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Konkursandrohung gegen Verlag 20Minuten

Und grad nochmals eine Meldung zur meistgelesensten Tageszeitung der Schweiz: 20 Minuten (Journalist: Urs Ellenberger) hat am 27.Juli 2004 eine manipulierte Falschmeldung zu einer Aktion des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) abgedruckt. Eine Gegendarstellung liess sich gemäss Angaben des VgT, trotz direkter Kommunikation mit dem Verlag 20 Minuten nur gerichtlich durchsetzen:

Der VgT musste sein Gegendarstellungsrecht gerichtlich durchsetzen. Mit Urteil vom 28. Oktober 2004 des Bezirksgerichtes Münchwilchen wurde der Verlag 20minuten zur Veröffentlichung der verlangten obigen Gegendarstellung verpflichtet. 20minuten wurde rechtskräftig verpflichtet, dem VgT 1100 Franken Prozessentschädigung zu bezahlen. Doch 20minuten zahlte nicht, der VgT musste die Betreibung einleiten. 20minuten erhob Rechtsvorschlag. So musste der VgT auf sog Rechtsöffnung klagen. Kurz vor der Hauptverhandlung vor Bezirksgericht Zürich zog 20minuten den querulatorischen Rechtsvorschlag zurück und teilte dem VgT mit, man wolle vom VgT keine Pressemitteilungen mehr. Bezahlt wurde aber immer noch nicht. Der VgT musste deshalb die Fortsetzung der Betreibung beantragen. Am 21. September 2005 erhielt der Verlag 20minuten vom Betreibungsamt Zürich 4 die Konkursandrohung. Wenn 20minuten nicht innert 20 Tagen bezahlt, muss das Gericht den Konkurs über den Verlag 20minuten eröffnen.

Seltsam, dass darüber in anderen Zeitungen nichts zu lesen ist. Auch bei Google findet sich überhaupt nix zu dem Thema. Hat das evtl. mit einer Voreingenommenheit der Tamdia zu tun? Denken Sie darüber nach, wenn Sie das nächste Mal Zeitung lesen.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 26. September 2005 in der Rubrik Medien und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

5 Kommentare zum Artikel “Konkursandrohung gegen Verlag 20Minuten”

  1. kurt am 26. September 2005 um 19:33

    Journalisten, die es bleiben wollen, ignorieren mit Vorteil die Tabuthemen “VgT” und “Erwin Kessler”, nicht?

  2. Georg Meier am 26. September 2005 um 19:46

    Wer 20 Minuten liest, der muss wohl überflüssige Zeit haben. Genauso wie jene Leute, die noch Tagesschau schauen.
    20 verlorene Minuten.

  3. kurt am 26. September 2005 um 20:03

    Ja, “20 Minuten” lebt von Langeweile, nämlich im öffentlichen Verkehr. Und jede Minute Verspätung und Chaos bei den SBB erweitert den Markt von “20 Minuten”…

  4. Hual am 27. September 2005 um 14:17

    @kurt

    Kannst Du Mir Deine Aussage im ersten Kommentar erläutern?

    Und dann noch, was diese Asusage mit dem Artikel zutun hat?
    Danke
    ———————-

  5. Georg Meier am 30. September 2005 um 17:51

    Von der Dummheit der Autofahrer, die während ihrer Pendler-Zeit nicht einmal Lesen, sondern vorwiegend infantile Triebe ausleben, wollen wir mal absehen. Benutzer des öffentlichen Verkehrs, in erster Linie Tram- und Zugpendler, können während dieser Zeit anspruchsvolle Texte lesen und komplexe Gedanken erschliessen.

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