Moritz Leuenberger macht klar: Endlagerung vor neuem AKW

Nachdem im Herbst die Rechte den Bau eines neuen AKW’s vorspuren wollte, spricht nun Verkehrsminister Leuenberger Klartext. Bevor die Endlagerung des gefährlichen atomaren Abfalls nicht geklärt ist, kommt der Bau eines neuen Abfallgenerators nicht in Frage. Die Suche nach solchen Endlagern ist ja schon heute eine unlösbare Aufgabe, da ist es nur logisch dass diese Frage geklärt sein muss, bevor man an den Bau eines neuen Reaktors denken kann.

[...] Da haben wir ja grad noch Glück gehabt, dass nichts schlimmeres passiert ist. Was die HSK natürlich nicht mitteilt, ist das immernoch ungelöste Problem der Atommüllentsorgung. Wie hier bereits mehrfach erwähnt ist dieses Zeitbombenproblem noch immer Lichtjahre von einer Lösung entfernt. Gut, einen Minister & Bundespräsidenten zu haben, der deutlich ausspricht was auf Nachhaltigkeit orientierte Schweizer schon längst fordern: Die Planung eines neuen AKW kommt solange nicht in Frage, bis die Entsorgung des Mülls restlos geklärt ist. Ich finde es amüsant, dass immer sofort mit dem Schicksal unserer Kindern und Kindeskindern argumentiert wird, wenns um die Finanzen geht, bei der Energie jedoch haben die Atomstrombefürworter plötzlich überhaupt kein Problem mehr, unseren Nachfahren Berge von Müll zu hinterlassen, welche noch mindestens die nächsten 20′000 Jahre radioaktiv Strahlen. Abgelegt unter: Umweltschmutz Tags: AKW, Sicherheit, Leibstadt, Mühleberg, Gösgen, Beznau, Atommüll, Moritz Leuenberger — Sandro @ 17:51 [...]