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Österreich: Bessere Luft dank Temporeduktionen

Die Österreichische Newsseite derStandard.at berichtet über einen Pilotversuch mit Tempolimiten im Tiroler Oberland. Dort hat eine Temporeduktion von gemessenen 114 auf 102 km/h eine deutliche Verbesserung der Luftqualität, respektive eine Verminderung der Luftschadstoffe geführt, wie die TU-Graz ermittelt hat:

Die von Pkw verursachten Emissionen sind beim Feinstaub um 24, bei den Stickoxiden um 19 und beim Kohlendioxid um zwölf Prozent zurückgegangen.

Die Überschreitungen der zulässigen Schadstoffgrenzwerte wurde drastisch reduziert:

Walter Egger von der Abteilung Waldschutz und für die Luftgüte zuständig, kann den Erfolg der Maßnahme untermauern. Gab es im Winter 2005 bei den Halbstundenmittelwerten von Stickoxiden noch 27 Grenzwertüberschreitungen, so war es im heurigen Winter nur noch eine.

Na bitte, damit ist bewiesen, dass Temporeduktionen einen direkten und positiven Einfluss auf die Luftqualität und die Schadstoffe in der Luft haben. Wann wird bei uns das Tempo gesenkt?

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 28. Juni 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

15 Kommentare zum Artikel “Österreich: Bessere Luft dank Temporeduktionen”

  1. Chevy am 28. Juni 2006 um 11:55

    Hier werden Birnen mit Apfeln verglichen, die Wettersituation im winter05 war eine Ganz andere als letzten Winter.
    In den 60ger war die Luft viel schlechter, obwohl es weniger Autos gab und noch keine SUV, brauchen wir deswegen nochmehr autos damit die Luft besser wird?

    Mann kann sich zusammenhänge immer zurechtlegen, wenn mann dann die entscheidenende Ursache weglässt, wie hier das wetter.

  2. mad4you am 28. Juni 2006 um 12:44

    @Chevy: Wartest du auch so gespannt auf die Auswertung der Luftqualität im Kanton Uri?

    Ich erwarte SEHR EINDEUTIGE Zahlen für die Zeit vom 2. Juni bis 1. Juli 2006, als das Auto-Tunnel gesperrt war.

    Diese Versuchsanordnung ist noch spektakulärer als die Weichspül-Lösung der Österreicher: Statt von 114km/h auf 102km/h gibt es hier 120km/h auf 0 km/h …

  3. fragenspeck am 28. Juni 2006 um 13:20

    “Die von Pkw verursachten Emissionen sind beim Feinstaub um 24, bei den Stickoxiden um 19 und beim Kohlendioxid um zwölf Prozent zurückgegangen.”

    Super Augenwischerei: Das bedeutet also nicht, dass es 24% weniger Feinstaub, 19% weniger Stickoxide und 12% weniger CO2 in der Luft hat. Aber genau diese Zahlen wären doch einzig relevant. Warum gibt man die nicht an? Weil die Zahlen dann ziemlich sicher sehr viel geringer ausfallen würden?

    Ignorant? Fragen…

  4. Chevrolet Caprice am 29. Juni 2006 um 20:38

    Gleichzeitig hat doch Österreich letztes Jahr das Tempo auf den Autobahnen erhöht oder?

    Geschweige denn sind die Messungen von “Feinstaub” nie präzise, da die Partikel so klein sind, dass der Wert nicht genau angegeben werden kann.

    Und in diesem Sinne srimme ich Chevy zu, der Katalysator der ja bis 1986 verboten war, verursachte eine merkliche verbesserung der Luft. Aber heute scheint das gewissen Leuten ja auch nicht zu genügen, wie wäre es demm mit reinem Sauerstoff aus der Apotheke? aber geht ja nicht mehr raus da wimmelt es ja von Viren und bakterien, gebt niemandem die Hand.

    All diese Hysterie bezogen auf Schadstoffe erscheint mir als herbeigekünstelte Panikmache!
    Eine gute Gelegenheit für Werbung, die mit den irrsinnigsten Forderungen belastet ist. Alles nur show…. :-)

    PS: “Ich will spass, ich geb gas”!

  5. Pirelli am 29. Juni 2006 um 21:01

    “Geschweige denn sind die Messungen von “Feinstaub” nie präzise, da die Partikel so klein sind, dass der Wert nicht genau angegeben werden kann.”

    Zu dieser unsinnigen Behauptung hätt ich gern einen Beleg.
    Aber da du dich ja mit 20 Liter Verbrauch brüstest, wirst du mir den wohl schuldig bleiben.

  6. Gargi am 29. Juni 2006 um 21:33

    Das Wetter spielt tatsächlich eine Rolle!!
    Nämlich dann, wenn man die Schadstoffkonzentration an einem Standort messen möchte.
    Was aber relevant ist, dass der Ausstoss von Schadstoffen abnimmt (& die Verkehrssicherheit zunimmt), ist doch der Kerninhalt dieser Messung (auch wenn diese nicht in einem Windstillen Raum durchgeführt wurde. Und das sollte allen klar sein: Bei Tempo 100 statt 120 dreht der Motor mit geringerer Drehzahl, was einen geringeren Verbrauch an Kraftstoff bedeutet (im gleichen Gang) und somit auch einen tieferen Schadstoffausstoss.
    Wem das nicht in den Kopf will, kann ich auch nicht mehr helfen.

