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Ozon-Alarm: Sofortmassnahmen gefordert!

Seit sechs Tagen ist der gesetzlich zulässige Grenzwert von schädlichem Ozon in weiten Teilen der Schweiz zum Teil massiv übertreten worden. Doch die Verantwortlichen, insbesondere der Bundesrat, foutiert sich um nötige Sofortmassnahmen. Er hat sich über ein Jahr Zeit gelassen, auf eine entsprechende Anfrage zu antworten. Doch die lange erwartete Antwort spricht den Kantonen die geforderten Kompetenzen ab, bei hoher Luftbelastung die längere Temporeduktionen oder gar Fahrverbote zu verhängen. Dabei wären langfristig wirksame Massnahmen dringend gefordert.

Die BPUK erinnerte daran, dass starke körperliche Anstrengungen im Freien bei hoher Ozonbelastung möglichst vormittags oder nach Sonnenuntergang empfohlen sind. Als freiwillige Massnahmen wurde unter anderem angeraten, Velo zu fahren, zu Fuss zu gehen oder den öffentlichen Verkehr statt des Privatautos zu benutzen. Zwei-Takt-Motoren, Fahrzeuge ohne Katalysator und ältere Dieselfahrzeuge sollten laut BPUK möglichst wenig benutzt werden. Für Hobby und Garten werden elektrische statt benzinbetriebene Geräte befürwortet.

(Quelle: AP)

Jeden Sommer dasselbe, ohne das etwas dagegen unternommen wird. Die Leidtragenden sind die Kinder und alten Menschen, welchen die hohe Ozonbelastung besonders zu schaffen macht. Fazit: nur die grössten Egoisten fahren bei diesen hohen Ozonwerten noch mit dem Privatwagen zur Arbeit!

Diskussion dazu im Diskussionsforum:

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 14. Juni 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

39 Kommentare zum Artikel “Ozon-Alarm: Sofortmassnahmen gefordert!”

  1. Chevy am 14. Juni 2006 um 12:14

    Zitat:
    “Fazit: nur die grössten Egoisten fahren bei diesen hohen Ozonwerten noch mit dem Privatwagen zur Arbeit!”

    Solche behauptungen können nur von einem Menchen kommen der nicht über seine Ortsgrenzen hinaus denken kann und selber über ein überangebot vom öv verfügt.

    Vom Arbeitsort nach Hause und dann in die Badi, mit dem öv der blanke Horror.
    Abfahrt: 16:34, Ankunft zu Hause 17:43
    Abfahrt richtung Badi: 18:14 ankunft 18:38, dann noch 20min zu fuss.
    Mit dem öv habe ich geschlagene 2.5h!! und komme so gegen 19:00uhr an.
    Mit dem Auto dauert das selbe0.5h – 0.75h je nach verkehr. Komme also im Idealfall schon um 17 Uhr an, im schlechtesten fall um 17:15Uhr.
    Ganz zu schweigen davon das ich nachdem ich mit dem öv wieder nachHause fahre gleich nochmals Duschen kann, da es für die SBB anscheinend ein ding der unmöglichkeit ist S-Bahnen zu klimatisieren.

    Ich finde es Egoistisch von dir das Du von mir verlangst das ich auf meinen Feierabend verzichte nur dafür das Du nicht alleine mit dem öv unterwegs bist.

  2. Georg Meier am 14. Juni 2006 um 12:29

    Chevy: seit wann gilt Autofahren als Menschenrecht?
    Warum zwingst Du uns deine Drecksgase zu inhalieren?
    Offenbar ist es Dir gerade recht, dass wer näher am See wohnt, von Dir vergast wird. Haupsache du hast das fünferli und das weggli und die anderen sollen ruhig an den Abgasen verrecken…

  3. Chevy am 14. Juni 2006 um 12:45

    Ich rede hier nicht vom See, sondern von der mir am nächsten gelegenen Badi (ökologisch und ökonomisch sinvollster weg) von der ich auch die Saisonkarte habe.
    Es währe sicher auch Interessant zu wissen wiviel energie der öv (Zug: Strom und Busse: Diesel) in diesen gut 1.5h verbraucht die er benötigt um mich zu befördern und wieviel energie mein Auto benötigt in dieser halben Stunde.
    Grob gerechnet wird mein Auto zwischen 3 bis 3.5 Liter bleifrei benötigen.

