Hier Werben?

Massaker in der Schweiz: Seit 20.06. sieben Fussgänger getötet

Traurige Nachrichten vom Strassenverkehr in der Schweiz: Seit dem 20. Juni sind auf Schweizer Strassen sieben FussgängerInnen überfahren und getötet worden. Bei dieser Kadenz kann schon von einem regelrechten Massaker gesprochen werden. Die Opfer sind in Affoltern am Albis, Burgdorf, Oeschberg, Oensingen, Sattel, Sisseln und Langnau am Albis zu beklagen.

Fussgänger sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer, sie verfügen weder über ABS noch Aribag, ja nichtmal über eine Knautschzone. Ausserdem sind sie, im Gegensatz zu Auto- oder Motorradlenkern, nicht zwingend in Verkehrskunde ausgebildet. Es scheint, dass ihnen der nötige Platz und Respekt nicht entgegengebracht wird. Hier muss dringend ein Umdenken stattfinden. Diese Opfer sind unnötig und durch geeignete Massnahmen zu verhindern!

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 4. Juli 2006 in der Rubrik Verkehr und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

38 Kommentare zum Artikel “Massaker in der Schweiz: Seit 20.06. sieben Fussgänger getötet”

  1. Moni am 4. Juli 2006 um 12:31

    Nun denn, es ist echt tragisch, wieviele Fussgänger innert so kurzer Zeit im Strassenverkehr ums Leben gekommen sind. Aber gleich von Massaker zu sprechen ist doch etwas gar zu hoch gegriffen.

    Auch Fussgänger – oder besonders sie da sie die schwächsten Mitglieder im Strassenverkehr sind – sollten sich halt auch mal an ein paar Regeln halten. Es sind bei solchen Unfällen nicht immer die bösen Autofahrer schuld. Ich kenne jetzt die Details nicht dieser Einzelnen Vorfälle wie oben beschrieben. Aber wenn ein Fussgänger nur deshalb einfach auf die Strasse läuft, weil er Vortritt hat und nicht abwartet, ob er auch gesehen wird, dann ist er lebensmüde. In der Stadt rennen sie um die Bahnhöfe, Bus- und Tramhaltestellen wie die Hühner und Gockel blind über die Strassen. Und das nur, um nicht den Zug, das Tram, den Bus zu verpassen.

    Es gibt Orte, da ist die Dichte von Fussgängerstreifen so enorm, dass es z.B. an Samstagen echt schlimm ist, auf diesen Strasse zu fahren. Zwischen den Fussgängerstreifen latschen auch noch Fussgänger hindurch (mit Kindern im Schlepptau…) weil sie zu faul sind, 20m weiter zu gehen, dann kommen überall aus Ausfahrten auch noch Autos etc. etc. Manchmal wäre es besser, wenn man solche Strassen für ein paar Stunden gleich ganz sperrt, auch zur Sicherheit der Autofahrer.

    Es erfordert von beiden Seiten her mehr Verständnis.

  2. TahcaUshte am 4. Juli 2006 um 12:34

    Also sorry, wenn man wie in Sisseln mitten auf der Strasse läuft und dadurch getötet wird, kann ich nur sagen: selber schuld, aber zu 100%. Wenn ich auf den Bahnschienen laufe, werde ich auch früher oder später einem Zug begegnen – so dumm kann man ja gar nicht sein. Und auch in Sattel, wie man das fertigbringt, sich vom eigenen Fahrzeug überrollen zu lassen ist mir ein Rätsel. Und Oeschberg: unvermittelt in die Strasse laufen…

    Falls das representativ wäre, könnte man davon ausgehen, dass jeder zweite Fussgänger zu doof ist um sich gemäss den Verkehrsregeln zu verhalten, die übrigens für alle gelten und nicht nur für Autofahrer.

  3. Chevy am 4. Juli 2006 um 14:08

    Zitat:
    Ausserdem sind sie, im Gegensatz zu Auto- oder Motorradlenkern, nicht zwingend in Verkehrskunde ausgebildet.

    Jede und Jeder wurde mehrfach als Fussgänger ausgebildet im Kindergarten, in der Primarschule (Luege Lose Laufe) und in der regel nochmals in der Oberstufe mit dem Fahrrad.
    Zusätzlich hat jeder Fussgänger die möglichkeit versäumtes oder Vergessenes nachzuholen.

