden, glauben nicht einmal die Gewerkschafter. Diese besonders müssten ein schlechtes Gewissen haben, weil sie ihre eigene Klientele hochkant verraten auf Kosten ihres Wahns, der EU beitreten zu wollen.
Exportmarkt: Die Schweiz hat schon lebhaften Handel betrieben mit den meisten Ländern der EU bevor sie die Bilateren 1 unterschrieben hat und wird auch Import/Export machen mit den neuen EU-Ländern, auch wenn die Bilateralen 2 in der heutigen Form möglicherweise bachab gehen. Natürlich würde das ein grosses Geschrei geben, aber dann bestünde die gute Chance, bessere Verträge auszuhandeln.
Fazit: Die Gefahr besteht nicht darin, dass event. ein paar “fuuli Sieche” hereinkämen. Diese sind schon längst gekommen. Es darf nicht sein, dass die Schweiz abhängig wird von diesem höchst undemokratischen EU-Gebilde. Die Schweiz muss ihre demokratischen Rechte behalten können und darf nicht in den unseligen Strudel eines politischen Konstruktes kommen, von dem niemand, auch nicht jene, die daran sind, es zusammenzubasteln, wissen wie es einmal herauskommt.
Ich muss fast annehmen, Sie hätten hellseherische Fähigkeiten, denn ich habe eben heute die Anmeldung für den Schweizerzeit-Leserbriefkurs abgeschickt. Offensichtlich lesen Sie die Schweizerzeit, sonst wüssten Sie doch nichts von diesem Kurs. Na dann, dann kann man vielleicht noch Hoffnung haben, dass sie doch noch Einiges begreifen bis zur Abstimmung. Nebenbei, ich bin kein SVP-ler, aber die Politik der SVP ist mir schon näher, als jene, die Sie beflügelt, die wohl in der NEBS ausgebrüht worden ist.
RonaldCH
RolandCH, ich habe den Abschnitt “Bevölkerungspolitische Katatstrophe” auf der von Dir im Kommentar 2 empfohlenen Website tatsächlich gelesen. Im selben “Artikel” steht unter “Zusammenfassung” noch folgendes: “[...]Unser Europa ist das Europa des weißen Mannes, das sich seine artgemäße Position in der Welt erhält und machtvoll nach außen vertritt. Unser Ziel ist die Wiedererrichtung des Deutschen Reiches als Kraft-, Macht- und kulturelles Schöpferzentrum [...]”
Mir wird schlecht!
… ich meinte oben natürlich Kommentar 1, nicht 2… sorry!
Mir ist aber immer noch schlecht…
@Flurakus
Ich habe nicht gesagt, ich stimme mit allem überein, was in diesem Bericht drin steht. Ich habe natürlich nicht alles gelesen und gebe zu, dass im Schluss Dinge stehen, von denen es einem schlecht wird. Was aber nicht heisst, der Report vom ifo-Institut, auf den ich mich beziehen wollte, sei gleicher Bockmist. Jene Fakten müssen zu denken geben, ausser man will es nicht wahrnehmen, wie z.B. die Deutsche Sozi-Regierung, der es natürlich nicht in den Kram passt, genauso wenig wie unserm Bundesrat.
R.
Der Link http://www.wno.org/newpages/pol60.html., welcher ronaldCH angegeben hat, gehört zur Website http://www.volksgemeinschaft.org.
Als Überschrift schreiben diese Typen tatsächlich: WELTNETZPLATTFORM FÜR ALLE VOLKS- UND REICHSTREUEN DEUTSCHEN!
Sorry, aber mit solchen Typen diskutiere ich nicht, nein Danke!
@RolandCH
Nun hab ich also den Report vom ifo-Institut gelesen. Dort werden allerding im Gegensatz zum Seco-Bericht nicht “Fakten” präsentiert, sondern “Schätzungen zum Zuwanderungspotential” aus Sicht 2001.
Die Autoren fordern auch nicht etwa ein Ablehnen der Personenfreizügigkeit für die osteuropäischen Staaten, sondern eine “selektiv verzögerte Intergration in das Sozialsystem”. Ihnen geht es darum, dass ein sofortiger voller Zugang sozialpolitisch und volkswirtschaftlich nur schwer zu verdauen wäre und sprechen auch von einem drohenden “Dumping-Wettbewerb”.
