Kiffende Kinder: Jugendschutz nötiger denn je

Dringender als je ist ein wirksamer Jugendschutz für Cannabisprodukte nötig. Die heutige Kriminalisierung der rund 600’000 erwachsenen Kiffer in der Schweiz verhindert diesen “wirksam”. Da eine staatliche Kontrolle bei den illegalen Dealern logischerweise nicht möglich ist, können die Jugendlichen und Kinder heute nicht wirksam geschützt werden. Die Cannabis-Prohibition ist nachweislich wirkungslos. Das heute bestehende Verbot der Hanfprodukte nicht nur in dieser Hinsicht ein Witz. Die Polizei hätte wirklich besseres zu tun als Erwachsenen Kiffern Grammweise Hanfprodukte abzunehmen und damit die Gerichte mit derartigem Unsinn volzumüllen.
20minuten zitiert heute eine Studie welche die Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamtes für Gesundheit erstellt hat, aus welcher hervorgeht, dass immer mehr Kinder und Jugendliche, teilweise schon mit 11 oder 12 Lenzen ihre ersten Joints rauchen. Eigentlich logisch, denn Verbotenes hat in diesem Alter eine enorme Anziehungskraft. Das war schon bei unserem Jahrgang so, das ist auch heute nicht anders. Dem kann man weder mit staatlicher Repression noch mit (nicht durchsetzbaren) Verboten oder Informationskampagnen beikommen. Die Legalisierung hingegen würde den illegalen Schwarzmarkt empfindlich treffen, wenn nicht austrocknen. Ausserdem verlören die Hanfprodukten den Reiz des Verbotenen. Wie beim Alkohol wären zudem wirksame Kampagnen zum Schutz der Kinder und Jugendlichen möglich. Wer heute noch auf das Verbot von Hanfprodukten setzt verschliesst entweder seine Augen vor der Realität oder fordert konsequenterweise ebenfalls ein Verbot von Alkohol und damit eine rauschfreie Gesellschaft.

Sehe ich auch so. Alkohol hat als Volksdroge gesamtgesellschaftlich viel die verheerenderen Wirkungen als Hanf – und das Suchtpotential ist auch nicht geringer.
Auch nach einer Legalisierung ist es für Jugendliche immer noch verboten, genau gleich wie Alkohol.
Der Reiz des Verbotenen bleibt genau gleich.
Ich denke auch dass Jugenschutz nötiger denn je ist (in Bezug auf Hanf und Alkohol). Aber wie zieht man das am Besten durch, ohne es ‘noch verbotener’ zu machen?
Klar ist es für Jugendliche auch nach der Legalisierung noch verboten, aber das Verbot lässt sich einfacher durchsetzen wenn man nur einige Teenie-Dealer erwischen muss, anstatt wie heute eine Milliarden-Industrie.
Sehe ich genauso. Hinzu kommt, dass bei einer Legalisierung von Hanf auch die Schweizer Bauern und der Staat über Steuergelder massiv profitieren würden!
Legalisierung ist das falsche Wort. Das hiesse, dass jede/r das Zeugs produzieren und verkaufen könnte – etwas, was wohl einen Schritt zuweit geht.
Deshalb spricht man besser von Entkriminalisierung oder Liberalisierung. Somit würden “Drogen” nur von staatlich lizensierten Stellen verkauft werden können, was einerseits Abgaben ermöglicht und auch eine gewisse Qualität gewährleisten würde.
An der HSG wurde vor Jahren mal ne Studie gemacht, was eine Liberalisierung des Heroinmarkts für Folgen hätte. Die Resultate waren schockierend. Ein Schuss Heroin könnte locker für 3 Franken verkauft werden. Beschaffungskriminalität (familiäres Leid) und Gesundheitskosten würden nahezu gegen 0 sinken, weil das Zeugs billig und qualitativ hochwertig verkauft würde. Der Schwarz/Graumarkt käme fast vollständig zum erliegen.
Somit würde man (wie im Bankensektor mit Cola) einen Heroinkonsumenten fast nicht mehr am Äusseren erkennen – weil er ein geregeltes Leben führen könnte.
Das einzige Problem ist halt der Tourismus. Ein Alleingang mitten in Europa ist schwierig.
Ach ja… Wusstet ihr, dass die Schweiz bis 1924 weltweit grösster Hersteller von Heroin war? Sachen gibts
Naja, ich bin mir nicht so sicher ob der zunehmende Drogenkonsum der Jugend eine Frage der Legalität der Drogen ist.
