Ordonanzwaffen ins Zeughaus und Waffenregister jetzt!
Eine Initiative des Tamediamagazins “Annabelle” fordert die eidg. Räte auf, sich dafür einzusetzen, dass Armeewaffen nicht mehr Zuhause aufbewahrt werden und zügig ein nationales Waffenregister geschaffen wird. Wir unterstützen diese Forderung. Laden Sie sich den Unterschriftenbogen herunter und unterschreiben sie diese sinnvolle Petition.
Wie man der blutigen Liste der Sturmgewehrunfälle und Verbrechen leicht ansieht führen die Zuhause deponierten Waffen immer wieder zu schrecklichen Situationen. Im Affekt ist stets eine Waffe zur Hand inklusive der Munition. Doch auch dort wo die Situation nicht eskaliert kommen die Armeewaffen zum Einsatz. “Jetz hol ich dann das Sturmgewehr aus dem Schrank” ist eine der schlimmsten Drohungen in einem Streit. Viele Familien leiden darunter, dass in ihrem Haushalt stets eine Waffe inklusive Munition zu finden ist. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift mit, diese sinnbefreite Tradition zu beenden.
Hier Unterschriftenbögen herunterladen.
Hier noch einige Zitate aus LeserInnenreaktionen der Annabelle:
Niemand der nicht selbst betroffen ist (oder war), kann sich vorstellen, welche Ängste Betroffene durchleben, wenn in der Familie mit der Drohung, die Waffe einzusetzen, Druck ausgeübt wird.
Sehr viele Frauen fühlen sich durch diese Waffen nicht beschützt, sondern bedroht. In zu vielen Konflikten wird unterschwellig von Männern die Tatsache als Drohung benutzt, dass im Schrank ein Massenmord-Instrument steht.
Wer ein gesetzestreuer Bürger ist, sollte nichts dagegen haben, dass der Staat weiss, das er eine Waffe besitzt, also sich nicht gegen ein Waffenregister wehren.
Die gefährliche Folklore mit der Dienstwaffe im Schlafzimmer muss ein Ende haben. Schusswaffen sind zum Töten gemacht, einen anderen Zweck haben sie nicht. Deshalb gehören sie strikt in abgeschlossene Zeughäuser. In den Haushalten, wo Menschen miteinander leben wollen – dazu gehört auch die adäquate Bewältigung von Konflikten – , haben sie nichts zu suchen.
Waffen haben im Wohnbereich nichts verloren und gehören ganz klar an den Gebrauchsort. Natürlich kann auch mit einem Messer getötet werden, nur Prävention hat wohl noch nie geschadet.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Alle Messer, Wallhölzer, Baseballschläger, Aexte, Autos (vergasen), Flaschen, Hämmer etc. sofort verbieten und einziehen!
(krass ironisch!)
Glauben diese Menschen im Ernst, dass sich die Situation bei erfolgreichem Begehren ihrerseits verbessern werde? Nein, sie wird sich einmal mehr nur verändern… Diejenigen Personen, welche mit Gewalt in der Lebensgemeinschaft drohen, werden einfach ein anderes Instrument ergreifen und damit drohen (wohl dann primär mit Selbstmord, was meist denselben Druck auf den Rest der Familie ausübt, wenn nicht gar noch einen schlimmeren). Ob die Wirkung einer Axt bei einem Einschlag wesentlich humaner ist als das Prjektil einer Schusswaffe, kann jede Person selber beurteilen (die hemmschwelle zum Einsatz der Axt dürfte etwas höher anzusiedeln sein). Fazit: nette Polemik im Hinblick auf eine Aenderung der bereits verschärften Waffengesetzgebung!
Der Tod gehört leider zur menschlichen Existenz (als fast einziges Fixum neben dem Alter und dem konstanten Wandel) und wer es nicht schafft damit umzugehen, hat ein Problem, welches sich in mannigfaltigster Hinsicht entwickeln kann. Uebrigens ist nicht jedes Nachmachen von Trends aus den USA (dort war diese Welle vor rund drei Jahren aktuell, allerdings unter statistisch völlig extremeren Vorzeichen) empfehlenswert…
Auch unabhängig von moralischen Bedenken ist es völlig sinnlos, die Gewehre Zuhause aufzubewahren.
