Kifferjäger Hollenstein schlägt wieder zu

Seit dreissig Jahren wurden im Winterthurer Commercio (Comi) weiche Drogen toleriert. Für den Winterthurer Stadrat und Regierungsratskandidat Hans Hollenstein (CVP) war das eine “offene Drogenszene” und wurde deshalb diese Woche von der Polizei geschlossen. Herr Hollenstein war offensichtlich nie am Platzspitz oder Letten, ansonsten hätter er mit Sicherheit nicht solchen Schwachsinn öffentlich von sich gegeben. Das Elend und die unglaubliche Verwahrlosung der Drogensüchtigen der offenen Drogenszenen in Zürich mit einem Cannabis-Cafe zu vergleichen ist sehr weltfremd. Wie viele Menschen sind im Comi an ihren Drogen gestorben Herr Hollenstein?

Das Problem waren wahrscheinlich die Dutzenden von Jugendlichen, die immer rund ums Commercio am kiffen und lärmen waren. Trotzdem find ichs auch doof, auch wenn ich nie drin war.
Wenn in besagtem Lokal wirklich nur gekifft worden wäre, hätte die angegriffene Behörde wohl kaum das Lokal geschlossen.
Offensichtlich wurde aber über längere Zeit und häufig gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen den Verkauf und das Konsumieren von verboteten Drogen verstossen und Anwohner fühlten sich von den Lärmemissionen belästigt.
Wer dies in seinem Umfeld oder Betrieb zulässt, muss mit den entsprechenden Konsequenzen der Justiz rechnen.
Dazu ist die Behörde gewählt, verpflichtet und bezahlt.
Der Hollenstein ist ein verdammter W**** und N***.