Ölscheichs regieren die Schweiz

Der Bundesrat ist mit seinem heutigen Entscheid für den Klimarappen und gegen eine CO2 Abgabe, den Forderungen der ÖlscheichsÖllobby gefolgt. Anstatt das Problem des Ölverbrauchs bei der Wurzel zu packen, hat sich die Schweizer Regierung von einer glaubwürdigen und beispielhaften Klima- und Umweltpolitik verabschiedet. 1.8 Millionen Schweizer, welche von der ”
Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik” Vertreten werden, haben eine CO2 Abgabe gefordert. Dafür kriegen sie einen Arschtritt von der bürgerlich dominierten Regierung. Esso, Shell und BP haben in diesem Land offensichtlich mehr zu sagen als das Volk.

Für die Leute, welche nicht wissen wer hinter der Allianz steckt, sei diese hier aufgelistet:

Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik:

  • ACSI – Associazione Consomatrici della Svizzera italiana
  • Agentur für erneuerbare Energien und Energieeffizienz (AEE)
  • Alpen-Initiative
  • Arbeitsgemeinschaft – Swissaid, Fastenopfer, Brot für alle, Helvetas,
    Caritas, Heks
  • Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz
  • ATTAC Schweiz
  • Biomasse Schweiz
  • Brot für alle
  • Bruno Manser Fonds (BMF)
  • CIPRA – Schweiz – Internationale Alpenschutzkommission
  • Claro fair trade AG
  • Coordination Energie
  • DM – échange et mission
  • ECOPOP – Vereinigung Umwelt und Bevölkerung
  • EFS – Evangelischer Frauenbund der Schweiz
  • Equiterre – Partnerin für nachhaltige Entwicklung
  • Erklärung von Bern
  • Fédération romande des consommateurs – FRC
  • FiBL – Forschungsinstitut für biologischen Landbau
  • Forum Jugendsession
  • Greenpeace
  • Grüne Partei der Schweiz
  • Holzenergie Schweiz
  • Minergie – Mehr Lebensqualität, tieferer Energieverbrauch
  • Mountain Wilderness Schweiz
  • My Climate
  • Naturfreunde Schweiz
  • Oekozentrum Langenbruck
  • OeKU – Oekumenische Arbeitsgemeinschaft Kirche und Umwelt
  • PanEco – Stiftung für nachhaltige Entwicklung und interkulturellen
    Austausch
  • Pro Natura – Für mehr Natur überall.
  • Rheinaubund – Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für Natur und Heimat
  • SES – Schweizerische Energie Stiftung
  • SGB – Schweizerischer Gewerkschaftsbund
  • SKF – Schweizerischer Katholischer Frauenbund
  • SP Schweiz
  • SSES – Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie
  • Stiftung für Konsumentenschutz
  • Swiss – éole
  • Swissaid – Hilfe die weiterhilft
  • SWISSOLAR – das Netzwerk für Wärme und Strom von der Sonne
  • Travail.Suisse – Dachorganisation der Arbeitnehmenden
  • UmverkehR – Zukunft inkl.
  • VBU – Vereinigung Bündner Umweltorganisationen
  • VCS – Verkehrs-Club der Schweiz
  • VKMB Kleinbauern-Vereinigung
  • WWF – for a living planet

Alle Mitglieder dieser Verbände und Vereine wurden heute vom Bundesrat grob enttäuscht.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 23. März 2005 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

22 Kommentare zum Artikel “Ölscheichs regieren die Schweiz”

  1. Kapuziner am 23. März 2005 um 20:10

    Wenn "das Volk" aus diesen linken Organisationen besteht, dann gute Nacht.

  2. Sandro am 24. März 2005 um 08:21

    [1] 1.8 Millionen Mitglieder sind doch schon ein ganz beträchtlicher Teil der CH Bevölkerung. Natürlich sieht das die SVP anders, für sie ist "Das Volk" die SVP Wählerschaft. Aber neben denen gibts noch ~70% andersdenkende Schweizer, zum Beispiel die Mitglieder der oben aufgelisteten Organisationen. Denk mal darüber nach…

  3. AlphaPapaGolf am 24. März 2005 um 08:50

    Meistens sind die Mitglieder der oben aufgeführten Organisationen die gleichen. Es sind hard-core-fundis die den Abbau der freien Gesellschaft betreiben.