Dass sollte sogar Leuten wie Dreckfilter einleuchten.
“Sehr viele Frauen fühlen sich durch diese Waffen nicht beschützt, sondern bedroht. In zu vielen Konflikten wird unterschwellig von Männern die Tatsache als Drohung benutzt, dass im Schrank ein Massenmord-Instrument steht.”
Das ist bestimmt ein grosses Problem, ich will das nicht verharmlosen. Aber wer mit einem solch charakterlosen Arschloch verheiratet ist, sollte sich noch über ganz andere Dinge Gedanken machen. Ein normaler Mann benutzt seine Waffe nicht als Drohung. Und einer, der mit der Waffe droht, benutzt im “Ernstfall” etwas anderes als Waffe.
“Wer ein gesetzestreuer Bürger ist, sollte nichts dagegen haben, dass der Staat weiss, das er eine Waffe besitzt, also sich nicht gegen ein Waffenregister wehren.”
Wer ein gesetzestreuer Bürger ist, sollte nichts dagegen haben, dass der Staat weiss, welche Internetseiten er ansurft, sich also nicht gegen Internetüberwachung wehren.
Wer ein gesetzestreuer Bürger ist, sollte nichts dagegen haben, dass er beim Eintritt ins Stadion registriert wird, sich also nicht gegen das Hooligan-Gesetz wehren.
[x] Totalüberwachung jetzt!
[x] Präventivkriminalisierung jetzt!
Zudem: Was bringt ein solches Register? Die Täter bei Familiendramen stehen ja meist sowieso fest und können häufig nicht mehr belangt werden, weil sie sich selbst erschossen haben.
“Schusswaffen sind zum Töten gemacht, einen anderen Zweck haben sie nicht.”
Das ist schlicht und einfach falsch. Da kann man jedes Mitglied eines Schützenvereins fragen, vom Schüler mit der Luftpistole bis zum Opa mit dem Karabiner. Solch dumme Aussagen schaden der Sache mehr, als sie nützen.
Ich frage mich immer noch, wofür denn das Gewehr zu Hause aufbewahrt wird. Die Russen sind ja wohl keine Gefahr mehr oder? Ich werde darüber regelmässig im Ausland angesprochen denn viele können das nicht verstehen. Auch wenn ich glaube, dass jemand, der jemand anderen umbringen will so oder so an eine Waffe (egal welcher Art) kommt ist es absolut nicht nötig, dass jeder Soldat seine Waffe irgendwo zu Hause hat. Wofür?
@ anna
Warum sinnlos? Luftleerer Raum reicht zur Begründung nicht aus! Oder handelt es sich bei deiner Person um eine derartige Fachspezialistin, dass ich nicht nach dem Grund fragen darf? Oder hast du etwa einfach eine andere Meinung, welche dir nett und manipulativ zugeflüstert wurde, unreflektiert übernommen?
Na also, wer Totalüberwachung und Hooligangesetz fordert muss logischerweise auch ein Waffenregister fordern. Alles andere wäre inkonsequent und verlogen…
Ps: merkst du was?
Nochwas: Wieviele Morde haben den die pöhsen huligäns auf dem gewissen? Auch so viele? Verhältnis?
@ Sandro
Ja, ich merke was: du bist ein Anhänger eines total und alles und jeden kontrollierenden Staates. Ein solches Staatswesen bezeichnet man dann als “totalitär”. Oder ist es doch nicht so schlimm mit dir (du hast mich mal gefragt, ob meine Paranoia heilbar sei, ich frage dich jetzt dasselbe)? Wirst du gerne in Fichen verzeichnet (oder habe ich jetzt ein böses Wort gebraucht)?