    PS: Ich gehe zwecks erholung in die Badi, am See kann man alles, nur nicht sich erholen.
    Zur erholung gehört Ruhe, was man am See vergessen kann.

  4. LordLevi am 14. Juni 2006 um 12:54

    Jaja, es ist immer wieder schön zu sehen, dass sich vermeintlich tollerante, weltoffene, und was weiss ich noch alles für Menschen, einzureden vermögen. Da ereifern sich ernsthaft Typen über Ozonwerte während in anderen Regionen, zwar dsa böse Ozon kein Problem ist, dafür aber Kinder abgeschlachtet werden. Bemerkenswert, wie dekadent man werden kann, wenn man als Wohlstandskind zur Welt kommt.
    Mit dem Finger auf andere Zeigen, einen auf sozialkritisch machen und ach so engagiert daher reden, aber grössere Scheuhklappen tragen als die der Sünnelipartei. Es lebe die Autosugestion.

  5. Sandro am 14. Juni 2006 um 13:19

    @Chevy
    Du willst in die Badi, dafür sollen ein paar alte und Kinder husten. Das ist nichts als purer Egoismus.

    @LordLevi
    Schweizer Politik-Webseiten dürfen nichts mehr schreiben bevor alle Kriege der Welt beendet sind?

  6. Chevy am 14. Juni 2006 um 13:35

    Dann schlage ich vor Du bleibst zu Hause, auch dein öv ist alles andere als klimaneutral. Auch wegen dem öv husten und sterben leute.

    Ps: Dann bin ich hald ein Egoist in deinen Augen, aber ein Glücklicher. Die Alternative wäre Zu Hause im Garten zu Sitzen und zu Grillen, oder drinnen und mit der Aircondition richtig Energie durchzulassen. In deinen Augen beides auch Egoistisch.
    Hauptsache Du kannst Dich frei bewegen und kannst Dir einreden es sei ökologisch so wie Du es machst.

  7. Chevy am 14. Juni 2006 um 13:41

    @ LordLevi

    Ich bin sogar so tollerant und Weltoffen das ich dieses verhalten von anderen ländern akzeptiere. Andere länder, Andere Sitten.
    Oder willst Du damit sagen das wir alla USA uns dort einzumischen haben und denen sagen wie sie Ihr leben zu führen haben? Was sie Dürfen und was nicht? Hast Du schon eine Liste was wir denen verbieten sollen und was sie weiterhin dürfen solange wir wollen?

  8. LordLevi am 14. Juni 2006 um 13:44

    @Sandro oh nein, nein, natürlich dürfen das Schweizer Politik-Webseiten. Es darf auch über Feinstaub schwadroniert werden, oder über Waldsterben im Oberwallis. Es tut sich da halt einfach die Frage auf, wie viel Gewicht man einer “Politik-Webseite” beimessen soll, wenn über Nichtigkeiten, wie in diesem Fall angebliche Grenzwertverletzungen, palavert wird und nicht in einer sachlich gehaltenen Form, sondern eben in dieser, meiner angeprangerten, ihr-seid-doch-alles-so-verdammte-egoisten Manier.

  9. mad4you am 14. Juni 2006 um 14:31

    Jungs, zuallerest einmal: Es heisst TOLERANT, mit einem ‘l’ …

    @LordLevi: “wie in diesem Fall angebliche Grenzwertverletzungen” – richtig. Für was haben wir diesen ach so lästigen Grenzwert dann überhaupt? Für was haben wir überhaupt Gesetze – die meisten sind doch nur lästig, und “angeblich” bin ich heute auf der Autobahn zu schnell gefahren. Wann ich zu schnell fahre, bestimme immer noch ich und nicht irgendwelche objektiven Polizisten!

