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Jugendgewalt – nicht nur ausländische Jugendliche sind gewaltätig

Immer wieder machen junge, gewaltbereite Ausländer Schlagzeile, doch die Wirklichkeit sieht anders aus.

Die Eidgenössische Asylkommission (EKA) ist zum Schluss gekommen, dass nicht ethnische sondern vielmehr individuelle und gesellschaftliche Konflikte zu Gewalt unter Jugendlichen führe. Also seien Programme, die explizit auf Jugendliche mit Migrationshintergrund abzielten, verfehlt. Eine erfolgreiche Prävention müsse bereits im Säuglingsalter beginnen und die Jugendlichen während ihres Weges bis zum Erwachsen-sein begleiten. Jugendliche, die gewalttätig werden, neigen schon während ihrer frühen Kindheit zu aggressivem Verhalten. Natürlich spielen später auch Faktoren von sozialer Integration und gesellschaftlicher Anerkennung eine grosse Rolle. Um diesen Problemen beizukommen wird eine Unterstützung von Eltern, die in einem schwierigen Sozio-ökonomischen Umfeld leben, vorgeschlagen. Ein Götti-System für auffällig gewordenen Kinder und Jugendliche könnte etabliert werden. Das EKA betonte, dass dieses Problem “mehrdimensional” Angegangen werden müsse.

Diese Erkenntnisse zeigen einmal mehr das Unvermögen der rechten Schweizer Parteien, besonders jenes der SVP und der SD, komplexe Themata zu begreifen und als solche zu behandeln. Für solch vielschichtige soziale Probleme gibt’s eben keine Hauruck-Lösung, deren Beschreibung auf einem Bierdeckel Platz hätte.

Jugendgewalt ist kein Ausländerproblem, so sehr sich das die SVP auch wünschen mag, sondern ein gesellschaftliches, welches auf verschiedenen Ebenen anzupacken ist, vor ethnischen Grenzen macht es nicht Halt. Die von der EKA durchgeführte Studie und die daraus abgeleiteten Massnahmen sind wichtige Schritte in die richtige Richtung.

Weiter Informationen: EKA
Quelle: swissinfo
Das gesamte Dossier der EKA kann hier heruntergeladen werden. (PDF 64 Seiten)

Dieser Artikel wurde von pipo am Mittwoch, 24. Mai 2006 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

27 Kommentare zum Artikel “Jugendgewalt – nicht nur ausländische Jugendliche sind gewaltätig”

  1. Beat am 24. Mai 2006 um 17:30

    Jaja
    Immer schön auf die Gesellschaft schieben.

    Was interessiert mich der Bericht einer gutmenschlichen Kommission?

  2. Dreckfilter am 24. Mai 2006 um 17:40

    Da passt irgendwie der Titel nicht ganz zum Textinhalt, welcher nicht verneint, dass nicht in der Schweiz geborene Jugendliche einen deutlich höheren Anteil an der Jugendkriminalität ausmachen als die hier geborenen. Dass die letzte Kategorie keine Gewalt kennt, hat wohl nie jemand begründet verneint, doch ist der Anteil erschreckend gering. Dass die Prävention quasi bereits nach der Geburt beginnen soll, erscheint ebenfalls logisch. Ein grosses Problem besteht jedoch darin, dass in dieser Phase das Kind durch die Eltern geprägt wird (und gottlob [noch?] nicht durch den Staat), somit also einzig das Gedankengut von diesen vermittelt erhält, aus welchem Kultur- und Gewaltkreis es auch immer stammen mag. Doch Kinder haben kann jede Person…

    Fazit: mit der richtigen Schlagzeile kann man alles ins gewünschte Licht rücken. Wo bleibt die Objektivität? Der erste Textteil vermag die Aussage in den letzten beiden Absätzen in keiner Weise zu begründen. Schade (und wieder mal typisch), dass der Artikel derart polemisch endet.

  3. AlphaPapaGolf am 24. Mai 2006 um 18:23

    Man kann von der Asylkomistion (sorry, wollte natürlich Kommission schreiben) nichts anderes erwarten.
    Der Artikel dient dazu, alles schwarze weiss zu waschen.
    Wir lassen uns aber von gefälschten Zahlen nicht blenden.

  4. chriss am 24. Mai 2006 um 20:14

    “Jugendgewalt – nicht nur ausländische Jugendliche sind gewaltätig”
    Wer hat das je behauptet?
    Worüber man streiten kann ist die Qualität der Gewalt und auch die Quantität im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil.
    Wir haben in der Nähe ein Asylantenheim und es ist immer wieder amüsant in der Zeitung zu lesen wie sich die friedliebenden, integrationswilligen armen Hascherln gegenseitig aufschlitzen (wenn nicht die Allgemeinheit das Wiederzusammennähen finanzieren müßte).

