M wie Mauschelei im Gratisblatt “News”
Den Printmedien gehts bekanntermassen dreckig. Da nimmt man es offenbar mit dem Journalisten-Kodex auch nicht mehr besonders ernst. Gutes Beispiel heute Morgen im Tamedia-Gratisblättchen “News” unter dem Titel “M wie Muskeln: BMW schickt den X6 in den Kraftraum”. Ohne Angabe oder Kürzel des verantwortlichen Journalisten wird da ein Lobgesang auf den neusten BMW SUV X6 abgedruckt. Der Text stammt allem Anschein nach direkt aus der Feder der BMW Marketingabteilung. Keine Rede vom völlig übertriebenen Treibstoffverbrauch (~14 Liter) und der ebenso erbärmlichen CO2-Wert (325 Gramm pro Kilometer). Dafür umso mehr von “Spass”, “Spurt auf 100km/h” und sonstigen emotionalen Nullinfos. Die Autoseiten der Tamediaprodukte müssten meiner Meinung nach allesamt mit dem Attribut “Publireportage” versehen werden. Von Journalismus oder gar seriösem Journalismus ist hier weit und breit nichts zu sehen. Dies ist nicht nur im Gratisblättchen der Fall, auch im Bezahl-Tagi ist selten objektives oder gar kritisches über die Automobilindustrie zu lesen.

Die SVP hats soeben beschlossen!
Die Volkswahl des Bunderates kommt!
http://www.volkswahl.ch
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Liebe Grüsse
Tamara
Gegen Mauschlifilzlipsycheli:
http://www.ignoranz.ch/forum/4_4079_0.html
New im Internet: http://www.ignoranz.ch/forum/12_4228_0.html
Warum die SVP so extrem am Durchziehen ist:
Weil die Grünen anscheinend Angst haben, sich von einem unökologischen EU-Beitritt explizit und öffentlich zu distanzieren, vielleicht aus Angst, sonst nicht (mehr) dazuzugehören.
Weil die Sozialdemokratischen anscheinend Angst haben, als Holocaustleugnende assoziert zu werden, wenn sie nicht in Allem jubelnd eine andere Meinung vertreten als die SVP, gerade bezüglich EU-Beitritt.
Weil die meisten anscheinend auch eine weltliche Kirche zu ihrer Sicherheit brauchen, da sie sich ansonsten in ihrer Freiheit Kinder zu schänden eingeschränkt fühlen.
Weil die vielen Geschändeten ihren Peinigenden anscheinend immer wieder auf’s Neue ihre Beweglichkeit, ihre Flexibilität beweisen wollen.
Weil es den meisten anscheinend wichtiger ist bei etwas Grossem dabei zu sein anstatt einen grossen (im Sinne von steifen) Pimmel zu spüren (wie auch immer).
Weil die meisten ihre eigene Natur anscheinend zumindest so stark demütigen wollen, wie sie der restlichen Natur Schaden anrichten, vielleicht um allfälligen Neid, das Böse abzuweisen.
Weil sich diejenigen mit so einem krankhaften Selbst- und Weltbild anscheinend die schönste, esoterischste (exoterristischste) Phantasie kreieren versuchen, vielleicht um wenigstens als Künstler(in) anerkannt zu werden.
Weil die meisten anscheinend nicht nur zum Schein tun wollen, sondern den Schein, den ewigen Heiligenschein sein wollen, vielleicht gerade mit zum Schein heilig (bürgerlich) tun. Weil in der Bibel anscheinend nicht steht, was man nicht darf, sondern nur was man nicht solle.
Wie in einem Spionagefilm mit Silvester Stallone spielen Bürgerliche mit ihrem Negativverhalten Lügner.
Dies hat mit der Christianisierung durch die irischen Mönche begonnen und ist bei der Nachbarin angelangt, welche absichtlich die Haustüre offenlässt, um Heizenergie zu verschwenden.
Das Ziel der Bürgerlichen ist immer dasselbe: andere ablenken, bis ihnen ein Scheiss passiert und dann aus dem Frust beginnen, sich ebenso destruktiv zu verhalten. Als wäre das Leben nicht real, ein Film.
Logisch wird von solchen dann alles Logische, Reale als Utopie, als Fiktion, als Wahnvorstellung hingestellt.
Bürgerliches Verhalten muss psychologisch betrachtet als die optimierte Psychose betrachtet werden.
Wer bürgerlich wählt ist treu – nur sich selber nicht.
Offenbar leiden meine Vorposter an Schreib-Logorrhoe und wissen nicht mal auf den Artikel Bezug zu nehmen.
Zum Thema.
Mir sind auch ein paar Werbungen in solchen Gratisblättern aufgefallen (sofern ich diese noch durchblättere).
So fiel mir einmal ein eingerahmter Text auf zu irgendwelchen Gesundheitsfragen (eher platte und oberflächliche Tipps) über welchem ein gesüsstes Teegetränk abgebildet war. Völlig unklar was Werbung sein sollte oder was nicht.
Man kann nun einwenden, dass spätestens angesichts der Produkts, der Leser sich der Werbung bewusst wird.
Doch fürchte ich, dass dem nicht so ist, zumindest unbewusst.
Das hat zur Konsequenz, dass (finanz-)potente Unternehmen noch viel mehr Macht und Suggestionskraft haben. Wer sich diese teuren Inserate nicht schalten kann, hat keine Chance mehr. Das geht auf Kosten von innovativen Jung- oder Kleinunternehmen und auf Kosten eines “sauberen” Marktes, wo das bessere Produkt (entsprechend Nachfrage, Preis etc.) auf der Strecke bleibt.