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Lärmterror in Zürich: Wohnen mit 71 Dezibel Verkehrslärm

Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal von der Hardbrücke runterrauschen oder vom Güterbahnhof her in Richtung Schlachthof fahren: die Anwohner des Hardplatz leiden unter dem enormen Lärm des (hauptsächlich Privaten-) Strassenverkehrs. An dieser, zugegebenermassen besonders exponierten Stelle werden Anwohner mit unglaublichen 71 Dezibel beschallt! Damit wird am Hardplatz der Lärm-Alarmwert der eidgenössischen Lärmschutz-Verordnung überschritten. Pro Stunde fahren 1′700 Fahrzeuge über den Hardplatz. Nachts immer noch 370. Strassenlärm von 60 Dezibel wird gewöhnlich als störend empfunden. 71 Dezibel ist nichts anderes als Terror. Verkehrsterror welcher gezielt auf die Zivilbevölkerung losgeht. Die Anwohner des Hardplatzes sind übrigens nicht die einzigen Extremlärm-Geplagten in Zürich. 6% der Einwohner unserer schönen Stadt, also rund 20′000, wohnen mit Lärmbelastung über dem Alarmwert. Skandalös. Doch was kann man tun?

  1. Nutzen Sie den öffentlichen Verkehr
  2. Oder sie nutzen den öffentlichen Verkhr
  3. Wenns nicht anders geht und sie mit dem Auto Fahren müssen, fahren Sie niedertourig (erheblich weniger Lärm, bis zu 10 Dezibel!)
  4. Wenns nicht anders geht und sie mit dem Auto Fahren müssen, schalten Sie zügig bis in die höheren Gänge, auch Innerorts
  5. Wenns nicht anders geht und sie mit dem Auto Fahren müssen, bremsen sie nicht durch Zurückschalten, sondern mit der Bremse
  6. Aber der effizienteste Tipp ist immernoch: Nutzen Sie den öffentlichen Verkehr

Quelle:
Lärmsäule Hardplatz, Strassen über Alarmwert

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 12. Januar 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

7 Kommentare zum Artikel “Lärmterror in Zürich: Wohnen mit 71 Dezibel Verkehrslärm”

  1. abraham am 12. Januar 2006 um 23:28

    wer dort hin zieht, weiss worauf er sich einlässt.
    über die dementsprechend tiefere miete (rsp. grundstückspreis) freut sich dafür natürlich jeder…

  2. Chevy am 13. Januar 2006 um 09:08

    Schon seit über 30 Jahren ist die transitstrecke unverändert, wer sich Dort eine sehr billige Wohnung nimmt und sich dann über lärm und Dreck beklagt gehört ins Irrenhaus. Ich ziehe auch nicht ans Bahngleis und beschwere mich dann über den lärm des Zuges und verlange von der SBB langsameres Fahren.

    Es würde sich jetzt auch nichtmehr lohnen dort etwas umzubauen da diese Strasse sowiso bald abklassifiziert wird, das Quartier rhuiger wird und die Mieten sich mindestens verdoppeln werden.

  3. sense2 am 13. Januar 2006 um 10:28

    Stadtautobahn……

    Also die Tunnels unter dem Hauptbahnhof durch gibts schon ;-)

  4. Chevy am 13. Januar 2006 um 10:56

    Die Stadtbewohner kämpfen seit Jahrzehnten um den Verkehr, sie Wollen Ihn nicht aus der Stadt haben, alle Projekte haben sie erfolgreich verhindert. Die die sich beklagen sind eine kleine minderheit.

  5. AlphaPapaGolf am 13. Januar 2006 um 11:26

    Mit Stadtbevölkerung ist sicher die seit Jahrzehnten chronisch rot-grüne Stadtregierung gemeint ?

  6. AlphaPapaGolf am 13. Januar 2006 um 11:32

    Zudem zählt zum Lärmterror auch der überbordende Eventismus in der Stadt Zürich.
    Damit meine ich die überall mit >95 dB dröhnende “Musik”. Paradebeispiel : Streetprade, die das ganze Seebecken während 24 Stunden zudröhnt.
    Einsprache von Nachbarn gegen den Lärm werden jeweils von den Verursachern (z.B. Aeschbacher) mit höhnischem Grinsen abgetan.
    Und der Stadtrat deckt den grassierenden Sauglattismus durch alle Instanzen.

  7. sense2 am 13. Januar 2006 um 11:37

    @apg: es is ja wohl ein unterschied ob an einem weekend pro jahr “lärm” herrscht oder 24h pro tag, 7 Tage die woche…

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