  5. Süchu am 24. Mai 2006 um 20:24

    Hm, ich find, es ist doch nicht ganz daneben und uninteressant, die Studie, dieser Artikel und auch die Reaktionen drauf… *augroll*

  6. Brutus am 25. Mai 2006 um 09:48

    @pipo
    Aegri somnia

    Brutus

  7. chriss am 25. Mai 2006 um 11:59

    “Für solch vielschichtige soziale Probleme gibt’s eben keine Hauruck-Lösung, deren Beschreibung auf einem Bierdeckel Platz hätte.”
    Doch. Zuwanderungs und Zuzugsstop bis alle bisherigen Ausländer assimilert sind. Danach strenge Quoten und Aufnahmekriterien (Sprache, Biografie,..). Zuzug bedingt nach xy Jahren Staatsbügerschaft (mit allen Pflichten und auch Rechten).

  8. Georg Meier am 25. Mai 2006 um 12:07

    Jugendgewalt gibt es, weil die auländischen Eltern immer am krüppeln sind (für Schweizer Arbeitgeber).

  9. sense2 am 25. Mai 2006 um 12:22

    @chriss: das hast du hoffentlich nicht ernst gemein oder?

  10. Dschungeljango am 25. Mai 2006 um 14:14

    Da hat Dreckfilter absolut recht der Titel passt überhaupt nicht zum Text.
    Das war wohl eher ein versuch die langsam aber sicher aus dem Ruder laufende Einwanderungspolitik ein wenig in einem besseren licht erscheinen zu lassen.
    Ich würde sowas unter der bezeichnung “Aspirin fürs Volk” veröffentlichen.

    @Georg Meier
    auch die von uns deiner ansicht nach so schändlich ausgebeuteten Immigranten müssten weniger “Krüppeln” wen sie merken würden das man zum Glücklichsen nicht unbedingt ein grosses Auto, eine 120qm Wohnnung und Ferien auf Mallorca braucht. Aber manchmal erscheint es mir als ob solchen Menschen die Statussymbole noch viel wichtiger sind als uns Schweizern.

    Eine Merkmal für die Entartung
    unserer Welt ist, dass sich
    die Menschen ihres Reichtums
    nicht schämen, sondern rühmen.
    Leo N. Tolstoi, Tagebücher, 1900

  11. Georg Meier am 25. Mai 2006 um 15:58

    Es ist allgemein der Mittelstand der ausgbeutet wird:
    “Wie in der ganzen Schweiz ist auch im Kanton Freiburg der Mittelstand auf der Verliererstrasse. Während 1983 noch fast 82 Prozent bis 100 000 Franken Vermögen auswiesen, waren es 2003 noch 76 Prozent. Ihr Vermögen ist offensichtlich kleiner geworden: Vor 22 Jahren lieferten sie noch 14 Prozent der Steuererträge ab, 2003 noch knapp 3 Prozent. ” (Bilanz)
    Der heutige Konsum-Standard (eben nicht Lebens-standard) zerstört den sozialen Kitt unter den Menschen. Die Jugengewalt ist ein Symptom von mangelndem Respekt gegenüber der Würde des Menschen, aber auch gegenüber der Natur.

  12. chriss am 25. Mai 2006 um 18:19

    Gewalt, nicht nur unter Jugendlichen, hat es immer schon gegeben und wird es immer geben. Wer hat nicht in der Schule gerauft oder ist nachher mit der Bande gegen die “Feinde” gezogen?
    Der Unterschied war nur der, das wir uns nicht gegenseitig umgebracht haben, wenn einer schon am Boden lag war Schluß. Und wenn einer mal mit Nasenbluten vom “Schlachtfeld” zog, war klar das die Eltern sich abreden und bei Gott, dann gabs ein Theater!
    Da kannten sich die Eltern noch. Und sie sprachen die gleiche Sprache! Auch die Eltern die aus Jugoslawien und der Türkei und sonstwoher kamen waren der deutschen Sprache mächtig (sie hatten verm. versucht sich anzupassen)!

