Neu: ‘Die Online Partei’
Es gibt eine neue Partein in der Schweizer Politlandschaft: Die Online Partei (OP). Als Ziele und Absichten der neu gegründeten Partei schreiben die Gründer:
Sie ist die Stimme der IT in der Schweiz und möchte in Zukunft bei allen anstehenden politischen Fragen mitentscheiden, bei denen es um Informationsverarbeitung und Internet geht. Und derer gibt es eine ganze Reihe mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung; die IT ist heute für die Schweiz ebenso bedeutend wie etwa die Landwirtschaft, die mit ihren Interessengruppen längst in der politischen Landschaft der Schweiz verankert ist. [..] Wir möchten die Öffentlichkeit über alle wesentlichen Bereiche des Internets verstärkt informieren, möchten die demokratische Diskussion fördern über Sinn und Unsinn mancher Vorschriften, über den eventuellen Bedarf für neue und andere Vorschriften.
(Quelle: Pressemitteilung, Word-Dokument)
Dass die Bedeutung der Informationstechnologie ständig wächst ist unbestritten. Ob es für diese Branche grad eine eigene Partei braucht resp. ob es für diese Partei tatsächlich Platz gibt wird die Zukunft zeigen. Fakt ist, dass es der Politik sicher nicht schaden würde, etwas mehr IT-Kompetenz in ihre Reihen zu kriegen.
Ich hoffe natürlich, dass die Onlinepartei sich insbesondere für eine grüne(re) IT starkt macht. Heute werden noch viel zu viele Ressourcen, gerade im IT Bereich, völlig unnötig verschwendet.
Wünsche der neuen Partei viel Glück und Durchhaltevermögen.

Meine Hoffnungen werden ziemlich abrupt dadurch kaputtgemacht, das ihre Pressemitteilung als Word-Datei verfasst ist. Lächerlich, sich als Onlinepartei zu bezeichnen, und die Pressemitteilungen nicht im HTML- oder PDF-Format zugänglich zu machen. Für mich sind sie untern durch.
Wäre für die Vertretung der IT nicht ein Verband besser geeignet? Parteien zeichnen sich ja dadurch aus, dass Ihre Mitglieder in Parlamente und Regierungen gewählt werden. Ob eine Partei die sich ausschliesslich auf den Bereich der Informationstechnologie beschränkt dazu genügen Wähler findet finde ich fraglich.
“Pressemitteilung als Word-Datei verfasst”
In der Tat unglaublich rückständig für eine sog. Online- und IT-Partei. Oder handelt es sich hier ächt um eine geheime Infiltration von Bill Gates’ Microsoft-IT-Sekte? Das würd’s erklären
g.
Hätten sie die Medienmitteilung am 1. April verschickt, hätte das besser gepasst. Bei der Online-Partei kann es sich ja nur um einen Witz handeln.
Allerdings hat man das damals bei der Autopartei auch gemeint. Und die hat ja immerhin ein paar Jahre lang überlebt, bevor diese vollkommen unnötige Partei endlich das verdiente Ende fand.
Ich glaube aber nicht, dass die OP (die noch überflüssiger ist) nur annähernd an die damalige Autopartei herankommen wird. Die OP wird so schnell verschwinden wie eine unerwünschte Mail gelöscht wird.
Die so genannte Online-Partei hat bereits ein erstes Glaubwürdigkeitsproblem, wenn sie Pressemitteilungen in Form von Word-Dokumenten verbreitet statt online zugänglich macht. Zurück auf Feld 1.
Zumindest das Kernanliegen wäre meiner Ansicht nach richtig. Die IT-Kompetenz unserer politischen Parteien ist wirklich beschämend.
Besonders zu kritisieren ist der Administrator des Zensur-Forums der SVP. Der hat meinen Beitrag zum Bankengesetz einfach gelöscht, obwohl ich darin die durchaus bürgerliche Position vertrete, man müsse die Busse bei Verletzung des Bankgeheimnisses mindestens auf 5 Mio. Franken raufsetzen, damit diese beim marktüblichen Preis sensibler Bankkundendaten überhaupt eine Strafe darstellt.
Scheint dem SVP-Foren-Admin nicht in den Kram zu passen, dass es auch Bürgerliche gibt, die eigenständig denken können, ohne das ihnen der heilige Christoph zuerst diktiert, was sie schreiben sollen. Die Volks-Partei folgt da wohl dem Vorbild einer Volks-Republik, wo das Internet der Zensur statt der Information dient.
Die Gründer der Online Partei haben sich bewusst für die Form der Partei entschieden. In der Schweiz gibt es bereits diverse IT-Verbände (simsa, SwissICT, etc.), die Verbände konnten sich bisher nicht in die Politik einbringen, wie wir uns dies vorstellen.
Die Entwicklung unserer Mitgliederzahlen widerspricht den hier gemachten Äusserungen, was die Notwendigkeit der Online Partei angeht.
Unsere Statuten wurden in OpenOffice.org geschrieben. Diese sind als PDF verfügbar. Die Entscheidung die Pressemitteilung als Word File zu publizieren hat den einfachen Grund des besseren Handlings für Journalisten (an welche sich die Pressemitteilung richtet). Ein PDF hat entscheidende Nachteile was die Zeilenumbrüche angeht. HTML 4.01 ist zum einen mehr als 8 Jahre alt und für Journalisten ebenfalls ungeeignet, da HTML Formatierungselemente übernommen werden. Des Weiteren ist PDF ein genauso proprietäres Format wie Word.
[...] (via ignoranz.ch) [...]
Sehr geehrter Damen und Herren
Wissen Sie etwas über Jürg Künzle? Ich brauche dringend noch mehr Infos. Er hat uns den Betrieb Beoblitz geklaut in dem er eine GmbH aus unserer Einfachen Gesellschaft auf seine Frau Sylvia geschrieben hat. Er ist ein sehr krimineller Mann.
Er ist in meine Wohnung mehrere male eingebrochen, hat meine Daten geklaut und sich einen Bankkredit mit getürkten Zahlen erschlichen.
Auch macht er mir seit neustem Morddrohungen.
Ich habe eine Tochter mit Manuela Künzle und ich habe sie noch nie gesehen. Ich liebe meine Tochter über alles und Jürg missbraucht sie als Spielkarte gegen mich. Es ist einfach das absolut brutalste was passieren kann.
Hier ein SMS Text von Michaela Künzle(Jürg Künzle seine Tochter)
Ab hüt wirsch du müeße angscht ha wet irgendwo allei ungerwägs bisch,hüt isch ändläch dä tag cho,womr üs wehrä,u dir z läbe zur höu mache…….kein schwein wird dir helfen. Muah:-):-):-) Michaela Künzle (Tochter von Jürg Künzle)
Wenn Sie mehr wissen geben Sie mir bitte Bescheid
Freundliche Grüsse
Daniel Bichsel