Pariser Aktivisten lassen den Luxuswagen die Luft ab
Luxusautos sind in Paris derzeit das Ziel von Öko-Aktivisten. Sie lassen den überdimensionierten Potenzschlitten bei Nacht und Nebel die Luft raus. Dies sogar, ohne die Autos dabei zu beschädigen, da die AktivistInnen “bloss” die Ventilkappen abschrauben und so ganz sachte den Druck entweichen lassen.
Den Besitzern dieser Spritfresser ist egal, wie viel Dreck ihre Karre in die Umwelt pustet. Und die Politik kann gegen die Auto-Lobby nichts ausrichten.
Lässt sich einer der anonym gebliebenen Aktivisten zitieren. Eigentlich erstaunlich, dass es gerade in Paris solche Aktionen gibt, da die Stadt sehr fortschrittlich mit den überdimensionierten Fahrzeugen umgeht und diese beispielsweise durch massiv erhöhte Zulassungsgebühren aus der Stadt zu verbannen sucht.
Schade gibts das in der Schweiz nicht…

und da fragst du dich tatsächlich noch wieso diese typen bedroht werden?
wär schön wenn einer von dennen so richtig auf die fresse kriegen würde.
ein paar wochen spitalbett würden denne nicht schaden
Ob das der richtige Weg ist um diese SUVs (Fahrende Festungen) zu vertreiben? Wohl kaum.
Vielmehr ist eine solche Aktion sehr gefährlich. – Wenn der Reifen platt ist, kann die empfindliche Reifenflanke kaputt gehen. Nach einem Aufpumpen des Reifens ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet. So könnte z.B. ein Reifen bei Autobahnfahrt platzen und Menschenleben fordern. – Das wäre dann ziemlich Kacke, oder?
Deshalb; das ist eine blödsinnige “Aktion”!
Immer mehr SUV’s in Zürich. Scheint regelrecht Mode zu sein.
Grössenwahn und ‘gesunder Egoismus’ vermischen sich zu einem Gigantismus der langfristig zum Aussterben verurteilt ist. Die Ignoranz, die ein soches Protzer-Gefährt ausstrahlt ist nicht zu übertreffen.
Der SUV als Reduit. Eine weitere echt schweizerische Tugend.
Sense: ich krieg ja auch genung Feinstaub von denen ab, deswegen liegt noch keiner im Spital wegen mir. Also nicht immer gleich dreinschlagen.
@Pete, Kann mir kaum vorstellen, dass das so krass ist, die Gefährte sind schliesslich für die Wüste gebaut, da muss doch ein Plattfuss auch mal eine Strecke überbrücken ohne gleich die Sicherheit zu gefährden, nicht? Gut, man kann sagen “nur die Carrosserie ist für die Wüste, diese Wagen würden keine 100km machen wenns mal richtig Rauh wird…”
ich stehe auf guerillia-aktionen. jedenfalls auf solche, die intelligent, witzig und überraschend für aufmerksamkeit sorgen. allerdings bezweifle ich, dass mich die platten finken an meinem geländewagen sonderlich stark zum umdenken anregen würden.
mit dem linken protest ist das einfach so eine sache…
regelmässig raufe ich mir die haare, wenn “die bösen” wieder gesittet, adrett und familientauglich durch unsere strassen marschieren, während sich “die guten” vermummen müssen, um wände zu verschmieren und grosskapitalistische abfallcontainer in brand zu stecken.
sicher, mit der aktion verschaffen sich selbsternannte umweltguerillieros vielleicht kurzfristig etwas erleichterung. wenn der zweck aber die mittel heiligt, wundert es wenig, dass in den medien hauptsächlich von den mitteln geredet – der zweck aber vergessen wird.
@sandro
jawoll, feinstaub ist gefährlich, vorallem weil gerademal ~17% kommt vom verkehr.
die feinstaub belastung in deinem büro ist viel schlimmer als im freien.
das sommerloch ist langsam vorbei, finde ein neues thema
und btw. die dicken SUV sind meist Benziner…
aber was interessieren dich fakten
1) 17% Kommt also vom Verkehr, davon sind wiederum 44% sinnfreie Freizeitausfahrten. Wenn man da ansetzt kann man also einige Prozent runterkommen, ich finde das besser als garnichts.
