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Offroader-Initiative lanciert

Heute wurde die nationale Volksinitiative “Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge” von den Jungen Grünen Schweiz offiziell lanciert. Die Initiative verlangt, dass der Bund konkrete Vorschriften erlässt, die zur Reduktion der negativen Auswirkungen von Motorfahrzeugen beitragen. Auszüge aus dem Initiativtext, respektive des zu ändernden Artikels 82a der Eidgenössischen Bundesverfassung:

[..] Motorfahrzeuge mit übermässigem Ausstoss schädlicher Emissionen, insbesondere von CO2 oder Feinstaub, sind nicht zugelassen. Der Bund erlässt Emissionsgrenzwerte für die unterschiedlichen Fahrzeugkategorien. [..] Der Bund passt Vorschriften und Grenzwerte regelmässig dem technischen Fortschritt und neuen Erkenntnissen an.

Damit werden Fahrzeuge die gleichzeitig mehrere negative Eigenschaften aufweisen nicht mehr zugelassen. Insbesondere sind dies natürlich die besonders menschenfeindlich gebauten Strassenpanzer (SUV, Offroader etc) welche zusätzlich noch einen unnötig hohen CO2 Ausstoss aufweisen. Es ist natürlich grosses Geschrei von Seiten der Offroaderfanatiker zu erwarten, welche ihre Statussymbole dementsprechend aufgeben müssten. Doch ein grosser Teil der Bevölkerung versteht die Argumente und unterstützt die Initiative, wie wir schon im Laufe der Vorbereitungen bemerkt haben. Nicht nur Grüne unterstützen die Initative! Zum Beispiel fühlen sich auch viele FahrerInnen von Kleinwagen oder Motorrädern von den Bulligen Karrosserien gefährdet oder in der Weitsicht behindert. Es erstaunt daher nicht, dass die Jungen Grünen viele Geld- und Sachspenden, z.B. den kostenlosen Druck von 50’000 Unterschriftenbögen, erhalten haben. Die vernünftigen Menschen haben genug von den Stadt-Traktoren und wünschen sich menschenfreundliche Fahrzeuge auf den Strassen!

Weitere Informationen:

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 27. Februar 2007 in der Rubrik Allgemein und zu den veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

107 Kommentare zum Artikel “Offroader-Initiative lanciert”

  1. sense2 am 27. Februar 2007 um 13:39

    juhui, die welt wird besser!

  2. vollmi am 27. Februar 2007 um 13:50

    Ich nehme an, ich darf meinen Offroader trotzdem behalten?
    Meine Pferde trotzdem damit ziehen? Muss deswegen kein zweites Auto kaufen?

    Dann stört mich die Initiative nicht. Ich gehe davon aus das ich meinen Jeep noch gut 20 jahre am Laufen halten kann.

    mfG René

  3. Sandro am 27. Februar 2007 um 13:53


    .. Für Personenwagen, welche von den Absätzen 2 oder 3 betroffen wären, bestimmt der Bund eine tiefere Höchstgeschwindigkeit…

  4. Chevy am 27. Februar 2007 um 14:09

    Das wird die VBZ und andere Busbetriebe aber einiges kosten, die haben praktisch nur Menschenunfreundliche Fahrzeuge mit hohen harten Fronten, da schlagen sich nicht nur Kinder den Schädel auf sondern auch Erwachsene. Co2 Emmissionen gerechnet pro effektiv beförderter Passagier und die Busse gehören der Vergangenheit an.

  5. oo am 27. Februar 2007 um 14:15
  6. Chevy am 27. Februar 2007 um 14:26

    Zitat:
    .. Für Personenwagen, welche von den Absätzen 2 oder 3 betroffen wären, bestimmt der Bund eine tiefere Höchstgeschwindigkeit…

    1. Reichen mir die 170km/h als Vmax für einen Geländewagen völlig
    2. können Radaranlagen zum Glück nicht zwischen einem Maybach und einem Geländewagen unterscheiden. (Nur Zwischen LKW und PW kann automatisch unterschieden werden), also normal weiterfahren wie bisher ohne eine Busse zu Riskieren von Radaranlagen.
    3. ist mein Gelänewagen in absehbarer Zeit ein Oldtimer = Sonderbestimmungen
    4. hat der mit 100000km noch ein laaanges Leben vor sich, vor allem da Verschleissteile noch sehr billig und in rauhen massen vorhanden sind.
    5. ist der laut Papieren kein PW sondern ein Lieferwagen. Lieferwagen und LKW’s sind von dieser Initiative nicht betroffen soweit ich weiss (Ups, somit schon alles umgangen?)

  7. Pirelli am 27. Februar 2007 um 14:57

    Chevy, ich finde in Anbetracht der aktuellen Situation und der globalen Bedrohungslage solltest du dich für deinen Spott und deine ewiggestrige Uneinsichtigkeit gehörig schämen. Und in wenigen Jahren wirst du das auch, dessen bin ich mir sicher. Der gesellschaftliche Druck wird so gross werden, dass du deine alte Dreckschleuder von selbst verschrottest.
    Dies aber nur nebenbei. Viel mehr würde mich deine Quelle zur CO2-Bilanz der Busse interessieren: Her mit den Zahlen, den Belegen! Weil ansonsten taugts als Argument genau nix.

  8. Pirelli am 27. Februar 2007 um 15:17

    Chevy, hier findest du einen ausführlichen Vergleich von Bus, Bahn und Pkw.
    Ich fordere dich auf, dein “Argument” zurückzuziehen.
    http://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/redakteure/themen/bus_und_bahn/umweltbilanz/oepnv.pdf

  9. Chevy am 27. Februar 2007 um 15:59

    @Pirelli

    mit Spott hat mein Beitrag nichts zu tun.
    Und Warum sollte ich die karre verschrotten nur weil einige ein Problem damit haben? Die Sozialschmarotzer und Kriminellen haben sich auch bis heute gegen den Gesellschaftlichen Druck durchgesetzt, warum sollte ich daran scheitern?
    Ich hatte auch schon zerstochene Reifen, und jetzt? Ich Fahre immernoch Autos mit Luftgefüllten reifen.
    wenn ich Holz holen gehe, dann werde ich das auch in einigen Jahren noch mit dem Chevy machen, nur schon wegen der Anhängerkupplung und Druckluftanlage.
    Du scheinst zu vergessen das ich meine Dreckschleuder (die dank Vergaser so gut wie kein Feinstaub Produziert) nicht täglich Fahre um damit zur Arbeit zu kommen oder in den nächsten Coop oder EDK, sondern dann wenn ich die Karre benötige oder lust auf Gelände habe. Wenn ich den Geländewagen nicht brauche fahre ich Pro Monat ca. 2-3 mal rum, damit nichts verhockt. Ist das Schlimm? nein.
    Zu den Bussen:
    Da 1 Liter Diesel mehr CO2 erzeugt als 1 Liter Benzin haben Busse einen Schweren Stand. Sorry, ausrechnen kannst Du es selber.
    Ein Postauto benötigt etwa 30-35 Liter diesel im Ausserortsbereich, was die VBZ in der Stadt durchbläst weis ich nicht. (Verschweigen sie ja auch auf der Website, aber rechne sicher mit 60L/100km)
    PS: 1Liter Diesel = 2.63kg co2

  10. Encephalon am 27. Februar 2007 um 16:00

    Leider kann ich praktisch nur in Offroadern solch arrogante Vollidioten sehen, die meinen, dass wenn sie innerorts mit 65 kmh auf einen Kreisel zudonnern, alle andern angesichts der monströsen Erscheinung stehen bleiben würden.
    Sowas hab ich bis anhin bei einem Linienbus noch nie beobachten können.

  11. Encephalon am 27. Februar 2007 um 16:02

    Ach ja: Die grössten Volldeppen haben dabei noch einen Kuhfänger montiert. Weisch wie geil!!

  12. Pirelli am 27. Februar 2007 um 16:29

    Chevy, lies dich bitte erst durch das verlinkte Dokument.

  13. sense2 am 27. Februar 2007 um 16:45

    @encephalon: leider kann ich das in der kreisel dränglen nur bei kleinen autos wie dem smart feststellen, die haben wohl das gefühl da sie so klein sind können sie sich überall reindrücken.
    anyway, mein geländewagen ist in 2 jahren auch ein oldtimer.
    habt ihr euch schonmal gefragt wer mehr co2 rauslässt: ein smart der jeden tag zur arbeit hin und zurück fährt oder ein gw der vielleicht 100km pro monat fährt?

  14. Chevy am 27. Februar 2007 um 17:18

    @Pirelli

    in deinem scheinheiligen Blatt wird der Bus in der Grafik mit “Mittlere auslastung” gekennzeichnet, ein paar textblöcke darunter steht das ausser in den Stosszeiten 4 von 5 Sitzplätzen im Bus leer bleiben. Rechnet man die Stehplätze dazu bleibt dann noch viel mehr leer. (Der PW wurde mit 1Person/Auto zum vergleich herangezogen)
    Ich kann dir auch eine Grafik zurechtschieben wenn Du willst, wo der PW als das beste Verkehrsmittel Propagiert wird.
    Das ein übervoller Bus die besser bilanz hat ist klar, aber wie sieht es in der Realität aus wo im Tagesschnit kaum 15% auslastung erreicht werden? Wie sieht da die Bilanz aus?

  15. lexli am 27. Februar 2007 um 18:50

    Die Dümmste Initiative seit es Politik gibt! Ich hoffe das dieser Schwachsinn der jungen grünen mit Pauken und Trompeten bachap geht! Es darf nicht sein das ein paar hysterische Umweltfanatiker so einen Scheiss durchbekommen. Das sich diese Leute immer nur mit Verboten und Zwang, und ihr alle müsst jetzt und sonst, zu helfen wissen ist nurnoch traurig. Hoffentlich ist der Rest der Bevölkerung in diesem Land normal genug den Sachverhalt richtig einzuschätzen. Ansonsten wird es Autohersteller bzw. Importeure geben die in der Schweiz Ihre Zelte abbrechen.

  16. gumbyman am 28. Februar 2007 um 00:24

    Ob ich die Initiative so befürworten könnte, lass ich mal offen, meiner Meinung nach sind finanzielle Anreize viel besser. Sprich: wer viel mit solchen Panzern rumfährt soll blechen dass es richtig weh tut.

    Aber eins ist sicher: nichts bringt eine Diskussion und damit öffentliches Nachdenken so sehr in Schwung wie eine extreme Initiative :)

    g.

  17. Land(m)ei(er) am 28. Februar 2007 um 02:01

    Ja, natürlich: Auch die „jungen Grünen“ dürfen das Initiativrecht (miss-)brauchen.
    Eine sehr hohe Stimmbeteiligung ist ihnen sicher, wie bei allen anderen Vorlagen, die den individuellen Strassenverkehr betreffen.
    Das war schon viel früher so: Z.B. bei den Abstimmungen über Tempo 100/130 in den 70igern. Das ist übrigens kein Tippfehler: Vor 120/80 gab es diese Vorstufe noch.
    Oder auch bei der Einführung der Vignette.

    Die hohe Stimmbeteiligung erklärt sich von selbst: Dieses Thema versteht jeder, und jeder will auch seinen Senf dazu geben

    Und noch höher als die Stimmbeteiligung sein wird, wird diese Initiative scheitern !

