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Offener Brief an die 1. Mai Chaoten von Zürich

Verhasste 1. Mai Chaoten und sonstiger bemitleidenswerter Pöbel

Einmal mehr habt ihr es geschafft, sämtliche Medienberichterstattung zum ersten Mai auf eure inhaltsberfreiten gewaltorientierten Aktionen zu lenken. Ihr habt es ein weiteres mal geschafft, dass sämtlichen friedlichen Festbesuchern eine gehörige Portion Tränengas in die Fresse gewindet wurde. Dass ihr das Internationale Kapital erfolgreich aus der Stadt Zürich vertrieben habt, zeigt das Resultat der Ausschreitungen: 1 Quartierlädeli + 1 ZKB Filiale erfolgreich zugrundegerichtet. Ihr habt die Rede des demokratisch gewählten, sozialdemokratischen Schweizer Bundespräsidenten erfolgreich zerstört und euch damit auf die selbe Stufe gestellt wie die Neonazis vom letzjährigen 1. August. Weiter habt ihr ebenfalls dafür gesorgt, dass das Gratiskonzert auf dem Helvetiaplatz und die vielen begeisterten Zuschauer, welche sich derartige Konzerte wahrscheinlich eher selten leisten können, unter massiver Tränengaseinwirkung geräumt werden musste. Dies nachdem ihr den BüezervertreterInnen der Gewerkschaften mit der kindlichen und billigen Böögg-Einlage die wichtige Stimme gestohlen habt. Eurem “hehren” Ziel, sämtliche Büezer vom ersten Mai zu vertreiben und die Strasse den Bullen und Faschisten gänzlich zu überlassen, seid ihr an diesem ersten Mai einen grossen Schritt näher gekommen. Ihr habt das Eigengoal des Jahres geschossen, ich gratuliere.

Sandro Feuillet
Ein friedlicher aber grausam hässiger 1.Mai-Feier-Besucher

 

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 2. Mai 2006 in der Rubrik Gesellschaft und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

27 Kommentare zum Artikel “Offener Brief an die 1. Mai Chaoten von Zürich”

  1. Pete am 2. Mai 2006 um 10:33

    “Faschos”, “Bullen”?

    Welch Wortwahl… Bravo!

  2. Beat am 2. Mai 2006 um 10:35

    Gratulation Sandro!

  3. buchi am 2. Mai 2006 um 11:21

    Hab das ein Bisschen anders erlebt:
    http://buchi.kulturattentat.ch/blog/index.html

  4. driv3r am 2. Mai 2006 um 12:02

    Yep hehe, sehe ich ausnahmsweise wie Sandro. Lustig finde ich vor allem dass der Moritz ausgerechnet von linksextremen vertrieben wurde…wenn das nicht Ironie des Schicksals ist :D

    Ich hoffe das extremistische Gesindel hat sich nun endlich die (schon immer unberechtigte) Sympathie von Medien und Regierung verspielt.

  5. Chevy am 2. Mai 2006 um 12:10

    Ich warte auf den 1.Mai wo die Polizei die gesamte unbewiligte Demo einfach verhaftet und den Aufwand jedem einzelnen verrechnet.
    Da haben die Linken und Netten wiedermal ihr wahres Gesichtg gezeigt.

    Ich habe Meinen 1. Mai in meinem Garten verbracht, Statt Tränengas gabs Grillfeuer, Statt Gummischrot Rindsfilet. Alle anderen sind selber schuld.

  6. mad4you am 2. Mai 2006 um 12:54

    @Sandro: Den Brief gut aufbewahren und nächstes Jahr einfach die Jahrzahl ersetzen. Fertig.

  7. fehldruck am 2. Mai 2006 um 13:41

    Gut gebrüllt, Sandro! Kann mich dem Brief nur anschliessen.

  8. felixkohl am 2. Mai 2006 um 14:23

    Da gibts nichts anzufügen.

    Ich hoffe, die festgenommenen Leute werden an die Kasse genommen.

  9. sense2 am 2. Mai 2006 um 14:51

    das ist doch den krawallmachern egal. jegliche politische glaubwürdigkeit haben die eh schon lange verloren. das einzige wozu die nach zürich gehen ist um stunk zu machen.
    da nützt auch ein offener brief nix.