Im 2005 kam es in der Schweiz zu total 204 Tötungsdelikten, 75 davon wurden vollendet und bei 129 blieb es beim Versuch. In 48 bzw. in 23 % der Fälle waren Schusswaffen beteiligt (Anteil der Armeewaffen unbekannt). Der Ausländeranteil an den Tötungsdelikten betrug 54 % und hier waren wohl kaum (CH-)Armeewaffen beteiligt. Ob die übrigen Schusswaffen in der Schweiz nach gültigem Waffenrecht erworben wurden (und sich demnach die besitzenden Personen wohl in einem Waffenregister eingetragen hätte), ist mir nicht bekannt, kann aber von jeder vernünftigen Person selber abgeschätzt werden.
“Na also, wer Totalüberwachung und Hooligangesetz fordert muss logischerweise auch ein Waffenregister fordern.”
Oder auch andersrum: Wer dauernd gegen Überwachung ist, muss nicht ausgerechnet bei Waffen eine Ausnahme machen.
Ich fordere übrigens keine Totalüberwachung.
“Wieviele Morde haben den die pöhsen huligäns auf dem gewissen?”
Morde wohl eher weniger, dafür Körperverletzungen und Sachbeschädigungen. Zweck eines Gesetzes sollte es sein, etwas zu bewirken. Ich bin überzeugt, dass man mit einem Waffenregister keine “Familiendramen” verhindern kann. Den Tätern ist eh alles egal und sie richten sich nach der Tat meist selbst. Bei den Hooligans ist das anders, aber da schweifen wir vom Thema ab…
Das Gleichnis von den möglichen Maximalgeschwindigkeiten der Automobilisten mit den gesetzlichen Tempolimiten generiert doch wesentlich bessere Ergebnisse. Wohlgemerkt: Zukünftige Opfer durch Umweltvergiftung nicht mitgerechnet!
Besonders befremdend wirkt das Engagement von “Annabelle” vor allem auch deshalb, weil in unserer “Multikultur” doch unterbrochen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und andere Abscheulichkeiten in den Äther gepredigt werden.
Eine Regierung die sich konkurierenden Kriegsparteien (Flüchtlinge) annimmt, sich deren Streitigkeiten zu Eigen macht,”aktive Neutralität” betreibt, und dann die eigenen Streitkräfte in der Medienlandschaft als vermeintlich Verhaltensgestörte diskreditiert, sollte sich nicht wundern, wenn sie eines Tages ausgestorben ist.
“Wer ein gesetzestreuer Bürger ist, sollte nichts dagegen haben, … (hier gewünschte Repression einfügen).”
Das ist immer das Killerargument für jedwelche Regulierung. Hinter dem Argument steht die Überzeugung, dass der Staat unfehlbar ist und über die Fähigkeit verfügt, unfehlbare und objektive Entscheidungen zu treffen.
Wenn es so wäre, würde man ja am besten alle Entscheidungen durch den Staat fällen lassen. Das nennt man dann totalitäres System.
Ich glaube nicht an diese Utopien. Der Staat besteht aus Menschen, die Regeln interpretieren und anwenden, die von anderen Menschen ausgehandelt wurden in keinster Weise objektiv oder absolut sind. All diese Menschen haben vor allem ihre eigenen Interessen im Sinn und sind nicht so altruistisch wie sie es gerne darstellen.
Wir brauchen den Staat, denn die Tatsache, dass ihn alle als Instrument der Entscheidungsfindung und des Interessensausgleichs akzeptieren, garantiert, dass wir in Ruhe unserem Leben nachgehen können.
Aber damit ich dem Staat Wissen und Macht über mich in die Hand gebe, brauche ich schon eine bessere Begründung als dass “es mir egal sein muss, da ich mich ja an die Regeln halte”.
Die Regel ist, dass es den Staat grundsätzlich einen feuchten Kehricht angeht, wer ich bin und was ich mache. Die Ausnahme ist, dass er von mir Informationen oder Geld bekommt, um bestimmte, genau definierte Aufgaben zu erfüllen.
