Offroader: Der SUVosaurus ist am Aussterben
Gute News für Offroader-Gegner, schlechte für die Verfechter dieser aussterbenden Art von Anti-Menschen-Fahrzeugen. So berichtet vor einiger Zeit das Deutsche Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” über den Niedergang dieser Gattung Automobile:
Es gibt Autos, bei denen wird einem schlecht. Manchem bereiten aufgespoilerte Kleinwagen Magenschmerzen; andere fühlen sich durch Familienvans mit “Mark-Oliver on Tour”-Aufklebern beleidigt. Mir hingegen geht immer dann die Kappe hoch, wenn ich einen Geländewagen sehe. Der Cayenne? Wohl der hässlichste Porsche aller Zeiten. Audis Q7? Blech gewordene Bräsigkeit. Sport Utility Vehicle (SUV) sind für mich die Moonboots unter den Pkw: Sie sind zu groß, sie sind uncool, sie beleidigen das Auge.
Im Klima-Lügendetektor werden die schamlosen Machenschaften der PR-Firmen im Bezug auf Offroader-Reklame aufgedeckt:
Hersteller von Luxusartikeln inserieren sehr gern im Deutschen Ärzteblatt, das alle deutschen Ärzte einmal wöchentlich gratis erhalten. Kürzlich schaltete dort Porsche eine Anzeige für seinen Gelände-Sport-Wagen Cayenne – und lieferte damit ein Beispiel für einen neuen Werbetrend: Wenn Grünfärberei keinen Sinn macht, weil das Produkt sich selbst beim besten Willen nicht als umweltschonend verkaufen lässt und die Zielgruppe zu intelligent erscheint, dann kokettiert man eben mit der Öko-Sünde
(Quelle: Der Klima-LügendetektorPorsche: Panzer fürs Arztköfferchen)
Und hier noch eine traurige Nachricht.
Die 46-jährige Frau fuhr in ihrem Geländewagen auf der Sihltalstrasse von Sihlbrugg herkommend Richtung Zürich. Sie war in Begleitung eines zehnjährigen Kindes. Ausgangs Langnau am Albis kam es aus bisher nicht bekannten Gründen zu einer Frontalkollision.
So sicher wie es die Verfechter der Wüstenpanzer gerne hätten, sind die Offroader eben nicht. Es wird langsam Zeit, diese Art von Fahrzeugen nur noch dort einzusetzen, wo sie Sinn machen. Im Wald, in der Pferdezucht und in der Wüste. Genau dies fordert die Initiative für eine menschenfreundliche Mobilität.

Wäre die Mutter mit ihrem Kind in einem Kleinwagen gewesen anstelle eines SUV währe es natürlich viel Besser herausgekommen, für das jetzt unverletzte Kind.
Das andere ist das dieses SUV vor ca. 15 jahren gebaut wurde, SUV’s haben auch fortschritte gemacht bezüglich sicherheit.
Im neueren der Beiden SUV’s gab es keine Toten und das Fahrzeug hat sich auch nicht überschlagen.
Das hat keinen Sinn, der lebt noch mit den Crashtests von anno dazumal. Du solltest dich mal ein wenig schlau machen, Sandro. Audi ist der einzige dt Hersteller, der volle Bücher hat und voll arbeitet. Gründe heissen Q5 usw. Ob sie Deine Augen beleidigen, ist mir eigentlich wurschtegal, ist G.eschmackssache
Ein SUV signalisiert Sicherheit und Komfort und sichere Traktion in jeder Situation.
Gerade Frauen schätzen dies sehr, da ihnen einerseits die Sicherheit der Familie wichtig ist, und sie sich anderseits nicht um die Strassenverhältnisse Gedanken zu machen brauchen.
Ob am Arbeitsplatz mit den neusten Maschinen, Zuhause mit den neusten Haushaltsgeräten oder mit der neusten Netzwerksoftware, Bequemlichkeit ist einer der wichtigsten Ziele in unserem Alltag.
Mit ausufernder Signalisation, zunehmendem Verkehr, sinnlosen Verkehrshindernissen, mutiert der Strassenverkehr zunehmends zum Dschungel. Was ist für einen Dschungel besser geeignet als ein Geländewagen?
Die Zeiten des Geländewagens als Statussymbols für Ottonormalverbraucher sind aufgrund von Unterhaltskosten und Modeerscheinung auch irgendwann vorbei.
(somit auch der Neidfaktor)
Was bleibt ist die Angst vor dem Verkehrsdschungel. Wie man dem begegnet ist wohl eine Religionsfrage.
