Leder und Fleisch, dafür wird der Regenwald abgeholzt
Ein sehr interessanter Bericht des Kassensturz zeigt, was für Produkte in der Schweiz konsumiert werden, welche ihren Ursprung in Raubbaugebieten des Brasilianischen Regenwalds haben:
Insbesondere Fleisch und Leder werden dort produziert wo vorher Regenwald stand. Billiganbieter IKEA ist gemäss dem Kassensturz ebenso Grossabnehmer von Leder aus Raubbau-Produktion wie Nike und Adidas. Natürlich beteuern die Firmen auf Anfrage von SF, dies “zu überprüfen” resp. “das werde nicht akzeptiert” und “mit der Konkurrenz zusammensitzen” etc. Gut geschulte Pressesprecher haben viele solche Sätzlein im Köcher, was wirklich unternommen wird bleibt im Dunkeln. Zu hoffen, dass der Kassensturz hier bald nachhakt.

Sehr guter Filmbeitrag. Ein Beleg mehr, dass die Globalisierung nur den Freihhandel berücksichtigt und nicht die Arbeitsbedingungen der Angestellten und schon gar nicht die Nachhaltigkeit des Umweltschutzes. Gutgemeinte Appelle nützen aber nichts, sondern es braucht nachhaltige Rahmenbedingungen für die Globalisierung. Und da ist eben die Politik gefragt. Die EU geht aber genau in die andere Richtung. Es handelt sich hier ja auch nur um ein Beispiel von vielen.
Wenn man bedenkt, dass die brasilianische Umweltbehörde über einen einzigen Hubschrauber verfügt, die Armee aber über dutzende, frag ich mich, wie ernst es den dortigen Politikern ist mit dem Umweltschutz. Es wäre ein leichtes, diesen Raubbau einzustellen, nur das wollen scheint nicht vorhanden zu sein. Angesichts der Bedeutung dieser Wälder, schlicht eine Sauerei.
Typisch arrogante Haltung von CH-Bürgern.
Was macht denn unsere Nation, um Urwald und Artenvielfalt in unserem eigenen Land wieder entstehen zu lassen.
Tagtäglich werden riesige Flächen in unserem Land versiegelt.
Kulturland wird mittels Milliardensubventionen vor der Verwilderung (die “böse” Vergandung) bewahrt, damit wir billiges Tierfutter (Heu) haben und Nutztierextremente billig entsorgen können, um billiges Schweizer Fleisch täglich auf dem Tisch zu haben.
Aber wenn dann die Natur in Form von Bären und Wölfen wieder zu uns zurückkommt und ein paar Alpweidenrasenmäher sprich Schafe frisst, rufen wir nach Einschränkung der Natur.
Genauso wenn zB Wildschweine auf Tierfutterplantagen im Mittelland Nahrung suchen, weil unser Wald (wie wir unsere Holzplantagen nennen) ihnen nicht genügend Nahrung bietet.
Nur weil die Natur in unserem Land bereits durch und durch verkultiviert wurde und ursprüngliche Natur nur noch in ein paar Micronischen an für die Menschen nicht nutzbaren Orten stattfindet, haben wir trotzdem kein Recht, anderen Ländern vorzuschreiben, wie diese mit den Naturressourcen in ihrem eigenen Land umgehen.
Erst mal vor der eigenen Haustüre putzen.
@cse
In einigem stimme ich Dir zu, doch Du vergisst, was die Regenwälder bedeuten. Werden sie gerodet, werden wir auch mit dem CO2 “belästigt”, gesund reinigen sie auch unsere Luft, da haben unsere Wälder nicht so eine bedeutung(für uns schon).
Typisch bürgerliche Haltung: Der Nationalstaat muss im Zeitalter der Globalisierung und der multinationalen Konzerne als Ausrede fürs Nichts-Tun herhalten. Natürlich hat der Bürger in Europa etwas dazu zu sagen, ob die grünen Lungen erhalten werden sollen oder nicht. Schliesslich ist er der Konsument des Fleisches, das aus Brasilien kommt. Er kann via Politik den Hersteller in die Pflicht nehmen und fordern, dass das Produkt ethischen Massstäben genügt. Das ist auch der strategisch geeignetste Weg, Druck zu machen. Ginge alles einfach nach Angebot und Nachfrage (ein antiquiertes ökonomisches Prinzip, das schon lange obsolet ist), würde der Regenwald bald verschwinden, weil der gewöhnliche Arbeiter aus der Unterschicht lieber das billigste Fleisch kauft, anstatt die inländischen Bauern zu unterstützen oder sich für den Regenwald einzusetzen.
@Thomas
“Typisch bürgerliche Haltung: Der Nationalstaat muss im Zeitalter der Globalisierung und der multinationalen Konzerne als Ausrede fürs Nichts-Tun herhalten”
Diese Anlayse widerspricht der Wahrheit. Man betrachte nun einmal genauer wer für das CdD Prinzip ist punkto Nahrungsmittelhandel. Du wirst feststellen, dass die einzigen Parteien die SVP und die Grünen sind, welche sich gegen diesen Freihandel wehren. Die parlamentarische Mehrheit glaubt, dass mit Einführung dieses Prinzipes die Lebensmittel billiger werden. Nur wird die Verbilligung marginal sein und es verdienen allenfalls Händler und Transporteure mehr und der Konsument profitiert eben nicht davon Wir beschädigen damit unsere Landwirtschaft, und zwar genau die, welche noch ökologisch produziert.
