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Offroaderunfälle: häufiger tödlich

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung der Schweiz (BFU) hat den boomenden Bereich der Sports Utility Vehicles (SUV) unter die Lupe genommen. In der Analyse (PDF, 250KB) kam die Beratungstelle unter anderem zu folgenden Schlüssen:

  • Insassen von SUV: Sie sind gut geschützt – jedoch nicht so gut, wie es aufgrund der äusseren Erscheinung zu vermuten wäre. Insbesondere Überschlagunfälle mit tödlichen Folgen sind häufiger als bei „gewöhnlichen“ Pw.
  • Insassen anderer Autos bei Kollisionen mit SUV: Die Sport Utility Vehicles weisen eine rund doppelt so hohe Fahrzeug-Aggressivität (Anzahl in anderen Fahrzeugen getötete Lenker pro 1000 Kollisionen) wie „gewöhnliche“ Pw auf.
  • Schwache Kollisionsgegner (Fussgänger, Velofahrer, Motorradfahrer): Die höhere und steilere Frontgestaltung der SUV – aber auch der Vans und Minivans – führt bei schwachen Kollisionsgegnern (vor allem Fussgängern) zu schwereren Verletzungen.

Als Massnahmen gegen die zunehmende Verbreitung der gefährlichen Fahrzeuge schlagen die Autoren folgendes vor:

Beispiele für konkrete Möglichkeiten sind:

  1. Ausdehnung der vom Bundesrat ins Schweizer Recht (in Kraft: 1.10.2005) übernommenen EU-Richtlinie zum Schutz von Fussgängern auch auf Personen- und Lieferwagen mit einem Gesamtgewicht von 2’500 bis 3’500 kg (nicht nur bis zu einem Gesamtgewicht von 2’500 kg)
  2. Sanfte Rundungen der Karosserie (keine Ecken und Kanten)
  3. Tiefe, abgerundete, weiche Motorhaube
  4. Vermeidung von hohen und senkrechten Frontflächen
  5. Keine steifen Frontschutzbügel (Energie absorbierende Bügel können aber von Vorteil sein) im Sinne des Europaparlament-Entscheides vom 26.05.05, gemäss dem die Verwendung von Frontschutzbügeln nur noch dann erlaubt ist, wenn sie an dem jeweiligen Fahrzeug nachweislich einen Sicherheitsgewinn bringen
  6. Weichere Bauart (weniger steife Fahrzeugkonstruktion mit ausgeprägter Knautschzone)
  7. Erhaltung des Raumes zwischen Motorhaube und Motor (z. B. Pop-up-Motorhaube)
  8. Aussenairbags
  9. etc.

Da die Punkte zwei, drei und vier dem Prinzip der Geländewagen grundsätzlich widersprechen, bleibt wohl nur der Vorschlag von Hubert Zurkinden:

Offroader belasten die Umwelt stärker als normale Autos und sollten deshalb zur PW-Nutzung verboten sein.

Artikel dazu in der Presse:

Dieser Artikel wurde von Sandro am Freitag, 26. August 2005 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

31 Kommentare zum Artikel “Offroaderunfälle: häufiger tödlich”

  1. Marc am 27. August 2005 um 16:10

    Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die Leute, wenn sie nachdenken, einsehen, dass ein Offroader als Personenwagen überdimensioniert und blödsinnig ist. Niemanden würde ohne einem Geländewagen etwas verloren gehen. Hoffentlich wird diese Boom eingedämmt werden können!

    Grüsse und schöner Samstagabend,
    Marc

  2. Liberatus am 27. August 2005 um 20:39
  3. sense am 28. August 2005 um 17:49

    hallo sandro
    hast du die “studie” überhaupt gelesen oder hast du nur von blick und 20minuten abgeschrieben?

  4. Georg Meier am 28. August 2005 um 23:00

    Liberatus, Sense – jetzt müsst ihr nur noch behaupten rein statistisch seien Offroader harmloser und umweltfreundlicher als PW’s, da ja weniger Leute überhaupt einen Offroader benutzen. Eure Schildbürgerlogik ist dumm und verlogen.