  7. Chevrolet Caprice am 30. Juni 2006 um 16:21

    @Pirelli, keineswegs ich würde deine Quelle gern mal studieren. Mein Wissen basiert von einem Artikel des ACS- Clubheftes. Dort war im Jan/Feb 2006 ein kritischer Artikel über Umweltschutz im allgemeinen. Der Artikel wurde von eimen ETH-Professor verfasst. Unter anderem wird dort die Hysterie um die ganze Umwelt-Angstmacherei durchleuchtet. Ich errinere da nur an die Panik vom Waldsterben. Man stelle sich vor wegen der Waldsterbe-Hysterie wurde das Autobahntempo von 130 nach 120 gesenkt. Das könnte man ja jetzt rückgängig machen, da sich das Szenario als falsch erwiesen hat!

    Aber nein, er wäre zu viel erwartet, Fehler werden doch nie eingestanden sondern vertuscht bist Gras über die Sache gewachsen ist.

    Aber zum Thema, ja ich würde gern deine Quelle lesen.

  8. Pirelli am 30. Juni 2006 um 17:18

    @ Capriccio

    Die Behauptung stammt von dir. Also bist du beweispflichtig. Meine Quellen sind das Bundesamt für Messwesen (resp. dessen ehemaliger Direktor) und die Empa. Der sehr präzise Nachweis von Schwebepartikeln und deren exakte Quantifizierung nach Grösse sind überhaupt kein Problem, sie werden täglich durchgeführt.

    Das Messverfahren existiert in dieser Form in der Schweiz bereits seit 1985. Durch chemische Analysen und mikroskopische Untersuchungen der zerklüfteten Oberfläche der Partikel, an denen sich z.B. aus dem Motor stammende Giftstoffe anlagern, lassen sich auch die Urheber der Belastung genau eruieren. So stammt der grösste Teil der gefährlichen, weil lungengängigen und die Blut-Hirn-Schranke überwindenden Nanopartikel (PM 2,5 und kleiner) von Verbrennungsmotoren.

    Übrigens ist das Waldsterben nicht einfach weg, es wurde zum Waldserbeln: 2004 wiesen rund 40 Prozent der Bäume eine Kronenverlichtung auf. Dass es nicht noch schlimmer wurde, ist der schnellen Einführung des Kats zu verdanken – die der ACS seinerzeit bis aufs Blut bekämpfte.
    Der ACS ist ein Autoclub. Dass er diese Waldsterben-Mär immer noch verbreitet (und sich zum Beispiel gegen die Partikelfilterpflicht wehrt), dass der DeNox-Kat (60000 chronisch Kranke jedes Jahr, u.a. wegen des NO2 aus dem Verkehr – neben dem Ozon und dem Feinstaub) für ihn kein Thema ist, macht ihn als Quelle absolut unglaubwürdig.

    http://www.brainworker.ch/Wald/waldsterben.html

    Dass du das für bare Münze nimmt, passt zu deiner Idiotie (sorry, ich kanns nicht anders sagen): “Mein Auto verbrennt 18 bis 20 Liter auf 100 km, ohne Kat. Ich finds geil! Ein Meisterwerk der Ingenieurskunst!”

    So. Weiter unterhalte ich mich nicht mit dir, dafür ist mir die Zeit zu schade. Du hast das Umweltbewusstsein und den Wissensstand eines Troglodyten (falls das jetzt keine Beleidigung für den Höhlenmenschen ist).

  9. Pirelli am 30. Juni 2006 um 17:52

    Etwas gar beleidigender Schluss, pardon.

    Aber als Ozonallergiker erfahre ich zurzeit am eigenen Leib, wohin die Ignoranz, der Egoismus und der PS-Wahn führen. Da setzt mein eingebauter Anstandsdynamo halt manchmal aus.

  10. Pirelli am 30. Juni 2006 um 17:55

    Soeben dieses gelesen vom Capridioten:
    “Eine Schöne Route die ich euch empfehlen würde ist eine Radtour auf einen Vulkan, wo man sich wunderbar wärmen kann, es bedarf nur einen Sprung in das herrliche warme Magma.”

    Ich nehm die Entschuldigung mit sofortiger Wirkung zurück.
    (Und dies nicht wegen der defekten Grammatik.)

  11. Chevrolet Caprice am 30. Juni 2006 um 18:01

    und ich habe volgendes gelesen;

    “Chevy, meine Erlaubnis hast Du: Du kannst auch neben der Strasse ins Tessin fahren. (Achtung: Steinschlag!)”

  12. Pirelli am 30. Juni 2006 um 18:30

    Auch nicht die feine Art, stimmt.
    Aber der fährt ja einen “sicheren” SUV. Was kann ihm also passieren?