    Die Fussgänger wissen auch alle das sie Vortritt haben, also kann man auch erwarten dass sie den Rest auch kennen, z.B. das man den Vortritt nicht erzwingen darf, das man bei Rot stehen bleibt und bei Grün die Strasse überqueren darf, wie das Schild aussieht “Fussgänger Verboten”
    Ansonsten muss man die Autoprüfung als Obligatorisch erklären.

    @Sandro, wer ist in Sattel der Böse? Automobilist oder Fussgänger?

  4. Georg Meier am 4. Juli 2006 um 14:16

    Wow ThacaUshite & Moni – die Gleichgültigkeit, die ihr an den Tag legt ist haarsträubend. Da werden Menschen von ignoranten Autofahrern todgeblocht und TacaU sagt die seien selber schuld… Den Fussgängern Doofheit und Faulheit vorzuwerfen während man selber seinen Arsch keinen Centimeter bewegt ist das letzte. Also bitte, macht Autofahren so dumm?

  5. Moni am 4. Juli 2006 um 14:22

    Sorry, das hat nichts mit Ignoranz zu tun. In einigen der genannten Fällen sind die Fussgänger direkt vors Auto gelaufen. Möchte mal sehen, wer denn noch hätte bremsen können.

    Leider hast Du pech, ich bewege meine Arsch viele Zentimeter mehr als der Durchschnittbürger wahrscheinlich weil ich an meinem Leben hänge…

  6. Moni am 4. Juli 2006 um 14:30

    @Georg Meier

    Umgeblocht??? Wo denn, beim umparkieren? Beim abbiegen??? Es gibt diese Sünder durchaus, aber nicht in diesen Beispielen, das sind reine Vermutungen und Behauptungen.

  7. Georg Meier am 4. Juli 2006 um 14:36

    Also Moni: wenn du die 6 Fälle genau liest haben die motorisierten Fahrer die Fussgänger übersehen. Auch beim einen Fall wo unvermittelt steht, besteht der Verdacht dass der Fussgäner einfach übersehen wurde! Leider können sich die Fussgänger ja nicht mehr wehren, denn sie sind alle tot.

  8. Chevy am 4. Juli 2006 um 14:49

    @GeorgMeier

    Deiner Aussage zufolge haben die sechs fussgänger alle das Auto kommen sehen und sagten sich, ist mir egal wenn ich überfahren werde und vielleicht ein bischen Tod bin, ich habe vortritt, ich springe nicht weg. Macht der öv so gleichgültig?

  9. Moni am 4. Juli 2006 um 14:55

    @Georg Meier
    Fährst Du Auto?

    Ich schon, bin aber auch Fussgänger (lief mit knapp 4 Jahren in ein Auto, habe meine Lehre daraus wohl gezogen), jedoch nicht lebensmüde, also schaue ich bevor ich gehe. Es ist nicht so einfach in gewissen Situationen alles zu überschauen. Oder hast Du mal versucht einen schwarz gekleideten Fussgänger bei regennasser Fahrbahn im dunkeln sofort zu erkennen? Ist nicht so einfach, denn die Fahrbahn spiegelt jegliches Licht und blendet auch mal. Den Fussgängern ist dies vielleicht nicht bewusst, aber dann doch tot. Die wenigsten Autofahrer denken dann, macht nichts, einer weniger. Mit dem kann man kaum einfach so leben, das verfolgt einen meist bis ans Lebensende, auch wenn man nicht schuld am Unfall war.

  10. Georg Meier am 4. Juli 2006 um 15:20

    Chevy, Moni – Verkehrskunde: Bei schlechten Sichtverhältnissen wird das Tempo angepasst. Zu viele Autofahrer meinen sie hätten das Recht eine Ausnahme zu machen, weil sie es ja pressant haben. Dass ihr die Täter so verteidigt ist schon suspekt. Die Opfer waren ja nur Fussgänger… Eure inhumane Sichtweise erinnert an dunkle Kapitel der Geschichte.