    Also Leute: keine Angst vor den Ideen der jungen Grünen. Diese zerstäuben sich politisch von selbst: Nicht nur die Ideen, sondern auch die jungen Grünen selbst. Sie werden zwangsläufig auch älter.

    Anhand meiner bisherigen Beobachtungen, wage ich zu behaupten, dass in 15 Jahren ca. 10% der Initianten selbst ein „Off-Roader-ähnliches“ Fahrzeug besitzen. Weitere 20% werden sich für ein spassiges, energiefressendes Sport-Cabrio für sich oder die Frau entscheiden. Und weitere 66% der Initianten und Befürworter werden dem Thema in 15 Jahren absolut gleichgültig gegenüber stehen, da sie dann persönlich viel grössere Probleme zu bewältigen haben.

    Die restlichen 4% werden die nächste Generation von „noch jüngeren und noch Grüneren“ lauthals unterstützen. Und die Welt retten, vor all den andersfarbig Denkenden.

  18. vollmi am 28. Februar 2007 um 08:07

    Hatten wir eigendlich schonmal ne Initiative für die Aufhebung des Speedlimits? Das wär mal n Versuch wert.
    Ausserdem ne Initiative das Rechtsüberholverbot aufzuheben.

    mfG René

  19. Chevy am 28. Februar 2007 um 09:34

    Laut Radio24 haben die Jungen Grünen gestern mit Champagner den Start begossen von dieser Unterschriftenaktion. Danach machten sich die Angetrunkenen auf den Weg, und mussten Feststellen das in Zürich es gar nicht so leicht ist an Unterschriften für dieses Vorhaben zu kommen.

  20. tarzan77 am 28. Februar 2007 um 18:17

    richtig so grüne, kampf dem neuen klassenfeind. voll drauf gegen die amerikanski, imperialistki, kapitalistki. wir grünen apparatschitschki, bolschewitschki wollen noch weiter gehen. alle dürfen nur noch trabi fahren mit tretpedal, das allein ist umweltfreundlich. zudem müssen subito alle offroadfahrer umerzogen werden. kmu und handwerker erhalten formulare wo sie allfällige schwertransporte durch die staatlich kontrollierte transportbehörde beantragen können. offroadfahrer welche sich nicht an diese anordnungen halten werden fotografiert und der partei gemeldet. leute die an unzugänglichen stellen wohnen und glauben sie müssen trotzdem noch einen offroader fahren werden in erziehungsheime integriert wo sie von den allwissenden grünen den politischen korrekten umgang mit der umwelt lernen. ja, ja es gibt noch viel zu tun in der schweiz. was man da doch den schweizern noch alles beibringen muss.

  21. Beat am 28. Februar 2007 um 21:03

    Viel Glück (Ich werdet es brauchen)

    Wie stellt die Vorlage sicher, dass ein Förster noch einen SUV fahren darf?

  22. Smith am 28. Februar 2007 um 21:14

    @tarzan77
    Deinen Artikel kann man fast als brilliant bezeichnen.
    Irgendwie hat der Geist Lenins in Züri überlebt, obwohl der Körper dieses berüchtigten Asylanten diese schöne Stadt 1917 wieder verlassen hat. Kann hier ein Exorzist helfen?

  23. tarzan77 am 28. Februar 2007 um 22:06

    @smith
    lenins geist hat nicht nur in zürich überlebt. wenn er sehen könnte wie vehement seine ideale in der heutigen politischen landschaft der schweiz vertreten werden wäre er stolz. bei etlichen politischen initiativen hat man den eindruck, dass die verhältnisse in der guten alte ddr als zielvorstellung dienen. nicht nur beim trabiverkehr, z.b. auch durchgängige staatliche erziehung der kinder, mit krippen, tagesschulen etc., da haben die eltern nichts mehr zu melden.

  24. mylo am 1. März 2007 um 09:36

    Eingeschränkte Weitsicht?? …..werden Lastwagen und Cars etwa auch abgeschaft? ….die haben ja auch “erhöhte” CO2 Werte….

    Könnt ihr mich mal bei folgenden Fragen aufklären:
    1. Was passiert mit denen, die ein solches Fahrzeug brauchen (z.B. zum ziehen eines Anhängers, Pferden, Schiffen usw.?)

    2. Was passiert mit Hybrid SUV’s wie der Lexus 400h z.B. (verbraucht 6L) ?

    3. Gibt es wirklich mehr und schwerere Unfälle mit SUVs als mit anderen Fahrzeugen?

    4. Ein aktueller SUV (z.B. KIA Sorento) verbraucht ca. 15L Benzin…..das schaffen Audio & Co. (nicht-SUV)locker auch….

    Also, ich fahre persönlich einen sparsamen Diesel (“Golf-Klasse”)aber kann micht trotzdem nicht für ein solches Verbot begeistern lassen….
    Man könnte höchstens über ein neues Steuerkonzept nachdenken, dann darf allerdings nur der CO2 Austoss berücksichtigt werden, und nicht ob es ein SUV ist oder nicht!

  25. Sandro am 1. März 2007 um 10:35

    Mylo, ich habe oben die Webseite der Initiative verlinkt, deine Fragen werden dort alle beantwortet. Lesen musst du noch selber, sorry.

  26. luci am 1. März 2007 um 12:09

    Viel Erfolg wünsche ich!
    Als Stadtbewohner, Fussgänger, Velo- und Motorradfahrer ärgere ich mich immer öfter über die übergrossen Boliden, begrüsse und unterstütze die Initiative (auch wenn ich als Besitzer eines alten Motorrades bezüglich CO2-Ausstoss am eigenen Ast säge…).
    Was mich vor allem zu Unterstützung dieser Initiative antreibt, ist die zunehmende Gefährdung und Behinderung nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer durch – in letzter Zeit leider immer öfter – gerade diese zur Debatte stehenden Offroader.
    Wer’s nicht glaubt fahre mal mit dem Fahrrad durch den zürcher Feierabendverkehr…Das ist nicht lustig

    Noch eine Randbemerkung:
    Ganz lustig die Vorstellung, dass wenn in ein paar Jahren fast nur noch Offroader verkehren werden, sich der Nutz- (Parkplätze zu klein, keine bessere Übersicht mehr, da ja jetzt alle eine bessere Übersicht haben, steigende Benzinpreise) UND der Statuswert (Nachbar hat auch einen, Nachbar vom Nachbar auch, Putzfrau ebenfalls, Exklusivität futsch) eines solchen dann ganz drastisch reduzieren wird…und dann werden wieder die kleinen Wagen ganz gross im Kommen sein…

  27. tarzan77 am 1. März 2007 um 14:36

    @luci
    so so. ihr zürcher habt ein problem mit euern offroad fahrern. glaub ich gern, sind halt zürcher und wohnen im nabel der welt. da ist es ja nur folgerichtig, dass man den rest der schweiz bestraft, weil die zürcher spinnen. nun denn, wohlan, lasst uns alle aggressiven fahrer wieder zurück in die bmw, merc, audi und porsche verfrachten (schönes etikett, gell!) dann werden sie so anständig fahren wie die velofahrer, smartdriver und skater. ist ja logisch, oder. wer so ein monstrum fährt hat eine einrichtung mit der man leute töten kann. gehört verboten, klar. und da ja praktisch alle die so ein ding haben in den gleichen topf geworfen werden müssen, so gilts halt auch in den bergen und der innerschweiz und auf dem lande, und für handwerker und für gewöhnliche leute, die halt keinen bürojob haben. könnt ihr euch halt nicht vorstellen. nach der gleichen logik müsste man demzufolge auch männer und frauen verbieten. männer haben eine einrichtung mit der man vergewaltigen kann, und frauen haben eine einrichtung die zum geächteten geldwerb dienen kann. so intelligent und logisch sind grüne initiativen. plaziert doch besser wieder eine initiative für gratis hasch, gratis tram, und die svp für gratis bier. dann werdet ihr sicher inspiriert für weitere weltfremde vorhaben. und – erklärt zürich doch als autofreie enklave, dann kann der rest der schweiz für euch lebensmittel produzieren und per rösslifuhre zu euch bringen. weitere süsse träume wünscht
    tarzan77, ex Zürcher, emigrant

  28. luci am 1. März 2007 um 15:42

    @tarzan77

    so so. ihr zürcher habt ein problem mit euern offroad fahrern.

    nö, ich sprach und spreche für mich, luci. und ein problem habe ich nicht nur mit meinen offroadfahrern, sondern auch mit solchen aus sz, ag, tg, bl etc, die mir die freie (rad-) fahrt versperren und mich als fussgänger mehr oderw eniger ignorieren und damit oft gefärden.

    (blablabla…)so gilts halt auch in den bergen und der innerschweiz und auf dem lande, und für handwerker und für gewöhnliche leute, die halt keinen bürojob haben.

    bei uns fahren jedenfalls die wenigsten handwerker (zumindest wenn sie bei der arbeit sind) in geländewagen rum. ausser die arbeiten hier in anzügen…wie das in der restschweiz ist, weiss ich als zürcher natürlich nicht.

    könnt ihr euch halt nicht vorstellen.

    genau

    nach der gleichen logik müsste (blabla…)

    keine stellungnahme von mir dazu…

    (…)plaziert doch besser wieder eine initiative für gratis hasch, gratis tram, und die svp für gratis bier. dann werdet ihr sicher inspiriert für weitere weltfremde vorhaben.

    gratistram… ich glaub da gabs ja wirklich mal bestrebungen in diese richtung…in basel sass man dafür auf die schienen, wobei dies damals mehr links als grün motiviert war (man belehre mich, bin noch jung…)
    gruss vom nabel der welt!
    luci

  29. tarzan77 am 1. März 2007 um 17:37

    @luci
    ich kann deinen ärger und frust verstehen. Dass der verkehr in schweizer städten gehässig, hektisch und aggressiv ist sieht man tagtäglich. Gerade in zh. Der fahrstil ist aber nicht abhängig vom fahrzeug (höchstens auf der rennpiste) sondern vom fahrer. Das ist die erste, ganz grundlegende fehlüberlegung der grünen girls and boys. Fahrer von kleinlastern, kastenwagen und geschäftswagen fahren manchmal genauso haarsträubend aggressiv und gefährden andere. Nicht das fahrzeug ist ursache des problems sondern die FAHRER. Das auto fährt nicht von selbst, kleines technisches detail!
    Weiter – die initiative belohnt wohlhabende offroadfahrer. Wer über 100KFr. für sein auto ausgibt lässt sich nicht durch ein paar lumpige 1000er nötli einschränken, der spritverbrauch ist eh höher, also auch kein argument. Bestraft werden handwerker(das gibt es tatsächlich noch,
    auch wenn sie in zh nicht gesichtet werden!), landbewohner auf schwer zugänglichen wegen,
    sportler die ein zugfahrzeug brauchen, grossfamilien, kurz leute mit eher geringerem einkommen. Dass die suv’s ohnehin höhere fahrzeugsteuern bezahlen, dank höherem spritverbrauch auch mehr direkt an die fahrleistung gekoppelte steuern bezahlen, ist eins der berühmten technischen details die einen richtigen grün-fundi offenbar nicht kümmern. Ich habe verständnis für den frust den aggressive fahrer auslösen, egal mit welchem fahrzeug auch immer, mich nervt das auch. Der initiative liegt ein drängendes problem zugrunde, mir kommt die vorgeschlagene lösung aber eher als eine naiv-pubertäre zwängerei (mit klassenkämpferischem, systemveränderndem ansatz) vor als ein ernsthafter versuch den
    täglichen krieg auf den strassen und dessen unfallfolgen einzudämmen.