    Du kannst gerne eine Inititative starten zur Abschaffung der Ozon-Grenzwerte. Solang solche Grenzwerte aber existieren, sollten die Behörden dafür sorgen, dass diese auch eingehalten werden.

  10. LordLevi am 14. Juni 2006 um 14:56

    @mad4you schade dass der Herr Oberlehrer das Wortspiel, sprich die Anlehnung an das Wort “ToLL” nicht verstanden hat…jaja die Einhaltung der Gesetze ist oberstes Gebot eines Staates. Darum werden auch an der alljährlichen 1.-Mai-Randale so viele verhaftet…aber das ist ja wieder was völlig anderes, oder hast du da etwa auch hartes Durchgreifen gefordert?
    Wie auch immer. Ich geh’ jetzt Golf spielen – trotz überschrittener Ozonwerte, Krieg und Umweltsünden. Vielleicht erstick’ ich heut’ Nacht an einer Überdosis Egoismus.

  11. Georg Meier am 14. Juni 2006 um 15:08

    Levi, wenn es darum geht die Probleme vor unserer Haustüre zu lösen, dann sagen sie “In der dritten Welt sterben Kinder, das bringt doch alles nicht?” und wenn man globale Probleme anpacken will dann sagen sie “warum sollen wir die Probleme der dritten Welt lösen?”
    Das Ozon ist ein giftiges Reizgas (da wird Levi sagen “Früher hat man mit Ozon geheilt” – ich engegne, quecksilber galt auch mal als gesund), Ozon schädigt das Immunsystem, Atemwege, – auch ich bin davon betroffen. Levi, ihre Ignoranz ist zynisch und rückständig.

  12. Chevy am 14. Juni 2006 um 15:33

    @Georg Meier

    Sind ihre Atemprobleme jetzt vom Passivrauchen, von den Abgasen, oder der Industrie? Oder die Abriebpartikel vom öv und Miv? Oder ist das Situativ? könnte auch sein das es vom Kiffen kommt, äh sorry passivkiffen natürlich.
    Am besten sind natürlich alle anderen schuld.

  13. rostlaube am 14. Juni 2006 um 17:03

    Männer, Freunde von der Geister-Auto-Partei, ihr habt einfach gottsjämmerlich geschlafen als sich unbekannte grüne Wissenschaftler unter dem Deckmantel der Unauffälligkeit daran machten, diese Stolperdrähte “Grenzwert” zu spannen, und jetzt haut es euch gnadenlos auf eure Stosstange. Also besser aufpassen jetzt.

  14. Georg Meier am 14. Juni 2006 um 17:50

    @Pete – leider ist jetzt im Sommer massgeblich der motorisierte Individualverkehr schuld. Wenn sie Hilfe brauchen, um ihr Mobilitätskonzept inkl. Wohnort & Arbeitsplatz ohne Kollateralschäden neu zu organisieren können sie sich ja melden.
    Gehen Sie mal zu Fuss über die Quaibrücke, wenn sie nicht verstehen von was ich rede.

  15. Dreckfilter am 14. Juni 2006 um 17:50

    @rostlaube: Treffend formuliert, diese phantasievoll festgelegten Grenzwerte, welche in einer Zeit definiert wurden, als die Forschung diese noch nicht einmal ansatzweise fundiert bestimmen konnte, müssen jetzt wir alle (nicht nur die Verkehrsteilnehmer, auch diejenigen, welche Liegenschaften zu heizen haben etc.) “ausbaden”!
    Da wurde tief geschlafen in Bern, oder man nahm die Sache einfach nicht ernst.

  16. _driv3r_ am 14. Juni 2006 um 20:03

    Also ich war heute auf einer Strecke von 20KM in der Agglo Zürich mit den Blades unterwegs und habe keine Beeinträchtigung meiner Lebensqualtiät oder Gesundheit feststellen können, obwohl der Verkehr recht dicht war.