    Heute hat die Gewalt eine andere Dimension, in der Schule kann es gut sein das man mal ein Messer reingesteckt bekommt. Natürlich sollte man dem armen Täter dann helfen, kommt er doch aus einem zerrütteten sozialen Umfeld. Zugegebenermaßen ist es zu verstehen, das wenn jemand einen Krieg (zb Jugoslawien) hautnah miterlebt hat, ganz andere Maßstäbe bei Auseinandersetzungen anlegt. Umso wichtiger wäre es dann diese Menschen in die Mitte zu nehmen und ihnen “unsere” Werte zu vermitteln. Das wird nicht gehen wenn wenn 5 Inländer einen Ausländer in “unsere” Gemeinschaft einführen sollen, auch nicht mit 20 und schon gar nicht wenn uns der Kandidat nicht versteht, weil er nicht unsere Sprache spricht. Von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist eine Integration dann wenn sich schon Ghettos gebildet haben, wie will man die jemals wieder auflösen, oder Imigranten nur mal kurz 20 Jahre Geld verdienen und dann wieder zurück wollen!
    Zum Integrationsprozess gehört nun mal der Wille “Ich will zu euch gehören”. (Kann mich noch erinnern an den Jugo-Krieg, wie sich Slowenen und Kroaten auch bei uns gegenseitig die scharfen Handgranaten zugesteckt haben und im Urlaub Krieg führen gefahren sind. Das kanns ja wohl nicht sein.) Das “zu euch gehören” (Saatsbürgerschaft) bringt Vorteile (jemand hat sich mal wegen zu hoher Versicherungsprämien für Nicht-Schweizer beschwert) aber natürlich auch Nachteile (Wehrdienst etc) mit sich. Es sollte aber auf jedenfall den ernsten Willen sich zu Integrieren unterstreichen.

    Also erst mal verdauen, dann mal weiterschauen. Das ist schon ernst gemeint. Nicht nur für die Schweiz, sondern, ich glaube im Sinne der Stabilität, für alle Länder.

  13. quadour am 25. Mai 2006 um 22:05

    Deine “Logik” überzeugt nicht. Jetzt fängst du auch noch an, Statistik zu interpretieren, schlimmer kann es wohl kaum werden. Aus deinem obgien Posting: ¨Während 1983 noch fast 82 Prozent bis 100 000 Franken Vermögen auswiesen, waren es 2003 noch 76 Prozent.”

    Das heisst doch, dass 6% mehr als 100′000 auswiesen. Also das Vermögen des “Mittelstandes” ist gestiegen.
    Bei deinen Statistikangaben “Während 1983 noch fast 82 Prozent bis 100 000 Franken Vermögen auswiesen…” kann es sich nicht um den Mittelstand handeln. Bis 100′000.– heisst doch, dass da auch alle Habenichtse inbegriffen sind. Deshalb heisst es “BIS”. Also: Wenn ich diese Zahlen aufgreife, so bedeutet dies, dass im Kt. Fr. 1983 noch 82% Personen mit einem Vermögen BIS 100′000.– lebten und es im Jahr 2003 noch 76% waren. MIt anderen Worten: Personen, welche mehr als 100′000 besassen, sind gestiegen. Wo ist da das Problem? Der sog. Mittelstand hat ein durschnittliches Vermögen (inkl. rentner) von 500′000.–.
    Wenn ich dich wäre, würde ich mal langsam anfangen zu sparen.
    Deine “Argumente” sind an den Haaren herbeigezogen und einfach lächerlich. So diskutiert man nicht in einem etablierten Blog.

  14. Georg Meier am 26. Mai 2006 um 03:48

    “Ihr Vermögen ist offensichtlich kleiner geworden: Vor 22 Jahren lieferten sie noch 14 Prozent der Steuererträge ab, 2003 noch knapp 3 Prozent.” – Aber bitte Quadour, du wirst doch nicht in Frage stellen, dass Vermögen etwas Relatives ist; nämlich was für ein Gut / wieviel man von einem Gut mit einer Menge Geld zu erwerben vermag. Absolute Zahlen sind deshalb nicht aussagekräftig, sondern total irrelevant, was zählt sind die Verhältnisse und die tatsächliche Kaufkraft.
    (btw: besagtes Zitat ist aus der aktuellen Wirtschafts-Gazette aus dem Jean Frey Verlag mit Namen BILANZ.)

  15. Brutus am 26. Mai 2006 um 06:35

    Das traurige an unserer Immigrationspolitik ist der umstand das wir nicht fähig sind ein Anforderungsprofil für potenzielle Immigranten zu formulieren. Wir ware, sind, und werden auf Immigranten angewiesen sein und sollten uns daher gut überlegen auf wen wir unsere Karten für die Zukunft setzen.
    Eine sachliche Diskusion über das thema Einwanderung wird durch den umstand das es sowohl die rechten wie linken vorziehen mit Schlagwörtern aufeinander einzuprügeln faktisch verunmöglicht.