    Ich sehe weder bei den roten und schon gar nicht bei den grünen eine kompetenz mit der problematik umzugehen. Eher hier: http://www.bfu.ch/medien/infomedia/index.htm
    oder bei TCS, ACS, …. aka klassenfeind

  30. luci am 1. März 2007 um 18:46
  31. sense2 am 1. März 2007 um 19:42

    wegen den handwerkern: nein die kaufen kein 100’000 franken teuren suv sondern einen land rover/toyota/nissan/mazda pickup und die gibts ab ~40’000chf
    zur “fahrzeugagressivität”: jedes grössere auto hat das problem, ob offroader oder nicht ist toal egal. ob man deshalb die trams aus zürich verbannen soll?

  32. luci am 1. März 2007 um 22:31

    Zu den Handwerkern: das dachte ich mir doch!
    Bevor wir weiterdiskutieren: handelt es sich bei den von euch erwähnten Handwerkern nun um solche, welche ein schweres, grosses Fahrzeug zur Ausübung ihrer Berufstätigkeit brauchen, oder wurden einfach Handwerker als Beispiel für den von den Linken und velofahrenden Grün-Fundis stets ausgebeuteten Mittelstand bemüht?
    Und wie genau werden diese Handwerker bestraft?

    Zur Aggressivität: Die Initiative richtet sich, sofern ich das richtig verstanden habe, in erster Linie gegen diejenigen Vehikel, welche eine Vielzahl negativer, unzeitgemässer Eigenschaften in sich vereinen, dadurch der Schaden an Mensch und Umwelt die möglichen positiven Eigenschaften weitestgehend überwiegt.
    Nun den öffentlichen Verkehr, so verbesserungswürdig er auch immer sein mag, mit den besagten Fahrzeugen zu vergleichen, ist solch ein Unfug, dass ich mir nicht die Mühe mache, dazu Stellung zu beziehen.

    Och, und warum nimmt eigentlich niemand Stellung zu meinen Aussagen bezüglich der doppelten Entwertung riesiger Autos als Folge derer massiven Verbreitung? Jeder Schweizerin und jedem Schweizer ein Offroader? Ist das die Rettung? sense2, tarzan77… lasst mich nicht im Stich!

  33. Copernico am 1. März 2007 um 23:03

    Schade geht es hier nur um Missgunst und Rechthaberei…

  34. Land(m)ei(er) am 1. März 2007 um 23:06

    Haben eigentlich die jungen Grünen inzwischen schon eine Unterschrift erhalten?

  35. sense2 am 1. März 2007 um 23:56

    @luci: keine ahnung was du willst. mir ist das so latte ob die “offroader” an wert verlieren, meine zwei offroader sind beide schon über 20jahre alt, die haben eh nur noch sammlerwert.
    da die initiative eh keine chance hat erübrigt sich eigentlich jegliche diskussion.

  36. bluefox am 2. März 2007 um 03:12

    @Landmeier
    Gemäss homepage fehlen ihnen noch 46961 Unterschriften. Schon seit urzeiten, schon bevor sie überhaupt begonnen haben zu sammeln. Bei einer anderen partei hätte Sandro laut “lüge, lüge” geschrien und auf einem zettelchen ein kreuzchan gemacht. Nimms einfach nicht ernst. Ist sowieso nur warme luft.

  37. luci am 2. März 2007 um 12:12

    Liebe(r(?)) sense2
    Du hast mich nicht richtig verstanden! Ich versuch’s Dir nochmal zu erklären:

    “doppelte Entwertung” = zwei verschiedene Arten von Wert entfallen.

    Ich habe einige Kommentare früher geschrieben über:

    1. den “Nutzwert”= schneller, sicherer, grösser als die anderen, stärker, mehr Übersicht, Geländefähigkeit (ganz, ganz wichtiger Faktor zum Beispiel!), etc.

    2. den “Statuswert”= teureres Auto als die anderen (ich kann’s mir leisten), mehr PS, Abgrenzung gegenüber Leuten mit normalen Autos. Einfach das gewisse Etwas halt, die Exklusivität, sich mal was ganz besonderes, grosses, starkes zu leisten.

    Verstehst Du mich jetzt? Weisst Du, ich habe nirgends was über den Geldwert Deiner 20 Jahre alten Offroader geschrieben. Und es nimmt sie dir ja auch niemand weg, da musst Du keine Angst haben

    Gute Fahrt!

    Luci

  38. sense2 am 2. März 2007 um 13:28

    hoi luci
    ich habe keine angst, wovor auch? von einem medien hype? (man erinnere sich an die vogelgrippe und feinstaub hysterie)
    statuswert ist mir sowas von egal, das kannst du mir glauben :)

  39. tarzan77 am 2. März 2007 um 17:37

    @luci
    es gibt handwerker und handwerker. so wie du schreibst scheinst du von “handwerkern” in anzug und kravatte umzingelt die dir als umweltbewusster velofahrerin den weg durch die stadt versperren. du stehts doch hoffentlich mit deinem velo an der ampel jeweils nicht zuvorderst mitten in der fahrbahn?

    handwerker. ja ich wohne in einer vorortgemeinde. wenn ich zum fenster rausschaue, sehe ich auf umliegenden parkplätzen mehrheitlich suvs oder offroader oder wie immer man auch diese satanischen selbstfahrenden fahrzeuge nennen will. einige sind angeschrieben, malergeschäft, gipser, kurierdienst, pc-service, architekten, baugeschäft, elektrogeschäft, abschleppdienst, muldenservice, gärtnerei, servicetechniker, spitex. ausserdem gibt es hier familien mit kindern, von denen die meisten einen suv fahren. in unserer gemeinde gibt es noch landwirtschaft, forstwirtschaft, verteilt auf eine respektable fläche, mit hügeln, abgelegenen höfen, ungeteerten strassen bei denen winterdienst nicht garantiert wird. ja, es gibt in ausserzürich auch noch ein leben, man muss hier sein geld verdienen. glaub mir, dass grüne jungs und babys diesen leuten vorschreiben welche fahrzeuge sie fahren müssen stösst hier sauer auf. es erinnert wirklich an totalitäre staaten, bei denen die bürger aufs genauste überwacht wurden. wie man liest haben die grünnen truppen briefe an offroadfahrer geschrieben um sie auf ihr sündiges verhalten aufmerksam zu machen. wenn die svp so etwas machen würde?

    offroad fahrzeuge stellen im unfallgeschehen eine höhere gefahr dar, unbestritten. dies äussert sich neustens bei den meisten versicherungsgesellschaften in “risikogerechten” prämien. diese prämien werden berechnet, indem man die wesentlichen risikofaktoren ermittelt und in der prämie berücksichtigt werden. ich kann dir versichern, dass offroadfahrer mit leistungsstarken offroadern, gehabten schadenfällen, auffällige nationalitäten, etc. massiv zur kasse gebeten werden. jahrelanges unfallfreies fahren wird hingegen zurecht mit prämienreduktion belohnt. womit wir wieder beim fahrer sind. es führt kein weg daran vorbei: diszipliniertes, risikoarmes und rücksichtsvolles fahrverhalten muss von den die fahrern erwartet werden. warum bloss können dies die bösen amis viel besser als wir europaer?

    @sense2
    du hast recht, biedere handwerker die von ihrer arbeit leben müssen kaufen land rover/toyota/nissan/mazda pickup und die gibts ab ~40′000chf. es wurde darüber berichtet, dass offroad fahrzeuge eine sonderabgabe entrichten sollten. die rede war von 3000 fr. ich gehe davon aus, dass ein handwerker (gibts in ausserzürich halt immer noch) mehr mühe hat die 3000 fränkli zu verdauen als ein cayenne pilot der weit mehr als 100 kfr. für seine kiste ausgibt, damit er seine tänzerinnen kontrollieren kann.

    @an alle
    es scheint mir mehrere typen von offroadfahrern zu geben, so wie es auch verschiedene typen von ausländern gibt. wenn man ein grün-fundi ist, darf man bei den offroadfahrern verallgemeinern, bei den ausländern nicht. aber das thema offroader ist gut ausgewählt, damit kann man stimmung machen. man muss doch der svp in sachen stimmungmache paroli bieten und auch tödliche gefahren zur eigenprofilierung traktandieren.

  40. luci am 2. März 2007 um 18:32

    @tarzan77

    zum Anfang kurz zu meiner Person und meinem Hintergrund (nur damit keine Missverständnisse aufkommen): Fahre hauptsächlich Motorrad und bin ein Mann (Lucas –> luci). Gerne bewege ich mich in der Stadt auch zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Ich fahre sehr gerne Auto, besitze aber kein eigenes (würde sich schlicht nicht lohnen). Brauche ich eins, miete ich’s mir (Kleinwagen, keine SUVs). Ich versuche stets mich im Strassenverkehr rücksichtsvoll zu verhalten, dies insbesondere den schwächsten Verkehrsteilnehmer gegenüber, den blinden, alten und behinderten Fussgängern und Fahrradfahreren (ach, ich bin ein Lamm)

    du stehts doch hoffentlich mit deinem velo an der ampel jeweils nicht zuvorderst mitten in der fahrbahn?

    Wenns nötig ist eigentlich schon. Ich kannte Leute, die wurden totgefahren von rechtsabbiegenden Fahrzeugen, weil sie eben nicht sich VOR die stehenden Autos stellten.

    lustig, bei uns in Zürich fahren die vielen Handwerker meist kleine Lieferwagen, keine SUVs oder Offroader. Und wieso Du immer wieder auf die Handwerker kommst, vor allem darauf, dass es in Zürich keine davon gibt, bleibt mir schleierhaft…
    Und wie gehabt: Die, welche mangels geteerter Strassen auf wirklich geländegängige Fahrzeuge angewiesen sind, dürfen diese ja ohne Zweifel weiterhin benutzen.

    Darf ich fragen wo Du wohnst? Dann komm ich mir mal die Parkplätze voller SUVs und Offroader anschauen, die Deine Wohnung (Haus?) umgeben. Sieht das schön aus? (Warum zieht man in ländliche Vorortgemeinden, um dann auf Parkplätze zu schauen?)

    offroad fahrzeuge stellen im unfallgeschehen eine höhere gefahr dar, unbestritten.

    Yep, richtig. Und darum sollen ja Schritte eingeleitet werden, diese höhere Gefahr einzudämmen.

    es führt kein weg daran vorbei: diszipliniertes, risikoarmes und rücksichtsvolles fahrverhalten muss von den die fahrern erwartet werden.

    So einig waren wir uns noch nie!

    Gruss
    Luci

  41. driver am 2. März 2007 um 19:54

    Ob die Handwerker SUVs oder Pick-Ups oder Lieferwagen fahren ist ziemlich unerheblich, da ein Liefer- oder Lastwagen mit einer steilen oder sogar senkrechten Front für einen Fussgänger mindestens so gefährlich ist wie ein SUV.