Nur so ist sichergestellt, dass die Menschen, die im Auftrag des Staates arbeiten, nicht überproportional viel Wissen und Macht erhalten, denn diese werden sie unweigerlich missbrauchen, sobald sich die Gelegenheit bietet. Sorry, aber so ist die Natur des Menschen nun mal.
Übrigens finde ich es völlig bescheuert, Armeewaffen zuhause aufzubewahren. Ich sehe keine militärischen oder staatspolitischen Argumente dafür und denke auch, dass es für die Bevölkerung eher gefährlich ist.
Nachdem man aber die Sturmgewehre eingelagert hat, sehe ich keinen Grund mehr, ein Waffenregister einzuführen. Wer Waffen besitzt, unterliegt sowieso der Sorgfaltspflicht. Auch mit einem Register wäre es sicher kein Problem, an eine unregistrierte Waffe zu kommen. Und wenn jemand bereit ist, seine eigene Waffe einzusetzen, wird ihn auch ein Registereintrag nicht daran hindern. Deshalb halte ich den Aufwand und den Machtzuwachs für den Staat nicht für gerechtfertigt.
Die Armeewaffe kann bereits jetzt in jedem Zeughaus eingelagert werden. Aufgrund der obligatorischen Schiesspflicht ist es allerdings nicht unpraktisch, wenn man die Waffe von zu Hause mitnehmen kann. Die inzwischen nur noch raren Zeughäuser liegen kaum je in unmittelbarer Nähe eines Schiessstandes, sind insbesondere mit öV vielfach nicht einfach erreichbar und haben nicht sehr benutzerfreundlich geöffnet. Das “Obligatorische” abschaffen ist jedoch eine andere Diskussion. Andere Gründe, Armeewaffen zu Hause lagern zu müssen (wohlverstanden: nicht “dürfen”), sehe ich kaum.
Das bedeutet aber alles noch lange nicht, dass ein Waffenregister oder eine weitere Verschärfung des Waffenrechts (wofür mit diesem Vorpreschen der annabelle wohl eine Basis geschaffen werden soll) sinnvoll wäre.
@ Moni
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Das Bekämpfen der früheren “russischen” Panzerbedrohung ist mit einem Sturmgewehr reichlich unrealistisch
@Dreckfilter
War ja auch nur als Witz gemeint denn lange wurde von den Soldaten immer wieder der Witz gemacht: “Wenn die Russen kommen…”. Woher die das haben, keine Ahnung, war nie im Militär. Grundsätzlich glaube ich nicht, dass die Schweizer Armee einer Armee der Russen gewachsen wäre, ob mit oder ohne Sturmgewehr;-))
Zitat Moni: “Wenn die Russen kommen…”. Woher die das haben, keine Ahnung, …”
Oh Moni, das Glück der späten Geburt, nennt man das glaub. Der Einmarsch / Überfall der Russen 1956 in Ungarn hat hier viel Angst verbreitet. Dito 1968 in der Tschechoslowakei. Zwischendurch der Mauerbau 1961 in Berlin / DDR. Von den übrigen “Heimkehr”-Übungen der Sowjetunion ganz abgesehen.Über Jahrzehnte hinweg war “Wenn die Russen kommen” ein nicht unmögliches Schreckgespenst.
Zitat Moni: “Grundsätzlich glaube ich nicht, dass die Schweizer Armee einer Armee der Russen gewachsen wäre, ob mit oder ohne Sturmgewehr;-)) ”
Es ist ja auch nicht nur eine Grundsatz- oder eine Glaubensfrage.
@Rico
Wie kommt es dann, dass Rekruten in den 90er Jahren das mit den Russen noch vorgetragen bekamen? Lag das einfach am Humor gewisser Vorgesetzter? Die Russen waren ja dann nicht mehr unbedingt eine akute Bedrohung oder?