  11. Moni am 4. Juli 2006 um 15:41

    Auch mit 30 km/h kannst Du einen Fussgänger lebensgefährlich verletzen, dafür braucht es noch bedeutend weniger, selbst im Schrittempo wenn er wirklich dumm fällt und den Kopf am Randstein anhaut.

    Was heisst hier Täter verteidigen? Als Autofahrer, der sich nicht einfach alle Rechte rausnimmt, weiss ich sehr genau wovon ich spreche. Und Du? Fährst Du denn nun Auto? Nein, dann hast Du ebenfalls keine Ahnung und unterstellst uns Autofahrern Skrupellosigkeit. Ich verlange von den Fussgängern (auch von mir, aber ich halte mich eben daran), dass auch sie aufpassen, denn es geht schliesslich um ihr eigenes Leben. Und ich habe schon so oft, auch als Fussgänger unterwegs, gesehen, wie Leute sinnlos ihr Leben aufs Spiel setzen. Fussgänger sind und bleiben sehr schwache Verkehrsmitglieder und sollten sich aus Eigenschutz heraus schon so verhalten.

    Du liest wohl nicht richtig, was ich bisher geschrieben habe. Ich rede nicht von “nur” Fussgängern.

  12. Sandro am 4. Juli 2006 um 15:56


    Fussgänger sind und bleiben sehr schwache Verkehrsmitglieder und sollten sich aus Eigenschutz heraus schon so verhalten.

    Genau, die sollen aufpassen, schnell laufen und überall vorsichtig sein, stets Leuchtmontur tragen, eine Kopflampe und nicht zu vergessen von oben bis unten reflektierende Kleider… Und auf dem gelben streifen bitte schön zügig, wie getriebenes Vieh, drüber, sonst wird grad gehupt, und man weiss ja wer schlussendlich stärker ist!!

  13. Moni am 4. Juli 2006 um 16:09

    Davon spricht doch gar keiner! Es geht nur darum, dass auch sie ihren Teil dazu beitragen sollen wenn sie den Verkehr überleben wollen. Die Fussgänger sind ja dann tot und niemand anderer, also müsste es einfach auch schon in ihrem eigenen Interesse sein.

    Ich weiss, dass viele Autofahrer auch sehr ungehalten reagieren und sofort hupen, einem den Vogel oder Stinkefinger zeigen, doch das gehört vielleicht in den Thread über agressive Autofahrer.

    Zum Beispiel in Affoltern am Albis: “Gegen 16 Uhr 35 fuhr ein 48-jähriger Chauffeur mit seinem Sattelzug auf der Oberen Bahnhofstrasse Richtung Bahnhof. Als er nach rechts in die Merkurstrasse einbog, musste er kurz anhalten, um ein entgegenkommendes Auto vorbei zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt umging eine 85-jährige Frau die Führerkabine des Lastwagens…”

    Der Lastwagenfahrer hat doch den Fussgänger nicht absichtlich umgefahren sondern der Fussgänger ist u.U. ohne sich was dabei zu denken vor dem Lastwagen durchgegangen. Wer macht denn sowas? Ich sicher nicht denn mir ist durchaus bewusst, dass ich evt. eine gefährliche Situation provoziere die ich als Fussgänger mit dem Tod bezahlen könnte. Das alleine genügt für mich als Fussgänger, es nicht zu tun.

    Es gibt durchaus auch immer Unfälle, wo der Fussgänger nichts falsch gemacht hat weil z.B. der Autofahrer zu schnell gefahren ist, telefoniert hat oder was auch immer.

  14. Encephalon am 4. Juli 2006 um 17:59

    Vielleicht geht es ja gar nicht mal so sehr konkret um diese Fälle. Ich bin auch regelmässig mit dem Auto unterwegs und ich habe das Privileg, durch Blockzeit-Regelung, jeweils bereits um 16:00 Uhr, oder sonst wieder ab 18 Uhr, meinen Nachhauseweg anzutreten. Dies einfach auch deshalb, weil es mir zu anstrengend und aggressiv geworden ist, während der Rushhour zu fahren. Aufgemotzte Kleinwagen, gestresste Kleintransporter (welche übrigens heute viel zu schnell zu fahren sind), schlippstragende, arrogante Limousinen- oder Offroader-Fahrer (aus meiner Sicht die grössten Ignoranten) Handy in der Hand, auf der Autobahn rechts überholen, innerorts Rasen, Sicherheitslinien übertreten, Kurven schneiden, Hupen, Drängeln, Aufsitzen, Lichthupen, Vogel zeigen, Stinkefinger. Ich frag mich, was unsere Freunde von der Polizei den ganzen Tag machen?

