Ozongrenzwerte in elf von sechzehn Messtationen massiv überschritten
Heute Sonntag zeigt die Ozontabelle des Buwal einmal mehr erschreckende Werte an. Nicht weniger als elf der sechzehn Messtationen melden Überschreitungen des zulässigen Grenzwertes. Die beiden Ozon-Spitzenreiter Lugano und Magadino kommen dabei auf den gefährliche Wert von 200 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft. Was passiert wenn es dermassen viel Ozon in der Luft hat?
Bereits ab 80 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft bekommen einige Menschen ein Kratzen im Hals, Augentränen und leiden unter Kopfschmerzen und abnormer Müdigkeit. Ab 120 Mikrogramm kann Ozon zu inakzeptablen Einbussen der Lungenfunktion bei Kindern und Sportlern führen. Spätestens ab Werten von 180 Mikrogramm verursacht Ozon Entzündungen der Atemwege, fördert allergische Reaktionen und führt zu einer Zunahme von Asthmaanfällen.
(Quelle: Greenpeace)
Einige Vorschläge was man selber lokal tun kann um die Ozonkonzentration nicht weiter zu erhöhen:
- Verzichten Sie wo immer möglich aufs Auto
- Reisen Sie per Bahn, nicht per Autobahn
- Tempo 80 auf Autobahn
- Verzichten Sie auf Zweitaktmotoren (Rasenmäher, Töffli)
Weitere Informationen zum Thema Ozon: Greenpeace, ozonok.ch

Dafür danken wir den Italienern, die ihren gesamten Dreck via Südwind ins Tessin verfrachten.
Auch wenn alle cari Ticinesi zu Fuss unterwegs wären, würde sich am Ozonwert nichts ändern.
P.S. Die ungereinigten Abwässer im Einzugsgebiet des Po fliessen direkt in díe Adria.
Auch heute wieder wurden in der Stadt Zürich die Grenzwerte überschritten. Mein Arzt hat mir kürzlich erzählt, er habe eine enorme Zunahme an über kopfschmerzenklagenden Patienten. Gemacht wird allerdings nichts, obwohl wir alle wissen, wie schädlich Ozon, Feinstaub (etc) ist.
Ach AlphaPapa. Ich gebe dir recht, die Italiener sollen uns keine Vorbilder sein, aber bevor wir sie beurteilen, sollten wir ersteinmal unsere Emission zurückschrauben!
Bezüglich Emissionen sind wir Weltmeister. Das will heissen, wir haben unsere Emissionen auf ein minimales Mass zurückgeschraubt und sind immer noch weiter am zurückschrauben.
Beispiel 1: 100% aller Abwässer geklärt
Beispiel 2: Keine Kerhrichtdeponien sondern Recycling oder KVA
Beispiel 3: Keine Thermischen Kraftwerke
Beispiel 4: Härteste Vorschriften für Diesel und Benzinfahrzeuge
usw.usw
Man kann nie ausruhen, aber man muss sich von den grünen Fundamentalisten sicher nicht ein schlechtes Gewissen einimpfen lassen. Oder anders gesagt, der Oekoterrorismus findet hier in der Schweiz sicher keinen Nährboden.
Benzinpreis um 70 Rp. der Liter erhöhen, warum ist das denn sooo schwierig? Tja, weil es Wählerstimmen kostet, so ist das mit dem an der Macht bleiben wollen.
Andererseits titelte der Blick vor 2 Tagen sinngemäss: “Benzin bald 1.65, nehmen sie unser Feriengeld weg?”
Ein klares Indiz also, dass Herr und Frau Durschnittsbünzli langsam an die Schmerzgrenze gelangen. Gut so!
Nun können wir nur hoffen, dass sich der Barrel von heute 59$ auf ca. 80$ erhöht und dort einpendelt. Die Umwelt dankt es uns.
@guadour
Uhuhuh! Da ist aber ein boeser Sozi-Mozi am werk!
Die Arbeiter vertreten wollen und dann solchen scheiss ablassen:
“Ein klares Indiz also, dass Herr und Frau Durschnittsbünzli langsam an die Schmerzgrenze gelangen. Gut so!”
Jaja, ich weiss schon lange, dass sich die Sozialdemokraten noch nie um das Volk gekuemmert haben.