  10. RonaldCH am 2. Mai 2006 um 16:25

    @Sandro
    Dein offener Brief ist Heuchelei. Du weibelst gegen das Hooligan Gesetz und tust so, als würdest du dich über die Aktionen der Autonomen aufregen. Wo ist der Unterschied zwischen den Hooligans, dem schwarzen Block, den Autonomen und den antifaschistischen Abendspaziergänger? Sie gehören alle eingesperrt, und zwar so schnell wie möglich. Genau so heuchlerisch waren die Reaktionen Ledergerbers, – auch ein Linker, der seinen Job nicht gemacht hat und bin ich richtig, die Polizeichefin, die ein härteres Vorgehen der Polizei hätte organisieren sollen, ist Esther Maurer, auch ein Linke, Nette ohne “Füdle”.
    R

  11. thunderbird am 2. Mai 2006 um 19:02

    Volle Zustimmung zu Deinem Brief! Es freut mich zu sehen, dass die links-”autonomen” auch von linker Seite nicht akzeptiert werden. Bis heute hatte ich immer den Eindruck, dass deren Krawalle mit der Aussage “die Nazis sind schlimmer” abgetan wurden. Für mich ist Extremismus immer schlimm, egal von welcher Seite er kommt. Weiter so Sandro!

  12. Otto am 2. Mai 2006 um 19:44

    Konnte beobachten wie eine junge Ausländerin im Vorbeigehen die Randalierer wegen ihrem ekelhaften Tun verbal angemacht hat. Daraufhin wollte einer der sogenannten „Autonomen“ die Frau prügeln. Seine Kumpels riefen ihm zu die Frau nicht zu schlagen jedoch ihren Freund, der überhaupt nichts gesagt hatte.
    Ich stellte mich dazwischen da der „Antifaschischt“ tatsächlich den Mann angreifen wollte. Frage, sind da faschistische Provokateure, Idioten, Psychopathen am Werk?
    Wie lange noch muss sich die demokratische Linke von diesen grauenhaft primitiven
    Randalierern/Schlägern vorführen lassen. Im Schlepptau dieser Leute amüsieren sich 12, 13 Jährige und machen sogar mit. He, was soll das alles? Einer wurde mit einer geladenen Knarre gefasst….
    Was hat der Kampf am 1.Mai gegen das Kapital mit gewalttätigen Angriffen gegen 1.Mai-Besucher und Bullen zu tun??
    Mitverantwortlich für dieses Tun ist insbesondere das 1.Mai Komitee um Walter Angst und etc. Von dieser Seite hört man nie ein Wort von klarer Distanzierung, das ist nur noch unerträglich.
    Leider sind viele auf unserer Seite zu FEIGE sich diesen Idioten entgegen zu stellen und zu sagen NO PASARAN!
    Ich habe es diesmal gemacht, beim Helvetia-Platz und in der Bäckeranlage!

  13. spargeltarzan am 2. Mai 2006 um 20:30

    Dieser Brief würde wohl von einer breiten Bevölkerungsschicht gutgeheissen, sehr gut geschrieben.
    Jetzt gilt auch das Argument der extremen Linken nicht mehr, sie würden “von der Polizei provoziert”. Der gestrige Tag hat wohl gezeigt, dass eine Polizeianwesenheit unbedingt notwendig ist, um in Zukunft solche Aktionen zu unterbinden. Ich bin aufgebracht über das Gewaltpotenzial solcher Gruppierungen.

    PS @Chevy: Ich glaube nicht, und du solltest das auch wissen, dass das “Linke, Nette, Gutmenschen” oder was auch immer waren, das waren schlicht Chaoten OHNE jeglichen politischen Anspruch.

  14. Tom’s Laufblog » Blog Archive » Alle Jahre wieder am 3. Mai 2006 um 12:35

    [...] Im Übrigen schliesse auch ich mich dieser Meinung an. Nur Schade, dass die die eigentlich angesprochen wären den Brief wohl nicht lesen und wenn sie ihn nicht verstehen. [...]

  15. RobertoKa am 3. Mai 2006 um 12:36

    @APG siehe Tagi Druckversion 3.5.06
    Esther Maurer empfahl dem Magistraten, seine auf 18 Uhr angesetzte 1.-Mai-Rede um eine Stunde zu verschieben. Doch Leuenberger wollte das Publikum nicht warten lassen.
    Nichts ist mit “Terrorangriff”. Sei bitte mehr zurückhaltender mit Begriffen wie Terror oder auch Gutmensch; letzteres ist Kandidat für das Unwort des Jahres, u.a. weil APG es immer wieder irreführend verwendet.

  16. Süchu am 3. Mai 2006 um 16:57

    Jip, da haste recht, gut gemacht Sandro.