Ich vermute die Ursachen viel eher in einer inneren Resignation vieler Jugendlicher sowie in absolut falschen und fatalen Erziehungsmethoden (bzw. der Nichtexistenz einer ordentlichen Erziehung). Irgendwelche Drogeneskapaden wären in meiner Kindheit nicht geduldet worden und das ist auch ganz gut so muss ich sagen, ich habe nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben und irgendwelche Süchte mit mir rumzuschleppen.
Aber wenn ich bedenke, wie heute kleine Jugendliche ihren Eltern den Tarif durchgeben und diese ratlos zuschauen (falls sie sich überhaupt noch interessieren für ihre Kinder) und den ganzen Mist dann auch noch finanzieren, sehe ich wirklich schwarz.
Insofern ist ein Haschverbot auch eher als staatliche Empfehlung zu verstehen; wer es doch tut macht es auf eigene Gefahr und muss dann aber auch nicht jammern, wenn er aufgrund mangelnder schulischer oder betrieblicher Leistungen keinen Zugang zu Bildung/Lehre/Arbeitsplatz oder was weiss ich was findet.
ich bin gegen die liberalisierung rsp. legalisierung.
warum? und zwar aus genau den selben argumenten wie die befürworter. aber ich überlege noch einen schritt weiter:
der reiz des verbotenen ist ein wirkliches argument. aber was passiert, wenn hanf plötzlich legal ist? ich befürchte nämlich, dass sich dann die jugendlichen ein neues verbot suchen. konkret denke ich da an kokain, LSD, speed etc.
wenn man also hanf-produkte liberalisiert, entsteht die gefahr, dass diese dann uninteressant werden und die nächste substanz reizt, welche einiges schlimmer als hanf ist!
daher ist es mir lieber wenn hanf verboten ist und dieses trotzdem konsumiert wird, aber dafür nichts gefährlicheres.
(natürlich verhindert diese methode nicht, dass hin und wieder kiffer von der polizei drankommen. dies dient aber als mittel zum zweck damit der reiz am verbot bestehen bleibt und hat nicht als ziel, cannabis-raucher auszurotten.)
Also. Die Hanfproblematik ist ganz klar ins Extreme gewachsen in den letzten Jahren, wie genannte Zahlen und Eigenbeobachtungen bestätigen.
Deshalb brauchen wir unbedingt eine Lösung. Es kann nicht sein, dass 12jährige schon vor der Schule Joints rauchen; die Folgen davon sind verheerend, sowohl für die betreffenden Jugendlichen wie auch längerfristig für die Gesellschaft.
Die Frage ist: Was kann man dagegen tun?
1) Entkriminalisierung
Man darf sich davor nicht fürchten und es als Kapitulation vor dem Problem verstehen. Fakt ist, dass jährlich unglaubliche Summen Geldes in dunklen Schwarzmarktkanälen verschwinden. Kriminelle bis hin zu organisierten Vereinigungen werden dadurch massiv gestärkt, die Herstellung und der Verkauf von Hanfprodukten ist lukrativ für zwielichtige Gestalten und es ist bereits unmöglich geworden, diesen Auswüchsen mit den momentan zur Verfügung stehenden Exekutivmitteln Herr zu werden. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft werden durch die Bearbeitung unzähliger Konsumdelikte unglaublich behindert und weitere grosse Summen gehen auf diesem Weg verloren.
Durch eine durchdachte und behutsame Entkriminalisierung könnte dies entlastet werden, der Staat könnte die Herstellung und den Verkauf standardisieren und überwachen und
darüberhinaus durch Besteuerung ansehnliche Einnahmen generieren, die bisher dem Schwarzmarkt zuflossen.
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssten allerdings strikt sein: Kein Verkauf an unter 18-jährige, kein Verkauf an Touristen, Herstellung und Verkauf nur an staatlich
lizenzierten Stellen.
2) Prävention
Es müssten ernstzunehmende Präventionskampagnen und -richtlinien geschaffen werden, vor allem an Schulen und in Zusammenarbeit mit den Eltern. Man könnte qualifizierte Beratungsstellen einrichten (finanziert aus den Steuereinnahmen des Verkaufs), die Aufklären und der Behandlung von Suchtgefährdeten helfen. Es wird das Problem nicht von heute auf morgen lösen, aber mittelfristig würde es sicher zur Verbessereung der Situation beitragen. Restriktive Politik bringt nichts, wenn das Ausmass so riesig ist. Als Beispiel nehme man
die kläglichen Versuche des Alkoholverbots zur Zeit der Prohibition in den USA im frühen 20. Jahrhundert, das unter anderem massgeblich dazu führte, dass mafiöse Strukturen zu grosser Macht und Einfluss fanden.
Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Ich finde es bedenklich, welche Entwicklung der Drogenkonsum in unserer liberalen Gesellschaft durchgemacht hat. Aber es gilt jetzt objektiv, zeitgemäss und problemorierntiert darauf zu reagieren, und nicht den Kopf in den Sand zu stecken und das Problem unter den Teppich zu kehren. Restriktion hat versagt. Was
bleibt, ist eine sinnvolle und zukunftsorientierte Kompromisslösung.
naja, die Vergleiche die hierteilweise mit härteren Drogen gezogen werden hinken. Jugendliche Konsumieren vorallem auch Hanf, weil dieser in der Schweiz viel leichter zu beschaffen oder herzustellen ist. Die Möglichkeit aus einem fremden Garten eine Hanfstaude zu entwenden wird denn auch nach der Entkriminalisierung noch bestehen. Nur gibt es dann entsprechende Mittel für Präventions- und Jugendschutzkampagnen von den Abgaben des legalen Verkaufs.
Ich denke nicht, dass dann Jugendliche LSD, Heroin, Speed, Partypillen konsumieren werden. Sondern eher Naturdrogen wie Pilze und ähnliches, wobei da braucht es schon mehr wissen zur beschaffung da diese nicht gleich wie Canabisprodukte in der Gesellschaft verbreitet sind. Die Jugend ist schliesslich immer auch ein Spiegel der Gesellschaft da nützt auch keine Repression.
das problem ist, dass eine legalisierung inklusive verbot für unter 18-jährige nicht den gewünschten erfolg bringt.
ich glaube ihr seid mit mir einverstanden, dass das problem die kiffenden 12-jährigen sind, und nicht die 30-jährigen.
mit der legalisierung wären für 18-jährige immer noch die selbe rahmenbedingungen da. der reiz des verbotenen z.b. ebenfalls.
man sagt, eine liberalisierung würde den schwarzmarkt bekämpfen, etc.
würde dadurch auch der preis für hanf sinken?
vermutlich, aber in der volkswirtschaftslehre lernte ich, dass der konsum steigt, wenn die preise sinken. die nachfrage scheint da zu sein, das angebot ebenfalls.
würde das nicht am ziel vorbeischiessen?
zudem muss man bedenken, dass dann ein neuer schwarzmarkt entsteht: 20-jährige kaufen günstig und legal gras, und verkaufen es an 12-jährige weiter und bestimmen dabei den preis. und erneut ziel nicht erreicht.
das gelbe vom ei ist diese lösung somit auch nicht.
Es ist wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Steuern auf Hanfprodukte relativ hoch sein werden, sodass kein merklicher Preiszerfall stattfinden wird. Das da weiter unter Kollegen gehandelt und getauscht wird. Nur macht dann nich der Schwarzmarkt die hohen Marchen, sondern der Staat, der dadurch auch Mittel hat um Kampagnen für Jugendliche zu machen. Die Erwachsenen können straffrei kiffen.
Kiffen soll in jedem Fall verboten sein.
Der Einsatz von Hanf für Medizinische Zwecke, also zum Beispiel für Schwerstkranke sollte dagegen erlaubt sein.
Kiffen schadet der Geistesgegenwart und beeinträchtigt den gesunden Menschenverstand.
Temporäre Hanf-Experimente für Künstler und Forscher sollten mit Bewilligung möglich sein, das heisst Personen, die es sich leisten können Hanf zu Rauchen ohne das Leben anderer zu beeinträchtige; Das Ganze wäre aber viel zu bürokratisch und schlechte Gewohnheiten schaden auch der Volkswirtschaft; und Pop-Künstler die sich dem Kiffgeist hingeben produzieren schlussendlich doch nur Werbespot für mehr Kiffen.
Lieber ein klares Verbot, das an Schulen konsequent mit Urinproben durchgesetzt wird. Denn wenn der Dady schon Kiffen darf warum dann der Hansli nicht.
Aufhebung aller Hanfläden und Öffentlichkeit generierender Anziehungspunkte des Hanfkonsums bis auf historische Institutionen wie die Rote Fabrik…
Hanfseile und Hanftextilien – warum nicht.
