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Negativ: 510 Menschen wurden 2004 Opfer des Strassenverkehrs

Auch wenn das BFS von einer “positiven Entwicklung” spricht, sind die Zahlen (PDF) schockierend: 510 Menschen wurden in der Schweiz 2004 vom Strassenverkehr getötet, 5528 schwer verletzt 23’218 verletzt. Darin nicht enthalten sind Unfallopfer, welche mehr als 30 Tage nach einem Unfall gestorben sind. Besonders bei (klein-)Motorrädern ist eine Zuhnahme der tödlichen Unfälle und Unfälle mit Schwerverletzten zu verzeichnen, in dieser Kategorie gab es im Jahr 2004 1657 Vorfälle. Ist das der Preis der “Freiheit und Mobilität” unserer Gessellschaft?

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 7. Juli 2005 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar verfassen. Pingen ist für diesen Artikel gesperrt.

7 Kommentare zum Artikel “Negativ: 510 Menschen wurden 2004 Opfer des Strassenverkehrs”

  1. AlphaPapaGolf am 7. Juli 2005 um 14:42

    Die 510 wurden nicht vom “Strassenverkehr” getötet, sondern von anderen Menschen.
    Zum Beispiel : Grössenwahnsinnige Raser und Bolzer
    Vollbesoffene Idioten am Steuer
    In viele Fällen kann man ruhig von Mord oder vorsätzlicher Tötung reden.
    Wer das Auto nicht verantwortungsvoll beherrschen kann, gehört nicht hinters Lenkrad, sondern in die SBB.

  2. phono am 7. Juli 2005 um 15:14

    wobei verantwortungsvoll heisst, das auto nur dann zu benützen, wenn es auch *wirklich* notwendig ist, zb:
    - auf kurzstrecken zum nächsten bahnhof
    - wenn man was gröberes zu transportieren hat
    - wenn mehrere menschen das gleiche ziel und auto teilen

    leider sieht die realität anders aus. freiheit und eigenverantwortung predigen, aber eigenverantwortung definieren als maximierung der eigenen relativen annehmlichkeiten…

  3. smertfaschism am 7. Juli 2005 um 15:29

    @phono: genau, sehr richtig. dies existiert ja auch: park&ride, mobility, private fahrgemeinschaften zb

    versuch mal aber jemandem, der taeglich allein in der karre zu sitzen und plusminus sinnlos in der gegend rumzufahren als “freiheit” taxiert, sowas schmackhaft zu machen.

    es braucht vielleicht noch hoehere spritkosten, roadpricing und aehnliche zoelle, um gewissen leuten die lust auf unnotwendige fahrten zu vermiesen

  4. AlphaPapaGolf am 7. Juli 2005 um 15:38

    …und für smellfascho bräuchte es eine spezielle Internetgebühr…

  5. phono am 7. Juli 2005 um 16:18

    @smert: natürlich bin ich für höhere benzinpreise, strassengebühren, etc. allerdings will ich niemandem gross vorschreiben, wie er zu leben hat, genauso wie mir niemand blöd daherkommen muss. wir leben in nem freiheitlichen system. jeder stirbt an seinem eigenen leben. ich habe den lungenkrebs gewählt.
    apg auf dern anderen seite wird entweder an radioaktiver vergiftung, kollission mit alpha centauri oder aber einfach nur wegen simpler supranasaler insuffizienz seinen hut abgeben… ;)

  6. AlphaPapaGolf am 7. Juli 2005 um 16:35

    …phono, das war ja fast schon stereo…

  7. smertfaschism am 7. Juli 2005 um 16:56

    @phono: gut gewaehlt! hoehere gebuehren schreiben ja niemandem vor, sich fuer die alternative zu entscheiden, aber sie “helfen” einigen auf die spruenge bzw. helfen diesen sich gedanken zu machen, was im eigenen leben geaendert werden koennte.

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