  4. Sandro am 24. März 2005 um 11:02

    [3] Wenn du "freie Gesellschaft" als "Rücksichtslose zerstörung des blauen Planeten zum ausschliesslichen egoistischen Plausch und Nutzen der Westlichen Staaten" definierst, hast du recht. Ansonsten solltest du dir mal Gedanken über den Raubbau an der Natur machen, wie er Heute betrieben wird. Wenn du jedoch deinen Enkeln anstatt eine Intakte Natur einen Haufen Scheisse zurücklassen willst, bist du auf dem besten Weg dazu. Heisst "Freiheit" auch "Die Natur nach meinem Gusto in die Scheisse reiten"?

  5. Kapuziner am 24. März 2005 um 11:17

    Die Frage nach der Definition von "Volk" ist interessant. Ich denke, eine klare Definition ist nicht möglich. Die "alte" links-rechts Denkweise taugt nicht mehr (siehe Volksentscheide).

    Sowenig wie es "den Schweizer" gibt, sowenig gibt es "das Volk".

    Und genauo wenig kannst du sagen es gäbe ~70% nicht-SVPler und ~30% SVPler. Das "Volk" schaut bei Sachentscheiden selten auf Parteien. So konnte die SVP praktisch im Alleingang die Einbürgerungsvorlagen versenken, während die Gewerkschaften und Linken jenste sinnvollen Revisionen (AHV, Mietrecht) bachab geschickt haben.

  6. blocherundbonjovifan am 24. März 2005 um 23:12

    Also erstens muss ich sagen, dass diese Organisationen, welche oben genannt werden nicht repräsentativ sind! Diese Organisationen sind ganz klar grün und rot! Der Bundesrat entschied durch eine SVP/FDP/CVP Allianz, und nicht nur durch die SVP! Das Problem ist folgendes: Die Grünen, oder besser gesagt "die Umweltbewussten Organisationen" haben es verpasst, dass Volk bei diesem Thema zu sensibilisieren! Noch immer wird das Klimaproblem nicht ernst genommen!
    Ach und apropos Lobby – die Linken Parlamentarier sind wenn es um Lobbyzugehörigkeit geht überhaupt nicht besser als die Linken!!
    JSVP-Mitglied!

  7. blocherundbonjovifan am 25. März 2005 um 15:12

    als die Rechten! Sorry mein Fehler :)

  8. Sandro am 25. März 2005 um 15:17

    Lobbyzugehörigkeit is das eine, bezahlt werden dafür das andere. Wer den Film "Mais im Bundeshaus" gesehen hat, der weiss, dass der Syngenta Vertreter keinen einzigen Bürger vertritt. Er vertritt eine Internationale Chemiefirma und kriegt massig Kohle dafür! Das ist schon ein Unterschied zB zu einer Gewerkschaft, welche die arbeitende Bevölkerung=Wahlvolk vertritt, oder?

  9. Andreas Krusche am 26. März 2005 um 09:39

    So zu sagen arbeiten die Herren im Bundeshaus nicht für das Ch-Volk. Denn sonst würden sie keine ausländischen Pseudo-Facharbeiter in die Schweiz reinlassen, bevor unsere besseren Arbeitkräfte beim RAF abgemeldet sind.
    Wir sind also schon in der EU, wenn ich am Morgen litauische Arbeiter auf Zürich's Strassen auf dem Weg zur Arbeit sehe und die Massen von Deutschen, die unser RAF indirekt belasten, hebt es mir den nüchternen Magen. Wir haben eine volksfeindliche Regierung, das ist leider für jeden ersichtlich. Es währe auch finanzieler Vorteil in in Ex-Jugoslavien zu wohnen, ob nun unsere Kinder hier in einer Schuleklasse einsam und gelangweilt unter denen sitzen,und 3 Jahre warten, bis die endlich deutsch gelernt haben? Unsere Kinder würden dort schneller deren Sprache lernen, da wir uns besser Anpassen können. Für was werden hier immer neue Ausländer hereingelassen, wo wir doch eine riesige Masse hier durchfüttern, die nicht mehr für die CH arbeiten, aber von der CH ernährt werden. Sind wir hier in einem Sozial-Idioten-Land für Schmarotzer?