    Ich denke wir haben hier einige Hypochonder an Bord; ich bin überzeugt, wenn man sich lange genug einredet dass man jetzt wegen dem Ozon krank wird ist man irgendwann tatsächlich krank (aber nicht wegen dem Ozon).

  17. Georg Meier am 14. Juni 2006 um 20:13

    Driver – sie verkennen offenbar die Realität; das epidemische Ausmass von gesundheitlichen Schäden kann man kaum der Einbildung zuschreiben, dafür sind die wissenschaftlichen Beweise zu eindeutig. Die katholische Kirche hat sich während Jahrhunderten gegen die Auflklärung gestemmt, wie lange wird bei den Anhängern des Treibstoff- und Mobilitätskultes dauern?

  18. _driv3r_ am 14. Juni 2006 um 20:27

    “dafür sind die wissenschaftlichen Beweise zu eindeutig”

    Wo sind denn die “wissenschaftlichen” “Beweise” zu finden?

  19. sense2 am 14. Juni 2006 um 20:45

    >wie lange wird bei den Anhängern des Treibstoff- und Mobilitätskultes dauern?

    och, solange wird das nicht mehr dauern, benzin wird in den nächsten 100 jahren eh mangelware, dann wird zwangsweise umgedacht ;)

  20. quadour am 14. Juni 2006 um 21:40
  21. _driv3r_ am 14. Juni 2006 um 22:19

    “Übrigens bin ich der Meinung, dass der Ölpreis innert der nächsten 6 Monate von rund 70 auf 40 bis 50 einbrechen wird. Wenn dies eintrifft, werde ich mir einen (gebrauchten) Range Rover Sport 4,2 Liter mit 400 PS kaufen. Das ist doch euer Feindbild, nicht?”

    Lol, ja das wär schonmal was, mit so einem Ding in der Stadt rumzuheizen. Nicht weil es in irgendeiner Form sinnvoll wäre, sondern einfach um die grünen Fundis zu ärgern :D

    Ist schon lustig, bevor ich mich genauer mit der grünen (Fehl)politik befasst habe wäre mir so etwas nie in den Sinn gekommen…in dem Sinne: Mission Failed ;)

  22. chriss am 14. Juni 2006 um 22:46

    Wow, der Vergleich mit der katholischen Kirche war jetzt aber genial. Ich sozusagen ein Priester des Individualverkehrs. Spitze. Pasßt nur auf das ich nicht bei manchen Autohassern einen Exorzismus durchführe!
    (Ich hau mich weg!)

  23. fassdaube am 14. Juni 2006 um 23:40

    @_driv3r_

    Das Problem ist doch gar nicht, dass sich die grünen Fundis ärgern ( dass tun sie wahrscheinlich Tatsächlich), sondern dass diese Leute Pläne schmieden, ihren politischen Willen durchzusetzten.

    Es muss etwas dagegen unternommen werden.

    Es gibt Vorschläge, wie man dem Druck der Gegenseite begegnen könnte (Natürlich mildert die Einführung umweltfreudlicherer Antriebsarten den Druck).

    1. Reduzierung des Pendlerverkehrs, privatwirtschaftlicher, schulischer und amtlicher Art.

    2. Militär

    3. andere

  24. chriss am 15. Juni 2006 um 00:33

    Ich rolle von hinten her auf:
    Andere: keine Ahnung

    Militär: Das ist eine Grundsatzentscheidung. Will man eine Armee, muß man ihr auch die Möglichkeit zu üben geben. Eine Armee die nur alle 2 Jahre ein Manöver machen darf kann man sich komplett sparen.