  5. Dani am 28. August 2005 um 23:28

    Mag ja sein, dass es noch schlimmere Autos gibt als SUVs. Dies rechtfertigt aber nicht, dass fette, sinnlos schwere, benzinfressende Autos durch unsere Strassen fahren und die Luft verpesten, egal ob SUV oder nicht. (so gross sind unsere Schlaglöcher auch wieder nicht)

    Einen Frontschutzbügel macht in der Stadt trotzdem keinen Sinn und ist trotzdem gefährlich für Passanten.

    Man kann immer etwas schlimmeres finden.
    Oder ist ein Mörder jetzt harmlos, nur weil es auch Massenmördergibt?

  6. Liberatus am 29. August 2005 um 06:29

    @Georg:
    Deine Argumente sind äusserst überzeugend: “dumm und verlogen” – stark! Diese Art der Diskussion ist typisch für links-grüne Gutmenschen. Sobald ihr nichts mehr zu sagen wisst, werden Andersdenkende als “dumm, blöd, hinterwäldlerisch, idiotisch u.s.w” bezeichnet.

    @Dani
    Und zu Deiner Logik: “Mag ja sein, dass es noch schlimmere Autos gibt als SUV’s” – aber trotzdem forderst Du keijn Verbot von diesen anderen Autos…

    SUV’s sind nie serienmässig mit einem Frontschutzbügel ausgerüstet.

    Gruss Liberatus

  7. Georg Meier am 29. August 2005 um 09:17

    Liberatus – ich habe Deine Art Offensichtliches zu Verdrehen kristisiert.
    Ob Du ein netter Rechtsbürgerlicher bist oder linker Schlechtmensch spielt da keine Rolle.

  8. Sandro am 29. August 2005 um 11:38

    Ich fordere offiziell ein Verbot aller Autos für den Privatverkehr. Wer ein Geschäft betreibt kriegt eine Bewilligung. Alle anderen sollen Velofahren!

  9. AlphaPapaGolf am 29. August 2005 um 12:49

    HAHAHAH……das war jetzt amüsant……jetzt gehe ich zum Mittagessen….ZU FUSS ! Hoffentlich werde ich nicht dabei von Sandro und Pipo, den beiden Velorittern überrollt. E guete.

  10. Sandro am 29. August 2005 um 13:07

    Wer das Tagesanzeiger Magazin vom letzten Samstag gelesen hat, weiss, dass der Point of no returnn bald erreicht ist. Kein Mensch weiss, was passiert, wenn die Temparatur bis 2050 nochmals um 1 Grad steigt. Wer immer ruft, man dürfe seinen Enkeln keinen Überschuldeten Staat hinterlassen, sollte jetzt dringend handeln! Ein Verbot von privatem motorisierten Strassenverkehr (oder zumindest der Fahrzeuge, welche CO2 ausstossen) wäre da nur ein Anfang.

  11. RonaldCH am 29. August 2005 um 14:23

    @Sandro
    Wie denkst du, kann man die Erwärmung in den Griff bekommen? Zuerst müssten sich die Spezialisten, (nicht die Politiker) einig werden, woher die Erwärmung kommt und dann müsste man einig werden über die Prioritäten.
    Lies bitte folgenden Artikel:
    http://www.myblog.de/kewil/art/1884398#comm
    Leider ist der Original-Artikel in der FAZ momentan nicht zugreifbar.
    R.

  12. RonaldCH am 29. August 2005 um 14:30

    Hier gerade noch einen lesenswerten Report eines Spezialisten, – nicht eines Politikers, wohlverstanden! Er sagt: “There is no proven link between human activity and global warming”.

    http://en.rian.ru/analysis/20050623/40748412.html

    Aber eben, diese Sicht passt nicht ins Doom and Gloom Konzept der Grün/Roten.

  13. AlphaPapaGolf am 29. August 2005 um 14:32

    Im Artikel steht auch, dass die Erde ohne Erwärmung in eine Eiszeit trudeln würde. Das wäre nicht sehr angenehm.
    Das ganze Jahr mit einer Fellmütze rumlaufen…tztztzt..

  14. sense am 29. August 2005 um 14:46

    hihi, danke für den kommentar #8 sandro.
    ist das hier etwa ein reines satire magazin?!

    das hast du aber fein hingekriegt!

