Offroader und Offroader
Hallo Offroader
An dieser Stelle muss nocheinmal betont werden, dass ignoranz.ch absolut nichts gegen Geländewagenfahrer hat, die ihr Auto zu jenem Zweck gebrauchen bzw. benötigen, für welchen es ursprünglich gebaut wurde!
Alle Tierbesitzer, Bauern, Auf-dem-Land-lebende, Hügel und Bergbewohner und andere mit einem legitimen Grund ein solches Auto zu fahren, sollen auch in Zukunft auf ihr bewährtes offroad Auto zurückgreifen und für das tägliche Leben verwenden können.
Was aber erwiesenermassen gefährlich ist, ist die Höhe der Kühlerhaube der Offroader, die im Besonderen Kinder enorm gefährden. Und hier setzt die Diskussion an.
Wo geschehen überdurchschnittlich viele und vorallem verhinderbare schwere Unfälle mit am Auto unterlegenen Verkehrsteilnehmer?
Jedenfalls nicht auf der Autobahn. Nein, dort, wo viele Menschen auf engem Raum gehen, spazieren, flanieren, resp. Kinder auf die Strasse springen können… in der Innenstadt.
Unglücklicherweise werden bei einem Aufprall (Geländewagen) mit einem Kind massiv mehr lebenswichtige Organe in Mitleidenschaft gezogen als bei PKW’s. Da gibts kein wenn und kein aber. Und hier, genau hier setzt ignoranz.ch an! Nicht bei Leuten die auf ihr Auto angewiesen sind, sondern dort, wo aus purer Luxusgeilheit ein aufgemotzter Offroader als überdimensionaler Einkaufspanzer missbraucht wird. Da werden doch auch die Offroadfahrer zugeben müssen, dass dies keinerlei Sinn macht…
Ignoranz.ch möchte die Diskussion keines Falls unter die Gürtellinie fallen lassen. Sondern konstruktive Gespräche führen.
Danke für die zum Teil konstruktiven Beiträge!
Ignoranz.ch

Ich muss dir recht geben das es viele leute gibt die im moment sich aus Mode und Prestige gründen einen Offroader kaufen und das dies vll. verwerflich ist, jedoch ist das der nachteil der demokratie. Aber wie schon gesagt sind in die Gefahrenstudie der Amerikaner keine Van´s und Transporter mit einbezogen worden sondern nur der vergleich zwischen SUV (geländewagen) und Pkw. Ausserdem kommt es ja auch immer auf die fahrweise des Betreibers an da die Aufprallgeschwindigkeit ausschlaggebend ist und ein junger irrer mit seinem GTI in der Stadt mehr schaden anrichten kann.
Und die Schadstoffemmissionen von heutigen Autos gehen sowieso immens in die höhe weil der Trend zu grossen Motoren geht zb. Daimler Benz hat noch nie soviel fahrzeuge über 4l hubraum geführt und verkauft wie heute.
Es ist sicher komisch da für low emmision fahrzeuge und hybride geworben wird aber wie gesagt welches Fahrzeug man sich wählt ist genausoviel Demokratie wie welche Partei man wählt.
Sonnst dürften alle Stadtbewohner z.b. nur noch Smart fahren und ob das zur Individualität beiträgt naja?!?!
Ich empfinde es schon fast als faschistisch was die jungen Grünen in der Schweiz betreiben da ihr Internet portal eine Hetzjagt antreibt und bei weitem nicht konstruktiv ist, bestes beispiel "SUV als Schwanzverlängerung".
Es ist genau das selbe wie noch vor nem jahr mit den LKW fahrern da waren die drann und haben mit ihren LKW´s die Autobahnen 20 000 mal mehr belastet als ein PKW.
Ja klar das sind tatsachen die stimmen und auch beweisbar sind aber es ändert nix an der sache das LKW´s und auch Geländewagen gebraucht werden.
Naja meine 5 cent.
in dem sinne
Adios
bombay
Natürlich Kommt es immer auf die Fahrweise des Fahrers an. Aber wenn ich lesen muss, wie Unfälle wie der von Valentin schon mit 5Km/h tödlich enden, ist das ein Grund darauf aumerksam zu machen, und genau das möchte ich. Und es ist doch interessant, zu sehen dass es eben doch Leute gibt die es geil finden, dass sich ihr Auto "tief in den Gegner bohrt". (Von wegen faschistisch…)
In die Studie der Amerikaner wurden Anfangs auch Van's mit einbezogen.
Als sich abzeichnete, daß diese schlechter abschneiden als Geländewagen, wurden die Richtlinien geändert.
Van's sind schließlich Familienautos
Geländewgen sind böse…………
Maddoc, der mit der Gesprächskultur,
damit ihn Ignoranten vertehen……..
ähhh feuman du musst zugestehen daß das in sich bohren schon ein wenig komisch ausgedrückt ist und jeder mal gern nen witz macht. ein kleiner gedanken anreiz, jede sekunde stirbt ein mensch, egal an was er stirbt einfach, du kannst mit 5kmh mit dem rad fahren blöd stürzen und dir das genick brechen. für valentin bedeutet das ein urteil über sein leben macrokosmisch gesehen ist er einer dieser persohnen die jede sekunde auf der welt sterben.
hört sich alles hart an aber jetzt wirds noch härter, würden diese menschen nicht sterben könnte auf dieser welt durch überbevölkerung schon kein mensch mehr leben.
nichts desto trotz ignorantes fahren tötet.
aber auch ein 50g schwerer stein kann gefährlich sein wenn er aus 100m höhe auf deinen kopf trifft.
achso comments stehen zu lassen auch wenn sie nicht gefallen ist auch eine form von demokratie.