    Also es geht ja um die vermeintlich zunehmende Aggressivität im Strassenverkehr und subjektiv empfinde ich auch, dass zu viel Aggression und Stress im Auto abgebaut wird. Angesichts der Todesopfern durch Terrorismus, müssten ja Billion Franken in die Verkehrssicherheit (Fussängerzonen, Velowege, getrennte Fahrbahnen, etc) gesteckt werden!?

  15. rostlaube am 4. Juli 2006 um 20:34

    Das Problem liegt am Motor. Hat man einen Motor, fährt man logischerweise immer zu schnell. Sonst bräuchte man ja gar keinen Motor.

    Wir erlauben in unserer jetztigen Gesellschaft zwar das Zuschnell-Fahren, bestrafen dafür aber den motorisierten Delinquent hart, sobald etwas passiert.

    Eine in sich konsistente und eindeutige Haltung, und gut so.

  16. _driv3r_ am 5. Juli 2006 um 00:03

    “Fussgänger sind und bleiben sehr schwache Verkehrsmitglieder und sollten sich aus Eigenschutz heraus schon so verhalten.”

    Das ist mal eine sinnvolle Aussage. Man sollte endlich wieder zum gesunden Menschenverstand zurückfinden. Ein Fussgänger ist nunmal nicht gepanzert und würde darum auch gut daran tun, sich auf der Strasse entsprechend vorsichtig zu verhalten.

    Ich muss jedesmal den Kopf schütteln, wenn irgendwelche Fussgänger ohne einen einzigen Blick zu werfen stur über den Fussgängerstreifen marschieren.

    Ich meine tot ist tot, auch wenn sie auf einem Fussgängerstreifen angefahren werden, wo sie theoretisch Vortritt hätten.

    Auch ganz allgemein würde der Verkehr wohl noch einiges besser funktionieren, wenn nicht jeder Stur auf den vom Gesetz vorgeschriebenen Rechten beharren würde,koste es was es wolle, selbst wenn dadurch ein Unfall provoziert wird.

  17. Pirelli am 5. Juli 2006 um 01:13

    Auch ganz allgemein würde der Verkehr wohl noch einiges besser funktionieren, wenn nicht jeder Stur auf den vom Gesetz vorgeschriebenen Rechten beharren würde,koste es was es wolle.

    Da geh ich mit dem Driv3r einig. Noch viel besser würde der Verkehr funktionieren, wenn nicht immer jeder auf sein (aus ethischer Sicht vermeintliches) Recht pochen würde, sich immer und überallhin mit der eigenen Kiste zu bewegen.
    Weniger Autos, VIEL besserer Verkehr.

  18. Chevy am 5. Juli 2006 um 09:52

    @Moni
    Sandro gehört zu den uneinsichtigen, er denkt es müssen alle auf sich und Ihn aufpassen damit er nichtmehr auf sich aufpassen muss. So wie er sich benimmt ist es ja schliesslich richtig, die anderen machen alles falsch. Das man auch gegenseitig aufeinander Aufpassen kann weiss er nicht, er verdrängt es. Macht aber nichts, auch er läuft mal unter ein Fahrzeug.

    @ Sandro
    selbstverständlich läuft man auf dem Fussgängerstreifen schnell, das hab ich schon im Kindergarten gelernt, oder ist das zuviel verlangt.

    PS: Zum bsp. Affolter am Albis: im Toten Winkel eines LKW’s kann man Pro Fahrzeugseite ca. 10 Personen unterbringen.
    Sandro wird nichts daraus lernen wollen, aber für die anderen; Immer wenn ich um einen LKW gehe, oder mit dem Fahrrad neben dem LKW anhalte schaue ich das ich nie im toten Winkel bin, einfach aus interesse am eigenen Leben.
    (Toter Winkel ist dort wo man den Fahrer nicht direkt oder nicht im Spiegel sieht.)

