Hier Werben?

Kampf gegen übermotorisierte Fahrzeuge: adaktion.ch

Adaktion.ch ist nach eigenen Angaben:

eine private Interessensgruppe mit einem Kernteam von hauptsächlich 2 Personen: Michael Meyer (Dipl. Masch. Ing. ETH) und Patrik Noser (Dipl. Sportlehrer ETH) [..] Zu diesem Kern- und Initiatorenteam kommt für diese Aktion von adaktion.ch eine Gruppe von ca. 20 Leuten hinzu, ca. 50% weiblich und ca. 50% männlich, die sich ebenfalls in dieser Sache einsetzen.

Sie setzt sich, wie auf ihrer Homepage zu lesen ist, gegen den unsinnigen Boom übermotorisierter Fahrzeuge in Innenstädten zur Wehr:

3 von 4 Befragten finden das Auto belaste die Umwelt stark, und über zwei Drittel stören sich am Strassenlärm. Eine Mehrheit der Befragten findet zudem, man – sich selbst wohl ausgenommen – solle keine Autos mit hohem Verbrauch fahren und öffentliche Verkehrsmittel seien oft die bessere Wahl. [Quelle: NZZ, 10.11.2005]

Deshalb sagen Sie:

PUUHH!

Sie haben ein Auto, welches viel zu viel Treibstoff verbraucht. Wir möchten Sie bitten, Ihre Mobilitätsgewohnheiten zu ändern. Vielleicht fahren Sie sogar unnötig viel Auto. Wir denken, dass Sie sich ein schlechtes Gewissen machen dürfen!

Olee, sagen wir dazu.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Freitag, 22. Dezember 2006 in der Rubrik Verkehr und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

16 Kommentare zum Artikel “Kampf gegen übermotorisierte Fahrzeuge: adaktion.ch”

  1. _driv3r_ am 22. Dezember 2006 um 14:55

    Schnee von gestern. Einen Flyer von denen hatte ich bereits im letzten Sommer unter dem Scheibenwischer meines Sportwagens.

    Diese Verkehrs-phobiker können mich sowas von. Sie sollen endlich aufhören anständige Bürger zu amertieren mit ihrem Fundamentalismus und ihrer Neidpropaganda.

    Immerhin stehen da zwei mit ihrem Namen hin, das ist in diesen Kreisen nicht gerade selbstverständlich.

  2. buchi am 22. Dezember 2006 um 15:15

    @ dr3ver:
    Hör endlich mal auf mit dem Neidargument! Das kann man mit belieben anwenden.

    Man könnte auch sagen die Autofahrende Agglo sei neidisch auf die Stadtbewohner, darum fahren sie mit der halben Wohnung im Auto in die Stadt!

  3. bluefox am 22. Dezember 2006 um 16:33

    keine ahnung, warum jetzt noch “adaktion” ins rennen steigt, mit den gleichen argumenten wie “stopfoffroader” aka “junge grüne”

    Wie auch immer, auf der homepage wird einem vorgerechnet, dass ein auto heute 5.19 Liter /tonne braucht, was bei durchschnittlich 1478 Kilo gewicht zu den bekannten 7.67 litern durchschnittverbrauch führt.
    Der als beispiel aufgeführte “Offroader” BMW X3 braucht 7.2l, sprich müsste als besonders umweltfreundlich eigentlich empfohlen werden :-)

  4. Pete am 22. Dezember 2006 um 19:15

    Tolle Schnaps-Idee. Am Besten das Ganze ausweiten. Z.B. mit Flyer-Aktionen am Flughafen; “Puuuahh, warum fliegen Sie nach Thailand? Wir bitten Sie Ihre Mobilitätsgewohnheiten zu ändern. Fahren Sie doch das nächste Mal mit dem Fahrrad ins Tessin.”

  5. ninatest am 22. Dezember 2006 um 20:45

    Pete: noch ne andere Idee: New York christmas shopping… Muss so was von geil sein. Habe vernommen, dass alle Flüge ausgebucht sind von CH-USA.

    Da drüben ist zwar alles verboten, was Spass macht… Aber vielleicht sieht man mal ein richtiges Model oder eine von diesen super Hollywood stars.

    Ja, Christmas shopping ist wirklich der Hammer.
    Oder wers nicht so weit haben will, kann ja immer noch nach Glattbrugg ins “Shoppy” fahren. Derzeit hat es offenbar keine Parkplätze mehr frei. Kein Problem: Shuttle Buses fahren Sie zu Ihrem Vergnügen. Kaufen Sie dort die neusten Handy’s für die Kleinsten. Jedermann muss doch heute erreichbar sein.

