Kraft Food verlegt Europa Hauptsitz nach Zürich – Steuergeschenk interessieren nicht!
Langsam häufen sich die Beispiele dafür, dass die “neue” Steuerpolitik einzelner Kantone, die sich am Rennen um immer tiefere Steuern für Firmen und Superreiche beteiligen, absolut sinnlos ist und sich die Kantone schliesslich tief ins eigene Fleisch schneiden.
Neustes Beispiel ist der amerikanische Nahrungsmittel-Gigant und Nummer 2 der Welternährer, Kraft Food. Keiner der Kantone, die immense Steuergeschenke anboten, vermochte Kraft Foods von ihrem Standort überzeugen, Zürich schon und das ohne millionenschwere Steuergeschenke. Stephan Kux, Chef der Zürcher Standortförderung meint: “Der Kanton Zürich kennt keine Individuallösungen. Offenbar sind die Unternehmen bereit, auf Steuergeschenke zu verzichten, wenn dafür anderes stimmt”.
Kraft Food sieht das offenbar auch so und verlagert seinen Europa Hauptsitz nach Zürich, löst die bisherigen Europazentralen Wien und London auf und schafft somit mehrere hundert Stellen in Zürich! Der Trend der letzten Jahre hält offenbar an, denn nebst Kraft Foods sind auch andere Grossfirmen nach Zürich disloziert, wie etwa Google, Microsoft, IBM etc. insgesamt zwanzig Unternehmen haben in den letzten fünf Jahren ihr Hauptquartier nach Zürich verlegt.
Na? Hat’s klick gemacht?
Quelle: Tages-Anzeiger

[...] Da entscheidet sich Kraft Foods, seinen Europasitz nach Opfikon zu verlegen und schon predigen die Vorzeigeignoranten in Verkennung sämtlicher Zusammenhänge, dass die tiefen Unternehmenssteuersätze von Zug, Schwyz oder Nidwalden nichts bringen würden. Für den Europasitz eines Nahrungsmittelmultis spielt wohl die Flughafennähe eine grössere Rolle, als ein Ultratiefsteuersatz. Merke: Mit einer Plaffonierung der Flugbewegungen, wie sie derzeit diskutiert und wohl bald dem Zürcher Volk vorgelegt werden wird, könnte auch dieser Standortvorteil bald dahin sein. Man darf gespannt sein, wass dann in Verkennung sämtlicher Zusammenhänge daran Schuld sein darf. [Alle, Abstimmungen, Ebene, Kanton] | [...]
Na? Hat’s klick gemacht? Bei dir Offensichtlich noch nicht.
Deine Theorie scheint ja auch nicht aufzugehen, Du sagst das sich in den letzten 5 Jahren 20 Steuerzahlende Grossfirmen in Zürich niedergelassen haben, Interessanterweise fehlte der Stadt Zürich aber immer mehr Geld anstadt dasss sie immer mehr hat. Sind diese Firmen Sozialfälle? Wo bleibt denn das Gute Geld? Warum gibt es keine Steuersenkung wenn so viele grosse reichen Firmen hohe Steuern bezahlen müssen?
Überleg dir mal ganz genau was effektiv in Zürich versteuert werden muss wenn hier sowiso nur Administrative Arbeiten erledigt werden. Die Dicken Steuerpflichtigen Aufträge laufen über Geschäftsstellen, die in anderen Kantonen oder teilweise sogar im Ausland sind.
Der Steuerwettbewerb gillt nicht nur den Firmen, sondern auch den vermögenden Privatpersonen. Ich kenne selber 2 beispiele wo vermögende den Kanton Zürich mit der Pension verlassen haben, da sie im Ruhestand auf den Arbeitgeber Zürich pfeiffen konnten. So gesehen gibt es noch ein Paar Millionäre die in den kommenden 10 Jahren Pensioniert werden, mal sehen wieviele das bleiben.
Ob sich die Steuergeschenke Rentieren lässt sich sowiso erst in 10 jahren sagen. Fakt ist das es heute Gemeinden gibt die mit 80% Steuern im Geld schwimmen währen andere mit 123% noch zuwenig haben, so könnte es eines tages auch zwischen den Kantonen aussehen.
Der Chevy hat absolut recht.
Bei multinationalen Konzernen spielen die Verrechnungspreise und letzlich die Frage, wo denn die Steuern anfallen eine immer grössere Rolle. – Mit verschiedenen Massnahmen (wie z.B. “Dealing at arms lenght” ist der gnadenlosen Kostenschieberei jedoch Grenzen gesetzt.
Wissen Sie warum diese jetzt nach Zürich kommen ?
Die Multis wissen, dass der Arbeitnehmerschutz extrem schlecht ist in der Schweiz.
Gibt es niemanden, der die Verlegung des Hauptsitzes von Kraft Food nach Zürich verurteilen mag? Denn diese ist ja höchst unsolidarisch mit unseren Nachbarländern, denen nun Millionen von Steuergeldern entgehen…
die nachbarländer sind vielleicht gar nicht so geldgeil wie die schweizer, und haben vielleicht viel interessanters als die reichsten
und reichen zu schützen und pflegen, bis sie nicht mehr sterben
können, diese superfirmen die die welt beherrschen können.
nun KRAFT Philadephia Cheesecake is very tasty, vielleicht essen
die zrücher und schweizer dann mehr KRAFT Philadelphia Orgianl
Amerian CheeseCake ! mmh
gute Idee American Cheesecake mit Philadephia Kraft lockert etwas.
ha ha ha
Sag’ ich doch immer: sinnvoll in Infrastruktur, Bildung und soziale Sicherheit investierte Steuergelder ergeben ein lebenswertes und wirtschaftlich attraktives Umfeld – auch wenn gewisse Leute immer noch meinen, Steuern seien grundsätzlich des Teufels und von der Linken erfunden…
g.
Die Schweiz ist eines der sichersten Plätze für die Reichen, deshalb kommen immer mehr Grossfirmen in die Schweiz.
Wie ich schon einmal sagte; Wer sich die schweiz nicht mehr Leisten kann, muss gehen.
Das ist kein steuerproblem!
Die Schweiz ist der Kern wo alles zusammenläuft.
@ ghandi
Zitat:
Wer sich die schweiz nicht mehr Leisten kann, muss gehen.
Wiso bezahlen wir dann noch für die Sozialhilfe? Warum gibt es sie dann?
Komischer Artikel von Sandro:
Da kommt Kraft Food aus Steuergründen in die Schweiz und der Autor schreibt gegen den Steuerwettbewerb. Geht es eigentlich noch?
Von wirtschaftlichen Standortfaktoren habt ihr wohl noch nicht viel gehört. Die Nähe zum Flughafen kann für ein Unternehmen eben auch wichtiger sein als die paar Franken Steuerersparnis bei einer Niederlassung auf einer Nidwaldner Alp.