    Asinus asinorum in saecula saeculorum !! eigentlich schade findet Brutus

  16. chriss am 27. Mai 2006 um 17:33

    Tagesanzeiger.ch:
    “Junger Mann fast zu Tode geprügelt

    Ein Mazedonier ist gestern Abend beim Bahnhof Sargans von vier jungen Männern mit einem Baseballschläger, einem Messer, Tritten und Faustschlägen lebensbedrohlich verletzt worden.

    Der 20-jährige Mann musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Vorausgegangen war ein Streit am Arbeitsplatz zwischen dem Opfer und einem 19-jährigen Täter. Zwei der mutmasslichen Täter befinden sich in Untersuchungshaft.
    Die beiden Kontrahenten hatten kurz vorher am Arbeitsplatz einen Disput, in deren Verlauf sich der 19-Jährige ungerecht behandelt fühlte. Er ging deshalb nach Arbeitsschluss an seinen Wohnort und organisierte drei 17-jährige Mitstreiter. Mit ihnen zusammen lauerten sie um etwa 18.30 Uhr dem 20-Jährigen auf und verprügelten ihn massiv. Die vier Täter stammen aus Mazedonien und aus Serbien und Montenegro. (sbm/pz)”

    Als wollten sie meinen Beitrag oben beweisen…

  17. Dschungeljango am 28. Mai 2006 um 09:19

    Aus dem Balkan nichts neues!!!!
    Futter für die Sozialarbeiter.

  18. quadour am 28. Mai 2006 um 21:17

    @Georg Meier:
    …Absolute Zahlen sind deshalb nicht aussagekräftig, sondern total irrelevant, was zählt sind die Verhältnisse und die tatsächliche Kaufkraft.
    Typisch wischiwaschi. Jetzt trampst du wieder auf uns Landwirten rum. Du kannst doch froh sein, dass du deinen Butter und dein Brot am morgens essen kannst. Das kommt nämlich von uns Nahrungsmittelproduzenten. Geh lieber deinen 4m2 grossen Balkon jähten. Da hast du wenigstens was zu tun.

  19. Georg Meier am 28. Mai 2006 um 22:06

    Lieber Quadour, ist dein gewaltig-daneben-Hauen ein Beispiel dafür, dass Gewaltätigkeit unter SVP-Wählern speziell ausgeprägt ist? Bitte das nächste mal ein bisschen mehr – auch inhaltlich – auf Thema eingehen. Danke.

  20. Einer_der_denkt am 1. Februar 2007 um 12:44

    Dieser Bericht ist ja so was von sinnlos! Logisch sind nicht NUR Ausländer gewaltätig. Aber Gewalt ist bei Ausländern nun mal breiter vorhanden. Dies beweisen zahlreiche Statistiken. Wenn ihr diese nicht glauben wollt, müsst ihr nur mal mit offenen Augen durch die Stadt laufen!
    Die Strafurteilsstatistik und die Bevölkerungsstatistik vom Bundesamt für Statistik (BfS) zeigen folgende Zahlen auf:

    Jugendstraftaten 2005:
    62.7% von Schweizern begangen
    37.3% von Ausländern begangen
    (Bei den Erwachsenen ist es sogar 50%-50%!)

    Bevölkerung 2005:
    79.3% Schweizer
    20.7% Ausländer

    Nun folgt eine logische Rechnung:
    Für die Anzahl Straftaten werden 1000 eingesetzt, ebenfalls für die Bevölkerungsanzahl 1000.

    Dies würde bedeuten, dass 793 Schweizer 627 Straftaten und 207 Ausländer 373 Straftaten begangen haben. Um dies pro Kopf zu rechnen:
    793/627=0.79 bei den Schweizern
    373/207=1.80 bei den Ausländern
    Faktor=1.80/0.79=2.29
    Dies Bedeutet, dass die Ausländer im Jahr 2005 2.29 mal so viele Straftaten wie die Schweizer begangen haben!!

    (Für Anz. Straftaten und Bevölkerung wurde je 1000 eingesetzt, um es einfacher rechnen zu können. Auch mit den realen Zahlen wäre das Ergebnis 2.29 gleich. Die Berechnung “Straftaten pro Kopf” ist jedoch nur für die Berechnung und deshalb NICHT real.)

    Noch Fragen??