Und genau diese Punkte stehen ja jetzt auch bei der Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf die osteuropäischen Staaten im Rahmen der Bilaterale I zur Debatte. Der sofortige volle Zugang ist nicht möglich, es gibt eine Kontingentierung. Zudem werden in Politik und Medien flankierende Massnahmen diskutiert. Wo liegt also das Problem?
Und noch was zu Ihrer Aussage in Kommentar 3, dass ein Scheitern der bilateralen Verträge II die Chance zur Verhandlung von besseren Verträgen gäbe. Aha, etwa so wie damals beim Staatsvertrag mit Deutschland? Na dann viel Vergnügen…
@quadou
Wer hat ihnen geraten mit diesen Volksgemeinschaft-Typen zu diskutieren? Oder meinen sie damit mich, weil ich auf einen Abschnitt dieses Berichts hingewiesen habe? Tun sie sich bitte keine Zwang an. Ich wusste nicht, dass sie nur mit Leuten diskutieren, die ihnen nicht widersprechen.
R.
“Für die Schengenvorlage hat Staat und Wirtschaft zur Bevormundung der Bevölkerung 30 Millionen aufgewendet. Wie viel es für Dublin sein werden weiss man noch nicht”
Das ist aus Kommentar 1.
Fällt irgendjemandem etwas auf?
@narrenkönig:
Tja, so kann es gehen, wenn man nur die eigene Lügenpropoganda liest. Darin war nämlich nie etwas über Dublin erwähnt, das passte denen nicht ins Konzept. Wirklich köstlich, der meint doch tatsächlich, wir hätten noch nicht über Dublin abgestimmt (Grins).
Da hat er ein schönes Ei gelegt.
@quadur
Danke für den Hinweis. Ich habe mir eingebildet, dass mit dem Ausdruck “Schengen/Dublin” einerseits die Grenzkontroll-Thematik und andrerseits die Personenfreizügigkeit gemeint seien. Ich sehe jetzt, dass die Personenfreizügigkeit nichts mit Dublin zu tun hat. Ich werde mir umgehend Klarheit verschaffen, was Dublin im Besonderen bedeutet. Euer Spott macht mir aber keine schlaflose Nacht, euch aber wahrscheinlich ein wenig Schadenfreude. Hoffentlich!
RonaldCH
lol
quadur, der edelbauer mit dem internetanschluss auf dem traktor, so kann es jederzeit seine kommentare im ignoranz.ch ablegen wie ein iltis seine dufstoffe, zwecks markierung des reviers.
naja, personenfreizügigkeitsbefürworter werden es schon noch merken, wenn sie den ostblöcklern den schrankenklosen zugang zur schweiz ermöglicht haben. diese ossies werden schwarmweise in unser land einfallen und sich an unseren dienstleistungen und sozialwerken gütlich tun.
mal rasch ein checkup und vollservice im unispital für mann, frau, fünf kinder, schwiegermutter, grosstante, nichten, neffen und cousinen. die ch-krankenkassenzahler werden sich sicher freuen.
APG, lies doch lieber den heutigen Tagi, da werden all deine Angstmacher-Panikverbreitungs-Argumente sauber widerlegt (Seite 3 Tagi vom 04.07.2005). Und dann wäre noch ein Kommentar zu Frau Fuhrer fällig, welche weit mehr Detailwissen hat als du, und die Erweiterung befürwortet.
Ja guten Tag lieber Sandro, das ist doch gleich eine Diskussion wie im Chatroom. Werde mir den Tagi also über Mittag reinziehen. Der Sonntagsblick von gestern allerdings vetrat eine andere Ansicht. Hast du das gelese?
Warum ist Angst machen verboten? Die liebevolle Mutter warnt ihre Kinder ja auch davon, die Finger auf der heissen Herdplatte zu verbrennen.
Zwischen “Die möglichen/vermuteten Nachteile aufzeigen” und “Panik verbreiten” und “dem Volk Angst einjagen” besteht ein beträchtlicher Unterschied. Dass Du diesen gravierenden Unterschied nicht kennst, liegt am masslosen lesen von SVP Propagandamaterial. Dort wird eine solche Differenzierung tatsächlich nicht gemacht… Aber das Volk durchschaut derlei treiben, so blöd wie die SVP Strategen hoffen ist der mündige Bürger in der Schweiz (noch) nicht. Erst wenn ihr alle Schulen kapputgespart habt und die Uni nur noch für die oberen 10’000 erschwinglich ist, fällt jeder darauf rein…
Ich weiss nicht ob euch das auch auffällt, aber mir geht das Familienbild APGs ziemlich auf die Nerven.
