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Job-Vernichter Credit Suisse schreibt wieder Milliardengewinne

Vor nicht all zu langer Zeit berichtet ignoranz.ch über die massiven Gewinne der Credit Suisse verbunden mit massivem Stellenabbau. Jetzt ist es soweit und die Bank berichtet um erneute Gewinnsteigerungen. Die verwalteten Vermögen lagen im dritten Quartal 2005 bei 1404’000’000’000 Franken. Der Nettozufluss an Neugeldern belief sich auf 19’000’000’000 Freanken. Details hier.Alles rosa, wie es scheint. Die Zahlen der Bank sprechen eine klare Sprache, die Banken verdienen Geld wie selten.

Man frage sich jetzt, mit welchem Gefühl die 1500, Ende letzten Jahres entlassenen Mitarbeiter diese “tollen” Neuigkeiten aufnehmen!?

Dieser Artikel wurde von pipo am Mittwoch, 2. November 2005 in der Rubrik Wirtschaft und zu den Stichwörtern , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

8 Kommentare zum Artikel “Job-Vernichter Credit Suisse schreibt wieder Milliardengewinne”

  1. feusl am 2. November 2005 um 19:17

    Es ist volkswirtschaftliche Pflicht der Banken, besionders hohe gewinne zu machen. Nur so können sie ihre bedeutung als Investitions- und Risikodrehschaibe zugunsten aller anderen Wirtschaftsbereiche wahrnehmen.

  2. Slowpoke am 2. November 2005 um 23:09

    Ich bin einer dieser 1500 Entlassen. Mir geht es wieder gut; die ewige Unsicherheit am Arbeitsplatz – sprich dauerende Reorganisationen – zermürbten damals doch ziemlich stark. Mir tun alle noch-CSler leid, die weiterhin mit Managern zu tun haben, die nur auf deren eigenen Vorteil bedacht sind. Soziale Kompetenz im Management, und zwar auf allen Stufen, ist für diese Leute etwas völlig Unbekanntes.

  3. vollmi am 4. November 2005 um 13:34

    Eigendlich müsstet ihr doch Freudentänze aufführen. Wieder 1500 Leute die es sich nichtmehr leisten können mit dem Offroader durch Zürich zu heizen.

  4. erdnanu am 5. November 2005 um 01:21

    Meines Erachtens sollte es ein Gesetz geben, dass wer Leute entlässt keine Gewinne mehr erzielen darf. Statt Gewinne sollen die Leute wieder eingestellt werden. Ein Superministerium kann dann kontrollieren, dass keine Gewinne erzielt werden, bzw. wieder Leute eingestellt werden. So können wir die Wirtschaft staatlich zu ethischem Verhalten zwingen und die Arbeitslosigkeit durch staatliche Zwangsmassnahmen abbauen.

  5. Georg Meier am 5. November 2005 um 18:16

    Also, wenn man Leute nicht mehr beschäftigen kann, dann ist es doch sinnvoll, dass man sie entlässt. Oder soll man sie für’s nichts-tun bezahlen?

  6. quadour am 5. November 2005 um 21:59

    aufgrund des Geburtenrückganges haben wir ab dem Jahr 2015 zu wenig Arbeitswillige in der Schweiz. Das heisst, die Zeitungen werden dann nicht mehr über Arbeitslose schreiben sondern über unbesetzte Stellen. Die Baby Boomer beginnen Rentner zu werden!!!
    Also Leute, hört auf, die Arbeitsplatzkeule zu schwingen. In 10 Jahren haben wir zu wenige Angestellte.

  7. Le Chefe am 6. November 2005 um 09:58

    @ erdnanu
    selten so einen bloedsinn gehoert, der von absoluter wirtschaftlicher unkenntnis zeugt. gewinne sind gerade motivation fuer unternehmertum, welches innovation und somit wachstum foerdert, welches wiederum zu neuen arbeitsplaetzen fuehrt. wuerde ich als unternehmer keine Gewinne erzielen koennen, weshalb sollte ich mich dann ins zeug legen, oder auf eine aktiengesellschaft wie die cs angewandt: weshalb sollte ich mir als aktionaer eine aktie einer unternehmung kaufen, der es per gesetz untersagt ist gewinne zu schreiben???

  8. abraham am 6. November 2005 um 23:57

    le cheffe:
    der vorschlag von erdnanu bezog sich nur auf geschäfte, die leute entlassen. ohne entlassungen darf gewinn erzielt werden. so hab ich das verstanden.

    aber unternehmungen müssen auch gewinn machen können, da gewinn = reserven!

    aber trotzdem finde ich es traurig, dass sie aufgrund von sparmassnahmen leute entlassen, gleichzeitig aber 1.9 mia gewinn machen.

    @quadour:
    ich sehe darin kein problem. lieber zu wenig arbeitnehmer als viele arbeitlose.
    da ist auch ein grosser spielraum vorhanden. so studieren z.b. in schlechten zeiten überdurchschnittlich viel, weil sie keine stelle haben. und ebenfalls gibt es viele pensionierte, die liebend gerne noch ein bisschen arbeiten würden. hier könnte man flexibel sein.

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