Aber dafuer gibt es ja die SVP. Zum Glueck.
Externe Kosten der Mobilität sollen einfach internalisiert werden, will heissen: Wer sich mit welchem Verkehrsmittel auch immer fortbewegt, soll die damit verbundenen Kosten wie solchen für Heilung oder IV-Renten für Unfallopfer, für die Folgen der Klimaerwärmung (Überschwemmungen usw.; CO2-Ausstoss!), für die Wertminderung von Liegenschaften wegen der Lärmbelästigung, für den nötigen Unterhalt von Verkehrswegen usw. anteilsmässig tragen.
Die Forderung der Kostenwahrheit stammt übrigens nicht von grüner Seite, sondern ist viel älter (geprägt wurde der Begriff von Adam Smith, 1723-1790) und ein urliberales Anliegen: Volkswirtschafter aller Länder bezeichnen sie als die wohlbringende, unsichtbare Hand des Marktes. Allerdings ist sie eine Idealvorstellung, zu mächtig sind die Kreise (Flugzeug-, Automobil-Industrie), welche sie nach Kräften zu verhindern trachten.
Aus diesem Grund muss wohl oder übel der Staat eingreifen und der Gerechtigkeit mittels Umverteilung etwas auf die Sprünge scheiden: Dem Immissions-Ausschütter etwas Geld abknöpfen und dieses dort reinvestieren, wo bereits Schaden angerichtet wurde oder solcher verhindert werden soll. Die unsichtbare Hand kann nur funktionieren, wenn sie mit langen Fingern ausgestattet ist…
Wie so oft, scheiden sich die Geister genau hier, wenn es um die Umsetzung von grundsätzlich allgemein anerkannten Postulaten geht. Aber es gibt ja Mittel und Wege, welche bereits breite Anerkennung finden, wie z.B. Schadstoffbörsen.
Dein Vorschlag wuerde doch nur die Arbeiter treffen! Wer koennte es sich bei all den Abgaben noch leisten, ein Auto zu fahren? Die Reichen. Du willst also die, die es am wenigsten verdienen strafen? Und auch wenn wir Schweizer solch ein System einfuehren wuerden, waere der Effekt gleich Null. Die Amis und die Chinesen waeren da nie dabei. Und auch wenn eine Grossmacht mitmachen wuerde, dann muesste sie alle Laender, die nicht kooperieren einnehmen und richtig regieren lassen. Doch das wuerde dann ja von deinen pazifistischen Freunden verhindert.
Also, der Weg ist klar: Steuern senken und abwarten. Bald bricht sowieso der 3.Wk aus und ein paar Milliarden Menschen werden vernichtet. Dann ist das Problem im Vergleich zu anderen auch nicht mehr so schlimm.
Es ist mir egal, ob meine Eltern sich nach wie vor ein Auto leisten können. Es ist mir allerdings wichtig, dass sie nicht schlechte Luft (und bitte schaut der Realität ins Auge, die Verschmutzung ist zu gross!) einatmen müssen. Ich glaube, es müssen Prioritäten gesetzt werden.
Marc
Dieses Geschrei um die Luftverschmutzung bereitet mir Kopfschmerzen. Das Problem sind nicht die umweltfreundlichen Autos in Westeuropa oder in den USA, es sind die Oststaaten wie Russland, Polen usw. zusammen mit Asien (Japan ausgenommen) und Suedamerika die die Luft verschmutzen! Nehmt den Leuten diesen veralteten Schrott, den sie Auto nennen weg! Dann waere das Umweltproblem geloest. Natuerlich muessten wir dann noch die USA aus dem Verkehr ziehen, die produzieren auch viel zu viel Dreck.
Also, Autos weg (ueberall, ohne Westeuropa) oder kein Benzin und kein Gas mehr! Auch keine Kohle, diese Thermischen Kraftwerkee sind auch sehr schaedlich! Aber bitte auch keine AKW bauen lassen, ich will dort vielleicht mal in die Ferien.
@Z47: Was ist das für ein Trottel, die Forumteilnehmer als Pazifisten zu beschimpfen und im gleichen Atemzug einen 3. WK zu prognostizieren?? Offenbar hofft “dieses Mensch” auf einen 3. WK, da er sich selbst nicht zu den Pazifisten zählt. Der Typ sollte sich dringends psychiatrisch behandeln lassen.