@ Moni
Anfang der 90-er Jahre bestand die Bedrohung durch den WAPA zumindest noch teilweise und die Armeedoktrin befand sich erst am Anfang des Umbruchs nach Jahrzehnten mehr oder weniger konstanter Feindbilder. Diese Analysen mündeten schliesslich in die Armeereform 95.
Deine Glaubensfragen in Ehren, aber ich bin mir sicher, dass viele Menschen in diesem Land dieses auch heute noch verteidigen würden im Ernstfall. Ob im Rahmen einer Armee oder parallel oder sonstwie à la “Hamas” oder “Hizbullah”, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Da die Verteidigung nur rund einen Drittel der Kräfte, welche ein Angreifer benötigt, erfordert, hätte das alles zusammen wohl ziemlich weit gereicht. Aber wir weichen vom Topic ab, sorry!
Ach ja, mein Glaube, der mit “ich glaube” nichts zu tun hat… Sorry, wenn ich mich falsch ausdrücke.
es ist alles eine frage wie man die rolle des staates interpretiert. wieweit geht das recht des staates in den vier wänden des bürgers. delegiert der freie bürger die gewalt vollständig an den staat oder nicht? wo beginnt die intimsphäre des bürgers? muss der staat über alles bescheid wissen? inwiefern ist der bürger berechtigt verhältnismässig leib, leben und eigentum selbst zu schützen? aufrund meiner eher liberalen haltung in diesen fragen, denke ich dass der staat weder das recht hat dem handlungsfähigen bürger die waffe zu entziehen noch ein recht sie zu registrieren. ich lehne daher inhalt dieser initiative ab und werde, falls sie angenommen wird, mich ihrer wirkung wie viele andere bewusst entziehen!
Wieso soll der Staat das Recht nicht haben seine Waffe einzuziehen? Die Ordnonanzwaffe erhält man leihweise, sie gehört somit nicht dem Bürger.
Es ist auch nicht so, dass ein komisches Wesen mit Namen Staat ein Gesetz macht (zumindest hier nicht) sondern die Bürger dieses Landes. Und wenn eine Mehrheit dieser Bürger der Ansicht ist, dass die Waffen registriert gehören, dann gehören sie registriert.
Das erste was Hitler machte um in Deutschland seine Macht durchzusetzen, war die Entwaffnung aller Bürger per Gesetz. Freie Bürger dürfen in einer Demokratie auch Waffen besitzen. Niemand macht ein Geschrei, dass Küchenmesser, Hämmer oder ähnliches verboten werden soll – auch wenn das die andere Hälfte der Statistik ist. Sogar Michael Moore kam zum Ergebnis, dass es nicht die Anzahl Waffen ist, die entscheidend ist. Sonst hätte nämlich Kanada auch so viele Tötungsdelikte mit Schusswaffen wie die USA.
Was mich weiter ganz extrem stört, ist dass man immer davon spricht, dass dann Affekthandlungen vermieden werden könnten. Leider scheinen diese Leute nicht zu begreifen, dass die meisten anderen Waffen viel besser geeignet sind, um im Affekt eine Tötung zu begehen, denn Armeewaffe und Notmunition ist immer getrennt aufzubewahren. Ich würde jede Wette eingehen, dass die meisten Morde mit Armeewaffen geplant waren und teilweise über eine längere Zeit vorbereitet wurden, bis dann das Fass “überlief”. Diese Zeit würde auch ausreichen, sich eine andere Waffe zu besorgen.
Da müsste man vorher alle Messer, die eine längere Klinge haben als 5cm verbieten, denn beim Messer muss man nicht zuerst die Notmunition aufreissen, die Waffe laden und schiessen. Das Messer ist in einer Sekunde tötungsbereit.
