Klimawandel – In 20 Jahren sind Afrikas Gletscher geschmolzen
Seit geraumer Weil beobachten wir in den Alpen ein massives Schwinden der Eismassen (Gletscherschwund). Weniger bekannt ist, wie schnell das Abschmelzen südlich des Äquators voranschreitet:
Schon lange lässt sich ein Schrumpfen der tropischen Gletschermassen auf Afrikas Bergen beobachten. Nun schlagen Klimaforscher Alarm: Die Erderwärmung schreite bedeutend schneller voran, als bisher angenommen und mit ihr auch die Gletscherschmelze. In 20 Jahren soll es südlich des Äquators – mit Ausnahme der Antarktis – kein Gletschereis mehr geben.
Die Untersuchungen am ostafrikanischen Ruwenzori-Massiv gaben den Ausschlag für einen beunruhigenden Bericht der Klimaforscher. Der zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo gelegene Berg ist der dritthöchste Afrikas. Am Ruwenzori sei seit 1960 die Lufttemperatur um rund ein halbes Grad Celsius pro Jahrzehnt gestiegen. Dies hat eine beschleunigte Gletscherschmelze zur Folge. Rechnet man, von der aktuellen Schmelzgeschwindigkeit ausgehend, in die Zukunft, so sollen die tropischen Gletschermassen in spätestens 20 Jahren verschwunden sein.
Hoffnung , dem entgegenzuwirken, gäbe es keine, meint der britische Klimaforscher Richard Taylor, der mit seinem Team den Ruwenzori über mehrere Jahre hinweg beobachtete. Eine Umkehr des Temperaturanstiegs sei nicht zu erwarten. Mit dem Gletschereis verschwinden ganze Ökosysteme.
Gebirgsgletscher reagieren am schnellsten auf die Klimaveränderungen der Erde. Sie gelten als Schlüsselindikatoren für Temperaturanstiege. Die Gletscherschmelze ist ein globales Phänomen. Fast auf der ganzen Welt schmelzen die Gletscher in steigendem Tempo. Etwa 2.000 Gletscher im Himalaya-Gebiet sind bereits vollständig verschwunden. Der Kilimandscharo verlor in den letzten 100 Jahren 80 % seiner Gletschermasse. Der Ruwenzori schmilzt sogar noch schneller und hat heute nur mehr ca. 8 % der Masse von vor 100 Jahren.
Doch nicht nur eine wichtige Quelle für erdgeschichtliche Forschungen geht verloren. Die Gletscherschmelze birgt auch viele Gefahren mit sich. So steigt z. B. der Meeresspiegel an und bedroht viele Küstenregionen. Wüsten breiten sich durch die Klimaerwärmung immer mehr aus und in den vormaligen Gletscherregionen bilden sich große Seen, die Überflutungen verursachen können. Warnsysteme für diese Gefahren gibt es bisher nicht.
Gründe für die Erderwärmung und damit auch für das Schmelzen der Gletscher sind vorrangig die hohen CO2-Emissionen. Sie verursachen die globale Erwärmung, die das gesamt Erdklima verändert und einen tiefgreifenden Wandel nach sich ziehen wird. Bis 5,6 Grad Celsius sei die Durchschnittstemperatur im letzten Jahrhundert gestiegen, so Klimaforscher. Man erwartet einen Anstieg des Meeresspiegels um zwischen 11 und 88 cm. Nur eine drastische Einschränkung der Treibhausgase könnte die Klimaveränderung stoppen oder zumindest abschwächen.
(Quelle)
Allerdings haben wir auf das Klima der nächsten 30 bis 50 Jahre bereits keinen Einfluss mehr. Aber kann das die Ausrede sein dafür, so weiterzumachen wie bisher?
Manchen mag die Diskussion um Klimaerwärmung angesichts des aktuellen Wetters absurd vorkommen. Noch ist nicht endgültig klar, was bei uns überwiegen wird: Das Fraunhofer-Institut für Klimatologie geht davon aus, dass der Treibhauseffekt die Abkühlung durch das Versiegen des Golfstroms (hervorgerufen durch das schmelzende Grönlandeis) übertreffen wird, die meisten Forscher sind aber der Ansicht, dass die Auswirkungen der sich verändernden Meeresströmungen stärker sein werden – bei uns wirds also kälter.