    Somit müsste man gemäss Abs. 3 des Initiativtextes wohl auch Liefer- und Lastwagen sowie Busse verbieten…
    (“Motorfahrzeuge, welche Velofahrende, Zufussgehende oder andere Verkehrsteilnehmende übermässig gefährden, sind nicht zugelassen.”)

  42. vollmi am 2. März 2007 um 20:24

    ”Motorfahrzeuge, welche Velofahrende, Zufussgehende oder andere Verkehrsteilnehmende übermässig gefährden, sind nicht zugelassen.”

    Das ist ja eh genial schwammig formuliert. Solche Motorfahrzeuge sind ja jetzt schon nicht zugelassen.

    Das übermässig benötigt einfach eine Definition. Heutzutage darf man z.B. nicht die Blechmotorhaube gegen eine aus Polyester tauschen wegen Verletzungsgefahr der Fussgänger. Es gibt sie also schon die Gesetze.

    mfG René

  43. luci am 2. März 2007 um 20:29

    @driver
    reden wir jetzt über die für Handwerker unabdingbaren Lieferwagen? DA denk ich würde doch die folgende Regelung in Kraft treten:

    6 Der Bund regelt Ausnahmen für die Zulassung und Verwendung von Fahrzeugen, die von den Absätzen 2 oder 3 betroffen wären, jedoch für bestimmte Einsatzzwecke unabdingbar sind.

    oder nicht?
    für Busse sowieso…

  44. tarzan77 am 2. März 2007 um 21:18

    @luci
    ich weiss nicht wo du die grenze zu den suv’s ziehst. für mich gilt folgende charakteristik: hohes gewicht, lange bremswege, fronten eher a la scheunentor, aggressive, gestresste fahrer. dass ich dabei lieferwagen mit den suv’s vermische, gebe ich gerne zu, aber die oben genannten charakteristiken stimmen überein.

    ich danke dir dass du rücksichtsvoll fährst, ohne ironie. damit trägst du zu einem ruhigen, gelassenen verkehrsstrom bei. ich schätze jeden fahrer, der sich ruhig, gelassen und diszipliniert im verkehr bewegt, ohne verschlafen und unaufmerksam zu sein. ich hoffe dass sich diese fahrergemeinde zügig vermehrt.

    wenn du dich mit dem velo vor eine stehende kolonne stellst, hat dies den gegenteiligen effekt. die fahrer hinter dir, mit/ohne suv werden sich provoziert fühlen, deine gute begründung wird für sie kaum ersichtlich sein. solche aktionen tragen wesentlich zur gehässigen atmossphäre zwischen auto und velo bei. genauso wie sich viele über suvs aufregen die wie bomber in kreisel einfahren, genauso regen sich autofahrer auf, die durch velos behindert werden. es entsteht dann ein spiel von provokation und gegenprovokation das letztendlich für alle kontraproduktiv ist. dann geht es wie schon copernico schrieb “….um missgunst und rechtahberei”.

    mein wohnort: gegenfrage, bist du selber auch schon mal ausserhalb zürich im rest der schweiz gewesen? müsstest du als motorradfahrer eigentlich. damit mein ich nicht nur den brünigpass! ich habe den eindruck, dass du dir ebenso wie die initianten ein leben in einer eher ländlichen gemeinde kaum vorstellen kannst. wer auf dem lande, vielleicht in einem haus wohnt hat meist erheblich höhere transportbedürfnisse als ein stadtbewohner. was da nicht alles transportiert werden muss, vom grosseinkauf, rasenmäher, dünger, sträucher, baumaterialen etc., etc. dazu braucht es nicht unbedingt einen suv, zugegeben, eine schlechte wahl für diese aufgabenstellung ist es allemal nicht. man kann dann nämlich trotzdem noch mit dem öv zur arbeit fahren, wenn man nicht allzu ungünstig wohnt. von wegen umwelt…

    zu meinem wohnort:
    Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 2182 ha. Davon sind
    Acker- und Wiesland 1250 ha
    Wald 766 ha
    Auwald 29 ha
    Siedlungsfläche 68 ha
    Verkehrsfläche 53 ha
    Neuenegg zählte am 1. Juli 2006 4668 Einwohner.

    Wirtschaft
    Die volkswirtschaftliche Struktur der Gemeinde kann als sehr ausgewogen bezeichnet werden; neben den auf das gesamte Gemeindegebiet verteilten 92 Land- und Forstwirtschaftsbetrieben sind momentan rund 165 Handels- und Gewerbebetriebe mit rund 920 Arbeitsplätzen vorhanden. In den gut gelegenen Gewerbe- und Industriezonen sind noch Landreserven vorhanden.

    Parkplätze: da hast du den nagel auf den kopf getroffen. sieht wirklich nicht schön aus. ich blicke auf eine überbauung von 44 reihen-EFH, jedes haus hat 2 parkplätze alle schön entlang der strasse. der bau einer einstellhalle wurde in der baueingabe angeblich abgelehnt. die parkplätze mit minimalmassen, teilweise weit weg vom Haus plaziert. es wurde wert darauf gelegt den bewohnern durch diese und weitere massnahmen das autofahren zu verleiden und zum umstieg auf den öv zu bewegen. obwohl ich etliche sehe wie sie morgens zum bahnhof laufen, haben die bewohner diese erziehungsmassnahme kaum goutiert. und so stehen denn alle diese bösen autos draussen, eigentlich in der mehrzahl suv-artige fahrzeuge, eben wie in meinem posting genannt mit beschriftungen irgendwelcher handwerksbetriebe. und nun kommen grüne bubis daher und wollen die alle strafen? diese wohnlage bezieht sich übrigens nicht nur auf unsere gemeinde, sie trifft mehr oder weniger ausgeprägt auf die weiteren gemeinden rund um bern zu.

    ich bleibe dabei, ihr zürcher, trennt euch doch vom rest der schweiz ab, schaut meinetwegen auf uns landeier herab, führt eure strassenkriege und rachefeldzüge weiter. aber lasst uns in frieden und aus dem spiel. bitte.

  45. Copernico am 3. März 2007 um 20:19

    Dieser Auto-Rassismus ist mir unverständlich. Geht es nun um den Schadstoff-Ausstoss (besser Autos verbieten, die älter als fünf Jahre sind, das nicht auf dem neuesten Stand) oder um die Gefahr bei der Kollision (da sind ÖV und LKWs bedeutend gefährlicher) oder um was anderes?

  46. Pia am 4. März 2007 um 14:15

    “Dieser Auto-Rassismus ist mir unverständlich.” – Copernico

    So viel Dummheit in einem Satz habe ich noch selten gelesen. Ein Copernico redet im Zusammenhang von Schrott und Müll von “Rassen”…

    Pia

  47. driver am 4. März 2007 um 14:29

    Das ist keine Dummheit, sondern eine originelle und äusserst treffende Bezeichnung für die Geisteshaltung der Initianten. Die Dummheit findet sich vielmehr auf deren Seite.

    Es kommen immer mehr sogenannte Crossover-Modelle auf den Markt und dadurch werden die Grenzen zwischen Kombis, Minivans, SUVs immer fliessender und entsprechend schwieriger wird es, diese zu klassifizieren. Drum finden sich im Initiativtext dann Gummiparagraphen wie “Motorfahrzeuge, welche Velofahrende, Zufussgehende oder andere Verkehrsteilnehmende übermässig gefährden” welche der Willkür Tür und Tor öffnen. So kommt’s halt raus wenn man vom Hass geblendet Gesetzgebung betreiben will.

    Abgesehen davon, dass Detailfragen wie sie die Initiative regeln will, ohnehin nicht in die Verfassung gehören.

  48. Pia am 4. März 2007 um 14:35

    Doch, das ist oberdumm, im Zusammenhang mit Autos mit Begriffen aus der Biologie zu hantieren.-

    Pia

  49. tarzan77 am 4. März 2007 um 15:23

    @pia
    offroadfahrer könnten sich durchaus als minderwertige rassen angesprochen fühlen, sofern man sich durch die initiave angesprochen fühlt. umgangston und ideen vieler befürworter unterstützen diese interpretation trefflichst. auch dein umgangston deutet auf unduldsamkeit und besserwisserei.
    @copernico
    dass bei dieser initiative rechthaberei und missgunst bei vielen befürwortern eine starke motivation ist sehe ich auch so. dass es gewisse offroadfahrer gibt die anlass für frust und verärgerung sind, ist eine andere absolut berechtigte motivation. als hauptgrund sehe ich bei den jungen grünen jedoch einen strategischen grundgedanken: wie macht man sich in der politischen landschaft bemerkbar, wie schart man ein empörtes publikum um sich damit nicht alles der svp nachrennt. es geht darum der politischen präsenz der svp ein gegengewicht zu setzen. dazu braucht es themen welche ein hohe emotionalität auslösen, offroadfahrer ist eins, es hätten auch sein können: kampfhunde, kinderschänderei, autoraser, abzocker und dergleichen. demagogen auf der linken und der rechten seite bedienen sich der gleichen methoden. warum grüne und linke bei gewissen themen wie kriminalität, asylmissbrauch einen blackout haben und sich in rechtfertigungsorgien zugunsten der täter ergehen ist ein wunder der geschichte. es entspricht deren idealen in keinster weise. und so zieht es halt viele zur svp, welche hier eine offensichtliche lücke abdecken. vielleicht brauchen die schweizer linken einen gorbatschov, oder einen reformator der sie ins 21. jahrhundert begleitet. andere europäische sozialdemokraten haben inzwischen einigen ideologischen ballast abgeworfen und sich vermehrt den brennenden themen der gegenwart gestellt. nun, wenn denn für die grünen jungs die offroader das wichtigste thema sind, ok. damit kann man allenfalls weitere saubannerzüge rechtfertigen. für konkrete massnahmen im strassenverkehr braucht es sie nicht, da traue ich bfu, tcs, strassenverkehrsämtern und der bösen polizei mehr zu. themen wie langfristige finanzierbarkeit von sozialwerken, forschung und förderung von alternativenergien sind da zu komplex. leider werden auch diese themen als rechtfertigungen für strassenschlachten, bullenklopfen und andere aktionen missbraucht. was für die themen absolut nicht förderlich ist.

  50. Pia am 4. März 2007 um 16:53

    “offroadfahrer könnten sich durchaus als minderwertige rassen angesprochen fühlen, sofern man sich durch die initiave angesprochen fühlt. umgangston und ideen vieler befürworter unterstützen diese interpretation trefflichst. auch dein umgangston deutet auf unduldsamkeit und besserwisserei.”

    Ach, du armes Kerlchen, jetzt wirst du ev. auch noch “rassistisch” verfolgt? Blöder geht’s nimmer! Aber nur zu, macht euch gleich selbst lächerlich! Und ja: Auch bei mir sind Autofetischisten nicht willkommen. Zudem gibt es überhaupt keinen Grund, mit denen irgendwie Geduld zu haben. Wieso auch? Auch wäre es schade für die Zeit, sich mit dem Gelaber an so einem schönen Sonntag weiter abzugeben.
    Viel Spass noch beim Jammern!