  17. Scally am 3. Mai 2006 um 17:38

    Wieso kann man denn diesen komischen moralingetränkten Jammerbrief nich im Forum besprechen resp. ein Thread zum 1.Mai eröffnen (Wurde ja bereits einer gesperrt) Ist n bisschen konfortabler dort zu schreiben.

    Scally
    Ein unpolitischer 1.Mai Hooligan

  18. felixkohl am 3. Mai 2006 um 18:09

    Danke Otto.

    Der Walter Angst ist eh eine peinliche Figur.
    Und die Medien schwatzen – wie vorausgesagt – nur zu diesem Thema.

  19. AlphaPapaGolf am 3. Mai 2006 um 18:28

    Ein Bundespräsident muss seine Rede NICHT verschieben, nur weil Politchaoten unter Führung von Angst, Stauffacher und unter Duldung des Terrors durch die Sicherheitskräfte Rabatz veranstalten.
    Aufgabe der Sicherheitskräfte ist es, den Bundespräsidenten auch seine Rede halten zu lassen.
    Wenn es soweit kommt, dass Bundesräte flüchten müssen (Schmid, Leuenberger) dann ist die Demokratie bereits am Arsch.

  20. AlphaPapaGolf am 3. Mai 2006 um 18:32

    Das positive am 1.Mai in Zürich war, dass dieser Erzstalinist Chavez nicht nach Zürich hornte. Er war zu Besuch bei seinen Busenfreunden Castro und Morales in Cuba.
    Der Stalinistengipfel in Havanna war bereits Tage zuvor in den Medien breitgeschlagen worden.
    Die Linken in Zürich haben es aber nicht gecheckt und warteten auf den Brandrede des roten Despoten wie dumme Teenies auf Tokio Hotel…..lach….lach…lach

  21. quadour am 3. Mai 2006 um 20:20

    Ich habe mich herrlich amüsiert als ich die Geschichte gelesen hatte. Der Herr Bundespräsident, der Herr über “Service public”, der Herr Cüplisozialist, der am Zürichberg wohnt, wird von seinen Leuten fertig gemacht, an einem SP Meeting.
    Der feine Herr war ja in den 80-gern Mieterverbandspräsident und war einer der Wortführer der sog. Stadt-Land Initiative 1988. Diese Initiative wollte sämtlichen Grundbesitz ausser den selbstbewohnten VERSTAATLICHEN. Einfach unglaublich, diese Politik. Ich sage nur: Leuenberger, go home, go to Zurichberg and visit your Vernissage partys.

  22. Otto am 3. Mai 2006 um 20:37

    Beispiel Rom.
    Am 1.Mai fand im Forum Romanum ein riesiges Fest statt: 1 Million(!) Besucherinnen und Besucher.
    Eine wunderschöne, friedliche Politveranstaltung mit vielen italienischen Rockstars auf der Bühne. Sie tanzten, sangen, sie feierten und begossen die Wahlniederlage von Berluska. Mir kamen die Tränen als ich diese Bilder sah und was geschieht in Zürich:

    Hugo Chavez… Hugo Chavez.. Walter Angst.. Walter Angst.. Gewalt..Tränengas und Scherben.

    Beschränkte, totalitäre Chaoten, Faschos mit Schulkindern im Schlepptau zerstören das wichtigste Fest der Linken in der grössten Stadt der Schweiz. Das tut sehr weh.
    Kann man diesen Walter Angst und seine Idiotentruppe incl. Andrea Stauffacher nächstes Jahr nicht vorzeitig aus dem Verkehr ziehen und nach Caracas zu Hugo exportieren? Der Rest feiert einen friedlichen 1. Mai!

  23. felixkohl am 3. Mai 2006 um 22:09

    Dass ein Bundesrat von der Bühne gedrängt wird (egal von welcher Partei) ist in der Tat eine Riesensauerei.

    @Otto
    …du hast Recht. Gewerkschaften und Berufsverbände wären hier gefordert etwas Kreativeres anzurichten.
    Doch sind ein Grossteil, insbesondere der 2.Gruppe, selbst verbeamtete, mutlose Spiesser.

