Ohrfeige für Toni Bortoluzzi, SVP Sitz im Regierungsrat wankt

Das Zürcher Stimmvolk hat dem ruppigen SVP-Politiker heute eine deutliche Ohrfeige erteilt. Mit 17′172 Stimmen Vorsprung hat sein rechter Konkurrent Hans Hollenstein (CVP) zwar das absolute Mehr nicht erreicht, ist jedoch unerwartet deutlich in Führung gegangen. Besonders die Bewohner der Städte Zürich und Winterthur wollen offenbar einen differenzierten Politiker anstatt einen Polteri und SVP-Parteisoldat im Regierungsrat. Der Sitz der SVP im Regierungsrat ist nach diesem Wahlsonntag stark am wanken. Die Stets heruntergespielte Huber-Affäre ist für “die Partei des schlechten Stils” scheinbar nachhaltiger als gedacht gehofft.
Auch die neue Zürcher Kantonsverfassung hat das Volk heute an der Urne für gut empfundenund ist damit der Empfehlung fast aller Parteien gefolgt. Die Verliererpartei des heutigen Wahl- und Abstimmungssonntags hat jedoch im Fernsehen dem Zürcher Wahlvolk bereits Unfähigkeit unterstellt und “den Untergang” des Kantons prophezeit. Wie gewohnt, schlechter Stil, auch beim Verlieren..

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