Im übrigen unterstützen wir beim Kauf von brasilianischen Fleisch primär einmal die Fleischmafia in Brasilien und eben nicht die kleinen Bauern in diesen Ländern. Ganz davon abgesehen, dass der Regenwald der wichtigste Faktor für die CO2 Problematik darstellt. Im Vergleich etwa das dreifache vom ganzen Autoverkehr weltweit. Die gleiche Sauerei findet im übrigen mit der EU Subventionspolitik zum Leide der afrikanischen Bauern statt. Auf diese Weise produzieren wir Armut in Afrika und konkurrieren deren Arbeitsplätze mit Produkten von intensiver Landwirtschaft, welche wiederum ökologisch und im Endeffekt wirtschaftlich ein Fiasko darstellt. In der Landwirtschaft kann man eben die Marktmechanismen nicht so anwenden wie im übrigen freien Handel. Dies eben desshalb, weil die landwirtschaftlichen Ressourcen volkswirtschaftlich ein “knappes” Gut darstellen.
Mental fit für’s ökologiefreundliche Zeitalter:
http://www.ignoranz.ch/forum/4_4079_0.html
Was der Kassensturz auch mal bringen könnte: http://www.ignoranz.ch/forum/12_4228_0.html
Wie die Grüne Partei und Christoph Blocher unabhängig vom Kassensturz zu Infos kommen: http://www.ignoranz.ch/forum/12_4251_0.html
Warum die SVP so extrem am Durchziehen ist:
Weil die Grünen anscheinend Angst haben, sich von einem unökologischen EU-Beitritt explizit und öffentlich zu distanzieren, vielleicht aus Angst, sonst nicht (mehr) dazuzugehören.
Weil die Sozialdemokratischen anscheinend Angst haben, als Holocaustleugnende assoziert zu werden, wenn sie nicht in Allem jubelnd eine andere Meinung vertreten als die SVP, gerade bezüglich EU-Beitritt.
Weil die meisten anscheinend auch eine weltliche Kirche zu ihrer Sicherheit brauchen, da sie sich ansonsten in ihrer Freiheit Kinder zu schänden eingeschränkt fühlen.
Weil die vielen Geschändeten ihren Peinigenden anscheinend immer wieder auf’s Neue ihre Beweglichkeit, ihre Flexibilität beweisen wollen.
Weil es den meisten anscheinend wichtiger ist bei etwas Grossem dabei zu sein anstatt einen grossen (im Sinne von steifen) Pimmel zu spüren (wie auch immer).
Weil die meisten ihre eigene Natur anscheinend zumindest so stark demütigen wollen, wie sie der restlichen Natur Schaden anrichten, vielleicht um allfälligen Neid, das Böse abzuweisen.
Weil sich diejenigen mit so einem krankhaften Selbst- und Weltbild anscheinend die schönste, esoterischste (exoterristischste) Phantasie kreieren versuchen, vielleicht um wenigstens als Künstler(in) anerkannt zu werden.
Weil die meisten anscheinend nicht nur zum Schein tun wollen, sondern den Schein, den ewigen Heiligenschein sein wollen, vielleicht gerade mit zum Schein heilig (bürgerlich) tun. Weil in der Bibel anscheinend nicht steht, was man nicht darf, sondern nur was man nicht solle.
Wie in einem Spionagefilm mit Silvester Stallone spielen Bürgerliche mit ihrem Negativverhalten Lügner.
Dies hat mit der Christianisierung durch die irischen Mönche begonnen und ist bei der Nachbarin angelangt, welche absichtlich die Haustüre offenlässt, um Heizenergie zu verschwenden.
Das Ziel der Bürgerlichen ist immer dasselbe: andere ablenken, bis ihnen ein Scheiss passiert und dann aus dem Frust beginnen, sich ebenso destruktiv zu verhalten. Als wäre das Leben nicht real, ein Film.
Logisch wird von solchen dann alles Logische, Reale als Utopie, als Fiktion, als Wahnvorstellung hingestellt.
Bürgerliches Verhalten muss psychologisch betrachtet als die optimierte Psychose betrachtet werden.
Wer bürgerlich wählt ist treu – nur sich selber nicht.
Schrecklich! In jedem Ecken unterstützen wir die Regenwaldabholzung. Die leute sehen und höhren solche Beiträge. Und trotzdem werden solche Unternehmen von uns tag für tag unterstützt…Nike und Adidas schuhe sind so schön und so bequem, auch das essen in Mc.Donalds ist zu gut, ach und das Ledersofa ist zu toll, dass man darauf verzichten könnte….
Vielleciht sollten wir einfach aufhören von Tieren auf diese Art zu profitieren. Schliesslich sind es auch Lebewesen und das ein Tier nur Streben muss damit wir schöne Kleider und Möbel haben und damit wir Fleisch essen können ist doch Krank!!
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