    Hingegen sind die über 4000 vorzeitig Sterbenden, die jedes Jahr neu 60000 chronisch kranken Kinder und Erwachsenen eine Realität. Alles wegen eures Autowahnsinns. Die Aggressivität kommt also von euch – wenn wir böse Sprüche machen, dann nur aus Ohnmacht eurem blindwütigen Egoismus gegenüber.

    So. Und jetzt widerlege, was ich zur Feinstaubmessung geschrieben habe. Bedenke dabei aber, dass ich mich nicht nur auf einen vom ACS gekauften Artikel berufe, sondern mich seit über zwei Jahren intensiv mit dem Thema beschäftige. Und zwar von allen Seiten.
    Also gib dir etwas mehr Mühe.

  13. Chevrolet Caprice am 30. Juni 2006 um 18:59

    Also wenigstens nimmst du es ja mit Humor ;-)

    Nein aber mal im ernst, ich anerkenne, dass du eine Ozonallergie hast, das ist nicht witzig. Ich glaube auch an deine Zahlen. Doch was ist die Lösung. Es geht hier doch nicht mehr um Autos oder? sondern wie haben eine grundverschiedene Sichtweise mit ganz anderen Werten.

    Ich beürworte den Umweltschutz, solange es keinen einschränkt. Und das ist der Hauptpunkt. Ich gehe davon aus dass jeder Mensch ein Individuum ist, das freiheitsliebend ist. Grundsätzlich wollen wir das Tun was uns gefällt. Im meinem Fall fahre ich eben gern Auto und ich muss sagen ich nehme deine Zahlen für das Autofahren in kauf. Tut mir leid ist aber schlussendlich so. Eine Minderheit kann doch der Mehrheit nicht einfach so ewas wichtiges untersagen. Eine Mindeheit muss sich anpassen, nie die Mehrheit. Ich meine hörst du etwa die übergrossen Menschen fordern, dass alle normalgrossen plötzlich auf Stelzen gehen sollen?

    Jetzt wirst du sagen, dass es eine grosse Minderheit ist. Ja, ok aber mein Spass ist mir das wert tut mir leid. Wir sind nicht aggressiv, sondern wir möchten nur unseren spass haben, in dem wir das Autofahren geniessen können, dass ist alles. Wir werden erst aggressiv, wenn man uns unser liebstes verbieten will. Wiso dürfen wir denn keinen spass haben? Velo macht mir kein Spass soll ich Briefarken sammeln?? Autofahren gibt mir das Gefühl der Unabhängigkeit und das möchte ich (ohne dafür leiden zu müssen) unter allen umständen halten.

    wegen deiner Quelle, ich werde sie auf jeden Fall sorgfälltig prüfen, und mich mit dem auseinandersetzen. Ich werde dir dann garantiert zurückschreiben. Und was die Grammatik betrifft, ich mache mir bei meinen langen Texten nicht die Mühe noch alles zig-mal zu lesen, ich hoffe, dass du dafür verständnis hast.

  14. Pirelli am 30. Juni 2006 um 19:13

    “Die Freiheit des einen hört da auf, wo die Freiheit des anderen anfängt.”

    Du schränkst mich aber in meiner Freiheit ganz erheblich ein und erwartest, dass ich das einfach schlucke, ohne dass von dir auch nur ein Minimum an Entgegenkommen kommt. Nicht nur, dass du überhaupt häufig Auto fährst, du tust es schamlos mit dem schlimmstmöglichen Vehikel. Auch der Klimawandel kümmert dich nicht, alle sollen gefälligst deine grossartige Freiheit respektieren. Hauptsache, du hast Spass.

    Und dafür soll ich Verständnis haben?

    Tut mir Leid, habe ich nicht.
    Damit ist für mich die Diskussion erledigt.

    (Falls ich dann mal Spass daran haben sollte, auf übergrosse Autos zu ballern, fordere ich auch dein Verständnis für meine Freiheit ein.)

    Du kannst dir jede weitere Mühe sparen, ich werde nicht mehr auf deine Postings eingehen.

  15. Gargi am 30. Juni 2006 um 23:01

    Die Freiheit einzelner, ein übermotorisiertes Fahrzeug zu fahren (das ist eine Minderheit) geht auf Kosten der Allgemeinheit. Dabei entstehen externe Kosten, die von dieser Minderheit abgewälzt werden, ohne diese zu vergüten. Ich will Freiheiten beibehalten, doch muss diese auch die realen Kosten tragen: Damit Deine Freiheit erkauft werden kann, ist eine Anpassung des Treibstoffpreises notwendig. Man schlägt zum Treibstoffpreis neben der CO2-Abgabe, eine Abgabe für die verursachten Krankheitskosten (zur gleichmässigen Rückvergütung via Krankenkasse/AHV) und Zuschläge für Fahrzeuge ohne Kat/Partikelfilter hinzu: Et voilà! Durch diese Massnahme wird die Freiheit zwar kostspielieger, es werden aber weniger km gefahren und die Innovation gefördert.
    Selbstverständlich schneiden dann verbrauchsarme Fz um ein vielfaches besser ab und auch den neuen Antriebtechnologien und -stoffen wird ohne Unterstützung zum Durchruch verholfen.

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