Einig sind sich die Forscher aber darin, dass extreme Wettersituationen zunehmen – und da sind wir schon mittendrin.
Gut SUV miteinander!
((Technische Panne, Links folgen))

“Gut SUV miteinander!”
rofl
Afrika ist nicht bekannt für allzuviele Gletscher. Ein bisschen Eis hängt noch oben am Kilimandscharo.
Ihr müsst wissen, dass 90 % aller auf dem Globus vorkommenden Eis- und Schnemmasseb sich auf dem Südpol befinden. Die Mächtigkeit der Eismasse beträgt dort 2000 m und mehr.
In die restlichen 90% teilen sich er Himalaya, die Anden, die Alpen, die Rockys und der Nordpol.
Afrika ist an der Eismasse mit Bruchteilen von Promillen beteiligt.
Afrikas Probleme liegen nicht im schmelzenden Kili-Eis, sondern in Bürgerkriegen, Aids, Malaria, Gelbfieber, von Polithooligans abgebrannten Feldern, Korruption, Vettern- und Clanwirtschaft sowie der Ausbeutung, Beschneidung und Zwangsverheiratung von Frauen und der Zwangsrekrutierung und über Minenfelder gehetzten Kindersoldaten.
Damit ist die Prioritätenordnung wieder hergestellt!
Auch wenn Afrika nicht viele Gletscher hat, kann es für die betroffenen Regionen sehr problematisch werden, wenn die Gletscher Weggeschmolzen sind.
Afrikas grösstes klimatisches Problem ist die Trockenheit. Die Gletscher haben die Funktion, dass sie in der kalten Jahreszeit Wasser speichern und in der heissen Jahreszeit durch Schmelzwassser wieder abgeben.
Deshalb werden einige Regionen in der heissen Jahreszeit massiv mit der Trockenheit zu kämpen haben.
Also ist das Verschwinden von Gletschern in Afrika doch ein grosses Problem.
Die Gletscher Afrikas bedecken eine Fläche von ca. 20 km2. Ein einziger Gletscher in der Schweiz, z.B. der Aletschgletscher bedekct eine Fläche von 150 km2.
Dani, du müsstest dich mal ernsthaft damit befassen, woher Afrika sein Wasser bezieht. Aber ganz bestimmt nicht von den paar Gletscherchen. Nicht mal Tanzania, wo der Kili sich erhebt, mit seinem Eishäubchen, hängt vom Gletscher ab. Schlicht : das Wasser ist verdunstet bevor es durch zwei klimazonen hindurch dort ankommt, wo die Menschen wohnen.
Ich gebe die zwei Stichworte : Flüsse Nil, Kongo, Sambesi, Niger, Okawango, Limpopo, Ubangi, Kunene oder Brunnen.
Dann studier, nachher kannst due wieder plapern
Es geht hier nicht um die Wasserversorgung in Afrika, die wäre allerdings einen eigenen Thread wert.
Thema des Artikels ist der weitere Hinweis auf den Klimawandel, den APG natürlich nicht wahrnehmen will.
Bitte lest erst, bevor ihr kommentiert.
Wen interessiert das? Seit ihr jetzt völlig durchgeknallt?
lol, was für ein Hammerthema. Dazu bleibt eigentlich nur eines zu sagen:
“I COULDN’T CARE LESS”.
Wer es bei all der Gewalt, Menschenverachtung und der Seuchensituation in Afrika für nötig hält, schmelzende “Gletscher” als Katastrophe hinzustellen, hat entweder sehr viel schwarzen Humor oder ist schlicht äusserst geschmacklos und ignorant.
Ihr seid schon recht beschränkt.
Ich zitiere mich selbst:
“Es geht hier nicht um die Wasserversorgung in Afrika, die wäre allerdings einen eigenen Thread wert.
Thema des Artikels ist der weitere Hinweis auf den Klimawandel, den APG natürlich nicht wahrnehmen will.
Bitte lest erst, bevor ihr kommentiert. ”
Gibts noch mehr zu sagen?
Vielleicht bleibt noch der Verweis auf diesen Artikel:
http://www.ignoranz.ch/item/jetzt-auch-am-suedpol-rasante-eisschmelze-dafuer-trocknet-afrika-aus/