2) “..meist Benziner” passt nicht zu “Fakten”, zumindest in meinen Augen…
Die Leute wollen, dass man über die TENDENZEN redet, die Verkaufskurven von SUV zeigen steil nach oben, was von der Automobilindustrie gezielt geförder wird. Das ist das Thema. Aber Hack du nur auf den Prozenten und technischen Details rum…
gut, setzten wir bei den sinnfreien freizeit fahrten an, da bin ich ganz deiner meinung
und ja, die tendenz zu suvs gibts. doch ging es hier um luxus schlitten und die sind nunmal selten diesel powered, dein feinstaub argument hat nicht mal n fuss, geschweigen den von händen
und weisst du weshalb die franzosesn ihre partikelfilter so gepusht haben? weil sie nicht fähig waren einen motor zu entwickeln der ohen partikelfilter die euro norm erfüllt.
und wie schon oft gesagt, es gibt noch viel mehr andere autos die schwerer sind und noch n grösseren verbrauch haben, jedcoh von unseren lieben politikern etc. pp gefahren werden, dort wäre das benzin spar potenzial viel grösser wie bei den suvs…
aber hey, da müsste man ja mal in den eigenen reihen über die bücher gehen, aber das würd ja zu weit gehen, ne?
Wieso über die Bücher? Da sind wir gleicher Meinung. Es gibt tatsächlich viele andere Punkte die man Bearbeiten kann/muss/soll, zum Beispiel Postautos ohne Dieselfilter.
Und ich kann ja ein Auto mit grossem Verbrauch auch ablehnen weil es stinkt, lärmt, gefährlich ist, nicht nur wegen dem Feinstaub. Ich glaube eher DEINE Wahrnemung reduziert die Grünen bloss auf die Offroader…
Denk mal darüber nach. (Was können wir dafür wenn das das einzige Thema ist, bei welchem 20min etwas aus den Pressemitteilungen abdruckt, offenbar ist das einfach “geil” genug…)
@Sandro
Nach meiner erfahrung sind es nicht die grossen die Lärmen, sondern die kleinen.
Wärend man bei einem grossen z.B. Cadillac Seville (4.6 L/5m-schiff)bei über 4000U/min (so hochturig fährt man diesen Motor nie) gerade mal 47db hört (entspricht einer Geschirrwaschmaschine)hört man den kleinen den Motor wesentlich besser (natürlich auch bei 4000 U/min gemessen).
Bei grossen Autos hört man oft nur die Abrollgeräusche, und nicht wie bei den kleinen zu den Abrollgeräuschen noch ein nerviger Motor.
und stinken tuen auch die kleinen, meist sogar mit mehr gramm Co2 pro 1m3 die aus dem Auspuff kommen als bei den grossen.
@Chevy:
Der Cadillac DeVille (ab 1996) hat eine 3.11er Achse drin. Kombiniert mit der “GM Hydra-Matic” ergibt das im höchsten Gang (Stufe 4) eine Geschwindigkeit von 58.5 km/h bei 1000 U/min.
Da hast Du wohl recht; über “4’000 U/min) fährt man kaum, denn auf Stufe 4 wären das immerhin 234km/h (und soviel schafft die Grotte nämlich nicht).
Aber Fakt ist, dass diese Monster-Motorisierungen einfach mehr Sprit brauchen (Diesel/Benzin) und somit mehr die Umwelt verpesten.
Und es ist nicht so, wie Sandro behauptet, dass Grossvolumige Fahrzeuge von der Automobilindustrie gefördert werden! Nein, die produzieren auch nur das, was die Bevölkerung will. (Der Kunde ist König!) Und im Moment ist der Trend (leider) einfach auf diese grossvolumigen Spritfresser!
@Pete
die Modelle ab 1997 sind bei 241km/h abgewürg.
Ich fuhr mal nach Prag von Zürich aus, wir waren 8 Personen in einem 97ger Cadillac Seville und einem Subaru Impreza. Für die Rund 750km brauchten wir ca. 6h fahrzeit (Pausen nicht mitgerechnet) Wir fuhren miteinander los und kamen miteinander in Prag an, der Cadillac benötigte 94Liter, der Subaru 103Liter, dazu kommt noch das Gepäck vom Subaru in den Cadillac ausgelagert werden musste.