Viele Autofahrer Fühlen sich bedroht von den hohen, grossen und schweren fahrzeugen, von denen sie auf den strassen umgeben sind. Die sensationslust der medien unterstütz diese ängste nach kräften.
nun schlägt eine studie der uni von glassboro in New Jersey in die selbe kerbe: es wird wieder ein mal statistisch nachgewiesen, dass fussgänger bei einem aufprall auf einen SUV ein höheres risiko als bei einem PW haben, die ergebnisse wurden auch bei uns in "bild der wissenschaft" (ausgabe 3/2004 S.13) breitgetreten. hier fallen solche veröffentlichungen auf fruchtbaren boden, gibt es doch auch in der schweiz viele geländewagengegner, die munition gegen die verhassten ungetüme sammeln.
doch wenn man den dingen auf den grund geht, sehen sie manchmal anders aus: ein bekannter von mir hat sich mit den autoren der glassboro-studie in verbindung gesetzt, um satistisches material über die zu grunde liegenden unfallzahlen zu erhalten. das ergebniss: die autoren selbst haben keine ahnung, wie oft geländewagen tatsächlich in unfälle mit fussgängern verwickelt werden.
interessant war aber eine andere auskunft:
das crash-verhalten von VANS, wie sie heute in immer grösserer zahl die strassen bevölkern, war in der studie noch um 50% schlechter als das der geländewagen. seltsamerweise liest man davon überhaupt nichts. der grund ist einfach: zum familienfreundlichen image der "pampers bomber" wollen solche ergebnisse einfach nicht passen. auf die bösen SUV`s schlägt es sich doch viel besser ein.
Versteht mich nicht falsch: wenn es an der sicherheit von geländewagen etwas zu verbessern gibt, dann sollte man das auch tun. aber emotional geladene pauschalangriffe muss man zurückweisen.
[2] wenn man in dem forum weiterliest, ist das kommentar das dort abgegeben worden ist nicht gerade auf begeisterung gestossen….(tief in den gegner gebohrt)
genauso gibt es "GTI" fahrer die es geil finden in der innestadt 120 km/h zu fahren, aber das sind minderheiten.
die meisten Geländewagen fahrer sind wie ich in einem fahrsicherheitstrainig gewesen (jeep Academy) und verhalten sich auch besonnen im verkehr. man weis, wenn man mit einem geländewagen unterwegs ist, das man keinen smart oder golf bewegt. und so verhalten sich auch 90% der geländewagenfahrer.
was ich persönlich nicht in ordnung finde, ist oder sind die SUV fahrzeuge, die immer mehr auf den strassen auftauchen (BMW X5, Porsche Chayenne,Volo xc90,VW Tuareg …)
diese 5liter V8 Maschinen geben dem fahrer das gefühl in einem sportwagen zu sitzen. so fahren dann auch die meisten.das sind auch die spritfresser mit verbräuchen um die 20 liter super plus…
in diesem sinne
Hi roman
Sehr richtig, was du zu den Maschinen wie BMW X5, Porsche Chayenne usw. gesagt hast!! Diese vermitteln durch die Motorisierung und die Getriebeabstimmung ein enorm sportliches Fahrgefühl, was zur agressiveren und schnelleren Fahrt animiert. Gepaart mit einem massiv erhöhten "Selbstsicherheits-Gefühl" aufgrund des wuchtigen Chassis gibt das einen unter Umständen gefährlichen Mix, je nach Fahrstil des Fahrers. Vom Spritverbrauch ganz zu schweigen. Die Frage ist bloss, ob sich tatsächlich 90% der Fahrer bewusst sind, welche Massen hier bewegt werden.
Danke für deinen Input!
Pipo
Ignoranz.ch
[3] Maddoc, Bitte belege deine Aussagen mit Links. Behauptungen ohne Grundlage kann jeder machen.
[7] gut, das mit den 90% ist wahrscheinlich etwas hoch gegriffen…
bin selber offroader und fahre einen jeep cherokee crd 2,8
ich könnte gar nicht schnell fahren selbst wenn ich wollte. und so geht es den meisten, die ein solches oder ähnliches fahrzeug haben. cruisen ist das richtige wort für das fahren mit geländewagen. man will gar nicht schnell oder hektisch durch die strassen fahren. gemütlich und vorausschauend. so fahr ich und viele meiner kollegen. war auch schon auf vielen jeep treffen und dort hat man die gleiche einstellung.
ich persönlich finde es einfach schade, wie von den jungen grünen oder anderen, alle offroader über den gleichen kamm geschert werden. alle sind böse "kinderjäger" auf den strassen.
naja mal schaun was noch alles passiert zu diesem thema…
[8] sorry,
aber da mußt du schon selber suchen.
Frag mal Skywalker, ob er einen link hat.
Ein Weg ist da ja schon aufgezeigt worden………
hab leider nichts gespeichert
…aber ich glaube in der Zeitschrift "Off-Road" war mal ein Hinweis, bin mir aber nicht sicher.
Maddoc
Erst grosse Worte schwingen, und wenn man die Aussagen belegen muss kommt: "da musst du selber suchen".
Sorry, aber dein Argument ging in die Hose…
Wenn diese und ähnliche Aktionen in Richtung allgemeine Sicherheitserhöhung für Fußgänger gehen würde, würde ich solche Aktionen vielleicht sogar unterstützen. Ich verurteile auf schärfste eine pauschale Kriminalisierung, noch dazu wo diese nachweislich falsch ist.
Ich bin der Meinung, dass der Verfasser dieses und der anderen Artikel zu diesem Thema nicht gut nachgeforscht und anscheinend hauptsächlich das nachplappert, was ihm bei einer Grünen Parteiversammlung vorgebetet wurde.
Leider geht der Autor auch nicht auf die mangelnde Fußgängersicherheit bei Kleintransportern/Klein-LKWs/Campingmobilen usw ein.
EuroNCAP (nachzulesen unter http://www.euroncap.com ), eine europaweite offizielle Stelle für Sicherheitsprüfungen von PKWs, beurteilt die geprüften Autos auch nach der Fußgängersicherheit.