    Pendlerverkehr aller Art: Der “echte” Pendlerverkehr ist die halbe Wahrheit, die andere Hälfte kommt als “Dienstfahrt” wieder ins Spiel. Das ist teilweise ein Auswuchs der Spezialisierung, wobei man darauf hinarbeiten sollte, das die Spezialisten vor Ort bleiben können (theoretisch machbar, jedoch aus Konkurrenzgründen fast unmöglich). Ein Teil der “Pendlerrelevanten” Arbeitsplätze wären sicher Telearbeitsplatz fähig.
    Amtswege: Die Mehrstufige Bürokratie hatte früher sicher sein Berechtigung, im Internetzeitalter könnten die meisten Amtswege von Zuhause aus erledigt werden. Wer kein Internet hat bekommt Zugang (und Hilfestellung)in der Gemeindestube.

    Bildung: Da sehe ich im primären Bildungsweg nicht alzuviel Potential (auch nicht unbedingt notwendig, Minderjährige fahren meist ÖV), für den sekundären Zweig böte sich Internet sehr an. Solange jedoch keine Angebote, bzw nur aufpreispflichtige Kurse da sind, während “Normalkurse” kostenlos/billiger sind, bleibt das nur Zukunftsmusik.

    Erweitern könnte man die Aufstellung von Fassdaube um den persönlichen Konsum (andere?)
    Alles was nicht frisch ist kann man heute bestellen (TV, Klopapier, Nudeln, Tiefkühlpizza). Da die kleinen Händler vor Ort ohnehin schon von den Supermärkten gekillt worden sind sogar ohne schlechtes Gewissen und fast immer günstiger.
    Frischware kauft man dann bewußt im Ort, beim Spazieren oder mit dem Rad.
    Somit hat man schon einiges getan für die Umwelt und es war kein einziges Verbot dazu notwendig.

  25. _driv3r_ am 15. Juni 2006 um 00:42

    War auch nicht so ernstgemeint mit dem Ärgern. Ich werde wohl keinen Geländewagen fahren, weil mich Sportwagen einfach mehr faszinieren.

    Trotzdem entsetzt mich der Fundamentalismus, der hier täglich an den Tag gelegt wird. Offroaderfahrer werden hier ohne mit der Wimper zu zucken an den Pranger gestellt und diskriminiert wie damals im dritten Reich die Juden.

    Mit so einer Politik und Diskussionsweise lassen sich nunmal keine Probleme lösen. Es muss endlich zur Kenntniss genommen werden, dass das Schweizer Volk autofahren will und dies auch tut und tun wird. An dieser offensichtlichen und gewaltigen Nachfrage hat sich die Politik auszurichten. Es kann nicht sein, dass ein paar selbsternannte Umweltapostel einem grossen Teil der Bevölkerung vorschreiben wollen, wie man sich zu verhalten hat bzw. wie die Mobilität gestaltet werden muss.

    Erst wenn sich diese Erkenntnis durchgesetzt hat, kann man anfangen, für bestehende Probleme und Anliegen, die teilweise wohl auch berechtigt sind, konstruktive, vielleicht sogar pareto-effiziente Lösungen zu finden.

  26. 8048 am 17. Juni 2006 um 17:01

    hallo

    viel ozon=viel sauerstoff.

    bei “sogenannten” ozonwarnungen geht es mir am bessten, als velofahrer kann ich das sehr gut spühren.

    8048

  27. Georg Meier am 17. Juni 2006 um 20:19

    also wenn da vergleiche auf dieser ebene kommen:
    Wie lange werden wir noch von den ignoranten dreckschleudern vergast?

  28. quadour am 17. Juni 2006 um 21:28

    @georg meier: Sie sind mit ihren Äusserungen äusserst agressiv, merken sie das nicht? Halten sie sich bitte etwas zurück. Sie beschimpfen ja jetzt schon rund 90% ihrer Mitbürger (ohne Kinder und Greise) , welche das Auto benutzen, dass man Sie, Georg Meier, vergast. Vergasen heisst töten. Aber offensichtlich leben sie noch.