    Und schau Dir mal die “kreativen” Ideen aus dem Blog an:
    http://www.ignoranz.ch/forum/4_460_0.html

  24. wgleuts am 6. Mai 2006 um 11:03

    ich finds voll unhöflich, dass BPR Leuenberger seine Rede nicht halten konnte. ich finds gut dass der BPR nicht mit reihenweise Polizei beschützt wird. denn wenn ich meine meinung sagen will, wird das auch nicht durch ein Aufgebot der Polizei ermöglicht. das soll bei ihm auch nicht anders sein.

    was ich mittlerweile bedenkenswert finde: alle paar wochenenden gibt es irgendwo in der schweiz ausschreitungen von verschiedenen gruppierungen. 1. das sind nicht einfach alles krawallmacher und chaoten. und 2. müssen diese gruppen motiviert sein. mag sein dass auch “chaostouristen” darunter sind, die einfach gerne prügeln und steine werfen. aber organisiert werden ausschreitungen nicht aus diesem grund. vielmehr muss ein unmut vorhanden sein, dass solche aktionen organisiert werden. ich weiss nicht genau, wodurch dieser unmut entsteht. aber dass er vorhanden ist, ist deutlich zu erkennen. und vielleicht sollten wir aktivisten nicht kriminalisieren, sondern über ihren unmut reden. hätte BPR leuenberger nicht das gespräch suchen sollen anstatt zu verschwinden?

  25. operator am 11. Mai 2006 um 12:18

    Bevor Verwechslungen entstehen: Das 1.-Mai Komitee (www.1mai.ch) hatte mit diesen Dingen nichts zu tun. Wohl aber mit dem Fest auf dem Kasernenareal und dem Open Air auf dem Helvetiaplatz. Ihr meint wohl eher die Bewegung “1. Mai Strasse frei”. (www.1mai06.ch) – das 1.-Mai Komitee hatte schon im Vorfeld vor solchen Zwischenfällen gewarnt und musste denn auch die wohlvorbereitete Räumung des Helvetiaplatzes durchziehen. Zur Erinnerung: Es gab im 06 drei verschiedene 1.-Mai Anlässe: Den des Komitees (Helvetiaplatz & Kaserne), “1.-Mai Strasse frei” auf der Kanzlei und die Spezialdemokraten auf der Bäckeranlage. Von Herrn Angst kan man halten was man will, er ist aber definitiv nicht schuldig an den Vorkommnissen auf der Bäckeranlage. Gerüchteweise soll die Bewiligung für die SP direkt von Esther M. gegen den Rat ihrer Polizei erteilt worden sein. Man muss nicht besonders begabt sein um zu wissen, dass wenn “Revolutionäre” in Sehdistanz zum Bundespräsidenten ein Anlass veranstallten, die sich dann auch bei seiner Rede einmischen werden.

  26. Forum Politik » An alle 1. Mai (Nachdemo-)Revoluzzer am 30. April 2007 um 13:10

    [...] Letzten Mittwoch hatten die Jungs und Mädels vom sogenannten “schwarzen Block” ihren Höck im Restaurant Helvetiaplatz (Ich war zufällig vor Ort..). Ich hoffe sie haben dort meinen offenen Brief vom letzten Jahr diskutiert und nicht schon wieder den Start der sozialistischen Weltrevolution mittels einer gewalttätigen Nachdemo in Zürich geplant… Abgelegt unter: Propaganda Tags: 1.Mai, Demo, Zürich, Nachdemo — Sandro @ 12:59 [...]

  27. Svertlov am 5. April 2009 um 20:55

    Wenn ich das alles lese, bekomme ich das Gefühl, dass niemand die Geschichte der 1 Mai kennt. Es ist die Rede von Chaoten. Also Gewalt besessene Vollidioten. Die 1 Mai ist der Tag der Widerstand der internationanlen Proleteriats. Es ist aus dem Blut der Proletarier aus aller Welt gegossen. Hunderte von Arbeitern aus aller Welt wurden seit Jahren speziel am 1. Mai ermordet. Erschossen, zu tode geprügelt, verhaftet, gefoltert. Das waren aber nicht die besoffen-bekifften Chaoten, die 1. Mai mit dem brutalsten Gewalt feierten, sondern die Staatskräfte. Die Chaoten haben auch keine Tränengas und Wasserwerfer mitgebracht. Die Sozis in der Schweiz sind von mir aus wie soft-Bürgerliche Mitte. Also alles andere als Sozialistisch. Schade, dass es zu wenige Sozialisten in der Schweiz gibt, die sich mit Marxistisch-Leninistische Ideologie bewafnen und die Machthaber und dessen Wachhunde, die Polizei am 1. Mai angreifen. Man sollte nicht nur die Staatlichen Faschisten aus dem Demo jagen, sondern auch die Soft-Faschisten, die ihre Seele an das System verkauft haben. Wie die Gutverdienende Gewerkschaftler zum Beispiel. Es lebe der 1. Mai.

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