  21. Einer_der_denkt am 1. Februar 2007 um 12:49

    Der Faktor 2.29 ist dann natürlich verhältnismässig. Hätte es gleich viel Ausländer wie Schweizer, würden die Ausländer über doppelt so viele Straftaten begehen (rein theoretisch)!!

  22. Sandro am 1. Februar 2007 um 13:34

    Denker, wie sieht denn das Verhältnis der sozialen Schichten aus? Wenn du wirklich “denkst” solltest du auch dieses Verhältnis in deine Denke einbeziehen. Wenn man etwas nachdenkt wird schnell klar, dass Mitglieder unterer soziale Schichten (Arme, ungebildete etc) eher zur (klein-) Kriminalität neigen als diejenigen höherer Schichten, respektive die kriminellen Taten höherer Schichten wie Geldwäscherei, Insiderhandel etc. nicht in deiner Statistik auftauchen, sofern sie denn überhaupt geahndet werden.

    Das Leben ist kein Schwarzweissfilm, wie uns Denker wie du und SVP-Vertreter gerne weiszumachen versuchen. Auch wenn das 27% der aktiven Schweizer Stimmberechtigten gerne hätten. Denk mal darüber nach.

  23. Einer_der_denkt am 2. Februar 2007 um 12:50

    Was hat das damit zu tun? Den meisten Ausländern geht es in etwas gleich gut wie dem Durchschnitts-Schweizer.
    Natürlich ist das Leben kein Schwarzweissfilm, aber was Fact ist, ist Fact!

  24. Pirelli am 2. Februar 2007 um 13:46

    “Was hat das damit zu tun? Den meisten Ausländern geht es in etwas gleich gut wie dem Durchschnitts-Schweizer.”

    tatsächlich? Du kannst sicher die entsprechende Studie oder Statistik verlinekn, nicht?
    Wel was man so den medien entnimmt, z.B. bezüglich Lehrstellensuche, widerspricht deiner Aussage schon.
    Fakt ist Fakt.

  25. Einer_der_denkt am 2. Februar 2007 um 14:49

    Was die Lehrstellensuche betrifft, kommt es auf die Ausbildung an. Ausländer mit der gleich guten Ausbildung (und Note) wie ich, bekommen auch die gleiche Lehrstelle. Dies beweisen die Ausländer (aus Italien und Ex-Jugoslawien) aus meiner Klasse (welche meine Ansichten auch persönlich bestätigen)!
    Was die finanziellen Mittel angeht: Im Gegensatz zu vielen Ausländern könnte ich mir weder teure Einbürgerungskosten noch einen teuren BMW leisten!

  26. Babylon am 2. Februar 2007 um 15:48

    @ Einer der denkt

    [i]Im Gegensatz zu vielen Ausländern könnte ich mir weder teure Einbürgerungskosten noch einen teuren BMW leisten![/i]

    Ja genau, ganz viele Ausländer haben einen teuren BMW. Mit solchen Klischees erweckst du nicht unbedingt den Eindruck von Objektivität und Kenntnis des Themas. Aber egal:

    Ein guter Freund von mir arbeitete während des Studiums öfters am Flughafen (Gepäck usw), mit vielen Albanern zusammen. Einer davon fuhr tatsächlich einen teuren BMW, und du hast schon recht dass solche Statussymbole gewissen Leuten sehr viel bedeuten. Weisst du wie er ihn sich leisten konnte? Nein, er hat keine Drogen verkauft oder sonstige krummen Dinger gedreht. Er hat sich einfach jeden Stutz der ging vom Mund abgespart und mit einer 4-köpfigen Familie in einer winzigen 3-Zimmerwohnung gehaust, nach dem Motto: Mehr Hubraum als Wohnraum. Das ist natürlich in unseren Augen absolut kein Idealzustand, aber es ging alles rechtens und ohne irgendwelche Bevorzugung vonstatten.

  27. Einer_der_denkt am 5. Februar 2007 um 10:10

    Du solltest nicht nur den letzten Beitrag lesen. In einer Diskussion kann es vorkommen, dass man mal etwas vom Thema abschweift. Aber das soll auch so sein!
    Et voilà, dies zeigt mir wie verantwortungslos diese Person handelt. Die Familie muss auf engstem Raum zusammenleben, damit er sich den BMW leisten kann. Dies KANN schwerwiegende Probleme verursachen. (Beispiel:) Die Kinder sind nicht mehr gerne zuhause und verbringen die ganze Freizeit irgendwo draussen… Dazu kommen weitere Probleme und die Folge ist: Jugendgewalt.

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