Klimawandel
Bigtim hat eine Blogparade zum Thema Klimawandel gestartet. Hier meine Antworten:
1. Interessierst du dich für das Thema Klimaschutz? Hast du dich über das Thema irgendwann mal informiert?
Ja, Ja. Wie man hier im Blog lesen kann schon desöfteren.
2. Findest du, dass die Medien das Thema überbewerten? Wenn ja, wieso?
Nein, im Moment wird ausgewogen über dieses dringende Thema berichtet. In vielen Meinungsumfragen ist der Klimawandel eine der Haupt-Zukunftssorgen der Menschen.
3. Tust du etwas gegen die Klimawandel (z.B. Energiesparlampen, etc.)? Wenn ja, was?
Diverses. Ich hab keinen Führerschein, fahre also sehr viel mit den ÖV. Beziehe den teuersten Strom vom EWZ, der ausschliesslich aus erneuerbaren Energien besteht. Habe bis auf den Kühlschrank keine Geräte Zuhause die permanent “online” sind. Standby-Stromverschwendung eliminiere ich mit einer Steckleiste an welcher die Geräte angeschlossen sind (mein Handy weckt mich stets pünktlich ohne 24h auf Standby zu sein). Beim Einkaufen versuche ich so viel als möglich regionale Produkte zu kaufen und wenns geht ohne (meist sowieso unnötige) Verpackung. Wenn ich wirklich mal den Flieger nehme, kaufe ich mir bei myclimate.ch ein Klimaticket, welches das von mir verursachte CO2 andernorts kompensiert.
4. Findest du, der Mensch hätte früher reagieren müssen oder ist alles nur Panikmache?
Denke nicht, dass es sich um Panikmache handelt. Wir haben nur eine Erde, hier ein Risiko einzugehen halte ich für falsch. der Patient ist krank. Wir können jetzt auch noch duzende von Jahren aufwenden um zu diskutieren “wie” wir ihn heilen wollen. Oder wir können mit einer möglicherweise erfolgsversprechenden Therapie sofort loslegen. Ich halte zweiteres für gescheiter. Würde ich nämlich auch so machen wenns um meinen Körper gienge.
5. Was hättest du für Ideen, was jeder selbst tun kann?
Siehe oben. Ich denke wenn alle Menschen individuell ihren ökologischen Fussabdruck klein halten wird es nicht noch schlimmer. Das reicht jedoch vermutlich nicht. Ausserdem befürchte ich, dass die Eigenverantwortung in diesem Bereich nicht funktioniert, respektive die Anstrengungen vieler Menschen von wenigen anderen zunichte gemacht werden. Daher ist für mich eine staatliche Regulation/Intervention unerlässlich. Es gibt hier vielversprechende Ansätze, z.B. Energie statt Arbeit zu besteuern, externe Kosten (z.B. graue Energie) zu internalisieren oder eine ökologische Steuerreform durchzuführen. Die drei genannten Ansätze sind allesamt von den Grünen. Deshalb bin ich auch in dieser Partei aktiv.

[...] Nein lieber Lukas Reimann, die Radikalisierung von Jugendlichen haben wir nicht den Ausländern zu verdanken sondern der Hass-Politik Eurer Alten – den Hass-Predigern der SVP, die jahrelang das Volk aufgehetzt haben. Die SVP hat eine Verluderung der Schweizer Politik bewirkt und vorgezeigt, dass das Bashing seiner Gegner zum guten Stil gehört. Es sind Leute wie SVP-Pitbull Christoph Mörgeli oder SVP-Statistik-Verdreher Ueli Maurer, die ständig auf irgendwelchen Gruppierungen herumhacken und dem Volk vorgaukeln, dass diese oder jene an allem schuld sind und ohne jeglichen Anstand bekämpft werden müssen. [...]
[...] Im neusten “Pressedienst” der SVP schreibt SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer: [...]
Raucher, SUV-Besitzer und Fahrer, Kiffer, Downhill-biker, Töffahrer, Sportwagenbesitzer und Kampfhundbesitzer sind genau so Gruppierungen auf denen herumgehackt wird und an mehr oder weniger an allem schuld sein sollen. Schlechter Stil ist in allen Parteien vorhanden in der Schweizer Politik.
Naja @Chevy, in punkto schlechter Stil ist die SVP aber (von den grossen Parteien) mit überwältigendem Abstand Spitzenreiter – das wirst Du wohl kaum bestreiten wollen.
Aber eigentlich heisst ja das Thema Klimawandel: und ich weiss immer noch nicht genau was @Sandro mit diesem Beitrag genau wollte…
g.
Zum Thema Klimawandel, wer schaute gestern aben auf SF1? haben halle Klimahisteriker die sendung “verpasst”?
Chevy, welche Sendung?
Und findest du nicht, su solltest ein wenig an deinem Wording schrauben? Recht viele “Hysteriker” weltweit, nicht? Darunter recht viele Topwissenschafter, nicht?
Klimawandel gibt es – immer und immer wieder. Mit oder ohne Mensch. Es gab schon Zeiten, da hatte es 10mal mehr CO2 in der Luft. Würde man alles CO2 reduzieren, gäbe es kein Wachstum mehr auf der Erde. Wir bestehen aus CO2, jede Pflanze wächst nur durch CO2 und zerfällt am Ende des Lebens wieder in CO2.
Vieles ist nur hysterisch und sonst nicht. Als ich noch zur Schule ging, schrieben Spiegel, Bild und andere Medien: was sollen wir nur gegen die drohende Eiszeit tun?
“Die … Luftverschmutzung könnte die globale Temperatur um mehr als drei Grad sinken lassen … ausreichend, um eine Eiszeit auszulösen.” -> Stephen Schneider, Klimatologe (der später von einer katastrophalen globalen Erwärmung überzeugt war) in der Zeitschrift Science, 1971
BBC-Reportage über Klimahysterie:
http://video.google.de/videoplay?docid=-6472528345849109801
@TahcaUhste
“Es gab schon Zeiten, da hatte es 10mal mehr CO2 in der Luft.”
Beleg? Bestimmt nicht, seit es höheres Leben auf dem Planeten gibt.
“Wir bestehen aus CO2″
Totaler Unfug. Informier Dich etwas.
“jede Pflanze wächst nur durch CO2 und zerfällt am Ende des Lebens wieder in CO2.”
Ebensolcher Unfug. Richtig ist, dass CO2 zum Wachstum benötigt wird (aber nicht nur!) und am Ende wieder freigesetzt wird.
Das Entscheidende aber ist: wir brauchen eine *bestimmte Konzentration* an CO2, und die steigt laufend in immer ungesundere Höhen. Das ist nicht irgendwie “noch besser”, sondern schlechter. Wir z.B. brauchen auch Sauerstoff, aber 21% sind zum Atmen ideal, 100% sind schlechter bis tödlich!
g.