  6. gumbyman am 24. Dezember 2006 um 01:58

    @bluefox
    Du vergleichst Äpfel mit Birnen:
    a) ein Liter Diesel (und den X3 *Diesel* meinst Du wohl) enthält mehr Energie als 1 Liter Benzin, überdies hat der Diesel einen etwas höheren Wirkungsgrad.
    b) ist 5.19L/t ein linearisierter Wert, der für kleinere Fahrzeuge zu günstig und für grössere zu schlecht ist. Ein 40-Tönner bräuchte somit über 200Liter/100km – tut er aber nicht! Mit etwa 50L/100km wäre er irgendwo zwischen “unglaublichem Sparwunder” und “Perpetuum Mobile” anzusiedeln
    c) müsste man nach dieser Logik ein möglichst schweres Auto fahren, damit man wenig L/t braucht – um ich dachte immer, es geht um die absolute Anzahl verbrauchter Liter…

    @Pete
    Wer öfters mal eben für’n paar Tage nach Thailand oder die USA oder wo auch immer hinfliegt und sich einen Feuchten drum kümmert wieviel Kerosin er dabei verbrennt, ist für mich tatsächlich ein verantwortungsloser Ignorant – sorry.

    g.

  7. rlarsson am 24. Dezember 2006 um 13:15

    @gumbyman
    @ninatest
    Ihr habt doch einen Knall in der Schüssel! Wie soll denn die Fantasiewelt nach euch funktionieren? Streng genommen dürftet ihr nicht einmal eure Birkenstöcke tragen!

  8. gumbyman am 25. Dezember 2006 um 01:53

    @rlarsson
    Tief durchatmen – Thema nochmals lesen – Dein Gefasel löschen – etwas Gescheites posten ;-)

    g.

  9. rlarsson am 26. Dezember 2006 um 12:01

    @gumbyman
    “Wer öfters mal eben für’n paar Tage nach Thailand oder die USA oder wo auch immer hinfliegt und sich einen Feuchten drum kümmert wieviel Kerosin er dabei verbrennt, ist für mich tatsächlich ein verantwortungsloser Ignorant – sorry”

    Ich hoffe, dass auch du dir vor dem nächsten Verzehr von irgendwelchen tropischen Früchten aus aus der Südsee, oder Lammfleisch aus Neuseeland zuerst dein Hirn einschaltest. Vielleicht sogar eine Levis zuhause im Schrank? Ansonsten gewinne ich dem Posting von @Sandro nicht viel ab. Ajjajjjajjj und eins auf die Finger, und dass ihr nun alle schön ein schlechtes Gewissen habt! Du stehst doch eigentlich für den realistischen Weg (Energieetikette etc.) ein? Aber vielleicht irre ich mich ja auch? Mich erstaunt, dass du doch ein klein wenig militant bist. Färbt etwa Sandro auf dich ab?

  10. marta-76 am 26. Dezember 2006 um 19:00

    ich habe erst dann respekt vor euch grünen männchen, wenn ihr vor ein Flugzeug steht in Kloten und euren Wisch dort vor an die scheibe hält.

    Es gibt weit aus schlimmere Probleme, die es zu bewältigen gibt. Das auftreten der Grünen Aktivisten ist in diesem Fall peinlich und unverhältnismässig.

  11. gumbyman am 28. Dezember 2006 um 03:15

    @marta-76
    Ob Du Respekt hast oder nicht find’ ich unerheblich. Tatsache ist dass gerade Flugreisen sehr grosse Belastungen erzeugen (ca. 3-5L Sprit/Person/100km) und deshalb mit Verstand konsumiert werden sollen und nicht unter dem Motto “was ich nicht weiss macht mich nicht heiss”.

    @rlarsson
    Keine Ahnung was Du eigentlich sagen willst. Dass ich Realist bin, darauf kannst Du einen lassen. Dass ich Partei ergreife für einen sinnvollen Umgang mit Energie und Umwelt ist auch klar. Dass ich dabei Unbequemes aufzeige und ab und zu jemandem auf die Füsse trete gehört halt dazu, wie z.B. übergrosse/-schwere /-motorisierte Fahrzeuge und unüberlegte Flugreisen.

    g.

  12. easy am 31. Dezember 2006 um 12:41

    Ich habe mir die Mühe genommen und die website aufgesucht und bin dabei auf folgendes gestossen:
    Zitat: Wir alle bewegen uns tagtäglich in der Stadt. Zu Fuss, mit ÖVs, mit dem Fahrrad oder mit z.B. einem Auto. Einige von uns haben richtig grosse Autos, die man gerne zeigt, weil sie viel gekostet haben, weil sie Abenteuer versprechen oder weil sie vermeintlich Sicherheit bieten.”