Durch den Test durchgefallen (kein Stern für die Fußgängersicherheit) haben folgende PKWs erhalten:
- Suzuki Grand Vitara (ein Geländewagen)
- Audi TT Roadster (KEIN Geländewagen)
- Mercedes A-Klasse (KEIN Geländewagen)
- Mercedes C-Klasse (KEIN Geländewagen)
- Ford Mondeo (KEIN Geländewagen)
- Skoda Superb (KEIN Geländewagen)
- Opel Vectra (KEIN Geländewagen)
1 Stern (von insgesamt 5 Sternen) erreichten
- 7 Geländewagen (Range Rover, BMW X5, Hyundai Santa Fe, Jeep Cherokee, Kia Sorento, Opel Frontera, Landrover Freelander)
- 25 PKWs (Honda S2000, Mazda MX5 und 6, Mercedes SLK und E-Klasse, Audi A3 und A4, Opel Astra und Sintra, BMW 5-Series und 3-Series, Citroen Xantia, Jaguar XType, Nissan Primera, Saab 9-3, Peugeot 607 und 807, Renault Vel Satio und Kangoo, Chrysler PT Cruiser, Fiat Doblo, Renault Kangoo, Chrysler Voyager, Kia Carnival/Sedona, Toyota Previa)
Bei den Geländewagen erreichen der Volvo X090 und Nissan X-Trail zwei Sterne und der Honda CR-V sogar drei.
Die Sicherheit ist demnach bei ALLEN PKWs mangelhaft und verbesserungswürdig.
Der'normale' aber genauso gefährliche PKW ist in der Überzahl (Verkaufszahlen) und hat auch demnach lt Statistik auch die größeren Unfallzahlen.
Bzgl Unfälle mit Radfahrern und Velofahrern sei hinzugefügt, dass lt Unfallstatistiken die Zahl der Unfälle nicht nur zwischen Zweirad und PKW im Steigen ist sondern auch die Zahl der Unfälle zwischen Zweirad und Fußgänger! Bei Unfällen zwischen PKW und Radfahrer und Velofahrer sind (lt Aufzeichnungen) 50 % die Rad/Velofahrer Unfallverursacher! Dh der Rad- oder Velofahrer soll sich mal an der eigenen Nase nehmen und über seine Kenntnisse über Verkehrsregeln und sich in Rücksichtnahme im Individualverkehr üben.
Bzgl fahrerisches Können: Es überschätzt sich ein Fahrer seines AUDI TT oder seines auffrisierten BMW/Audis oder der Fahrer, der sich die Nobelkarosse seines Papas ausgeborgt hat, viel eher als ein Geländewagenfahrer, der sein Fahrzeug auch abseits der asphaltierten Straße benutzt.
MfG
Hallo Andrea
Vielen Dank für deine Ausführungen. Es ist mir schon klar, dass es auch noch WEITERE gefährliche Fahrzeuge gibt. Dies schmälert aber nicht die Gefahr, welche von den Geländewagen ausgeht. Bei deiner Anmerkung bezüglich den Velofahrern solltest du beachten, dass (zumindest bei uns in der Schweiz) es keine Fahrprüfung voraussetzt um mit einem Fahrrad auf die Strasse zu gehen. Demnach sollten die ausgebildeten Autofahrer die Velofahrer gleich wie Kinder behandeln. Man kann nunmal nicht voraussetzen, dass die Velofahre sämtliche Regeln kennen. Wie du bestimmt weisst gilt für die meisten Autofahrer eine Velo-Überholpflicht, immer und überall müssen die Fahrräder überholt werden dies absolut ohne Ausnahmen (achtung Ironie). Da ist definitiv mehr Rücksicht gefordert!
[13]Du liest anscheinend nur das was du lesen willst. Schau dir die Seite an, es gibt nicht nur 'weitere gefährliche Fahrzeuge' sondern HAUPTSÄCHLICH gefährliche – das einzige Fahrzeug, mit der größten Sicherheit für alle Unfallbeteiligten bietet der neue VW Golf und sogar der kommt über die 3 Punkte für Fußgängersicherheit nicht drüber. Soviel zur hochgelobten Sicherheit der PKWs.
Die Gefahr die von Geländewagen ausgeht schmälert aber auch nicht die Gefahr die von 08/15 PKWs und Luxuslinern ausgeht und letztere sind immer noch in der Überzahl.
Zu Rad/Velofahrer ohne Fahrprüfung: Rücksichtnahme im Straßenverkehr ist voll okay und auch zweckführend. Wenn aber ein Rad/Velofahrer der Meinung ist, dass er sich auf der Straße aufführen 'darf' wie ein Kind, dann soll er auch dort fahren … am Spielplatz und nicht auf der Fahrbahn mit Erwachsenen.
Der Velofahrer wird durch den Freibrief 'ich weiß nicht wie ich mich auf der Straße verhalten muss' angeregt Unfälle durch SEINE Unachtsamkeit zu provozieren. Nochmals lt. Statistik in Deutschland werden 50 % der Unfälle zwischen PKW und Fahrrad von den Radfahrern (auch ohne Fahrprüfung) verursacht! Diese 50 % können nicht ihre Verletzungen auf die bösen Autofahrer abwälzen.
Setzt euch für was sinnvolles ein:
- allgemeine Sicherheitserhöhung von allen Kraftfahrzeugen
- Fahrsicherheitstraining für Rad/Velofahrer
- Sicherheitskleidung für Rad/Velofahrer (in Deutschland gibt es sogar eine Empfehlung, dass Rad/Scooterfahrer dieselbe Schutzkleidung tragen sollten wie Motorradfahrer)
Ich wäre für eine Quellenangabe deiner Infos bzgl Unfallstatistiken/tatsächliche Unfallzahlen und Gefährlichkeit von Geländewagen im Vergleich zu PKWs in gleichen Situationen dankbar.
Hallo Andrea
Wo steht geschrieben, dass ich den Anspruch erhebe, jetzt und sofort sämtliche Probleme des Strassenverkehrs zu lösen?
Indem ich etwas gegen Offroader unternehme mache ich den ersten Schritt. Und in meinem Umfeld haben viele Autofahrer, welche kleinere Autos fahren, genauso wie ich Angst vor den gefährlichen Offroadern.
