Ozongrenzwerte weiterhin im dunkelroten Bereich, die Rangliste
Hier die heutige Ashtma, Keuchhusten und Atemwegserkrankungsrangliste:
- Härkingen: 168
- Zürich: 166
- Lägeren: 165
- Chaumont: 160
- Rigi-Seebodenalp: 156
- Tänikon: 146
- Dübendorf: 145
- Lausanne 135
Lugano: 216, Magadino-Cadenazzo: 184, aber diese Verschmutzung wird ja, gemäss der landläufigen Meinung, aus dem bösen Italien ins Tessing gewindet…
Ozon in Mikrogramm pro Kubikmeter, der Grenzwert liegt bei 120
präsentiert vom BUWAL
Besonders Kinder und Sportler “freuen” sich deshalb auf:
- Reizungen der Schleimhäute wie Augenbrennen, Kratzen im Hals, Druck auf der Brust und Schmerzen beim tief Einatmen
- Entzündungsreaktionen in den Atemwegen bis in die Lungen
- Eine messbare vorübergehende Einschränkung der Lungenfunktion
- Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit
- Verstärkung der Reaktion der Luftwege auf andere Reize (weitere Luftschadstoffe wie zum Beispiel Schwebestaub (PM10) sowie Pollen, Milben usw.)

Als ich heute um 12:10 eine Sms bekommen habe, freute ich mich schon darauf. Da ich erfahren musste, dass diese von der Stadt Zürich ist und sie mir mitteilte, dass die Ozonwerte schon wieder überschritten worden sind, legte sich mein Enthusiasmus sogleich wieder.
“Verstärkung der Reaktion der Luftwege auf andere Reize (weitere Luftschadstoffe wie zum Beispiel (…) Pollen, Milben usw.)”:
Ja, genau. Meine Augen brennen und ich niese, dass es eine Freude ist und dass ich beinahe versehentlich ein zweites Cetallerg (Generikum von Zyrtec) eingeschmissen hat, da das erste ganz gegen seine Gewohnheit seine Wirkung versagt. 166/120 = 138%, 216/120 = 180%!
Warte nur darauf, bis der Grenzwert ein bisschen heraufgeschraubt wird (so ähnlich, wie es mit den Verspätungen der Züge gehandhabt wird), mit dem Argument, dass die in Athen und Los Angeles ja auch nocn leben. Dann stehen wir wieder etwas besser da.
Also wirklich, ihr seid doch Jammertaschen! Wo liegt denn eigentlich das Problem? Die Politiker reden momentan doch lieber von der Feinstaubbelastung und werden wohl bald ein paar Gesetze und Grenzwerte erlassen, die dann wiederum kein Schwein kümmern…
Manchmal verstehe ich Greenpeace, wenn sie aus lauter Verzweiflung Strassen blockieren.
Hatte heute auch so militante Gedanken, als ich um 11.30 Uhr vom Joggen nach Hause kam und unter der Dusche husten musste. Aber he, ich böser Mensch bin ja selber schuld, wenn ich bei diesem Wetter draussen Sport mache! Nächstes Mal nehme ich das Auto und gehe ins Fitness-Zenter aufs Laufband…
Ich bin mir sicher, die Umweltbelastung hat zu tun mit der Zunahme der Bevölkerung in der Schweiz (in etwas geringerem Umfang natürlich auch mit übermässigem Verbrauch der einzelnen Personen). Dagegen kann man etwas machen 1. Einwanderung begrenzen (schwierig), 2. Verbrauch der Personen begrenzen (noch schwieriger; wie ich mich kenne fahre ich genausoviel, auch wenn der Treibstoff dreimal so teuer wird), 3. umsteigen auf weniger belastende Energieträger (unmöglich; es gibt keine grossen Dodge Pickup Diesel wie ich einen fahre mit Elektroantrieb, auch sind Atomkraftwerke nicht so akzeptiert – und ich habe Angst vor dem Energieträger Gas, weil immer wieder Zeugs in die Luft fliegt).
Ich persönlich würde aus diesen Varianten die Variante 1 auswählen, weil die Varianten 2 und 3 einfach nicht richtige Alternativen sind, da ich mein Hobby aufgeben müsste, damit es der Umwelt wirklich etwas bringen würde.
Leute, welche grosse Freude am Bahnfahren haben und fasziniert sind von der Eisenbahn könnten natürlich, ohne dass es sie in ihrem Hobby einschränkt die Varianten 2 oder 3 wählen.