Man sieht also das der Subaru mit dem halben Hubraum auf 750km sagenhafte 9L Benzin mehr Brauchte, man bedenke das der Subaru sicher leichter sein wird als der Cadillac.
Es fuhren beide Autos auf dieser Strecke mehrmals über 220km/h, wäre man langsamer gefahren (bis 160km/h) wäre der durchschnittliche Benzinverbrauch bei beiden sicher einiges tiefer.
Es ist doch eigentlich egal, ob grosse Autos dreckiger, laermiger, gefaehrlicher oder was weiss ich was sind als ihre kleineren Artgenossen. Das Problem ist eines mit einer viel groesseren Tragweite:
Mobilitaet ist zu billig!
Und das trifft auch auf Flugzeuge und den Transport mittels Schiffen insbesondere zu. Und der Grund fuer den zu tiefen Preis ist, dass – wie leider so oft – die externen Kosten nicht adaequat abgedeckt werden. Fossiler Treibstoff ist zu billig, da die wahren Kosten, die das Verbrennen ebendieses verursacht, nicht entsprechend verrechnet werden (koennen). Kostet der Liter Benzin mal 10 Franken, dann gehen die Probleme fast von alleine (natuerlich kommen dann andere).
Drum frohlocke ich innerlich mit jedem Dollar, den der Oelpreis hoeher klettert (ich weiss, dieses Mal ist ein Nachfrage- und nicht ein Angebots-Schock Grund fuer die hohen Preise, aber diese Diskussion ginge jetzt doch etwas zu weit…)
@LeChefe
Hör doch auf von wegen “Externen Kosten internalisieren”.
Na klaro werden die negativen extern anfallenden Kosten (wie z.B. Lungenkrebs, Verkehrsunfälle, Waldsterben, Umweltverschmutzung, Treibhauseffekt etc.) nicht durch den Spritpreis gedeckt. – Aber eine solche Rechnung ist auch kaum machbar (zumindest für einen Oekonomen, der etwas von Zahlen versteht).
Du freust Dich, wenn der Oelpreis steigt? Ich mich nicht, denn leider ist unsere Wirtschaft (noch) sehr vom Oel abhängig. Wenn der Preis weiter steigt und die Ost-Personenfreizügikeit angenommen wird, werden viele Leute ihren Job verlieren. -> und demnach auch weniger Geld für die Mobilität ausgeben können. Aber bringt es das?
@Pete
angst vor etwas konkurrenz aus dem osten? vielleicht verdienst du einfach etwas zuviel…
deiner theorie nach muesste die schweiz und die ganze weltwirtschaft in der absoluten rezession stecken. bis vor kurzem hatten wir noch barrel preise um 20usd. jetzt sind wir schon fast bei 70 und trotzdem waechst die weltwirtschaft fast ununterbrochen, inklusive schweiz. komisch.
und zur mobilitaet: gewisse leute erachten es mittlerweile als menschenrecht fuer ein paar franken nach london und fuer 1000 franken nach asien und zurueck fliegen zu koennen. hallo? es ist es nicht, jeder vielflieger (ich bin auch einer) verpesstet die luft deutlich mehr als ich mit einem SUV in einem Jahr zustande bringe. davon wie dreckig schiffe sind moecht ich gar nicht erst erwaehnen.
und nochmal, wenn wir weiterhin so viel fuer oel zahlen muessen, finden wir von ganz alleine alternativen und sparsamere produktionsmethoden und fahrzeuge. preise sind schon was schoenes…
Wer über den hohen Erdölpreis frohlockt, könnte in ein paar Monaten leicht weinen. Nicht nur zum Verbrennen in Autos ist das Erdöl gedacht, man findet es in zig-tausend produkten die wir tagtäglich brauchen.
Aber eben….die Grünen haben noch nie vernetzt gedacht…sondern höchsten bis zum grünen Brett vor ihrer Nase…
Von wegen vernetzt denken, kommt es immer drauf an, mit wem man vernetzt ist. Kann doch eine solche Vernetzung eine schlimmere Wirkung haben als das kritisierte Brett vor der Nase. Bekanntlich braucht man Netze um etwas einzufangen. Also lieber ein Brett vor dem Kopf welches schell weg ist, als in einer Vernetzung zu hängen. Bleibt die noch Frage, sind vernetzte noch fähig selber zu denken?