Und bezüglich dem Training von Radfahrern: wieviele Autofahrer wurden letztes Jahr von rücksichtslosen Velofahrern getötet? Und umgekehrt? Mir geht es darum dass Offroader ANDERE Verkehrsteilnehmer überdurchschnittlich gefährden und keinen konkreten Nutzen haben (in der Stadt), dies im Gegensatz zu Lastwagen oder Transportern. Velofahrer gefärden bloss sich selbst, das nenn ich Eigenverantwortung.
[15] Du disqualifizierst dich bei dieser Diskussion selbst. Du fährst selbst einen kleinen aber trotzdem gefährlichen PKW und wagst es laut zu schreien "Ja, aber der ist ja gefährlicher als ich."
Für dich ist der Verlust eines Menschenlebens durch einen Unfall mit Geländewagen wichtiger als durch einen PKW! Die reale Zahl der Verletzten und Toten durch PKW-Unfälle ist beiweitem höher als durch reine Geländewagen-Unfälle (ergibt sich alleine schon an der geringeren Zulassungszahl).
Zu deiner Frage: Wieviele rücksichtslose Velofahrer waren in Unfälle mit verkehrstechnisch Schwächeren (Fußgänger, Kinder, Radfahrer) verwickelt und haben diese verletzt oder getötet?
!!! Nochmal wo sind deine Informationsquellen über Getötete und Verletzte durch PKW und Geländewagen? Prozentualer Anteil und reale Zahlen im Vergleich. !!!
Du wirfst mit Polemiken um dich anstatt produktiv und kompetent auf Denkanstöße einzugehen.
Dies ist keine Diskussion sondern blinde Hetze gegen eine Minderheit, der die Schuld für ein Gesamtproblem in die Schuhe geschoben wird. (Was aus blinder Hetze und deren Gefolge werden kann ist in Europa ja weithin bekannt)
lg
[15]
die frage ist wie sieht der zweite schritt aus?
verbieten wir alle autos??? somit auch deines???
Unglücklicherweise werden bei einem Aufprall (Geländewagen) mit einem Kind massiv mehr lebenswichtige Organe in Mitleidenschaft gezogen als bei PKW's
woher nimst du diese "tatsache"
könnte es sein das Andrea dies widerlegt hat-im gegensatz zu dir mit zahlen und fakten!
da stehen deine grünen freunde doch etwas blass da oder haben die eigene tests durchgeführt???
[16] @Andrea:
Ich finde Deine Argumentation gut und absolut richtig.
Kannst Du mit mir Kontakt aufnehmen (pekoat@gmx.at)?
LG
peko
Ich habe noch ein bisschen recherchiert (wäre auch dem Autor und Betreiber dieser Hetz/Witzseite zu empfehlen gewesen):
Lt. Statistischem Bundesamt Schweiz steig der 4×4 angetriebenen Fahrzeuge ('normale' 4×4 angetriebene PKW und Geländewagen) in den letzten 10 Jahren (!) von 10 auf 16 %. Im Vergleich dazu stieg der LKW-Anteil mit einer Lastkraft von 15t aufwärts von 1990 bis 2003 von 6,5 auf 17,7 %!!
Das sollte mal Pseudoumweltschoner und Geländewagenopferverhinderer zu denken geben – eine Steigerung von 11,2 % an GroßLastkraftwagen in der Schweiz!
Laut Statistik Schweiz ist der Anteil der schwer und schwerst Verunfallten Fußgänger im Straßenverkehr in den vergangenen 10 Jahren um 40 % gesunken! Lustigerweise ist die Zahl der Motorradunfälle gesunken, die Zahl der Kleinmotorradunfälle (wo wohl auch die Velos reingehören) drastisch gestiegen … liegt wohl doch hauptsächlich am mangelnden Verkehrsverhalten der Velofahrer
Liebe Leute, bevor ihr Hetzreden verfasst – erkundigt euch und lest vor dem Mund aufmachen die genauen Daten nach, sonst wirds nur peinlich.
Woher habt ihr eure Infos? Vom Kaffeekränzchen oder Stammtisch im Gasthaus?
lg
Andrea, der es eigentlich egal ist ob sie von einem Suzuki Grand Vitara oder von einem genauso gefährlichen Audi TT Roadster angefahren wird – weh tut beides
eigentlich – kann man den argumenten von andrea nichts mehr hinzufügen (kurze standing ovations von meiner seite) – aber nachdem mein beitrag beim anderen – "böse-hirnlose-offroader" einfach unter den tisch viel (möcht wissen – ob dieser hier auch zensuriert wird) möcht ich doch auch noch mal meinen senf dazu geben….
1. dass jemand mit solchen intoleranten und ignoranten ansichten – ein magazin mit dem titel "gegen ignoranz" ins web stellt – zeigt schon mal von der qualität eben dieses
2. ist es absolut egal was für ein auto jemand fährt – es kommt darauf an wie man es fährt!! – schon mal soweit gedacht??? oder wollen wir da jetzt ein wenig – "kfz-rassismus" betreiben???
