Nicht jeder Biotreibstoff ist umweltfreundlich
Eine interessante Studie hat die Empa durchgeführt: Sie nahm im Auftrag mehrerer Bundesämter die Biotreibstoffe unter die Lupe. Zutage kam ein Zielkonflikt zwischen Treibhausgasreduktion und Umweltbelastung.
Merke: Weniger CO2 ist nicht alles.
Biotreibstoffe sind nicht zwingend umweltfreundlicher als fossile Treibstoffe. Dies zeigt eine aktuelle Studie, die im Auftrag der Bundesämter für Energie, Umwelt und Landwirtschaft die ökologischen Bilanzen der verschiedenen Biotreibstoffe untersucht hat. Bei den meisten zeigt sich ein Zielkonflikt zwischen der Minimierung der Treibhausgasemissionen und einer positiven ökologischen Gesamtbilanz.
Obwohl Biotreibstoffe aus erneuerbaren Rohstoffen bestehen, kann bei deren Anbau und Verarbeitung ein breites Spektrum von Umweltbelastungen entstehen. Dieses reicht von Überdüngung und Versauerung des landwirtschaftlichen Bodens bis hin zum Verlust der Artenvielfalt. Die Ausdehnung der landwirtschaftlichen Energieproduktion steht zudem in Konkurrenz mit anderen Formen der Landnutzung wie der Nahrungsmittelproduktion oder dem Erhalt natürlicher Flächen.
Zentrale Erkenntnis der vorliegenden Studie ist, dass bei Biotreibstoffen der Grossteil der Umweltbelastungen durch den Anbau der Rohstoffe verursacht wird. Im Falle der tropischen Landwirtschaft ist dies primär die Brandrodung von Regenwaldflächen. Diese setzt grosse Mengen an CO2 frei, erhöht die Luftbelastung (insbesondere durch Feinstaub und Smog) und beeinträchtigt die Biodiversität stark. Dieser Problematik kann mit konkreten Zertifizierungsrichtlinien für Biotreibstoffe Rechnung getragen werden. Beim Anbau in gemässigten Klimazonen tragen der niedrige Flächenertrag, die teils intensive Düngung und die mechanische Bodenbearbeitung zu den höheren Umweltbelastungen bei.
Die Autoren kommen zum Schluss:
Die Studie zeigt die Erfolg versprechenden Anbau- und Produktionsverfahren für Biotreibstoffe auf. Dabei bestehen unterschiedliche Optimierungspotenziale. Nicht in jedem Fall stellt die Treibstoffgewinnung die optimale Nutzung der Biomasse dar. Da die Potenziale beschränkt sind, führt kein Weg an einer sparsameren und effizienteren Energieverwendung vorbei.
BFE

Wenn wir weiterhin den grössten Anteil unserer Landwirtschaftsfläche missbrauchen, um Nutztiere durchzufüttern, werden Biotreibstoffe nie kommen.
So wie durch unsere Fleischproduktion die Umwelt zerstört wird, schafft das der Anbau für Biotreibstoffe nie.
Wir könnten bis zu 40 % weniger Energie verbrauchen OHNE unseren “Lifestyle” anzukratzen, indem wir existierende Technologien einsetzen und indem wir endlich aufhören unsere Bürger (und ihre Kinder) mit Schulungsmethoden von vor-vor-gestern auf total überholte Verhaltensweisen zu schulen.
Warum findet man nur Geld um „Windkraftwerke“ zu bauen, die, mit viel Aufwand, Strom für leerlaufende Steckernetzteile erzeugen … aber keine Geldgeber für Projekte, die dafür sorgen, dass wir weniger Energie verbrauchen und produzieren müssen?
Steckernetzteile, die in der Steckdose stecken ohne, dass irgendetwas dran hängt, verbrauchen, alleine in der Schweiz, im Jahr den Strom, den ein Atomkraftwerk in einem Monat erzeugt …. Da sie auch noch den Strom in Wärme verwandeln, belasten Sie unser „Treibhaus“ doppelt.
Leute die Geld in Projekte einbringen wollen und können, die den unnötigen Energieverbrauch reduzieren, können sich gerne bei mir melden (032 730 11 11), an Praktikabeln Ideen fehlt es nicht, nur an gutem Willen und vor allem an Geld.
diese Studie ist das verlogendste was ich in den letzten 30 Jahren zu Gesicht bekam.
sie wurde mit absolt falschen voraussetzungen erstellt.
ganz allgemein sind alternative Energiequellen nur dezentral Sinnvoll einzusetzen.
Lebensmittel zu Treibstoff verarbeiten, grenzt an perversität pur.
Solange noch Menschen verhungern, ist an eine solche Idee gar nicht zu denken.
Dass unsere Umwelt durch Fleischproduktion zerstört wird, ist ein grosses Problem (es vergeudet Ressourcen und zudem muss man da noch Lebewesen töten), aber das kann man vor Allem mit 2 Massnahmen beseitigen: 1 den Leuten alternative Nahrungsmittel anbieten (keine Alibi-Bio-Häppchen, sondern von der Allgemeinheit geschätzte neuartige Produkte, die nicht auf Fleisch-Basis hergestellt werden) und 2 (und das ist auf längere Sicht das Nötigste) den Menschen beibringen, dass es keinen Wert hat, dass sie sich wie Meerschweinchen vermehren. Jeder Neue Erdenbürger produziert in seinem Leben Tonnen von Abfall und verbraucht eine Unmenge von Energie. Solange unsere “Altersversorgung” auf einem Schneeball-System basiert, ist es schwierig zu einer vernünftigen Bevölkerungszahl zu kommen.
Fleischproduktion ist die effizienteste Lebensmittelvernichtung.
70% der landwirt. Fläche für 1.7% der Nahrungsenergie.
Biotreibstoffe haben den Nachteil, dass sie, wie alle Treibstoffe Abgase und Wärme erzeugen, auch wenn sie noch so oekologisch produziert werden. Nur Energie aus dem Sonnenlicht hat keinerlei Nachteile SOFERN die Solarzellen umweltgerecht produziert werden.
Hayek’s Idee mit dem Smart war und ist ein ziemlicher Flop … warum? Weil Kleinautos Unfug sind. Man braucht kein Auto um alleine oder zu zweit in die Stadt zu fahren … und zum transportieren von Sachen oder der Familie sind diese Autos zu klein. Deshalb muss ein induvidueller öffentlicher Nahverkehr aufgebaut werden, wo man nicht mehr das eigene Auto irgendwo auf einen teuren Parkplatz stellen muss, und dann noch weit zum wirklichen Ziel und dann wieder zurück zu der Karre laufen muss.
Für grössere Reisen und den Transport von Sachen braucht es grössere Fahrzeuge. Und je grösser ein Fahrzeug ist, um so mehr Sonnenzellen kann man auf dem Dach installieren und um so eher kommt man da zu einem autonomen Fahrzeug.
[...] Nicht jeder Biotreibstoff ist umweltfreundlich: Zielkonflikt zwischen Treibhausgasreduktion und Umweltbelastung. [mehr] [...]