    Pia

  51. tarzan77 am 4. März 2007 um 17:28

    @pia
    ich bin kein offroadfahrer. daher fühle ich mich keineswegs betroffen. zudem nerven mich aggressive fahrer, mit/ohne offroader genauso. trotzdem mag ich die pubertäre geiferei nicht als verallgemeinerung in der verfassung. punkto umgang gibst du ein perfektes beispiel ab. bei deiner aggressiven reaktion kann ich mir gut vorstellen, dass du beim bullenklopfen gerne mitmachst.

  52. Pia am 4. März 2007 um 17:35

    Richtig, ich bin aggressiv – denn ich “liebe” nicht alle Menschen, Autofreaks schon gar nicht.
    Und ich wohne in der Stadt – und habe diese MONSTER satt!

    Pia

  53. tarzan77 am 4. März 2007 um 17:36

    @pia
    ein glück dass du keinen offroader fährst. du würdest wohl andersmeinende über den haufen fahren.

  54. Pia am 4. März 2007 um 17:37

    “…andersmeinende…”

    Bla, bla, diese Masche kenne ich schon.-

    Pia

  55. sense2 am 4. März 2007 um 17:50

    pia, hast du deine medizin vergessen?

  56. Pia am 4. März 2007 um 18:09

    “pia, hast du deine medizin vergessen?”

    ?

    Andere sollen Pillen fressen, damit Leute wie du ihre Ruhe haben?
    Oder hast du Aktien bei den Pharmas?
    Willst du andere mit Pillen zum Schweigen bringen oder dass die schön brav und willenlos nicken und allen Autofreaks um den Hals fallen?
    Und:
    Deine Masche mit den Pillen kenne ich auch schon… Warum sollte ich nicht “aggressiv” sein können und meine Interessen bzgl. Strassenverkehr vehement vertreten? Ist das bloss die Sache von netten Herren aus dem rechtskonservativen Altherrenclub?
    Warum ist Aggression plötzlich “krank”, hm? Manche sind doch sonst so stolz auf ihre aggressiven Marktleader und -helden!

    Pia

  57. sense2 am 4. März 2007 um 18:24

    ich glaube nur das wenn die jg mit dieser initiative erfolg haben wollen, müssen sie viele leute überzeugen. und überzeugen kannst du niemandem mit “du blöder arsch, hast eh keine ahnung, halt die fresse”

    aber hey, mach nur weiter so, diskreditier dein eigenes anliegen, mir ist das egal :)

  58. Pia am 4. März 2007 um 18:29

    “du blöder arsch, hast eh keine ahnung, halt die fresse”

    Ach, zuerst führst du dich wie ein selbstherrlicher Mediziner auf, dann schreibst du auch noch Worte hin, die ich nirgends schrieb. Na, wohl noch so ein armer, von und durch Auto-Rassismus geplagter Schweizer.

    Pia

  59. sudsy am 4. März 2007 um 18:41

    die schweiz hat europaweit am meisten off-roader, selbst wenn dies
    nicht so wäre die schweizer sind auch in der raumplanung eher konservativ, im kommunikativen ist sicher interessant mit panzern
    zu kommunizieren, sagen wir die knarre kommt ins zeughaus und
    jeder darf sich ein panzerli, die brauchen wirklich viel,
    schauen sie sich den bevölkerungsmapper im forum an die
    bevölkerung weniger als 20, die schweiz ist zu alt, zu ängstlich und
    zu off the unversalroad ……

  60. Pia am 4. März 2007 um 19:40

    http://www.blog.freiheits-partei.ch/2007-02-13/offroader-ig
    Zitat:
    “Ich halte sie für eine Feindbild orientierte Initiative und es ist nicht einzusehen warum ein Verbot von Offroadern die Welt retten soll. Viele Leute sehen das auch so und haben genug von diesen Hetzkampagnen gegen bestimmte gesellschaftliche Minderheiten. Immer mehr Menschen haben genug von der dauernden Einschränkung der Freiheit!”

    Der Freiheitsbegriff der armen Minderheit:
    “Brmmm, brmmm, brrrrrrrrrrrrrrm, brrrrrrrrrrrrrrmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm, brbrbrm, brmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm…”

    Pia

  61. tarzan77 am 4. März 2007 um 20:44

    @pia
    ok, kommen wir zur sache. du willst aggression. nun gut. aggression ist immer angesagt wenn man nicht mehr argumentieren sondern nur noch zuschlagen kann, einen tiefen iq, einen grossen bruder hat, oder unter dem einfluss von drogen steht. jugendaggressivität ist quantitativ und qualititativ das bedeutend schwerwiegendere problem als die offroader in der schweiz. vor allem in den städten. und da wohnst du ja auch. bleib dort. ich wohne auf dem land, und hier fahren die suv’s in der mehrheit so normal wie die anderen. ich hab schon einmal gesagt: aggressive fahrer mit/ohne suv, bleibt in der stadt und zieht eure strassenkriege und rachefeldzüge bei euch ab. lasst uns in ruhe und frieden, wir wollen sowas nicht. diese aufforderung möchte ich auf dich ausdehnen. du scheinst mir in die kategorie der über-aggressiven, besonders überheblichen stadtbewohner zu gehören. ausser aggression ist von dir bisher herzlich wenig rausgekommen: du wohnst in der stadt und du hast diese monster satt. ganz ausserordentlich intelligenter, gewaltiger beitrag zum thema. dafür magst du gute gründe haben, und sicher auch besonders schlechte erfahrungen mit diesen offroadern. aber mir dieser primitiven argumentationsweise verhilfst du dieser initiative zum frühen tod. ich danke dir.

    was aggression betrifft: deine umgangssprache passt bestens zu den jungs aus dem balkan. ich kenn einige die auch einen offroader fahren. red doch mal mit denen. die kennen deine sprache.

  62. Pia am 4. März 2007 um 20:49

    Tarzan, warum gehst du nicht einfach in den Dschungel nach Afrika?

    Pia

  63. tarzan77 am 4. März 2007 um 20:58

    @pia
    weil ich dort mit sicherheit auf deine verwandten stossen werde. wie alt bist du übrigens? 12, 13?

  64. Pia am 4. März 2007 um 21:11

    Aber Tarzan, hast du etwas gegen Wissenschaft? Afrika war wohl einst die Wiege der Menschheit.
    Und ich bin sicher 40’000 Jahre alt, daher wundere ich mich auch nicht so extrem, dass sich einer selbst Tarzan nennt.

    Pia

  65. tarzan77 am 4. März 2007 um 21:31

    @pia,
    respekt, respekt. in afrika wurden 4,2 mio alte überreste von vormenschen entdeckt. eine deiner vorfahrinnen wurde lucys baby genannt, 3,3 mio jahre alt. in europa selbst starben die neandertaler vor ca. 24’000 jahren aus. und du ist also 40’000 jahre alt! interressant. nun versteh ich deine aversion gegen autos schon viel besser.

  66. Pia am 4. März 2007 um 21:45

    Das ist jetzt aber schade, dass Beiträge von Tarzan77 irgendwie verschwunden sind.
    Nun, besser, man zitiert in Zukunft all ihre Texte vollständig, damit nichts, aber wirklich nichts der Menscheit abhanden kommt?

    Pia

  67. driver am 5. März 2007 um 01:17

    “Und ich wohne in der Stadt – und habe diese MONSTER satt!”

    @Pia: Ich wohne auch in der Stadt – und ich habe den links-grünen VERBOTSFETISCHISMUS satt, der sich in Unsinn wie dieser Initiative äussert!

    Übrigens… wesentlich lästiger und zahlreicher als SUVs sind in der Stadt die rücksichtslosen und dummdreisten Velofahrer/-innen die keinerlei Verkehrsregeln beachten.
    Vielleicht sollte ich mir doch ‘n SUV zulegen… vor ‘nem Hummer mit Kuhfänger hätten die vielleicht mehr Respekt. ;-)

  68. oo am 5. März 2007 um 09:35

    @driver: fahr mal ein paar wochen lang mit dem velo durch die stadt. dieses verkehrsmittel ist keine linksgrüne erfindung, sondern praktischer nutzen, der sich durch alle gesinnungen und schichten zieht.

    auch du wirst rote ampeln überfahren, wenn du so den darauffolgenden gefährlichen abschnitt ohne verkehr hinter dich bringen kannst. auch du wirst im kreisel in der mitte der strasse fahren (was überigens legitim ist), damit ein nateltelefonierender autofahrer dich beim verlassen des kreisels nicht tötet. auch du wirst den erlaubten 1-Meter-Abstand vom Strassenrand ausnützen, damit ein “ist meine strasse” mensch dich nicht knapp überholen kann. auch du wirst dich fragen, was das wohl für leute sind, die in der stadtplanung sitzen und kaum etwas für velofahrer tun.

    in diesem sinne erachte ich es als vollkommen legal, den platz, den die autofahrer den menschen wegnehmen, mit kreativen und sicheren massnahmen zurückzuerobern. als velofahrer ist man dem verkehr und den abgasen voll ausgesetzt. zieh dir dieses abenteuererlebnis mal rein und berichte in ein paar wochen an dieser stelle wieder. sofern du es überlebst.

  69. sense2 am 5. März 2007 um 09:41

    >auch du wirst den erlaubten 1-Meter-Abstand vom Strassenrand ausnützen, damit ein “ist meine strasse” mensch dich nicht knapp überholen kann.

    er wird dich trotzdem überholen, nur wirds noch gefährlicher…

  70. driver am 5. März 2007 um 10:28

    @oo: Ja, ich glaube Dir schon, dass man es als Velofahrer in der Stadt nicht leicht hat. Rotlichter überfahren finde ich persönlich nicht sooo schlimm solange niemand anders behindert oder gefährdet wird und dass ein Velofahrer am rechten Strassenrand und im Kreisel Platz braucht, erachte ich eigentlich als selbstverständlich.

    Was mich nervt, sind jene die einem auf dem Fussgängerstreifen fast über den Haufen fahren weil sie zu bequem sind anzuhalten. Oder jene die glauben, das Trottoir sei ein Radweg und man könne die Fussgänger wegklingeln oder gar anrempeln. Oder jene die meinen sie müssten sich am Fussgängerstreifen ohne abzusteigen den (Fussgänger-)Vortritt erzwingen. Solche Dinge haben in meinen Augent nichts mehr mit legitimem Selbstschutz zu tun. Das ist pure Rücksichtslosigkeit.

  71. Georg Meier am 5. März 2007 um 10:43

    Es sei hier nochmals erwähnt, dass die neuerdings übermässig breiten Wägen, die meistens mit Diesel-Motor betrieben werden, die Velofahrer in zweierlei Hinsicht gefärden: erstens beschneiden die Offroader noch mehr des schon knappen Verkehrs-Raums; zweitens sind die carzinogenen Diesel-Abgase ein atemberaubendes Hindernis.

  72. Sandro am 5. März 2007 um 10:53

    Driver, was du ansprichst ist eine Kettenreaktion. Der Stärkere verdrängt den Schwächeren. Velofahrer würden lieber auf der Strasse fahren, glaub mir. Aber wenn sie von den Autofahrern dermassen an den Rand gedrängt werden, weil man Velos prinzipiell immer und überall überholen muss zum beispiel, weichen diese aufs Trottoir aus. Schlussendlich leiden die Fussgänger darunter. Ist sicher nicht optimal. Aber hier die “Schuld” ausschliesslich den Velos anzulasten greift definitif zu kurz.