-> wenn ich fahre und vor mir hüpt ein kind auf die strasse – und ich fahre im verhältnis zu miener reaktionszeit und meinem fahrzeug zu schnell – dann fahre ich es platt! – egal ob mit bmw, gti, geländewagen, lkw, … oder was auch immer – wenn ich stehenbleiben kann – dann nicht – (und das auch egal womit)
3. ok es gibt einige, wie du so schön sagts: bauern, berg und hügelbewohner – die auf einen geländewagen angewiesen sind, aber ist es denn so schlimm, dass man auch ein fahrzeug, das man nicht braucht, fährt – einfach weil man WILL??? oder wollen wir das etwa verbieten?? vielleicht sollte man ja bevor man sich ein fahrzeug kauft, erst einen antrag stellen müssen mit allen relevanten daten, gewicht des fahrers, lebensweise, anzahl der zu erwartenden kinder, anzahl der zu transportierenden güter, anzahl der zu erwartenden feldwege, die man in seinem weiteren leben beafhren muss… usw???
wenn du dir die welt so vorstellst, dann gute nacht….
aber um nochmals aus tehem zurückzukommen – ich fahre einen geländewagen – WEIL ICH WILL! – ok es ist ein kleiner suzuki mit max 100km/h und da im moment nicht angemeldet (typisiert) führe ich ihn nur am hänger spazieren, aber wenns er angemeldet wäre – würde ich auch damit auf der strasse fahren – WARUM NICHT???
warum soll eine – wie sagtest du – bürotussi – oder so – nicht in einem geländewagen fahren dürfen??
braucht jeder gti fahrer einen gti?
jeder porschefahrer einen porsche??
jeder van fahrer einen van??
usw….
ist doch BUL*S*IT! wo komm ma denn da hin, wenn man nur das auto fahren darf, das man braucht?? – dann müsste sowieso das halbe land mit einem 50ps "vierkantmoped" oder wie man diese dinger auch nennen mag unterwegs sein – weil um nur zur trafik oder zum shoppen zu fahren brauch ich nicht mehr…
ja und 4. von wegen unfallgefahr und so nen schwachsinn:
ok es kommen derzeit erstaunlich viele wagen auf den markt, die zwar nach geländewagen aussehen, aber eigentlich keiner sind (suvs,…) aber wer bitte sagt, dass diese eben gefährlicher sind, als andere??
ok falsch ausgedrckt – wers sagt wiss ma ja jetzt – aber wer kanns beweisen????
die statistiken würd ich gerne sehen….
schon mal überlegt?? woran solls liegen??
an der höhe?? ist jedes kind gleich gross???
am gewicht?? also weil einen limousine um sovieles leichter ist??
am 4×4 vielleicht?? jaaaa – das wirds sein – wagen vier angetrieben rädern fahren wahrscheinlich auch doppelt so schnell wie nur wagen mit zwei angetriebenen rädern???
ich kanns nur wieder wiederholen.. BU*LS*IT!!
achja – 5. und letztens: sollte man ja eigentlich – solche beiträge einfach ignorieren, aber sorry – soviel blödsinn auf einem haufen – kann ich nicht unkommentiert stehen lassen….
lg aus wien
von einem, der sich vorm autokauf sicher überlegt hat, mit welchem auto er am besten kinder plattfahren kann…. ;-(
na bitte – ich glaubs ja gar nicht – mein beitrag ist stehen geblieben …
auf der tastatur unterwegs – bitte das buchstabenchaos zu entschuldigen
er lernt ja doch dazu
apropo: war ein wenig zu schnell
lg aus wien
[16] Andrea, deine Vermutung, dass ich ein Auto fahre ging daneben, ich besitze nichtmal einen Führerschein. Bei den von dir Zitierten Statistiken blendest du aus, dass in den letzten drei Jahren die Unfälle mit Todesfolge wieder zunehmen. Ausserdem wird der Typ des Wagens leider bei Unfällen nicht erfasst. Daher sind diese für Verlässliche Zahlen nicht geeignet. Und wieder kommt dein Argument "die Andern sind noch viel schlimmer" und wieder meine Antwort: weil es noch anderes gibt was schlimm ist, (z.B. Lastwagen) werden die sinnlosen Offroader nicht weniger schlimm…
Und zu Thomas: Wir wollen die Offroader ja nicht ganz verbieten, nur aus Innenstädten verbannen. Denn dort sind sie nicht nur besonders lärmig und stinkend, sondern auch überdurchscnittlich gefährlich und haben im Gegensatz zu Vans und Lastwagen KEINEN KONKRETEN NUTZEN. Und wenn Ihr jetzt Gebetsmühlenartig dieselben Argumente noch weiter wiederholt werden die postings halt gelöscht.
Und noch ein Ansatz zur Freiheit der Menschen zu wählen: wieso sind die Verkäufe von Waffen eingeschränkt? Eben, weil leider die Vernunft nicht ausreicht, es braucht auch Regeln.
[23] Auszug aus "Statistik der Strassenverkehrsunfälle von 2003"
So wurden beispielsweise seit 10 Jahren nie mehr so wenig Fussgängerinnen und Fussgänger getötet oder schwer verletzt. Da die entsprechenden zahlen in den letzten 3 Jahren regelmäßig gesunken sind, kann nun eindeutig davon ausgegangen werden, dass es sich dabei um eine abnehmende Tendenz handelt. ….
Nachzulesen unter http://www.bfs.admin.ch Protokoll-Nr. 0350-0405-60
Also nachweislich eine falsche Behauptung deinerseits, bleibt die Frage offen ob aus Unwissenheit oder Präpotenz.
Dann habe ich deinen Satz 'Und in meinem Umfeld haben viele Autofahrer, welche kleinere Autos fahren, genauso wie ich Angst vor den gefährlichen Offroadern.' falsch ausgelegt.
Ich darf also daraus schließen, dass du auf jegliche (Mit)Benutzung von motorisierten Fortbewegungsmittel verzichtest?
Das Europäische Parlament (betrifft die Schweiz ja nur indirekt, vielleicht sollten sich die Grünen Parteigenossen aber daran orientieren, dieses Protokoll ist schließlich auf auf der Schweizer Homepage http://www.fevr.org nachzulesen) empfiehlt im Protoll vom 18.01.2001 (A5-0381/2000) zwecks Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr ua "von früher Kindheit an ständige Unterweisung im richtigen Verhalten als Straßenbenutzer".
Wenn also ein Pflichtschulkind das richtige Verhalten im Straßenverkehr erlernen und umsetzen kann, dann wird es doch ein erwachsener Rad/Velofahrer auch schaffen?
Lies doch bitte hier nach: Deutlicher Anstieg der Strassenverkehrsopfer in der Schweiz: Die Zahl der Getöteten hat letztes Jahr von 513 auf 549 zugenommen (plus 7 Prozent). na, welche Aussage ist nun falsch?