Buchtipp: Empfehlen kann ich von Gomez/Probst; “Die Praxis des ganzheitlichen Problemlösens”, bzw. “Die Kunst vernetzt zu denken”. – Wäre auch etwas für die Befürworter der Ost-Personenfreizügigkeit!
@ pete: Nicht alles was Zwerg Zwack von der HSG rauslaesst, ist auch wirklich wichtig. Habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das so viele Sachen enthaelt, welche ich bereits wusste (abgesehen von Herrn Gross’ Buch zur Mutlioptionsgesellschaft).
Und ob Herr Gomez wirklich so vernetzt gedacht hat, als er die Matrix-Organisation bei der ABB eingfuehrt hat?
Vielleicht zeichnest Du Dir mal ein Netzwerk zur Personenfreizuegigkeit auf, machst eine Nutzwertanalyse und publizierst die Ergebnisse hier, wuerde mich also interessieren…
Ja eben, die einseitige Abhängikeit von einem Gut wie Erdöl kann nicht die massgebende wirtschaftliche Basis sein. Wenn der Erdölpreis steigt werden alle Ölprediger endlich zum Umdenken gezwungen.
Ja sowas würde ich auch gerne in Wien aufziehen. Hat jemand eine Beschreibung der Ventilkappen? Die müssen ja einen Nippel oder ähnliches drinnen haben, damit der Ventilbolzen heruntergedrückt wird und die Luft entweichen kann.
Sowas kann man auf LKW’s auch erweitern, weil es eine Zumutung ist, was uns hier (Wien) jeden Tag an LKW-Lawinen zugemutet wird. Und es wird schlimmer und schlimmer…
Ist ja eigentlich direkt ein Wunder, dass K51 sagt “ohne es zu beschädigen”. Was ein ganz direkter Aufruf zur Gewalt ist. Der Autor ist wohl ein grüner Öko-Terrorist, oder was? Es reicht wohl noch nicht, dass im Raum Paris Menschen, Häuser, Autos etc. bereits zu Hunderten abgefackelt wurden? Mein lieber K51, sie sind ganz einfach ein Krimimeller. Was würden Sie wohl jammern, wenn man Ihnen mal einfach nur so zum Spass die Luft ablassen würde? Wohl nicht ganz dicht, oder?
Lieber Poltergeist, vorab: ich sympathisiere nicht mit den Randalen in Frankreich. Sie vermischen hier zwei voneinander unabhängige Geschehnisse. Die Kids aus den Banlieues sind nicht dieselben, die Luft aus 4×4 entweichen lassen.
Was sagen sie dazu wenn ihre Kinder an Folgen der zunehmenden Luftverschmutzung erkranken? Wie komme ich verdammt nochmal dazu für das perverse Fahrvergnügen (suv’s) und die Profitsucht (LKW-Lawinen, statt Bahn) anderer, drauf zu zahlen? Wieso muß ich die tägliche Belästigung hinnehmen und darf mich nicht wehren? Wenn ihnen Tag für Tag die Luft zum atmen genommen wird, wenn sie jeden Morgen auf der Straße stehen und die Luft nicht atembar ist, weil sie einfach nur noch nach Abgasen stinkt, dann werden sie sich auch wehren wollen.
Darüber sprechen hat nichts geholfen, das haben wir jahre lang versucht. Es hat nichts gebracht, es ist nur noch schlimmer geworden. Es scheint die Zeit gekommen zu sein, Taten folgen zu lassen.
Lieber K51,
Wehren darfst du dich, aber mach es doch mit legalen Mitteln. Mit dem Luft herauslassen ärgerst und provozierst du, aber es wird dann wohl noch rücksichtsloser gefahren.
Wenn du wirklich etwas erreichen willst, musst du dich halt für Wohnstrassen, für Flanierzonen, für Steuererhöhungen bei SUV’s, etc. einsetzen. Als Kleinkrimineller machst du mir hingegen überhaupt keinen Eindruck.
k51: da muss du nix bauen, kann man kaufen. da kannst du die nadel in der mitte rausdrehen und schwupps ist die luft draussen, aber egal
das du dich überlastwagen beschwerst… schonmal ein einkaufzentrum mit direktem güterbahnhofanschluss gesehen? nicht? merkwürdig.. wie osll dann bloss die ware in den laden kommen? mit pferd und kutsche?
ich machs kurz: du bist einfach ein idiot.