Möglicherweise hast du eine zuhohe Dosis Ozon abgekriegt. Migräne ist eine der möglichen Wirkungen von Ozon.
@ quadour
Haha, jetzt ist das Wort ‘Pazifist’ schon eine Beleidigung? Wir immer besser und immer mehr nach meinem Geschmack. Mit “deinen pazifistischen Freunden” habe ich eigentlich bhota70 gemeint, aber egal.
Ich hoffe nicht auf den 3.Wk aber kommen wird er bald, dessen bin ich mir sicher.
Und JA, ich zaehle mich nicht zu den Pazifisten.
@ Sandro
Vielleicht war es das Ozon, glaube aber eher das Bier;-)
als das Thema “OZON” noch nicht in der Öffentlichkeit diskutiert wurde (70/80-Jahre) und schon dazumal die Werte massiv überschritten wurden, habe ich mich im Hochsommer immer gewundert, warum ich so ein Krazen im Hals habe und vermehrt an Kurzatmigkeit leide (bin Asthamtiker). Ich kam anno dazumal nicht darauf, dass es an diesem verdammten Ozon lag. Wie sollte ich auch.
Schade, dass man seither nichts, aber auch gar nichts gelernt hat
@Z47
“umweltfreundlichen Autos in Westeuropa oder in den USA”
1.egal wie wer wo was, Autos sind nicht umweltfreundlich…
“es sind die Oststaaten wie Russland, Polen usw. zusammen mit Asien (Japan ausgenommen) und Suedamerika die die Luft verschmutzen!”
2. ich find es immer süss, wenn man alle Probleme anderen, am besten Staaten die weit weg sind oder Leuten, die sich nicht verteidigen können, in die Schuhe zu schieben… Für die Verschmutzung der Luft hier in der CH sind WIR in erster Linie die Verursacher! Aber in einem Punkt haste schon recht, man muss das Problem global angehen, und wenn da grosse Indusrtiestaaten nicht mitmachen, ists problematisch.
“Nehmt den Leuten diesen veralteten Schrott, den sie Auto nennen weg! Dann waere das Umweltproblem geloest.”
3. nein, NEIN! Das Problem wäre nicht gelöst, es gäbe bloss ne Menge neue (zB noch mehr Migration, das magst Du bestimmt noch weniger…)
“Also, Autos weg (ueberall, ohne Westeuropa) oder kein Benzin und kein Gas mehr! Auch keine Kohle, diese Thermischen Kraftwerkee sind auch sehr schaedlich! Aber bitte auch keine AKW bauen lassen, ich will dort vielleicht mal in die Ferien.”
4. Haha, du machst mir Spass…
“Jaja, ich weiss schon lange, dass sich die Sozialdemokraten noch nie um das Volk gekuemmert haben.
Aber dafuer gibt es ja die SVP. Zum Glueck”
5. Oja, die SVP, sehr repräsentativ für alle Arbeiter… (Wie ging das nochmals? Bauernpartei??) Als ob die Arbeiter all die teuren Subventionen für die Landwirtschaft bezahlen wollen…
“Also, der Weg ist klar: Steuern senken und abwarten. Bald bricht sowieso der 3.Wk aus und ein paar Milliarden Menschen werden vernichtet. Dann ist das Problem im Vergleich zu anderen auch nicht mehr so schlimm.”
6. Huch, ein Fatalist. Irgendwo kläglich, wenn man auf einen 3. Weltkrieg warten muss, um seine Probleme zu lösen. Kommt wohl aus der Haltung, wenn man selbst nicht bereit ist, selbst einen Finger dafür zu krümmen.
“Und auch wenn eine Grossmacht mitmachen wuerde, dann muesste sie alle Laender, die nicht kooperieren einnehmen und richtig regieren lassen.”
7. Kein Wunder, sprichst du von einem 3. Weltkrieg…
PS: Pazifist ist kein Schimpfwort, im Gegenteil:
Ich bin Pazifist, und stolz drauf!
Gruz Süchu
[...] Ozongrenzwerte in elf von sechzehn Messtationen massiv überschritten [...]