Leserbrief betreffend Muslim Inserate im 20min
Ich habe einen Leserbrief an die Redaktion von 20minuten geschickt, den Brief und die Antwort darauf wird nun hier veröffentlicht.
Brief:
Guten Tag,
Mit dem heute wieder erschienenen Muslim Inserat in Ihrer Zeitung, haben
Sie meine Gefühle ein weiteres Mal arg verletzt.
Ich kann nicht verstehen wie so eine Zeitung, welche zudem noch der
Tamedia angehört, eine solch verleumderische Kampagne unterstützt.
Würden Sie das auch tun wenn anstatt von Muslimen von Juden die Rede
wäre? Ganz bestimmt nicht, das wäre dann zu heikel. Aber Muslime
kann man ruhig pauschal verunglimpfen und mit Hetzerischen Statistiken
in bester Nazi-Art und Weise verleumnden.
(Doch, Sie sind auch für den Inhalt von Inseraten verantwortlich, Sie
haben diese schliesslich abgedruckt!)
Das Sie dieses Geld nötig haben und sich hinter der Pressefreiheit
verstecken stimmt mich traurig.
Mit Zeitungen wie der Ihren, ist es für Millionenschwere Neofaschisten
ein Leichtes, die Bevölkerung mit gefälschten Statistiken hinters Licht
zu führen.
(Das kenne ich aus dem Geschichtsunterricht zum Thema
Nationalsozialismus, gibt Ihnen das icht zu denken?)
Andere Zeitungen die der Rechten meistens näher stehen haben sich
entschieden ein solch reisserisches Inserat nicht abzudrucken.
Geld stinkt nicht, ist hier das Motto, ich wünsche Ihnen viel Vergnügen
damit.
Sandro Feuillet
PS: Das man auf Ihrer Webseite den Namen/Emailadresse des Chefredaktors
nicht findet spricht für sich…
http://www.20min.ch/intern/story/15416305
Antwort:
Sehr geehrter Herr Feuillet
Selbstverständlich kann ich Ihren Aerger und Ihre Wut verstehen und es war
und ist nicht die Absicht von 20 Minuten, Menschen aufgrund einer
Religionszugehörigkeit zu diskriminieren und zu verletzen.
Wie Sie sicher wissen, ist 20 Minuten keine politische Zeitung, wir bringen
weder rechts- noch linksorientierte Artikel in unserem Blatt. Wie zahlreiche
andere Medien hat auch 20 Minuten das umstrittene Inserat abgedruckt.
Redaktioneller Teil und Werbeteil sind bei uns – wie auch bei der NZZ, NZZ
am Sonntag, Sonntags Zeitung, Tages Anzeiger usw. usw. – klar getrennt.
Sämtliche Anzeigen, welche Gesetze verletzen, werden abgelehnt. Und ob der
jeweilige Inhalt Gesetzte verletzt, wird immer vorgängig von unseren
Juristen abgeklärt. Dass es halt immer wieder Inserate gibt, die bei vielen
Menschen vielleicht politisch oder religiös einen nicht akzeptablen Inhalt
aufweisen, liegt an der Meinungsäusserungsfreiheit. Und es ist nicht die
Aufgabe von 20 Minuten, den Inhalt einer solchen Anzeige zu beurteilen, also
werden sie von 20 Minuten auch nicht abgelehnt. (ausser eben, der Inhalt
verletzt Gesetze). Ich denke aber, dass sich die “Auftraggeber von solchen
Inseraten” selber diskriminieren und die von ihnen erhoffte Wirkung ins
Gegenteil umschlägt und eher eine grosse Sympathiewelle für “Muslime”
ausgelöst wird.
Des weiteren steht in unseren Geschäftsbedingungen ganz klar:
Haftung des Inserenten
“Der Inserent ist für den Inhalt der Inserate allein verantwortlich. Er
erklärt, die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und Branchenregeln
einzuhalten und dafür dem Verlag gegenüber verantwortlich zu sein. Für
allfällige Ansprüche, die von Dritten aufgrund des Anzeigeninhalts gegenüber
dem Verlag aus welchem Rechtsgrund auch immer (namentlich wegen
Persönlichkeitsverletzung, unlauteren Wettbewerbs, Verletzung von Urheber-,
Marken- oder anderen Schutzrechten etc.) geltend gemacht werden, haftet
ausschliesslich der Auftraggeber. Er haftet insbesondere auch für
diesbezügliche Anwalts- und Gerichtskosten.”
Ich bitte Sie für unsere Haltung um Verständnis
Mit bestem Gruss
Liana T., Leitung Innendienst
Darauf habe ich wieder zurückgeschrieben:
Sehr geehrte Frau T.
Herzlichen Dank für ihre sehr unpersönliche (Standard-)Antwort.
Bitte lesen Sie nochmals meinen Schlussatz:
“Geld stinkt nicht”
Ich wünsche Ihnen viel vergnügen mit dem auf diese Art verdienten Geld.
Sandro Feuillet

[...] Eine Zeitung, welche Ihre Leserberatung verkauft, welche Anzeigen als redaktionelle Berichte tarnt, welche wissenschaftliche Studien falsch wiedergibt, welche ganze Artikel an Anzeigenkunden verkauft, sich direkt an Chauvinisten richtet, im Sommer auch mal eine Story künstlich mit nicht zu belegenden Zahlen “aufbläht“, welche ihren Lesern Bären aufbindet, welche behauptet, schon vor sechzig Jahren berichtet zu haben, welche auch mal wildfremde Frauen völlig themenfremd abbildet, welche nichtmal weiss, wer der SVP Präsident ist, welche gegen Bares jeden unsinnigen Mist abdrucken, ist die meistgelesenste Zeitung der Schweiz. Abgelegt unter: Extremismus, Propaganda Tags: 20min, persoenlich.com, medien, zeitung — Sandro @ 12:27 [...]
Herr Sandro Feuillet ist völlich im Recht.
Es ist einfacher, über Mulime Artikel zu schreiben, anstatt andere Religione zu kritisieren.
Beispielsweise, wurde ein grosser Aufstand bezüglich Minarettenbau in Olten gemacht. In dieser Zeit wurden aber buddistische Tempel in der Schweiz gebaut. Davon war niemals die Rede. Warum wohl?
Ausserdem will ich noch was loswerden:
Vor 50 Jahren haben die Schweizer Gastarbeiter aus dem Ausland verlangt. Sobald es der Schweiz aber endlich ökonomisch gut geht, wollen sie die Ausländer aus der Schweiz abschaffen. Statt uns bei den Ausländern zu bedanken, diskriminieren wir sie und bezeichnen Sie als Kriminelle!! Kein Wunder! Ich selbst würde auch ein Krimineller werden, wenn mich Schweizer so behandeln würden!!! Bravo Schweiz
Die Buddhisten benehmen sich auch nicht agggesiv-arrogant und imperialistisch. Die Buddhisten wollen lediglich hier ihre Religion ausüben.
Die militanten Islameer aber wollen die Schweiz in einen islamistischen Gottesstaat verwandeln.
Siehe auch Aufruf der Al-Kaida zur Eroberung der Iberischen Halbinsel.
Alle Aktionen der Muslime sind unter dem Apsekt ihres Erobewrungswahns sehr gut zu analysieren.
Bis heute blieben die Muslime den Beweis der Integrationswilligkeit und Gewaltlosigkeit schuldig. Wir warten!