  15. Sandro am 29. August 2005 um 15:22

    Weil es Menschen gibt, die Lungenkrebs haben, ohne jemals geraucht zu haben, kann man auch behaupten, Lungenkrebs komme nicht zwingend vom Rauchen, folglich sei Rauchen nicht direkt für Lungenkrebs verantwortlich. Wir können uns noch Jahrhunderte streiten, was nun genau für die Erwärmung der erdatmosphäre Verantwortlich ist. Fakt ist, dass wir Tausende von Tonnen CO2 ausstossen. Fakt ist, das seit dem Beginn der Industrialisierung die Temperatur auf der Erde in noch nie gesehenem Tempo gestiegen ist. Fakt ist, wir könnten das mit eigenen Mitteln korrigieren, wenn wir nur wollten und bereit wären, die nötigen Opfer an uns selber zu erbringen.

    Ich habe die Details des TagiMagi Artikels nicht zur Hand, werde mich heute Abend noch dazu melden.

    Etwas noch: Lustig finde ich immer, wie konsequent nach “Sparen” geschrien wird. Plötzlich will man alles und jedes Wegsparen, kein Geld ausgeben für wasauchimmer. Wieso dann nicht so konsequent in der Umweltfrage?

  16. Marc am 29. August 2005 um 16:42

    Ich schlage vor: Machen wir weiter wie bisher und schauen dann im Jahr 2050, welcher Klimaforscher Recht gehabt hat. Leider – und das behaupten 95% der Forscher – wird es bereits zu spät sein.

  17. sense am 29. August 2005 um 16:52

    ahja, 95% der forscher…
    darf ich fragen woher diese schöne zahl kommt?

  18. sense am 29. August 2005 um 16:53
  19. Sandro am 29. August 2005 um 16:58

    @Sense, wer hat wohl mer Kohle, die Forscher zu schmieren, die Ölindustrie oder Greenpeace? Denk mal darüber nach…

  20. sense am 29. August 2005 um 19:38

    och stimmt, es ging hier ja nur um schmiergelder

    ist schon klasse wie “ihr” euch immer wieder die argumente so zurecht legt das sie passen.
    achja, was stand da noch in der ausgabe 06(?) vom spiegel?
    “Die Luft ist zu sauber”
    upps….

    aber stimmt schon, leute welche vom reisen auf 4 rädern träumen sind extrem “kinderüberdenhaufen”-fahrer und umwelverpester

    btw.: der login mechanismus der site ist echt bescheuert :>

  21. Georg Meier am 29. August 2005 um 21:20

    Naja. Autofahren sollte man nicht verbieten.
    Zu verbieten ist: nur: Motorenlärm und Abgasausstoss.
    Was ja lustig ist, ihr verweist immer auf irgendwelche von der Industrie gesponserten Gegengutachten von brillianten Forschern.
    Das Lärmproblem und das Abgasproblem scheinen diese Forscher aber nicht in den Griff zu kriegen.
    Ob das wohl daran liegt, dass Sensemann und Golfpapa versuchen Lärm und Abgase von Automobilen zu ignorieren?

  22. Thomas am 29. August 2005 um 22:01

    Typisch rechtsliberale Spassgesellschaft: Solange keine «Beweise» vorliegen, lassen wir uns den Spass nicht verbieten – après moi, le déluge!

    Einerseits sollte man seit Habermas’ “Erkenntnis und Interesse” wissen, dass Wissenschaft prinzipiell interessengeleitet ist. Andrerseits gehen hier viele von einem sehr oberflächlichen Wissenschaftsverständnis aus, das nur klaren, handfesten «Fakten» vertraut. Dabei wird vergessen, dass Wissenschaft nichts beweisen kann, sondern von Wahrscheinlichkeiten ausgeht – das beste Beispiel ist die tägliche Wettervorhersage, die verständlicherweise niemals exakt sein kann.
    Und, RonaldCH, was ist das für eine verdächtige Aussage in Ihrem Link: “Therefore I believe that the link between man’s activities and rising temperatures has not been proved completely.”? Das Verbum “believe” gehört zur Religion, nicht zur Wissenschaft. Was heisst “has not been proved completely”? Es ist ja logisch, dass die Wissenschaft (die reine Mathematik ausgenommen) nichts “beweisen” kann. Fazit: Der Artikel taugt als seriöse Referenz rein gar nichts.