  73. Georg Meier am 5. März 2007 um 11:04

    Da der Motorenlärm zugenommen hat (inbesondere mehr Motorräder) und sich die Luftqualität durch Dieselabgase massiv verschlechtert hat, und weil immer mehr Offroader immer mehr Platz wegnehmen, wird der Velofahrer zusehends auf das Trottoir gedrängt – es ist eine Frechheit, dass die motorisierte Aufrüstüng Velofahrende und Fussgänger gegeneinander ausspielt. Mit dem Aufkommen der Offroader hat die Vekehrsicherheit für Velofahrende und Fussgänger massiv abgenommen, da ändern auch Alibivelostreifen nichts daran, vor allem nicht, wenn die Luft noch unerträglich schlecht ist. Da nützt es auch nicht, wenn Ledergerber einmal im Monat im tiefsten Gang über das ebene Limmatquai radelt.

  74. Georg Meier am 5. März 2007 um 11:10

    Und da wir schon einmal beim Thema sind: Alles in letzter Zeit auffallend oft beobachtet: Warum lässt die Polizei Offroader-Fahrende am Steuer telefonieren (mit dem Handy in der Hand)? Seit wann ist der Velostreifen ein Parkplatz?

  75. Georg Meier am 5. März 2007 um 11:14

    Noch schlimmer: Auffallend oft gewähren Offroader den Trams den Vortritt nicht. Man sollte in Zukunft beim Stadteingang ein Merkblatt verteilen, am besten dort, ab wo die City-Maut erhoben wird.

  76. Richard am 5. März 2007 um 11:39

    Das Thema ist interessant. Leider hat die Diskussion darüber hier aber wieder einmal ein bedenklich primitives Niveau erreicht: Offroaders gegen Velofahrer, Velofahrer gegen Fussgänger, Fussgänger gegen Velofahrer, Velofahrer gegen Offroaders etc.

    Mit Argumenten, auch guten, kommt man hier nicht weiter. Denn: Leute, die Offroaders fahren haben aus ihrer Sicht “gute” Gründe ein solches Fahrzeug zu fahren, sind davon mit vernünftigen Gründen nicht davon abzubringen. Bei Kritik überreagieren sie, fühlen sich persönlich beleidigt, in ihrer Freiheit eingeschränkt. Es ist mir natürlich (übrigens als Nichtautobesitzer) schon klar, dass für einen Grossteil der BürgerInnen hierzulande das uneingeschränkte Benutzen eines Motorfahrzeuges zu den letzen Freiheiten in einem sonst absolut zureglementierten, überbevölkerten Kleinstaat gehört. Ich bin denn auc skeptisch, ob ein weiteres Verbot (Verbot von Offraoders/SUVs) irgendwas für das gesellschaftliche Zusammenleben bringt, wahrscheinlich verhärtet es nur die Fronten. Aus Umweltgründen wäre so ein Verbot allerdings sicher sinnvoll.

    Eine Lösung habe ich hier zwar auch nicht parat, denke aber, dass es an der Zeit ist eins sog. BONUS/MALUS-System einzuführen. Beispiel: wer kein Auto eingelöst hat und auch nicht fährt, wird steuerlich gut belohnt, wer einen Spritsäufer fährt, wird zur Kasse gebeten.

  77. Pia am 5. März 2007 um 12:37

    Die Initiativgegner hier brauchen sich übrigens m.E. gar nicht aufzuregen, denn die Initiative wird eh kaum eine Chance haben, denke ich, aber immerhin scheucht sie wieder mal so richtige Autofreaks etwas auf, was ja eigentlich aus etwas Distanz betrachtet auch ein lustiges Schauspiel ist.

    Aber sonst geht’s dann wohl eher in der Richtung weiter:
    ————-
    Nationalratskommission gegen Offroader-Verbot

    Bern – Die Umweltkommission (UREK) des Nationalrates hält wenig von einer Begrenzung von Offroad-Autos. Sie empfiehlt, einer entsprechenden parlamentarischen Initiativen keine Folge zu geben.
    http://www.nachrichten.ch/detail/266933.htm

    “Einschränkende Massnahmen sollten nicht auf den Fahrzeugtyp, sondern auf die Häufigkeit des Gebrauchs abzielen. Nach Ablehnung der Initiative Teuschers verabschiedete die UREK indessen mit 12 zu 7 Stimmen eine Kommissionsmotion. Diese verlangt, dass sich die durchschnittlichen Emissionswerte von in der Schweiz immatrikulierten Personenwagen ab 2012 an den künftigen Vorschriften der EU orientieren.”

  78. sense2 am 5. März 2007 um 13:20

    >Noch schlimmer: Auffallend oft gewähren Offroader den
    >Trams den Vortritt nicht. Man sollte in Zukunft beim
    >Stadteingang ein Merkblatt verteilen, am besten dort, ab
    >wo die City-Maut erhoben wird.

    ->
    Wenn mir wieder einmal ein Geländewagen die Tramschienen versperrt, frage ich mich oft: Verändern grosse Autos den Menschen?
    http://www.vbz.ch/vbz_opencms/opencms/vbz/deutsch/Dienstleistungen/Stadtfahrer/ich_und_die_gelaendewagen.html

  79. gumbyman am 6. März 2007 um 01:52

    @sense2
    VBZ-Link:)))
    “Fazit: am Auto kann’s nicht liegen”, aber bestimmte Leute fahren wohl bestimmte Autos – vielleicht wäre beim einen oder anderen eine Psychotherapie hilfreicher als ein SUV-Verbot ;-)

    g.

  80. morgen am 6. März 2007 um 02:36

    SUVs die umweltsünder! wirklich? da fahre ich seit jahren meinen kleinen peugeot 206 mit einem verbrauch von 8,9 / 5,3 / 6,6 (stadt,land,total) benziner.
    nun gucke ich mir das datenblatt vom mitsubishi new outlander disel an und siehe da: 8,6 / 5,8 / 6,7 (stadt,land,total) CO2-emission 177g/km energieeffizienz “B”
    also die neue generation der SUVs ist doch gar keine so grosse umweltsünderin mehr, oder?

  81. gumbyman am 7. März 2007 um 01:44

    @morgen
    In der Tat muss ein vernünftig motorisiertes SUV nicht die Welt an Sprit saufen. Die Energie Effizienz Einstufung vergleicht aber immer innerhalb derselben Gewichtskategorie. D.h. bei selber Energie-Effizienz (B) ist ein kleineres, leichteres Auto absolut gesehen sparsamer. Und mit der gleichen Technik wäre das kleine/leichte noch viel sparsamer ;-)

    Liter ist übrigens nicht gleich CO2. Diesel ist schwerer und enthält mehr Kohlenstoff. Weiss die Zahlen nicht auswendig, aber soviel ich weiss würde der 8,9 / 5,3 / 6,6 (stadt,land,total) benziner auf etwa 150g/km kommen.

    g.

  82. Land(m)ei(er) am 7. März 2007 um 02:05

    Der gesamte Bestand an funktionierenden Motorfahrzeugen auf der Erde bewegt sich im Bereich einer Milliarde ( … gleich 1000 mal eine Million Fahrzeuge).
    Davon sind einige % Off-Roader, und noch viel weniger %-e in der Schweiz zugelassen.

    Nun wurden ja bereits 380 Off-Roader-Besitzer von den jungen Grünen persönlich angeschrieben. Einige Fahrzeuge wurden direkt von denselbigen beklebt. Die restlichen würden nach Annahme der Initiative in der Schweiz dann auch noch verboten (..auch bereits beklebte..!)

    Somit reduziert sich der weltweite Fahrzeugbestand um über 0,000 000 000 001%.
    Den daraus hoch-interpolierten Wert an reduziertem CO2-Aussstoss dürfen sich die jungen (und natürlich auch die älteren) Grünen auf die eigene Fahne schreiben. Das ist doch ein wahrhaft beifallserheischender Beitrag an die Rettung unserer versauten Erde.

    Oder müsste ich eher schreiben:
    …an die vermenschlichte Erde.

  83. Sandro am 7. März 2007 um 10:19

    Landmeier, in der Schweiz sind es immerhin ~8 SUV/Offroader, also nicht so wenig wie du schreibst.

    Ausserdem nimmts mich wunder wie hoch denn dein Beitrag ist…?

  84. 0815 am 7. März 2007 um 20:50

    @Landmeier:
    ich verstehe nicht ganz was du mit deiner offenbar kreuz falschen berechnung bezweckst.

    1 auto entspricht 0,000‘000‘1% (100% durch 1’000’000‘000 autos (1mia.)) der globalen fahrzeugflotte.
    die schweiz hat ganz grob geschätzt 3’000’000 (3mio) autos.
    darunter sind rund 240’000 suffautos (3’000‘000 autos durch 100% mal 8%).
    0,024% der weltweiten fahrzeugflotte sind CH suffautos(0,000‘000‘1% mal 240’000 suffautos)
    das sind 0,01% aller weltweiten fahrzeuge, wenn 5 von 12 suffautos von der initiative betroffen sind (0,024% mal 5 durch 12)

    also rund 10’000’000’000 (10mia) mal mehr als du behauptet hast!!! (ich mag klemmende satzzeichentasten zwar auch nicht aber hier scheint es mir wirklich nötig)

    die initiative will jedoch nicht die anzahl autos reduzieren sondern nur durch einbisschen weniger gefährliche und schädliche ersetzen.
    rund 0,002% des globalen treibstoff verbrauchs wird eingespart, falls die betroffenen durch „sparsame säufer“ ersetzt werden, die „nur“ 80% eines suffs saufen (0,01% mal 20% ersparniss durch 100%).
    das bedeutet dass rund 0,000‘5% (0,002% durch 4) des globalen CO2 ausstosses durch die initiative eingespart werden können, wenn der verkehr etwa einen viertel des weltweiten CO2 ausstosses ausmacht.

    wie du auf solch absurd kleine zahlen kommst bleibt mir schleierhaft.

  85. sense2 am 7. März 2007 um 23:26

    hier was schönes für alle offroad hasser: http://spotterarchiv.blogspot.com/
    :)

  86. tayan der böse am 7. März 2007 um 23:33

    die bösens suv’s
    durch euer “nettes” getue erreicht ihr gar nichts, ich kaufe mir auf jedenfall einen Hummer H2 anstatt einen H3 (der H2 ist nämlich ein bisschen grösser), da kommt dann ein schöner rammbock dran, damit sich die grünen velo- und elektrofahrzeugfahrer auch mal so richtig freuen können

  87. oo am 7. März 2007 um 23:42

    Lustig, wie die Offroader sich zu verteidigen versuchen. Sie fahren nicht nur einen raumgreifenden Treibstoffvernichter sondern haben auch noch die dazu passende grosse Klappe.

  88. gumbyman am 8. März 2007 um 00:23

    @tayan
    Und ich nehm’ die SBB-Lok von meinem Papi und fahr Dein H2 flach, äääätsch!

    g.