  10. nina am 26. März 2005 um 19:50

    zu posting 9: was hat denn nun dein weinerliches Geschreibsel gegen Ausländer mit dem Umweltschutz zu tun? Hier geht es um den Entscheid des Bundesrates gegen die CO2 Abgabe für Benzin (zum Autofahren!). Ist das denn so schwierig zu kapieren?
    zu posting 3: Dermassen absurd und verdreht: Was haben denn die Umweltverbände mit “dem Abbau der freien Gesellschaft” zu tun???

  11. AlphaPapaGolf am 29. März 2005 um 07:55

    zu Nina : Die Umweltverbände hintertreiben jedes Bauprojekt das grösser als ein Kaninchenstall ist bewusst, um Arbeitsplätze, den Wohlstand und das Weiterkommen der Schweiz zu verhindern.
    Die Umweltverbände legitimieren sich durch was ? DURCH NICHTS. Es sind autonome Machtapparate, die weitab von jeglicher demokratischer Legitimation agieren und unter ihren Mitgliedern eine Schreckensherrschaft ausüben. Wer nicht pariert – wird abgeschossen.
    Wer keine Neumitglieder bringt – wird geächtet.
    Stalinismus und Reinkultur

  12. Sandro am 29. März 2005 um 08:21

    [11] Wie in den meisten anderen Themen drischst du auch hier ohne Hirn auf die Symptome anstatt die Ursachen.

    Wenn die Bauherren und Damen das Gesetz respektieren würden, bekämen die Umweltverbände nie recht und wären damit tatsächlich ihrer Existenzgrundlage beraubt.

    Da sich die Bauherren jedoch praktisch nie ans Gesetz halten, kriegen VCS und co regelmässig Recht (~60% der Rekurse) vor Gericht, und ich bezahle mit Stolz meinen Mitgliederbeitrag. Und missionieren musste ich noch nie, das ist eine verleumderische Unterstellung von dir.

    Wieso drischst du auf die Verbände anstatt auf das Gesetz? Verhindert werden die Bauten ja wohl nicht von den Verbänden, sondern vom Gesetzt, welches sie nicht eingehalten haben. Doch da zeigt sich, fehlt dir und deinen Bürgerlichen Amigos die Civilcourage. Es ist einfacher auf die Verbände einzudreschen als auf die reale Ursache der Bauverhinderungen.

    Ach ja, und hier geht es übrigens um die CO2 Abgabe. Aber höchstwahrscheinlich weisst du nichtmal was CO2 ist…

  13. pipo am 29. März 2005 um 11:52

    Was mich immer wieder überrascht, ist die Kurzsichtigkeit der Rechten. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man die Welt(!) durch eine Brille mit lauter kleinen Schweizerkreuzli sehen kann. Ich hätte gerne mal ein paar Antworten von den hier so aktiven Blocherfreunden:

    Wieso kennen die Rechten nur zwei Probleme in der Gesellaschaft?

    1. Asylgesetz, 2. Steuererhöhungen.

    Wieso wird von den Rechten jedes nur erdenkliche Problem (-> Umweltschutz etc.) auf ein inexistentes Asylproblem projeziert? Oder sind am Ende gar die Bäume dran schuld, dass die Steuern raufgehen! Ich wünsche allen "Mauer-um-die-Schweiz-bauer", dass Ihr euch mal mit ein wenig grösseren Dingen beschäftigt, lest mal ein gescheites Buch von einem grossen Denker (Giorando Bruno, Aristoteles oder so). Lasst Euch mal ein wenig Weitsicht vermitteln.

    Zum Schluss noch dies: Wir können's uns verdammt nochmal Leisten eine Vorbildfunktion für die Welt zu übernehmen! In Forschung, Umweltschutz, Bildung, Gleichstellung aller Minderheiten, etc… es gibt unzählige Punkte, wo wir mit gutem Beispiel vorangehen könnten.
    Doch davon sind wir weiter entfernt denn je…

  14. Chevy am 12. Dezember 2005 um 09:21

    Der fall ist klar, wenn nur 1.8 Mio Schweizer das wollen, reicht das lange nicht. Es muss klar merh als die hälfte sein, abgesehen davon sind nicht alle der 1,8Mio Stimmberechtigt.

    Das ist ein Minderheitenwunsch, die mehrheit will keinen Klimarappen und keine Energiesteuer.
    Wer das will kan dies freiwillg Tun.