Nanana Sense, immer schön anständig bleiben.
k51 hat insofern Recht, dass heute leider ein Trend festzustellen ist, dass Güter auf die Strasse gehen ansstatt auf die Schiene (hat viele Ursachen) Und dass halt viele Lastwagen immernochnicht mit Partikelfiltern ausgerüstet sind, für mich also direkt Krebsgefährdend. Das ist nicht nur Sachbeschädigung, sondern Körperverletzung. Da darf man sich tatsächlich wehren…
jawollll, Lastwagenfahrer machen sich nicht nur der Körperverletzung schuldig, sondern der eventualvorsätzlichen Tötung, das schlechte Luft auch töten kann. Deshalb ist es mehr als legitim jedem Lastwagen die Luft raus zu lassen. Gleichzeitig bin ich so konsequent, dass ich nie in einem Super-Center einkaufe, sondern nur beim Bauern.
Nö, der Lastwagenfahrer kann nichts dafür, aber der Giezendanner, der schon.
Schon lustig, wenns um deine Gesundheit geht, nimmst du den ganzen Dreck locker, verteidigts ihn noch. Wenn es aber um die Luft in einem Pneu geht gehst du an die Decke. Ist dir dein Körper so wenig wert?
Nein ist sie ihm wahrscheinlich nicht.
Es ist aber grundlegend, dass er sich freiwillig dem ach so tödlichen Feinstaubpartikeln aussetzt ohne Atemschutz was auch immer. Er macht dies also aus eigenem Wille.Wem die eigene Gesundheit so wichtig ist, könnte ja auch daheimbleiben.
Aber die Luft aus den Pneus lassen ist Beschädigung von fremden Objekten.
Oder würdest du dich nicht ärgern, wenn dir jemand bei deinem Velo (:-)) die Luft rauslässt?
Also lasst doch den erdnanu in Ruhe
Es ist schon seltsam:
Personen wie “Sandro” enervieren sich über Leute, die geringfügig die Geschwindigkeitsbegrenzung übertreten (also z.B. 54 km/h anstelle von 50 km/h).
Andererseits heissen sie es gut, wenn Personen die Luft aus Reifen von Geländewagen lassen. Sie finden das lustig und sind traurig, dass es das noch nicht in der Schweiz gibt.
Doch was ist gefährlicher? 54 km/h statt 50 km/h zu fahren oder mit halb Platten Reifen???
Personen wie “K51″ wissen ja scheinbar nicht einmal, wie man bei einem Pneu die Luft ablässt. Also ist davon auszugehen, dass sie vielleicht nur die Hälfte der Luftmenge ablassen und der Besitzer des Geländewagens das nicht merkt. Nun fährt er dann mit 120km/h auf der Autobahn und plötzlich Platz der Reifen. Die Flanke bricht weg und das Fahrzeug beginnt zu schleudern. – Lustig, nicht!?
Mit dem Luftablassen gefährdet ihr doch die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges, bzw. diverser Menschen! Das ist kriminell, nicht lustig. Fertig!
Man kann behaupten, dass Auto fahren gefährlicher ist als zu Fuss zu gehen. Dadurch, dass auf einer Strasse Autos auf Fussgänger treffen, ist es aber risikoreicher geworden zu Fuss zu gehen.
Die Freiheit des Autofahrers schänkt die Freiheit des Fussgängers ein, erhöht das Risiko des Fussgängers schwer verletzt zu werden.
Für die Einschränkung elementarer Freiheit und für die erzwungene Übernahme eines Risikos, erhält der Fussgänger bisher keine Entschädigung. Mal ganz abgesehen von den giftigen Abgasen.
Dass Jugendliche ein geschärftes Auge für Unrecht entwickeln und zuweilen, dafür auf die Barrikaden gehen, ist kein neues Phänomen. Neu ist hingegen die Tatsache, dass die ganze westliche Welt mittlerweile so abhängig von Erdölprodukten ist, dass die nur noch vereinzelte Bürger einen neutralen Standpunkt einnehmen können.
es ist immer gefährlich, wenn man den eigenen Standpunkt als neutral bezeichnet.