  19. Pirelli am 5. Juli 2006 um 10:10

    selbstverständlich läuft man auf dem Fussgängerstreifen schnell, das hab ich schon im Kindergarten gelernt, oder ist das zuviel verlangt.

    Sag das mal alten Leuten.

    Zum toten Winkel: Das Problem lässt sich mit zusätzlichem Spiegel sehr leicht lösen. Dass das Transportgewerbe diesen Spiegel nicht einfach selbstverständlich einbaut, ist mir ein Rätsel.
    http://www.spiegel.de/auto/werkstatt/0,1518,323955,00.html

  20. Chevy am 5. Juli 2006 um 10:28

    @Pirelli

    bist Du schon mal mit einem lkw (mit)gefahren? ich denke nicht, auch wenn Du diesen Spiegel drann hast (Diesen Spiegel haben mittlerweile fast alle)kann jemand 1.5 Meter vor deiner Motorhaube stehen und Du kannst dich winden und umherschauen soviel Du willst, sehen wirst Du ihn nie.

    Logischweise gehen alte und behinderte langsamer über die Strasse, sie geben sich wenigstens fast immer mühe so schnell wie möglich zu gehen da sie wissen das sie alle behindern.

  21. Moni am 5. Juli 2006 um 10:31

    Auch mit Spiegel kann so ein Unglück noch lange nicht in allen Fällen aus der Welt geschaffen werden, das nächste Mal läuft der Fussgänger hinter dem Lastwagen durch, der gerade am Rückwärtsfahren ist. Na klar, die haben ein akustisches Signal und dennoch können Unfälle passieren. Wir sind alle “nur” MENSCHEN.

    Ist es denn zu viel verlangt, dass Fussgänger auch etwas aufpassen. Auch wenn sie im Recht sind. Wenn ich mit dem Auto mein Recht bzw. mein Vortritt erzwinge, habe ich vielleicht eine Beule im schlimmsten Fall kann es durchaus auch Verletzte oder Tote geben, also mache ich es dort auch nicht – viele andere zwar schon… Auch dort sollte ich nicht einfach auf meinem Recht beharren nur sind die Folgen für Fussgänger, Fahrradfahrer, Motorradfahrer etc. bedeutend gravierender.

    Ich hoffe schwer, dass Autofahrer älteren Leute ihre Zeit lassen um über den Fussgängerstreifen zu gehen. Jeder der dann ausrastet und hupt und flucht, ist ein Idiot! Es gibt aber auch wieder die, die extra langsam rüberlatschen, das sind ebenfalls Deppen. Meist die gleichen, die wenn sie hinterm Steuer sitzen hupen und fluchen…

  22. fragenspeck am 5. Juli 2006 um 13:20

    Nein, bei dieser Kadenz kann nicht von einem Massaker gesprochen werden – ausser man sinkt stilmässig auf SVP-Niveau ab.

    Ein Massaker geschieht definitionsmässig nicht in einer Kadenz udn schon gar nicht an verschiedenen weit verstreuten Orten.

  23. TahcaUshte am 5. Juli 2006 um 13:31

    Zitat:

    Georg Meier sagt:
    Wow ThacaUshite & Moni – die Gleichgültigkeit, die ihr an den Tag legt ist haarsträubend. Da werden Menschen von ignoranten Autofahrern todgeblocht und TacaU sagt die seien selber schuld… Den Fussgängern Doofheit und Faulheit vorzuwerfen während man selber seinen Arsch keinen Centimeter bewegt ist das letzte. Also bitte, macht Autofahren so dumm?

    Anscheinend haben bei dir Fussgänger einen Freipass und können sich alles erlauben und sind auch nie schuld. Bei dieser Einstellung wäre ich an deiner Stelle vorsichtig auf der Strasse.

  24. Georg Meier am 5. Juli 2006 um 13:39

    Ist das eine Drohung?