In Zeiten der allgemeinen Verblödung der Jugendlichen, aber auch der 30 Jährigen braucht es griffige Massnahmen gegen den weitverbreiteten Cannabiskonsum.
Oh, mein Gott, hoffentlich wird die Initiative nicht angenommen, sonst torkelt die Schweiz in bälde in ihr rauchendes Verderben! Stellt Euch nur all die Bankmanager, Bauarbeiter, Schuljungen, Lehrer und Köche vor, die bekifft unsere schöne, unmündige Schweiz zu Grunde richten werden! Oh Gottogottogott…
Ja, herrjee, da kommen schon die verschollenen Kiffer, die sich dadurch auszeichnen, dass sich ihr politisches Interesse vor allem auf das Nirvana der Kiff-Legalisierung beschränkt.
Der Verblödungsgrad reicht so weit, dass manche gar nicht mehr merken, dass das ironische Statements nur aus der Position der Überlegenheit wirken. Aber eben, überlegen ist mit Kiffen schwierig.
Nee, Nirvana würd ich nicht sagen. Das tolle an der Legalisierung wäre nicht – wie manche denken – dass die Haschischdrögeler dann besser an ihren Stoff kommen: Hanf kriegt man so oder so, und – wie buchi bemerkte – wird er wohl kaum billiger werden. Es gibt zwei andere gute Gründe, um für die Legalisierung zu sprechen. Einerseits die besseren Möglichkeiten einer wirkungsvollen Prävention. Andererseits die Befriedigung zu wissen, dass sich irgendwelche Bünzli-Typen furchtbar aufregen werden, weil die verdamten Hippies und Penner nun ohne Strafe kiffen dürfen.
“Hanf kriegt man so oder so”
Es ist eine Tatsache, dass ein Verbot die Bezugsmöglichkeiten einschränkt und der Werbeffekt vom Kiffen in aller Öffentlichkeit wegfällt. Dafür gewährt es zugegbenermassen den Reiz des Verbotenen. Das soll so bleiben.
Schulung der Polizei im Umgang mit Kiffern:
Kriminalisierung des Kiffens sollte aber mit Augenmass verfolgt werden und die Polizeikräfte sollten Kiffer eher wie Parksünder behandeln als wie Schwerstverbrecher.
> Einerseits die besseren Möglichkeiten einer wirkungsvollen Prävention.
Du kannst die prävention genauso führen, wie wenn es legal ist. das tut jetzt keinen unterschied.
> Andererseits die Befriedigung zu wissen, dass sich irgendwelche Bünzli-Typen furchtbar aufregen werden, weil die verdamten Hippies und Penner nun ohne Strafe kiffen dürfen.
wenn das die wirklichen argumente für liberalisierungen sind, dann gute nacht. absolut lächerlich.
Der ganze Dialog pro oder contra Legalisierung von Gras ist ein Grabenkrieg ohne Sieger. Dass repressive Massnahmen in der Realität wenig effektiv sind, ist eine weltweit tausenfach bestätigte Tatsache. Dass eine Liberalisierung den Konsum zwar entkriminalisiert, aber keineswegs reduziert, ist ebenso eine erwiesene Tatsache. In beiden Fällen ist also kein Sieger. Viel effektiver wäre hingegen die Prävention am Anfang des Konsumzyklus anzusetzten, nämlich im Schulalter. Ich gehe jeden Tag auf den Zug und sehe jeden Tag kiffende Jugendliche, die sich die Birne bereits auf dem Schulweg zudrönen. Offensichtlich leiden deren Eltern entweder an Ignoranz oder sind selber Kiffer. Jeder Lehrer und jede einigermassen aufgeweckte Lehrerin erkennt zugedröhnte Schüler. Sie müssten die Möglichkeit haben, diese zu melden und die Schuldirektion müsste die Möglichkeit haben, diese fehlbaren Schüler strafhalber für einige Tage von der Schule weisen zu können. Dann würden die Eltern extrem rasch reagieren.
Aber dann kommen wohl wieder die Lieb- und Gutmenschen daher und pochen auf das Recht auf Bildung. Wie bildungsfähig ein zugedröhnter Schüler ist, ist dann wohl irrelevant! Merksch öppis?
Warum sollte ein “wirksamer Jugendschutz” so dringend nötig sein?
Die Kriminalisierung der angeblich nur 600’000 Erwachsenen, die Tabak mit Hanf rauchen, ist nur ein Bestandteil der staatlichen Werbefeldzüge für Tabak und Alkohol, die gut getarnt im Schafspelz (“Jugendschutz”, Alias: “Prävention”) betrieben wird.