  89. claudio am 21. März 2007 um 13:01

    ich finde es toll,dass man was für die umwelt macht.ich kenne jemanden,der vermutlich die meissten co2-neutralen (pöl,e85) motoren in der schweiz baut.traurig ist nur,er konnte noch keinem
    bekennendem “grünen”oder “autoverschreier”ein fz.umbauen!!!
    nach seinen aussagen sind es meist grossmotorige fz. die umgerüstet werden.teilweise können diese nicht einmal die kosten amortisieren.90% dieser fahrer machen es aus umweltgründen

    die technik ist schon lange da,aber ausrufen ist
    billiger als was zu tun.

    ich darf was sagen,denn ICH habe was getan!

  90. Georg Meier am 21. März 2007 um 13:22

    es ist löblich das du etwas getan hast, claudio. vielen dank.
    Jetzt braucht es eigentlich nur noch einen von Fonds in den begüterte einzahlen können, damit alle Fahrzeuge umgerüstet werden können. Den Umrüstungsfonds könnte man auch noch zusätzlich mit einem privat organisierten Treibstoff-Franken allimentieren werden, der direkt den umrüstungswilligen Autofahrern zugute kommt.

    Dem Problem der raumsprengenden Offroader muss dagegen mit anderen Mitteln begegnet werden: Die zu grossen Offroader sind massiv verkehrsbehindernd und deshalb nur auf ausgewählten Strecken zuzulassen.

  91. Chevy am 29. Juli 2008 um 11:28

    Wenns nach der Initiative geht wird auch der VW Golf verboten werden (nicht nur der R32), dieses riesige Spritschluckende Monster. Auch SUV’s wie das DB9 Coupe von Aston Martin, RollsRoyce Phantom und Porsche Boxter um hier einige zu nennen.
    Obwohl keine SUV’s sollen sie verboten werden, ich denke nicht das die Leute gegen ihre Fahrzeuge stimmen werden. Die meissten die Unterschrieben haben wurden verarscht indem man ihnen sagte es gehe um grosse Offoader. Als ich gefragt wurde wurde mir suggestiert das kleine Offroader weiterhin erlaubt blieben, was nicht gesagt wurde das auch ein Suzuki Samuray ein grosses SUV sein soll.
    Ich gebe der Abstimmung keine Chance.

  92. gumbyman am 29. Juli 2008 um 21:25

    “wird auch der VW Golf verboten werden ”
    Beleg für diese merkwürdige Behauptung? Und die anderen, Luxuskarrossen, Sportwagen etc.? Woraus leitest Du das genau ab (Privat-Empfindung reicht nicht, ein Beleg muss her)?

    M.E. ist die Initiative zwar zu offen formuliert, sie kann fast beliebig verwässert werden. Aber dass das Kompaktauto (Golf-Klasse) damit verboten werden kann, das glaube ich erst wenn’s mir einer hieb’ und stichfest bewiesen hat.

    g.

  93. gumbyman am 29. Juli 2008 um 21:27

    wird auch der VW Golf verboten werden
    Beleg für diese merkwürdige Behauptung? Und die anderen, Luxuskarrossen, Sportwagen etc.? Woraus leitest Du das genau ab (Privat-Empfindung reicht nicht, ein Beleg muss her)?

    M.E. ist die Initiative zwar zu offen formuliert, sie kann fast beliebig verwässert werden. Aber dass das Kompaktauto (Golf-Klasse) damit verboten werden kann, das glaube ich erst wenn’s mir einer hieb’ und stichfest bewiesen hat.

    g.

  94. Chevy am 30. Juli 2008 um 10:09

    @gumbyman

    Beleg für diese merkwürdige Behauptung?

    1. Initiativtext.
    2. Blick mit Bildern: http://www.blick.ch/news/schweiz/diesen-modellen-droht-fahrverbot-96519
    3. Diverse Aussagen von B.G.

  95. Sandro am 30. Juli 2008 um 12:45

    Chevy, du erzählst nur die halbe Wahrheit. Es fällt nur eine einzige Version des VW Golf unter die Kriterien, nämlich die dreckigste: “VW Golf R32 4Motion” welcher einen enorm hohen CO2 Ausstoss aufweist: 259g/km. Alle anderen Golf Versionen können weiter fahren. Einfach korrekt bleiben.

  96. meteo am 26. August 2008 um 21:37

    Via Google fand ich heute wieder mal hier auf diese “wunderbare Seite”. Ja, hier, wo nach Herzenslust über Klimawandel geschwafelt wird und was man alles so dagegen tun soll. Beim Lesen der ganzen Befürwortungssülze zur Offroader-Initiative, blieb mir aber dann doch der Atem stehen.

    Liebe grüne Dummschwätzer: Bergbauern fahren auch 4×4, ich fahre auch 4×4 und wisst ihr warum? Weil ich im Winter auf 1500m wenn ich ne Wetterstation reparieren muss halt mit nem Süsswasserauto das mal knapp vom Büro von Frau Genner bis zum Bahnhof kriechen kann, nicht mal bis auf 700müM hoch kann.
    Aber wie will sowas einem grünen Fuzzi, der irgendwo in downtown wohnt und zu schreien beginnt, wenn ihm die Mami die warme Milch nicht bringt, das kapieren?

    Apropos Milch: Die Berglandwirte bringen dann die Milch im Winter auch nicht mehr von ihren Höfen runter – ohne 4×4….. also. Vor der nächsten hirnlosen Initiative bitte Hirn einschalten.

    Markus Brotschi

  97. Sandro am 26. August 2008 um 22:29

    Hi Markus

    Niemand will den Bauern und Förstern ihre 4X4lis wegnehmen, dies hättest du übrigens auch herausgefunden wenn du dir die Zeit genommen hättest, den Initiativtext durchzulesen. Es geht primär darum, den anhaltenden Boom vom Cayennes und Konsorten aus den Städten zu verbannen. Einfach mal über den Tellerrand schauen, anstatt gleich loszuwettern…

  98. meteo am 27. August 2008 um 09:43

    Hi Sandro
    Ach ja? Wo liegt denn die Grenze? Diese ominösen 11 Liter pro 100km? Und wenn ich in eine grössere Stadt muss, um dort was zu erledigen: Gibts dann Pförtner die mir schonungsvoll mitteilen “Lieber Herr Brotschi, Sie sind hier mit Ihrer Karre nicht willkommen?”
    “Aus den Städten verbannen” Wenn ich das schon nur höre, bekomme ich das blanke Würgen. Den Kontroll- und Lenkungsappart mit 893 übereifrigen Beamten, welche diese Initiative dann durchsetzen müssen, bezahlt natürlich das Initiativkomitee – nicht? ;-)

    Happy Offroad! Sag ich da nur.

    Ich bin auch nicht dafür, wenn man mit einem “USA-Hummer” hier in der CH rumdonnert. Aber bitte sehr: Wenn man schon auf den Offroadern rumhackt, warum nicht auch auf den militärischen Fahrzeugen? Die müssen ja meist die Tankstelle gleich hinterherziehen, damit die überhaupt von A nach B kommen. Und es gäbe sicher noch viele andere Bereiche, wo man ebenfalls ansetzen könnte.

    Ich wüsse da noch was: Die Diesel-Rangierloks auf den grossen Bahnhöfen: Dreckschleudern, gefährlich! Die Diesellok-Initiative. Tönt gut nicht? Es ist einfach geil, wie man in der Schweiz auf sich aufmerksam machen kann. Die Grünen erfinden die Offraderinitiative und Schwupp, sind sie in aller Munde. Geiles Marketing. Bravo !

    Grüsse in den Morgen

    Markus

  99. Sandro am 27. August 2008 um 11:34

    Glaub mir markus, die Grünen hacken wo nur möglich auf dem Militär und seiner absolut unnötigen Umweltverschmutzung rum. Abschaffen diesen unnötigen Quatsch ist da die Parole.

    Und wer aus was für Gründen auch immer auf einen grossen Pickup oder Offroader angewiesen ist, kann diesen natürlich weiterhin verwenden:

    Absatz 6: Der Bund regelt Ausnahmen für die Zulassung und Verwendung von Fahrzeugen, die für bestimmte Einsatzzwecke unabdingbar sind.

    Begründung: Wenn eine übermässige Gefährdung oder Umweltbelastung gemäss Absatz 2 respektive 3 mit dem Einsatzzweck des Fahrzeuges gekoppelt ist und dieser Einsatzzweck unabdingbar ist, sollen Ausnahmen möglich sein. Damit wird zum Beispiel gewährleistet dass Offroader, welche in Landwirtschafts-, Handwerker- oder Forstbetrieben verwendet werden, müssen weiterhin zugelassen sind.

    Wie gesagt, lies doch einfach mal den Initiativtext und die Begründung dazu, da werden alle Fragen beantwortet. Es reicht halt manchmal nicht, nur den Blick zu lesen…

  100. pigglet am 27. August 2008 um 21:33

    Habe ich da etwas falsch verstanden? Es geht doch um Off Road Fahrzeuge? Wenn ich mir aber die technischen Bedingungen (max. 11 ltr/100km, 250g CO2, das Gewicht von 2.2 Tonnen betrifft ja eh nur die wenigsten Fahzeuge und steht in einem krassen Missverhältnis zu den ersten beiden Angaben) betrachte, dann stelle ich fest, dass die ersten zwei Bedingungen von sehr vielen Fahrzeugen (auch Nicht-Off-Roadern) überschritten werden. Was wurde hier von den Initianten während der Unterschriftensammlung verkauft? Falls ich das richtig sehe, wurde hier ein Wolf im Schafsfell präsentiert. Wurde hier unter dem Schlagwort “Off Roader” der Bürger getäuscht? Scheint mir nicht ganz sauber zu sein.

    Überhaupt geht mir die wachsende Anzahl an Verboten und Hetzkampagnen (z.B. auf Raucher) ziemlich massiv auf den Wecker. Was sind wir denn für Marionetten, die sich von einer eitlen und auf Selbstdarstellung fixierten Horde Politiker vorschreiben lässt, was wir dürfen und was nicht. Wo bleibt die Eigenverantwortung? Wenn ich mir beispielsweise die miesen schauspielerischen Leistungen und pseudophilosophischen Ergüsse unseres Umweltministers anschaue resp. anhöre wird mir immer mehr bewusst, wieviele Wirrköpfe auf der politischen Szenze herumpanschen. Und es werden immer mehr.

    Ok, ich bin etwas vom Thema abgewichen. Aber wie steht es nun mit derr Off Roader Initiative: wurde hier bewusst etwas Falsches angepriesen und ist so was überhaupt legal?

  101. Schweizer am 28. August 2008 um 14:28

    Sicher werden viele aus Neid der Initiative zustimmen weil sie sich keinen Parkplatz leisten können.
    Natürlich gibt es auch die welche in einer vom Steuerzahler stark verbilligten Wohnungen in der Stadt wohnen können und auch kein Auto brauchen.

    Dass es ausserhalb der Städte Menschen gibt die 2 Stunden und mehr brauchen um zur Arbeit gelangen interessiert ja keiner. Die Grünen und SP denken wohl die könnten ja Sozialhilfe beziehen, oder bei der Firma Zelten, oder halt mit dem ÖV 5 Stunden unterwegs sein.
    Oder vielleicht mit einer Uralt 2Takt Vespa die 5mal mehr Schadstoffe produziert als ein Porsche.

