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Leitungswasser ist bis 1000 Mal umweltfreundlicher als Mineralwasser

Die Schweiz hat eine nahezu perfekte Wasserversorgung. Wer das Wasser von einer der 3000 Schweizer Wasserversorgungen bezieht und es direkt ab dem Wasserhahnen trinkt, handelt um ein Vielfaches ökologischer, als wenn er das Mineralwasser im Laden kauft.

Vor allem der Transport, aber auch Verpackung und Kühlung führten dazu, dass das Mineralwasser aus der Flasche die Umwelt weit stärker belaste als das Hahnenwasser, sagte SVGW-Direktor Anton Kilchmann. Das gelte insbesondere für Mineralwasser aus dem Ausland.

Wirtschaftlich gesehen ist es verständlich, dass die Restaurantkette Santa Lucia in Zürich ausschliesslich San Pellegrino Wasser zu 10.-/l verkauft. Ökologisch gesehen ist es jedoch riesiger Schwachsinn, Wasser auf Lastwagen aus Italien in die Schweiz zu karren. Wasser in den Rhein getragen, wie man hier so schön sagt.

Auch Schweizer Mineralwasser wird mittels dieselbetriebenen Lastwagen aus den Bergen in die Städte gekarrt. Versteht sich von selber, dass dies immernoch rund 100 Mal weniger ökologisch ist, als das Wasser mittels Schwerkraft durch Leitungen fliessen zu lassen.

Wir können uns glücklich schätzen mit dieser luxuriösen Wasserversorgung. Doch wie lange wird es noch so komfortabel bleiben? Im heutigen Blick wird aus einer Studie der Bundesklimaforscher zitiert:

Extreme Trockenperioden werden 2050 länger und häufiger sein. [..] Da die Schneereserven in den Alpen abschmelzen, werden viele kleinere Flüsse im Sommer austrocknen. Nicht nur die Flüsse sondern auch alle Böden werden viel trockener sein als heute.

Danke, liebe SUV Fahrer und sonstigen Ökoterroristen, dass ihr die Klimaerwärmung aktiv begünstigt. Auch wenn ihr es heute noch aktiv verdrängt, verleugnet und nicht wahr haben wollt, irgendwann wird euch das Schlechte Gewissen einholen. DU BIST DAS KLIMA!

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 22. März 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

9 Kommentare zum Artikel “Leitungswasser ist bis 1000 Mal umweltfreundlicher als Mineralwasser”

  1. sense2 am 22. März 2006 um 12:10

    leider hats im “haneburger” keine blötterli :(
    und ich mag blötterli im mineralwasser…

    ps: “DU BIST $irgendwas” ist total doof und ausgelutscht
    ich bin weder papst, noch deutschland, noch schweiz. ich bin gar nix ausser mich selber.

  2. Pirelli am 22. März 2006 um 12:12

    @ sense

    Du bist SUV-Besitzer.

  3. sense2 am 22. März 2006 um 12:13

    nein, ich bin geländewagen besitzer

  4. sense2 am 22. März 2006 um 12:15

    edit: zu schnell auf senden gedrückt, was ich noch sagen wollte:
    ich definiere mich nicht durch das was ich besitze…

  5. Ruthenium am 22. März 2006 um 12:36

    Philosophen-Treff?

    Aber das mit dem Wasser stimmt schon. Ist echt ein Riesenschwachsinn mit diesen Lifestyle-Wässerchen.. das Wasser aus dem Hahn ist kein bisschen weniger gesund als das teure italienische, zumindest hierzulande. Es schmeckt auch nicht nach Chlor wie in gewissen Ferienorten und ist generell tadellos. Und wenn man “Blötterli” mag, kann man sich halt so ein “Soda-Club”-Gerät anschaffen, das ist nach relativ kurzer Zeit amortisiert.

  6. Georg Meier am 22. März 2006 um 12:52

    Ja im übrigen hats im Europäischen PET megaviel Schadstoffe! Ungesunder SUV Fahrer trinkt blöterliwasser aus Pet-Flasche bezahlt vorzeitigem Tod.

  7. sense2 am 22. März 2006 um 13:03

    rotf, georg, you made my day!

  8. AlphaPapaGolf am 22. März 2006 um 13:34

    1 m3 Wasser aus dem Hahn kostet inklusive Entsorgung in der ARA je nach Gemeinde zwischen Fr. 2.- bis fr. 5.-

    1 l Mineralwasser aus dem Restaurant kostet ca. Fr. 3.- bis Fr. 5.- je nach Restaurant.

    Daraus folgt dass der Liter Mineralwasser 1000 x teurer ist als der Liter Hahnenburger.

    Qualitativ sind beide gleich gut.
    Mineralmässig haben diverse Mineralwasser diesen Namen nicht verdient.

    Ich persönlich schleppe schon lange Zeit kein Mineralwasser mehr in meine Hütte. Ich bin schlicht zu faul um kiloweise Wasser zu buggeln und nachher Berge von Pet-Flaschen zu entsorgen.

  9. felixkohl am 28. März 2006 um 13:22

    @apg

    ganz Deiner Meinung.

    Passt auch zum Thema: Mündiger Konsument bzw. mit Kamelen durch die Arktis.

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