    Apropos töten (vegasen): Sind sie Veganer? Oder mindestens Vegetarier? Wenn nein, haben sie kein Mitleid mit den 100’000 -enden von Tieren, welche monatlich in der Schweiz geschlachtet werden, nur um ihren Appetit nach Fleisch zu stillen? Diese Schlachttiere lassen übrigens in ihrem kurzen Leben mind. soviel CO2 heraus wie die Fahrzeuge in der Schweiz.

    Haben Sie sich auch schon überlegt, wieviel Öl notwendig war, um ihre Jesusschlappen zu produzieren (viel mehr als sie denken!).

    Wohnen sie in einem Minergie Haus? Wenn nein, dann überlegen sie sich mal, wie viel CO2 nur wegen ihnen, weil sie keinen kalten Hintern haben wollen, in die Luft steigt.

  29. Pirelli am 18. Juni 2006 um 17:41

    “bei “sogenannten” ozonwarnungen geht es mir am bessten, als velofahrer kann ich das sehr gut spühren”

    Unsere Atmung kann Sauerstoff nur als O2 (zwei Sauerstoffmoleküle) verarbeiten. Je mehr 03 (nur kurz bestehendes, sich aber immer wieder neu bildendes Reizgasmolekül) in der Luft ist, desto weniger O2. Das ist Basiswissen.

    “Sie beschimpfen ja jetzt schon rund 90% ihrer Mitbürger (ohne Kinder und Greise) , welche das Auto benutzen”

    90 Prozent? Aber woher auch diese Zahl! In städtischen Agglomerationen verzichten rund 50 Prozent der Haushalte auf ein Auto. Und würden alle konsequent auf Diesel verzichten (wegen des Stickstoffoxidaustosses zusammen mit den Zweitaktern hauptursächlich für die Ozonbildung verantwortlich), sähe es schon besser auf.
    Haben deine Traktoren Filter und DeNox-Kat, Quadour?
    Sonst schweig mal schön still.

    “Diese Schlachttiere lassen übrigens in ihrem kurzen Leben mind. soviel CO2 heraus wie die Fahrzeuge in der Schweiz.”

    Das stimmt erstens nicht (ansonsten bitte belegen); zweitens handelt es sich um CO2 von gegenwärtigen Pflanzen, die Atmung der Tiere ist also CO2-neutral. Anders verhält es sich mit ihren Fürzen: Das Methan ist als Treibhausgas messbar.
    Auch das wäre Basiswissen, aber Fakten interessieren hier eh keinen.

  30. Pirelli am 18. Juni 2006 um 17:42

    Kurzkorrektur: Es handelt sich bei O2 natürlich um ein Molekül aus zwei SauerstoffATOMEN. Pardon, die Hitze.

  31. _driv3r_ am 20. Juni 2006 um 18:15

    Also ich muss sagen, ich kenne keinen einzigen Städter (und ich kenne einige Städter), welcher kein Auto hat. Die meisten davon fahren auch mindestens täglich damit rum.

    Dieser Nachfrage hat der Staat nachzukommen und mit dem Steuergeld ebendieser Leute die Kapazitäten entsprechend auszubauen.

  32. Pirelli am 21. Juni 2006 um 12:21

    Dann, Driv3r, bewegst du dich in komischen Kreisen. Ich kenne quasi nur StädterInnen OHNE Auto. In Zürich sinds 45% der Haushalte, in Luzern gar 52%.

