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Mörgelis Bauchgefühle sind nichts als blanker Unsinn

Eine Unabhängige Kommission des Ständerates wurde mit der Aufklärung der Korruptionsvorwürfe aus dem Polteri-Lager (SVP) an die Adresse von Alt-Bundesrat Villiger betraut (ignoranz.ch berichtete). Nun kommt die Kommission zum Schluss, dass Viliger definitiv im öffentlichen Interesse und nicht in seinem eigenen gehandelt habe. Am 8. Februar hatte sich der Chefpolemiker Christoph Mörgeli (SVP) aufgrund eines “schlechten Gefühls im Bauch” dazu gezwungen gefühlt, herbe ehrverletzende Vorwürfe betreffend VR-Mandate Villigers in die Welt hinauszuposaunen. Villiger seinerseits betrachtet die Vorwürfe nun als erledigt und verzichtet auf weitere rechtliche Schritte.
Die perfiden Taktiker der SVP wissen jedoch genau, dass sich weit weniger Leute an diese Nachricht erinnern werden, als an die lauten Vorwürfe von “Dobermann” Mörgeli. Mit Unwarheiten, Vermutungen und Lügen lassen sich eben hervorragend Stimmen fangen. Leider sind es genau diese ultrarechten Politiker, welche die Glaubwürdigkeit der Politik, unter Anderem mit ihrer destruktiven Weltuntergangs-Polemik, untergraben.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 23. März 2005 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

5 Kommentare zum Artikel “Mörgelis Bauchgefühle sind nichts als blanker Unsinn”

  1. phono am 23. März 2005 um 13:03

    ich habe auch schlechte gefühle im bauch wenn ich daran denke, dass der herr mörgeli seine zeit am medizinhistorischen institut wahrscheinlich vorwiegend mit dem austüfteln von parteileitfäden verbringt. im zeitalter des allgemeinen sparwahns könnte man doch seine stelle wegrationalisieren.

  2. horacio am 23. März 2005 um 14:26

    long ago, i saw an artwork at switzerland's pavillion at world fair of sevilla in 1992. it was a simple piece of art, don't remember the artist's name. but what's important is not the colors (white handwriting on red background by the way). on the canvas i could read something like "La Suisse n’existe pas" or "switzerland doesn't exist" in english. at that time i was kind of a fresh foreigner and was somehow offended by the statement, because on the surface i saw switzerland as beautiful country and it's people appeared friendly to me. the years went by, and now my vision of the country is more in syncro with that picture i saw 13 years ago. switzerland is a superficial country, bound more by arrangements, treats, and bureaucracy than culture, heritage or tradition, ruled by reactionary corporations and greedy banks. but don't be fooled, out of a open minded minority, the same mindset goes from the management carpets down to the reception desks. if you happen to be in a managing position most probably than not you will be spending most of your time listening to gossiping co-workers, intrigant team-mates and hideous bosses. of course, you'll find such a scenario in all countries, but here is different, you'll never be in front of a guy telling you in your face that you're doing wrong. unless he or she is a foreigner. nice blog

  3. horacio am 23. März 2005 um 19:31

    the point of the statement of above is: unless the swiss beginn to aproach conflicts frontally and not hideous or "diplomatic", this country will continue to lose companies (swiss, as the the parade horse) and and gaining unemployement (7-8 % and rising). no doubt about it.

  4. MakeSense.ch » Blog Archive » Wer ist Mr. Unsinn? am 17. Oktober 2007 um 02:10

    [...] Artikel auf ignoranz.ch – In diesem Sinne: “Mörgelis Bauchgefühle sind nichts als blanker Unsinn”. No comment. [...]

  5. MakeSense.ch » Blog Archive » Wer ist Herr Unsinn? am 17. Oktober 2007 um 02:14

    [...] Artikel auf ignoranz.ch – In diesem Sinne: “Mörgelis Bauchgefühle sind nichts als blanker Unsinn”. No comment. [...]

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