  25. Chevy am 5. Juli 2006 um 14:06

    @Georg Meier

    Fühlst Du dich bedroht? Meld dich mal dort, vielleicht können sie dir Helfen:

    Dr. med. Moretti Claudio
    Dachslernstr. 67
    8048 Zürich ZH

    (PS: sollte keine Schleichwerbung sein, kenne diesen Artzt nicht, er hat nur die benötigten Fähigkeiten, er ist also austauschbar)

  26. Georg Meier am 5. Juli 2006 um 15:06

    Auch unter Androhung von Gewalt bin ich gegen Gehirnwäsche resistent. Chevy, moni, haltet doch mal inne: Es gibt immerhin Tote zu beklagen.

  27. Chevy am 5. Juli 2006 um 15:14

    @Georg Meier

    Also wenn Du solche Deppen wie in Sattel noch in schutz nimmst, müssen wir den Haushalten auch den Strom abstellen, Es gibt immerhin Tote durch den Strom zu beklagen.

    Ein gesunder Menschenverstand und das jeder Verkehrsteilnehmer (also auch Fussgänger) seine Aufmerksamkeit zu 100% dem Verkehr schenkt setzte ich einfach voraus.
    Daduch hätten sich fast alle von diesen Unfällen verhindern lassen.

  28. Moni am 5. Juli 2006 um 15:16

    Ja das stimmt und das stimmt mich auch traurig(glaub es oder lass es). Jeder Tote ist einer zuviel, egal warum und wieso.

    Ich versuchte bisher zu erklären, dass Fussgänger auch selber ihr Leben in Händen haben indem sie gewisse Sachen nicht machen wenn es nicht sicher genug ist für sie. Ob das nun ein Depp, Idiot oder sonst was ist, der mit seinem Auto gefahren kommt, die wenigsten überfahren Menschen absichtlich. Mir sind die Fussgänger überhaupt nicht egal, ob tot oder lebendig. Aber als Fussgänger kann ich manchmal durch meine eigene Vorsicht mein Leben retten und das ist mir dann heilig. Ob ich nun das Recht gehabt hätte über den Fussgängerstreifen zu marschieren oder nicht. Ich erzwinge es nicht da ich weiss, dass ich übersehen werden könnte. Und somit lebe ich.

  29. Chevrolet Caprice am 5. Juli 2006 um 17:56

    In der selben Zeit sind deutlich mehr Menschen durch Terroranschläge umgekommen. (aber davon spricht ja keiner, der Kampf gegen den Terror ist ja nicht legal)

  30. Sandro am 5. Juli 2006 um 18:03


    In der selben Zeit sind deutlich mehr Menschen durch Terroranschläge umgekommen.

    In der Schweiz?

  31. Chevrolet Caprice am 5. Juli 2006 um 18:11

    Nein; meine Afgahnistan, Irak…. Aber wenn man die Morde durch Raub oder auch Selbstmorde betrachtet, dann wird diese Zahl sicher überwiegen. Die Schweiz ist ja bekannt dafür eine der höchsten Suizidraten zu haben.

  32. Urs2222 am 6. Juli 2006 um 09:12

    Ich glaube, dass nicht nur die Unachtsamkeit der Lenker zu den tragischen tödlichen Unfällen geführt hat, sondern auch die – sagen wir mal – unglückliche Bauweise der oft bulligen SUV Fahrzeuge, welche immer häufiger in unseren Strassen anzutreffen sind. Klar, wir wissen die Umstände der angesprochenen Unfälle nicht. Welche Autos daran beteiligt waren etc. Aber die Unfallstatistik zeigt eindeutig, dass mit diesen SUV Fahrzeugen eine wesentlich höhere Mortalität nach einem Unfall zu verzeichnen ist.

    Vielleicht noch eins: sind es nicht oft die Jungen, wenn möglich noch serbisch-albanisch-türkischer Abstammung, welche sich auf unseren Strassen austoben? Es gibt mir schon zu denken, wenn ich von den Rasern in den Zeitungen lese. Vor allem in letzter Zeit. Und es sind halt zu 95% ‘Gäste’ aus dem Balkan, welche sich hier negativ hervortun…

  33. Moni am 6. Juli 2006 um 09:18

    Schon möglich, mir ist jetzt aber nicht aufgefallen, dass es sich bei diesen tragischen Todesfällen um Autlenker aus dem Balkan gehandelt hat.

    Es kann praktisch jedem Autolenker passieren selbst wenn man nicht als Raser unterwegs ist. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, der Ablenkung und es ist passiert.