  33. Süchu am 21. Juni 2006 um 12:44

    @driv3r:
    *wink*

    Nun kennst du ein Städter, der kein Auto hat…

  34. Gargi am 27. Juni 2006 um 22:02

    Hallo _driv3r_

    Ich fahre selber Velo, ÖV, gehe zu Fuss, schwimme, ab & zu Mobility-Kunde aber:
    Es würde mir nie in den Sinn kommen, ein Auto/Töff für das tägliche Pendeln anzuschaffen.
    Speed kannst Du auch haben beim Bungee Jumping, einer 60km/h Fahrt den Gotthard hinunter (mit dem Rennvelo: auch schon gemacht), die Augen schliessen und sich die Limmat hinunter treiben lassen usw.
    Der grosse Unterschied zum motorisierten Verkehr: Du bewegst lediglich etwas mehr als Dein Körpergewicht über den Grund (Asphalt, Wasser, Luft) und nicht noch 2-3 Tonnen unter Deinem Allerwertesten.
    Und da liegt das Problem. Autos (im Pendlerverkehr meist nur von einer Person besetzt) wiegen mehrere Tonnen überflüssiges Gewicht. Die Energie die benötigt wird, um dieses Gewicht zu bewegen, nützt Dir überhaupt nichts, da Du von dieser Beschleunigung erst etwas merkst, wenn ein so grosser Motor (auch wieder zusätzliches Gewicht) eingebaut ist, um einen normalen VBZ Bus anzutreiben.
    Durch die Übermotorisierung (400 PS-Motore) steigt der Spritverbrauch (Nachfrage nach Öl), was die Preise anziehen lässt und ausser ein paar Ölscheiche niemanden glücklich macht.
    Auch Dir sollte das Ozon nicht egal sein. Du leidest noch mehr unter diesem Gas und anderen Vorgängerprodukten (wird direkt von der Klimaanlage ins Gesicht geblasen) als Andere.
    Eine Reduktion von Schadstoffen und Ozon ist kein Hirngespinst von irgendwelchen grünen Ökofundis.
    Da die Luft aber bis heute ein fast unbegrenztes, frei verfügbares (& bis jetzt kostenloses) Gut ist, die Qualität aber rasant abnimmt, muss der Staat in diesen ‘ungeregelten Markt’ eingreifen. Der Staat muss die Bürger vor einer starken Verschmutzung der Luft schützen, das dies kein Markt übernimmt.
    Er kann geeignete Massnahmen dafür treffen, darunter auch eine Einschränkung des individuellen, motorisierten Verkehrs (imV) um die Ziele zu erreichen.
    Es kann somit nicht (Deine Aussage) von einer Nachfrage nach Autos, sondern eher der einer sauberen Luft gesprochen werden. Diese ist klar der individuellen Motorisierung vorzuziehen, da nicht alle ein Auto besitzen können (Kinder, Jugendliche, Alte, Arme usw.).
    Übrigens deckt der durch den miV verursachte externe Kosten (Verschmutzung, Gesundheitskosten; z.B. durch Unfälle) bei weitem nicht.
    Wärst Du liberal eingestellt, würdest Du das einsehen (was noch nicht ist, kann noch werden).
    Das soll ein Denkanstoss sein…

  35. _driv3r_ am 27. Juni 2006 um 23:27

    Hallo Gargi,

    Besten Dank für deinen Kommentar. Darin ist aber eigentlich nichts zu finden, was nicht schon von anderen Leuten mit ähnlicher Weltanschaung wie du zigmal heruntergebetet worden wäre.

    Ebenso habe auch ich nicht viel neues zu berichten; ich bin nach wie vor der Meinung dass die Luft in der Schweiz eine sehr gute Qualität hat und dass es ausreichend Erholungsgebiete gibt. Ich bin auch der Meinung dass der Motorfahrzeugverkehr in der Schweiz auf einem sehr hohen technischen Stand und im internationalen Vergleich sehr sauber ist.

    Als konkrete Massnahme zur weiteren Verbesserung der Luftqualität in städtischen Gebieten würde ich eine umfangreiche Begrünigung vorschlagen. Leider scheint das bei den rotgrünen Regierungen und Verwaltungen paradoxerweise kein Thema zu sein; scheinbar wird die flächendeckende Zubetonierung/Asphaltierung bevorzugt. Groteskerweise werden diese Flächen dann nicht einmal dem Verkehr zugeführt, sondern werden entsprechend unnutzbar und somit sinnlos gemacht. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Meine Meinung zur Problematik bei der Berechnung von derartigen externen Kosten und der daraus resultierenden nicht existenten Aussagekraft von beliebig grossen Zahlen, welche Politiker einfach mal in den Raum werfen habe ich ebenfalls schon in zahlreichen anderen Beiträgen dargelegt.