Ich benutze tatsächlich praktisch nie Motorisierte Privatfahrzeuge (weniger als 1mal im Monat, und dann auch bloss aus Anstand…).
Natürlich KANN ein Erwachsener Radfahrer das schaffen, aber er MUSS nicht um sich auf der Strasse zu bewegen, das ist der kleine aber feine unterschied. Deshalb ist gegenüber Velofahrern mehr Vorsicht geboten als gegenüber andern Motorisierten (geprüften) Verkehrsteilnehmern.
[26]Na sicherlich sind die Zahlen des Statistischen Bundesamt der Schweiz falsch (sarcasm)
Wo geht daraus hervor, dass die Unfallzahlen durch Geländewagen verursacht gestiegen sind? Dafür hätte ich gern Quellen.
Dein Argument mit 'er KANN, er MUSS aber nicht' ist ziemlich lächerlich und kindisch. Ein Erwachsener zurechnungsfähiger Mensch kann auch mit dem Schädel in die Wand rennen, MUSS es aber nicht … wer ist Schuld, wenn er sich das Genick bricht? Die Wand? Der Hausherr? Der Architekt, der die Wand so hart gebaut hat? Oder doch schlicht und einfach die Person selbst?
Bei uns 'dürfen' Kinder auch theoretisch auf der Straße rumrennen wie sie wollen, aber man bringt ihnen zur eigenen Sicherheit schon im Kindergartenalter bei, wie sie sich im Straßenverkehr RICHTIG verhalten müssen. Kinder unter 10 Jahre dürfen bei uns überhaupt nur in Begleitung eines Erwachsenen auf der Fahrbahn radfahren.
Deiner Meinung nach ist also ein PKW-Fahrer sogar dran Schuld, wenn ihm ein Radfahrer in sein stillstehendes Fahrzeug knallt?
Bei dieser Einstellung darf man sich nicht wundern, wenn die Unfallzahlen steigen statt sinken. Man kann nicht einfach alle Verantwortung (für sich selbst) an andere abgeben. Vorausschauend Fahren und Rücksichtnahme hat nicht unbedingt etwas mit einer technischen Fahrausbildung zu tun.
lg
PS: Du benutzt motorisierte Fahrzeuge auch indirekt, mit allen Konsumgütern, die du verbrauchst oder gebrauchst.
Das da nur die Offroader dran schuld sind behauptet kein Mensch. Bitte leg mir nicht solches in den Mund. Aber dass die Offroader überdurschnittlich gefährlich sind kannst du ja auch nicht bestreiten. Dies wird ja auch in verschiedenen Studien (u.a. der von mir zitierten von der Winterthurversicherung) belegt. Und da diese Offroader nunmal ein Statussymbol sind und sehr trendy, unternehme ich etwas dagegen (ich schreibe Beiträge in MEIN Weblog). Und dieses Recht lasse ich mir auch nicht wegdiskutieren.
Auf deine rethorische Frage betreffend dem Umfall willst du ja keine Antwort oder? Mein Vater (Velofahrer) wurde schonmal von einem Offroader so knapp überholt, dass er gegen den Bordstein gefahren und einen Unfall hatte. Und hier sind nunmal die Offroader einfach ein vielfaches bedrohlicher (auch wenn sie nicht die einzigen gefährlichen sind).
Dass Mein Essen nicht von alleine in den Supermarkt kommt, ist mir auch klar, bestreite ich auch nicht.
[28] Offroader sind überdurchschnittlich gefährlicher als was? Genau um das geht es.
Es ist korrekt, dass sie 'gefährlicher' sind als Fußgänger und Radfahrer.
Sie sind aber nicht gefährlicher als andere KZF, die laut Vergleichsstudien dieselben fußgängerfeindlichen Kriterien aufweisen. Wo liegt der Unterschied ob Mann/Frau durch einen als 'gefährlich' eingestuften Geländewagen oder durch einen ebenso als 'gefährlich' eingestuften Roadster getötet wird? Das konntest du bis jetzt nicht darlegen
Meine Mutter wurde mitten in der Stadt als Fußgängerin von einem VW Golf GTI umgefahren, er hatte sie zu spät gesehen. Ich und mein Sohn wurden auf einem Fußgängerübergang (Zebrastreifen) von einem tiefergelegten Mazda über den Haufen gefahren, weil er uns übersehen hat. Ich selbst hatte einen Unfall mit einem Mazda 929 verursacht.
3 Unfälle – 2 davon mit Beteiligung von Mazdas … gehören die jetzt weg von der Straße?
Dein Vater hätte genauso gut von einem kleineren PKW oder von einer Luxuslimousine abgedrängt werden können, Offroader haben wohl kein Patent auf "Velofahrerjagd" oder? Bei euch in der Schweiz sind also die bösen Offroader richtige Straßenbestien? Schwer vorstellbar.
Auf meine rethorische Frage hätte ich schon gerne Antwort. Sonst hätt ich sie nicht gestellt.
Leute wie du versteifen sich leider auf ein Feindbild und weigern sich das Problem im ganzen zu sehen, wenn ca 30 KFZ-Modelle auf der Straße rumfahren und als gefährlich eingestuft sind, darf man sich nicht 2-3, die einem persönlich unangenehm sind, rauspicken und diese verantwortlich machen.
lg
PS: Vor etlichen Jahren hat es ähnliche Diskussion bzgl Gefährlichkeit von Motorrädern und deren Fahrern gegeben. Was ist daraus geworden? Heisse Luft um nix und wieder nix.
[26] Ich hab mir die Unterlagen noch mal durchgesehen und hab die Daten richtig gepostet. Wenn du es gelesen hättest wäre es dir aufgefallen.
Die Unfallzahlen sind bei den Fußgängern eklatant gesunken und gleichzeitig bei Rad/Velofahrern gestiegen.
logische Schlußfolgerung: Wenn der Anstieg bei den Rad/Velofahrern durch Fehlverhalten der PKW und Geländewagen fahrer ausgelöst worden wäre, hätte auch die Unfallzahl der Fußgänger steigen müssen.