    Wenn nun also gilt: “Wir können nicht beweisen, dass eine Kausalität zwischen CO2-Ausstoss und Klimaerwärmung vorliegt, aber die Möglichkeit besteht durchaus aufgrund dieser und jener Indizien.” (- und wer behauptet, die Möglichkeit bestehe auf keinen Fall, hat offenbar das Problem der Induktion nicht begriffen), der handelt verantwortungslos in Hinsicht auf zukünftige Generationen, wenn er nicht Massnahmen trifft, um das Schlimmstmögliche zu verhindern.

  23. AlphaPapaGolf am 30. August 2005 um 08:51

    Ein Forscher tätigt folgende Aussage :
    Ohne die durch die hochfliegenden Linienjets verursachten Kondensstreifen und den daurch verursachten Schleierwolken, wäre die Klimaerwärmumg massiver ausgefallen. >>stärkere Sonneneinstrahlung ohne die feinen Schleierwolken)
    Messreihen (Temperaturdifferenzen von Tageshöchstwert zu Nachttiefstwert) belegen dies.
    Das Flugverbot während drei Tagen nach dem 11. September führte dazu, dass keine Schleierwolken auftraten un daudurch die hohen delta T’s auftraten, sprich höhere Tageshöchstwerte.
    Fragt mich jetzt nciht welcher Forscher. Das war in einer TV-Sendung von vergangtener Woche.
    Aber man wird sicher im Internet die Messreihe finden.

  24. RonaldCH am 30. August 2005 um 11:53

    @Thomas
    Tönt grossartig, was du schreibst – “Habermas” und “Wissenschaftsverständnis”. Du selbst sagst ja, dass Wissenschaft nur von Wahrscheinlichkeiten ausgehe, was meiner Meinung nach so nicht stimmt. Und du wirst doch nicht behaupten wollen, dass, wo immer das Wort “glauben” gebraucht wird, es mit Religion zu tun hat. Zwischen diesem Glauben des russischen Wissenschaftlers und deiner Wahrscheinlichkeit sehe ich keinen Unterschied.

    Warum reitest du auf diesem Satz herum? Hast du den Rest des Artikels nicht gelesen? Was hat es für einen Sinn, das Kyoto-Protokoll einzuhalten um eine Temperatur-Reduktion von 0.1% in 100 Jahren zu bekommen? Der Russe zeigt auf, dass gar nicht der Mensch der grosse Verursacher von CO2 sein kann, denn die heutige Erwärmung stimmt etwa mit der Erwärmung der 40-er Jahre überein, wo die industrielle Verschmutzung noch gar nicht richtig begonnen hatte. Was dieser russische Wissenschaftler in Novosti geschrieben hat, ist kein Einzelfall. Es gibt eine Menge von Meteorologen und Klimaforscher, die sich gegen die politische Vereinnahmung der Klimaschwankungen wehren.
    R.

  25. AlphaPapaGolf am 30. August 2005 um 13:25

    Die Klimaerwärmung wird aus politischen Gründen gebraucht.
    Nur mit ihr lassen sich Massnahmen zur Gängelung und Fesselung des freien Bürgers treffen.
    Wie die weltweite Lüge des Waldsterbens vor 20 Jahren, oder die Lügen des Club of Rome über die Erdölvorräte, wird sich aber auch die Klimalüge im Sand verlaufen.
    Gemäss den damaligen Hintermännern (Politiker) und ihren Sendboten (Journalisten) müssten wir heute sowohl über keinen Wald als auch kein Erdöl mehr verfügen können.
    Von beidem ist aber reichlich vorhanden.
    Aber seit der Französischen Revolution versuchen immer wieder absolutistische Kreise die Freiheit des Individuums einzuschränken.
    Heute tarnen sich diese Kreise mit grünen und roten Mäntelchen.
    Schneidet man aber den Mantel herunter, findet man darunter das kalte, menschenverachtende Herz der Diktatur.

  26. Dani am 30. August 2005 um 18:58

    @AGP:
    Wenn ich nicht wüsste, dass Sie das Ernst meinen müsste ich lachen.

    Wenn in der Schule Ökosysteme oder Meteorologie(Klima) durchgenommen werden, wird jedem Schüler klar, dass kleinste Veränderungen darin, enorme Auswirkungen haben können.
    Dazu muss man nicht Politiker oder Journalist sein!!!