(Die liebevolle alleinerziehende schweizer Mutter mit ihren zwei Kindern für die sie sorgt und vermutlich einen Job mit Minimallohn ausführen muss wegen den Ausländern und dann die Osteuropäische Grossfamilie, fünf Kindern, schwiegermutter, grosstante, nichten, neffen, cousinen und der böse Vater ist wohl noch ein Alkoholiker und schnappt den Schweizern böswillig die geliebten Arbeitsplätze auf dem Bau, auf dem Feld, im Service usw weg.
Zum Kotzen, nimm deine Nasen aus den SVP Prospekten, APG, und geh an die frische Luft und schau dir mal die Realität an!
…war soeben an der frischen Luft und habe genau das gesehen, was ich oben geschrieben habe…
@19:
Ja, mir stinkt solchen Schwachsinn auch. Aber so ist halt der Zeitgeist. Populismus ist angesagt. Und Ausgrenzung ebenfalls. Wie formulierte doch Lafontaine mit seiner neuen linken Partei so schön: Der Staat muss die Familienväter und Frauen schützen, deren Arbeit durch Fremdarbeiter weggenommen wird. Das erinnert an Hitler, der hat auch immmer posaunt: Das deutsche Volk will nicht mehr, das deutsche Volk hat besseres verdient….
Ja, das Volk.
Quadour, es wird noch so weit kommen, dass wir einheimischen Schweizer (und damit meine ich Originalschweizer, nicht Papierlischwizer und express/illegal eingebürgerte Fussballer und dgl.) wie Indianer, Aborigines und andere indigene Völker uns unter den Schutz der UNO begeben müssen.
Sonst wird uns von den hereinflutenden Ausländermassen vielleicht noch ein Reservat auf dem Aletschgletscher oder in einem abgelegen Bündner Bergtal zugestanden.
Ja, sehr realistische Idee
Danke APG
…gern geschehen, Narrenkönig. Und zum quadour muss ich sagen, wenn man euch linken Löwen nicht von Zeit zu Zeit einen populistischen Fleischbrocken hinwirft, habt ihr ja nichts mehr zu knurren…und somit einen schönen Abend noch.
Euer lieber AlphaPapaGolf !
for: ronaldCh:
… “fuuli Sieche” …
comment: wuot daz mi:::n?
heleninah
berlin
ps: ich glaube, sie sehen alles zu negativ. sind sie eu-skeptiker oder gehören sie der anti-eu-lobby? in osteuropa gibt es heutzutage viele menschen, welche den beitrit zur eu ablehnen würden, wenn sie darüber noch einmal enstscheiden müssten. sie schwimmen mit ihrer meinung auf der selben welle.
to quadour :
ihre argumentierung finde absolut gut, sachlich, gemäßigt, fundiert. sie denken wie ein europäer. ihr gegner kommt mir weltfremd oder besser gesagt europafremd vor. grins!
gruß aus berlin
heleninah
Die Frage ist, wer denn heute dem EU-Beitritt zustimmen würde, mit Ausnahme der Polit-Aristokratien die von Gipelkonferenz zu Gipfelkonferenz eilen, gut eingepackt in gepanzerte schwarze Luxuslimousinen.
Das ganze hat ja seinerzeit mit der Montan-Union begonnen, einem Abkommen über Bergbau und Kohle. Dann mutierte es zur EWG, weiter zur EG, weiter zur EU. Und nun haben wir das 25-köpfige Monster das den Steuerzahler europaweit aussaugt und seiner politischen Rechte beraubt. Es streckt seine kalten Tentakel bis in den hintersten Winkel, seine Glubschaugen beobachten den Bürger ganz genau, die stahlharte Brüsseler-Bürokratie gibt jeden Furz vor.
Politische Rechte werden zunehmend beschnitten, die Arroganz der Allgewaltigen in Brüssel erinnert an das despotische Gehabe der Machiavellis oder der Französischen Könige vor der Revolution.
Es mutet schon sonderbar an, wenn die, die hier Freiheit predigen, mit sturmen Kopf blindlings in die EU-Falle taumeln wollen.