Also! Mal vor der eigenen Türe kehren und das eigene Fahrverhalten anpassen
Sie SIND unbestritten überdurschnittlich gefährlich, das sage ich, das sagt der Kassensturz das sagen die Jungegruene Zürich, das sagt der der Verkehrsclub der Schweiz und Greenpeace. Wenn sie das nicht wären (gefährlich), wäre auch Valentin noch am Leben.
Aber all diese Argumente IGNORIERST du.
Natürlich sind diese Autos weder das einzige Problem, noch sind sie der einzige Todbringer der Schweiz. Der Strassenverkehr fordert aber Opfer! Ist das gut? Nein. Da sind wir uns hoffentlich alle einig. Also muss mit einer Diskussion begonnen werden; wo liegen erhöte Risiken und Gefahren verborgen? Das muss die Frage sein. Und diese Art von Autos bergen nun einmal ein erhöhtes Verletzungsrisiko bei einer Kollision mit schwächeren Verkehrsteilnehmer, vom überdurchschnittlichen Verbrauch – also vom ökoligischen Standpunkt mal abgesehen.
Diese Problematik mit Pistenrowdies usw. zu vergleichen, finde ich unrelevant, da ganz andere Faktoren zusammenspielen.
Es bringt doch nichts, Schlechtes mit noch Schlechterem zu vergleichen. Also Anzahl Tote X ins Verhältnis mit der Anzahl Toten Y aufzurechnen und dann sagen, X ist viel weniger Schlimm als Y, also lassen wir X auf der Seite und akzeptieren!!! Das ist eine Art zu rechnen, die ich nicht verantworten kann. Die Frage muss doch sein: Ist X ein überdurchschnittlicher Risikofaktor? Antwort Ja. Dann muss dieses Thema behandelt werden. In unserem Fall Offroadfahrzeuge, die nur als Einkaufspanzer missbraucht werden und nie einen Berg oder ein Feldweg sehen! Dann: Ist Y ein Gefahrenfaktor, der minimiert werden könnte?? Wenn ja, dann wird auch dieses Thema zur Sprache kommen. Ist das denn so abwägig???
Wenn wir die Pistenrowdies ansprechen, müsste man sich allenfalls Gedanken dazu machen, den Alkohol Ausschank auf den Pisten einzuschränken. (Auf der Autobahnraststätte kann ich ja auch kein Bier trinken)…
Ich hoffe Ihr versteht diesen Ansatz. Es geht nicht darum EINEN Sünder zu finden. Aber es geht darum Risiken zu senken und die Umwelt nicht unnötig mit völlig übertriebenen Stadtpanzer zu belasten.
Hier werden einige wieder sagen: Aber der Raser mit dem BMW, und der Ferrarifahrer…, und der ist auch schlimm, oder noch viel Schlimmer… das ist alles relevant, gehört aber nicht in diese Diskussion, denn diese Punkte müssen separat behandelt werden. Andere Problematiken.
Geniesst den Abend…
Grüsse Pipo
[32] >Also muss mit einer Diskussion begonnen werden; wo liegen erhöte Risiken und Gefahren verborgen? Das muss die Frage sein.<
Eine berechtigte Frage, haben doch einige Verkehrssicherheitsinstitute und Versicherungen festgestellt, dass ALLE höher gebauten Kraftfahrzeuge ein erhöhtes Risiko beinhalten.
Aber man pickt sich unter ALLEN höher gebauten Kraftfahrzeugen NUR den Geländewagen und die SUVs raus. Die anderen bleiben in sämtlichen Aktionen unerwähnt und Fallen in den Augen der breiten Masse in die Kategorie 'ungefährlich'.
Bitte Postet nur noch wenn ihr Inhaltlich neue Argumente habt. Kommentare welche bloss die widerlegten Argumente repetieren werden nicht veröffentlicht. Auch wenn man sie hundert mal wiederholt werden sie nicht richtiger.
Oh Mann. Immer dieselben Verteidigungsrufe von SUVern, und ach ja, immer dieselbe Ausrede mit der Freiheit. Natürlich habe ich die Freiheit, auf Stelzen mit Wanderstiefeln, einem Football-Helm und einem Ersatz-Schuh auf dem Rücken durch die Innenstadt zu wanken und das cool zu finden. Dass Leute wie ich das nicht cool, sondern affig finden, ist ebenfalls eine Form von Freiheit. Sich gegen den enormen Zuwachs an Affigkeit durch bissige Kommentare oder Empörung zu wehren, sollte auch nur erlaubt sein. Ich will’s keinem verwehren, ein Auto zu fahren, das er nicht braucht. Aber wenn ich wieder durch die Innenstadt fahre und der Kerl vor mir sämtliche Sicht auf den Verkehr voraus und damit die Möglichkeit zu vorausschauendem Fahren nimmt, weil er halt gerne einen dieser rollenden Quader fährt, dann geht auch bei aller Toleranz der Blutdruck in die Höhe. Einfach so.
Köstlich…
Ich habe gerade alles durchgelesen und habe mich wirklich köstlich amüsiert.
Ich kommen nicht aus der Schweiz aber ich denke dass die “Unfall-Tote-Opfer-such-Offroader-verurteilen” Problematik auch an anderer stelle herscht.
Ich finde es lustig wie sich vertreter der Grünen und der Offroad Fahrer gegenseitig beschuldigen falsche Daten zu liefern.
Der einzige sinnige Beitrag kommt von Pipo der sagt dass alles gefährlich ist und jetzt erst mal die Offroader dran glauben dürfen. Mir drängt sich das Gefühl auf dass Pipo evtl der Mentor des etwas übereifrigen Grünen ist der jetzt versucht die ganze Soße zu in die richtige Richtung zu lenken.
Es bereitet mir aber Kopfzerbrechen warum nicht auf das Problem an sich eingegangen wurde.