  34. Discovery am 17. Juli 2006 um 20:55

    Unter aller Sau die Effekthascherei.

    Die Motorradlenkerin, welche in Oeschberg ums Leben kam, war eine sehr gute Freundin von mir! Sie konnte nichts dafür dass ihr ein Fussgänger ins Motorrad lief. Sie musste wegen einem unachtsamen Fussgänger sterben. Diesen Unfall unter “Massaker gegen Fussgänger” aufzuführen ist unterste Schublade. Schämt euch!

  35. _driv3r_ am 17. Juli 2006 um 20:59

    Discovery, danke für Deinen Beitrag. Bin gespannt was die Fundamentalisten-Meute dazu sagt. Manchmal ist die Welt halt doch nicht ganz so einfach (Fussgänger=heilig und unschuldig, Motorfahrzeugführer = böse und prinzipiell schuldig), wie man das gerne hätte.

  36. Discovery am 17. Juli 2006 um 21:02

    Naja es wird wohl dann heissen, Sie hatte einen Motor daher ist sie selbst schuld.

  37. moglu am 27. Juli 2006 um 09:05

    Es ist überhaupt ein Wunder, dass es nicht mehr Fussgängertote gibt! Seit das Strassenverkehrsgesetz vor einigen Jahren die Fussgänger als “heilige Vortrittsberechtigte” deklariert hat, latscht jeder Idiot einfach nur noch über die Strasse – Alte und Jugendliche allen voran.
    Dabei verpflichtet auch dieses Gesetz jeden Fussgänger – auch die vor einem Zebrastreifen – sich vor dem Überqueren des Streifens zu vergewissern, dass die Überquerung ohne Gefahr durchgeführt werden kann. Es sagt auch, dass bei nassen, schneebedeckten oder vereisten Strassen mit einem längeren, eventuell nicht mehr möglichen Bremsvorgang der Autos gerechnet werden müsse.
    Aber in einem Zeitalter wo Eltern mit ihren Kids auf dem Trottoir Velo fahren und noch klingeln, wenn man als Fussgänger nicht auf die Seite geht, wo annähernd alle Velo- und Rollerfahrer an der Verkehrsampel farbenblind geworden sind und bei Rot einfach durchdröschen, wo dieselben Velofahrer nachts ohne Licht auf die Strasse gehen, wo Teenager im Schlurfgang schlicht überall über die Strasse gehen und zum Schnorren noch stehen bleiben, wo in Quartieren 30er Zonen wie Pilze aus dem Boden wachsen, weil man seinen Kindern im Rahmen einer Freestyle-Erziehung nicht mehr beibringt, dass auch ein Gesetzt letztendlich tödliche physikalische Kräfte namens Fahrzeigmotorhaube oder SUV-Kuhgitter nicht aushebeln kann, wo auch ein Minimum an Verkehrserziehung die einige Unfälle und gar Tote verhindern würde, nicht mehr vermittelt wird – ja dann muss sich keiner wundern, dass die “Massaker” weiterhin zunhemen werden.
    Merksch öppis?!

  38. cse am 21. Dezember 2011 um 19:44

    Weniger Autos = weniger Verkehrstoten. Oder schon mal davon gehört, dass es Tote gab, weil Fussgänger ineinandergelaufen sind?

    Wenn Kinder auf ihrem Kindsgiweg eine dichtfahrene Hauptstrasse überqueren müssen, dann heisst es für Eltern täglich begleiten.
    Zahlt der Autofahrer ihren Lohnausfall?

    Wenn alte Gehbehinderte den Migros auf der anderen Strassenseite wegen des gefährlichen Fussgängerstreifens nicht mehr erreichen können und darum ins Altersheim müssen.
    Zahlt der Autofahrer die Altersheimkosten oder die eingeschränkte Freiheit des Seniors?
    Auch du wirst einmal alt.

    Es gibt sehr wenig Gründe privat ein Auto zu fahren und andere Mitmenschen unnötig zu gefährden ausser man ist ein Assi.

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um Artikel zu kommentieren.

Werbung

Twitter Beiträge

Ähnliche Artikel

Facebook

Rubriken

Stichwörter

Das Politik Forum ist CO2 neutral

Neuste Kommentare

Archiv