Man könnte auch Schweizer Autofahrer ausschaffen…
Das mit dem Ausschaffen von schweizer Autofahrern wäre aber eine sehr dumme Idee – man hätte niemanden mehr zum Abzocken. Irgendjemand muss ja die Bahn finanzieren!
Schon die Indianer in den USA wollten die Eisenbahn nie.
…man könnte die Raser aus dem Ostblock ausschaffen…
Und was machst du mit den Schweizer Rasern?
Und die Arbeiter auf den Strassenbaustellen müssen ohne Hitzepause weiterackern. Da sind sicher etliche Nationalisten froh, dass die zu 99% aus dem Ausland kommen.
Auch Bauern sind froh über Feldsklaven aus dem Ausland.
Kannte einen Fall, da hat die Asylantenzentrale ein paar Asylantinnen an einen Bauern verschachert.
Die mussten dann für Fr. 5.- (fünf Franken) pro Stunde auf dem Feld malochen, Getränke und Verpflegung wurden NICHT zur Verfügung gestellt. Auch das Bahnbillet über vier Stationen wurde NICHT vergütet. Halbstündiger Fussmarsch von der Bahnstation zum Feld inbegriffen.
(Der Agrarier benützte den Merc…na klar doch)Mittagspause ohne Schatten auf dem Feld !.
Der “Lohn” wurde erst nach DREI Monaten und mehrfachem Insistieren ausbezahlt.
Sogar mir als Asylanten-Skeptiker sträubten sich die Haare ob diesem krassen Missbrauch und ich hätte mir diesen arroganten und selbstherrlichen Agrarier gerne mal vorgeknöpft.
Wir Landwirte bezahlen unsere Angestellten grosszügig. Nur weil du offenbar ein Gegensätzliches Beispiel gesehen hast, heisst das noch lange nicht, dass dies Usanz ist. Im übrigen jammerst du ja immer über die hohen Nahrungsmittelpreise. Ja, was willst du jetzt: Möglichst billig fressen und gleichzeitig uns Landwirten die überteuerten und unfähigen Schweizer Gehilfen aufzwingen, wenn sie sie überhaupt gäbe.
Am Abend mit Feldherrenblick den 6m2 grossen Vorgarten im REFH auszuloten und Wirtschaftspolitik machen wollen – na ja- das passt irgendwie nicht zusammen.
Das ist ja nur ein Besipiel unter vielen. Deine Seeländer Kollegen die Jahr für Jahr für die Ernte “Praktikanten” aus Polen “anstellen” sind weiter Beispiele.
Ich muss schmunzeln über den Begriff “Landwirte bezahlen Angestellte grosszügig”. Besser wäre : “Landwirte beuten Knechte mächtig aus”.
Schön wenn die Agrarier endlich lernen was Wirtschaftspolitik ist. Nämlich genau das Gegenteil von was sie bisher getan haben, und von der Subventionsmafia mächtig profitiert haben.
Sich dem weltweiten Wettbewerb aussetzen und tatkräftig handeln. Nicht mit Traktoren nach Bern fahren und randalieren. Der Geldhahn dort oben wird jetzt sukzessive zugedreht.
Übrigens, über die hohen Nahrungsmittelpreise jammere ich nicht allein, sogar der Gastro-Brentel nennt Zahlen :
Fünfhundert Millionen Franken pro Jahr zahlt die CH-Hotellerie an Mehrpreisen für Nahrungsmittel, verglichen mit EU-Preisen. So landet also locker eine halbe Milliarde in den Taschen der Agrarier. Ohne Anstrengung und mit Staatsschutz.
[...] Gute Idee von Chrigi Hug: Das erfolgreiche Konzept der Warnhinweise auf den Zigarettenschachteln direkt auf weitere gefährlichen Produkte wie Autos übertragen. Immerhin sind 2004 auf den Schweizer Strassen 509 Menschen getötet und 5500 schwer Verletzt worden. Auch die Emissionen des Strassenverkehrs wie Feinstaub oder Ozon, sind für nicht wenig Krankheiten mehr oder weniger direkt Verantwortlich. Genug Gründe, die Benutzer vor den Gefahren zu warnen, nicht? Abgelegt unter: Ökoterror Tags: Warnung, Verkehr, Emissionen — Sandro @ 16:03 [...]