(cool dass über einen verbalen Ausreisser solange geredet wird…)
Es ist immer einfach sich jemanden auszusuchen der schuld ist.
Ich habe noch keinen Fußgänger zusammengefahren und mich auch noch nicht besonders tief in ein anderes Fahrzeug gebohrt
Auch ich fahre gerne OffRoader nicht allein wegen der besseren Übersicht sondern auch weil es Spass macht.
Ich verbrauche durchschnittlich weniger als ein normaler 3er BMW oder C-Klasse Benz.
Der Umwelt gedanke ist auch mir wichtig.
Aber pauschal Geländewägen zu kritisieren halte ich für schwach.
Ich gehe zu Fuss zum Einkaufen um die Ecke und fahre hauptsächlich im Ländlichen Bereich rum.
Warum ich jetzt als Mitglied einer Kindermördergruppe die nebenbei auch Rad und Velofahrer kaltmacht dargestellt werde verstehe ich nicht.
Eine radikale und auch etwas diskriminierende Methode Innenstädte frei von Großen Autos zu bekommen. Findet Ihr nicht?
Wenn Ihr die Innenstädte frei von großen, gefährlichen Autos bekommen wollt finde ich das durchaus in Ordnung. Ein Volksentscheid oder ein Gesetz kann doch sicher mit einer Mehrheit bestimmt werden. Wir leben doch in Demokratien… Oder nicht?
Was mich jetzt wiederum ein wenig traurig stimmt ist das Niveau auf dem hier hin und her gekloppt wird.
In diesem Sinne
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GaMbIt
Also eines ist klar, in der Stadt Zürich werden jährlich ca. 50% aller Fussgänger von Autos, LKW, Töffs und Velos angefahren. Die anderen 50% werden von den Trams und Bussen der VBZ umgehobelt und zerquetscht. Gerade diese blauen ÖV-Bomber weisen keinerlei fussgängerfreundlich gestaltete Frontpartien auf. Und die Chauffeure fahren durch die Gegend wie Schützenpanzer im Fronteinsatz. Hupen und klingeln hat Priorität vor Bremsen.
Aus den Argumenten der Grünen spricht doch nur der blanke Neid. Ein Grüner strampelt mit seinem rostigen Velo im Regen oder der gleissenden Sonne und kotzt sich die Lunge aus dem Leib, derweil ich in meinem Geländewagen voll klimatisiert und komfortabel von A nach B rolle. Jedem sein Verkehrsmittel, wir leben hier nicht in einer stalinistischen Diktatur, wo aus den Machtzentren von Greenpeace, den Sozis, und den machtbesessenen Umweltverbänden verordnet wird, wie sich der freie Bürger zu bewegen hat.
Vielleicht studieren die Grünen einmal die technischen Daten der Autos, besuchen den Autosalon in Genf um den Fortschritt im Motorenbau (Hybrid, Wasserstoff etc) zu bestaunen, anstatt sich in den immer gleichen beschränkten Zirkeln die Köpfe heiss, und den Mund fusselig zu reden, über Sachen, von denen sie keine, aber auch gar keine Ahnung haben.
tja, ich fahre drei autos bj. 1982..insgesamt bringen sie 120ps auf die straße, brauchen (einzeln) zwischen 5einhalb und 10 litern, sind nicht auf dem schrottplatz gelandet, werden regelmäßig wegen verbrauchsoptimierung gewartet, haben keine klimaanlage, servolenkung oder sonstige komfortfördernden energievernichter, machen riesig spaß, und eigentlich hab ich damit auch die umwelt geschont.
in einem nebenjob hab ich eineinhalb jahre lang nur neuwagen gefahren, allerwelts-gurken, mit jeglichem schnickschnack ausgestattet, den man heutzutage unbedingt braucht. fahr mal mit eingeschalteter klimaanlage entspannt mit 150 über die autobahn (ö-höchsttempo 130, also so wie von allen interpretiert 150…), schau mal was die kiste säuft, überlege, wie sicher es ist mit 150 über den asphalt zu brennen.
dann die tiefergelegten asphaltwarzen (=tga). führerscheinneuling (kann man nicht abschaffen) mit leistungssteigerung und super-sinnlos-umbau nietet fußgänger um, tga kommt in gegenverkehr, mordet familie, tga fährt gegen betonpfeiler, insassen alle hin, …
fußgängersicherheit:
eine 2cv motorhaube kannst du mit zwei finger eindrücken. mit 29ps motorisierung, 110 höchstgeschwindigkeit und der lärmentwicklung eines 2-zyl.-boxers kündigt man sich aber rechtzeitig an, also..?
mein stärkstes auto (46ps) würde sogar die erlaubte höchstgeschwindigkeit erreichen, ist jedoch mit moderner bremsanlage und ca. 800kg leergewicht auch schnell wieder herunten. zumal die passive sicherheit in diesem auto nicht zum rasen verleitet…
der dritte im bunde: euer lieblings-feindbild. suzuki-kampfgerät mit stollenreifen, rammbügel, etwas höhergelegt, anhängerkupplung.
mit 45ps, 100 allerhöchstgeschwindigkeit, beschleunigung nur mit rückenwind spürbar, nicht einmal 3,5m aussenlänge, 4 trommelbremsen, (das setzt vorausschauendes, passives fahren voraus..!), hauptsächlich benützt um dorthin zu kommen, wo sonst keiner ist, um natur genießen (ja, sie liegt mir am herzen..). extrem gefährlich. und doch ein geländewagen.
eigentlich braucht man kein auto. schon gar nicht eins mit mehr als 100ps.
beim ampelstart übermotorisiert rohstoffe verbraten?
beim klimaanlage einstellen einen auffahrunfall?
beim navisystem ein kind plattwalzen?
wünsche allen unfallfreies fahren!!
grüße vom rainer
ps.: verallgemeinerungen sind unfair, nützen niemanden, und zur blödheit der masse hat herr freud vor einigen jahren ein buch verfasst