Wer einmal drin ist, kommt nicht mehr raus. Er ist unrettbar verloren.
to alphapapagolf:
… Wer einmal drin ist, kommt nicht mehr raus. Er ist unrettbar verloren. …
comment: ich glaube, sie vertreten eine ziemlich pessimistische fast ´ne populistische meinung. auf diese art und weise menschen angst zu machen, pauschalisieren, gefällt den massen. machen sie politik, sie sind ein heißer kandidat.
heleninah
to papagolf:
… Sonst wird uns von den hereinflutenden Ausländermassen vielleicht noch ein Reservat auf dem Aletschgletscher oder in einem abgelegen Bündner Bergtal zugestanden. …
comment: sie sind ein witzbold! was für ein szenario! wieso wollen sie partout denken, dass alle ausländer darauf schart sind, sich aus der schweiz ein wahlheimat zu machen. man weiß doch, dass in der ch lediglich jene ausländer willkommen sind, die auch geld/kapital mit bringen. ist das nicht moralkater? ich habe gehört, dass in tresoren mancher ch-banken noch goldene kronen ermordten juden deponiert sind. schlagen sie nach. vor paar jahren haben opfer bzw. ihre verwandten – vertreten durch us-anwälte – geklagt.
Ja, heleninah, du hast recht, viele von den Rückwärtsgewandten Nein Sager sind in erster Linie Mies- und Angstmacher. Da gibt es 3 Kategorien:
1. Diejenigen, welche zu faul zum denken sind und zu allem einfach NEIN sagen. Nach dem Motto, es war schon immer so und es soll sich nichts ändern.
2. Diejenigen, welche im bisherigen System dank Grenzschutz und Subventionen sehr gut lebten und dies immer noch tun.
3. Die Faulpelze und die geistig weniger gesegneten, welche bereits heute in Westeuropa (tendenz stark steigend) einen Grossteil des Steueraufkommens für sich beanspruchen und aktuellerweise “Schutz” durch den Staat gegenüber den Fremdarbeitern fordern.
Diesen 3 Kategorien die bisherigen Errungenschaften der EU zu vermitteln ist verlorene Zeit.
Wo wäre z.B. die Luftfahrtindustrie heute ohne Airbus? Alleine bei den Amis. Airbus kam nur zustande aus der Zusammenarbeit von Deutschland, Frankreich, England und Spanien.
Wo wären wir denn, wenn in der Zeit der Handelskriege die EU nicht mit einer Stimme sprechen könnte (gegen die USA und ASEAN)? Die einzelnen Nationen haben da keine Chance mehr.
Was ist denn falsch daran, einen EU Binnenmarkt zu haben. Da sind doch riesige Wachstumschancen und vor allem zentral gegen die globale Konkurrenz der Wirtschaftsblöcke von Nordamerika und des ASEAN.
Was ist denn aus der vorletzten Erweiterungsrund in der EU geworden, Irland, Portugal, Spanien, Griechenland. Das waren teilweise noch Diktaturen mit minimalsten Wirtschaftsleistungen. Und heute sind diese Länder (ausser Griechenland) DIE Wirtschaftsmotoren der EU und sind zu enorm wichtigen Exportmärkten der alten EU-Länder geworden. Und genau so wird es mit den Ostländern kommen. Da gibt es bestens ausgebildete und vor allem motivierte Leute und die Staaten haben weit weniger Schulden als die Westeuropäer.
Und zum Abschluss noch folgendes:
Deutschland und die Schweiz haben ein ähnliches Problem. Es ist uns im Nachkriegsboom extrem gut (zu gut) gegangen. In Deutschland äussert sich das nach dem Motto “wir sind doch so gut (resp. besser als alle anderen Europäer), wieso geht es uns jetzt so schlecht?”. Und in der Schweiz hält sich ähnlich dazu das Bild des Sonderfalles: Wir verdienen doch 40% mehr als die Deutschen (obwohl wir KAUFKRAFTBEREINIGT nicht mehr verdienen als die Italiener, wir haben viel weniger Kriminalität (obschon wir gleichauf liegen mit dem EU Durchschnitt, wenn man die richtige Statistik nimmt), wir haben viel weniger Schulden als die Länder in der EU (obschon wir mittlerweile eine Quote von 55% haben, also nur noch knapp unter Maastricht), wir haben viel weniger Arbeitslose als in der EU (obschon, wenn wir die Ausgesteuerten dazuzählen würden die Quote bei ca. 8% liegt), Wir haben ein höheres Wirtschaftswachstum als die EU-Länder (obschon die Schweiz in den letzten Jahren absolut am Schwanz liegt in der EU, weit hinter Deutschland.
2 quadour
habe deinen beitrag vom 06. 07. 09.42 Uhr mit begeisterung gelesen.
heleninah