    Ausser ein paar verblödeten Grüne und Stadt Zürcher werden nur wenige ein Ja in die Urne legen.
    Ich bin für Umweltschutz, doch das muss innerhalb eines Gesamtkonzept geschehen.

  102. hank am 6. September 2008 um 13:10

    Diese Initiative ist doch der grösste Witz des Jahres. Das ein Golf R32 verboten werden soll und in die Kategorie SUV eingestuft wird, ist doch der grösste Blödsinn.
    Es gäbe weiss Gott grössere Probleme in der Schweiz wo sich die Grünen und besonders Herr Girod dafür einsetzen und profilieren könnten!
    Diese Initiative hat doch überhaubt keine Chance beim Volk.

  103. driver am 6. September 2008 um 18:53

    @pigglet: Mit dem “Wolf im Schafspelz” hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Grünen haben während der Unterschriftensammlung allen erzählt, es ginge nur um Offroader, obschon die Initiative auch viele andere Fahrzeuge betrifft. Wenn sie beim Unterschriften sammeln die Wahrheit gesagt hätten, dann hätten sie die 100’000 wahrscheinlich gar nicht zusammengebracht.

  104. pommel am 8. September 2008 um 13:57

    Ist wieder einmal mehr ein emotional geführter Krieg der auf Kosten der Autofahrer ausgetragen wird. Leider verliert man immer wie mehr die wirkliche Ursache der Probleme aus den Augen und versucht zunehmend mit einer sinnlosen und argumentlosen Bevormundung der Autofahrer deren Leben zu erschweren. Das Problem sind weder die Fahrzeuge, noch die Limiten die man unsinnigerweise immer tiefer setzen will. Das Problem sind die Fahrer selbst! Ob mit einem PW, Töffli, Lastwagen, Rennwagen, 45-Schleicherauto usw.. Rasen oder viel Benzin/Diesel verbrauchen kann man mit jedem dieser Fahrzeuge. Es kommt auf die Fahrweise an! Wenn wir endlich wegkommen vom egoistischen mir-gehört-die-Strasse-denken und rücksichtsvolle und konzentrierte Autofahrer auf unseren Strassen haben, dann wird die Sicherheit grösser und der Verbrauch wird zum Nebenthema. Das gilt für alle Fahrer, für Schnellfahrer ebenso wie die viel häufiger auftretenden Schleicher und sonstigen Fahrern.

    Kleines Beispiel: viele aufeinanderfolgende Ampeln sind so schlecht abgestimmt dass man immer wieder von Neuem anfahren muss. Sowas treibt den Treibstoffverbrauch erheblich in die Höhe. Ich möchte mal wissen wieviele Autos ich pro Jahr nur mit diesem entstehenden Mehrverbrauch antreiben könnte! >1000 sicher die jährlich 10’000 Kilometer fahren.

    Also hört doch auf mit solchen lächerlichen Initiativen die eh nicht angenommen werden, da man auf persönlichen Gegenständen herumtrampelt die sonst schon überall schikaniert werden. Appelliert an die Vernunft beim Fahren, dann ist das eingesetzte Fahrzeug eigentlich schon fast egal.

    Das beste Argument von dieser Initiative ist: …”unsinnige Autos”…
    Zum Lachen… das ist eine persönliche Sicht und nicht ein sachliches Argument.

  105. pommel am 9. September 2008 um 19:41

    Noch kurze Ergänzung. So ganz allgemein mal. Ist Sicherheit eigentlich wichtiger als Schadstoffausstosse? Viele Autos die mit dieser Initiative von der Strasse verbannt werden sollen sind auch sportliche Autos die

    1. über sehr kurze Bremswege verfügen da sie meist mit guten Bremsen ausgestattet sind und somit im Falle eines Falles früher zum Stillstand kommen

    2. Das Fahrwerk solcher Fahrzeuge hält hörere Kurvengeschwindigkeiten aus und kann somit auch bei Hindernissen zum Ausweichen oder anderen Manövern nur zum Vorteil verhelfen (fangt jetzt nicht damit an zu sagen das verführt zum Rasen. die wenigen Promille aller Autofahrer die wirklich Rasen müssen nicht mit allen unschuldigen Sportautofahrern pauschalisiert werden, nur so als vorausantwort ;-) )

    3. Nicht selten haben solche Fahrzeuge auch Sitze mit einem guten Seitenhalt was auch wieder zur sicherer Fahrweise verhilft da man nicht hin und her rutscht im Sitz

    Die meisten die ein solches eher sportliches Auto fahren nutzen das Auto nicht nur als Mittel um von A nach B zu kommen sondern nehmen aktiver am Verkehr teil weil ihnen das Fahren wichtig ist, was wiederum die Sicherheit erhöht.

    Fragt sich also was mehr Sinn macht… aus meiner Sicht geht Sicherheit vor Verbrauch. Das mit dem Verbrauch wird sich von selbst lösen da die Autoindustrie sowieso immer vorwärts macht und neue Methoden entwickelt. Zur Zeit sind sie halt noch zu teuer aber das wird sich legen.

    Ebenso unglaublich wie die Waldsterbentheorie früher die zu einer sinnlosen pauschalen Limitensetzung auf Autobahnen und Ausserorts geführt hat will diese Initiative wieder viele Autofahrer schikanieren, was aus meiner Sicht nicht notwendig ist. Zum Glück glauben die Leute heute nicht mehr alles was unter dem Deckmantel “Umwelt” verzapft wird.

  106. mike81 am 14. September 2008 um 13:49

    “Ist Sicherheit eigentlich wichtiger als Schadstoffausstosse?” Umweltpolitik ist Sicherheitspolitik und Gesundheitspolitik, ja sogar Wirtschaftpolitik. Von daher kann man nicht sagen, was wichtiger ist. Das eine ist einfach weniger abstrakter, da die Folgen direkt sichtbar sind.

    “1. über sehr kurze Bremswege verfügen da sie meist mit guten Bremsen ausgestattet sind und somit im Falle eines Falles früher zum Stillstand kommen”

    Stimmt, aber das bringt im direkten Vergleich nur etwas, wenn man mit der selben Geschwindigkeit unterwegs. Die Geschwindigkeit ist hauptsächlich für den Bremsweg verantwortlich und Sportwagenfahrer stehen nun mal im Verdacht manchmal zu schnell unterwegs zu sein. Wofür sonst benötigt man über 300 PS?

    “Das mit dem Verbrauch wird sich von selbst lösen da die Autoindustrie sowieso immer vorwärts macht und neue Methoden entwickelt. Zur Zeit sind sie halt noch zu teuer aber das wird sich legen.” Die Autoindustrie macht erst seit ein paar Jahren langsam vorwärts. Ein 20 Jahre alter Toyota Corolla benötigt 7 l auf 100 km, viel ist also in diesem Bereich den letzten Jahren nicht gegangen. Etwas zusätzlicher Druck auf die Autoindustrie kann nicht schaden.

    “Ebenso unglaublich wie die Waldsterbentheorie früher die zu einer sinnlosen pauschalen Limitensetzung auf Autobahnen und Ausserorts geführt hat will diese Initiative wieder viele Autofahrer schikanieren, was aus meiner Sicht nicht notwendig ist. Zum Glück glauben die Leute heute nicht mehr alles was unter dem Deckmantel “Umwelt” verzapft wird.”

    Direkte Folge der Geschwindigkeitsbegrenzung waren wesentlich weniger Tote und Schwerverletzte. Von Sinnlosigkeit würde ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen. Ausserdem sind nach Annahme der Initiative immer noch Sportwagen zu erhalten, die 300 PS Leistung haben und auch “vernünftige” Offroader sind noch zum Verkauf zugelassen. Diese geringe Einschränkung der Autofahrer zugunsten der Umwelt und Sicherheit ist nun wirklich nicht zuviel verlangt!

  107. pommel am 14. September 2008 um 18:36

    @Mike81

    Geschwindigkeit und 300PS: ich gehe von einer gleichen SItuation aus zwei Fahrzeuge fahren 100km/h z.b. dort macht eine gute Bremse sehr wohl was aus. 300 PS sind aus meiner Sicht primär geeignet zum Beschleunigen, das ist ja das was wichtig ist, die Endgeschwindigkeit macht in Deutschland vielleicht Spass, in der Schweiz ist dies nicht einfach so möglich. Der Fahrspass kommt nicht von der Endgeschwindigkeit. Zudem lässt es sich mit 300 PS wesentlich schneller und somit sicherer wieder überholen. mit Sicherer meine ich die Gegenfahrbahn wird nur so kurz wie nötig benutzt. Klar kann man auch immer das schlechte und das “Schnellfahren” in solchen Autos sehen aber grundsätzlich haben sie eben auf der Strasse bei schleichenden Hindernissen -die nun wirklich eine grössere Bedrohung sind als die Sportwagen- den Vorteil dass sie nicht nur mit 1km/h mehr überholen können und somit wiederum andere weniger gefährden. Man kann mit einem Sportwagen sehr wohl einiges an “Spass” innerhalb der Toleranzwerte der Geschwindigkeitsbegrenzung haben ohne 1. jemanden zu gefährden und 2. dadurch unsicherer zu fahren.

    Verbrauch: Ja das mit dem Alter ist so eine Sache. Kaufst Du heute einen Corolla sieht das ganz anders aus oder? also hat die Industrie doch was gemacht, sie kann nichts oder nur wenig dafür dass derjenige Autofahrer nach 20 Jahren immer noch das alte Auto fährt was selbstverständlich punkto Verbrauch und Sicherheit nicht unserern heutigen Standards entspricht. Alle neuen Autos entsprechen aber diesen Vorgaben. Ich begreife dass man den Druck auf die Autoindustrie erhöhen möchte, aber wieder einmal müssen unbescholtende Autofahrer für eine mehr als fragwürdige Idee hinhalten…

    Direkte Folge der Geschwindigkeitsbegrenzung ist keineswegs immer weniger Tote und Schwerverletzte. Jedenfalls nicht auf der Autobahn. Innerorts mag das eher stimmen. Dort finde ich es auch ok wenn man rigoros Kontrollen macht usw.. aber auf Autobahnen sieht das anders aus. Aber naja anderes Thema.

    Und diese Einschränkung der Initiative ist für DICH vielleicht nicht zu viel verlangt, was würdest Du sagen wenn man Dir plötzlich Deinen Freiraum erheblich einschränkt mit unhaltbaren und sehr weithergeholten Argumenten?? Das möchte ich mal sehen…

    Meistens kommen solche Initiativen oder Argumente von Leuten die keine Ahnung haben was auf Strassen abläuft (soll kein Vorwurf an Dich sein, ich pauschalisiere jetzt halt ein wenig ;-) ) , oft sogar noch Zugfahrer. Ich möchte mal sehen was passiert wenn man denen pro Zug nur noch eine Türe einbaut und diese nur 2 Minuten für alle Fahrgäste offen hält zum Ein und Aussteigen… Die würden toben oder? aber wenn die Autofahrer toben aufgrund einer ähnlich schikanierenden Denkweise dann ist das ganz normal und sie sollen sich gefälligst arrangieren… wie immer alles auf die Autofahrer abschieben, so einfach ist das….
    beschämend

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