  15. Chevy am 12. Dezember 2005 um 09:46

    @nina

    wenn Verbände den Bürgern Steine in den Weg legen und Mio aus den Taschen ziehen dann ist das sehrwohl eine “einschränkung der freien Gesellschaft”
    Verbände schrenken die Rechte der Bürger immer mehr ein, und nur die Reichen können sich gegen Verbände wehren!
    Aktuelles Bsp:

    Herr Kamprad will ein Einkaufszentrum Bauen, der VCS kommt und Jahre Später und um Millionen leichter kann Herr Kamprad sein Zentrum doch Bauen. Toll, der VCS hat in um Jahre ausgebremst und hat ihm noch ein paar Millionen aus der tasche gezogen, was hat der VCS davon?
    Fast die hälfte der Beschwerden des VCS kosten Millionen und bringen nichts, nur das Bundesgericht hatte wiedereinmal mehr sinnlose Arbeit zu verrichten.

  16. Sandro am 12. Dezember 2005 um 10:01

    @Chevy

    Und was ist mit den über 60% der Fällen in denen der VCS absolut zurecht Einsprache erhebt? So lange die Bauherren ohne Rücksicht auf Natur und Umwelt Baueingaben machen die nicht gesetzeskonform sind, braucht es Verbände und Einsprachemöglichkeiten. Sonst können wir uns Natur- und Umweltschutz gleich streichen. Falls Du das befürwortest, denk dran: Geld ist nicht essbar.

  17. erdnanu am 12. Dezember 2005 um 10:06

    Der VCS (Verhinderer-Club-Schweiz) ist nicht nur gegen die gesetzeswidrigen Bauvorhaben, sondern gegen jedes grössere Bauprojekt.

    Das Problem ist, dass es die VCS-Funktionäre überhaupt nichts kostet, Beschwerden einzureichen und weiterzuziehen.

    Das Verbandsbeschwerderecht muss nicht abgeschafft, aber ganz massiv eingeschränkt werden und zum Teil kostenpflichtig werden.

    Der VCS hat seine Möglichkeiten zum Beschwerderecht krass missbraucht, jetzt muss er die Konsequenzen tragen.

    Eine andere Konsequenz ist, dass der VCS ganz massiv Mitglieder verliert, welche diese Obstruktionspolitik nicht länger mittragen wollen.

  18. Chevy am 12. Dezember 2005 um 10:55

    @ Sandro
    bei den 60% der fälle die der VCS gewinnt, gewinnt er nicht wirklich. Statt 500 werden hald 450 Parkplätze gebaut, wobitte ist hier der Umweltschutz? Anstadt mit dem Auto kommen und parken heisst es halt mit dem Auto kommen, ein paar Runden fahren und Parken. das hat für mich nichts mit Umweltschutz zu tun, im Gegenteil. Es wird so unbestritten mehr CO2 ausgestossen als mit mehr Parkplätzen.

  19. Sandro am 12. Dezember 2005 um 11:49

    Danke Chevy, dass du uns die kompliziertesten Sachverhalte, für die normalerweise Universitätsprofessoren jahrelange Studien auf sich nehmen, so einfach erklären kannst.

  20. erdnanu am 12. Dezember 2005 um 14:06

    @Sandro:

    Und trotzdem hat Chevy recht. Geh einmal in der Weihnachtszeit in einen Einkaufstempel auf grüner Wiese und schaue, wie geduldig die Autofahrer ihre Runden drehen, bis sie ihren Parkplatz haben.

    Ist schon fast eine Art Volkssport.

  21. AlphaPapaGolf am 12. Dezember 2005 um 14:58

    Chevy studiert das Problem an der Front, sprich wie hier, auf dem Parkplatz. Der überdotierte und zerstreute Hochschulprofessor studiert und hintersinnt sich in seiner Kammer, verborgen hinter Papier- und AKtenbergen und abgeraffelten Bleistiften.
    Wenn es gut geht, schickt er zwei seiner Jungstudenten mit dem rostigen Velo zum Greenpeace Hauptsitz um “fachkundige” Ratschläge einzuholen.

  22. erdnanu am 12. Dezember 2005 um 15:30

    Wo liegt genau das Problem der 1.8 Mio. Befürworter? Für eine Volksinitiative braucht es doch nur 100’000 Unterschriften.

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