Das Autos die Luft verpesten und wohl zu billig wegkommen trifft zu. Als Fussgänger sind die Autos unangenehm. Eine direkte Gesundheitsschädigung sehe ich aber nicht. Zum Glück können sich die meisten Erwachsenen und Kinder nach wie vor ohne Sorgen zu Fuss hinaus wagen. Schauen wir doch einfach, dass dies auch so bleibt (in den Pariser Vorstadten ist es leider nicht so).
komm komm sense, ich beschimpf dich hier auch nicht.
Und das Argument der Güterverteilung zieht überhaupt nicht, weil es gab zB. in Ö keinen sprunghaften Bevölkerungsanstieg, sodaß mehr Güter transportiert werden mußten. Vor 10-15 Jahren war Österreich ja auch nicht unterversorgt, da war ja auch jedes Geschäft mit allem komplett bestückt, warum war da nicht jede rechte spur mit LKW’s voll? Ganz einfach, weil die damalige Regierung den Schienenverkehr gefördert hat, weil da die Tiere nicht von Land A in die Schlächterei in Land B und dann weiter in die Wurstfabrik in Land C befördert wurden. Und das alles per LKW.
Und die Zunahme an LKW-Kolonen, an sinnlosen verblasen von fossilen Brennstoffen durch rücksichtslose suv’ler ist sehr wohl körperverletzung. Und dann kommen irgendwelche idioten und jammern, daß die Überschwemmungen zunehmen, bzw. überhaupt Umweltkatastrophen (abgesehen von Erdbeben, Tsunamis, uä. logischer weise). Wohin soll den das ganze Wasser wenn es abschmilzt? In den Weltraum? Auf der einen Seite fest Benzin verblasen und auf der anderen jammern.
Ich lasse kein Luft aus reifen raus, würde es aber gerne, in Anbetracht meiner derzeitigen Wut.
Ein Autofahrer, der mit 4 platten Reifen losfährt möcht ich mal sehen. Der wäre ein dirketer Kandidat für den Darwin’ Award.
rofl k51
möglicherweise kein sprunghafter anstieg der bevölkerung, aber ein starker anstieg des konsums und der vielfalt der angebotenen produkte.
und äh sandro, machste von jetzt an alle laserdrucker kaputt weil die partikelbelastung so immens ist (eniges grösser wie bei einem auto)?
Lieber K51
Du scheinst genau wie Herr Georg Meier keinerlei Mitschuld an der Umweltverschmutzung zu tragen. Siehst immer nur die ach so bösen Anderen!
Kein normaler Mensch findet “Umweltverschmutzung” gut. Aber sie ist einfach Realität.
Es gibt so viele Menschen, die schauen in ihrem eigenen Umfeld, dass sie die Natur so wenig als möglich belasten.
Autos die Luft abzulassen ist doch keine Lösung. Das ist grober Unfug, den ich als zehnjähriges Kind gemacht habe.
Schau doch einfach für Dich selber! Flieg nicht mehr in den Urlaub, sondern mach eine Fahrradtour. Kauf keine Würstchen die durch die Länder A bis C gewandert sind. – Mach doch einfach etwas sinnvolleres, als Autos zu beschädigen!
Pete, ja – des weiteren gehen gewisse Autofahrer mit Ihrem Gefährt eine stärkere emotionale Bindung ein als mit Mit-Menschen.
Weil der Asthma-Schaden an einem unbekannten Kind, etwas abstraktes ist, aber weh oh weh hat der pneu meines peugeot-babies ein bobolein. tiefe betroffenheit…
erdnanu … keine Schäden wegen Abgasen? – Asthma, Heuschnupfen, usw. Lungenkrebs, Krebs allgemein…
Autofahrer – Zeit dass wir Eure Goldenen Kälber schlachten!
@Georg Meier:
Ich habe nicht gesagt, Autofahren verursacht keine Schäden, sondern, dass du sie im Einzelfall nicht nachweisen kannst.
Sonst hätte der Autofahrer ein Problem:
100’000 km Autofahren = 1 Mio Entschädigung für geschädigte Bäume, 1 Mio Entschädigung für Atemwegerkrankungen, 100’000 Entschädigung für verdreckte Wäsche, 10 Mio Genugtuung für Fussgänger wegen Einschränkung der Lebensfreude.
Die von dir propagierte Selbsthilfe (Pneu stechen etc.) ist kindisch und führt im Gegenteil zu mehr Umweltverschmutzung. (Die brennenden Autos in Paris sind nicht sehr ökologisch).