Aber ich persönlich nehme auch keine kleinere Leitung, wenn der Datenverkehr an meinem Modem zunimmt.
He, useyourbrain, aber du nimmst die viel grössere und viel teurere Leitung, die auch noch ganz viel Dreck macht, obwohl du kein bisschen mehr an Daten transportieren musst?
Im Gelädewagen sitzt immer noch nur eine Person, genau wie vorher im verbrauchsarmen und umweltfreundlicheren Kleinwagen.
Übrigens wurde der Dschungel erst richtig bedrohlich, als die Elefanten und brüllenden Raubtiere (So werden sie in der Werbung angepriesen) überhand genommen haben.
Du stehst nicht im Stau, du bist der Stau – du verkehrst nicht im Dschungel, du machst den Verkehrsdschungel.
Also – use your brain!
Tja lieber Bünzli, ich bezog den Vergleich mit der Datenleitung auf das Strassenverkehrsnetz und nicht auf die Fahrzeuge selbst, da der Einfluss des Staates auf das Strassennetz ungleich grösser ist, als auf die darauf verkehrenden Fahrzeuge.
Und was den Dschungel betrifft: ich versuchte lediglich begreiflich zu machen, warum das Fahrzeug SUV so ein Kassenschlager ist. Ich denke, wenn man diesen Trend bekämpfen möchte, sollte man sich solche Gedanken machen. Aber man muss natürlich nicht darüber nachdenken, wenn man nicht will
Und übrigens: Ich glaube kaum, dass sämtliche Geländewagenfahrer, vorher sparsame und umweltfreundliche Kleinwagen gefahren sind.
Mehr Strassen ergeben mehr Verkehr. Auch, wenn die Autobahnen auf drei Spuren ausgebaut werden kommt das Nadelöhr weiter “vorne”, zB. bei der Einfahrt in die Stadt.
Der Stau wird ganz einfach verschoben.
Deine Lösung zur Bekämpfung des Trends zum SUV lautete also Strassen bauen? Das sind Lösungen aus den 50er und 60er Jahren des letzen Jahrhunderts.
Von was sind denn all die Opas, Omas, Mamis, und Möchtegerwichtigseins umgestiegen? Von Ferraris und Lamborghinis?
Ein höheres Angebot erzeugt eine höhere Nachfrage, dass ist beim Datenverkehr nicht anders. Trotzdem würde es niemandem in den Sinn kommen, wieder auf ein k56 Modem umzusteigen, um das Problem zu lösen. Warum wohl? Das Auto wurde nicht gebaut, weil es eine geteerte Strasse gab, sondern die geteerte Strasse wurde für das Auto gebaut.
Ich habe niemals eine Lösung für das Problem SUV präsentiert (bitte genau nachlesen) sondern lediglich versucht aufzuzeigen, warum die Nachfrage da ist.
Es gibt noch einige Autokategorien zwischen den Supersportwagen und den sparsamen Kleinstwagen, glaube mir
Hmm…die Erklärung des Verkehrspsychologen lautet, dass SUV’s hauptsächlich gekauft werden weil man weit oben sitzt (“erhabenes Gefühl”), “Street Credibility” sucht und sich in falscher Sicherheit wähnt. Nicht wirklich gute Argumente für eine Fahrzeugkategorie die fast nur Nachteile hat – sind z.B. auch schwieriger aus dem Sumpf zu ziehen…http://www.youtube.com/watch?v=fm3mYWOw-sw&feature=related
g.
Woher weisst du Sandro eigentlich das die Frau den Wagen sonnst nicht fürs Pferde ziehen gebraucht hat?
Vielleicht konnte sie sich keinen neuen leisten (der Wagen ist immerhin noch vor 1995 zugelassen worden (die neuen SUVs sind eigentlich besser bei Crashtests der auf dem Bild hatte nur einen Fahrerairbag welche Autos hatten das damals schon?).
Wär sie mit nem 18 Jährigen Kleinwagen unterwegs gewesen hätte das Kind vielleicht auch nicht überlebt.
Und das auf dem Bild ist ein echter geländewagen Allrad, untersetzungsgetriebe Sperren all das Zubehör halt.
Schön zu sehen das die SUV’s immer mehr zu sehen sind, und nicht wie hier von ein paar ewiggestrigen und Neider proverzeit am Austerben sind. Daran würde auch ein CO2 zuschalg auf den Sprit nichts verändern. 1. die kohle wird ans Volk zurückverteilt, 2. kostet danach sowiso alles mehr. (Siehe LSVA). 3. Wird ein SUV so höchsten wieder zu einem Statussymbol, zur Zeit ist es ja zur normalokarre verkommen.