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Kleine Schniedel, grosse Schäden

Der Versuch, Autofahrer mit “Hartem Tubak” vom zu schnellen respektive riskanten Fahren abzuhalten, hat es schon viele gegeben. So kompromisslos wie dieser war noch keiner:

Weil blutige Bilder (wie die oben?) vom Zielpublikum offenbar leicht durch Verdrängen “passiert mir nicht” abgetan werden, haben sich die Macher des nächsten Videos etwas viel besseres einfallen lassen. Sie zielen direkt auf die Männlichkeit der Zielgruppe. Ganz nach dem Motto: “Raser haben kleine Schniedel”:

Beide gefunden bei Lupe

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 28. Juni 2007 in der Rubrik Verkehr und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

11 Kommentare zum Artikel “Kleine Schniedel, grosse Schäden”

  1. Rico am 28. Juni 2007 um 15:32

    Naja.
    Nützts nüt, so schadts nüt.

  2. Hual am 28. Juni 2007 um 15:56

    Ich sehe eigentlich alles kritisch….

    …hier werden ua. Leute mit kleinem Schniedel diskriminiert…. und das find ich nicht i.O.

    Männer mit sehr kleinem Schniedelwutz haben es nicht einfach im Leben und oft grosse Komplexe desswegen (ich möcht mit keinem tauschen!)
    Das Video vermittelt den Eindruck, dass Raser alle einen kleinen Schniedelwutz haben, der Umkehrschluss, dass alle Männer mit kleinem Schniedelwutz Raser sind (bzw. fette Autos fahren/ein weiteres “Vor-” Urteil) liegt auf der Hand.

    Also statt nur auf den Rasern rum zu hacken (diskreditieren), diskriminiert man Männer mit nem mini-Penis….

    ? Sinnvoll ? Rettet dieser Spot Leben ?

  3. Bünzli am 28. Juni 2007 um 16:45

    Hual, du bist einer der betroffenen Raser und musst deshalb den Umkehrschluss herbeiziehen.
    Wie oft bei Umkehrschlüssen – sie stimmen nicht.

    Alle reifen Zitronen sind gelb also alles was gelb ist ist eine reife Zitrone?

  4. driver am 28. Juni 2007 um 17:35

    @Hual: Deine Sorgen möcht’ ich haben…

  5. vollmi am 29. Juni 2007 um 08:21

    Zumindest kommt es aber so rüber als ob Männer mit kleinem Penis nicht wirklich Männlich sind.

  6. Hual am 29. Juni 2007 um 09:05

    @Bünzli

    Guten Morgen.

    Ich bin weder ein Raser noch fahr ich ein “dickes”, peinliches Auto, noch hab ich oder meine Frau ein Problem mit meiner Männlichkeit und dem dazugehörigen Begattungsorgan.

    Umkehrschluss hin oder her, das Video ist diskriminierend.

    Bei der SVP wären die Raser einfach Menschen mit deutlich ausländischem aussehen, ist das schlimmer oder weniger schlimm im Sinne der Diskrimination?

  7. Rico am 29. Juni 2007 um 11:29

    Apropos Umkehrschluss: Der wäre doch, dass die, die einen Kleinen haben, dafür schneller fahren dürften.
    Oder gilt umgekehrt auch, dass die Schleicher, Kolonnenanführer, … alle einen dicken Schwanz haben?

    Wenn ich so sehe, wie rassig junge Frauen durch die Quartiere fräsen, dann bin ich nicht so sicher, ob die Langsamfahrer so bewundert werden.

  8. Bünzli am 29. Juni 2007 um 13:32

    Ich habe doch gerade gezeigt, dass das mit dem Umkehrschluss in den seltensten Fällen aufgeht.
    Wieso kommst jetzt nochmals mit einem dummen Beispiel?

    Wenn einige Frauen das schlechte Verhalten von einigen Männern übernehmen, bleib es immer noch ein schlechtes Verhalten.

    Mit deinem Schlusssatz gibst du also zu, dass du (ich will ja nicht verallgemeinern, sonst hätte ich autofahrer geschrieben), dass du einen gefährlichen Fahrstil pflegst um von den Frauen bewundert zu werden, weil die Langsamfahrer nicht bewundert werden? (Hoppla, ein Umkehrschluss!)

  9. sense2 am 29. Juni 2007 um 17:15

    >Oder gilt umgekehrt auch, dass die Schleicher, Kolonnenanführer, … alle einen dicken Schwanz haben?

    und ich dachte immer das seien frauen

    scnr ;)

  10. gumbyman am 29. Juni 2007 um 23:33

    Ist doch clever eingefädelt – es geht ja nicht *wirklich* drum einem bestimmten Fahrstil ein bestimmtes Begattungsorgan zuzuordnen, sondern das was man gemeinhin damit assoziiert, so im Sinn von “wenig potent, wenig zu bieten”.

    Es wird also gesagt “wer nicht potent ist muss mit der Potenz seines Autos prahlen, und das kommt bei attraktiven Frauen schlecht an”.

    Ist zwar nicht ganz redlich, bin auch nicht ganz sicher ob das immer stimmt, habe aber die Hoffnung dass es bei der Zielgruppe des Spots (welche bekanntlich mit rationalen Argumenten kaum zu erreichen ist) seine Wirkung tut.

    g.

  11. khale am 2. Juli 2007 um 14:45

    Im Video wird ja nicht gesagt (oder gezeigt) dass raser einen mini-Penis haben.

    Es wird nur suggeriert, dass es Frauen gibt, die das denken. Das ist doch sicher nicht diskirminierend.

    Und schon bellen die Hunde. ;-)

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