Das Propagandamaterial (Studie) des Bundesamtes für Wortemacherei (BAG/SFA) ist denn auch vielmehr ein Schlagwortkatalog, der mit blödsinnigen Statistiken und Begriffen wie “Kiffen”, “Tüten rauchen” und “Cannabisfrage” von der eigentlichen Problematik, der staatlichen Dressur für zukünftige Tabak- und Schnapsleichen, ablenken soll.
Die verlogenen Handlanger der Serienkiller von unschuldigen Kindern als “Experten”, die Alarm schlagen der Welt angedreht….Das ist der Witz der Menschheitsgeschichte, des Planeten Erde!
Alles Wunschdenken der Vorbotsliebäugler hilft nichts.
Es wird so viel Repression betrieben wie seit langem nicht mehr, trotzdem habe ich keinerlei Probleme, an meinen Shit zu kommen. Nur wird der eben importiert, mir wärs viel lieber, ich hätte kontrollierte Schweizer Qualität, wüsste also woher der Stoff kommt, und unterstützte mit meiner mir lieben Gewohnheit die einheimischen Landwirte und Verarbeiter – und über die Abgaben die Präventionsbemühungen.
Im Übrigen kiffe ich – wie fast mein gesamtes Umfeld – seit 20 Jahren, die ganze Teufel-an-die-Wand-Malerei in diesem Thread finde ich eher amüsant. Oder hält mich tatsächlich einer von euch für dumm, gleichgültig, nicht arbeitswelttauglich?
Tatsächlich aber muss verstärkt Jugendschutz betrieben werden. Kiffen ist das eine, wenn man aber die Teenies im Zug auf dem Weg in den Ausgang sieht, jeder mit mindestens 10 Flaschen Bier zu Füssen, merkt man schnell, wo das eigentliche Problem liegt. Weshalb wollen sich alle so zudröhnen?
20 Jahre rauchen zeugen nicht von Dummheit, sondern von Dressur, die schon seit Generationen – Dank “Prävention” – unschuldigen Kindern zuteil wird.
Seit 50 Jahren weiss man, Rauchen und Saufen ist tödlich. Den Staat interessiert’s nicht die Bohne – ganz im Gegenteil – und mordet (präventiert) munter unsere Nachkommen weiter.
Wer sich auf den gesunden Menschenverstand verlässt, begreift schnell, warum sich alle zudröhnen “möchten”.
@Nebenkläger II
Zitat:
Seit 50 Jahren weiss man, Rauchen und Saufen ist tödlich. Den Staat interessiert’s nicht die Bohne – ganz im Gegenteil – und mordet (präventiert) munter unsere Nachkommen weiter.
Ds einzige was der Staat hätte tun können um alle davor zu schützen währe ein Nationales Rauch und Trinkverbot, was wiederum die Freiheit des einzelnen drastisch eingeschränkt hätte und vermutlich einem Schwarzmarkt der ideale Nährboden gegeben hätte. Somit ist Prävention das einzige mittel, wenngleich es nicht dsa wirksamste ist.
Ist ein wirksamer Jugendschutz überhaupt möglich? Ich habe auch mit 15 zum ersten mal Marihuana geraucht, um es auszuprobieren, bin aber nicht daran hängen geblieben. Branntwein ist auch schon seit jeher ab 18 , und er ist legal ab diesem Alter zu kaufen. Das müsste dann doch einen intakten Jugendschutz dartsellen. Von wegen, ich weiß doch aus eigener Erfahrung dass man einfach aus Gruppenzwang und Männlichkeitsbeweis schon mit 14 oder 15 versucht und oft auch schafft an harten Alkohol zu gelangen. Das wäre mmN mit Hanf nicht anders.
Trotz Konsum von legalen Drogen wie z.b. Alkohol oder Nikotin ist unsere Gesellschaft noch nicht am Abgrund.
Warum also die Hetze gegen illegale Drogen?
Drogen führen für die Grosszahl aller erwachsenen Menschen zu einer Erhöhung der Lebensqualität, für den kleinen Rest führt sie zu Krankheit, die entsprechend behandelt werden muss. Nicht jeder der Alkohol konsumiert ist alkoholkrank.
Anders verhält es sich bei Jugendlichen: da deren Gehirn noch nicht ausgereift ist, führt Drogenkonsum zu Fehlentwicklungen (psych. Krankheiten).
Daher Drogen erst ab 18.