Kunstschnee: Unglaubliche Energieverschwendung
Wintersport ist schon per se sehr energieintensiv. Nicht nur die Produktion der Ausrüstung, das (ganzjährige) Beheizen der Ferienwohnungen, sondern auch der Transport in die entlegenen Gebiete und der Transport der Skifahrer und Snowboarder mit Sessel- und Skiliften kostet Energie. Doch nun, da immer weniger Schnee fällt (Klimaerwärmung? Klimaveränderung?) wird es für tief liegende Skigebiete immer kritischer. Eigentlich logisch, dass diese sich mit der künstlichen “Frau Holle” zu helfen versuchen. Doch das wiederum benötigt enorme Ressourcen, wie heute im Tagi zu lesen war:
Die Beschneiungsanlagen verbrauchen jede Saison ungefähr so viel Energie wie die Einwohner von Basel in einem ganzen Jahr. Und sie verspritzen eine grössere Menge an Wasser, als in den zehn grössten Schweizer Städten verbraucht wird.
Da fragt man sich doch, wohin das führt. Beschneien wir in einigen Jahren das Matterhorn, um den Touristen das Postkartenfoto zu bieten? Bauen wir bald eine Monstertiefkühltruhe für die schwindenden Gletscher? Wenn man den neusten Klimabericht der Uno liest, sieht es ja nicht so aus, dass wir hier innert nützlicher Frist eine Trendwende erwarten können. Daher sollten wir uns wohl darauf einstellen, dass diese Branche nun schrumpft, und uns überlegen wo und wie wir den Touristen eine Alternative bieten können (z.B. mit unverbauter Natur, Erholungsgebieten etc.). Da wären die Ressourcen und das Geld (130 Mio jährlich) sicher besser investiert, als im aussichtslosen Versuch, mit der künstlichen “Frau Holle” vergangene Zeiten zu “simulieren”.

Soviel zum Thema, ob die Schweiz dringend noch ein AKW braucht oder nicht. Da wär ja schon mal ein Ansatz zum Energiesparen.
Das Thema Umweltverträglichkeit von Schneekanonen ist ja schon so alt wie die Kanonen selbst. Traurig, dass man die auch noch Subventioniert…
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/564069.html
[i]Problematisch sind der zunehmende „Off-Road“-Verkehr im Sommer und Winter (…) ausserhalb der für den Verkehr geöffneten Strassen an, trotz gesetzlicher Verbote.[/i]
ja und warum wohl? weil es so gut wie keine legale möglichkeit dazu gibt.
Was neue KKW betrifft: Lassen wir die Konsumenten entscheiden!
Wer sich für Öko-Strom entscheidet, bezahlt mehr und muss damit leben, keine zuverlässige Stromversorgung zu erhalten. Wer KKW-Strom möchte, bezahlt den entsprechenden Preis und wird dafür kontinuierlich mit Strom versorgt.
Ich zitiere hier den User “Leuthold”:
(Quelle Da gings um 2500 Forscher…)
Und nochmals den User “Leuthold”:
Fazit: es wird immer grad so gedreht wies ins eigene Weltbild passt. Soll sich jeder selber was dazu denken…
leuthold, wieso ist Ökostrom unzuverlässig? Ist dir bekannt, dass es in Deutschland z.B. etliche Tausend Biogaskraftwerke gibt, die mit äusserster Zuverlässigkeit funktionieren?
In Anbetracht der Umweltzerstörung bei der Urangewinnung, der erheblichen CO2-Produktion bei der Anreicherung, den Betriebsrisiken, der Endlichkeit des Rohstoffs und der ungelösten Endlagerung halte ich die Nuklearenergie für unzuverlässig – und teuer. Und sich jetzt auf AKW zu versteifen, bedeutet, der Innvation einen Riegel zu schieben.
Integral kann ich also deinem Standpunkt nichts abgewinnen und denken, auch du gehst noch mal sachlich über die Bücher.
zum Thema Atomkraft und Versicherung der Risiken: http://www.tages-anzeiger.ch/dyn/news/schweiz/723206.html
Da wird ganz klar verdeckt subventioniert!