    Lieb finde ich wie du Dir sorgen machst um das Ozon, welches aus meiner Klimaanlage strömt. Ich kann Dir aber versichern dass ich mich bester Gesundheit erfreue und keine diesbezüglichen Beeinträchtigungen meiner Lebensqualität feststellen konnte.

  36. Richard am 28. Juni 2006 um 00:02

    ZITATvom driv3R :… bin nach wie vor der Meinung dass die Luft in der Schweiz eine sehr gute Qualität hat…

    dann rate ich dir mal, zu uns nach Bern zu kommen und im Hochsommer zur Hauptverkehrszeit am Bollwerk für eine Stunde oder so den Verkehr zu regeln. Nein ehrlich, driv3R, mir bleibt der Atem weg ob so einer dummen Aussage. Ich mag ja als Asthmatiker etwas schwach auf der Lunge sein, aber du bist garantiert schwach im Gehirn.

    (ist jetzt aber wirklich das letzte Mal, dass ich mich hier im Forum auf Postings von unverbesserlichen Ignoranten und Umweltverschmutzer äussere)

  37. Pirelli am 28. Juni 2006 um 01:26

    Driv3r, Driv3r, Driv3r.

    Setz doch deine Ausbildung mal in der Realität um.
    Du diskreditierst alle Fakten und Zahlen – Bundesamt! Politiker! Wissenschafter! Alle nix wert! – und weigerst dich standhaft, etwas anderes als deine Meinung entgegenzusetzen. Damit sind wir schon wieder bei den italienischen Schuhmachern. Und deine Meinungen sind oft genauso wenig durchdacht wie die der Schuhverkäuferin.
    Ich habe dir weissgott schon oft genug Studien verlinkt, Zahlen samt Quellenangabe genannt – nichts davon drang je zu dir durch. “Fett und träge”, bleibt einem nur zu sagen.

    Wenn dann Betroffene ihr Kranken am jetzigen Zustand beschreiben, wirds übel:
    “Ich denke wir haben hier einige Hypochonder an Bord; ich bin überzeugt, wenn man sich lange genug einredet dass man jetzt wegen dem Ozon krank wird ist man irgendwann tatsächlich krank (aber nicht wegen dem Ozon).”

    ((Ich kann dir in diesem Zusammenhang versichern, dass für meine Symptome nur das Ozon in Frage kommt, die anderen möglichen Ursachen wurden durch ärztliche Tests ausgeschlossen. Kein Asthma, kein Heuschnupfen, kein COPD, Lungenkapazität 98%, eindeutige, nachweisbare Korrelation der Beschwerden mit den Ozonwerten etc.))

    Und wenn alles nichts hilft, dann versteigst du dich ins Unglaubliche:
    “Offroaderfahrer werden hier ohne mit der Wimper zu zucken an den Pranger gestellt und diskriminiert wie damals im dritten Reich die Juden.”

    Gehts noch?!! (Wobei, KZ für SUV- und Sportwagenbesitzer … eigentlich eine reizvolle Idee. Nur: Vergasen tut IHR uns, nicht wir euch.)

  38. _driv3r_ am 28. Juni 2006 um 01:48

    “Gehts noch?!! (Wobei, KZ für SUV- und Sportwagenbesitzer … eigentlich eine reizvolle Idee. Nur: Vergasen tut IHR uns, nicht wir euch.)”

    Pardon, aber ich denke wirklich nicht, dass ich mir von jemandem, welcher solches Zeug hinschreibt, irgendetwas vorwerfen lassen muss.

    Nur noch eine kleine grundlegende Frage am Rande: Wenn du so Mühe hast mit der Ozonbelastung, viel mehr Leute aber keine Mühe damit haben, wie kommst du eigentlich darauf dass es die Mehrheit ist, welche die Konsequenzen ziehen soll und nicht du als Minderheit?

  39. Pirelli am 28. Juni 2006 um 10:30

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