Armeewaffen einzuziehen ist eine der beklopptesten Ideen, die ich je gehört habe. Alle jammern immer, dass zu wenig Geld für die AHV zur Verfügung stehe. Und jetzt wollt ihr Milliarden für ein neues Waffenregister ausgeben, welches nur eine Diskriminierung für jeden ehrlichen Schützen oder Waffensammler ist. Denn jeder, der einen Mord plant beschafft sich eine nicht registrierte Waffe, welche man nicht zurückverfolgen kann. Und der Einzug der Ordonnanzwaffen ist erstens auch nicht gerade billig und zweitens eine logistische Meisterleistung, da jedem, der das Obligatorische schiessen muss, das Gewehr direkt an den Schiessstand geliefert und danach wieder zurück gebracht und gereinigt werden müsste. Und das liegt schlicht nicht im Bereich des Machbaren. Auch die Aussage, dass mit Schusswaffen viele Morde verübt werden, ist idiotisch. Wenn man keine Schusswaffe zur Hand hat, weicht man eben auf ein Messer oder eine Axt aus, welche in den richtigen Händen genauso tödlich sind. Und wer behauptet, man könne mit Ordonnanzwaffen auf Distanz töten, hat sowieso keine Ahnung. Den Rekruten, der auf 100 Meter ein sich bewegendes Ziel trifft, möchte ich mal sehen.
Was rätselt ihr alle über den Sinn, die Waffen abzugeben. Das ist dock klar eine Aktion der Linken, die mittels Salamitaktik in die EU will. Der Waffenbesitz ist eine Hürde, die genommen werden muss, je früher desto besser, – es gibt noch genug andere Knacknüsse, die man mit der Zeit angehen will. Das ist eben das Wesen der Gutmenschen, sie tun so, als ob sie sich um die Menschen sorgen würden, aber in Wirklichkeit führen sie anderes im Schild.
Sorry, dass ich schon wieder dieses bei den Linken so verpönte Unwort (Gutmensch) verwenden muss, aber es hat mir noch niemand einen passablen Ersatz dafür vorgeschlagen.
R.
@RonaldCH
Ich weiss einen alternativen, und politisch korrekteren Ausdruck für Gutmenschen:
Nicht-Schlecht-Menschen.
Aber der geht eben auch nicht: Irgend ein Blog-Teilnehmer wird es irgendwann abkürzen…
@RonaldCH
Obwohl ich mich links einstufe bin ich nicht grundsätzlich für einen EU-Beitritt. Trotzdem bin ich dafür, dass Die Waffen der Arme nicht zu Hause aufbewahrt werden sollten. Uebrigens sind auch viele Armeeangehörige und Ex-Armeeangerhörige die ich kenne ganz klar dafür, dass die nicht zu Hause aufbewahrt werden sollten.
Es hat aber nichts mit Gutmenschtum zu tun.
Vielleicht könntest du es einfach nicht mehr gebrauchen? Ok, wir werden wohl alle hier zugeben, dass es lustig ist, Leute aus dem Busch zu locken, sprich: zu provozieren. Aber der mit dem Gutmenschen ist langsam abgedroschen und hat für mich – der auch nicht immer links ist – einfach einen Beigeschmack von Niedertracht.
Im Übrigen wäre ich noch nie auf die Idee gekommen, die Ordonanzwaffe mit dem EU-Beitritt in Verbindung zu bringen. Was mich wunder nimmt: Für was muss ein Schweizer den Charscht zu Hause haben?
Das Posting unter richtet sich an…
…RonaldCH.
Sorry.
Was ist das problem einer Waffe?
Eine Waffe ist neutral und tut gar nichts von sich aus, sie braucht eine Bedienung.
Jeder der gegen Waffen argumentiert kämpft in diesem sinne gegen die Neutralität.
Ich trage täglich ein Messer mit mir rum, weil ich es als Werkzeug benutze und es würde mir nie in den Sinn kommen es anderweitig zu benutzen. Ich bezweifle ob die Waffengegner dies genauso halten da in ihren Köpfen nur Mord und Totschlag damit existiert. So wie man denkt handelt man, also seid vorsichtig mit euren Gedanken.
[...] Mit einer im August gestarteten Petition kämpft die Frauenzeitschrift Annabelle für die Verbannung der Ordonanzwaffe im Haushalt. (ignoranz.ch berichtete) [...]