    Ich habe eher das Gefühl, das deine Verharmlosung als triviale Beruhigung dient.
    Klar, Umweltschutz ist teuer, und die Auswrikungen werden nur schawch für unsere Generationen merkbar sein. Trotzdem darf das nicht vernachlässigt werden, denn den folgenden Generationen werden unsere Fehler teuer zu stande kommen.
    (Aber Politiker müssen kurzfristeig denken, um ihre Wähler zu überzeugen)

    Und es ist wahr das das Erdöl zuneige geht!: Die Frödermenge bleibt zwar noch konstant; jedoch wird es immer schwieriger das Erdöl zu fördern.–> Ein Grund für die hohen Preise.

    Es gibt keinen Beweis, dass die Klimaerwärmung der Grund für häufigere Hochwasser oder Hurricanes ist. Dennoch kann keiner, der von der Materie etwas versteht, einen Zusammenhang leugnen.

    Das mit den roten und den grünen Mäntel ist die geistesärmste Verschwörungstheorie, die ich je gehört habe! Solche einfältigen Parolen zu verbreiten zeugt nicht von Verständnis, was würde denn eine solche Verschwörung den grünen und roten bringen?
    Aber villeicht kommen ja, sobald der Planet durch unsere Fehler nicht mehr bewohnbar ist, Ausserirdische um uns davon wegzuholen ;-P

  27. Georg Meier am 30. August 2005 um 19:31

    Vergasung auf Raten,
    Lärmterror –
    dagegen kämpfen wir.

    Der Super-Individualismus zerstört unsere Familien und viele Sachwerte.
    Blochen und Autofahren macht nachweislich dumm.
    Eher etwas für Freizeitparks als für ernstzunhemende Menschen.

    Stop mit der Lärm und Abgas-Diktatur.
    Ruhe und gesunde Luft für alle!

  28. Thomas am 30. August 2005 um 21:46
  29. mike81 am 29. November 2005 um 13:11

    @APG: Ich nehme an, dass dieser Forscher entweder kein Klimatologe war oder sie etwas falsch verstanden haben. Die Kondensstreifen führen zwar dazu, dass ein Teil des Sonnenlichts zurückgestreut wird. Die Albedo dieser Schleierwolken ist aber im Vergleich zu anderen Wolken gering. Am Boden wird die Strahlung absorbiert und als langwellige Wärmestrahlung wieder emitiert. Für Wärmestrahlung sind diese Schleierwolken praktisch undurchlässig. Deswegen kann nachts deutlich weniger Wärme in den Weltraum abgestrahlt werden, während tagsüber etwas weniger Sonnenstrahlung auf den Erdboden fällt. Die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht nehmen folglich ab. Insgesamt wird es aber wärmer! Cirruswolken (zu denen auch Kondensstreifen zählen) verstärken den Treibhauseffekt. Nach dem 11. September wurde klar, dass der Einfluss von Kondensstreifen auf das Klima grösser ist als bisher gedacht.

  30. vollmi am 29. November 2005 um 13:19

    Am 11. September waren nicht die Kondensstreifen das Problem für die umwelt sondern das grosse Feuer der zwei Hochhäuser.

    Von einem Tag auf den Anderen, wird allen klar das Kondensstreifen einen grösseren Einfluss haben auf die Umwelt als angenommen?

    Klimatologie muss ein sehr überschaubares Gebiet sein. Wenn man sagen kann.
    “Ha habs grad heute morgen ausgerechnet, die Kondensstreifen haben grossen Einfluss auf die Umwelt. Bringt mir einer n Kaffee?”

    mfG René

  31. mike81 am 29. November 2005 um 13:53

    @vollmi: Um es für sie noch mal klar und deutlich zu sagen. Nach dem 11. September gab es ein 3-tägiges Flugverbot in der gesamten USA. Das war eine einmalige Chance um den Einfluss von Kondensstreifen auf das Klima zu erforschen. Die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht nahmen in der gesamten USA deutlich zu und das während nur 3 Tagen! Das hat man nicht erwartet, da man bisher nie die Möglichkeit hatte dies zu beobachten. Ein Klimatologe kann ja nicht sagen, lasst mal alle Flüge ausfallen für die nächsten paar Tage, damit wir den Einfluss von Kondensstreifen auf das Klima untersuchen können. Erkenntnisse kommen nunmal nicht aus dem Nichts. So, jetzt brauch ich einen Kaffee.

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