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Linksrutsch im Zürcher Gemeinderat

Die SVP geht als grosse Verliererin aus den Wahlen der Stadt Zürich. Für den Stadtrat hat es nicht gereicht, anstelle des Financiers Roger Liebi wurde der CVP Mann Lauber in den Stadtrat gewählt. in den Gemeinderatswahlen müssen die Bürgerlichen empfindliche Verluste hinnehmen.

  • SVP: 24 (-7)
  • SP: 44 (-5)
  • FDP: 19 (-1)
  • FDP: 10 (+1)
  • Grüne: 14 (+4)
  • EVP: 6 (+4)
  • EVP: 10 (+1)
  • AL: 5 (+2)

Deutliche Worte von Wahlverlierer Roger Liebi:

Man kann deshalb heute von einem schlechten Tag für die Bürgerlichen sprechen. Wir Bürgerliche müssen nun gemeinsam über die Bücher.

Trotz der Millionenschweren Wahlkampagne mit hunderten Inseraten und Plakaten hat der Financier die Wahl in den Stadtrat um Längen verpasst. Mit seinem Schroffen, fast schon frechen Ton ist der SVP Hardliner weit abgeschifft. Underdog Bastien Girod hat den SVP Mann im Stadtratswahlkampf zwar nicht überholt, im Gemeinderatswahl hat der Junge Grüne Aussenseiter jedoch mehr Stimmen als Liebi sammeln können. Insgesamt scheint der 12.Februar 2006 für die Bürgerlichen zu einem schwarzen Sonntag zu werden. In der Stadt Zürich zählt auch die einschlägig bekannte Cornelia Schaub zu den abgewählten Politikerinnen. Kostenlosesr Tipp an die heutige Verliererpartei: Ein Kurs in Anstand und Stil würde der Sache mehr helfen als unanständige Attacken und polemische Vorwürfe.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 13. Februar 2006 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

7 Kommentare zum Artikel “Linksrutsch im Zürcher Gemeinderat”

  1. driv3r am 13. Februar 2006 um 02:06

    Hmm, schade. Eine weitere verpasste Chance, die Schwerpunkte endlich wieder auf Wirtschaft und Eigenverantwortung denn auf sozialistische und grüne Umverteilung und Entmündigung zu setzen.

    Naja was solls jetzt muss es die Bevölkerung halt selber ausbaden. Wer nicht wählen geht bzw. so abstimmt ist wirklich selber schuld und hat es nicht besser verdient.

  2. Esther am 13. Februar 2006 um 02:36

    Gut gemacht, Grüne! Das nächste Mal überholt ihr die FDP und werdet drittstärkste Partei!

  3. Pirelli am 13. Februar 2006 um 11:38

    Eine weitere Lektion in Demokratie von Herrn Driv3r.
    Merci.

  4. Beat am 13. Februar 2006 um 14:08

    Grüne: 14 (+4)

    Feinstaub schlägt wohl doch aufs Gehirn ;)

  5. Sandro am 13. Februar 2006 um 14:12

    Übrigens wurde auch Martin Burgener abgewählt. Wahltag ist Zahltag durfte dieser “ach so Volksnahe” SVP-Mann nun am eigenen Leib erleben. Gratulation ans Zürcher Volk.

  6. fragenspeck am 13. Februar 2006 um 14:53

    CVP 10 (+1) hast du vergessen.

  7. Georg Meier am 13. Februar 2006 um 22:55

    Präzisierung: Grünrutsch.

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