    Offenbar schliesst adaktion.ch von sich auf den Rest der automobilen Menschheit, bezüglich Grösse und Kosten des Autos.
    In Bezug auf “Abenteuer” verspricht das nicht der Wagen, sondern die ausgefeilten Strassen-Bautechniken, welche einem bundesrätlichen Dekret folgen, dass der Individualverkehr mit baulichen und (zum Teil illegalen) markierungstechnischen Massnahmen grundsätzlich einzugrenzen, zu behindern und zu nötigen ist!
    Ob es den Gelehrten in ihrem Elfenbeinturm passt oder nicht, ein grösseres Fahrzeug bringt grundsätzlich physisch mehr Sicherheit.

    An die Flyer-Verteiler sei die Frage gestellt, verteilt ihr die Flyer nur an SUV mit ZH-Schildern?
    Welche Gedanken habt ihr bei einem Kleinwagen (Kategorie 2. oder 3. Wagen, quasi rollende Einkaufstasche, gemäss Hersteller) mit Schildern aus dem Ausland, die in Zürich und Umgebung zu sehen sind? Bekommen diese auch einen Flyer? Vielleicht einen angepassten, dass es zu gefährlich ist, sich mit so kleinen Fahrzeugen aus dem engeren Umfeld in die grosse, weite Welt hinaus zu wagen?

    Anstelle einer Initiative für menschenfreundlichere Autos sollte adaktion.ch vielmehr in Erwähgung ziehen, von der Stadt Zürich das Hochziehen der Stadtmauern an der ganzen Stadtgrenze zu fordern. Anschliessend die ganze Stadtfläche zur Fussgängerzone erklären, einige P+R davor einzurichten und allenfalls nur noch Elektrofahrzeuge auf Stadtboden erlauben, wär doch was, oder?

  13. Walti am 2. Januar 2007 um 16:17

    Was heisst hier “übermotorisierte Fahrzeuge” ? Wo soll da die Grenze gezogen werden ? Ein grosser Wagen mit 5 Liter Motor mit 6 Insassen ist nach meinem dafürhalten mindestens so sinnvoll eingesetzt wie ein Mini, gesteuert von 1 Person.

    Noch mehr Vorschriften machen, da es ohnehin schon viel zu viele gibt ?
    Mein Motto: Jeder soll nach seiner Facon selig werden. Keine neuen Vögte, die sich immer neue Schikanen aushecken.

  14. erdnanu am 10. Januar 2007 um 00:08

    @Walti

    Fahre mal mit einem Velo durch eine Schweizer Grossstadt. Dann siehst du, dass die Vögte eher in den Porsche Cayennes sitzen als in den Trams und den Hybridautos.

  15. Chevy am 10. Januar 2007 um 09:35

    Adaktion.ch leidet unter völligem Realitätsverlust, den Zitat:

    “Wir alle bewegen uns tagtäglich in der Stadt.”

    Wenn ich so einen Satz nur schon lese weiss ich das es sich um Extremisten handeln muss. Und extremisten sind immer scheisse, egal ob extrem Rechts/ Links oder extrem Grün, extrem Rot. Die Wenigsten Schweizer bewegen sich Täglich in der Stadt, warum auch und wofür? Ich glaube der Initiator hat zu viel “Megacity” geschaut oder sonst ein ernstahftes Problem mit sich.

  16. Aufbruch am 13. Januar 2007 um 17:15

    Ich gebe es ja zu, dass ich ein übergrosses Auto habe – allerdings ist es ausgebaut zu einem Wohnmobil, welches ich nicht täglich brauche, sondern für meine Urlaubsfahrten. Die Besteuerung ist gemessen an den gefahrenen km so oder so schon sehr hoch. Das Auto ist proudziert, gekauft und ausgebaut.
    Gekauft hatte ich es seinerzeit, weil es die neuen technischen Anforderungen erfüllte und vom Staat so akzeptiert wurde. Wegwerfen kann ich ja das Auto nicht und ich sehe nicht ein, weshalb ich nun mehr Steuern zu bezahlen habe. Ich fahre ja deshalb nicht mehr km und vor allem nicht in den Wintermonaten!

    Kann man sich heute nicht mehr verlassen auf einen gesunden Menschenverstand des Gesetzgebers?

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um Artikel zu kommentieren.

Werbung

Twitter Beiträge

Ähnliche Artikel

Facebook

Rubriken

Stichwörter

Das Politik Forum ist CO2 neutral

Neuste Kommentare

Archiv